Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

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Africa.by.car
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Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Africa.by.car »

Hallo Wuestenschiffgemeinde/Reiseerfahrene,

Vorneweg: Leider habe ich keinen Thread "Routenplanung" oder "Diverses/übergreifende Fragen" gefunden, daher schien mir diese Rubrik am passendsten.

Nachdem das mein erster Post ist, würde ich mich eigentlich gerne kurz vorstellen. Da mein aktueller Arbeitgeber aber noch nichts von den Plänen weiß, muss ich auf dieser Ebene leider zunächst darauf verzichten - man weiß ja nie, wer mitliest :wink: . Jedenfalls bin ich recht neu im Thema "mit dem Auto durch die Welt". Mit dem Rucksack und als "Individualtourist" (gibt es sowas überhaupt noch wirklich?) habe ich schon verschiedene Ziele bereisen dürfen. Die längste Reise ging dabei 14 Monate quer durch Asien sowie Süd- und Mittelamerika sowie mehrere kürzere Reisen (1-3 Monate) durch verschiedenste Länder, u.a. auch der Zollunion des südlichen Afrikas.

Das nächste Abenteuer ist ab jetzt in der Planung:
  • Start: Mitte Juni 2018
  • Dauer: 12-14 Monate
  • Die ersten 4-8 Monate davon mit dem Auto nach Südafrika oder im südlichen Afrika umherreisen (je nach realistischen Routenoptionen in Abhängigkeit der Sicherheitslage zum Reisezeitpunkt)
Gefühlt gibt es bei dem Thema "Mit dem Auto durch Afrika" so viele Dinge zu beachten, dass man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und gar nicht weiß, wo man anfangen soll, wenn man das zum 1. mal macht.

Sicherlich sind 18 Monate noch eine recht lange Zeit aber ich möchte die Sache nicht blauäugig angehen und gerne mit genügend Vorlauf planen, damit das Ganze auch ein realistisches Unterfangen wird. Sicherlich geht bis dahin noch viel Zeit ins Land und die politische Lage kann sich in vielen Ländern schlagartig ändern. Aber für eine erste grobe Orientierung und abtasten der Machbarkeit würde mir eine Einschätzung dennoch helfen.

Für uns wichtigster Faktor: Wir wollen die Reise sicher überstehen und keine unkalkulierbar hohen Risiken eingehen.

Sicherlich kann man jetzt für jedes einzelne Land alle möglichen Sicherheitswarnungen und Hinweise abklappern, was ich auch schon getan habe. Aber ich bevorzuge hier definitiv Einschätzungen von Personen, die nach Möglichkeit in den letzten Montaten/Jahren in diesen Ländern unterwegs waren ODER, im Idealfall, sogar ebenfalls eine Reise in nicht allzu ferner Zukunft planen und bereits Erfahrung mit solchen Dingen/Routen nach SA besitzen.

Daher die erste Frage: Welche Route nach Südafrika ist bei der aktuellen Sicherheitslage überhaupt möglich?

Die Westroute durch die Mahgrebstaaten und die westliche Sahelzone scheint bei der aktuellen Sicherheitslage keine Option zu sein. Im nahen Osten ist sicherlich alles, was Syrien und den nördliche Irak angeht für die kommenden Jahre ebenfalls keine Option. :|

Bleiben auf den ersten Blick folgende Optionen:
  • Verschiffung aus Europa nach Ägypten oder nach Israel und dann von dort über den Landweg weiter. Aktuell möglich ja/nein?
  • Türkei>Iran>Irak>Jordanien>Ägypten>Sudan, möglich ja/nein? Führt recht nahe an Syrien vorbei und die Region um Ramadi im Irak ist sicherlich aktuell sehr schwierig/nicht möglich, korrekt?
  • Mit großem Umweg über die Türkei>Iran>VAE (sofern notwendig je nach Fährverbindung)>Saudi Arabien>Sudan (sofern es eine Fährverbindung zwischen SA & Sudan gibt und man für SA ein Transitvisum ergattern kann). Möglich ja/nein?
Habe ich was übersehen?

