Von Wörner bis Baker: Staaten des Ex-Sowjetraums wurden zahlreiche Zusicherungen gemacht. Später mochte sich daran niemand mehr erinnern ...
Zum 70. Jahrestag vor drei Jahren fehlten noch einige Staats- und Regierungschefs und der skeptische Unterton bei allen Lobgesängen bestätigte nur, dass es nicht rundläuft in der Organisation. So mancher in der Nato-Zentrale in Brüssel mag den absehbaren und derzeit eskalierenden Konflikt mit Russland daher als Chance für ein Revival des Nordatlantikpaktes sehen. Denn Fakt ist auch: Aus den Frontlinien ihrer strategischen Projekte hat sich die Organisation nie zurückgezogen. Und eines dieser nach wie vor aktuellen Projekte ist die Verschiebung der Nato-Grenzen nach Osten, so dicht wie möglich an die Grenzen der Russischen Föderation. Wer also über die Nato spricht, darf über die Osterweiterung nicht schweigen.
Kann die Türkei im Russland-Ukraine-Konflikt eine Vermittlerrolle einnehmen? Mit ihrer pragmatischen Außenpolitik hat sie sich bislang gut geschlagen ...
Russlands faktische Annexion von Belarus und der Einsatz von OVKS-Truppen in Kasachstan versehen Ankaras Ambitionen, eine regionale Führungsrolle im postsowjetischen Raum zu übernehmen, mit einem großen Fragezeichen. Eine erneute russische Invasion der Ukraine würde de facto dazu führen, dass sich das Schwarze Meer in einen „russischen See“ verwandelt mit direktem Zugang zu weiteren frostfreien Häfen – bekanntlich ein sehnlicher Wunsch Moskaus. Das muss Ankara um jeden Preis vermeiden. Auch wenn es für eine überzeugende „Pendeldiplomatie“ zwischen den Ufern des Schwarzen Meeres notfalls Unterstützung aus dem Himmel braucht – in Form von Drohnen
Wartet Kremlchef Putin das Ende der Olympischen Winterspiele vor einem Einmarsch in die Ukraine ab? Die US-Regierung verlegt in dem Konflikt weitere Soldaten an die Ostflanke der NATO. Biden und Putin wollen heute erneut telefonieren ...
Es gab Zeiten, da war Putin ein guter Freund für den Westen.
Vor ca 15 Jahren (?) hat sich Putin angeboten, wirtschaftlich besser einzugliedern. Hab das leider nicht mehr konkret in Erinnerung.
Sicher hatte Putin schon damals vor dem starken China seine Bedenken und wollte sich deshalb mit dem Westen mehr verbinden.
Aber der Westen nahm die ehemaligen Ostblockstaaten gierig auf in Nato und EU, glaubte auch, daß Putin dies alles hinnehmen würde.
Jedenfalls wurde Russlands wirtschaftliche Angliederung an die EU ...abgewiesen. Putin sah plötzlich die Nato vor seiner Tür.
Wenn ein Bär in Bedrängnis ist, sollte man ihn nicht weiter reizen. Leider auch der sonst so diplomatische Obama bezeichnete Russland als eine "Regional-Macht". Ich denke, damit war für Putin genug. Warum musste US-Präsident J. Biden ihn auch noch einen "Mörder" nennen? Man hat und hatte ja sonst nie Berührungsängste mit Mördern an der Macht. Die Russen haben verständlicherweise auch ihren Stolz, genau wie der Amerikaner.
Was folgte, sehen wir jetzt. Der russische Bär wurde wütend. Abspaltung der Ost-Ukraine, holte sich die Krim, hat sich wirtschaftlich mit früheren Sowjet-Staaten und vor allem China gestärkt. Mit China hat Putin einen Verbündeten gegen die USA. Chinas Hoheits-Ansprüche im umliegenden Meer sowie die Eingliederung von Taiwan wird in den nächsten Jahren für die USA eine große Herausforderung. Das kommt Russland eher gelegen.
