Tunesien - Eindrücke von September 2012
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Andreas Pflug
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Danke Dir Johannes.
Ich schrieb ja "Krieg in Libyen" und nicht in Tunesien. Mein Hinweis mit den aufgebrachten Convois bezog sich erklärend darauf, wieso die Tunesier Sorge um Touristen weiter südlich hätten und daher die zu befahrende Zone verkleinert wurde.
Rallyes sind ja keine Individualreisenden, darum ging ich auf deren Möglichkeiten der Nutzbarkeit des gesamten Südens nicht ein. Die erstellte Karte soll nicht pessimistisch wirken, stellt aber schon den heutigen Zustand unverschöhnt da. Unbenommen davon würde man es sicher schaffen, ganz hemdsärmlig den Posten zu umfahren und weiter südlich zu kommen. Aber ob man das tun sollte? Man hat ja auch ein Stück weit Verantwortung. Mehr wollte ich nicht ausdrücken. Letztendlich gibt es kaum offizielle Sperrkarten in Tunesien selber, alle geistern nur außerhalb herum.
LG,
Andreas
Ich schrieb ja "Krieg in Libyen" und nicht in Tunesien. Mein Hinweis mit den aufgebrachten Convois bezog sich erklärend darauf, wieso die Tunesier Sorge um Touristen weiter südlich hätten und daher die zu befahrende Zone verkleinert wurde.
Rallyes sind ja keine Individualreisenden, darum ging ich auf deren Möglichkeiten der Nutzbarkeit des gesamten Südens nicht ein. Die erstellte Karte soll nicht pessimistisch wirken, stellt aber schon den heutigen Zustand unverschöhnt da. Unbenommen davon würde man es sicher schaffen, ganz hemdsärmlig den Posten zu umfahren und weiter südlich zu kommen. Aber ob man das tun sollte? Man hat ja auch ein Stück weit Verantwortung. Mehr wollte ich nicht ausdrücken. Letztendlich gibt es kaum offizielle Sperrkarten in Tunesien selber, alle geistern nur außerhalb herum.
LG,
Andreas
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Kuno
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
des gesamten Südens nicht ein.[/quote]
Andreas; ich habe Johannes so verstanden, dass es für "Veranstalter" - Reiseanbieter - durchaus möglich ist, eine Genehmigung für das "südliche" sperrgebiet zu erlangen (wenn auch nicht einfach un nicht immer). Dass es sich dabei um eine "Rallye[quote="Andreas Pflug"]Rallyes sind ja keine Individualreisenden, darum ging ich auf deren Möglichkeiten der Nutzbarkeit " handeln muss konnte ich seinem Beitrag nicht entnehmen.
Am Ende gibt es ja gegenüber den Behörden auch keinen grossen Unterschied zwischen einer der mittlerweile fast unzähligen "Rallyes" und einer anderen Tour eines Reiseveranstalters.
Könnt ihr da Genaueres berichten oder wollt ihr das lieber für euch behalten (weil ihr ja sicher für eure Veranstaltung viel Aufwand im Voraus betrieben habt).
Andreas; ich habe Johannes so verstanden, dass es für "Veranstalter" - Reiseanbieter - durchaus möglich ist, eine Genehmigung für das "südliche" sperrgebiet zu erlangen (wenn auch nicht einfach un nicht immer). Dass es sich dabei um eine "Rallye[quote="Andreas Pflug"]Rallyes sind ja keine Individualreisenden, darum ging ich auf deren Möglichkeiten der Nutzbarkeit " handeln muss konnte ich seinem Beitrag nicht entnehmen.
Am Ende gibt es ja gegenüber den Behörden auch keinen grossen Unterschied zwischen einer der mittlerweile fast unzähligen "Rallyes" und einer anderen Tour eines Reiseveranstalters.
Könnt ihr da Genaueres berichten oder wollt ihr das lieber für euch behalten (weil ihr ja sicher für eure Veranstaltung viel Aufwand im Voraus betrieben habt).
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Wolfgang K
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Unter „Veranstalter“ ist in diesem Zusammenhang immer eine einheimische Agentur zu verstehen.
