Trophäenjagd
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Guido3
Re: Trophäenjagd
Hallo Mario,
was wolltest Du damit sagen? Es gibt hunderte Websites von professionellen Jagveranstaltern mit Preislisten für die einzelnen Trophäentiere. Die Poser-Fotos mit den abgeschossenen Tieren finde ich immer wieder abstoßend. In dem Fall bin ich schon fast froh, dass im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht mit bedrohten Arten wie Löwe, Gepard, etc. auf der Preisliste geworben wird.
Einen richtig dicken Hals bekomme ich z.B. bei völlig merkbefreiten Anbietern wie Thormählen&Cochran Safaris, die auch ausdrücklich betonen, dass es sie einen Dreck interessiert, ob der Löwe z.B. ein Halsband trägt und damit erkennbar Forschungsobjekt ist. Mal auf "Trophy Rooms" und dann "Lions - Free Range" klicken.
http://www.africatrophyhunting.com
Beste Grüße
Guido
was wolltest Du damit sagen? Es gibt hunderte Websites von professionellen Jagveranstaltern mit Preislisten für die einzelnen Trophäentiere. Die Poser-Fotos mit den abgeschossenen Tieren finde ich immer wieder abstoßend. In dem Fall bin ich schon fast froh, dass im Gegensatz zu anderen Anbietern nicht mit bedrohten Arten wie Löwe, Gepard, etc. auf der Preisliste geworben wird.
Einen richtig dicken Hals bekomme ich z.B. bei völlig merkbefreiten Anbietern wie Thormählen&Cochran Safaris, die auch ausdrücklich betonen, dass es sie einen Dreck interessiert, ob der Löwe z.B. ein Halsband trägt und damit erkennbar Forschungsobjekt ist. Mal auf "Trophy Rooms" und dann "Lions - Free Range" klicken.
http://www.africatrophyhunting.com
Beste Grüße
Guido
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Wolf Rayet 11
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- Wohnort: Willemstad (Niederlande)
Re: Trophäenjagd
Hallo Guido,
Damit wollte ich nur sagen dass ich mich als Hollaender regelrecht schäme für so ein Mist ! Vor langer Zeit haben wir denn Prins Bernhard gedemuetigt wie er damals posiert hat mit seiner Flinte neben einem Elefhanten. Nachher ist er dann Mittglied beim WNF geworden. Prins Claus war ein richtiger Africa Liebhaber(ohne Flinte) ich vermute mal dass er sich niemals an der jährlichen wildschweinjagd der Oranjes beteiligt hat.
Den Satz beim africatrophyhunting habe ich etwas geändert:
Always Remember:
You laugh…...
You cry.........
You live….....
Shame on you then:
You die........
MfG
Mario
Damit wollte ich nur sagen dass ich mich als Hollaender regelrecht schäme für so ein Mist ! Vor langer Zeit haben wir denn Prins Bernhard gedemuetigt wie er damals posiert hat mit seiner Flinte neben einem Elefhanten. Nachher ist er dann Mittglied beim WNF geworden. Prins Claus war ein richtiger Africa Liebhaber(ohne Flinte) ich vermute mal dass er sich niemals an der jährlichen wildschweinjagd der Oranjes beteiligt hat.
Den Satz beim africatrophyhunting habe ich etwas geändert:
Always Remember:
You laugh…...
You cry.........
You live….....
Shame on you then:
You die........
MfG
Mario
If you put the federal government in charge with the Sahara Desert, in five years there'd be a shortage of sand
Milton Friedman
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Re: Trophäenjagd
Sehr geehrter Herr Holländer (@Wolf Rayet 11)
bitte ein wenig schauen, wem du auf die "Zehen steigst".
Ich habe zum Thema Trophäenjagd kein Wörtchen verloren. Nur zum Thema Namibia habe ich geschrieben.
Ich schieße nicht auf Tiere und ich esse sie bis auf eine Ausnahme auch nicht.
Trotzdem herzliche Grüße nach Holland
Ricca
bitte ein wenig schauen, wem du auf die "Zehen steigst".
Ich habe zum Thema Trophäenjagd kein Wörtchen verloren. Nur zum Thema Namibia habe ich geschrieben.
Ich schieße nicht auf Tiere und ich esse sie bis auf eine Ausnahme auch nicht.
