Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Moderator: Moderatoren
-
Esther & Peter
- Beiträge: 30
- Registriert: Di 9. Aug 2005, 08:23
Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
In der letzten Zeit waren wir leider nicht mehr sehr aktiv im Forum. Afrika rückt für uns immer weiter weg.
Jetzt geht es aber wieder los. Vom 1. Juni an sind wir mit unseren Landy und unseren Hunden drei Monate auf der Seidenstrasse unterwegs.
Ukraine, Russland, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan und über Russland wieder zurück. Viel Wüste und hohe Berge.
Zur Zeit sind wir am Organisieren der Visas. Leider mussten wir den ursprünglichen Plan über die Türkei und den Iran zu reisen streichen. Die Iranische Botschaft erteilt nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden aktuell keine Touristen Visas mehr (Gründe sind die neuesten Sanktionen und die Wahlen im Juni). Somit fällt auch das Carnet de Passage weg.
Wir werden euch über die weitere Entwicklung gerne auf den Laufenden halten.
Liebe Grüsse
Esther & Peter
Jetzt geht es aber wieder los. Vom 1. Juni an sind wir mit unseren Landy und unseren Hunden drei Monate auf der Seidenstrasse unterwegs.
Ukraine, Russland, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, Kirgistan, Kasachstan und über Russland wieder zurück. Viel Wüste und hohe Berge.
Zur Zeit sind wir am Organisieren der Visas. Leider mussten wir den ursprünglichen Plan über die Türkei und den Iran zu reisen streichen. Die Iranische Botschaft erteilt nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden aktuell keine Touristen Visas mehr (Gründe sind die neuesten Sanktionen und die Wahlen im Juni). Somit fällt auch das Carnet de Passage weg.
Wir werden euch über die weitere Entwicklung gerne auf den Laufenden halten.
Liebe Grüsse
Esther & Peter
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Hallo, gibts da eine Fähre, oder wie habt ihr das geplant?Esther & Peter hat geschrieben:Russland, Turkmenistan
-
Esther & Peter
- Beiträge: 30
- Registriert: Di 9. Aug 2005, 08:23
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Hallo Abacus
Nein, keine Fähre. Wir fahren via Aktau am Ostufer des Kaspischen Meeres über das Ustyurt Plateau und hoffen, dass die Grenze Richtung Turkmenbashi offen ist.
Liebe Grüsse
Peter
Nein, keine Fähre. Wir fahren via Aktau am Ostufer des Kaspischen Meeres über das Ustyurt Plateau und hoffen, dass die Grenze Richtung Turkmenbashi offen ist.
Liebe Grüsse
Peter
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Hallo Peter,
also über Kasachstan (Visum für mehrfache Einreise nach Kasachstan hat bei uns nur im Konsulat in München funktioniert). Die Grenze soll passierbar sein, einige Reisende sind da rüber. Die Strecke da am Garabakasköl Aylagy hätte mich auch gereizt (der einzige Salzwasserwasserfall der Welt), aber wegen der Führerpflicht in Turkmenistan bin ich dann lieber übern Aralsee gefahren.
also über Kasachstan (Visum für mehrfache Einreise nach Kasachstan hat bei uns nur im Konsulat in München funktioniert). Die Grenze soll passierbar sein, einige Reisende sind da rüber. Die Strecke da am Garabakasköl Aylagy hätte mich auch gereizt (der einzige Salzwasserwasserfall der Welt), aber wegen der Führerpflicht in Turkmenistan bin ich dann lieber übern Aralsee gefahren.
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Zwar offenbar nicht der einzige, aber angeblich der größte Salzwasserfall der Welt. Nur: ich habe vergeblich versucht, online Bilder von dem Naturwunder zu finden. War schonmal jemand dort, oder weiß, wo ich Bilder davon finden kann?
Marcus
Marcus
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Ich hatte mal irgendwo Bilder gesehen, das war sehr unspektakulär.
Bei Wiki ist folgendes Bild drin:

Links das Kaspische Meer, rechts Garabogazkol. Dazwischen kann eigentlich nicht viel "Wasserfall" sein. Alles eher flach dort.
Auch wenn man sich mit Google Maps die Sache anschaut, so kann man gerade mal eine Strömung erkennen, aber keinen Fall:
http://maps.google.com/maps?ie=UTF8&z=1 ... 6&t=k&om=1
Bei Wiki ist folgendes Bild drin:
Links das Kaspische Meer, rechts Garabogazkol. Dazwischen kann eigentlich nicht viel "Wasserfall" sein. Alles eher flach dort.
