nach Algerien?
Moderator: Moderatoren
-
Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
nach Algerien?
Grüezi
Wie so wie viele hier trauere ich der „guten alten Zeit“ nach, als wir noch fast uneingeschränkt in Algerien herumreisen konnten/durften. Und ich möchte gerne wieder einmal nach Algerien. Eigentlich wäre ich schon mit einer harmlosen Tour nach El Oued - Ghardaia – Timimoun – Bechar zufrieden. Aber ohne staatliche Aufpasser oder militärische Begleitung.
Weiss jemand, ob solche individuelle Reisen nach Algerien möglich sind?
liebe Grüsse Bäärti
Wie so wie viele hier trauere ich der „guten alten Zeit“ nach, als wir noch fast uneingeschränkt in Algerien herumreisen konnten/durften. Und ich möchte gerne wieder einmal nach Algerien. Eigentlich wäre ich schon mit einer harmlosen Tour nach El Oued - Ghardaia – Timimoun – Bechar zufrieden. Aber ohne staatliche Aufpasser oder militärische Begleitung.
Weiss jemand, ob solche individuelle Reisen nach Algerien möglich sind?
liebe Grüsse Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: nach Algerien?
Hallo lieber Bäärti,
ich stell hier mal ganz trocken die Standardsfacts für alle hier rein, denn die wirst du sicher schon gegoogelt haben.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reis ... eit/219044
Aktuelles
Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Algerien wird derzeit gewarnt.
Epidemiologische Lage
Algerien ist weiterhin von COVID-19 betroffen. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Algier sowie die Provinzen Blida und Oran. Algerien ist als Risikogebiet eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten die algerische Presseagentur und die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Einreise
Die Landgrenzen sind geschlossen. Der internationale Personenflugverkehr aus und nach Algerien und der Fährverkehr sind seit Mitte März 2020 eingestellt. Es finden jedoch regelmäßig Sonderflüge von Algier nach Frankfurt und in einige französische Städte statt. Die algerische Regierung hat für den Monat März 2021 ein striktes Einreiseverbot verhängt. Mit den bereits genehmigten Sonderflügen für den Monat März 2021 ist lediglich eine Ausreise aus Algerien möglich.
Durch- und Weiterreise
Der nationale Flugverkehr findet statt. Öffentliche Verkehrsmittel und die Taxis verkehren wieder normal, auch über die Wilaya-Grenzen hinweg.
Beschränkungen im Land
In vielen Provinzen, darunter Algier und Oran, besteht eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. Aufgrund von örtlichen Infektionsherden können lokale Behörden jederzeit auch kurzfristig weitere einschränkende Anordnungen verfügen.
Hygieneregeln
Außerhalb der eigenen Wohnung gilt die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für Fahrten in Kraftfahrzeugen. Zu anderen Personen muss ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter eingehalten werden.
Die Einhaltung aller vorgenannten Maßnahmen wird durch die staatlichen Sicherheitskräfte (Polizei, Gendarmerie) kontrolliert.
Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden.
Beachten Sie die Hinweise der algerischen Regierung.
Aufenthalte in fremden Staaten können sich derzeit auf Einreisemöglichkeiten in andere Länder auswirken. Informieren Sie sich daher vor Antritt jeder Reise über aktuelle Bestimmungen zu Einreise, Durchreise und Quarantäne der jeweiligen Reiseländer über die Reise- und Sicherheitshinweise.
Beachten Sie bei Rückreise nach Deutschland die gültigen Einreisebeschränkungen wie Anmelde-, Test- und Quarantäneregelungen, erkundigen Sie sich ggf. nach den aktuellen Beförderungsbedingungen bei der zuständigen Gesellschaft oder Ihrem Reiseveranstalter und kontaktieren Sie bei Einreise aus einem Risikogebiet das Gesundheitsamt Ihres Aufenthalts- bzw. Wohnortes. Weitere Informationen bietet unsere fortlaufend aktualisierte Infobox zu COVID-19/Coronavirus.