Ob die jetzt von „Individualreisenden“, einer Gruppe eines ausländischen Touranbieters oder eine „Rallye“ engagiert wird spielt keine Rolle, da das alles schlicht unter „Touristengruppe“ fällt. Veranstalter aus Sicht des Gouvernats ist die lokale Agentur.
Grüße
Wolfgang
Ob die jetzt von „Individualreisenden“, einer Gruppe eines ausländischen Touranbieters oder eine „Rallye“ engagiert wird spielt keine Rolle, da das alles schlicht unter „Touristengruppe“ fällt. Veranstalter aus Sicht des Gouvernats ist die lokale Agentur.
Grüße
Wolfgang
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Andreas Pflug
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Jepp. Und ich richtete meine Infos nur an Leute ohne gebuchten Führer und Begleitung. Womit wirs dann quasi auch haben. Sorry falls ich da für zuviel Verwirrung gesorgt habe. 
Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Hallo,
vielen Dank für die Ausführungen und für den brauchbaren Hinweis aus diesem schönen Land.
War schon verwirrt da so unterschiedliche Meldungen kamen. Viele meine Freunde sagen aber auch, das es völlig stressfrei ist zu fahren.
Wegen Sperrgebiet im Süden: Wir sind 2010-2011 ohne Genehmigung rein und wollten von Süden zum Lago. Bis Bir Auin keine Probleme, nach jedoch so 20-30km Richtung zur Grenze auf jedem Hügel ein Posten. (War die Jahre vorher nicht). Der 3 oder 4 Posten hat uns dann erwischt und wir wurden sehr höflich (ist nur zu eurer eigenen Sicherheit usw.), aber bestimmt, aus dem Sperrgebiet (mit Militärbegleitung) rausgeschmissen. In Höhe Einstieg zum Lago oberhalb von Kamour sind wir dann vom Lago bis zur Grenze und dann nach Norden ohne Probleme. Allerdings waren wir eine sehr kleine Gruppe (2 Motorräder und ein Toyo).
Werden heuer im Winter wieder unten sein.
Liebe Grüße
Walter
vielen Dank für die Ausführungen und für den brauchbaren Hinweis aus diesem schönen Land.
War schon verwirrt da so unterschiedliche Meldungen kamen. Viele meine Freunde sagen aber auch, das es völlig stressfrei ist zu fahren.
Wegen Sperrgebiet im Süden: Wir sind 2010-2011 ohne Genehmigung rein und wollten von Süden zum Lago. Bis Bir Auin keine Probleme, nach jedoch so 20-30km Richtung zur Grenze auf jedem Hügel ein Posten. (War die Jahre vorher nicht). Der 3 oder 4 Posten hat uns dann erwischt und wir wurden sehr höflich (ist nur zu eurer eigenen Sicherheit usw.), aber bestimmt, aus dem Sperrgebiet (mit Militärbegleitung) rausgeschmissen. In Höhe Einstieg zum Lago oberhalb von Kamour sind wir dann vom Lago bis zur Grenze und dann nach Norden ohne Probleme. Allerdings waren wir eine sehr kleine Gruppe (2 Motorräder und ein Toyo).
Werden heuer im Winter wieder unten sein.
Liebe Grüße
Walter
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Kuno
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Andreas, bevor wir jetzt noch mehr im Brei rumrühren und persönliche Meinungen und Hörensagen als Fakt anpreisen - das einzig Richtige wäre es, hier ein off. Statement zu präsentieren. Deshalb auch meine Frage an Johannes weiter oben.
Ich wiederhole es hier der Einfachheit halber grad nochmal:
Könnt ihr (Ralf / Johannes) bestätigen, dass der sog. "südliche Teil" des Tunesischen Sperrgebietes für touristische Zwecke wieder befahrbar ist sofern die Reise über einen Veranstalter durchgeführt wird?
Ich wiederhole es hier der Einfachheit halber grad nochmal:
Könnt ihr (Ralf / Johannes) bestätigen, dass der sog. "südliche Teil" des Tunesischen Sperrgebietes für touristische Zwecke wieder befahrbar ist sofern die Reise über einen Veranstalter durchgeführt wird?
