Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
Moderator: Moderatoren
Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
Das Auswärtige Amt ist ja seit Jahren bekannt dafür beim Vorbereiten von Reisen keine gute Adresse zu sein. Pauschal wird quasi alles als tödlich gefährlich gebranntmarkt. Mag sein das manche der Warnungen garnicht so schlecht sind (meiner Meinung nach ein geringer Prozentsatz). Aber wie soll man sie von den Mengen an total überzogenen Warnungen und Räubergeschichten trennen?
Jetzt geht dies sogar noch einen Schritt weiter: Das AA und deutsche Botschaften mischen sich aktiv in unsere Reisepläne ein, beeinflussen lokale Behörden und behindert so unsere Reisen.
Habt ihr die Story von der diesjährigen Allgäuer Orient Rally mitbekommen?
Nachdem Syrien unpassierbar war wurde eine Alternativroute über Ägypten und Israel nach Jordanien auf die Beine gestellt. Hätte auch geklappt. Wär ne super Sache gewesen.
Nur dann schalten sich die ****** von der Botschaft ein und machen Druck auf die Ägypter und lassen das Projekt scheitern.
Die Ägypter an sich und sogar das Jordanische Königshaus hätten die Sache unterstützt. Der König wär sogar für zusätzliche Kosten eingesprungen.
Ich selbst kann ein Lied davon singen. Mehrfach hat man uns auf dieser Saharareise darauf verwiesen, ein Dokument von unserer Botschaft zu besorgen, das uns das Reisen in bestimmte Regionen erlaubt. mit diesem Dokument würden uns die einheimischen Behörden dann eines ihrer berühmten laissez-passers geben. Kaum zu glauben!
Auch Kumpels von mir, die regelmässig grosse Hilfskonvois nach Burkina fahren wurden schon Steine vom AA in den Weg gelegt. Richtig grosse Steine.
Wenn jemand das mit dem scheinheiligen Argument "Jaja der Staat muss das verbieten, weil sonst muss er ja Millionen an Lösegeld zahlen" begründet kann ich nur den kopf schütteln. Alle meiner Kumpels die regelmässig unterwegs sind, ich sowieso und jeder der selbstverantwortlich denkt würden eine Erklärung unterschreiben, das keine Sau für uns das Lösegeld zahlen wird.
Sowas sollte das AA mal anbieten! In Verbindung mit der Zusage die eigene Reise nicht zu sabotieren natürlich!!!!!!
Was ist das? Da greift der deutsche Staat aktiv in meine Freiheit ein, er behindert mein Recht zu Reisen und das Grundrecht der Freizügigkeit.
cheers
bib die sandnase
Jetzt geht dies sogar noch einen Schritt weiter: Das AA und deutsche Botschaften mischen sich aktiv in unsere Reisepläne ein, beeinflussen lokale Behörden und behindert so unsere Reisen.
Habt ihr die Story von der diesjährigen Allgäuer Orient Rally mitbekommen?
Nachdem Syrien unpassierbar war wurde eine Alternativroute über Ägypten und Israel nach Jordanien auf die Beine gestellt. Hätte auch geklappt. Wär ne super Sache gewesen.
Nur dann schalten sich die ****** von der Botschaft ein und machen Druck auf die Ägypter und lassen das Projekt scheitern.
Die Ägypter an sich und sogar das Jordanische Königshaus hätten die Sache unterstützt. Der König wär sogar für zusätzliche Kosten eingesprungen.
Ich selbst kann ein Lied davon singen. Mehrfach hat man uns auf dieser Saharareise darauf verwiesen, ein Dokument von unserer Botschaft zu besorgen, das uns das Reisen in bestimmte Regionen erlaubt. mit diesem Dokument würden uns die einheimischen Behörden dann eines ihrer berühmten laissez-passers geben. Kaum zu glauben!
Auch Kumpels von mir, die regelmässig grosse Hilfskonvois nach Burkina fahren wurden schon Steine vom AA in den Weg gelegt. Richtig grosse Steine.