Nachdem ich mir die letzten Tage viele Gedanken gemacht habe musste ich konsterniert feststellen, dass sich scheinbar so ziemlich jedes Land im nördlichen Afrika und nahen Osten entweder in einem Bürgerkrieg, oder in einem Konflikt mit einem oder mehreren Nachbarn befindet. :shock: Nicht, dass einem das in den letzten Monaten in den Nachrichten entgangen sein könnte. Aber wenn man sich mal intensiver damit beschäftigt, ist das wirklich erschreckend und traurig.

Nichtsdestotrotz, ich bin für jeden Input, jeden Gedankenanstoß und jede Hilfe dankbar. Vielen Dank dafür schon mal im Voraus. Und mea culpa für den langen Post und die vielen Fragen - es ist einfach kein leichtes Thema, insbesondere als "Anfänger". :roll:
Zuletzt geändert von Africa.by.car am Do 29. Dez 2016, 12:43, insgesamt 1-mal geändert.
Turi
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Turi »

Hallo ???
Africa.by.car hat geschrieben:
Do 29. Dez 2016, 11:55
Daher die erste Frage: Welche Route nach Südafrika ist bei der aktuellen Sicherheitslage überhaupt möglich?
Es sind immer wieder Traveller unterwegs in diese Richtung, schau mal bei · · · rein, Tommy und Conny haben das in den letzten paar Monaten gemacht und sind im Moment in ZA.

BPfeilB Transafrika - · · · on tour...

Wir waren von 2013 bis 2015 dort unterwegs

BPfeilB Unsere grosse Reise rund um Afrika

Spekulationen betreffend der Sicherheitslage zu wagen, erst recht bis ins 2018, würde ich nicht.

Allerdings, mache es Step by Step, wenn Du Zeit hast ist die Westroute kein Problem, es gibt immer einen Weg.

Die andere Variante wäre Israel, vermutlich die einfachste, wenn man die Ostküste machen will.

Ägypten als Anfangsland würde ich nicht wählen, zu gross der Unsicherheitfaktor in den Häfen (Korruption), da beginnt dann der Stress gleich zu Anfang :wink:

Ich würde auch im Moment wieder die Westroute wählen, denke der Kongo dürfte heute der grösste Unsicherheitsfaktor sein, aber bis im 2018 :?: :?: :?:

Mach's einfach Du wirst es nicht bereuen.


Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Africa.by.car
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Africa.by.car »

Hi Turi,

vielen Dank schon mal für die Info. Ich werde mir die Links mal ansehen.

Klar, dass aktuell keine definitive Routenplanung für 2018 möglich ist. Ich will mir nur erstmal einen Orientierungspunkt setzen und von dort aus weiter planen/recherchieren. Gemacht wird der Trip in jedem Fall. Und eben entsprechend der Sicherheitslage ausgestaltet.

Was wäre denn deiner Erfahrung nach (stand heute) die anfängerfreundlichere Version? Ost- oder Westroute?
Ist Ägypten bei der Einreise über Land einfacher zu bewerkstelligen? Wenn ja, was wäre deiner Einschätzung nach die bessere Alternative:
  • Verschiffung nach Israel
  • Die im ersten Post genannte Route Türkei>Iran>VAE (sofern notwendig je nach Fährverbindung)>Saudi Arabien>Sudan (sofern es eine Fährverbindung zwischen SA & Sudan gibt und man für SA ein Transitvisum ergattern kann)
Vielen Dank für deine Hilfe.
Birgitt
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Birgitt »

Hallo ihr Planer,

zunächst einmal willkommen bei uns an Bord ;-)

Schaut zum Thema vielleicht auch einmal hier rein

BPfeilB Ostafrika - Anreise Alternativen

Birte und Michael sind gerade unterwegs in Richtung Ostroute und berichten dort aktuell, auch zur Visafrage Saudi Arabien. Weitere Details und schöne Fotos gibt es auf deren Website unter https://defo-x-plorer.over-blog.com/

