Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
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- Achim Vogt
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Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Wir fahren im Frühjahr von Namibia nach Uganda und durchqueren dabei Tansania mit unserem eigenen Allradler. Zwei Familienangehörige werden für über den Flughafen Kilimanjaro nachkommen und uns ein paar Tage begleiten. Wir wollen Ngorongoro und Serengeti oder Tarangire Anfang Juni sehen. Hier nun meine Fragen - nach seeehr langen Recherchen, die häufig mehr Verwirrung als Klärung gestiftet haben:
Auto:
- Welches sind empfehlenswerte Unternehmen für 4x4-Selbstfahrer-Mieten in oder um Arusha?
- Nach dem, was ich gelesen habe, ist der wesentlich billigere Prado bei Mietwagenfirmen nicht für die Serengeti zugelassen. Aber der Landcruiser kostet fast das Dreifache des Tagessatzes, der Landrover mindestens das Doppelte. Hat jemand einen Rat? (es muss nicht unbedingt ein Dachzelt sein)
- In einem anderen Forum gab es auch den Tipp, stattdessen lieber mit Fahrer unterwegs zu sein, das Plus: geringere Kosten, selbst in Lodges, wo die Firmen bessere Raten bekommen, bei Problemen sind die Firmen selbst verantwortlich, die Fahrer stehen untereinander im Funkkontakt, was bessere Wildbeobachtungen erlaubt. Was ist Euer Rat?
Serengeti:
- Plus ist der Reichtum an Wildtieren, minus die lächerlich hohen Preise für die Camps; die meisten Bewertungen von speziellen oder öffentlichen Campingplätzen sind nicht sehr positiv.
- Gibt es Empfehlungen für preiswerte Zeltcamps mit Restaurants (da die Familie nur ein paar Tage dort sein wird, lohnt es sich nicht, alles selbst zu machen) oder ist das die Quadratur des Kreises?
- Wir würden gerne drei volle Tage in der Serengeti verbringen - lohnt sich das bei den offenbar schlechten Pisten von Ngorongoro nach Seronera? Oder sollten wir die Serengeti zugunsten von Tarangire (siehe unten) auslassen?
Ngorongoro:
- Dieselbe Frage nach einer anständigen, aber nicht überteuerten Unterkunft; ist Simba Campsite A zu empfehlen? Es sieht so aus, als ob es dort ziemlich neblig sein kann. Irgendwelche anderen Empfehlungen?
- Reicht es, nur einen Tag in den Krater zu fahren (Auto mit ausländischer Zulassung kostet fast 300 USD!)
Tarangire:
- Sieht nach einer viel günstigeren Alternative als Serengeti aus und würde die Transitgebühren durch Ngorongoro sparen
- minus scheint die Anzahl der Tse-Tse-Fliegen zu sein?
- Ich habe vor allem über die große Anzahl von Elefanten gelesen - aber es scheint im Allgemeinen weniger Wildtiere zu geben (oder aber erst später ab Juli) als in der Serengeti, wo wir zu dieser Zeit vielleicht die Migration in Grumeti sehen können
Planung ist der halbe Spaß - aber Tansania scheint wirklich eine Herausforderung zu sein ... Jeder Rat ist mehr als willkommen! Vielen Dank und eine schöne Woche
Achim
Auto:
- Welches sind empfehlenswerte Unternehmen für 4x4-Selbstfahrer-Mieten in oder um Arusha?
- Nach dem, was ich gelesen habe, ist der wesentlich billigere Prado bei Mietwagenfirmen nicht für die Serengeti zugelassen. Aber der Landcruiser kostet fast das Dreifache des Tagessatzes, der Landrover mindestens das Doppelte. Hat jemand einen Rat? (es muss nicht unbedingt ein Dachzelt sein)
- In einem anderen Forum gab es auch den Tipp, stattdessen lieber mit Fahrer unterwegs zu sein, das Plus: geringere Kosten, selbst in Lodges, wo die Firmen bessere Raten bekommen, bei Problemen sind die Firmen selbst verantwortlich, die Fahrer stehen untereinander im Funkkontakt, was bessere Wildbeobachtungen erlaubt. Was ist Euer Rat?