Auch wenn man sich mit Google Maps die Sache anschaut, so kann man gerade mal eine Strömung erkennen, aber keinen Fall:
http://maps.google.com/maps?ie=UTF8&z=1 ... 6&t=k&om=1
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Der "Wasserfall" ist heute in Kanal, die Lagune liegt etwa 3m tiefer als das Kaspische Meer. Nichts spektakuläres in Sachen Höhe, aber bezüglich Menge und wirtschaftlicher Bedeutung. Der seinerzeitige Dammbau wurde korrigiert. Turkmenistan ist
uns noch immer fremd, aber sehr eindrücklich. Im Google mit „kara-bogas-gol“ Bilder suchen, kommen einige.
http://www.rastlos.com/turkmenistan/
http://famdliflc.lingnet.org/products/c ... nistan.pdf
Der Youtube-User „Tepfair“ hat einige Videos eingestellt, ich habe mir bisher aber nicht alle angeschaut...
„Turkmen9044“ hat zwei, einen über Ashgabad, den zweiten über Girls und Mode in Turkmenistan...
http://www.centralasia-travel.com/de/co ... hts/places
http://www.scinexx.de/dossier-detail-143-5.html
uns noch immer fremd, aber sehr eindrücklich. Im Google mit „kara-bogas-gol“ Bilder suchen, kommen einige.
http://www.rastlos.com/turkmenistan/
http://famdliflc.lingnet.org/products/c ... nistan.pdf
Der Youtube-User „Tepfair“ hat einige Videos eingestellt, ich habe mir bisher aber nicht alle angeschaut...
„Turkmen9044“ hat zwei, einen über Ashgabad, den zweiten über Girls und Mode in Turkmenistan...
http://www.centralasia-travel.com/de/co ... hts/places
http://www.scinexx.de/dossier-detail-143-5.html
-
Horst der Wuestenindianer
- Beiträge: 122
- Registriert: Sa 15. Okt 2005, 08:30
- Wohnort: Wiesloch Baden
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
abacus hat geschrieben:Hallo, gibts da eine Fähre, oder wie habt ihr das geplant?Esther & Peter hat geschrieben:Russland, Turkmenistan
Hallo Peter,
ich glaube, da ist noch eine Antwort offen.......... siehe oben.
wenn keine Fähre, dann fehlt in der Auflistung der bereisten Länder zwischen Russland und Turmenistan noch einmal "Kasachstan".....................
Wobei bei der kurzen Distanz wenigstens das nervende Papier für länger als fünf Tage in Kasachstan wegfällt.
LG Horst
ich bin schon ein bisserl neidisch....... Aber im nächsten Jahr geht es ja wieder nach Osten
Meine Enkel sind goldiger als Deine !!!
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Schade das es mit dem Iran aktuell nicht klappt
Aber vielleicht wendet sich da das Blatt nochmals, ihr habt ja noch bisserl Zeit.
Aber vielleicht wendet sich da das Blatt nochmals, ihr habt ja noch bisserl Zeit.
-
Esther & Peter
- Beiträge: 30
- Registriert: Di 9. Aug 2005, 08:23
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Liebe Freunde
Endlich ein erstes Lebenszeichen von uns. Wir sind nun seit 18 Tagen unterwegs und der Alltag liegt bereits weit hinter uns. Das Nomadenleben hat begonnen. Wir sitzen hier in Astrakhan an der Russisch-Kasachischen Grenze inmitten des Wolgadeltas. Hier beginnt nun das eigentliche Abenteuer. Hier befinden wir uns endlich auf der Seidenstrasse.
Unsere erste Reiseroute: Italien nach Ancona, mit der Fähre nach Griechenland. Entlang der Schwarzmeer-Küste durch Bulgarien und Rumänien zum Donaudelta. Über Moldawien in die Ukraine (Odessa, Krim) und schliesslich nach Russland zum Kaspischen Meer.
Die Menschen sind ausserordentlich freundlich. Bis jetzt keine Probleme mit dem Land Rover, Polizisten und Zöllnern (ausser gigantischen Wartezeiten an den Grenzen: z.B. 5 Stunden bei der Einreise in die Ukraine!). Wir lassen uns durch die lokalen Leckereien verwöhnen und haben noch kein Gramm abgenommen.
