Flüchtlingswelle nach Europa

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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JoachimS
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von JoachimS »

Flüchtlingswelle damals und heute sind nicht vergleichbar. In der Not hält der Menschen doch wesentlich mehr zusammen, als in Zeiten des Überflusses.

Unseren relativen Reichtum muß jemand bezahlen. Unser Beitrag sind die sehr geringen Lohnanstiege der letzten Jahre und das absenken des Lohnniveaus. Den Rest haben unsere Schuldner bezahlt. Wir haben Lohndumping betrieben in einer Währungsunion und die anderen Mitglieder haben wegen der Schuldenanhäufung der letzten Jahrzehnte keine Möglichkeit sich zu wehren. Ihre Schulden können sie aber nur bezahlen, wenn aus ihren Defiziten ein überschuss wird und unser Überschuss sich in ein Defizit verwandelt. Will unsere Regierung aber nicht. Ihr Rat, werdet wettbewerbsfähiger klingt nur gut, ist aber nicht zielführend und widerspricht jeglicher Lehrmeinung. (mal gockeln, Transferproblem und Keynes). Ausgerechnet das Land, das Opfer alliierten Bedingungen wurde, hat aus seiner Geschichte nichts gelernt. Man fragt sich, wenn es nicht mal im reichen Europa funktioniert, das teilen. Wie soll es dann weltweit gehen, da sind die Probleme noch vielfältiger. Allen gemeinsam ist eins. Wir, die Reicheren, werden weniger haben und die Ärmeren hoffentlich ein bißchen mehr.

Joachim
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Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Kuno »

JoachimS hat geschrieben:Für mich hat jeder Mensch das Recht dorthin zu gehen, wo er sich oder seine Familie ernähren kann.
Diese Aussage ist natürlich etwas problematisch - ich glaube, auf ein ähnliches "Recht" haben sich nicht nur die Siedler im Wilden Westen sondern vor allem auch die vorwiegend europäischen Kolonisten im 19. Jahrhundert berufen.
JoachimS
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von JoachimS »

Die meisten Flüchtlinge wollen nicht den Wilden Westen oder neue Kolonien erobern. Auch die Anzahl der christlichen Schäfchen soll nicht erhöht werden. Die wollen einfach nur (über)leben und ein Stückchen vom Kuchen abhaben.
Überhaupt nicht vergleichbar.

Joachim
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Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Kuno »

Da wage ich dir allerdings zu widersprechen, Joachim. Dem grossen Teil der Auswanderer nach Amerika ging es ganz einfach darum, irgendwo auf diesem Planeten ein neues, hoffentlich besseres Leben aufzubauen. Bei vielen Stand am Anfang auch noch eine politische oder religiöse Verfolgung, oft noch kombiniert mit wirtschafltichen Problemen - insofern haben sich die Auswanderer damals kaum von den Menschen unterschieden, die heute nach Europa wollen.

Dass es n Amerika bereits Menschen hatte, die den Platz eigennützig für sich beanspructhen, war natürlich ein Problem - aber das konnte man bekanntermassen lösen. Es musste ja wirklich nicht sein, dass so wenige Menschen derart grosse Flächen besetzten, nur um ihrer nomadischen Lebensweise fröhnen zu können.

Einen grossen Unterschied gibt es allerdings: Die Auswanderer nach Amerika konnten sich damals kaum darauf verlassen, dass jemand in der neuen Hiemat für sie aufkommen würde sondern mussten aus dem, was sie bei sich hatten und was sie konnten von Grund auf etwas neues aufbauen.
Wolfgang K
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Wolfgang K »

Was ich mich schon eine ganze Weile Frage ist die Zusammensetzung der in Lampedusa angelandeten hinsichtlich der Nationalitäten.

Hat da jemand Zahlen?
Horst
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Horst »

Hallo Wolfgang,

die vierteljährlich erscheinende Frontex Risk Analysis liefert hierzu Informationen. Die aktuellste Version gilt für das erste Quartal diesen Jahres: Frontex Risk Analysis Q1-2014 (PDF, Englisch, 56 Seiten, 2 MB)

Weitere Frontex-Dokumente sind hier zu finden: Frontex Publications

Grüße,
Horst
Wolfgang K
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Wolfgang K »

Klasse!
Danke Horst,
Das schaue ich mir mal an.