Trotzdem herzliche Grüße nach Holland
Ricca
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Wolf Rayet 11
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Re: Trophäenjagd
Hallo Ricca,
Das war nicht persönlich gemeint, es ging mir mehr um die gruppe die ueber ein thema ausfuerlich diskutiert !
Nebenbei bemerkt: zur zeit befinde ich mich in Marokko auf den weg nach Mary''s Meals in Liberia. http://www.marysmeals,org.uk
Also grosskaliber bitte nach Marokko abfeuern.
Einen freundlichen Gruss,
Mario
Das war nicht persönlich gemeint, es ging mir mehr um die gruppe die ueber ein thema ausfuerlich diskutiert !
Nebenbei bemerkt: zur zeit befinde ich mich in Marokko auf den weg nach Mary''s Meals in Liberia. http://www.marysmeals,org.uk
Also grosskaliber bitte nach Marokko abfeuern.
Einen freundlichen Gruss,
Mario
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Re: Trophäenjagd
Ich feuere überhaupt nicht auf Holländer. Wir sind immer wieder mal mit holländischen Freunden irgendwo auf der Welt unterwegs und wir mögen die durchaus gerne. 
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Wolf Rayet 11
- Beiträge: 39
- Registriert: So 3. Apr 2011, 09:27
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Re: Trophäenjagd
In Süd Africa sagt man: '' Alles sal regt kom,, !
Gruss
Mario
Gruss
Mario
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Kuno
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Re: Trophäenjagd
Und was soll jetzt an den Fotos auf Marios oben eingestelltem Link bitte so schokierend sein?
Vielleicht koennte Mario auch noch einen Link zu asiatischer "Lebendtierhaltung" auf den Merkten zeigen? Oder einen zu einer afrikanischen Huehnerfarm, einer europaeischen Schweinzucht oder zu einem brasilianischen Rinderschlachthof?
Oder kann mir jemand erklaeren, wo der grundsaetzliche Unterschied liegt, wenn ein Massai einen Loewen toeten "muss" um ein Mann zu werden (so habe ich es mal in einer alten Doku gesehen) oder ein Belgier (als Beispiel) ebenfalls eine Loewentrophae braucht um etwas zu gelten, sein Ego zu staerken etc.?
Wenn man sich etwas umschaut, dann kann man leicht feststellen, dass Menschen praktisch immer und ueberall nach Trophaeen aus sind - Ein Pokal beim Fussball, der kleine Kleber "Corsica Ferries" hintendrauf, der Eintrag im Gipfelbuch... und so weiter. Tendentiell sind es offensichtlich auch die Maenner, die das brauchen. Bei den Weibchen laesst sich diese Trophaeenjagd weniger feststellen (die Jagd nach Taschen und Schuhen ist ja etwas anderes). Menschenweibchen sind wohl etwas schlauer als die Maennchen - sie jagen den Loewen nicht selber sondern versuchen sich das Maenchen zu ergattern, welches den Loewen erlegt hat.
Vielleicht koennte Mario auch noch einen Link zu asiatischer "Lebendtierhaltung" auf den Merkten zeigen? Oder einen zu einer afrikanischen Huehnerfarm, einer europaeischen Schweinzucht oder zu einem brasilianischen Rinderschlachthof?
Oder kann mir jemand erklaeren, wo der grundsaetzliche Unterschied liegt, wenn ein Massai einen Loewen toeten "muss" um ein Mann zu werden (so habe ich es mal in einer alten Doku gesehen) oder ein Belgier (als Beispiel) ebenfalls eine Loewentrophae braucht um etwas zu gelten, sein Ego zu staerken etc.?
Wenn man sich etwas umschaut, dann kann man leicht feststellen, dass Menschen praktisch immer und ueberall nach Trophaeen aus sind - Ein Pokal beim Fussball, der kleine Kleber "Corsica Ferries" hintendrauf, der Eintrag im Gipfelbuch... und so weiter. Tendentiell sind es offensichtlich auch die Maenner, die das brauchen. Bei den Weibchen laesst sich diese Trophaeenjagd weniger feststellen (die Jagd nach Taschen und Schuhen ist ja etwas anderes). Menschenweibchen sind wohl etwas schlauer als die Maennchen - sie jagen den Loewen nicht selber sondern versuchen sich das Maenchen zu ergattern, welches den Loewen erlegt hat.