Morgen geht es nach Kasachstan und in die Wüste und anschliessend nach Turkmenistan! Wir melden uns wieder.
Liebe Grüsse
Esther & Peter
Endlich ein erstes Lebenszeichen von uns. Wir sind nun seit 18 Tagen unterwegs und der Alltag liegt bereits weit hinter uns. Das Nomadenleben hat begonnen. Wir sitzen hier in Astrakhan an der Russisch-Kasachischen Grenze inmitten des Wolgadeltas. Hier beginnt nun das eigentliche Abenteuer. Hier befinden wir uns endlich auf der Seidenstrasse.
Unsere erste Reiseroute: Italien nach Ancona, mit der Fähre nach Griechenland. Entlang der Schwarzmeer-Küste durch Bulgarien und Rumänien zum Donaudelta. Über Moldawien in die Ukraine (Odessa, Krim) und schliesslich nach Russland zum Kaspischen Meer.
Die Menschen sind ausserordentlich freundlich. Bis jetzt keine Probleme mit dem Land Rover, Polizisten und Zöllnern (ausser gigantischen Wartezeiten an den Grenzen: z.B. 5 Stunden bei der Einreise in die Ukraine!). Wir lassen uns durch die lokalen Leckereien verwöhnen und haben noch kein Gramm abgenommen.
Morgen geht es nach Kasachstan und in die Wüste und anschliessend nach Turkmenistan! Wir melden uns wieder.
Liebe Grüsse
Esther & Peter
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Ja, macht das bitte. Auch mit Fotos.Esther & Peter hat geschrieben:Wir melden uns wieder.
Und habt eine gute Reise
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Auch von mir die besten Wünsche für eine gute Reise! Ich hänge an Euren virtuellen Lippen vor allem deshalb, weil wir im nächsten Jahr dieselbe Reise machen möchten, auch drei Monate, auch mit unseren Hunden.
Marcus
Marcus
-
martin1101
- Beiträge: 1252
- Registriert: Fr 21. Okt 2005, 09:35
- Wohnort: Linz/Austria
- Kontaktdaten:
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Esther & Peter hat geschrieben: Morgen geht es nach Kasachstan und in die Wüste und anschliessend nach Turkmenistan!r
Hallo Esther, hallo Peter,
meine besten Wünsche und ein bißchen "Neid" begleiten Euch
Sind schon gespannt auf weitere Berichte
Reisefreudige Grüße aus Linz
Martin
-
Esther & Peter
- Beiträge: 30
- Registriert: Di 9. Aug 2005, 08:23
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Liebe Freunde Salaam Alleikoum
Endlich wieder ein Lebenszeichen von uns. Heute sitzen wir in einem netten Hotel in Dushanbe und haben wieder einmal eine vernuenftige Internetverbindung. Leider hat sich unser iPad definitiv verabschiedet, sodass wir keine Fotos mitschicken koennen. Seit einiger Zeit navigieren wir wie frueher mit Papierkarten.
Hier ein kleines Update unserer Reise:
In Kasachstan hatten wir eine der schlechtesten Pisten, die wir auf unseren Reisen je gemacht haben. Von Beyneu nach Aktau am Kaspischen Meer. Die Lastwagen haben den Untergrund zu feinstem, metertiefen Puder zermahlen. Das Auto sinkt wie ein Schiff bis zur Windschutzscheibe ein, Sicht null, entrinnen sinnlos. Die Schlaglocher werden voll mitgenommen. Schadensbilanz nach 300 Km: Hintere Reserveradaufhaengung abgebrochen, ein hinterer Stossdaempfer abgerissen.
Dafuer wurden wir im Ustjurt-Plateau mehr als entschaedigt. Grossartige Landschaft im schneeweissen Kalk – aehnlich wie das Monument Valley in den US von Amerika. Wir sind in der Wueste!