Die USA und Nato sollen sich nur mal vorstellen, Putin versucht westliche Länder für sich und als Stützpunkte zu gewinnen. Man erinnere sich an Kuba. Die Russen vor der Haustür - ein Unding. Neuerdings beinahe Venezuela ?? Würde die Nato russische Raketen in Serbien hinnehmen ?
Man hat versäumt Putin zum Freund zu machen, man zwang ihn in die Rolle eines Feindes.
Wird es Krieg geben? Ich kann es mir nicht vorstellen, dass Putin soweit geht. Denn die wirtschaftlichen Folgen, sowie die politischen Beziehungen wären für ihn sehr einschneidend. Putin ist ein guter Stratege und denkt weiter als die oft naiven Amerikaner.
Eigentlich sollte Westeuropa an guten Beziehungen zu Russland interessiert sein. So vom gesunden Menschenverstand heraus gedacht .....
Statt dessen macht man sich zm unterwürfigen Erfüllungsgehilfen der USA.
Die Debatte um Nordstream 2 ist das beste Beispiel dafür.
Hätten die USA nicht 5 Mrd. Dollar in die "Demokratierung" der Ukraine investiert, wäre die Krim wahrscheinlich noch ukrainisch. Wobei wohl der allergrößte Teil der Krimbewohner lieber zu Russland gehören ... Da bedurfte es keinen Druck aus Moskau.
Dann wäre es wohl auch nicht zur Abspaltung der Ost-Ukraine gekommen. Im Osten hat man einfach nicht die durch Putsch an die Macht gekommene Regierung akzeptiert ...
Kommt es zum Krieg?
Das liegt ausschließlich an der Nato, die das gern hätte. Warum Sollte Russland die Ukraine überfallen??? Lohnt sich das für Russland???
Vorstellbar wäre, dass Russland den ukrainischen Sender Gleiwitz überfällt, und das Asow-Regiment mit ein paar zusätzlichen Söldnern und "Beratern" dann ab 5:45 Uhr zurück schießt.
In höchster Not wird dann die ukrainische Regierung den Schulterschluss mit der Nato suchen, die dann einmarschiert, um den Frieden zu garantieren.
Es musste ja so kommen, Dank geballter Kraft aus Deutschland.
Vor einigen Tagen hat sich unsere eiserne Lady Annalena den russ. Außenminister Lawrow vorgeknüpft und ihm unmissverständlich klar gemacht, die Sanktionen würden für Russland dramatisch sein. Ich glaube, man hat dort wie auch zu Hause die schicke Annalena ein wenig unterschätzt - die Frau hat Biss.
Und um ganz sicher zu gehen, flog unser Olaf Scholz gestern noch zu Putin. Aus dem redegewandten Olaf sprudelte es nur so heraus, scheute nicht mit klaren Worten gegenüber Putin und machte Putin klar: Krieg am Mittwoch wäre für sein Land und auch Europa nicht so toll. Ich war ehrlich gesagt schon beeindruckt. War das unser Olaf aus dem Kanzleramt, oder war das sein Double? Vielleicht hat er vor dem Auftritt noch ein paar Wodka gekippt, sowas lockert auf alle Fälle die Zunge.
Putin hat jedenfalls eingelenkt. Die EU in Eintracht und der wirtschaftliche Verlust, war es ihm doch nicht wert. Die angedrohten verschärften Sanktionen hätten Russland politisch, wirtschaftlich hart getroffen. Damit hätte er auch Zuspruch beim eigenen Volk verloren.
Ich glaube immer noch, Krieg war nicht seine Absicht und die Auswirkungen der Sanktionen waren ihm bewusst.
Er hat aber verdammt gut gepockert.
Die korrupte Oberschicht der Ukraine hat noch schnell am Wochenende das Land Richtung Europa verlassen - sollen ca 30 Oligarchen sein.
Diese Gauner bluten das Land aus, genau wie bisherige Regierungen der Ukraine.
Wenn sie was brauchen, betteln sie dann bei der EU.
Natürlich ist das Ziel der Ukraine nicht nur Nato sondern auch EU. Dann gibts ja noch mehr Geld für wenige Ukrainer.
Schwierig dazu etwas zu sagen, mir persönlich fehlen dazu aus meiner Sicht wichtige Informationen.
Ich versuche es trotzdem mal ...
