Verkehrssünden in Afrika

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Birgitt
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Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Birgitt »

Ab und zu lesen wir ja in der Presse Themen wie :arrow: "Touristen von Polizei abgezockt".

Was ist dran an diesem Thema?
Welche Erfahrungen habt ihr mit Polizeikontrollen gemacht?


Gruß
Birgitt
Birgitt
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Birgitt »

Da fange ich doch gleich selber mal an zu erzählen.


Manche Begegnungen mit Polizisten sind einfach nur lustig.

Tansania im vergangenen Dezember -
Polizeikontrolle, wir werden rausgewunken:

"Guten Tag. Wir machen eine Verkehrskontrolle"

"Ihnen auch einen schönen guten Tag.
Möchten Sie unsere Papiere sehen?"

"Ja. Zeigen Sie mir bitte Ihre Papiere.
Oder? Nein, ist schon in Ordnung. Lassen Sie die Papiere stecken.
Aber halt, ich sehe, Sie tragen Flipflops.
Sie wissen, dass es verboten ist mit Sandalen Auto zu fahren?
Ich muss Sie leider chargen, weil Sie das falsche Schuhwerk tragen."


:shock:

Wir schauen uns an, ich muss grinsen und dann können wir uns nicht mehr halten und lachen los.
Ich versuche ja wirklich immer absolut ernst zu bleiben in solchen "offiziellen" Situationen,
weil ich niemanden vor den Kopf stoßen will.
Aber diesmal gings nicht.
Der Cop sollte mir bitte DEN Afrikaner zeigen, der NICHT mit Sandalen Auto fährt!

Der arme Polizist war völlig irritiert -
wir haben ihm dann kurz unsere Sichtweise dargestellt,
dass er ja eigentlich Recht habe, sich dies aber doch wohl eher auf den öffentlichen Personenverkehr beziehen würde ...
Weiter sind wir ihm mit unserem Versprechen, zukünftig feste Schhuhe zu tragen, soweit entgegen gekommen, dass er seinen Strafzettel weggepackt hat und wir mit ihm noch 10 Minuten über Afrika, Deutschland, Wind und Wetter und überhaupt und so ;-) gequatscht haben.

Mit einem "have a nice and safe trip" waren wir dann entlassen.

Das ist ja oft das Schöne in Afrika, man kann (meist) über alles reden ;-)

Gruß
Birgitt
Lothar
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Lothar »

Ha, ein nettes Thema,

Südafrika:

Wir cruisen neben dem Highway auf der Landstrasse.
Eine Polizeistreife taucht auf, überholt und stoppt uns.

Ein Polizist, schwarz, dick, Nackenmuskulatur eines Stieres, Golduhr, Goldkettchen steigt aus und kommt auf uns zu:

„Verkehrskontrolle, Licht an !“
„ok !“
„Blinker rechts, links“
„ok !
„Bremslicht !“
„Breeemmmslicht !!!“

Es verweigerte seinen Dienst. So sehr ich das Bremspedal auch malträtierte, die Bremslichter blieben dunkel. Mist, wie gehe ich jetzt bloss mit dem Bullen um,
Demutstour ?
schnell ´nen passenden Witz ?
Bakschisch anbieten, hier in Südafrika ?

Der Dicke machte auch schon das Gesicht, das nach Strafzettel aussah.
Er zog den Block und drückte Marion einen Zettel in die Hand, von dem ich natürlich annahm, es sei der Strafzettel.
Er genoß unsere Überraschung sichtlich, als er Marion aufforderte sechs Zahlen anzukreuzen !

6 von 49 !

Er hatte uns seinen Lottoschein gereicht - sie sind einfach gut drauf, die Schwarzen !

Lothar
FlorianR
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von FlorianR »

Servus!