Gruß
Birgitt
Africa.by.car
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Africa.by.car »

Fantastisch, vielen Dank!
Bremach11
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Bremach11 »

Hallo,
schau mal unter "manfredschroth.de"
viel Spass beim planen
martin.r
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von martin.r »

Hallo,

wir sind im April 16 in Kapstadt Richtung Europa gestartet und sind, nach einem 6-wöchigen Abstecher/Rundreise in/durch den Tschad, derzeit wieder in Kamerun. In N'Djamena haben wir übrigens das Visa für Nigeria problemlos erhalten, welches einigen uns bekannten Reisenden in Libreville, Brazzaville und Yaounde verweigert wurde. Von Ablehnungen in Berlin las ich ebenfalls. Angola, DemRep Kongo, Rep Kongo war unkompliziert, Visa und reisetechnisch.

Ich denke, dass das Visa für Nigeria die grösste Herausforderung auf der Westafrika-Route ist, aber machbar. Ein Reisender hat das Visa Nigeria in Gabarone sofort bekommen.

Ostafrika hatten wir übrigens 18 Monate lang in 2013-2015 bereist. Dort war die einzige Herausforderung das Visa für Äthiopien in Nairobi zu bekommen. Hörte allerdings aktuell von Bekannten aus Nairobi, das es in Äthiopien derzeit Probleme mit Aufständen im Norden gibt.

Letztendlich kann man 'Afrika' nicht planen, sondern muss immer flexibel sein, da sich jederzeit gravierende Änderungen ergeben können, wenn man unterwegs ist. Z.B. wollten wir gerade das Visa für Südsudan in Addis Abeba beantragen, als am gleichen Tag der Bürgerkrieg dort einsetzte, so konnten wir auch nicht durch den Sudan in den Tschad, was kurz vorher noch möglich war. Somit haben wir dann den Umweg zur Westküste wieder über Südafrika genommen :-)

Leider ist unser blog noch nicht aktuell, aber wir arbeiten dran :-)

Gruss aus Yaounde
Martin

www.earthloversontour.blogspot.com
Turi
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Turi »

Africa.by.car hat geschrieben:
Do 29. Dez 2016, 12:42
Was wäre denn deiner Erfahrung nach (stand heute) die anfängerfreundlichere Version? Ost- oder Westroute?
Ist Ägypten bei der Einreise über Land einfacher zu bewerkstelligen? Wenn ja, was wäre deiner Einschätzung nach die bessere Alternative:
  • Verschiffung nach Israel
  • Die im ersten Post genannte Route Türkei>Iran>VAE (sofern notwendig je nach Fährverbindung)>Saudi Arabien>Sudan (sofern es eine Fährverbindung zwischen SA & Sudan gibt und man für SA ein Transitvisum ergattern kann)
Die einfachere Variante wäre im Moment vermutlich Israel-Ägypten-Sudan, evtl. Israel-Jordanien-Ägypten.
Die Saudies sind schwierig, im Moment praktisch keine Visa.

Die Westküste ist meiner Meinung nach spannender und abwechslungsreicher, da aber gehen die Meinungen auseinander, am besten beide Seiten machen :wink: einfach wegen des Vergleichs.

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Karl Heinz
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Karl Heinz »

martin.r hat geschrieben:
Do 29. Dez 2016, 14:20
Hörte allerdings aktuell von Bekannten aus Nairobi, das es in Äthiopien derzeit Probleme mit Aufständen im Norden gibt.
Das kann ich Bestätigen, zwei Fahrzeuge sind vor kurzem etwa 200 Km vor Addis umgekehrt, einen hat es böse erwischt!

Grüße aus Arusha
lukas1980
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von lukas1980 »

Hallo Karl-Heinz

Kannst Du dazu ein bisschen konkreter werden oder einen Link setzen? Was ist passiert? Und wo genau? Zwischen Bahir Dar und Addis oder auf einer anderen Strecke?