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Andreas Pflug
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Wieso wieder? Das hatte sich nie geändert. Seit Anfang 2008 wurden für den Besuch des Südens lediglich die Auflagen drastisch erhöht. Seit damals unverändert: Führer und Militärbegleitung für viel Geld, sowie Mindestfahrzeugzahl. Vorher reichten zwei Fahrzeuge, ein Satphone und die Genehmigung vom Gouvernorat Tataoiune.
@Walter: Bis zur Grenze? Zur algerischen Grenze? Die ist aber offiziell mit 30km Absand tabu.
Wir sind in drei Wochen wieder unten.
@Walter: Bis zur Grenze? Zur algerischen Grenze? Die ist aber offiziell mit 30km Absand tabu.
Wir sind in drei Wochen wieder unten.
Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Hallo Andreas,
ja habe ich auch schön gehört(
), genau wie, dass man ohne Genehigung nicht ins Sperrgebiet kommt (was auch leider gestimmt hat, allerdings waren wir ein bißchen zu blöd, haben uns auf der Piste bewegt, was sich nacher als ziemlich dämlich herausgestellt hat, wir wurden erwischt). Jedoch sind die Fahrzeuge der Tunesier unter aller Kritik, wäre spannend gewesen sich ein Rennen zu liefern.
Oder auch nicht: Ein sehr freundlicher und (sehr) cooler Hauptmann hat uns in den paar Stunden, die wir auf das Fahrzeug warteten und auf die Meldung von Kamour was sie mit uns machen sollten, erzählt, das die Posten bewaffnet sind, aber nur Meldungen mit Funkgerät zum Militärposten und von dort nach Kamour schicken. Von dort steht dann ein Militärhubschrauber ständig bereit. In Kamour war aber gar nix. Oder er war wieder unterwegs. Wollten es definitiv nicht ausprobieren.
Über die vielen Jahre die wir in diese Gegend fahren ist eine ständige und eklatante Beschneidung der Indivitualtouristen zu erfahren. So wie es seit Jahren in Algerien (derzeit ohnehin vorbei) passiert. Oder in Libyen (derzeit ohnehin vorbei). Oder im Niger (derzeit ohnehin vorbei), Oder in Mauretanien (derzeit ohnehin vorbei und nebenbei SEHR unrelaxt! Freunde sind vor ein paar Wochen von Gambia aus Richtung Marokko durchgefahren).
Das einzige Land in den man(Frau) sich noch einigermassen bewegen kann ist Marokko. Bin vor ein paar Wochen von dort zurückgekommen und ich kann nur sagen, es ist unglaublich schön und die Leute sind unglaublich freundlich und sehr relaxt. Allerdings mit eigenem Fahrzeug ewig weit weg (von Ö).
LG
Walter
ja habe ich auch schön gehört(
Oder auch nicht: Ein sehr freundlicher und (sehr) cooler Hauptmann hat uns in den paar Stunden, die wir auf das Fahrzeug warteten und auf die Meldung von Kamour was sie mit uns machen sollten, erzählt, das die Posten bewaffnet sind, aber nur Meldungen mit Funkgerät zum Militärposten und von dort nach Kamour schicken. Von dort steht dann ein Militärhubschrauber ständig bereit. In Kamour war aber gar nix. Oder er war wieder unterwegs. Wollten es definitiv nicht ausprobieren.
Über die vielen Jahre die wir in diese Gegend fahren ist eine ständige und eklatante Beschneidung der Indivitualtouristen zu erfahren. So wie es seit Jahren in Algerien (derzeit ohnehin vorbei) passiert. Oder in Libyen (derzeit ohnehin vorbei). Oder im Niger (derzeit ohnehin vorbei), Oder in Mauretanien (derzeit ohnehin vorbei und nebenbei SEHR unrelaxt! Freunde sind vor ein paar Wochen von Gambia aus Richtung Marokko durchgefahren).
