Namibia | Koloniale Altlasten

Kultur- und Politikgeschichte über die im Wüstenschiff behandelten Regionen.

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Birgitt
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Namibia | Koloniale Altlasten

Beitrag von Birgitt »

Vor mehr als einhundert Jahren führte Deutschland einen Kolonialkrieg im damaligen Deutsch-Südwestafrika, d.h. auf Teilen des Territoriums des heutigen Namibia. Dr. Oliver Ruppel vom Dokumentationszentrum für Menschrechte an der Universität von Namibia stellt die Frage nach der politischen Verantwortung und völkerrechtlichen Verantwortlichkeit der Bundesrepublik Deutschland ...

Koloniale Altlasten in Namibia und die Grenzen des Völkerrechts
12.08.2009 - AZ online

Zum Hintergrund und Kontext des neuen Mahnmals in Bremen, das gestern in der deutschen Hansestadt eingeweiht wurde, hat Thomas Gatter vom Bremer Afrika-Archiv einen Text über den Sinn des Denkmals verfasst. Der Beitrag folgt hiernach im Wortlaut ...

Mahnmal für Opfer der Schlacht am Waterberg und des Kolonialkrieges
12.08.2009 - AZ online

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Namibia | Koloniale Altlasten - Leserbriefe

Beitrag von Birgitt »

Dr. Ruppel beschreibt die herrschende bundesdeutsche Position, muss dafür aber eine ganze Reihe von Winkelzügen machen, die man sich vom Direktor eines Menschenrechtszentrums eigentlich nicht wünscht. Einer dieser Argumentationsstränge ist der Gedanke, es handele sich nicht um juristische Schuld, sondern lediglich um moralische und historische Verantwortung. Das Recht ist ein Teil der Ethik und muss als solches moralische, politische und historische Verantwortung zum Ausdruck bringen! Was könnte es sonst zum Ausdruck bringen!? ...

LESERBRIEF - Stärke aus Schuldanerkenntnis
14.08.2009 - AZ online

Nachdem ich die oben genannten Artikel gelesen habe, stellt sich mir als Berufsjuristen die Frage, ob man sich überhaupt noch mit dem Rechtsproblem eines möglichen Völkermordes an den Herero beschäftigen sollte, oder ob man die Geschichte nun Geschichte sein lässt? ...

LESERBRIEF - Zu Unrecht und Schuld aus dem Hererokrieg
01.09.2009 - AZ online

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Namibia | Gebeine sollen bald „heimkehren“

Beitrag von Birgitt »

Traditionelle Führer der Herero und Nama fordern die in Deutschland befindlichen Gebeine ihrer Vorfahren zurück. Dazu haben sie gestern ein Positionspapier unterzeichnet, das nun dem Kabinett vorgelegt sowie an die Bundesrepublik weitergeleitet werden soll ...

Herero und Nama fordern Schädel und Knochen aus Deutschland zurück – Ausstellung im Museum
02.10.2009 - AZ online

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Namibia | Hilfe als Versöhnungszeichen

Beitrag von Birgitt »

Die Bundesrepublik Deutschland wird die Rückführung von Schädeln und anderen Gebeinen, die an deutschen Hochschulen (Universität Freiburg sowie Universitätsklinik Charité, Berlin) lagern, nach Namibia unterstützen. Das sagte Matthias Hansen, Ständiger Vertreter an der Deutschen Botschaft in Windhoek, gestern auf AZ-Nachfrage. Das jüngste Positionspapier von traditionellen Führern der Herero und Nama habe man allerdings noch nicht erhalten ...

Deutschland unterstützt Rückgabe von Herero- und Nama-Gebeinen
06.10.2009 - AZ online

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Namibia | Genozid-Frage neu aufgerollt

Beitrag von Birgitt »

Der Referent und Jurist ist ein ehemaliger Hochschullehrer der Rechtswissenschaft (Universität des Westkaplands, 1990-2008). Das Thema lautete: ,,Is Genocide a New Crime or an Old Crime with a New Name: Why the Events of 1904-1908 qualify as Genocide.“ Sarkin ist als Anwalt in den USA und in Südafrika zugelassen. Derzeit ist er ,,Chairperson-Rapporteur“ des Menschenrechts-Rates der UNO, Arbeitskreis für den Bereich Zwangsentführungen [...] Das Komitee suche in der Reparationsfrage weiterhin den Dialog mit der Bundesrepublik Deutschland. „Wir wollen diese Frage wieder international einbringen, im EU-Menschenrechtsgericht, bei der UNO und der Afrikanischen Union und wir bemühen uns um die juristische Formulierung, um die Regierung von Deutschland in Namibia vor Gericht zu zitieren.“ ...

UN-Rapporteur definiert Völkermord und stützt Reparationsforderung der Ovaherero
01.11.2010 - AZ online

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schu achbar ?