Und jetzt nach Absurdistan, sprich Turkmenistan. Wir haben ein 5 Tages Visum mit klar definiertem Ein- und Ausreisedatum, Ein- und Ausreiseort und exakte Route. Hinter jedem Busch vermuten wir einen Geheimdienstler. Dafuer sind die Leute unglaublich freundlich und hilfsbereit. Muessen sie auch, denn das Land verzichtet auf saemtliche Verkehrsschilder. In Ashgabat holt uns Absurdistan wieder ein. Die ganze Stadt ist mit weissem Marmor gebaut, auf 10 bis 12 spurigen Autobahnen fahren wir alleine (!) durch die Stadt, vorbei an riesigen Palaesten und klimatisierten Bushaltestellen. An jeder Kreuzung Polizei, die uns aber unglaublicherweise in Ruhe laesst. Hier wohnen wir im teuersten Hotel am Platz und geniessen das 5 Sterme Leben (und der Landrover mit den Hunden steht vor der Tuere). Natuerlich sind wir auch in diesem riesiegen Hotel praktisch alleine und zahlen etwas mehr als 100 USD fuer unsere Traumsuite.
Zurueck in die Wueste Karakum Richtung Norden. Echte Wueste mit Sandduenen und unglaublicher Hitze. Auf halbem Weg ein riesiger Krater, in dem Erdgas seit Jahren brennt. Wir schlafen in der Naehe: Wahnsinnig eindruecklich.
Die Grenze zu Usbekistan verlief freundlich und nett, wir haben auch die Zeitvorgabe eingehalten.
Erstes Ziel: der Aralsee, oder was noch da ist. Gedrueckte Stimmung am ehemaligen Vorzeigehafen. Die Schiffe liegen im Sand und rosten, das Wasser ist mittlerweile 180 Km entfernt. Dann wird es zum ersten Mal auf unserer Reise touristisch. Die Seidenstrassen-Staedte Khiva, Bukhara und Samarkand sind fantastisch. Auf Schritt und Tritt fuehlen wir den Orient und 1001 Naechte. Hier schlafen wir wieder einmal in netten Hotels und geniessen die kulinarischen Koestlichkeiten.
Tashkent schauen wir aus dem Auto an und fahren zur Grenze nach Tadjikistan. Die Grenze und der Pamir-Highway sind gluecklicherweise fuer Auslaender offen, dem dritten Teil unserer Reise steht nichts mehr im Wege. Nun geht es in die Berge (Pamir und Tian Shan).
Bis hierher verlief die gesamte Reise ohne grosser Probleme. Der Land Rover laeuft ohne zu klagen und verbrennt jeden Treibstoff, den er bekommt (in Usbekistan wird aus Petflaschen auf dem Schwarzmarkt in zweifelhafter Qualitaet getankt). Unser Zusammenleben auf den wenigen Metern funktionert auch recht gut. Und gesundheitlich hatte die ganze Mann- und Hundeschaft bisher keine nennenswerten Probleme. Die Menschen sind toll, nett und hilfsbereit. Die Polizisten und Strassenkontrollen machen uns keine Schwierigkeiten. Bis jetzt eine einzige Geschwindigkeitsbusse (mit Videobeweis auf einem EU Geraet). Einzig die Grenzen sind sehr kompliziert und zeitaufwaendig. Wir rechnen jeweils einen Tag ein.
Liebe Gruesse an alle aus unserem grossen Abenteuer.
Wir melden uns wieder aus Kirgistan insh`allah.
Esther und Peter
Endlich wieder ein Lebenszeichen von uns. Heute sitzen wir in einem netten Hotel in Dushanbe und haben wieder einmal eine vernuenftige Internetverbindung. Leider hat sich unser iPad definitiv verabschiedet, sodass wir keine Fotos mitschicken koennen. Seit einiger Zeit navigieren wir wie frueher mit Papierkarten.
Hier ein kleines Update unserer Reise:
In Kasachstan hatten wir eine der schlechtesten Pisten, die wir auf unseren Reisen je gemacht haben. Von Beyneu nach Aktau am Kaspischen Meer. Die Lastwagen haben den Untergrund zu feinstem, metertiefen Puder zermahlen. Das Auto sinkt wie ein Schiff bis zur Windschutzscheibe ein, Sicht null, entrinnen sinnlos. Die Schlaglocher werden voll mitgenommen. Schadensbilanz nach 300 Km: Hintere Reserveradaufhaengung abgebrochen, ein hinterer Stossdaempfer abgerissen.
Dafuer wurden wir im Ustjurt-Plateau mehr als entschaedigt. Grossartige Landschaft im schneeweissen Kalk – aehnlich wie das Monument Valley in den US von Amerika. Wir sind in der Wueste!