Wenn jemand das mit dem scheinheiligen Argument "Jaja der Staat muss das verbieten, weil sonst muss er ja Millionen an Lösegeld zahlen" begründet kann ich nur den kopf schütteln. Alle meiner Kumpels die regelmässig unterwegs sind, ich sowieso und jeder der selbstverantwortlich denkt würden eine Erklärung unterschreiben, das keine Sau für uns das Lösegeld zahlen wird.
Sowas sollte das AA mal anbieten! In Verbindung mit der Zusage die eigene Reise nicht zu sabotieren natürlich!!!!!!
Was ist das? Da greift der deutsche Staat aktiv in meine Freiheit ein, er behindert mein Recht zu Reisen und das Grundrecht der Freizügigkeit.
cheers
bib die sandnase
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
Hallo Sandnase,
der Deutsche Staat hat bei einem in Not geratenen Staatsbürger im Ausland keinen Ermessensspielraum. Er muß handeln. Das ist ähnlich zu einer Person mit Selbsttötungsabsicht zu sehen. Auch hier ist er gezwungen, Schaden für Leib oder Leben abzuwenden, wenn er davon Kenntnis bekommt. Er (der Staat) kann auch nicht mit einem Schriftstück davon entbunden werden. Obs nun passt oder nicht, es ist halt so. Am besten, es merkt keiner, dann macht er (der Staat) auch nichts (gilt für beide Fälle).
grüße Hans
der Deutsche Staat hat bei einem in Not geratenen Staatsbürger im Ausland keinen Ermessensspielraum. Er muß handeln. Das ist ähnlich zu einer Person mit Selbsttötungsabsicht zu sehen. Auch hier ist er gezwungen, Schaden für Leib oder Leben abzuwenden, wenn er davon Kenntnis bekommt. Er (der Staat) kann auch nicht mit einem Schriftstück davon entbunden werden. Obs nun passt oder nicht, es ist halt so. Am besten, es merkt keiner, dann macht er (der Staat) auch nichts (gilt für beide Fälle).
grüße Hans
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Kuno
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Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
Ich habe selber keine Erfahrung mit DE Botschaften. Aber was man immer wieder liest ist, dass der Staat eingreifen muss, wenn einer seiner Buerger als Geisel genommen worden ist. Muss der Staat das wirklich? Wo ist das genau festgehalten?
Und dann koennen wir ja au den kuerzlichen Geiselaffaeren auch erkennen, dass nicht jeder Staat das Thema gleich anpackt. Die einen zahlen die geforderten Summen (meist ueber sieben Ecken und nicht selten nach Vermittlung des Praesidenten vom Mali
). Andere lehnen eine Loesegeldzahlung kathegorisch ab.
Letzteres hatte zwar den Tod der Geisel zur Folge, bewahrte aber unter Umstaenden viele weitere Buerger des selben Landes davor zur Geisel genommen zu werden. Reisende, bei denen der Kriminelle weiss, dass sie absolut wertlos sind, weil keiner fuer die Freilassung der Geisel Geld ueberweist, sind a priori ein unbeliebtes Beutestueck. Sie kosten erstmal nur und setzen den Kriminellen dem Risiko aus, dass er verfolgt und vielleicht auch noch veraftet wird...
Wenn also der Wert der Reisenden auf Null gesetzt wird, dann sinkt doch automatisch das Risiko einer Geiselnahme. Oder liege ich da ganz falsch?
Und dann koennen wir ja au den kuerzlichen Geiselaffaeren auch erkennen, dass nicht jeder Staat das Thema gleich anpackt. Die einen zahlen die geforderten Summen (meist ueber sieben Ecken und nicht selten nach Vermittlung des Praesidenten vom Mali
Letzteres hatte zwar den Tod der Geisel zur Folge, bewahrte aber unter Umstaenden viele weitere Buerger des selben Landes davor zur Geisel genommen zu werden. Reisende, bei denen der Kriminelle weiss, dass sie absolut wertlos sind, weil keiner fuer die Freilassung der Geisel Geld ueberweist, sind a priori ein unbeliebtes Beutestueck. Sie kosten erstmal nur und setzen den Kriminellen dem Risiko aus, dass er verfolgt und vielleicht auch noch veraftet wird...
