Hanomax hat geschrieben:Meinst du ein Einladungsschreiben für ein Businessvisa? Klappt das denn auch für eine Einreise mit Fz über Land?
Ich würde beides Versuchen. Business- und Tourisenvisum. Für das Businessvisum sollte es nicht relevant sein, wie du einreist. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
wir warten mal noch ab, was die Visa-Agentur uns erzählt. Es ist ja auch eine Frage der Zeit. Wir haben zwar unser Visa verlängert bekommen und somit 30 Tage Zeit für alles, aber dennoch sehe ich das als knapp bemessen.
Nochmals verlängern möchten wir eigentlich nicht.
Wenn man bedenkt, dass es jede Woche in und rund um Quetta Bombenanschläge und Schiessereien mit zahlreichen Toten und Verstümmelten gibt, erstaunt es mich nicht, dass man für diese Gegend kaum Visa bekommt. Und auch nicht, dass die Botschaften dafür keine Empfehlungsschreiben geben wollen…
Konsequent wäre überhaupt keinen deutschen Staatsbürger ins Land einreisen zu lassen, aufgrund der Sicherheitslage.
Uns wird aber die Einreise verwehrt, da wir über den Landweg einreisen möchten und eigentlich nur hindurch nach Indien. Auf der Strecke wird man ja auch von Polizei (oder Artverwandten) bewacht oder beschützt. Nenne es wie du willst.
Wenn ich mich in den Flieger setze und nach Pakistan reise, mir dort einen Mietwagen (oder was auch immer) besorge und durch das gesamte Land fahre, da hat dann unsere Regierung nix dagegen.
Das finde ich etwas schizophren.
Wenn man bedenkt, daß es jährlich ca. 1.250.000 Verkehrstote gibt, erstaunt es mich, daß das Autofahren nicht verboten wird (die Verletzten und Verstümmelten nicht gerechnet).
Laut persönlicher Voranfrage bei der paktistanischen Botschaft in Berlin (Mai 2018) ist es kein Problem ein Visum zu bekommen. Wir werden den Visumantrag Mitte August persönlich in Berlin abgeben. Laut Aussage der freundlichen Mitarbeiterin beträgt die Dauer ca. 2 Wochen.
Wolfgang131 hat geschrieben:Wenn man bedenkt, daß es jährlich ca. 1.250.000 Verkehrstote gibt, erstaunt es mich, daß das Autofahren nicht verboten wird (die Verletzten und Verstümmelten nicht gerechnet).
Man kann den Strassenverkehr jetzt aber kaum mit Bombenanschlägen, Überfällen und Entführungen vergleichen!
Ich kann die Zurückhaltung bei den Visa schon verstehen. Denn ein halbwegs verantwortungsvoller Staat schaut halt, dass sich keine Leute unnötig in Gefahr begeben. Und leider muss jeder Überland-Reisende ausgerechnet mitten durch die beiden problematischen Provinzen Belutschistan und Punjab, da gibt es kein Ausweg.
Auswärtiges Amt hat geschrieben:Weiterreise nach Afghanistan und Pakistan
Für Afghanistan, Irak und die an Iran grenzende pakistanische Provinz Belutschistan bestehen Reisewarnungen.
Die deutsche Botschaft in Teheran kann bei der Beantragung von Visa für die Länder Afghanistan und Irak sowie für Reisen nach Pakistan oder Indien auf dem Landweg durch die oben genannten Regionen keine Unterstützung gewähren. Nach Auskunft der pakistanischen Botschaft in Teheran können nur noch Visa an deutsche Staatsangehörige erteilt werden, die ihren Wohnsitz in Iran haben und im Besitz einer iranischen Aufenthaltserlaubnis sind.
Ich hab damals als die Probleme mit dem Visum für Pakistan aufkamen, unseren Tourguide in Islamabad angemailt.
Der war unterwegs, so kam die Antwort erst gerade eben:
I am glad to assist your friends in Tehran and issue a Letter of Invitation to get visa for Pakistan. Please do let me know.
Es gibt also anscheinend doch die Möglichkeit, das Visum in Teheran zu bekommen, dann aber als Touristenvisum.
Ich *glaube* daß die pakistanische Visavergabe so läuft, daß ein pakistanischer Reiserveranstalter sinngemäß schreibt: "Wenn er in Pakistan ist, werden wir uns um ihn kümmern" - ich glaub in meinem Einladungsschreiben stand irgendwas mit "take care"
Ob man dann unbedingt durch diese unsichere Gegend fahren will, muß jeder selber wissen.
Ohnehin haben wir unsere Pläne geändert und haben bereits den Rückzug angetreten, wir haben quasi aufgegeben.
Selbst das verschiffen scheint derzeit sehr, sehr schwierig zu sein. Wir stehen in Kontakt mit einen Agenten einer Schiffsgesellschaft aus Malaysia. Der ist sehr umtriebig und engagiert, kann uns aber im Moment nicht weiterhelfen. Anscheinend gibt es riesen Probleme wegen dem Embargo. Die Lage ist unklar.
Wir hatten Möglichkeiten angefragt, entweder vom Iran oder von Dubai aus.
Uns sind die Kosten mit 6 - 7 tsd. Euro auch viel zu hoch.
@Markus
Diesen besagten Brief benötigt man bei der Beantragung in Deutschland. In Teheran kannst du damit nix anfangen. Die wollen ganz dringend den Letter of no objections von der deutschen Botschaft.
Diesen besagten Brief benötigt man bei der Beantragung in Deutschland. In Teheran kannst du damit nix anfangen. Die wollen ganz dringend den Letter of no objections von der deutschen Botschaft
Nasir meinte, er könne Dir helfen - in Teheran. Das Ausstellen von Einladungen zur Visaerstellung ist sein tägliches Brot.
Natürlich brauche ich die Einladung bei der Visaerteilung in Deutschland - die Regeln in Teheran sind bestimmt anders. Aber meinst Du, daß man sich in Teheran für das Geschwätz von der Deutschen Botschaft interessiert, wenn sie ein Schreiben eines anerkannten Tourguides in Pakistan haben, wo drinsteht, daß sich der Pakistani um Dich kümmert ?
Deine Entscheidung, zumal es sicher einen Unterschied macht, ob man ein Transit oder ein Touristenvisum beantragt.
auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, die pakistanische Botschaft in Teheran verlangte von uns den besagten Brief. Mehr weiß ich jetzt auch nicht.
Wie dem auch sei, mittlerweile sind wir in Armenien angekommen und lassen das mit Pakistan sein.