Grüße
Wolfgang
Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hallo zusammen
Nur eine kleine Bemerkung zum "teilen".
In den meisten afrikanischen Ländern sieht das so aus; Einer in der Familie hat einen Job, der Rest der Familie ist gar nicht versucht seine Arbeitsplatzsituation zu verbessern.
Man kann ja teilen!
Das erlebt man hier unten fast täglich.
Viele Leute mit denen ich geredet habe auf dem Weg hier runter die meinen , Europa ist das Land wo Milch und Honig fliesst.
Wenn man denen erklärt, dass die Meisten dort hart arbeizten müssen für ihr Leben, dann glauben sie es nicht.
Wir sind immer wieder in der Situation uns erklären zu müssen.
Man versteht nicht, dass die Arbeitszeit nicht aus Tee trinken oder in der Sonne liegen besteht.
Die Bevölkerung registriert sehr wohl, dass man mehr hat, sieht aber auch nicht mit welchem Aufwand das "mehr" erschaffen wurde.
In Südafrika sind schon einige Schwarzafrikaner an der "Marktwirtschaft" beteiligt, die tun aber auch etwas dafür, die Anderen sind nicht mal fähig ihren Dreck vor der Hütte wegzuräumen.
Das ist die eine Seite der Wirtschaftsflüchtinge.

Die andere Seite sind die Kriegsflüchtlinge, will man denen helfen, muss man auch das Recht haben in "deren" Krieg einzugreifen um ihn zu verkürzen und die Leute dann wieder nach Hause schicken und dass das dann mit vielen tausend Opfern einhergeht muss jedem einleuchten, die andere Seite ist ein lansames Sterben,
das bringt dann aber mehr Kollateralopfer und... um einiges mehr Flüchtlinge.
Nehmen wir mal das Beispiel Libyen, dort hat man eingegriffen ohne das Ding zu Ende zu bringen, nun hat man die Flüchtlinge,, hätte man nicht eingegriffen, wäre der Krieg schon lange zu Ende.
Soll man die so lange aufnehmen bis sich die Stämme, evtl. bis zum St. Nimmerleinstag mal einig werden :?: :?: :?:
Und so sieht es doch mit den meisten Kriegsgebieten aus, man beginnt etwas und bringt es nicht zu Ende.
Schottet die Länder ab und lasst sie "ihren" Krieg austragen, mit allen Konsequenzen.
Was die westliche Welt macht ist ein Tingeltangel, gib mal dem ein paar Waffen, mal der anderen Seite usw.
Man muss sich ab der Situation nicht wundern, es fehlt einfach die Konsequenz.
Gruss aus Südafrika
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Kuno »

Turi. Genau das, was du da beschreibst hat mir kürzlich jemand erklärt, der mit einem Spitalbauprojekt in Westafrika zu tun hatte. Es tut gut, ab und zu auch mal lesen zu können, wie es wirklich aussieht auf unserem bevorzugten Reisekontinent - und nicht nur immer eingebleut zu kriegen, dass "Wir,der Westen" an allem Unheil ursächlich schuld sind. Vielen Dank, dass du mit offenen Augen und mit klarem Kopf unterwegs bist... und darüber berichtest, was du siehst.
Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Turi »