Und jetzt nach Absurdistan, sprich Turkmenistan. Wir haben ein 5 Tages Visum mit klar definiertem Ein- und Ausreisedatum, Ein- und Ausreiseort und exakte Route. Hinter jedem Busch vermuten wir einen Geheimdienstler. Dafuer sind die Leute unglaublich freundlich und hilfsbereit. Muessen sie auch, denn das Land verzichtet auf saemtliche Verkehrsschilder. In Ashgabat holt uns Absurdistan wieder ein. Die ganze Stadt ist mit weissem Marmor gebaut, auf 10 bis 12 spurigen Autobahnen fahren wir alleine (!) durch die Stadt, vorbei an riesigen Palaesten und klimatisierten Bushaltestellen. An jeder Kreuzung Polizei, die uns aber unglaublicherweise in Ruhe laesst. Hier wohnen wir im teuersten Hotel am Platz und geniessen das 5 Sterme Leben (und der Landrover mit den Hunden steht vor der Tuere). Natuerlich sind wir auch in diesem riesiegen Hotel praktisch alleine und zahlen etwas mehr als 100 USD fuer unsere Traumsuite.
Zurueck in die Wueste Karakum Richtung Norden. Echte Wueste mit Sandduenen und unglaublicher Hitze. Auf halbem Weg ein riesiger Krater, in dem Erdgas seit Jahren brennt. Wir schlafen in der Naehe: Wahnsinnig eindruecklich.
Die Grenze zu Usbekistan verlief freundlich und nett, wir haben auch die Zeitvorgabe eingehalten.
Erstes Ziel: der Aralsee, oder was noch da ist. Gedrueckte Stimmung am ehemaligen Vorzeigehafen. Die Schiffe liegen im Sand und rosten, das Wasser ist mittlerweile 180 Km entfernt. Dann wird es zum ersten Mal auf unserer Reise touristisch. Die Seidenstrassen-Staedte Khiva, Bukhara und Samarkand sind fantastisch. Auf Schritt und Tritt fuehlen wir den Orient und 1001 Naechte. Hier schlafen wir wieder einmal in netten Hotels und geniessen die kulinarischen Koestlichkeiten.
Tashkent schauen wir aus dem Auto an und fahren zur Grenze nach Tadjikistan. Die Grenze und der Pamir-Highway sind gluecklicherweise fuer Auslaender offen, dem dritten Teil unserer Reise steht nichts mehr im Wege. Nun geht es in die Berge (Pamir und Tian Shan).
Bis hierher verlief die gesamte Reise ohne grosser Probleme. Der Land Rover laeuft ohne zu klagen und verbrennt jeden Treibstoff, den er bekommt (in Usbekistan wird aus Petflaschen auf dem Schwarzmarkt in zweifelhafter Qualitaet getankt). Unser Zusammenleben auf den wenigen Metern funktionert auch recht gut. Und gesundheitlich hatte die ganze Mann- und Hundeschaft bisher keine nennenswerten Probleme. Die Menschen sind toll, nett und hilfsbereit. Die Polizisten und Strassenkontrollen machen uns keine Schwierigkeiten. Bis jetzt eine einzige Geschwindigkeitsbusse (mit Videobeweis auf einem EU Geraet). Einzig die Grenzen sind sehr kompliziert und zeitaufwaendig. Wir rechnen jeweils einen Tag ein.
Liebe Gruesse an alle aus unserem grossen Abenteuer.
Wir melden uns wieder aus Kirgistan insh`allah.
Esther und Peter
-
Esther & Peter
- Beiträge: 30
- Registriert: Di 9. Aug 2005, 08:23
Re: Seidenstrasse / Zentralasien mit dem Landy
Liebe Freunde
Seit zwei Tagen sind wir nun in der Kirgisischen Stadt Osh. Tadjikistan liegt hinter uns. Kurz nach der Einreise verbrachten wire in paar Tage in den Fan Bergen im Norden. Wunderschoene Berge, tolle Bergeseen auf ca. 2500 Metern. Anschliessend bezwangen wir den “gefaehrlichsten” Tunnel der Welt, auf dem Anzob Pass und erreichten die Hauptstadt Dushanbe. Wir fuehlten uns sofort in dieser entspannten und freundlichen Stadt wohl und bereiteten uns auf das nachste Abenteuer vor.
Auf einer miserablen Piste erreichten wir den Hauptort des Pamir-Gebirges Khorog direkt an der Grenze zu Afghanistan. Hier treffen sich alle Reisenden bevor sie in das Pamir Gebirge fahren (Fahrraeder, Backpacker, Motorradfaher und Overlander) um sich an die Hoehe zu gewoehnen, das Material zu ueberpruefen un d die Vorraete aufzustocken.