Wer hat denn wann den "Russen" verbindlich zugesagt, dass die NATO nicht gen Osten erweitert wird?
Weiß ich nicht, ich kenne nur Genschers Rede mit der entsprechenden "Zusage".
Diese ist wertlos, weil er als Minister nicht einmal für die Bundesregierung verbindliche Zusagen machen konnte. Geschweige denn für die NATO. Auch kann sich nicht ein Staat hinstellen und solche Entscheidungen für die antragstellenden Aufnahmestaaten treffen und damit in die Rechte autonomer Staaten eingreifen.
Also wer hat eine solche Zusage verbindlich gegeben?
Niemand? Dann kann sich Putin darüber auch nicht beschweren.
Er kann also weiter Märchen zu entsprechenden Zusagen erzählen, er kommt der Wahrheit nicht näher.
Er unterschlägt hingegen seine völkerrechtswidrige Annexion der Krim.
Das ihm das Näherrücken des Westen nicht gefällt, kann ich gut verstehen. Je näher ihm und dem Weißrussen Staaten rücken, die freiheitlicher und demokratischer angelegt sind, desto schwieriger wird es für ihn seine Macht auch nur zu erhalten.
Das er und sein Kumpel Lukaschenko korrupte Diktatoren sind, sollte dabei erst einmal keine Rolle spielen, da es autonome Staaten sind, die selbst entscheiden, wie sie sich organisieren.
Im Westen ist auch nicht alles Gold was glänzt und man vergisst z.B. gern, dass die Russen die Raketen nicht einfach so auf Kuba aufstellen wollten, sondern, dass die USA damit in der Türkei angefangen haben. Und auch in D haben wir etliche Leute, die selbst aus der Not der Menschen noch Kapital schlagen müssen (z.B. Corona-Masken und Tests ..).
Wie es auch sei ... in 2022 immer noch mit dem Säbel zu rasseln und einen Krieg zu riskieren, können nur Geisteskranke (egal auf welcher Seite) in Betracht ziehen.
Scholz hat ja klar gesagt, dass er die Verhinderung des Krieges als erste Aufgabe der "Staatenlenker" sieht.
Und Brandt hat schon vor etlichen Jahren erklärt, dass Annäherung durch Wandel ein Weg sei.
Es wurde ja schon die Frage aufgeworfen, warum Europa sich so stark Richtung USA 6.000 km entfernt orientiert statt mit dem Osten mehr Handel zu treiben. Wenn die Handelsverbindungen richtig brummen, sorgt schon die Wirtschaft dafür, dass es keinen Krieg gibt.
Fracking-Gas runter zu kühlen und übers Meer zu schippern statt Erdgas durch eine fertige Leitung zu verwenden ist schon eine echt kranke Überlegung. Daran sieht man auch um was es am Ende des Tages wieder geht.
Ich hoffe, dass es nicht zu einem weiteren Krieg kommt; von dem Unsinn haben wir schon genug auf dieser Welt.
Die Menschheit hat sich anscheinend seit der Steinzeit nicht so richtig weiter entwickelt. Sie hauen sich immer noch die Köppe ein; nur mit besseren Mitteln zu höheren Preisen. Und man kämpft nicht mehr selbst, sondern schickt andere und kassiert nachher nur.
Gestern Dienstag die Sendung mit Markus Lanz war sehr informativ in vieler Hinsicht dank Teilnahme einiger Russland-Kenner.
Fazit für Lanz: sehr kenntnisreich und Demokratie ist der große Feind Putins.
NATO-Osterweiterung:
Baker und Genscher haben öffentlich kommuniniziert, dass es keine Osterweiterung geben wird.
Kann man als Geschwätz von Politikern werten, könnte man aber auch glauben ...
Ich denke schon, dass ein Außenminister für seine Regierung sprechen kann.
Gorbatschow hat den Fehler gemacht, das einfach so zu glauben. Schriftlich gibt es dazu tatsächlich nix.
Letztlich ist entscheidend, ob die Nato selber (also USA + Anhängsel) eine Osterweiterung will oder nicht. Und natürlich wollen sie ...