Serengeti:
- Plus ist der Reichtum an Wildtieren, minus die lächerlich hohen Preise für die Camps; die meisten Bewertungen von speziellen oder öffentlichen Campingplätzen sind nicht sehr positiv.
- Gibt es Empfehlungen für preiswerte Zeltcamps mit Restaurants (da die Familie nur ein paar Tage dort sein wird, lohnt es sich nicht, alles selbst zu machen) oder ist das die Quadratur des Kreises?
- Wir würden gerne drei volle Tage in der Serengeti verbringen - lohnt sich das bei den offenbar schlechten Pisten von Ngorongoro nach Seronera? Oder sollten wir die Serengeti zugunsten von Tarangire (siehe unten) auslassen?
Ngorongoro:
- Dieselbe Frage nach einer anständigen, aber nicht überteuerten Unterkunft; ist Simba Campsite A zu empfehlen? Es sieht so aus, als ob es dort ziemlich neblig sein kann. Irgendwelche anderen Empfehlungen?
- Reicht es, nur einen Tag in den Krater zu fahren (Auto mit ausländischer Zulassung kostet fast 300 USD!)
Tarangire:
- Sieht nach einer viel günstigeren Alternative als Serengeti aus und würde die Transitgebühren durch Ngorongoro sparen
- minus scheint die Anzahl der Tse-Tse-Fliegen zu sein?
- Ich habe vor allem über die große Anzahl von Elefanten gelesen - aber es scheint im Allgemeinen weniger Wildtiere zu geben (oder aber erst später ab Juli) als in der Serengeti, wo wir zu dieser Zeit vielleicht die Migration in Grumeti sehen können
Planung ist der halbe Spaß - aber Tansania scheint wirklich eine Herausforderung zu sein ... Jeder Rat ist mehr als willkommen! Vielen Dank und eine schöne Woche
Achim
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Hoi Achim
Hier in meinen Reiseberichten findest Du ev. noch Infos und sicher auch Eindrücke.
Tansania ist nicht mit z.B. Botswana zu vergleichen!
Weder fahrtechnisch noch von der Infrastruktur her.
Z.B. Wo man in Botswana auf die Kraft des Motors setzt ist in Tansania eher Feingefühl am Gas gefragt. (meine Erfahrung mit der berühmten Black Cotton Soil hab ich aus einem verregneten Morgen im Lake Mburo NP in Uganda)
Aber gebt die Regeln schon vor der Buchung bekannt, also mit oder ohne Souveniershop, mit oder ohne Koch (meine Empfehlung ist natürlich mit Koch) usw.
Vor allem Leute welche das südliche Afrika gewohnt sind erwarten da mehr.
Und die Typen kochen im Verhältniss zu den Möglichkeiten erstaunlich gut!
Neblig kann es dort in der Höhe auch in Tansania immer sein.
Es kann auch Büffel oder die aus dem Regenfass trinkenden Elefanten haben...
Der Tarangire kann meiner Meinung nach mit dem Chobe NP gut mithalten.
Hier in meinen Reiseberichten findest Du ev. noch Infos und sicher auch Eindrücke.
Rat hab ich keinen, da wir nicht selbst fahren wollen, aber ohne Dachzelt ists definitiv einfacher und in Tansania ist man üblicherweise mit Bodenzelt oder in Lodges unterwegs. Dafür hat man auch die Möglichkeit (wenn vorhanden) das Hubdach zu öffnen, was einen fast 360°-Rundumblick ermöglicht.Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25Hat jemand einen Rat? (es muss nicht unbedingt ein Dachzelt sein)
Meine Empfehlung ist definitiv mit Driverguide!Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- In einem anderen Forum gab es auch den Tipp, stattdessen lieber mit Fahrer unterwegs zu sein, das Plus: geringere Kosten, selbst in Lodges, wo die Firmen bessere Raten bekommen, bei Problemen sind die Firmen selbst verantwortlich, die Fahrer stehen untereinander im Funkkontakt, was bessere Wildbeobachtungen erlaubt. Was ist Euer Rat?
Tansania ist nicht mit z.B. Botswana zu vergleichen!
Weder fahrtechnisch noch von der Infrastruktur her.