Als Trost stell ich für dich eine Algerientour mit einer selbstkonstruierten 2-Motoren-Allradente rein. Algerien 1987, wir waren Twenties... kommt heute noch..
ich stell hier mal ganz trocken die Standardsfacts für alle hier rein, denn die wirst du sicher schon gegoogelt haben.
https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reis ... eit/219044
Aktuelles
Die Ausbreitung von COVID-19 führt weiterhin zu Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr und Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.
Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Algerien wird derzeit gewarnt.
Epidemiologische Lage
Algerien ist weiterhin von COVID-19 betroffen. Regionale Schwerpunkte sind der Großraum Algier sowie die Provinzen Blida und Oran. Algerien ist als Risikogebiet eingestuft. Aktuelle und detaillierte Zahlen bieten die algerische Presseagentur und die Weltgesundheitsorganisation WHO.
Einreise
Die Landgrenzen sind geschlossen. Der internationale Personenflugverkehr aus und nach Algerien und der Fährverkehr sind seit Mitte März 2020 eingestellt. Es finden jedoch regelmäßig Sonderflüge von Algier nach Frankfurt und in einige französische Städte statt. Die algerische Regierung hat für den Monat März 2021 ein striktes Einreiseverbot verhängt. Mit den bereits genehmigten Sonderflügen für den Monat März 2021 ist lediglich eine Ausreise aus Algerien möglich.
Durch- und Weiterreise
Der nationale Flugverkehr findet statt. Öffentliche Verkehrsmittel und die Taxis verkehren wieder normal, auch über die Wilaya-Grenzen hinweg.
Beschränkungen im Land
In vielen Provinzen, darunter Algier und Oran, besteht eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 5 Uhr. Aufgrund von örtlichen Infektionsherden können lokale Behörden jederzeit auch kurzfristig weitere einschränkende Anordnungen verfügen.
Hygieneregeln
Außerhalb der eigenen Wohnung gilt die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Dies gilt auch für Fahrten in Kraftfahrzeugen. Zu anderen Personen muss ein Sicherheitsabstand von mindestens einem Meter eingehalten werden.
Die Einhaltung aller vorgenannten Maßnahmen wird durch die staatlichen Sicherheitskräfte (Polizei, Gendarmerie) kontrolliert.
Achten Sie auf die Einhaltung der AHA-Vorschriften und befolgen Sie zusätzlich die Hinweise lokaler Behörden.
Beachten Sie die Hinweise der algerischen Regierung.
Aufenthalte in fremden Staaten können sich derzeit auf Einreisemöglichkeiten in andere Länder auswirken. Informieren Sie sich daher vor Antritt jeder Reise über aktuelle Bestimmungen zu Einreise, Durchreise und Quarantäne der jeweiligen Reiseländer über die Reise- und Sicherheitshinweise.
Beachten Sie bei Rückreise nach Deutschland die gültigen Einreisebeschränkungen wie Anmelde-, Test- und Quarantäneregelungen, erkundigen Sie sich ggf. nach den aktuellen Beförderungsbedingungen bei der zuständigen Gesellschaft oder Ihrem Reiseveranstalter und kontaktieren Sie bei Einreise aus einem Risikogebiet das Gesundheitsamt Ihres Aufenthalts- bzw. Wohnortes. Weitere Informationen bietet unsere fortlaufend aktualisierte Infobox zu COVID-19/Coronavirus.
Als Trost stell ich für dich eine Algerientour mit einer selbstkonstruierten 2-Motoren-Allradente rein. Algerien 1987, wir waren Twenties... kommt heute noch..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: nach Algerien?
Ich glaube es geht Bäärti weniger um Corona, als um die grundsätzliche Möglichkeit das Land frei zu bereisen.
"Aber ohne staatliche Aufpasser oder militärische Begleitung.
Weiss jemand, ob solche individuelle Reisen nach Algerien möglich sind?"
Da wäre ich auch interessiert.
Transit in Richtung Mauretanien wurde ja hier* schon recht vielversprechend beschrieben.
*) maghrebstaaten-und-nordafrika-f2/algeri ... 55673.html
"Aber ohne staatliche Aufpasser oder militärische Begleitung.
Weiss jemand, ob solche individuelle Reisen nach Algerien möglich sind?"
Da wäre ich auch interessiert.
Transit in Richtung Mauretanien wurde ja hier* schon recht vielversprechend beschrieben.