Das einzige Land in den man(Frau) sich noch einigermassen bewegen kann ist Marokko. Bin vor ein paar Wochen von dort zurückgekommen und ich kann nur sagen, es ist unglaublich schön und die Leute sind unglaublich freundlich und sehr relaxt. Allerdings mit eigenem Fahrzeug ewig weit weg (von Ö).
LG
Walter
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Andreas Pflug
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Hi Walter. Ja Marokko haben wir letztes Jahr gemacht. War Klasse, leider touristisch bis in die letzte Ecke erschlossen. Da fährt man durchs Draa Tal und stellt fest, dass man überall vollen Handyempfang hat. Irgendwie nix mehr mit viel Abenteuer 
Unseren Reisebericht haben die Kollegen vom Explorermagazin veröffentlicht, weil wir die Reise mit Mopsgeschwindigkeit gemacht haben. Wir waren nur 7 Tage im Land und haben 2.500 km auf dem Tacho erzeugt. Inkl. Crash mit Haschkurier im Riff Gebirge...
Unseren Reisebericht haben die Kollegen vom Explorermagazin veröffentlicht, weil wir die Reise mit Mopsgeschwindigkeit gemacht haben. Wir waren nur 7 Tage im Land und haben 2.500 km auf dem Tacho erzeugt. Inkl. Crash mit Haschkurier im Riff Gebirge...
Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Hallo Andreas,
nun ja, wir werden ja auch älter. Wenn du noch was wirklich unberührtes willst rate ich dir Zeit zu nehmen und auf anraten von Engebert Kohl in die Mongolei zu fahren. Dort soll es so sein wie bei meinen Anfängen vor 20 Jahren.
LG
Walter
nun ja, wir werden ja auch älter. Wenn du noch was wirklich unberührtes willst rate ich dir Zeit zu nehmen und auf anraten von Engebert Kohl in die Mongolei zu fahren. Dort soll es so sein wie bei meinen Anfängen vor 20 Jahren.
LG
Walter
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Wolfgang K
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Seit Ende 2010 wurden keine Bewilligungen (auch nicht gemäß der verschäften Regeln seit 2008) mehr ausgestellt . Egal an wen und mit wem. Im Juli diesen Jahres wurde beschlossen wieder zur gegenüber früher verschäften Regelung von 2008 zurückzukehren = lokale Agentur + Mil.Andreas Pflug hat geschrieben:Wieso wieder? Das hatte sich nie geändert.
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derJohannes
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Damit du ins südl. Sperrgebiet kommst brauchst du:Kuno hat geschrieben:
Könnt ihr (Ralf / Johannes) bestätigen, dass der sog. "südliche Teil" des Tunesischen Sperrgebietes für touristische Zwecke wieder befahrbar ist sofern die Reise über einen Veranstalter durchgeführt wird?
-Mind. 4 Fahrzeuge
-Führer
-Satphone
-Militätbegleitung
und:
Die Genehmigung von Tataouine. Und die ist so schwierig.
Damit du ins südl. Sperrgebiet kommst braucht es einen guten Grund und als Rallyeveranstalter hat man es da einfacher als nur 4 Geländewagen die da mal Urlaub machen möchten, von den Kosten mal ganz abgesehen.
Und selbst wenn du dann alles hast, ist das noch keine Garantie, das du auch tatsächlich reinkommst, da auch manchmal 1-, 2-, oder 3-Stern vom Militär anderer Meinung oder nicht ausreichend informiert ist, ergo du dann am Militärposten umdrehen darfst.
Die Genehmigungen werden zur Zeit nur sehr selektiv erteilt, durch, wie bereits oben beschrieben, den regen Schmuggel von Libyen aus.
Und selbst wenn du dann die Genehmigung hast, am Posten vorbei bist, gibt es noch keine Garantie ob und was befahren werden darf.
Zur Erteilung meiner Genehmigungen musste die gesamte Strecke via Roadbook, GPS-Koordinaten, Tracks, Karte und Zeitplan vorab abgeklärt werden. Dies an mehreren Stellen in Tunesien, welche ich hier aber sicherlich nicht nennen werde.