Also die 3 mal als ich im südlichen Afrika war gabs nie probleme mit den Polizisten, zumeist auch weil wir mit Namibianischem Kennzeichen unterwegs waren 8)
Reisen statt Rasen, der Weg ist das Ziel =D

Mein Verein: www.gelaendewagenfreunde.de
schnorr
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von schnorr »

ägypten polizeieskorte von asyut 150 km in den süden am nil entlang (konvoipflicht schon aufgehoben) alle 30 km wechselte das begleitfahrzeug immer ein pick-up mit offizier, fahrer und zwei polizisten hinten auf der ladefläche. dem ersten begleitfahrzeug musste ich klarmachen, dass ich mit meinem quad schneller als ein tuk-tuk fahren kann, ab da ging es flott voran. mit funk weitervermittelt, alle mit bester laune - ein team machte sich den spass, mit mohrrüben die passanten zu bewerfen 8)

auf meinem trip bin ich alle paar kilometer angehalten worden. jeder sheriff wollte wissen woher, wohin, wie die höchstgeschwindigkeit, wie teuer, verbrauch usw.
ich habe mir in kenia nach der zweiten immer gleich lautenden fragerei meinen spruch zurechtgelegt, der innerhalb kürzerer zeit alle infos preisgab. oft wurde ich dann weitergewunken, nur einmal vor nairobi, meinte ein polizist nach meinem spruch, ich sei zu schnell gefahren, was er aber schnell aufgab, da ich auf der linken spur fuhr und alle einheimischen mich mit einem affenzahn überholt hatten.

in tansania und erst recht in sambia funktionierte mein spruch übrigens gar nicht, im gegenteil provozierte er eher nur eine stärkere kontrolle der technik der fahrzeuge.

ich weiss nicht, von wie vielen posten ich angehalten wurde, es waren mehrere täglich, aber immer waren sie sehr freundlich und korrekt. auch im sonst so korrupten kenia.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
Alexander
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Alexander »

In Marokko über Ceuta mit der Fähre angekommen, mußte ich feststellen, dass mir mein vorderes Kennzeichen abhanden gekommen war.

In der ersten Stadt wurde ich von einem Polizisten angehalten, der mich zu dem verlorenen Kennzeichen befragte. Ich versuchte ihm glaubhaft zu vermitteln, dass ich den Verlust ebenso erst bemerkt hätte. Der Polizist verlangte von mir meinen Fahrzeugschein und meinen Reisepass. Plötzlich wurde der Polizist nachdenklich. Er starrte in den Reisepass, danach auf den Fahrzeugschein, danach wieder in den Reisepass. Er schüttelte zweifelnd mit dem Kopf.

Nach eingehendem Studium meiner Papiere kam der Polizist zu dem Schluß, dass eines der beiden Dokumente gefälscht sein müßte. Auf die Frage, wie er zu dieser Feststellung komme antwortete er, es könne nicht sein, dass im Pass mein Familienname zuerst genannt sei, im Fahrzeugschein aber mein Vorname. :shock:

Der mir immer unsympatischer werdende Polizist deutete mir an, meinen Toyo am Straßenrand zu parken. Als ich seiner Anweisung nachgekommen war, forderte er auch noch meine Fahrzeugschlüssel :?

Der Polizist sprach irgend etwas auf arabisch in sein Walkitalki, worauf kurze Zeit später ein Streifenwagen mit Verstärkung auftauchte. Ich wurde höflich aber bestimmt aufgefordert, auf dem Hintersitz des Polizeifahrzeugs Platz zu nehmen, da man mich nun auf das Polizeirevier fahren würde. Ein letzter, wehmütiger Blick auf meinen Toyo mit Inhalt und die Fahrt ging los.