*) maghrebstaaten-und-nordafrika-f2/algeri ... 55673.html
-
landcruiser.
- Beiträge: 874
- Registriert: Mi 9. Okt 2013, 13:08
- Kontaktdaten:
Re: nach Algerien?
M.W. geht derzeit nichts ohne Guide zu entsprechenden Preisen.
Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der dort war.
Ansonsten im buschtaxi suchen/fragen, ich weiß das von dort zu diesen Bedingungen jemand in Algerien war.
Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der dort war.
Ansonsten im buschtaxi suchen/fragen, ich weiß das von dort zu diesen Bedingungen jemand in Algerien war.
-
Bäärti
- Beiträge: 1569
- Registriert: Mo 1. Aug 2005, 20:23
- Wohnort: südlich von Luzern... im Herzen der Schweiz, da wos am schönsten ist.
- Kontaktdaten:
Re: nach Algerien?
Ja, ich kenne auch jemanden der 2019 in Südalgerien unterwegs war. Mit einer Agentur und einer lange im Voraus bewilligten Route. "Betreutes Reisen" scheint relativ problemlos machbar zu sein. Aber genau das mag ich eben nicht.landcruiser. hat geschrieben: ↑Sa 8. Mai 2021, 08:06M.W. geht derzeit nichts ohne Guide zu entsprechenden Preisen.
... ich weiß das von dort zu diesen Bedingungen jemand in Algerien war.
liebe Grüsse Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
Re: nach Algerien?
Zwei Meldungen haben mich aufhorchen lassen: die eine ist, dass Algerien wieder aufmacht, die andere, daß der Grenzposten zu Mauretanien ausgebaut wird.
https://www.dzbreaking.com/2021/10/12/r ... n-algeria/
https://www.dzbreaking.com/2021/10/07/c ... n-tindouf/
Damit ist leider nicht gesagt, ob und wo eine staatliche Begleitung erforderlich ist. Isa und Kurt sind übrigens bis auf die letzten Kilometer ohne ausgekommen - aber das ist jetzt auch schon zwei Jahre her.
Viele Grüße
sumoh
https://www.dzbreaking.com/2021/10/12/r ... n-algeria/
https://www.dzbreaking.com/2021/10/07/c ... n-tindouf/
Damit ist leider nicht gesagt, ob und wo eine staatliche Begleitung erforderlich ist. Isa und Kurt sind übrigens bis auf die letzten Kilometer ohne ausgekommen - aber das ist jetzt auch schon zwei Jahre her.
Viele Grüße
sumoh
Re: nach Algerien?
https://www.auswaertiges-amt.de/de/Reis ... eit/219044
Algerien: Reise- und Sicherheitshinweise - Auswärtiges Amt
https://www.auswaertiges-amt.de › algeriensicherheit
Die Einreise nach Algerien ist derzeit nur auf dem Luftweg möglich. Die Land- und Seegrenzen bleiben weiterhin für den regulären Personenverkehr geschlossen ... 13.10.2021, 19h
Algerien: Reise- und Sicherheitshinweise - Auswärtiges Amt
https://www.auswaertiges-amt.de › algeriensicherheit
Die Einreise nach Algerien ist derzeit nur auf dem Luftweg möglich. Die Land- und Seegrenzen bleiben weiterhin für den regulären Personenverkehr geschlossen ... 13.10.2021, 19h
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: nach Algerien?
Österreichische Botschaft:
Aktuelle Hinweise
Seit 01.07.2021 gilt ein Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4) im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19). Mit Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr und weitgehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben ist zu rechnen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird daher abgeraten.
Voraussetzungen Einreise nach Algerien: PCR-Test (max. 36 Stunden alt) und erneuter Antigen-Test am Flughafen.
Einreise nach Österreich: Ausführliche Informationen zum Thema Reisen und Tourismus sowie FAQs des zuständigen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
Nähere Details/ weiterführende Informationen:
Aufgrund der epidemiologischen Entwicklung gelten derzeit folgende Restriktionen, welche strikt zu beachten sind:
landesweite Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr
unbedingt erforderliche Fahrten während der Ausgangssperre sind zu begründen
generelle Mund-Nasenschutzpflicht sowie Distanzpflicht im
öffentlichen Raum, insbesondere auch in Geschäften
Der Flugverkehr von Algerien nach Europa bzw. anderen Destinationen ist erst zu einem geringen Teil wiederaufgenommen, der Passagier-Fährverkehr ist nach wie vor eingestellt.