Re: Trophäenjagd
????? .... $%guz/ DA jishh versagt j(8(877//66 sogar khwzz&44$$ meine hhu/zajgfjh& Tastatur
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Kuno
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Re: Trophäenjagd
Das ist natuerlich schade um deine Tastatur, Lothar. Obwohl ich vielmehr glaube, dass es sich um unkontrollierte Muskelzuckungen deinerseits handeln koennte. Ist aber nicht so schlimm, das legt sich meistens nach einer gewissen Zeit wieder.
Wenn du aber einfach mal fuer einen kleinen Moment von Gedanken "Boese grausame Jaeger schlachten nur so zum Spass alle Tiere ab" wegkommen kannst (das koennte der Fall sein, sobald sich die Muskelzuckungen wieder beruhigt haben), dann lass' dich doch bitte einmal auf die Frage ein, warum der Mensch Trophaeen braucht (oder jagt)?
Um dich wieder etwas zu beruhigen: Ich bin absolut nicht ein Freund davon, dass jemand im Privatjet nach "Afrika" fliegt, sich dort an den dicksten Loewen herankarren laesst, den ihm die einheimischen Treiber dann noch genau vor den Lauf fuehren und diesen dann abknallt - und sich danach in Heldenpose ablichten laesst.
Auch von der urspruenglichen Bedeutung der Trophaee her hat so ein Abschuss ja keinen Wert - es steckt kein Aufwand dahinter, der mit dem Erkaempfen einer Trophaee verbunden sein muss. Als Vergleich moechte ich wieder den Fussball heranziehen: Wenn sich die Mannschaft XY den Goldpokal im Laden kauft, dann sieht der zwar genauso aus - hat aber keine Wert.
Wenn du aber einfach mal fuer einen kleinen Moment von Gedanken "Boese grausame Jaeger schlachten nur so zum Spass alle Tiere ab" wegkommen kannst (das koennte der Fall sein, sobald sich die Muskelzuckungen wieder beruhigt haben), dann lass' dich doch bitte einmal auf die Frage ein, warum der Mensch Trophaeen braucht (oder jagt)?
Um dich wieder etwas zu beruhigen: Ich bin absolut nicht ein Freund davon, dass jemand im Privatjet nach "Afrika" fliegt, sich dort an den dicksten Loewen herankarren laesst, den ihm die einheimischen Treiber dann noch genau vor den Lauf fuehren und diesen dann abknallt - und sich danach in Heldenpose ablichten laesst.
Auch von der urspruenglichen Bedeutung der Trophaee her hat so ein Abschuss ja keinen Wert - es steckt kein Aufwand dahinter, der mit dem Erkaempfen einer Trophaee verbunden sein muss. Als Vergleich moechte ich wieder den Fussball heranziehen: Wenn sich die Mannschaft XY den Goldpokal im Laden kauft, dann sieht der zwar genauso aus - hat aber keine Wert.
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Guido3
Re: Trophäenjagd
Hallo,
Auch bei der Mutprobe der Massai ist der Löwe am Ende tot und es wurden noch nicht mal Einnahmen damit generiert. Soweit so schlecht. Moralisch kann man da trotzdem noch ein paar Unterschiede sehen.
Zum einen ist die Tradition der Massai wohl etwas älter als die gewerbsmäßige Trophäenjagd primär von Ausländern auf Löwen. Die Massai ziehen im Gegensatz zu Trophäenjägern auch keinen besonderen Kick daraus, eine möglichst rare Spezies zu töten. Es geht um eine Mutprobe und diese Mutprobe ist ziemlich fair ausgestaltet. 200-250kg kraftstrotzendes Tier gegen 80kg leicht bewaffneter Mensch. Der Trophäenjäger hat ein Hightech-Gewehr und ist zusätzlich noch durch den ebenfalls bewaffneten Berufsjäger abgesichert, der ihn immer begleitet. Das Tier hat null Chance und die Gefahr geht gegen null. Wäre es anders, müsste man angesichts von zehntausenden Trophäenjagden pro Jahr regelmäßig von schlimmen Jagdunfällen hören. Hört man aber nicht, obwohl es für Büffel, Löwe, Elephant, Nashorn usw. ein Leichtes wäre, so einen gern übergewichtigen Jäger zu töten, wenn der Schuss nicht gesessen hat oder die Knarre klemmt. Das einzige was in der Praxis passiert, ist das König Juan Carlos vor seiner Jagdhütte stolpert und sich dabei die Hüfte bricht ...