Auf dem Polizeirevier angekommen wurde ich direkt, ohne Umwege, wie bei Monopoly in die Zelle geführt. Mir wurde gesagt, daß in meiner Sache ermittelt werden müßte. :roll: Die dicke Eisentüre fiel ins Schloss und ich war mit mir alleine..... :(

Ca. eine Stunde und etwa 5 - 6 gefühlten Stunden später hörte ich, wie jemand den Schlüssel im Schloss der Zellentüre herumdrehte. Ein Zivilpolizist mit Sonnenbrille und saubergebügeltem Anzug trat herein. Ich rechnete schon damit, dass mir das in Abwesenheit gefällte Urteil übermittelt wird. :o
Als ich aber sah, dass der Polizist meinen Pass und Fahrzeugschein in seinen Händen hielt und sie mir mit einer überschwänglichen Entschuldigung aushändigte, mit der Versicherung, dass alles nur ein tragischer Irrtum war, wurde mir auch wohler ums Herz und ich erkannte, dass ich meinen Urlaub nicht hinter Schloss und Riegel verbringen muß :D

Ich bekam nochmal eine Freifahrt mit dem Polizeiauto, direkt zu meinem lieben Toyo :lol:

Abenteuerliche Grüsse
Alexander
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Gerd C.
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Gerd C. »

Libyen:
Kugelschreiber?
Nö, sind leider alle aus.
OK, Ihr könnt weiter fahren.
(Die Unterhalttung führten wir übrigens in Zeichensprache)

Deutschland, ich hatte ne kurze Probefahrt über die Felder mit der Wettbewerbsenduro gemacht.
Als ich wieder auf den Hof fahre, ist ein Polizeiauto hinter mir.
Ich: Oh, da habe ich ja besonderes Gläück heute.
P: Können wir bitte die Papiere sehen.
Ich: Ihr braucht Euch keine Mühe machen, ist eh nichts von dem montiert, was man normalerweise für die Strassenzulassung braucht.
P: OK, wir haben Sie nicht gesehen, aaaber das nächste mal.....


Grüße
Gerd
Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält!
marcelloperrone
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von marcelloperrone »

Wunderbares Thema :mrgreen: Kommt einiges zusammen, bei einer Tour nach Südafrika:

Jordanien Aquaba (ok, ich weiß Jordanien gehört nicht zu Afrika): Wollte nächtens mit Stativ und ordentlicher Kamera von einer etwas vom Zentrum entfernten Straße den schönen nächtliche Anblick fotografieren, kaum aufgebaut kam ein Militärjeep und ich wurde höfflichst gebeten in selbigem Platz zu nehmen, mein Kumpel mit dem Reisefahrzeug fuhr hinterher, es ging in eine Kaserne - habe mich dann erst mal an den Gedanken gewöhnt einen längeren Zeitraum in einer Zelle zuzubringen-
Erst mal Platz im Aufenthaltsraum nehmen, dann zum Chief, der hat uns erst mal seine 200 TV-Programme gezeigt sowie zu Tee eingeladen, auch ich als militanter Teegegner trank. Nun kurz und bündig, der Knabe hat uns bestimmt eine Stunde irgendwas erzählt, was den nun aber mit der beschlagnahmten Kamera los ist und was wir angestellt hatten war nie daß Thema. Irgendwann habe ich in dann gefragt, was den nun eigentlich das ursprüngliche Problem sei, es war: Die Grenze zu Israel, diesen Bereich sollte man nicht fotografieren. Irgendwann konnten wir dann mit unserem Zeugs wieder gehen....
Irgendwo in Tansania: Polizei stoppt uns, von wegen nicht angeschnallt (klar, du bist weiß, also musst du dich anschnallen). Etwas Diskussion, irgendwan dan die auch die Frage von wo wir kommen und wohin wir wollen, also auf der Karte gezeigt wo wir gestartet sind und so ein Zufall, der eine Beamte war von dort und wir auf einmal seine besten Freunde...
In Malawi (inzwischen schon etwas trainierter im Umgang mit den Jungs): Irgendwo im Dschungel bei ein paar Hütten abgebogen, prompt werden wir angehalten, unser Bremslicht ginge nicht. Also mit ins Büro, wollte der Kerl doch 50 Dollar (hat mir sogar den Bußgeldkatalog gezeigt), nun, was tun. Ok, ich bin ja zahlunswillig, halte ihm die EC-Karte hin, hatte der doch tatsächlich kein Lesegerät in seiner Hütte 8) , Ok versuchen wirs mit Euro (gabs noch nicht so lange), wollte er auch nicht haben, dann tuts mir leid (meine Dollars im Auto wollte ich ihm dann doch nicht aufdrängen), ich würde ja gerne bezahlen :lol: Er hat mich dann etwas unfreundlich hinauskomplimetiert....
Mosambik: Böse Falle auf der Hauptstrasse Richtung SA, alles was nicht einheimisch ist wird rausgezogen. Fahrzeug wurde durchsucht, finden die doch Tatsächlich ein Campingmesser (meine guten Kochmesser zum Glück nicht). Das ist eine Waffe, dafür können Sie ins Gefängniss kommen (er hatte wohl auf eine freiwillige Spende gehofft), mit meiner Antwort war dann nicht zufrieden, den die lautet: wenn wir deswegen in den Knast müssen, dann werden wir da wohl hingehen. Kurz und gut, wir durften weiter, daß Messer war allerdings weg.
Südafrika: Geschwindikeitskontrolle auf einer kleinen Straße, ich bevor der Beamte kam erst mal die Scheine aus dem Geldbeutel. Und dann ganz wichtig dumm stellen ! Woher wir kommen und zu schnell gefahren usw..... Was sagt man darauf ? No English, Germany, Deutsch. Dann macht der sich auch noch lustig über uns, was wir doch für Idioten seien, durch Afrika zu fahren und noch nicht mal Englisch zu können..... :oops: Nun gut, ich gab ihm den kläglichen Inhalt meines Geldbeutels (vielleicht 5 Rand) und wir durften weiter....
Chrigu
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Chrigu »