Die algerischen Behörden melden im Schnitt 180 bis 250 COVID-19-Neuinfektionen pro Tag, es ist jedoch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die medizinischen Einrichtungen sind weitgehend ausgelastet.
Innerhalb Algeriens sind Inlandsflugrouten und der Eisenbahnverkehr teilweise wieder geöffnet, der restliche öffentliche Verkehr ist weiterhin, insbesondere an Wochenenden, teilweise eingestellt. Es herrscht Ausgangsverbot von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr. Diese Vorschriften sind einer ständigen Evaluierung und Änderung unterworfen.
Vorschriften zur Distanzhaltung sind in Geschäften einzuhalten – dies wird teilweise streng kontrolliert.
Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)! Vor Reisen insbesondere in die Grenzgebiete zu Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, Tunesien, Marokko (Grenze geschlossen, teilweise Minenfelder) und zur Westsahara wird gewarnt.
Aktuelle Hinweise
Seit 01.07.2021 gilt ein Hohes Sicherheitsrisiko (Sicherheitsstufe 4) im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19). Mit Einschränkungen im Flug- und Reiseverkehr und weitgehenden Einschränkungen im öffentlichen Leben ist zu rechnen. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen wird daher abgeraten.
Voraussetzungen Einreise nach Algerien: PCR-Test (max. 36 Stunden alt) und erneuter Antigen-Test am Flughafen.
Einreise nach Österreich: Ausführliche Informationen zum Thema Reisen und Tourismus sowie FAQs des zuständigen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
Nähere Details/ weiterführende Informationen:
Aufgrund der epidemiologischen Entwicklung gelten derzeit folgende Restriktionen, welche strikt zu beachten sind:
landesweite Ausgangssperre von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr
unbedingt erforderliche Fahrten während der Ausgangssperre sind zu begründen
generelle Mund-Nasenschutzpflicht sowie Distanzpflicht im
öffentlichen Raum, insbesondere auch in Geschäften
Der Flugverkehr von Algerien nach Europa bzw. anderen Destinationen ist erst zu einem geringen Teil wiederaufgenommen, der Passagier-Fährverkehr ist nach wie vor eingestellt.
Die algerischen Behörden melden im Schnitt 180 bis 250 COVID-19-Neuinfektionen pro Tag, es ist jedoch von einer hohen Dunkelziffer auszugehen. Die medizinischen Einrichtungen sind weitgehend ausgelastet.
Innerhalb Algeriens sind Inlandsflugrouten und der Eisenbahnverkehr teilweise wieder geöffnet, der restliche öffentliche Verkehr ist weiterhin, insbesondere an Wochenenden, teilweise eingestellt. Es herrscht Ausgangsverbot von 22:00 Uhr bis 05:00 Uhr. Diese Vorschriften sind einer ständigen Evaluierung und Änderung unterworfen.
Vorschriften zur Distanzhaltung sind in Geschäften einzuhalten – dies wird teilweise streng kontrolliert.
Partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)! Vor Reisen insbesondere in die Grenzgebiete zu Libyen, Niger, Mali, Mauretanien, Tunesien, Marokko (Grenze geschlossen, teilweise Minenfelder) und zur Westsahara wird gewarnt.
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: nach Algerien?
Hallo Bäärti und AlgerienInteressierte!
Ich war nach 2002 zuletzt 2017 in Algerien,
Tatsache ist dass man einen Führer braucht .Bei der Agentur (in Frankfurt und Illizi) gab es einen Führer und einen Mechaniker mit eigenem Auto. Damals für 250€/Tag
Dieser Führer hätte zum gleichen Preis 4 Fahrzeuge und 8 Personen mitgenommen so dass der Preis pro Person und Tag mit etwas über 30€ € durchaus erschwinglich erscheint .Bei einem Dieselpreis von 11 Cent.