Wie Du schreibst wurde die Trophäe nicht durch Leistung erkämpft, sondern erkauft. Das hat in der Subspezies der Jäger aber trotzdem ihren Wert und die Trophäe wird bewundert. Kann man vielleicht mit Bodybuilding vergleichen. Die Spitzensportler betreiben da schon noch Training. Wer den allerdicksten Bizeps hat, entscheidet aber vor allem der Umfang des Dopings. Mit erdopten 58cm Armumfang ist man in der Szene dann DER Held, obwohl es im Wortsinne völlig krank ist.
Ansonsten hasst Du recht, das viele auf die eine oder andere Art ihre "Trophäe" brauchen. Foto-Touristen versuchen Anerkennung und Bewunderung durch tolle Fotos und Videos zu erzielen und der dafür betriebene technische Aufwand steigt ins Unermessliche an.
Nachdem das Dorob-Männchen abgeschossen wurde, gab es nicht-öffentlich auch diverse Versuche, mit den Jägern in Namibia ins Gespräch zu kommen, um solche Fälle zukünftig zu verhindern. Einige Aussagen von Jägern waren zum Teil ernüchternd. Gestern gab es einen Artikel in der AZ, der Hoffnung macht, weil er zeigt, dass es bei den Jägern doch ein Umdenken gibt.
«Wenn wir uns nicht dem verfeinerten Naturbewusstsein des modernen Menschen anpassen, und zwar schnell, bin ich davon überzeugt, dass es keine Zukunft für die Trophäenjagd gibt“, sagte der Präsident des Namibia Berufsjagdverbandes (NAPHA), Kai-Uwe Denker.
[...]
Der NAPHA-Präsident meinte, dass es wohl an der Zeit sei, dass Jäger sich der Öffentlichkeit stellen und verdeutlichen was sie tun.»
http://az.com.na/natur-umwelt/troph-enj ... mma.414494
Beste Grüße
Guido
Auch bei der Mutprobe der Massai ist der Löwe am Ende tot und es wurden noch nicht mal Einnahmen damit generiert. Soweit so schlecht. Moralisch kann man da trotzdem noch ein paar Unterschiede sehen.
Zum einen ist die Tradition der Massai wohl etwas älter als die gewerbsmäßige Trophäenjagd primär von Ausländern auf Löwen. Die Massai ziehen im Gegensatz zu Trophäenjägern auch keinen besonderen Kick daraus, eine möglichst rare Spezies zu töten. Es geht um eine Mutprobe und diese Mutprobe ist ziemlich fair ausgestaltet. 200-250kg kraftstrotzendes Tier gegen 80kg leicht bewaffneter Mensch. Der Trophäenjäger hat ein Hightech-Gewehr und ist zusätzlich noch durch den ebenfalls bewaffneten Berufsjäger abgesichert, der ihn immer begleitet. Das Tier hat null Chance und die Gefahr geht gegen null. Wäre es anders, müsste man angesichts von zehntausenden Trophäenjagden pro Jahr regelmäßig von schlimmen Jagdunfällen hören. Hört man aber nicht, obwohl es für Büffel, Löwe, Elephant, Nashorn usw. ein Leichtes wäre, so einen gern übergewichtigen Jäger zu töten, wenn der Schuss nicht gesessen hat oder die Knarre klemmt. Das einzige was in der Praxis passiert, ist das König Juan Carlos vor seiner Jagdhütte stolpert und sich dabei die Hüfte bricht ...
Wie Du schreibst wurde die Trophäe nicht durch Leistung erkämpft, sondern erkauft. Das hat in der Subspezies der Jäger aber trotzdem ihren Wert und die Trophäe wird bewundert. Kann man vielleicht mit Bodybuilding vergleichen. Die Spitzensportler betreiben da schon noch Training. Wer den allerdicksten Bizeps hat, entscheidet aber vor allem der Umfang des Dopings. Mit erdopten 58cm Armumfang ist man in der Szene dann DER Held, obwohl es im Wortsinne völlig krank ist.
