Mumien beflügeln unsere Phantasie und berühren unser Herz. Auch sie waren einst Menschen, die lebten und liebten – so wie wir. Wir sollten diese Toten ehren und in Frieden ruhen lassen. Wäre da nicht die wissenschaftliche Neugier: Um die Mumien der Pharaonen gibt es Rätsel, die wir nur lösen können, wenn wir sie genau untersuchen. Computertomografien von Tutanchamun aus dem Jahr 2005 zeigen, dass er nicht durch einen Schlag auf den Kopf starb, wie viele bis dahin glaubten. Unserer Analyse zufolge entstand das Loch in seinem Hinterkopf bei der Mumifizierung. Die Untersuchung ergab auch, dass Tutanchamun mit nur 19 Jahren starb – vielleicht schon bald nachdem er sich das linke Bein gebrochen hatte. Jetzt haben wir seine Mumie noch präziser erforscht. Das Ergebnis: spektakuläre neue Erkenntnisse über sein Leben und seinen Tod ...
Der Fall Tutanchamun
National Geographic - Autor: Zahi Hawass - Ausgabe 9/2010
Gruß
Birgitt