Wenn also der Wert der Reisenden auf Null gesetzt wird, dann sinkt doch automatisch das Risiko einer Geiselnahme. Oder liege ich da ganz falsch?
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PeterCordes
- Beiträge: 122
- Registriert: Di 1. Apr 2008, 16:04
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
sandnase hat geschrieben:Pauschal wird quasi alles als tödlich gefährlich gebranntmarkt. Mag sein das manche der Warnungen garnicht so schlecht sind (meiner Meinung nach ein geringer Prozentsatz). Aber wie soll man sie von den Mengen an total überzogenen Warnungen und Räubergeschichten trennen?
Nun ja,
die "überzogenen" Warnung helfen dafür aber dem Normal- bzw. Pauschaltouristen.
Bei einer Reisewarnung hat er das Recht auf kostenlose Umbuchung resp. Stornierung.
Dem einen sin Uhl ...
Viele Grüße
Peter
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Ralf Kiefer
- Beiträge: 1575
- Registriert: Di 1. Aug 2006, 12:13
- Wohnort: nahe Karlsruhe
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
Das hat im Februar für Ägypten-Pauschalreisende schon mal nicht richtig geklappt, wie ein Kollege erfahren durfte.PeterCordes hat geschrieben: die "überzogenen" Warnung helfen dafür aber dem Normal- bzw. Pauschaltouristen.
Bei einer Reisewarnung hat er das Recht auf kostenlose Umbuchung resp. Stornierung.
Gruß, Ralf
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
Guten Morgen,
Ich habe unterwegs ein paar Mal versucht eine deutsche Botschaft um "Hilfe" zu bitten - jedesmal ein Reinfall.
Der krasseste Fall: 2005 in Addis Abeba, wir hatten uns einen Stellplatz für die erste Nacht gesucht und fanden uns am nächsten Tag mitten in einem Aufstand der Bevölkerung wieder. Überall Straßensperren mit Kieshaufen und brennenden Reifen.
Der Anruf bei der DB in Addis mit der Bitte um einen Vorschlag wie wir vielleicht auf Schleichpfaden dort rauskommen könnten, führte ins Leere, weil der Mann am Telefon lapidar daraufhinwies, dass keiner der Herren zu sprechen sei, diese würden sich in einer Konferenz befinden um die Lage zu beratschlagen, wir sollen doch am Besten morgen wieder anrufen...
Das Militär und die Polizei haben das Volk in Addis an diesem Tag wieder "beruhigt" und erschossen dafür 41 Leute.
Wir fanden einen Taxifahrer der uns in der Nacht auf Umwegen aus dem Kessel führte...
Ein paar Monate später konnten wir dann Addis in Ruhe erkunden.
Gruß, Jochen
Das kann ich sofort unterschreiben!sandnase hat geschrieben:Das Auswärtige Amt ist ja seit Jahren bekannt dafür beim Vorbereiten von Reisen keine gute Adresse zu sein. Pauschal wird quasi alles als tödlich gefährlich gebranntmarkt. Mag sein das manche der Warnungen garnicht so schlecht sind (meiner Meinung nach ein geringer Prozentsatz). Aber wie soll man sie von den Mengen an total überzogenen Warnungen und Räubergeschichten trennen?
cheers
bib die sandnase
Ich habe unterwegs ein paar Mal versucht eine deutsche Botschaft um "Hilfe" zu bitten - jedesmal ein Reinfall.
Der krasseste Fall: 2005 in Addis Abeba, wir hatten uns einen Stellplatz für die erste Nacht gesucht und fanden uns am nächsten Tag mitten in einem Aufstand der Bevölkerung wieder. Überall Straßensperren mit Kieshaufen und brennenden Reifen.