Z.B. Wo man in Botswana auf die Kraft des Motors setzt ist in Tansania eher Feingefühl am Gas gefragt. (meine Erfahrung mit der berühmten Black Cotton Soil hab ich aus einem verregneten Morgen im Lake Mburo NP in Uganda)
Aber gebt die Regeln schon vor der Buchung bekannt, also mit oder ohne Souveniershop, mit oder ohne Koch (meine Empfehlung ist natürlich mit Koch) usw.
Kein Wunder, da hats bestenfalls ein meist versifftes Klohäuschen, einen Kochkäfig, einen Esskäfig und mit Glück Sonnenschirme...oder einfach nur eine Wiese mit einem Schild, das den Platz als Campingplatz ausweist.Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25...die meisten Bewertungen von speziellen oder öffentlichen Campingplätzen sind nicht sehr positiv.
Vor allem Leute welche das südliche Afrika gewohnt sind erwarten da mehr.
Ich denke das ist die Quadratur...nehmt einen Koch mit, der hilft Euch beim Zeltaufbau oder baut sie alleine auf während Ihr mit dem Guide auf Pirschfahrt seid, kocht usw.Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- Gibt es Empfehlungen für preiswerte Zeltcamps mit Restaurants (da die Familie nur ein paar Tage dort sein wird, lohnt es sich nicht, alles selbst zu machen) oder ist das die Quadratur des Kreises?
Und die Typen kochen im Verhältniss zu den Möglichkeiten erstaunlich gut!
Ja!!!Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- Wir würden gerne drei volle Tage in der Serengeti verbringen - lohnt sich das bei den offenbar schlechten Pisten von Ngorongoro nach Seronera?
Nein!Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25Oder sollten wir die Serengeti zugunsten von Tarangire (siehe unten) auslassen?
Diese Campsite siehst Du in meinem Reisebericht von 02/2011: Eine Wiese mit Essenskäfig.Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- Dieselbe Frage nach einer anständigen, aber nicht überteuerten Unterkunft; ist Simba Campsite A zu empfehlen? Es sieht so aus, als ob es dort ziemlich neblig sein kann. Irgendwelche anderen Empfehlungen?
Neblig kann es dort in der Höhe auch in Tansania immer sein.
Es kann auch Büffel oder die aus dem Regenfass trinkenden Elefanten haben...
Ja, der Krater ist schön und es lohnt sich schon, aber mehr als einen Tag würd ich nicht machen. Nicht nur aus Kostengründen.Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- Reicht es, nur einen Tag in den Krater zu fahren (Auto mit ausländischer Zulassung kostet fast 300 USD!)
Von denen hats da definitiv viele! Nimm jemanden mit den sie mehr lieben als Dich, nach meine rErfahrung sind ältere Männer die beliebtesten Opfer der Tsetse's...Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- minus scheint die Anzahl der Tse-Tse-Fliegen zu sein?
Ja, im Tarangire hats weniger Tiere als in der Serengeti, aber das Niveau ist auch wirklich sehr hoch!Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25- Ich habe vor allem über die große Anzahl von Elefanten gelesen - aber es scheint im Allgemeinen weniger Wildtiere zu geben (oder aber erst später ab Juli) als in der Serengeti, wo wir zu dieser Zeit vielleicht die Migration in Grumeti sehen können
Der Tarangire kann meiner Meinung nach mit dem Chobe NP gut mithalten.
Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Hallo Achim,
ich habe soeben meinen Reisebericht von unserer Tansania Tour fertiggestellt.
Vielleicht kann Dir das ein wenig weiterhelfen.
"manfredschroth.de"
Gruß und gutes Gelingen
Manfred
ich habe soeben meinen Reisebericht von unserer Tansania Tour fertiggestellt.
Vielleicht kann Dir das ein wenig weiterhelfen.
"manfredschroth.de"
Gruß und gutes Gelingen
Manfred
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martin1101
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Einfach nur "beneidenswert!!
Gratulation - SUPER !!
LG
Martin
- Achim Vogt
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Martin hat es schon richtig gesagt: beneidenswert! Danke Euch beiden für die tollen Tipps! Noch bin ich etwas unentschieden - insofern immer gerne noch weitere Ideen und Kommentare!
Viele Grüße
Achim
Viele Grüße
Achim
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martin1101
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Hallo Achim,Achim Vogt hat geschrieben: ↑So 9. Jan 2022, 22:25Wir fahren im Frühjahr von Namibia nach Uganda und durchqueren dabei Tansania mit unserem eigenen Allradler.