Ansonsten hasst Du recht, das viele auf die eine oder andere Art ihre "Trophäe" brauchen. Foto-Touristen versuchen Anerkennung und Bewunderung durch tolle Fotos und Videos zu erzielen und der dafür betriebene technische Aufwand steigt ins Unermessliche an.
Nachdem das Dorob-Männchen abgeschossen wurde, gab es nicht-öffentlich auch diverse Versuche, mit den Jägern in Namibia ins Gespräch zu kommen, um solche Fälle zukünftig zu verhindern. Einige Aussagen von Jägern waren zum Teil ernüchternd. Gestern gab es einen Artikel in der AZ, der Hoffnung macht, weil er zeigt, dass es bei den Jägern doch ein Umdenken gibt.
«Wenn wir uns nicht dem verfeinerten Naturbewusstsein des modernen Menschen anpassen, und zwar schnell, bin ich davon überzeugt, dass es keine Zukunft für die Trophäenjagd gibt“, sagte der Präsident des Namibia Berufsjagdverbandes (NAPHA), Kai-Uwe Denker.
[...]
Der NAPHA-Präsident meinte, dass es wohl an der Zeit sei, dass Jäger sich der Öffentlichkeit stellen und verdeutlichen was sie tun.»
http://az.com.na/natur-umwelt/troph-enj ... mma.414494
Beste Grüße
Guido
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Kuno
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Re: Trophäenjagd
Einen interessanten Aspekt bringst du da ein, Guido: Solange die Trophaee in Jaegerkreisen anerkannt ist, obwohl der Erwerb kaum bequemer haette sein koennen, wird es schwierig sein, daran etwas zu aendern. Die Trophaeenjagd wuerde mir um einiges sypathischer, wenn ab und zu auch mal der Jaeger dran glauben muesste.
Re: Trophäenjagd
@ Guido;
Beim Brauch des Löwentötens der Massai spielt möglicherweise einfach auch die Tatsache eine Rolle, dass Löwen eine massive Bedrohung für ihre Rinder sind. Das Löwentöten hat also auch einen praktischen Nutzen. Im Übrigen ist das wohl nur noch ein Mythos, den die Massai gerne aufrechterhalten. Man kann einen Massai schnell in Verlegenheit bringen, wenn man ihn zum Thema "Löwentöten" befragt.
Es war auch kein Kampf, Löwe gegen einen Massai, sondern gegen eine Gruppe von Massaikrieger, die nacheinander ihre Speere geworfen haben. Der erste hatte wohl immer die A....karte. Aber Massai können wohl nicht nur hoch springen, sondern auch irre schnell rennen - (--> natürliche Selektion)
Gruss
Lothar
Beim Brauch des Löwentötens der Massai spielt möglicherweise einfach auch die Tatsache eine Rolle, dass Löwen eine massive Bedrohung für ihre Rinder sind. Das Löwentöten hat also auch einen praktischen Nutzen. Im Übrigen ist das wohl nur noch ein Mythos, den die Massai gerne aufrechterhalten. Man kann einen Massai schnell in Verlegenheit bringen, wenn man ihn zum Thema "Löwentöten" befragt.
Es war auch kein Kampf, Löwe gegen einen Massai, sondern gegen eine Gruppe von Massaikrieger, die nacheinander ihre Speere geworfen haben. Der erste hatte wohl immer die A....karte. Aber Massai können wohl nicht nur hoch springen, sondern auch irre schnell rennen - (--> natürliche Selektion)
Gruss
Lothar
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Kuno
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Re: Trophäenjagd
Richtig, Lothar. Der Loewe stellte eine Bedrohung dar (wie auch so manch anderes Tier). Es zu stellen und zu erlegen brauchte (auch wenn man in der Gruppe war) ziemlich viel Mut - und wenn es galang nahm man sich die Trophaee als Zeichen dafuer. Was man den Massai zugesteht ist wohl auch der urspruengliche Grund der Trophaenjagd in Europa: Es ging darum eine Pruefung zu bestehen. Dass dem heute nicht mehr so ist und das ganze zu einem im Vergleich zur urspruenglichen Trophaeenjagd peinlichen Veranstaltung verkommen ist klar ersichtlich. Man muesste die Jaeger vielleicht bei ihrer Ehre packen (obwohl ich nicht wirklich glaube, dass sie nachher wieder dazu uebergehen, die Loewen mit dem Messer oder dem Speer zu jagen).