Als Nato-Mitglieder hätte man sonst den Aufnahmestaaten auch sagen können "Tut uns leid..."
Krim:
Auch wenn es gebetsmühlenartig in den Medien wiederholt wird, es gab keine völkerrechtswidrige Annexion der Krim.
Es gab eine Sezession. Die Bewohner der Krim haben darüber entschieden.
Da auf der Krim mehrheitlich Russen leben und die Verhältnisse in Russland besser sind, als in der Ukraine, bedurfte es ganz sicher keinen Druck oder gar Gewalt von Moskau.
Heute:
Der Westen bzw. dessen Medien beschweren sich über einen Truppenaufmarsch der Russen in Russland. Gleichzeitig blendet man aber dabei völlig aus, dass ein Manöver nach dem anderen von Nato und "Freunden" direkt vor der Haustür Russlands abgehalten wird. Was haben deutsche Soldaten (wieder) vor der russischen Grenze zu suchen? Was machen amerikanische und britische Kriegsschiffe vor der russischen Küste?
Aus meiner Sicht sucht der Westen bzw. die USA die Konfrontation mit Russland. Die Europäer trotteln den Amis brav hinterher, zum eigenen Nachteil ... In den Medien ist schon längst wieder Krieg. Alle überbieten sich mit reißerischen Schlagzeilen - egal wie blöd sie sind.
Warum bemühen sich europäische Politker nicht um gute Beziehungen zu Russland? Es länge in unser aller Interesse. Nicht nur bei Nordstream 2. An mangelnder Demokratie in Russland kann es ja wohl nicht liegen, auch wenn das immer gern bemüht wird.
Wenn es dem Westen nutzt, arbeitet er auch gern mit Diktaoren und ähnlichen Führern zusammen. Menschenrechte und Demokratie werden immer gern beim "Feind" eingefordert. Dabei kann man auch gern vor der eigenen Haustür kehren .... (von Vietnam bis Irak, Guantanamo ... eine endlose Liste)
Reist man als Deutscher durch Russland, wird man freundlich und herzlich von den Russen aufgenommen, obwohl die Deutschen sehr viel Leid mit 26 Mio Toten nach Russland gebracht haben. Die Russen unterscheiden durchaus damals und heute ...
Reist man durch Russland, schämt man sich gegenüber den Menschen für die deutsche Politik der letzten Jahre.
NATO-Osterweiterung:
....Krim:
Auch wenn es gebetsmühlenartig in den Medien wiederholt wird, es gab keine völkerrechtswidrige Annexion der Krim.
Es gab eine Sezession. Die Bewohner der Krim haben darüber entschieden.
Da auf der Krim mehrheitlich Russen leben und die Verhältnisse in Russland besser sind, als in der Ukraine, bedurfte es ganz sicher keinen Druck oder gar Gewalt von Moskau.
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Am 27. Februar 2014 besetzten Bewaffnete, die sich als „Selbstverteidiger der russischsprachigen Bevölkerung der Krim“ bezeichneten, das Parlamentsgebäude in Simferopol.[3] In der dann folgenden Sondersitzung hatten nach einer Verlautbarung der Pressesprecherin des Parlaments von 64 anwesenden Abgeordneten 61 für ein Referendum über die Unabhängigkeit der Krim gestimmt, das am 25. Mai 2014, zeitgleich mit den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine, abgehalten werden sollte. Die Abstimmungen waren nicht öffentlich,[4] Journalisten wurden ausgeschlossen,[5] und Zutritt erhielten nur Abgeordnete, die zuvor von Sergei Walerjewitsch Aksjonow eingeladen worden waren.[6][7]
Während der Sitzung waren schwer Bewaffnete im Saal.[6] Der russische Feldkommandeur Igor Girkin teilte dazu mit: „Es waren die Kämpfer, welche die Abgeordneten zusammengetrommelt und zum Abstimmen gezwungen haben. Ja, ich war einer der Kommandeure dieser Kämpfer.“[8] Nach Recherchen des Aftenposten waren mit nur 36 Abgeordneten zu wenige Abstimmungsberechtigte anwesend, um das Quorum von 51 Mitgliedern für die Beschlussfähigkeit zu erfüllen. Es wurden Stimmen von Parlamentsmitgliedern gezählt, die nach eigenen Angaben nicht anwesend waren.[7] Dies betreffe mindestens zehn der abgegebenen Stimmen, für die aus dem Safe des Parlaments entwendete Duplikate der Stimmkarten verwendet worden seien. Manche Abgeordnete, deren Stimmen registriert wurden, seien nach eigenen Angaben am Abstimmungstag nicht einmal in Simferopol gewesen.[9]
Das als Ausgangspunkt für das dann kommende Referendum.