Zunaechst fahren wir in verschiedene Taeler und Paesse und erreichen zum ersten Mal die 4000 Meter Grenze, anschliessend alles der Afghanischen Grenze entlang durch den Wakhan Korridor. Grossartige Landschaft , einen Steinwurf von den “Taliban” entfernt. Nach kurzer Zeit hat man sich aber an die Hoehe und die spezielle Grenzsituation gewoehnt und wir verbrachten ein paar schoene und vor allem friedliche Tage in diesem Gebiet.
Und nun geht es direkt in den Pamir: wir befinden uns ab jetzt staendig zwischen 3000 und 4600 Metern. Anstrengend fuer uns, die Hunde und den Land Rover. Die schlechten Pisten vordern ihren Tribut: Eine weitere Stossdaempferhalterung ist abgerissen, der Reserverradhalter ist wiederum abgebrochen, das Dach ist gerissen und die Bremsbelaege sind komplett durch. Zum Glueck geht es uns aber allen gut.
Ueber Murgab ueber den Pamir Highway direkt an der Chinesischen Grenze entlang, immer 7000er in Sichtweite, verlassen wir nach anstrengenden aber wunderschoenen Tagen das beeindruckende Tadjikistan.
Kirgisien empfaengt uns superfreundliche und mit besten Strassen (ein Geschenk der Chinesen…). Hier wollen wir endlich Ferien machen. Wir werden uns wieder aus Kasachstan melden.
Wir hoffen, Euch geht es allen Gut, liebe Gruesse
Esther und Peter (der sich Heute nach einer Ewigkeit wieder rasiert hat…)
Seit zwei Tagen sind wir nun in der Kirgisischen Stadt Osh. Tadjikistan liegt hinter uns. Kurz nach der Einreise verbrachten wire in paar Tage in den Fan Bergen im Norden. Wunderschoene Berge, tolle Bergeseen auf ca. 2500 Metern. Anschliessend bezwangen wir den “gefaehrlichsten” Tunnel der Welt, auf dem Anzob Pass und erreichten die Hauptstadt Dushanbe. Wir fuehlten uns sofort in dieser entspannten und freundlichen Stadt wohl und bereiteten uns auf das nachste Abenteuer vor.
Auf einer miserablen Piste erreichten wir den Hauptort des Pamir-Gebirges Khorog direkt an der Grenze zu Afghanistan. Hier treffen sich alle Reisenden bevor sie in das Pamir Gebirge fahren (Fahrraeder, Backpacker, Motorradfaher und Overlander) um sich an die Hoehe zu gewoehnen, das Material zu ueberpruefen un d die Vorraete aufzustocken.
Zunaechst fahren wir in verschiedene Taeler und Paesse und erreichen zum ersten Mal die 4000 Meter Grenze, anschliessend alles der Afghanischen Grenze entlang durch den Wakhan Korridor. Grossartige Landschaft , einen Steinwurf von den “Taliban” entfernt. Nach kurzer Zeit hat man sich aber an die Hoehe und die spezielle Grenzsituation gewoehnt und wir verbrachten ein paar schoene und vor allem friedliche Tage in diesem Gebiet.
Und nun geht es direkt in den Pamir: wir befinden uns ab jetzt staendig zwischen 3000 und 4600 Metern. Anstrengend fuer uns, die Hunde und den Land Rover. Die schlechten Pisten vordern ihren Tribut: Eine weitere Stossdaempferhalterung ist abgerissen, der Reserverradhalter ist wiederum abgebrochen, das Dach ist gerissen und die Bremsbelaege sind komplett durch. Zum Glueck geht es uns aber allen gut.
Ueber Murgab ueber den Pamir Highway direkt an der Chinesischen Grenze entlang, immer 7000er in Sichtweite, verlassen wir nach anstrengenden aber wunderschoenen Tagen das beeindruckende Tadjikistan.
Kirgisien empfaengt uns superfreundliche und mit besten Strassen (ein Geschenk der Chinesen…). Hier wollen wir endlich Ferien machen. Wir werden uns wieder aus Kasachstan melden.
Wir hoffen, Euch geht es allen Gut, liebe Gruesse
Esther und Peter (der sich Heute nach einer Ewigkeit wieder rasiert hat…)