Re: Namibia | Koloniale Altlasten

Beitrag von schu achbar ? »

""Als Sarkin von der AZ vor dem Publikum befragt wurde, ob US-amerikanische Juristen, Akademiker und Historiker den Begriff Genozid nach der von ihm ausgeführten juristischen Definition rückwirkend auch auf die Dezimierung, Verdrängung und weitgehenden Vernichtung der US-amerikanischen indigenen Urbevölkerung (Indianer) anwendeten, verhaspelte sich der Jurist. Obwohl er den Begriff auf Armenien, Ruanda, die Judenverfolgung und auf den namibischen Kolonialkrieg angewandt hatte, zog er sich auf diese Frage hinter seine Amtsfunktion als UN-Rapporteur zurück und übte Selbstzensur aus, im Widerspruch zu seiner Beteuerung eingangs, dass er lediglich als Privatperson auftrete. „Als Kraft der UNO kann ich mich auf diese Frage nicht einlassen.“"

Ich muss ernsthaft mal an die Fleissaufgabe rangehen, wieviel Thai Curry Style-Chipstüten, Bäume für Stuttgarter Juchtenkäfer, Euro 4 Umrüstsätze oder Sprachkurse für Kinder aus Problemelternhäusern so drin sind....wenn wir uns nicht mehr auf die UN einlassen.
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Namibia | Koloniale Altlasten

Beitrag von Birgitt »

Die Genozid-Frage beziehungsweise der Reparationsanspruch eines Großteils der Ovaherero, die diese Hoffnung auf Entschädigung für erlittenes Unrecht und Kriegsschäden vor über 100 Jahren beim deutschen Nachfolgestaat des Kaiserreichs einfordern wollen, stand vergangene Woche wieder prominent im Raum. Das Ovaherero-Genozid-Komitee hatte einen bisher in dieser Frage hier noch unbekannten Referenten nach Windhoek eingeladen: Prof. Jeremy Sarkin, der sich als Jurist und Akademiker schon länger mit der Materie befasst ...

Ein kultiviertes Martyrium
02.11.2010 - AZ online

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Namibia | Keine Kompensation für Einzelpersonen

Beitrag von Birgitt »

Eine Reparationszahlung der Bundesrepublik Deutschland als Entschädigung für den Herero-Krieg zu Beginn des 20. Jahrhunderts hat Egon Kochanke, deutscher Botschafter in Windhoek, erneut abgelehnt. Es sei nicht im Sinne der Sache, dass Einzelpersonen bzw. Nachfahren der Kriegsopfer und -beteiligten gewisse Kompensationen bekämen, sagte Kochanke gestern bei einem Mediengespräch in Windhoek ...

Deutschland zahlt keine Reparationen, hilft aber bei Entwicklung und Rückführung von Gebeinen
14.12.2010 - AZ online

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Namibia | Koloniale Altlasten

Beitrag von Birgitt »

Die Erinnerung an den Kolonialkrieg zwischen Deutschen und Ovaherero dient heute bei einem Großteil der Ovaherero noch als Identitäts-stiftende, auch kulturelle Klammer der Sprachgruppe. Nach zwei Weltkriegen haben Bundesdeutsche dagegen so gut wie keinen Bezug mehr zur Kolonialära. Die Pflege der Erinnerung an Kämpfe und Verluste, vor allem nach den Kämpfen am Waterberg im August 1904 mündet mit Unterstützung aus einigen Kreisen in Deutschland und in minderem Maße durch das Lippenbekenntnis der namibischen Regierung in die Reparationsklage der Ovaherero ein ...

Zwischen Ritual und Märtyrium
18.04.2011 - AZ online

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Namibia | Zur Genozidfrage

Beitrag von Birgitt »

Die Fraktion Die Linke unter Dr. Gregor Gysi hat am Freitag in Gestalt einer „kleinen Anfrage“ über den Bundestag der Bundesregierung 23 Fragen zum Thema Genozid und Kriegsverbrechen der deutschen Schutztruppe im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika vorgelegt. Das ist der zweite Vorstoß der Linken zu dem Themenkomplex. Im Juni 2008 hatte Die Linke in Zusammenarbeit mit Hererochef Kuaima Riruako einen Antrag an den Bundestag auf Anerkennung des Rechts auf Wiedergutmachung für Kolonialverbrechen gestellt. Diesen Antrag hat der Bundestag mehrheitlich abgelehnt ...

Die Linke fordert Antworten von Bundesregierung
13.06.2011 - AZ online

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Namibia | Kein Konsens zur Kolonialfrage

Beitrag von Birgitt »

Die deutsche Bundesregierung hat die Fraktion der Linken im deutschen Bundestag enttäuscht, indem sie deren Forderung ablehnt, die internationale Definition des Völkermords von 1948 rückwirkend auf den Kolonialkrieg im ehemaligen Deutsch-Südwestafrika (DSWA) 1904- 1908 anzuwenden ...

An der Einstellung zu Kolonialverbrechen scheiden sich im Bundestag die Geister
27.06.2011 - AZ online

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Namibia | Koloniale Altlasten

Beitrag von Birgitt »

Die feierliche Übergabe von Schädeln und anderen Gebeinen in Deutschland an eine Delegation aus Namibia soll am 30. September in der Universitätsklinik Charité in Berlin stattfinden. Das hat die AZ aus gut unterrichteter Quelle erfahren. Indes wurde Anfragen aus der Öffentlichkeit zur (Finanzierung der) Teilnahme an dieser Zeremonie eine Absage erteilt ...

Schädelübergabe am 30. September
16.09.2011 - AZ online

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Namibia - Koloniale Altlasten - Schädelübergabe mit Eklat

Beitrag von Birgitt »

Was ein versöhnlicher Höhepunkt zwischen Deutschen, Ovaherero und Nama sein sollte, endete am Freitagnachmittag in Berlin bei der Übergabe von 20 Totenschädeln an der Universitätsklinik Charité in einem Eklat, das dem deutsch-namibischen Verhältnis nicht voran geholfen hat ...

Durch Buhrufe vertrieben - Staatsministerin verlässt Zeremonie ohne Abschied
AZ online - 03.10.2011

Anspruch und Enttäuschung - Schädelübergabe hat beiderseitige Erwartungen nicht erfüllt
AZ online - 03.10.2011

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