Das war dann auch wieder so ein Ding nach Putins Geschmack.
In seinem Einflußbereich kann er solche Dinger durchziehen. Bei Widerworten setzt er entsprechende Mittel ein. Zur Not wird dir die AK74 unter die Nase gehalten oder es gibt im Referendum erst gar keine Möglichkeit mit "Nein" zu stimmen, um den Status quo beizubehalten.
Das ist ja sein Problem und seine Angst: In einem freiheitlichen demokratischen Staat funktionieren seine Methoden nicht und er ist ratzfatz weg vom Fenster.
Mit deinem Standpunkt zur Krim dürftest du ziemlich allein stehen.
Scheint auch so, dass er mit seinem angeblichen Truppenrückzug mal wieder Märchen erzählt hat.
Naja, damit ist er ja auf allen Seiten nicht allein.
Irgendnwer soll mal gesagt haben: "Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst." - Nicht nur im Krieg ....
" ... Irgendnwer soll mal gesagt haben: "Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst." - Nicht nur im Krieg .... "
Da hast Du zu 100% Recht.
Wikipedia ist da sicher keine Ausnahme, wenn es um geostrategisch relevante Themen geht.
Man kann natürlich alles in Abrede stellen ohne den Gegenbeweis anzutreten.
Nur ist Wikipedia in dem Punkt unwidersprochen; und das seit Jahren. Es gab wohl Versuche das aus russischer Sicht umzuklittern, das ist jedoch bisher nicht gelungen. Soweit mir bekannt mangels fehlender Belege für eine andere Version.
Man könnte sich jetzt auch hinstellen und die Wahlen in der DDR als frei und nach demokratischen Gepflogenheiten bezeichnen. Das hätte aus meiner Sicht ungefähr die gleiche Qualität.
Neulich ist mir irgendwo folgender Text(ausschnitt) über den Weg gelaufen:
Die alten, griechischen Philosophen bezeichneten Meinung als geringste Form der geistigen Aktivität, denn im Gegensatz zu einem Standpunkt, den man sich erarbeitet hat und welchen man verteidigen kann, ist die Meinung letztlich zumeist eine impulsive, binäre Entscheidung zu einem unverstandenen Sachverhalt.
Da ging es zwar um die Corona-Leugner und deren Ruf nach Anerkennung, Demokratie und Toleranz; das Zitat halte ich aber für allgemeingültig.
Es ist von mir keineswegs in irgendeiner Weise gegen irgendjemand abwertend gemeint und soll auch niemand seine persönliche Meinung absprechen.
Die Situation im Donbass eskaliert. In Donezk beginnt eine Mobilmachung und die Evakuierung von Zivilisten. Kiew dementiert Angriffspläne ...
Das gesamte Verhalten der Beteiligten zeigt jedoch klar, wie nahe die explosive Krisenregion an einer selbstlaufenden Eskalation steht, die nicht unbedingt in Moskau oder Washington geplant sein muss. Denn wenn alle mit Waffen in der Hand und schlimmsten Annahmen über die Gegenseite auf Kohlen sitzen, ist der echte Ausbruch von Kämpfen nicht weit.
KLM hatte bereits vergangene Woche als erste europäische Fluggesellschaft ihre Flüge in die Ukraine aus Sicherheitsgründen eingestellt. aerotelegraph meldet, dass sich die Lufthansa-Gruppe nun anschließt. Ab Montag 21. Februar 2022 werden die Airlines der Lufthansa, Austrian und Swiss ihre regulären Flüge nach Kiew und Odessa vorerst bis Ende Februar aussetzen.