Das "beneidenswert" hat vor allem auch Dir und Deiner Frau gegolten
Wünschen Euch schon jetzt eine wunderbare Reise.
Mit reise(sehn)süchtigen Grüßen
Martin
- Achim Vogt
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Danke, lieber Martin, in diesen Zeiten glaube ich es erst, wenn wir unseren "Paji" in Windhoek aus der Garage holen ...
Viele Grüße, ebenfalls in großer Reise-Sehnsucht!
Achim
Viele Grüße, ebenfalls in großer Reise-Sehnsucht!
Achim
-
martin1101
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Das kann ich gut verstehenAchim Vogt hat geschrieben: ↑Di 11. Jan 2022, 14:15Danke, lieber Martin, in diesen Zeiten glaube ich es erst, wenn wir unseren "Paji" in Windhoek aus der Garage holen ...![]()
Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Hallo Achim,
da mein Auto nun, Corona-bedingt, schon länger in Arusha steht als geplant, kann ich mittlerweile auf 4 Touren im Norden Tansanias (und Umgebung) zurückblicken und Dir einige (wertvolle?) Tipps geben:
1. egal, mit welchem Auto Du in die Serengeti fährst - insbesondere, wenn Du die langen Etappen komplett quer durch fahren willst - es ist hinterher kaputt! Durch die großen Safari-Toyotas der Touranbieter sind die Pisten im Park extrem ausgestempelt und Waschbrettartig. Mit meinem leichten 4x4 mit kurzem Radstand (ISUZU Trooper) war die Strecke von der Grumeti-Region über Sereonera bis zum Krater die Hölle. Bei dem Versuch schnell genug über das Waschbrett zu fahren hat sich das Auto gleich quer gestellt. Die extralangen Safari-Toyos brettern einfach mit 80km/h darüber, obwohl man im Park eigentlich nur 40 fahren darf.
2. je nach Jahreszeit kann es sein, dass Du in der Conservation Aerea (das Massai-Gebiet) bestenfalls Ziegen und Kühe zu Gesicht bekommst; vielleicht mal eine Hyäne oder einen Baboon. Es gilt also, die Abfolge der großen Migration zu beachten. Oder du hast Freude an spektakulären Vulkan-Landschaften.
3.In Ostafrika ist das Übernachten in Dachzelten weitgehend unbekannt. (Außer in Uganda: da gibt es sogar Verleiher für ausgestattete Safari-4x4s.) Das hat uns auf der Simba-A Campsite viel Ärger eingehandelt weil wir mit dem Auto nicht auf die Camping-Wiese fahren durften (es aber unwissentlich gemacht hatten). Die Wiese ist nur für Bodenzelte und Zebras erlaubt... Ansonsten ist die Campsite aber schön gelegen und gut ausgestattet. Toiletten sind "so lala" und es gibt Gemeinschaftsküchen und Speiseräume für die Boden-zelter.
4. Tarangiere ist ein ganz toller und landschaftlich schöner Park! Es reicht aber, wenn man sich im nördlichen Teil aufhält und dort eine Tages-Safari macht. Die lange Strecke am Fluß entlang hinunter zu fahren bringt keinen Zugewinn und die Furt auf halber Strecke gibt es nicht mehr.
5.Ganz dringend empfehlenswert ist der Campingplatz oberhalb des Lake Manyara: https://migombanicamp.com
Der wird auch als Basislager von verschiedenen Tour-Anbietern genutzt, weil er zentral liegt und von hier aus Ein- oder Zweitagestouren in die Serengeti, Ngorongoro, Tarangiere oder zum Manyara-See unternommen werden können.
6. Als Zusammenfassung der vorhergehenden Tipps würde ich raten, in Arusha einen Tour-Unternehmer auszusuchen, die Familie einzusammeln und dann zu viert in einem Safari-Toyo mit Fahrer und Guide/Koch unterwegs zu sein. Mit denen könnt ihr individuell Eure Pläne ausarbeiten, die nehmen das Camping- und Koch-Material mit, die Kochen für Euch während Ihr die Zelte aufbaut, die wissen, wo wann welche Tiere unterwegs sind und bekommen immer aktuelle Hinweise von ihren Kollegen (die Du privat nicht bekommst).
