Angriffe in Mosambik und Tansania | Afrikas neuester Dschihad

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Birgitt
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Angriffe in Mosambik | Distrikt Muidumbe - Cabo Delgado

Beitrag von Birgitt »

Berichten aus Mosambik zufolge haben militante Islamisten am Samstag und Sonntag neun Dörfer im nördlichen Distrikt Muidumbe in der Provinz Cabo Delgado angegriffen. Laut lokalen Medien wurden neun Dorfbewohner enthauptet und Eigentum zerstört. Im Gespräch mit der BBC bestritt der Sprecher der örtlichen Polizei, dass eines der Dörfer immer noch unter der Kontrolle der Dschihadisten stehe. Quelle: BBC

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Mosambik | Angriffe auf Nanjaba und Muatide - Cabo Delgado

Beitrag von Birgitt »

Das Grauen geht weiter in Cabo Delgado :evil: Am Freitag Abend stürmten bewaffnete Männer das Dorf Nanjaba im Macomia Distrikt, feuerten Schüsse ab, zündeten Häuser an, enthaupteten zwei Menschen und entführten einige Frauen. Eine weitere Gruppe Islamisten stürmte das Dorf Muatide im Muidumbe Distrikt und enthaupteten dort in der Zeit von Freitag bis Sonntag mehr als 50 Menschen - dazu haben die Angreifer den Fußballplatz des Dorfes kurzerhand zum "Hinrichtungsplatz" umfunktioniert ...

Militant Islamists 'behead more than 50' in Mozambique
09.11.2020 - BBC

Mehr als 50 Menschen in Mosambik offenbar von Islamisten enthauptet
09.11.2020 - Spiegel

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Angriffe in Mosambik | Afrikas neuester Dschihad - Regierung dementiert ...

Beitrag von Birgitt »

Die mosambikanische Regierung widespricht den Enthauptungs-Berichten. Nach Aussagen der Regierung habe es am 6. April zuletzt einen gewalttätigen Übergriff gegeben ...

Mozambique denies mass beheadings by jihadists
12.11.2020 - BBC

Die Berichte zu Cabo Delgado sind mehr als widersprüchlich. Travellern ist auf alle Fälle vom Bereisen dieser Region dringend abzuraten!

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Mosambik | Islamisten nehmen Palma ein und zerstören die Stadt

Beitrag von Birgitt »

Heute nochmals ein update zu Mosambik. Der Terror in Cabo Delgado geht unvermindert weiter. Am Mittwoch haben Islamisten die Kleinstadt Palma eingenommen. 180 - 200 Menschen (die Presse berichtet unterschiedlich) sind in einem Hotel dort eingeschlossen. Betroffen sind auch Mitarbeiter der Ölfirmen Total und Exxon Mobil. Die Armee scheiterte am Freitag mit einem Befreiungsversuch ...
Dschihadisten hatten Palma in der Krisenprovinz Cabo Delgado am Mittwoch überfallen. Verängstigte Bewohner der Küstenstadt flüchteten sich nach Angaben von Augenzeugen daraufhin in einen nahe gelegenen Wald, Mitarbeiter der an dem knapp 17 Milliarden Euro schweren Gasprojekt beteiligten Firmen suchten Schutz im Amarula-Hotel. "Fast die ganze Stadt wurde zerstört", sagte ein Mitarbeiter der Gasanlage, der anonym bleiben wollte. "Viele Menschen sind tot." Zur Zahl und Herkunft der Opfer machte er keine Angaben [...] Palma ist bereits seit einigen Wochen weitgehend vom Rest der Provinz Cabo Delgado abgeschnitten, da die Rebellen die Zufahrtsstraßen unsicher machen. Daher sind der Airport und der Seehafen die einzigen Wege in und aus der Stadt.
180 Menschen nach Dschihadisten-Überfall in Hotel in Mosambik eingeschlossen
27.03.2021 - DW World

Mozambique insurgency: Islamist militants 'ambush workers fleeing hotel'
28.03.2021 - BBC

Dozens of ‘defenceless’ civilians killed in Mozambique attack
28.03.2021 - Aljazeera


Offshore-Gasarbeiter sind unter den 200 Gefangenen des ISIL (Islamischer Staat im Irak und der Levante). Das Amarula-Hotel ist zum neuesten Brennpunkt eines lang anhaltenden Konflikts in Nordmosambik geworden. Wieso ist das Land nicht in der Lage, die Provinz Cabo Delgado zu sichern? Inside Story von Aljazeera ...