Zusätzlich mussten noch die Nationalparkführer bezahlt werden.
Die Reise ging über Taleb larbi,ElOued Hassimessaoud bis Illizi mit Escort securite auf Teerstraße.danach dann großenteils Offroad nach Djanet und ins Tardrat.
Ich finde die Escorte nicht den Aufschrei wert der sie begleitet zumal die ewigen Eintragungen in das "große Buch",die vor 2003 alle 100-150 km und in ElOued und Touggourt am Ortseingang und - Ausgang Standard waren . entfallen bzw vom Führer erledigt werden.
Im Gassi Touil gab es früher haüfig Militärkonvi 2x täglich,wenn man zu spät kam musste man beim Militärposten ggf übernachten.
Der Führer ist von Staatswegen verpflichtet seine Schäfchen am Ende der Reise wieder heil abzuliefern und muss sich, wenn keine Escorte Vorschrift ist, täglich über satfon bei der Obrigkeit melden
Tatsache ist auch ,daß die ursrprüngliche Herausforderung auch deretwegen wir die Saharareisen unternommen haben nicht mehr gegeben sind.Das ändert aber nichts an der Faszination Sahara bzw am -Virus
Ich versuche fürs Frühjahr eine gruppe zusammenzustellen, wobei ich immer noch hoffe die Genehmigung für eine Reise über die Gräberpiste und oder Amguid oder Fort Gardel Serenout Hirafok Assekrem. Tam zu bekommen .Anderenfalls wir es wieder Djanet.
mit Saharainfizierten Grüßen
Uli
Ich war nach 2002 zuletzt 2017 in Algerien,
Tatsache ist dass man einen Führer braucht .Bei der Agentur (in Frankfurt und Illizi) gab es einen Führer und einen Mechaniker mit eigenem Auto. Damals für 250€/Tag
Dieser Führer hätte zum gleichen Preis 4 Fahrzeuge und 8 Personen mitgenommen so dass der Preis pro Person und Tag mit etwas über 30€ € durchaus erschwinglich erscheint .Bei einem Dieselpreis von 11 Cent.
Zusätzlich mussten noch die Nationalparkführer bezahlt werden.
Die Reise ging über Taleb larbi,ElOued Hassimessaoud bis Illizi mit Escort securite auf Teerstraße.danach dann großenteils Offroad nach Djanet und ins Tardrat.
Ich finde die Escorte nicht den Aufschrei wert der sie begleitet zumal die ewigen Eintragungen in das "große Buch",die vor 2003 alle 100-150 km und in ElOued und Touggourt am Ortseingang und - Ausgang Standard waren . entfallen bzw vom Führer erledigt werden.
Im Gassi Touil gab es früher haüfig Militärkonvi 2x täglich,wenn man zu spät kam musste man beim Militärposten ggf übernachten.
Der Führer ist von Staatswegen verpflichtet seine Schäfchen am Ende der Reise wieder heil abzuliefern und muss sich, wenn keine Escorte Vorschrift ist, täglich über satfon bei der Obrigkeit melden
Tatsache ist auch ,daß die ursrprüngliche Herausforderung auch deretwegen wir die Saharareisen unternommen haben nicht mehr gegeben sind.Das ändert aber nichts an der Faszination Sahara bzw am -Virus
Ich versuche fürs Frühjahr eine gruppe zusammenzustellen, wobei ich immer noch hoffe die Genehmigung für eine Reise über die Gräberpiste und oder Amguid oder Fort Gardel Serenout Hirafok Assekrem. Tam zu bekommen .Anderenfalls wir es wieder Djanet.
mit Saharainfizierten Grüßen
Uli
ein 47iger und 68iger mit 78iger
Re: nach Algerien?
Der Führer ist von Staatswegen verpflichtet seine Schäfchen am Ende der Reise wieder heil abzuliefern..
Ja, sicher, und wenn ein Pickup mit 20mm-Lafette (Schussweite weit über 2km) auftaucht ist garantiert er der erste der abhaut, und er fährst sicher uneinholbar schneller davon als die Touris gas geben können, er kennt das Terrain ja immens besser..
Selbst wenn sie ihn erwischen passiert ihm nicht das einem Touri droht...