Auch offizielle Schreiben werden von mir in keinster Weise zur Verfügung gestellt, da diese auf meinen Namen/Veranstaltung laufen, ich damit hafte und auch noch weiter dort unten schöne Veranstaltungen machen möchte.
Bei Verstoß gegen eine dieser Auslagen dann darfst du das Gebiet verlassen, eine erneute Erteilung ist damit aber vom Tisch.
Und da ist der Knackpunkt für eine normale touristische Gruppe:
Mal angenommen ihr habt in einer Etappe eine Panne und seid nicht rechtzeitig am nächsten Checkpunkt, dann wird das Schlimmste angenommen und die gesamte Suchmaschinerie läuft an, incl aller Kosten.
Als Rallyeveranstalter kann ich durch eine Berge-LKW-Logistik gewährleisten, das auch wirklich definitiv alle Fahrzeuge zum Zeitpunkt X am Ort y sind.
Wenn ihr das dem Gouverneur alles glaubhaft und schriftlich incl. aller Pässe und Fahrzeugpapiere kommunizieren könntet, hättet ihr vielleicht eine Chance.
Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine Erben
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Kuno
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Danke fuer die ausfuehrliche Darlegung, Johannes.
Auf ein paar Punkte moechte ich aber nochmal eingehen:
Einen Berge-LKW braucht es nicht. Im Gegensatz zu den Ralleyteilnehmern haben die "normalen Touristen" meistens einen weniger agressiven Fahrstil drauf und muessen nicht Zeit bolzen (es sei denn auf der Autobahn, wen es fuer die Faehre knapp wird). Ralleyfahrer gehen der Veranstaltung gemaess natuerlich ein hoeheres Risiko ein, deshalb ist bei solchen Anlaessen ein Berge-LKW und eine gute Sanitaet sicher angebracht.
Wie selektiv das Genehmigungsverfahren gehandhabt wird, kann ich so natuerlich nicht beurteilen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es einer "normalen Reisegruppe" sogar eher gestattet wird, das genannte Gebiet zu befahren als einer dieser mittlerweile unzaeligen "Ralleys", die sich heutzutage in TN zusammendraengen. Wahrscheinlich kommt es doch sehr daraf an, we man den Behoerden gegenueber auftritt und was fuer einen Eindruck man ihnen von sich selber gibt und ich kann mir gut ausalen, dass man auch in TN den Leuten etwas mehr Sympathie entgegenbringt, bei welchen man einen gewissen Respekt gegenueber der Landschaft und der einheimischen Bevoelkerung findet - etwas, was bei "Ralleys" nicht immer gefunden werden kann.
Auf ein paar Punkte moechte ich aber nochmal eingehen:
Wenn ich bedenke, dass ich einen Mann der lokalen Agentur, einen Militaer und auch noch ein SatPhone dabei habe, dann kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass die Behoerden sofort eine suchaktion starten, sollte ich einmal nicht zur angegebenen Zeit am naechsten Kontrollpunkt auftauchen - es sei denn, ich nutze die vorgeschriebenen Kommunikationsmittel nicht und man ist nicht uber den Grund meiner Verspaetung informiert worden. Ich gehe aber stark davon aus, dass mindestens der Vertreter des off. Veranstalters bei so einer Verpsaetung schnell nervoes wird und alles daran setzen wird, dass die Behoerden ihre Information bekommen...derJohannes hat geschrieben:Und da ist der Knackpunkt für eine normale touristische Gruppe:
Mal angenommen ihr habt in einer Etappe eine Panne und seid nicht rechtzeitig am nächsten Checkpunkt, dann wird das Schlimmste angenommen und die gesamte Suchmaschinerie läuft an, incl aller Kosten.
Einen Berge-LKW braucht es nicht. Im Gegensatz zu den Ralleyteilnehmern haben die "normalen Touristen" meistens einen weniger agressiven Fahrstil drauf und muessen nicht Zeit bolzen (es sei denn auf der Autobahn, wen es fuer die Faehre knapp wird). Ralleyfahrer gehen der Veranstaltung gemaess natuerlich ein hoeheres Risiko ein, deshalb ist bei solchen Anlaessen ein Berge-LKW und eine gute Sanitaet sicher angebracht.