Wirklich cooler Fred!

Haben da auch wieder einiges erlebt...

Ich rolle mal einfach so über ein Stop (Als würde ich in Afrika anhalten bein einem Stop)

Jedenfalls pfeiffts ganz schrill und der Polizist winkt mich raus.

"Warum haben sie beim Stop nicht angehalten?"

ich: "Ich habe die Tafel nicht wirklich gesehen"

Er: "Achso, also, fahren sie weiter."




oder direkt nach Ouarzazate:

Im 60er trödelt einer tatsächlich mit 60Km/h.
Ausserorts wo man mit gutem gewissen 100 hätte fahren können.

Ich musste über die Sicherheitslinie um einen anderen Wagen zu überholen.

Gerade nach dem Vorgang wurde ich herausgewunken.

"Sie waren zu schnell und haben die Sicherheitslinie überfahren."

"So. Ja das ist nicht gut.)

Er: "Ja wissen sie denn nicht, dass hier nur 60 ist?"

Ich: "Dochdoch" (Mit reuigem Blick)

Er: "Woher kommen sie?"

"Jä von Marrakech."

Er: "Ne, Nationalitär"

Ich: "Schweizer"

Er: "Ok, fahren sie weiter. Aber das war das letzte Mal!"

:mrgreen: jaaajaaaaaaaaaaaaaa
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Kuno »

Mir ist es mal passiert, dass ich "von unten" an ein stark frequentiertes "T" gekommen bin. Die Ampel war ausser Betrieb.
Dafuer hat ein Polizist den Verkehr geregelt. Ich war das zweite Auto in der reihe, als der Polizist meine Spur angehalten hat. Aber die, die dann von Links her anfuhren waren nicht so schnell - also habe ich den vor mir umfahren und wollte schon einbiegen als mir der Polizist mit den Faeusten auf's Dach haemmerte.

Wie jetzt?

Da deutet er mir auch noch, die Scheibe runterzumachen.
Ich gehorche natuerlich, so wie sich das gehoert.
"Ihnen ist schon klar, dass ich ihre Richtung angehalten habe?"
"Ja natuerlich"
"Aber sie sind eben an dem vor ihnen stehenden Wagen vorbeigefahren..."
"Ja, weil er mir im Weg stand und ich rechts abbiegen wollte"
"Sie haetten stehen bleiben muessen, denn ich habe sie angehalten verstehen sie das nicht?"
"Doch, schon."
"Aber...????"
"Da war noch genug Zeit bevor die anderen angekommen waeren..."
"Sagen sie mal, wo hat man sie eigentlich weggelassen?"
"Libyen. Bin gerade heute morgen angekommen."
"Fahren sie bloss weg und kommen sie mir nicht mehr unter die Augen"
"Aber meine Reihe ist ja immer noch gestoppt"
"Weg! Wegwegwegweg!"
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Chrigu »

:mrgreen: zu geil...