Wir haben da echt nette Leute kennengelernt: https://col-safari.com "Circle of Life-Safaris" ein deutsch-tansanisches Paar, das Touren anbietet und auch selber ausrichtet...
oder die Kristin Westermann von PeakandSeaAfrika.com : Kristin@peakandseaafrica.com Sie ist Amerikana und startet in Tansania ein Tour-Unternehmen.
7. Zum Schluß möchte ich Dir noch eine wunderschöne Campsite oberhalb des Arusha-Nationalparks (nahe bei der berühmten HATARI-Lodge) ans Herz legen:" Mountain´s Hug" 3°12'19.8"S 36°51'30.2"E (-3.205504, 36.858385). Ein sehr schön gelegener Platz, den Du auch mit dem eigenen Auto erreichen kannst. Entweder durch den Park - der auch sehr schön ist- oder man fährt von Arusha aus komplett um den Mt.Meru herum. Es gibt auch eine Piste, die direkt zum Flughafen hinunter führt. Das ist aber eher eine (landschaftlich sehr schöne) Trial-Passage und braucht viel Zeit! Der Platz gehört Godfrey +255 769 537 945 und seiner deutschen Frau Maria.
Soo, ich denke, das war erst mal erschöpfend...
Wenn noch Fragen sind... immer gerne.
Liebe Grüße und viel Freude bei der Planung
Rudi Hettinger
da mein Auto nun, Corona-bedingt, schon länger in Arusha steht als geplant, kann ich mittlerweile auf 4 Touren im Norden Tansanias (und Umgebung) zurückblicken und Dir einige (wertvolle?) Tipps geben:
1. egal, mit welchem Auto Du in die Serengeti fährst - insbesondere, wenn Du die langen Etappen komplett quer durch fahren willst - es ist hinterher kaputt! Durch die großen Safari-Toyotas der Touranbieter sind die Pisten im Park extrem ausgestempelt und Waschbrettartig. Mit meinem leichten 4x4 mit kurzem Radstand (ISUZU Trooper) war die Strecke von der Grumeti-Region über Sereonera bis zum Krater die Hölle. Bei dem Versuch schnell genug über das Waschbrett zu fahren hat sich das Auto gleich quer gestellt. Die extralangen Safari-Toyos brettern einfach mit 80km/h darüber, obwohl man im Park eigentlich nur 40 fahren darf.
2. je nach Jahreszeit kann es sein, dass Du in der Conservation Aerea (das Massai-Gebiet) bestenfalls Ziegen und Kühe zu Gesicht bekommst; vielleicht mal eine Hyäne oder einen Baboon. Es gilt also, die Abfolge der großen Migration zu beachten. Oder du hast Freude an spektakulären Vulkan-Landschaften.
3.In Ostafrika ist das Übernachten in Dachzelten weitgehend unbekannt. (Außer in Uganda: da gibt es sogar Verleiher für ausgestattete Safari-4x4s.) Das hat uns auf der Simba-A Campsite viel Ärger eingehandelt weil wir mit dem Auto nicht auf die Camping-Wiese fahren durften (es aber unwissentlich gemacht hatten). Die Wiese ist nur für Bodenzelte und Zebras erlaubt... Ansonsten ist die Campsite aber schön gelegen und gut ausgestattet. Toiletten sind "so lala" und es gibt Gemeinschaftsküchen und Speiseräume für die Boden-zelter.
4. Tarangiere ist ein ganz toller und landschaftlich schöner Park! Es reicht aber, wenn man sich im nördlichen Teil aufhält und dort eine Tages-Safari macht. Die lange Strecke am Fluß entlang hinunter zu fahren bringt keinen Zugewinn und die Furt auf halber Strecke gibt es nicht mehr.
5.Ganz dringend empfehlenswert ist der Campingplatz oberhalb des Lake Manyara: https://migombanicamp.com
Der wird auch als Basislager von verschiedenen Tour-Anbietern genutzt, weil er zentral liegt und von hier aus Ein- oder Zweitagestouren in die Serengeti, Ngorongoro, Tarangiere oder zum Manyara-See unternommen werden können.
