Nur weil in den Reiseführern seit den 1930er Jahren steht, dass es für einen Besuch Nordafrikas im Sommer viel zu heiss ist, muss dies ja noch lange nicht so sein (da schreibt ja auch einer dem andern ab
Ist jetzt durchaus ernst gemeint. In der "empfohlenen Reisezeit" wird es vor 0800hrs nicht richtig hell und ab 1800hrs rennt man schon wieder mit der Stirnlape rum und such verzweifelt nach der Stirnlampe, weil es schon wieder arschkalt ist. Die Lagerfeuerromantik findet dann auch nur dick eingemummt statt.
Im Sommer ist es schon mal viel länger hell und ich brauch nicht einmal einen Schlafsack (welcher dann am Morgen von der rumfliegenden Glut auch keine Löcher hat
Zugegeben, es kann ganz schön warm werden im Sommer und wenn man nicht genug trinkt dann kann es schon mal zu Fehlfunktionen kommen. Und wer buddeln muss, der weiss auch, was das heisst...
Egal - für mich als Touristen hat das Reisen im Sommer eigentlich mehr Vor- als Nachteile. Also für mich persönlich.
Eine Einschränkung: Da sich die lokalen Touristikunternehmen und auch die heldenhaften einheimischen Wüstenfahrer grundsätzlich auch im Schatten wohler fühlen, hat man schon vor langem die Meinung übernommen, dass man im Sommer in der Wüste nicht reisen KANN. Wer also auf die lokalen Streitkräfte angewiesen ist, der wird grosse Mühe haben, jemanden zu finden, der "mitkommt". Das permanente Gejamere kann dann ganz schön auf den Kecks gehen. Dauernd ist es ihnen zu heiss. Nicht gut für's Auto. Braucht zuviel Benzin. Hat zuwenig Wasser. Ist Müde. Die Armen...es waren ja bis jetzt nicht die Touristen, die auf einem Zwangsführer bestanden haben
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Was sind eure Erfahrungen?