Lg
Lukas
Karl Heinz
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Karl Heinz »

Hi Lukas,

habe die Info von einem Weißen in Arusha der beide Fahrzeuge samt Fahrer gut kennt. Beide waren von Kenia nach Addis unterwegs. Einem wurde durch Demonstranten der Wagen demoliert. Danach sind sie zurück. Der andere etwas später, selbe Route, konnte rechtzeitig vorher umdrehen. Ich hatte selbst überlegt nach Addis zu fahren deshalb war ich nach Infos unterwegs. Von Unruhen hatte ich in Al Jazeera gelesen.

Soweit, fahre jetzt in den Tarangiere, bin also die nächste Zeit offline, hoffe es hilft dir, beste Grüße Karl Heinz
Helmut Pfister
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Helmut Pfister »

Du hast geschrieben:
Africa.by.car hat geschrieben:
Do 29. Dez 2016, 11:55
Die ersten 4-8 Monate davon mit dem Auto nach Südafrika oder im südlichen Afrika umherreisen
Willst du dann ohne Auto weiter, oder irgendwohin verschiffen. Im ersten Fall kannst du deine Fragestellung gleich mit Autoverkauf im südlichen Afrika,Carnet...erweitern.
Gruß Helmut
Africa.by.car
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Africa.by.car »

Hallo Helmut,

Diese Frage bin ich ebenfalls bereits am eruieren. Dazu findet man allerdings sehr viele Informationen die sich, so scheint es zumindest, auch nicht so schnell selbst überholen wie die politische Lage in den o.g. Ländern und die damit verbundenen Routenoptionen.
Ja, danach soll es noch ohne Auto weitergehen. Ob Verschiffung zurück nach D oder Verzollung und Verkauf in der Zollunion südliches Afrika hängt für uns auch stark davon ab, für welches Fahrzeug wir uns am Ende entscheiden.

Ich hatte dafür bereits für mich 3 mögliche Szenarien entworfen - je nach Preis des Fahrzeugs würde sich das vermutlich auch sehr stark auf die Dauer der Reise mit Fahrzeug auswirken. Entscheiden wir uns für ein teureres Fahrzeug, dann wird das sehr wahrscheinlich mit einer besseren Geländegängigkeit und damit mehr Möglichkeiten einhergehen. Wenn wir am Ende verschiffen müssen lohnen sich die Kosten dafür in meinen Augen nur dann, wenn das Fahrzeug einen entsprechenden Wert hat und auch dementsprechend lange genutzt wurde.

Über Feedback freue ich mich.

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Option 1:
• Sehr günstiges Fahrzeug (<2.000-4.000€) simple Technik & gute Ersatzteilverfügbarkeit
• Ausreichend Platz (Kombi/Van)
• Eigenausbau minimalistisch/rudimentär m.H.v. Tischler/Schreiner
• Beispiele:
○ Mercedes W123
○ Toyota Corolla Kombi
• Fahrzeug wird in Südafrika gespendet/verschenkt/verkauft --> finanzieller Totalausfall inkl. Carnet de Passage einkalkuliert
• Reisedauer mit Fahrzeug bis max. 3-4 Monate
• Nachteile:
○ Keine Offroadfahrten möglich
○ Eingeschränkter Komfort
○ Potenziell bereits auf schlechten Strassen/ normalen Schotterpisten problematisch
• Vorteile:
○ Einfache Beschaffung, geringes finanzielles Risiko da Totalausfall einkalkuliert
○ Flexibilität: Fahrzeug kann im Notfall zurückgelassen werden


Option 2:
• Günstiges Fahrzeug (<4.000-7.000€) simple Technik & gute Ersatzteilverfügbarkeit
• Ausreichend Platz (Pickup mit Hardtop/Geländefahrzeug/Van)
• Eigenausbau minimalistisch/rudimentär m.H.v. Tischler/Schreiner
• Beispiele:
○ Toyota Hiace
○ Toyota Hilux
○ Ford Ranger 2AW/Mazda BT50
○ Isuzu Dmax
○ Nissan Navara
○ Mitsubishi L 200
• Reisedauer mit Fahrzeug bis max. 4-6 Monate
• Nachteile:
○ Eingeschränkter Komfort
○ Potenziell höherer finanzieller Verlust (Verzollung/Verkauf zu schlechten Bedingungen/Zurücklassen des Fahrzeugs)
○ Schwierigerer Fahrzeugmarkt
• Vorteile:
○ (Leichte) Geländefahrten möglich
○ Schlechte Straßen/Schotterpisten problemfrei