Der Anruf bei der DB in Addis mit der Bitte um einen Vorschlag wie wir vielleicht auf Schleichpfaden dort rauskommen könnten, führte ins Leere, weil der Mann am Telefon lapidar daraufhinwies, dass keiner der Herren zu sprechen sei, diese würden sich in einer Konferenz befinden um die Lage zu beratschlagen, wir sollen doch am Besten morgen wieder anrufen...
Das Militär und die Polizei haben das Volk in Addis an diesem Tag wieder "beruhigt" und erschossen dafür 41 Leute.
Wir fanden einen Taxifahrer der uns in der Nacht auf Umwegen aus dem Kessel führte...
Ein paar Monate später konnten wir dann Addis in Ruhe erkunden.
Gruß, Jochen
Zuletzt geändert von Jochen am Mi 25. Mai 2011, 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Guido3
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
Hallo,
http://bundesrecht.juris.de/konsg/BJNR0 ... G000200311
Beste Grüße
Guido
Bin kein Jurist, aber das steht meines Wissens nicht wortwörtlich in einem Gesetz, sondern leitet sich aus verschiedenen Gesetzen und Vereinbarungen ab. Darunter wohl Abschnitt 2 des Konsulargesetzes und die europäische Menschenrechtskonvention. Wie üblich ist in Gesetzen nicht jeder mögliche Einzelfall definiert und wie in vielen anderen Rechtsfragen gibt es eine Menge kritischer Konstellationen (Vgl. "Darf/soll der Staat jemanden foltern, wenn er damit das Leben von tausenden Menschen retten kann?")Kuno hat geschrieben:Ich habe selber keine Erfahrung mit DE Botschaften. Aber was man immer wieder liest ist, dass der Staat eingreifen muss, wenn einer seiner Buerger als Geisel genommen worden ist. Muss der Staat das wirklich? Wo ist das genau festgehalten?
http://bundesrecht.juris.de/konsg/BJNR0 ... G000200311
Beste Grüße
Guido
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
krasse sache die story aus adis... aber mittlerweile hätt ich auch nix anderes mehr erwartet.
ein beispiel:
Die Mitarbeiter der Botschaft in Mauretanien waren, meiner info nach zumindest, schon seit monaten nichtmehr ausserhalb des botschaftsgeländes. gut, botschafter leben natürlich nochmal gefährlicher als wir reisende, aber kann so jemand dann seine landsleute überhaupt beraten? die antwort lautet nein.
auch dieses sache das ein staat irgendwelche komischen aktionen für seine bürger machen MUSS find ich bescheuert. verbieten sie uns in zukunft auch noch klettern oder motorradfahren zu gehen?
ich wollte mit diesem beitrag einfach mal meinem frust luft machen und evtl. andere warnen, nicht so viel vom AA, den phantasievollen reisewarnungen oder den noch bescheuerteren Botschaften zu halten. ich werde jeden kontakt zu diesen institutionen TUNLICHST VERMEIDEN. besser die wissen nicht wo ich bin und wo ich hinwill, dann können sie mich schon nicht stören.
ein beispiel:
Die Mitarbeiter der Botschaft in Mauretanien waren, meiner info nach zumindest, schon seit monaten nichtmehr ausserhalb des botschaftsgeländes. gut, botschafter leben natürlich nochmal gefährlicher als wir reisende, aber kann so jemand dann seine landsleute überhaupt beraten? die antwort lautet nein.
auch dieses sache das ein staat irgendwelche komischen aktionen für seine bürger machen MUSS find ich bescheuert. verbieten sie uns in zukunft auch noch klettern oder motorradfahren zu gehen?
ich wollte mit diesem beitrag einfach mal meinem frust luft machen und evtl. andere warnen, nicht so viel vom AA, den phantasievollen reisewarnungen oder den noch bescheuerteren Botschaften zu halten. ich werde jeden kontakt zu diesen institutionen TUNLICHST VERMEIDEN. besser die wissen nicht wo ich bin und wo ich hinwill, dann können sie mich schon nicht stören.