Wie selektiv das Genehmigungsverfahren gehandhabt wird, kann ich so natuerlich nicht beurteilen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es einer "normalen Reisegruppe" sogar eher gestattet wird, das genannte Gebiet zu befahren als einer dieser mittlerweile unzaeligen "Ralleys", die sich heutzutage in TN zusammendraengen. Wahrscheinlich kommt es doch sehr daraf an, we man den Behoerden gegenueber auftritt und was fuer einen Eindruck man ihnen von sich selber gibt und ich kann mir gut ausalen, dass man auch in TN den Leuten etwas mehr Sympathie entgegenbringt, bei welchen man einen gewissen Respekt gegenueber der Landschaft und der einheimischen Bevoelkerung findet - etwas, was bei "Ralleys" nicht immer gefunden werden kann.
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Andreas Pflug
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
@Walter: Die Mongolei plane ich seit Jahren. War sogar beruflich schon im Gespräch, da eng mit dem damaligen Tourismus-Attachee in Berlin verbandelt war und die Idee aufkam, eine weitere touristische Roadbook-Fahrt aus Deutschland in die Mongolei zu initiieren. Das wäre dann mein Part gewesen. Allerdings kam das nie über das Stadium der Planung hinaus und war irgendwann automatisch vom Tisch. Dennoch steht es auf meiner All-Time Liste.
Aktuell bin ich aber zu sehr in meinen Alltag hier eingebunden. Länger als zwei, maximal drei Wochen kann ich nicht weg. Aber mit 35 ist man noch jung und tatendurstig. Deshalb ist die Seidenstrasse ansich zumindest immer im Fokus.
@Kuno: Letztendlich ist es Schall und Rauch, was wir (also wir alle) vermuten, ableiten oder hineininterpretieren. Du wirst es für Dich ausprobieren müssen. Nothing else matters.
Aktuell bin ich aber zu sehr in meinen Alltag hier eingebunden. Länger als zwei, maximal drei Wochen kann ich nicht weg. Aber mit 35 ist man noch jung und tatendurstig. Deshalb ist die Seidenstrasse ansich zumindest immer im Fokus.
Oh, danke für die Info. Diesen Zeitraum hatte ich scheinbar nicht bemerkt. Gut das zu wissen und sorry für meine vermeindliche Fehlinfo weiter oben.Wolfgang K hat geschrieben:Seit Ende 2010 wurden keine Bewilligungen (auch nicht gemäß der verschäften Regeln seit 2008) mehr ausgestellt . Egal an wen und mit wem. Im Juli diesen Jahres wurde beschlossen wieder zur gegenüber früher verschäften Regelung von 2008 zurückzukehren = lokale Agentur + Mil.Andreas Pflug hat geschrieben:Wieso wieder? Das hatte sich nie geändert.
@Kuno: Letztendlich ist es Schall und Rauch, was wir (also wir alle) vermuten, ableiten oder hineininterpretieren. Du wirst es für Dich ausprobieren müssen. Nothing else matters.
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Kuno
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Re: Tunesien - Eindrücke von September 2012
Schall und Rauch? Weiter oben haben deine Beitraege aber noch etwas bestimmter / definitver getoentAndreas Pflug hat geschrieben:Kuno: Letztendlich ist es Schall und Rauch, was wir (also wir alle) vermuten, ableiten oder hineininterpretieren. Du wirst es für Dich ausprobieren müssen. Nothing else matters.
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Danke, Wolfgang K, fuer die Klarstellung der Sachlage:
A) Touristische Reisen ins Sperrgebeit in TN sind unter Einschraenkungen moeglich und obligen einer individuell zu beantragenden Bewilligung.
B) Zusaetzlich mitzufuehren sind: SatPhone, Militaerischer Begleiter und ein Vertreter des TN Veranstalters.
Immerhin - auch wenn das noch nicht die erhoffte Einsamkeit in der weiten Wueste bringt, so gibt es wohl fuer Reisende doch die Moeglichkeit, das Sperrgebiet zu "erkunden". Freut mich. Ich war da naemlich auch noch nie