Denn unangenehme ist daß du - im Falle dein Tod beschlossene Sache ist - nicht nur einen schnellen Kopfschuss abkriegst, nein, die Kehle wird so langsam durchgeschnitten, das du bei deinem eigenen Tod auch noch zuschaun musst, das muss ich nicht haben...
Ja, sicher, und wenn ein Pickup mit 20mm-Lafette (Schussweite weit über 2km) auftaucht ist garantiert er der erste der abhaut, und er fährst sicher uneinholbar schneller davon als die Touris gas geben können, er kennt das Terrain ja immens besser..
Selbst wenn sie ihn erwischen passiert ihm nicht das einem Touri droht...
Denn unangenehme ist daß du - im Falle dein Tod beschlossene Sache ist - nicht nur einen schnellen Kopfschuss abkriegst, nein, die Kehle wird so langsam durchgeschnitten, das du bei deinem eigenen Tod auch noch zuschaun musst, das muss ich nicht haben...
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2755
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: nach Algerien?
2003 schienen mir die touristen ein wertvolles pfand zu sein, dem alles mögliche geboten wurde (s. buch von reiner bracht).
ich glaube nicht, dass sich das geändert hat (trotzdem stimme ich dir, peter, zu, das muss ich nicht haben).
allerdings traue ich den tuareg zu, dass die wissen, wo sich evtl. böse buben aufhalten ...
viele grüße
uwe
ich glaube nicht, dass sich das geändert hat (trotzdem stimme ich dir, peter, zu, das muss ich nicht haben).
allerdings traue ich den tuareg zu, dass die wissen, wo sich evtl. böse buben aufhalten ...
viele grüße
uwe
Re: nach Algerien?
jepp, das wissen die sehr genau...Uwe Schmitz hat geschrieben: ↑Mo 18. Okt 2021, 11:282003 schienen mir die touristen ein wertvolles pfand zu sein, dem alles mögliche geboten wurde (s. buch von reiner bracht).
ich glaube nicht, dass sich das geändert hat (trotzdem stimme ich dir, peter, zu, das muss ich nicht haben).
allerdings traue ich den tuareg zu, dass die wissen, wo sich evtl. böse buben aufhalten ...
viele grüße
uwe
getoppt werden die nur noch von den tubus...
Uwe Georg, Deutschlands Saharaforscher Nr.1, und das österreichische Pendant Sepp Friedhuber haben seit je her gerätselt und sind bis heute nicht draufgekommen:
Tubufamilien grasen östlich des tibest je nach Saison die vorhandenen spärlichen gräser ab. Unerkannt.
westlich des Tibesti gibt es ebenfalls tubus/sippenn die derselben tätigkeit nachgehen. diese westtubus wissen ganz genau wo die osttubus grad sind, obwohl die seit monaten auseinander sind.. und die bewegen sich ja ständig und darüber geht keine information nach westen..
wer wird das rätsel lösen ?
Wüstennomaden sind zwar i.d.R. "Übermythologisiert" und überglorifiziert, aber hier wirds ja fast schon gruselig
Gruß Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Re: nach Algerien?
Hallo,
Wir waren im Januar 20 mit 2 Motorrädern auf dem Rückweg von Westafrika nach Europa und haben in Atar auf dem Camping Reisende aus Europa (CH?) getroffen, die zuvor in Algerien gewesen sind und zwar ohne Führer. War aber nach deren Aussage kein Spass. Sie wurden von Polizeistation zu Polizeistation durchgereicht und mussten immer nach deren Fahrplan und zum Teil in hohem Tempo im Konvoi fahren auf den großen Straßen. Übernachtung zT zwangsweise im Hotel selbst zu bezahlen. Erst ganz am Ende ihrer 2(?) monatigen Tour hat man sie ziehen lassen. Ausreise ging soweit ich mich erinnere nach Maurentaien. Klang für mich insgesamt nicht nachahmenswert.