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Kuno
- Beiträge: 9586
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- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
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Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
Bei allen negativen Erfahrungen, die man mit Botschaften machen kann. Die umgekehrten Faelle gibt es natuerlich auch. So zum Beispiel dieser aus dem Jahre XXXX in Libyen:
"Hallo Botschaft. Wir hatten einen Unfall bei den Mandaraseen und einer aus unserer Gruppe ist schwer verletzt. Bitte schickt uns sofort einen Helikopter."
Die Leute von der Botschaft waeren nicht verpflichtet das zu tun. Aber sie haben es mit dem Militaer arrangieren koennen. Der Mann wurde ins Spital geflogen und dann nach Hause evakuiert...
...eine kleine Nachricht mit einem simplen "Dankeschoen" sei aber nie gekommen.
"Hallo Botschaft. Wir hatten einen Unfall bei den Mandaraseen und einer aus unserer Gruppe ist schwer verletzt. Bitte schickt uns sofort einen Helikopter."
Die Leute von der Botschaft waeren nicht verpflichtet das zu tun. Aber sie haben es mit dem Militaer arrangieren koennen. Der Mann wurde ins Spital geflogen und dann nach Hause evakuiert...
...eine kleine Nachricht mit einem simplen "Dankeschoen" sei aber nie gekommen.
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotieren
"danke schön" geht den leuten heute auch so schwer über die lippen.
nix mit botschaften aber ich habe neulich einen vw t5 sncro der sich hier am strand festgefahren hatten geholfen.
der hatte sich soweit festgefahren das sich mit dem landy und schaufeln usw 2 stunden gebraucht habe ihm daraus zu helfen.
für ein danke hats nicht gereicht.
kaum frei gekommen ist er eine runde gefahren und gleich ab auf die strasse und davon....
vielleicht mögen deswegen immer weniger helfen und ich möchte gar nicht ahnen mit was für einem quatsch die leute in botschaften sich täglich abgeben müssen.
da stumpft man eventuell im laufe der jahre ein wenig ab....
nix mit botschaften aber ich habe neulich einen vw t5 sncro der sich hier am strand festgefahren hatten geholfen.
der hatte sich soweit festgefahren das sich mit dem landy und schaufeln usw 2 stunden gebraucht habe ihm daraus zu helfen.
für ein danke hats nicht gereicht.
kaum frei gekommen ist er eine runde gefahren und gleich ab auf die strasse und davon....
vielleicht mögen deswegen immer weniger helfen und ich möchte gar nicht ahnen mit was für einem quatsch die leute in botschaften sich täglich abgeben müssen.
da stumpft man eventuell im laufe der jahre ein wenig ab....
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AndreasHirsch
- Beiträge: 60
- Registriert: Di 4. Okt 2005, 12:03
- Wohnort: Berlin
- Kontaktdaten:
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
.... was heißt "abstumpfen"..... das ist der Beruf, für die Leute, die es brauchen, da zu sein......
und sich nicht in Ihre Verwaltungsberge zurück zu ziehen.
Ich hab´s noch nicht gebraucht.
GRuß aus Berlin
und sich nicht in Ihre Verwaltungsberge zurück zu ziehen.
Ich hab´s noch nicht gebraucht.
GRuß aus Berlin
Gruß aus Berlin
-
florian schmidt
- Beiträge: 225
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 13:10
- Wohnort: würzburg
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
In einem anderen Forum gefunden. Ein Film über die Reisewarnungen des franz. Außenministeriums bzgl. Mauretanien:
http://www.channels.com/episodes/136920 ... s/13692065
Grüße
Florian
http://www.aepn.de
http://www.channels.com/episodes/136920 ... s/13692065
Grüße
Florian
http://www.aepn.de
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
Hallo,
na ja, so würde ich das jetzt nicht unterschreiben wollen. Als jemand, der Syrien, Jordanien und Ägypten seit 10 Jahren Jahren individuell und zumeist mit dem eigenen Fahrzeug bereist habe ich so meine Probleme mit dem Verhalten und der Einstellung mancher Teilnehmer der Allgäu-Orient-Rally. Aber das nur mal so am Rande, tut ja nichts zur Sache.