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Re: Angriffe in Mosambik und Tansania | Afrikas neuester Dschihad

Beitrag von Rufus »

Unter diesem Link gibt es einen interessanten Hintergrundbericht zu dem Thema.

https://www.tagesschau.de/ausland/afrik ... o-105.html

Lg Rudi
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Krieg gegen Islamisten in Mosambik | Erfolg für Ruandas Eingreiftruppe

Beitrag von Birgitt »

Die Welt kämpft gegen Mosambiks Islamistenrebellen. Kräfte aus Ruanda, Truppen aus dem südlichen Afrika und eine Mission der EU sind im Einsatz ...
Erst waren es Spezialkräfte aus Ruanda. Seit einigen Tagen kommen Soldaten aus Bots­wana und Südafrika dazu. Bald soll eine militärische Trainingsmission der EU folgen und den bereits anwesenden Ausbildern aus Portugal Gesellschaft und Schutz leisten. Die Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks, seit vier Jahren Kriegsgebiet zwischen Mosambiks Armee und Rebellen, die dem globalen sogenannten Islamischen Staat (IS) zugerechnet werden, wird zum neuesten globalen Tummelplatz für Antiterroreinsätze.
Alles will nach Mosambik
26.07.2021 - taz

Die ruandische Interventionstruppe in Mosambik nimmt den islamistischen Rebellen ihre wichtigste Stadt ab. Der Einmarsch erfolgte kampflos ...
Wie Mosambiks Verteidigungsministerium am Sonntagabend bestätigte, nahmen die ruandischen Soldaten gemeinsam mit mosambikanischen Einheiten die wichtige Hafenstadt Mocímboa da Praia ein, die seit fast genau einem Jahr in den Händen der Shabaab gewesen war. Die Truppen marschierten am Sonntagmorgen kampflos in Mocimboa ein, berichtete ein Reporter der ruandischen Zeitung New Times; zuvor habe es Kämpfe außerhalb der Stadt gegeben. Dabei wurde unter anderen der Ort Awesse von den Ruandern eingenommen. Ruanda ist seit dem 9. Juli mit 1.000 Soldaten in Mosambik im Einsatz.
Erfolg für Ruandas Eingreiftruppe
09.08.2021 - taz

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Mosambik | Sorge vor Ausweitung des Konflikts

Beitrag von Birgitt »

Nochmals ein Update zur Sicherheitslage in Mosambik:

Mosambiks Sicherheitskräfte haben im Oktober den Anführer einer bewaffneten Miliz in der Provinz Sofala getötet. Auch wenn die Miliz dadurch geschwächt ist, bedeutet das nicht, dass der Konflikt in Zentralmosambik beigelegt ist ...
Die Nachrichten aus Mosambik drehen sich zurzeit meist um die Kämpfe gegen Islamisten in der nördlichen Region Cabo Delgado. Doch auch im Zentrum des Landes gibt es einen bewaffneten Konflikt: Eine vom Rebellenführer Mariano Nhongo angeführte Miliz wurde in der vergangenen Zeit immer wieder bezichtigt, in Zentralmosambik für Unsicherheit zu sorgen. Seit 2019 soll die Gruppe mehr als 30 Polizisten, Soldaten und Zivilisten getötet haben. Nun wurde Nhongo während eines Gefechts mit Regierungstruppen erschossen.
Milizanführer getötet: Kommt Mosambik jetzt zur Ruhe?
19.10.2021 - DW World

Die SADC-Militärmission in Mosambiks Unruheprovinz Cabo Delgado erhält wohl mehr Soldaten und mehr Geld. Ein Übergreifen des Konflikts auf andere Provinzen oder gar Nachbarländer soll unbedingt verhindert werden ...
Man könne derzeit keinesfalls von Entwarnung reden, so Opperman weiter. Mosambik werde auch in den nächsten Jahren mit diesem Krieg zu tun haben. Es bestehe die Gefahr, dass sich der Konflikt für längere Zeit in der Region festsetze: "Was wir in Mosambik sehen, erinnert stark an Afghanistan oder Mali. Es wird zunehmend schwerer, der extremen Gewalt in Nordmosambik Herr zu werden und es ist keinesfalls ausgemacht, welche Seite am Ende gewinnt." [...] Terrorismusexpertin Jasmine Opperman erinnert daran, dass die Gemengelage in Cabo Delgado hochkomplex ist. Es mangele an einer klaren Strategie sowie an einer Koordination der unterschiedlichen Akteure in der Region
Nordmosambik: Sorge vor Ausweitung des Konflikts
06.01.2022 - DW World

800.000 Menschen sind inzwischen vor Kämpfen und Anschlägen geflohen. Sie wünschen sich eine Perspektive, wissen aber nicht, wo sie ihr Leben wiederaufbauen können ...
Angst zu erzeugen – das ist das Kerngeschäft der Terroristen [...] Vor einem Jahr schilderte Ancha Omar – damals noch hochschwanger – wie sie vor ihrer Flucht aus dem Ort Mucojo dort den Anblick abgeschnittener Köpfe ihrer Nachbarn habe ertragen müssen. Nun wolle sie mit der alten Heimat nie mehr etwas zu tun haben: „Ich habe dort so schreckliche Dinge erlebt, dass ich nicht mal für einen einzigen Tag zurück will. Meine Idee ist, mich hier in der Gegend so einzurichten, dass wir überleben können. Ich will hier ein Stück Land finden, wo es sicher ist, und dann die Kinder wieder zur Schule schicken und hier ein neues Leben beginnen.“
Terror und die Hoffnung auf einen Neuanfang
17.01.2022 - DLF