Wenn jemand mehr rausbekonnt, bitte posten. Ebenso bitte, wenn eine Gruppe zusammengestellt wird mit gemeinsamen Führer
VG
Mirko
Wir waren im Januar 20 mit 2 Motorrädern auf dem Rückweg von Westafrika nach Europa und haben in Atar auf dem Camping Reisende aus Europa (CH?) getroffen, die zuvor in Algerien gewesen sind und zwar ohne Führer. War aber nach deren Aussage kein Spass. Sie wurden von Polizeistation zu Polizeistation durchgereicht und mussten immer nach deren Fahrplan und zum Teil in hohem Tempo im Konvoi fahren auf den großen Straßen. Übernachtung zT zwangsweise im Hotel selbst zu bezahlen. Erst ganz am Ende ihrer 2(?) monatigen Tour hat man sie ziehen lassen. Ausreise ging soweit ich mich erinnere nach Maurentaien. Klang für mich insgesamt nicht nachahmenswert.
Wenn jemand mehr rausbekonnt, bitte posten. Ebenso bitte, wenn eine Gruppe zusammengestellt wird mit gemeinsamen Führer
VG
Mirko
Re: nach Algerien?
Das ist wenig überraschend.
Wenn sie (CH?) Algerien Richtung Mauretanien verlassen - wahrscheinlich durch den Erg Chech (beliebte Nordstrecke, wie sie schon die Därr's gefahren sind) bewegen Sie sich in dem - auch definitiv militärisch einsamen - algerischen Südwestzipfel.
Dort werden derart lästige Begleitungen sehr mühsam für die Algerier, die technische Logistik zur Umetzung wird knapp, und nach dem das i.d.R. keine fleißigen Typen sind...
Das sind Regionen wo die untergeordneten Militärs mitunter ein halbes Jahr auf einen Sold warten.
Deren Engagement kann unter diesem Gesichtspunkt gefährlicher werden, als wenn man diversen Rebellen über den Weg läuft.
Es gibt genug Maulwürfe in den militärischen Funkstationen die per Funk, oder heutzutage vielmehr mit Sat-Phones gegen "Gewinnbeteiligung" den Rebellen Informationen zustecken wo die Reisegruppe durchkommen wird.
Da gibt es zahlreiche Verdachtsgeschichten.
Es waren Militärs an der Grenze Südalgerien die den Eckerts (roter Landcruiser) aus Deutschland auf der Tanzrouft die Schädel eingeschlagen haben und nicht die Rebellen.. Sie waren nicht mal eine Kugel wert.. Nahezu alle Gegenstände fand man in Spinden in der Kaserne..
Aber die Geschichte kennt die Altvorderen ja alle genau.
Und vergesst nicht, i.d.R. ist der vermeintliche schützende Führer bei herannahender 20mm der erste der so was von schnell abhaut..
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
- Achim Vogt
- Moderator
- Beiträge: 2853
- Registriert: Fr 2. Jan 2009, 19:32
- Wohnort: Kampala / Uganda
Re: nach Algerien?
Lieber Mirko, das müssten Isa und Kurt sein, deren Geschichte unter dem von nero110 weiter oben beschriebenen Thread im Wüstenschiff schon verlinkt ist. Jedenfalls waren sie Anfang Januar 2020 auf dem Camping in Atar.mirko hat geschrieben: ↑Di 19. Okt 2021, 12:40Hallo,
Wir waren im Januar 20 mit 2 Motorrädern auf dem Rückweg von Westafrika nach Europa und haben in Atar auf dem Camping Reisende aus Europa (CH?) getroffen, die zuvor in Algerien gewesen sind und zwar ohne Führer. War aber nach deren Aussage kein Spass. Sie wurden von Polizeistation zu Polizeistation durchgereicht und mussten immer nach deren Fahrplan und zum Teil in hohem Tempo im Konvoi fahren auf den großen Straßen. Übernachtung zT zwangsweise im Hotel selbst zu bezahlen. Erst ganz am Ende ihrer 2(?) monatigen Tour hat man sie ziehen lassen. Ausreise ging soweit ich mich erinnere nach Maurentaien. Klang für mich insgesamt nicht nachahmenswert.
Wenn jemand mehr rausbekonnt, bitte posten. Ebenso bitte, wenn eine Gruppe zusammengestellt wird mit gemeinsamen Führer
VG
Mirko
Viele Grüße
Achim