6. Als Zusammenfassung der vorhergehenden Tipps würde ich raten, in Arusha einen Tour-Unternehmer auszusuchen, die Familie einzusammeln und dann zu viert in einem Safari-Toyo mit Fahrer und Guide/Koch unterwegs zu sein. Mit denen könnt ihr individuell Eure Pläne ausarbeiten, die nehmen das Camping- und Koch-Material mit, die Kochen für Euch während Ihr die Zelte aufbaut, die wissen, wo wann welche Tiere unterwegs sind und bekommen immer aktuelle Hinweise von ihren Kollegen (die Du privat nicht bekommst).
Wir haben da echt nette Leute kennengelernt: https://col-safari.com "Circle of Life-Safaris" ein deutsch-tansanisches Paar, das Touren anbietet und auch selber ausrichtet...
oder die Kristin Westermann von PeakandSeaAfrika.com : Kristin@peakandseaafrica.com Sie ist Amerikana und startet in Tansania ein Tour-Unternehmen.
7. Zum Schluß möchte ich Dir noch eine wunderschöne Campsite oberhalb des Arusha-Nationalparks (nahe bei der berühmten HATARI-Lodge) ans Herz legen:" Mountain´s Hug" 3°12'19.8"S 36°51'30.2"E (-3.205504, 36.858385). Ein sehr schön gelegener Platz, den Du auch mit dem eigenen Auto erreichen kannst. Entweder durch den Park - der auch sehr schön ist- oder man fährt von Arusha aus komplett um den Mt.Meru herum. Es gibt auch eine Piste, die direkt zum Flughafen hinunter führt. Das ist aber eher eine (landschaftlich sehr schöne) Trial-Passage und braucht viel Zeit! Der Platz gehört Godfrey +255 769 537 945 und seiner deutschen Frau Maria.
Soo, ich denke, das war erst mal erschöpfend...
Wenn noch Fragen sind... immer gerne.
Liebe Grüße und viel Freude bei der Planung
Rudi Hettinger
Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Hier noch ein paar Bilder dazu...
LG Rudi
Piste in der Coservation-Aerea (Massai-Gebiet)
Serengeti im August... fast leer
Simba-A Camp
Migombani Campsite
Migombani Campsite - Pool unter dem Kreutz des Südens
Elan-Antilopen im Tarangiere
Am Tarangiere-Fluß
Mountain´s Hug
LG Rudi
Piste in der Coservation-Aerea (Massai-Gebiet)
Serengeti im August... fast leer
Simba-A Camp
Migombani Campsite
Migombani Campsite - Pool unter dem Kreutz des Südens
Elan-Antilopen im Tarangiere
Am Tarangiere-Fluß
Mountain´s Hug
- Achim Vogt
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Sorry, Rufus, ich habe Dir noch gar nicht geantwortet und Dir für die vielen tollen Tipps gedankt!
Wir haben uns am Ende doch für die Selbstfahrertour entschieden. Maria und ich mit unserem "Paji" und die Familie mit einem Landrover, den wir bei Shaw Safaris mieten werden. Ich werde berichten - aber glauben tue ich es erst, wenn es wirklich passiert
Viele Grüße
Achim
Wir haben uns am Ende doch für die Selbstfahrertour entschieden. Maria und ich mit unserem "Paji" und die Familie mit einem Landrover, den wir bei Shaw Safaris mieten werden. Ich werde berichten - aber glauben tue ich es erst, wenn es wirklich passiert
Viele Grüße
Achim
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Re: Tanzania - Tipps für Selbstfahrer gesucht
Lieber Manfred, auch Dir natürlich noch ein verspätetes, aber umso herzlicheres Dankeschön!
Ich bin sehr gespannt, wie es am Ende sein wird. Aber wir werden die Tour nun versuchen, nach Kräften zu genießen. Keiner weiß, was die nächsten Jahre bereit halten. Carpe Diem! Und träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum. Genau das hoffen wir, in diesem Jahr tun zu können.
Viele Grüße
Achim
Ich bin sehr gespannt, wie es am Ende sein wird. Aber wir werden die Tour nun versuchen, nach Kräften zu genießen. Keiner weiß, was die nächsten Jahre bereit halten. Carpe Diem! Und träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum. Genau das hoffen wir, in diesem Jahr tun zu können.
Viele Grüße
Achim