Truppen aus Ruanda sowie aus Ländern des südlichen Afrika bekämpfen in Mosambik islamistische Aufständische. Das dauert ...
Der Krieg im Norden Mosambiks hat bislang nach unabhängigen Zählungen über 3.100 Tote und 817.000 Flüchtlinge produziert. Doch die Kehrseite der militärischen Erfolge gegen die zum Islamischen Staat (IS) gezählte Gruppe Ansar al-Sunna ist eine Ausbreitung ihrer Aktivitäten aus der Provinz Cabo Delgado heraus in weitere Landesteile [...] Bereits im vergangenen November gab es die ersten Angriffe der Islamisten in der Nachbarprovinz Niassa, die am dünnsten besiedelte Provinz des 33 Millionen Einwohner zählenden Mosambik.
Interventionen ohne Ende
28.01.2022 - taz


Die Unsicherheit hat sich weiter in die Provinz Niassa ausgebreitet, da die Militanten versuchen, die beträchtliche Präsenz der Sicherheitskräfte in Cabo Delgado zu umgehen. Die Distrikte Mecula und Muembe waren besonders anfällig für Angriffe.

Hier ein kleiner unvollständiger Überblick der letzten Wochen:
  • 27.11.2021 > Anschlag auf Polizisten, Ort unbekannt > Quelle: Garda World
  • 29.11.2021 > Anschlag auf Zivilisten, Ort unbekannt > Quelle: Garda World
  • 02.12.2021 > Gewalttätige Übergriffe im Niassa National Reserve > Quelle: Garda World
  • 03.01.2022 > Angriff auf das Dorf Nova Zambézia, Distrikt Macomia, Provinz Cabo Delgado > 5 Tote. Quelle: DW World
  • 04.01.2022 > Angriff auf die Dörfer Mariria, Muaguide und Imbada, Distrikt Meluco > Quelle: VOA
  • 05.01.2022 > Angriff auf das Dorf Nova Vida, Distrikt Macomi, Provinz Cabo Delgado > niedergebrannte Häuser. Quelle: VOA
  • 07.01.2022 > Angriff auf die Dörfer Nashi Bandi und Ikomila, beide Cabo Delgado > Häuser niedergebrannt, 2 Tote. Quelle: taz
  • 16.01.2022 > Angriff auf das Dorf Limwalamwala, Distrikt Nangade, Provinz Cabo Delgado > 5 Tote, 200 niedergebrannte Häuser. Quelle: DW World
  • 16.01.2022 > Angriff auf das Dorf Nkóe, sechs Kilometer von der N 380 entfernt, Cabo Delgado > niedergebrannte Häuser. Quelle: DW World
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Mosambik | Gas-Boom und geköpfte Menschen

Beitrag von Birgitt »

Europa sucht nach neuen Energiequellen, Mosambik hätte sie. Doch im Norden terrorisiert immer noch eine islamistische Gruppierung die Bevölkerung. Über eine Million Menschen wurden bereits vertrieben ...
Wie die meisten hier flüchtete sie im August 2022 aus ihrem Dorf im Norden, weil es von bewaffneten Männern überfallen wurde. «Sie kamen in der Nacht und jagten mich und mein Enkelkind davon. Nach drei Tagen wagte ich mich zurück. Überall sah ich Tote ohne Köpfe. Da rannte ich weg und kam nach drei Wochen hier an.» Was Fundi erlebte, haben Zehntausende durchmachen müssen. Die ganze Provinz scheint in einer Spirale von Traumata gefangen, die mit dem Unabhängigkeitskrieg begann, sich mit dem blutigen Bürgerkrieg weiterdrehte und nun einmal mehr eine unglaublich brutale Drehung macht [...] Dass die Tragödie in Cabo Delgado nicht vergessen geht, liegt an den Nichtregierungsorganisationen, die immer wieder auf Missstände aufmerksam machen, unerschrockenen Journalisten und nicht zuletzt an den Gasreserven. Denn an ihnen sind Europa, Asien und Amerika interessiert. Umso mehr, seit Russland die Ukraine angegriffen hat und vor allem Europa nach alternativen Gasquellen sucht. Die italienische Firma Eni operiert von einer schwimmenden Flüssiggasfabrik aus und hat bereits das erste Schiff mit einer Ladung nach Europa geschickt.
Gas-Boom und geköpfte Menschen: grausame Gegensätze in Mosambik
09.02.2023 - SRF

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