Wie wäre denn die Reiseroute genau verlaufen ? Meiner Information nach lag das Problem eher bei Israel,weswegen ja dann auch die Route Nuweiba - Aqaba im Gespräch war. Generell erschien mir die Reiseplanung damals mehr als Flickschusterei und weniger auf einer fundierten Recherche und Planung basierend. Das Auswärtige Amt hat damals keine generelle Freigabe für Ägypten erteilt und tut das auch heute noch nicht. Ich war zu der Zeit selbst mit einer 16-köpfigen Reisegruppe im Land und habe mich ebenfalls entgegen der Empfehlungen des AA bewegt. Mit einer Rallygruppe, die kaum zu kontrollieren ist hätte ich da so meine Probleme gehabt, da gerade damals außerhalb der Hauptzentren ganz deutlich zu spüren war, dass die "allgemeine Ordnung" noch nicht wiederhergestellt war - und das scheint sie bis heute auch nicht zu sein. Und gerade der Nordsinai gilt ja bis heute noch nicht als absolut problemlos bereisbar. Das mag vielleicht für jemanden, der Land und Leute kennt machbar sein aber für eine Gruppe dieser Größe ?
Wer hat denn damals von ägyptischer Seite aus die "Genehmigung" für die Durchreise erteilt ? Das mag gegebenenfalls jemand gewesen sein, der ganz schnell von höherer Stelle zurückgepfiffen wurde. Hinzu kommt, dass die Einfuhr privater KFZ nach Ägypten an etliche Auflagen geknüpft ist. Mag sein, dass man da eine Ausnahme gemacht hätte aber so recht glauben mag ich das nicht. Ich würde da den schwarzen Peter nicht ohne Weiteres dem AA oder den Mitarbeitern der Botschaft zuschieben wollen. Auch wir waren damals (Ende April) an etliche Sicherheitsvorgaben der ägyptischen Behörden gebunden, die peinlichst darauf bedacht waren, dass gerade zu einer Zeit in der man wieder Vertrauen in den Tourismus schaffen wollte, auch nicht im Geringsten etwas Negatives vorfällt.
Ich bin sicher nicht jemand, der Reisewarnungen oder Hinweise des AA als das nonplusultra ansieht aber wenn man sich entscheidet, sich darüber hinwegzusetzen sollte man sehr genau wissen, was man tut, das Land gut kennen, die Lage genau beobachten und gegebenenfalls auch auf aktuelle Entwicklungen und auftretende Situationen reagieren. Das wäre im Fall der Rally wohl kaum möglich gewesen.
Viele Grüße,
Johannes
na ja, so würde ich das jetzt nicht unterschreiben wollen. Als jemand, der Syrien, Jordanien und Ägypten seit 10 Jahren Jahren individuell und zumeist mit dem eigenen Fahrzeug bereist habe ich so meine Probleme mit dem Verhalten und der Einstellung mancher Teilnehmer der Allgäu-Orient-Rally. Aber das nur mal so am Rande, tut ja nichts zur Sache.