Hoi Kuno
Die Leute zu Hause müssen endlich mal ihr schlechtes Gewissen auf die Seite legen.
Betreffend Spital; Wir haben medizinisches Material mit nach Mali gebracht, im Senegal sagte man uns, die Mehrwegspritzen nützen nichts, die werden eh nicht desinfiziert und die Einmalspritzen mehrmals gebraucht und das von einem Arzt :shock: .
Ich, von meiner Seite, bin weder schuld an irgend einem Krieg, noch kann ich etwas dafür, das die Afrikaner, speziell die Schwarzafrikaner es, für unseren Begriff, nicht auf die Reihe kriegen.
Hier unten erlebt man täglich, was vielen von denen wichtig ist, auf der Leitplanke sitzen und die Hand aufheben, während dem wir durch Waschschüssel grosse Löcher fahren.
Gerade erlebt in Lesotho.
Wir haben auch die andere Seite erlebt im Kongo, da sind die Jungs mit der Schaufel und der Schubkarre an der Strasse gestanden und haben die Löcher gefüllt, wer wirft da nicht ein paar Münzen raus, bis am Abend haben die einiges verdient.
Das ist nur ein Beispiel.
Wir kaufen das Feuerholz an der Strasse, wo einige so schlau sind und es anbieten.
Ein anderes Mal kommt man auf die Campsite und fragt irgend einen herumhängenden nach Feuerholz, die Antwort;
Kann man im Supermakt kaufen.
Er hängt aber den ganzen Tag nur herum.
Wir dürfen einfach nicht mit unseren Masstäben messen, die ticken anders und wieso soll ich weiter arbeiten wenn ich satt bin?
Gerade Lesotho ist ein gutes Beispiel, hier toben sich auch einige Hilfswerke aus, da wird vor jede Hütte ein Toilettenhäuschen gestellt, ok das macht Sinn wegen der Seuchengefahr, dass aber das ganze Dorf auf den Beinen ist um die gratis Nahrungsmittel abzuholen und man daneben den fruchtbaren Boden der tatsächlich bewirtschaftet wird sieht, da geht einem schon das Messer im Sack auf.
Hier herrscht ganz bestimmt kein Hunger.
Das ganze südliche Afrika bietet die Möglichkeit, ganzjährig, Früchte und Gemüse anzubauen.
Wir fahren täglich an Homelands vorbei, egal in welcher Region, viele neue schöne Häuschen mit schönem Umschwung und fruchtbarem Boden, von 100 Grundstücken haben höchstens 5 einen Garten :!: :!: und der Mist von den Ziegen und Eseln wird an den Strassenrand geworfen :bang:
usw. usw.

liebe Grüsse
Turi
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Alexander »

Vor genau einem Jahr, also am 3. Oktober 2013 rettete die italienische Küstenwache zum ersten Mal Flüchtlinge vor den Küsten Italiens einschließlich Lampedusa. In diesem Jahr rettete die italienische Küstenwache 91.000 Menschen.
Italien fühlt sich vom Rest der Länder der Europäischen Gemeinschaft im Stich gelassen. Die Kosten für die Rettungsaktionen und die Versorgung der Flüchtlinge kosten der italienischen Staatskasse 11 Mio Euro pro Monat.
Italien will diese Bürde nicht mehr alleine Tragen und wird daher die Rettungsaktionen ab November einstellen.

Für dieses Jahr wird mit 120.000 Flüchtlingen gerechnet, die in Italien ankommen werden.

Vor einem Jahr versprach die Europäische Kommission und die EU Mitgliedstaaten etwas gegen den Tod im Mittelmeer zu unternehmen. Die Einzigen, die sich an den SAR Operationen beteiligten waren die Italiener.

Kritiker warnen vor der Einstellung der Rettungsaktionen. Viele Flüchtlinge werden auf dem Weg nach Europa auf der Strecke bleiben.

Grüsse
Alexander
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JoachimS
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von JoachimS »

und ich bin mir relativ sicher, die Mehrheit der Deutschen hat da gar kein Problem mit. Ein Stück vom Kuchen wollen sie nicht hergeben, einen Brösel schon eher. Auch für den können sie sich als guter Mensch fühlen.

Joachim
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Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Kuno »

JoachimS hat geschrieben:und ich bin mir relativ sicher, die Mehrheit der Deutschen hat da gar kein Problem mit. Ein Stück vom Kuchen wollen sie nicht hergeben, einen Brösel schon eher. Auch für den können sie sich als guter Mensch fühlen.
Joachim; ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele Deutsche gibt, für die das Abgeben von "Bröseln", wie du das nennst schon schwierig genug ist - deine Beiträge hier gleichen im Stil immer mehr denen eines bekannten "Mehrfachmitgliedes" hier im Forum.... :wink:

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Zurück zum Thema;

Die Kosten für die Aktion "Mare Nostrum" und die Versorgung der Flüchtlinge kosten den Italienischen Staat jeden Monat 11 Millionen Euro. Steht da. An anderer Stelle redet man von 9 Millionen.

Aber - passt das?

