Teil 2
Chalinze - Morogoro - Iringa - Ruaha NP
Vorsicht auf dem Tan-Zam-Highway - viele Polizei- und auch Radarkontrollen!
Morogoro - Philippe hatte an
anderer Stelle auf die Campingmöglichkeit auf dem Gelände des Kola Hill Hotel verwiesen. 15.000 TZS wollen sie dort mittlerweile p.P. für einen äußerst unattraktiven Stellplatz auf dem Gelände hinter dem Hotel, das zudem noch ziemlich weit vom Stadtzentrum entfernt liegt. Da wir Morogoro aus der Vergangenheit kennen, entscheiden wir uns für das von Indern geführte
Hotel Oasis - freundlich, sauber, warme Duschen, Pool, free Internet, sicheres Parken, ruhig gelegen und dennoch nah am Stadtzentrum und das ganze für 50.000 TZS für 2 Personen inkl. Frühstück. Tipp: das hoteleigene Gartenrestaurant bietet super leckere und preisgünstige indisch-afrikanische Küche.
Der Highway führt Transit durch den
Mikumi NP - zwischendurch immer wieder Speedbreaker, damit die Tiere überhaupt noch eine Chance haben, die Seiten einigermaßen unbeschadet zu wechseln. Wer einen Übernachtungsplatz außerhalb des Mikumi sucht: direkt am östlichen Parkrand ist ein neuer Campingplatz im Bau auf dem Gelände der
Tan-Swiss-Lodge. Jetzt im Frühjahr solls mit dem Campingbetrieb losgehen - der Ablution Block war fast fertig (gut sahs aus!), die Bäume müssen jedoch noch wachsen

Preis 5 US$ p.P. - GPS S07.23.693 / E37.00.093
Im Bereich ab ca. 80 km vor Iringa bis zum Ort Iringa wird momentan die Asphaltdecke erneuert, was teilweise zu erheblichen Wartezeiten führt.
10 km vor Iringa liegt die nur wenige km von der Hauptstraße entfernte
Rivervalley Campsite - gepflegte Wiese direkt am Little Ruaha River, große Bäume, herrlich kühl, ruhig gelegen und auf Wunsch abends sogar warmes Wasser (Duschen müssen befeuert werden). Preis 8.000 TZS p.P..
Von Iringa sind es knapp 3 Stunden bis zum
Ruaha NP - ca. 60 km vor dem Park gabelt sich die Piste. Die rechte ist (momentan ?) versperrt durch Barrieren in Form von querliegenden Ästen und Baumstämmen, da unterwegs die kleine Brücke saniert wird und zurzeit nicht benutzt werden kann. Solange der kleine Fluss kein Wasser führt, kann man die Brücke aber problemlos umfahren. Diese später an der Parkgrenze entlang führende Piste ist in einem deutlich besseren d.h. glatteren Zustand als die an der Gabelung geradeaus führende Hauptpiste (starkes Wellblech). Beide Pisten treffen genau am neuen Entrance-Gate (Y-Gate) des Ruaha Parks wieder zusammen (das alte Gate befand sich 7-8 km weiter). Koordinaten neues Gate S07.44.827 / E34.58.015. Eintritt Park 20 US$ p.P., Camping 30 US$ p.P., 40 US$ nicht tansanisches Fahrzeug.
Der Park ist es wert, besucht zu werden. Super Infrastruktur - ich habe selten eine bessere Beschilderung in einem Nationalpark gesehen. Mit der Ruaha-Skizze aus dem Reise-Know-How "Tansania" von Jörg Gabriel findet man sich sofort zurecht. Traumhafte Landschaft, die mich mit den einzelnen Granitblöcken etwas an Zimbabwe erinnert. Trotz Regenzeit einigermaßen gute Tiersichtungen - aber gerade wegen der Regenzeit waren wir auch die einzigen Gäste im Park und hatten das ganze Reich für uns alleine. Sehr schön

Problematisch ist der Westteil des für Touristen zugänglichen Gebiets Richtung Gorge: TseTse ohne Ende! Abartig!
Im kleinen Dorf Tungamalenga, gerade außerhalb der Parkgrenze, gibt es einige kleine Campgrounds und Gästehäuser. Am nächsten zum Entrance-Gate (ca. 15 km) liegt die community-owned "Tanzania Kwetu Traditional Sanaa Campsite" (GPS S07.49.315 / E35.04.218). Der Platz exisitiert seit einem Jahr, die sanitären Einrichtungen sind "very basic"

aber die Jungs (3 Brüder) sind wirklich um einen bemüht. Man steht noch nicht ganz, da züngeln bereits die ersten Flammen im Lagerfeuer ... Ich unterstütze solche Plätze ausgesprochen gerne. Ein Blick in ihren Curio-Shop lohnt auch! Preis für Camping: 5.000 TZS p.P.
Fortsetzung folgt ...
Gruß
Birgitt