Wie wäre denn die Reiseroute genau verlaufen ? Meiner Information nach lag das Problem eher bei Israel,weswegen ja dann auch die Route Nuweiba - Aqaba im Gespräch war. Generell erschien mir die Reiseplanung damals mehr als Flickschusterei und weniger auf einer fundierten Recherche und Planung basierend. Das Auswärtige Amt hat damals keine generelle Freigabe für Ägypten erteilt und tut das auch heute noch nicht. Ich war zu der Zeit selbst mit einer 16-köpfigen Reisegruppe im Land und habe mich ebenfalls entgegen der Empfehlungen des AA bewegt. Mit einer Rallygruppe, die kaum zu kontrollieren ist hätte ich da so meine Probleme gehabt, da gerade damals außerhalb der Hauptzentren ganz deutlich zu spüren war, dass die "allgemeine Ordnung" noch nicht wiederhergestellt war - und das scheint sie bis heute auch nicht zu sein. Und gerade der Nordsinai gilt ja bis heute noch nicht als absolut problemlos bereisbar. Das mag vielleicht für jemanden, der Land und Leute kennt machbar sein aber für eine Gruppe dieser Größe ?
Wer hat denn damals von ägyptischer Seite aus die "Genehmigung" für die Durchreise erteilt ? Das mag gegebenenfalls jemand gewesen sein, der ganz schnell von höherer Stelle zurückgepfiffen wurde. Hinzu kommt, dass die Einfuhr privater KFZ nach Ägypten an etliche Auflagen geknüpft ist. Mag sein, dass man da eine Ausnahme gemacht hätte aber so recht glauben mag ich das nicht. Ich würde da den schwarzen Peter nicht ohne Weiteres dem AA oder den Mitarbeitern der Botschaft zuschieben wollen. Auch wir waren damals (Ende April) an etliche Sicherheitsvorgaben der ägyptischen Behörden gebunden, die peinlichst darauf bedacht waren, dass gerade zu einer Zeit in der man wieder Vertrauen in den Tourismus schaffen wollte, auch nicht im Geringsten etwas Negatives vorfällt.
Ich bin sicher nicht jemand, der Reisewarnungen oder Hinweise des AA als das nonplusultra ansieht aber wenn man sich entscheidet, sich darüber hinwegzusetzen sollte man sehr genau wissen, was man tut, das Land gut kennen, die Lage genau beobachten und gegebenenfalls auch auf aktuelle Entwicklungen und auftretende Situationen reagieren. Das wäre im Fall der Rally wohl kaum möglich gewesen.
Viele Grüße,
Johannes
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afritrotter
- Beiträge: 110
- Registriert: So 3. Aug 2008, 10:17
- Wohnort: Katima Mulilo
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
Tja da kann ich auch ein Lied singen ueber die "Hilfsbereitschaft" der deutschen Botschaftsangestellten.
Im Jahre 2007 war ich in Tansania und war in einer etwas prekären Lage und habe aus aus diesem Grund die deutsche Botschaft angerufen. Originalton : Telefon klingelt, man hebt ab und meldet sich: Hier deutsche Botschaft Dar es Salaam, leider koennen wir Ihnen nicht helfen , aber Sie koennen mir gerne sagen was Sie moechten!!
Da war ich dann doch etwas mehr als baff....
Im Jahre 2007 war ich in Tansania und war in einer etwas prekären Lage und habe aus aus diesem Grund die deutsche Botschaft angerufen. Originalton : Telefon klingelt, man hebt ab und meldet sich: Hier deutsche Botschaft Dar es Salaam, leider koennen wir Ihnen nicht helfen , aber Sie koennen mir gerne sagen was Sie moechten!!
Da war ich dann doch etwas mehr als baff....
Re: Wie deutsche Botschaften und Auswärtiges Amt uns sabotie
Die deutschen Botschaften bestehen primär aus Beamten, die brav ihren Verwaltungskram erledigen, aber ansonsten nicht zuständig sind. Hilfe kann man da erst mal nicht erwarten, auf keinen Fall kurzfristig und erst recht nicht zu jeder Tages- und Nachtzeit. ("Sie rufen ausserhalb der Öffnungszeiten an, Sie erreichen uns Di und Mi von 10:00 bis 12:00 Uhr und Do von 11:00 bis 14:00 Uhr")
Also nicht drauf verlassen.
Also nicht drauf verlassen.