Wenn man in neun Monaten 91'000 Menschen aus dem Mittelmeer holte und das pro Monat (im Schnitt und bisher) 11 Millionen Euro gekostet hat, dann käme man (wieder im Schnitt) auf nur gerade etwa EUR 120.- pro Kopf unf Monat.

Die sieben beteiligten Schiffe der italienischen Marine - ist deren Unterhalt und die Personalkosten in diesem Betrag mit enthalten? Oder sagt sich Italien, dass sie die Schiffe sowiso betreiben und daher nur der Mehraufwand - zum Beispiel der Treibstoff - in die Rechnung einfliessen?
Wolfgang K
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Wolfgang K »

Das „Lampedusa-Phänomen“ – das Übersetzen mit lebensgefährlich zusammen gezimmerten Kähnen – ist für mich das zynischste was unsere Zeit hervorgebracht hat.

Praktisch alle der Boote legen (und legten seit vielen Jahren) aus Libyen ab und es wird und wurde seit Jahrzehnten geduldet bzw. sogar gezielt eingesetzt um von Europa Geld zu erpressen.
Keiner der Leute flieht aus Libyen weil er dort in Gefahr ist, sondern er begibt sich gezielt nach Libyen (und damit inzwischen in eine reale Gefahr) nur zu einem Zweck: Eines dieser Boote zu erreichen. Vor 2011 auch um ggf. noch vorher in Libyen das Geld für die Überfahrt zu verdienen. Das ist jetzt vorbei, zumindest die Syrer bewegen sich nur im schnellen Transit.

Wer denjenigen die wirklich um Leib und Leben fürchten müssen etwas Gutes tun will, der mach diese Art der illegalen Einreise zum Ausschlusskriterium für jegliche Art von Bleiberecht.

Wer trägt also die Verantwortung für die Toten rund um Lampedusa?
Das sind zwei Gruppierungen: Einmal die Schlepper, weil sie die Leute nachdem sie sie bis auf den letzten Heller abgekocht haben auf diese Todeskähne zwängen und vor allem diejenigen, die meinen etwas „Gutes“ zu tun, wenn sie für diejenigen die anlanden ein Bleiberecht fordern. Genau das ist der Grund warum es diese zynische Lotterie gibt. Nicht die Situation in den Herkunftsländern, denn die haben sie dann schon lange verlassen und könnten eigentlich in Sicherheit sein. Für das Geld der Grenzsicherungs- und Rettungsmaßnahmen könnte man syrische Flüchtlinge direkt aus den Nachbarländern nach Europa bringen. Das bittere ist, dass sie sogar ihr eigenes Ticket kaufen könnten, anstatt sich von Schleppern um x-fache ausnehmen zu und anschließen umbringen zu lassen.

Entschuldigt den etwas profanen Vergleich, aber das kommt mir vor wie ein Schulhof mit hungrigen Schulkindern neben einer IC Bahnstrecke auf deren anderen Seite der Metzger einen Verkaufstand für leckere Bockwurst aufstellt und mit einem großen Schild Werbung dafür macht und noch suggeriert die Wurst sei für alle umsonst.
Wenn jetzt die ersten fünf Schüler vom ICE erwischt wurden wird doch jeder verantwortungsbewusste Mensch erst mal versuchen einen Zaun hin zu stellen und klären ob man die Bockwurst nicht anders zu den Schulkindern bringen kann.
Was aber hier oft gefordert wird ist einfach die kostenlose Wurstportion zu erhöhen und das auf einem möglichst noch größeren Schild zu verkünden. Dann kann man sicht zwar „gut“ fühlen weil man „Wurst für alle“ gefordert hat.

Jeder würde das als abstrus und zynisch betrachten. Nur bei den Bootsflüchtlingen siehts keiner.


Grüße
Wolfgang
Kuno
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Re: Flüchtlingswelle nach Europa

Beitrag von Kuno »

Wolfgang - ich glaube, es ist wirklich genau so, wie du es beschreibst.
Leider leist keienr, was du da sagst.
Im Gegenteil:

Ab November soll die Frontex-Operation Triton Italien bei der Überwachung der Küstengewässer unterstützen.
Für das Gelingen der Operation braucht es aber mehr Geld sowie Schiffe und Flugzeuge der EU-Staaten.

Was versteht man unter "Gelingen" in diesem Fall?
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