Option 3:
• Teureres Fahrzeug (<7.000 - 20.000€)
• Ausreichend Platz (Pickup mit Wohnkabine, Geländefahrzeuge mit Dachzelt o. Innenausbau)
• Ggf. weiterer Ausbau mit Schreiner/Tischler
• Beispiele:
○ Toyota Hilux
○ Toyota Land Cruiser
○ Buschtaxi
• Reisedauer mit Fahrzeug: >6 Monate
• Nachteile:
○ Hohes finanzielles Risiko
○ Teure Rückverschiffung am Ende der Reise/ Verzollung & Verkauf mit hohem Verlustrisiko
○ Flexibilität durch Zurücklassen des Fahrzeugs nicht möglich
• Vorteile:
○ Volle Geländegängigkeit
○ Ideales Fahrzeug für Afrikareise
○Ggf. bereits durch Vorbesitzer auf Offroadbedürfnisse angepasst
schnorr
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von schnorr »

mischung aus option 1 und 2 ist ein subaru forester oder subaru outback mit sehr guter pistentauglichkeit/eingeschränkter top-geländefähigkeit. kann aber mehr wie manch einer denkt.
nachteil: ist zwar sehr zuverlässig, aber eher selten in afrika, also ersatzteile gut planen (kann man sich aber in jeden großen flughafen schicken lassen).

verkauf in der sa zollunion als linkslenker nicht möglich, also nur möglich an europäer, die dann das carnet mit übernehmen sollten.
als option zum verkauf einen rechtslenker aus uk kaufen.
es gibt ansonsten noch die möglichkeit, das auto runter zu fahren und dann für spätere reisen unterzustellen.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Africa.by.car
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Re: Mögliche Routenoptionen über Land nach Südafrika

Beitrag von Africa.by.car »

schnorr hat geschrieben:
Fr 30. Dez 2016, 13:32
als option zum verkauf einen rechtslenker aus uk kaufen.
Hatte ich auch schon überlegt, aber das würde sich m.E.n. erst bei einem etwas teureren Fahrzeug lohnen, da der Beschaffungsaufwand recht hoch wäre (komme aus Süddeutschland). Dann noch die Zulassung in D und letzten Endes Verzollung in SA. Wenn das Auto am Ende für 2.000-3.000€ verkauft würde, dann rechtfertigt das in meinen Augen nicht den Mehraufwand für Verzollung & Beschaffung sowie dann auch noch die Kosten der Verzollung.

Für die Option 3 gibt es in meinen Augen zwei Unteroptionen:
  • Teures Fahrzeug als Rechtslenker mit dem Ziel, es in SA zu verzollen und zu verkaufen
  • Teures Fahrzeug als Linkslenker und dann zurück nach D verschiffen
Für spätere Reisen unterstellen ist für mich aktuell keine Option, da ich mich reisetechnisch für die kommenden Jahre ungern auf eine bestimmte Region festlegen möchte. Das wäre dann nur gebundenes Kapital, welches dort ungenutzt rumstehen würde.

Ist aber auch in diesem Thread etwas off-topic. Dazu wollte ich in den kommenden Wochen und Monaten noch gründlicher recherchieren und dann entsprechende Fragen im Bereich "FORTBEWEGUNG UND IHRE HILFSMITTEL" stellen. Sollte sich durch Zufall eine günstige Gelegenheit für ein Expeditionsmobil ergeben, dann wäre die Entscheidung ohnehin schon gefällt. Ich beobachte auch schon fleißig die Angebote und einschlägigen Plattformen.
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