Re: Trophäenjagd
ich bringe noch einen anderen aspekt, bzw. anderen jägertyp ins rennen, der hier noch keine beachtung gefunden hat, weil etwas seltener.Guido3 hat geschrieben: Der Trophäenjäger hat ein Hightech-Gewehr und ist zusätzlich noch durch den ebenfalls bewaffneten Berufsjäger abgesichert, der ihn immer begleitet. Das Tier hat null Chance und die Gefahr geht gegen null. Wäre es anders, müsste man angesichts von zehntausenden Trophäenjagden pro Jahr regelmäßig von schlimmen Jagdunfällen hören. Hört man aber nicht, obwohl es für Büffel, Löwe, Elephant, Nashorn usw. ein Leichtes wäre, so einen gern übergewichtigen Jäger zu töten, wenn der Schuss nicht gesessen hat oder die Knarre klemmt.
ich traf in namibia drei bogenschützen, die nach längerer jagd keinen abschuss verkünden konnten (auch nicht durch den mit gewehr bewaffneten begleiter, der nur zum schutz dabei war).
hier hat die beute noch eine reelle chance, den jäger zu wittern, bevor das projektil ihn trifft. der bogenschütze muss viel näher ran, um sein wild sicher zu treffen (ca. 25 meter ggü 200 m).
die drei haben keinen abschuss getätigt, waren darüber natürlich ein wenig traurig, aber, was mich gewundert hat, nicht so tief, da sie schon damit gerechnet haben.
anders, als ich flintenjäger erlebt haben, die fast immer mit einem sicheren abschuss rechen können.
vielleicht wäre diese (in deutschland wegen geringer treffsicherheit aus tierschutzgründen(!?) verbotenen jagdtechnik) möglichkeit ein etwas fairerer kompromiss für alle?
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Guido3
Re: Trophäenjagd
Bin kein Experte, aber soweit ich weiß ist die Gruppenjagd der Massai ein jüngerer Trend um eben nicht mehr so viele Löwen zu erlegen. Traditionell ging es schon ein Massai gegen einen Löwen. Erst dann wurde er in den Kreis der Krieger aufgenommen.
Ansonsten ist es eben immer schwer mit rationale Argumenten durchzudringen, wenn Themen traditionell, emotional oder spirituell so aufgeladen sind. Das ist bei der Jagd der Fall. Und das ist auch das Problem bei den vermeintliche Heilwirkungen von Löwenknochen oder Nashornhorn. Bei Letzterem kann man auch alte Fussnägel kauen, was sich bislang trotz aller wissenschaftlichen Studien aber nicht als Alternative durchsetzen konnte.
Wenn man eben sagt, dass eine nachhaltige Form von Trophäenjagd in den Gegenden akzeptabel ist, in denen es noch keine alternativen Einnahmequellen gibt, dann sagen Jäger natürlich nicht ganz zu unrecht "So lang Ihr keine Alternativen habt, sind wir noch ein paar Jahre gut genug, um ordentlich Geld ran zu schaffen und dann sollen wir uns trollen. Das ist nicht fair."
Beste Grüße
Guido
Ansonsten ist es eben immer schwer mit rationale Argumenten durchzudringen, wenn Themen traditionell, emotional oder spirituell so aufgeladen sind. Das ist bei der Jagd der Fall. Und das ist auch das Problem bei den vermeintliche Heilwirkungen von Löwenknochen oder Nashornhorn. Bei Letzterem kann man auch alte Fussnägel kauen, was sich bislang trotz aller wissenschaftlichen Studien aber nicht als Alternative durchsetzen konnte.
Wenn man eben sagt, dass eine nachhaltige Form von Trophäenjagd in den Gegenden akzeptabel ist, in denen es noch keine alternativen Einnahmequellen gibt, dann sagen Jäger natürlich nicht ganz zu unrecht "So lang Ihr keine Alternativen habt, sind wir noch ein paar Jahre gut genug, um ordentlich Geld ran zu schaffen und dann sollen wir uns trollen. Das ist nicht fair."
Beste Grüße
Guido