Ich hatte in marokko mal Sonderrabett. anstatt 60 fuhr ich 80 Km/h. (vielleicht war es auch die Uhrzeit auf dem Messgerät?!)

Jednfalls, weil ich eben Schweizer bin (Ist das ein vorteil?) zahlte ich anstatt 400DH nur 100.
Diese wanderten dafür in den eigenen Sack des Schmierzapfen.
Es wurde nämlich keinen Zettel ausgefüllt...
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Kuno »

Ist schon ein paar Jahre her, dass ich das letzte Mal in Marokko war. Aber mit dem Libysch angehauchten Fahrstil konnten die Polizisten dort nichts anfangen. Gezogene Linie ist gezogene Linie und zu schnell ist zu schnell. Hatte es gleich nach dem Abholen des Mietwagens merken muessen, dass man dort eher weniger flexibel ist. Ob du einen "Bonus" hast, weil du Schweizer bist? Ichglaube, die druecken Touristen gegenueber eher mal ein Auge zu....












...und dann faehst du NISSAN. Da dachte der Polizist bestimmt, dass das doch eigentlich schon Strafe genug sein muesste :mrgreen:
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Chrigu »

Ach was...

Die Leute dort unten (inkl. die Polizisten) Hatten immer Freude, wenn wir beiden Patrols vorbeidröhnten.
Beim Buschtaxi schauten sie nicht rechts um :mrgreen:
Beim Jeep schon, der siehst dort fast nie.


(Ich bin zur Zeit an der Aufbereitung eines Safaris 4,2 Turbodiesel...

Der drückt unten und oben raus ganz toll.

Ich bin zugegebenermassen etwas Fan von den groben Dingern.)
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Franz (UNI)Murr
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Franz (UNI)Murr »

Hallo Forum,

ich verlasse Lagos in Richtung Abuja. 1981 war ich noch mit meinem Unimog 404 unterwegs mit Cabrio- Fahrerhaus. Erste Polizeikontrolle: Rechts rann fahren, Reisepass und Fahrzeugpapiere. Die Papiere verschwinden im Häuschen. Ich frage, wo das Problem sei? Der Polizist erklärt mir, ich fahre mit offenen Verdeck, Das ist verboten und gefährlich, weil mir etwas ins Auge fliegen könnte und ich müsste jetzt 1000,- Naira Strafe bezahlen. Ich schaue ihn ungläubig an. 1000,- Naira waren damals eine Menge Geld. Ich weiß den Kurs nicht mehr. Ja, ja, meinte der Polizist, 1000,- Naira. Ich schüttle den Kopf. Soviel Geld habe ich nicht. Dann müsse er das Auto beschlagnahmen. Ich werde ärgerlich und schreibe mir demonstrativ die ID- Nummer von seiner Uniform auf einen Zettel und erklare ihn, der Innenminister ist mein Freund. Zu dem fahre ich jetzt und berichte ihm. Der Polizist wurde deutlich grau, verschwand im Häuschen, händigte mir meine Papiere aus und bat mich höflich, ob er den Zellel mit seiner Nummer haben könnte. Ich gab ihm den Zettel, er wünschte gute Fahrt und keine Rede mehr von 1000.-Naira.
Erleichtert fuhren wir weiter.
Grüße

Franz

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Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Lothar
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Re: Verkehrssünden in Afrika

Beitrag von Lothar »

... da warst du aber gnädig, für die Rückgabe des Zettels hätte man auch Geld verlangen können - z.b. 1000 Naira :mrgreen:

Lothar
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