Die mit Stroh beladenen Lastwagen sind kein Problem, gibt nicht so viel Gewicht. Bei uns sieht man manchmal fast gleich beladene Anhänger an Traktoren, die ab und zu dann umkippen. Denke das grössere Problem sind diese Brummer (Grenze Libyen), wie die wohl bremsen?
In Algerien im 06 sind wir an einem Lastwagen vorbeigekommen, der hatte die ganze Brücke mit Zementsäcken geladen, schätze sicher 30 to und hat bei der abschüssigen "Strasse" die ganze Ladung über Bord gekippt.
"Mit der Darstellung ihrer 'Traumfrauen' taten sich die Kuenstler dann doch etwas schwerer als beim Vieh. wird wohl aus Mangel an lebenden Vorbildern so gewesen sein" - Herrliche Formulierung!
Die "Gletschermühlen" (habe sie allerdings im Kheil nicht gesehen) könnten Zisternen sein, wie sie derzeit noch überall z.B. entlang der Straße Nalut-Sinawen bestehen oder auch vielenorts z.B. entlang der Straße in Ri Mizda neu und dann mittels Beton angelegt werden.
Und diese Fuß"abdrücke" werden oft interpretiert im Sinne von "Ich war hier", so etwa wie sich heute die Arabisch-Kundigen mit ihrem Namenszug "verewigen".
An Zisternen glaube ich eigentlich nicht. Die Loecher sind alle im obern Viertel der Steinboeschungen - nicht gerade der beste Ort, wenn man Wassr sammeln will. Im Gegensatz dazu sind die Brunnen in solchen Wadis ja immer im Wadi selber. Ich konnte mir tatsaechlich keinen Reim daraus machen.
hach - schön -
da ich nicht mehr nach Libyen darf, geniess ich deine Bilder doppelt und dreifach!
schon zur Zeit von Gerhard Rohlfs gabs arabischen "Inschriften" "Es war Abend geworden, als wir unsern Halteplatz verliessen. Wir zogen in der Richtung von 225deg. den Uadi el-Cheil entlang aufwärts und drangen mit ihm in das steinige Gebirge ein, in dem er entspringt und durch zahlreiche Thäler und Schluchten aus Süden und Norden Zuflüsse erhält; der hauptsächlichste jedoch kommt von Südwesten. Die Wände dieser Thäler, aus Sandstein und Kalk bestehend, erheben sich senkrecht zur durchschnittlichen Höhe von 100-150. In einer natürlichen Höhle am linken Felsenufer fand ich Figuren in die Wände gehauen, ziemlich roh ausgeführt, doch immerhin von einer gewissen Stufe der Cultur zeugend, welche die Menschen zu jener Zeit erreicht haben mussten. Die Figuren stellten Elefanten, Kamele, Antilopen und andere Thiere dar, aber auch eine weibliche Menschengestalt mit ausgeprägter Negerphysiognomie in sehr indecenter Stellung. Schriftzeichen konnte ich nicht entdecken; denn die eingegrabenen neuarabischen Namen, wie Mohammed, Abdallah, und die kurzen Koranverse stammen offenbar aus viel späterer Zeit."
Die LKW mit Zementbeladung fahren mit einen Gesamtgewicht von 117 - 125 t !!!! durch die Gegend haben das beim Grenzübertritt 2007 an der Wage der Grenze ablesen können
Ooch, so schwer is trockenes Stroh ooch nich.
Ansonsten jibet ja jute Federschmiede.
Ansonsten wird die Frage immer bohrender:
Wie kann man da wieder ohne Zwangs-Begleiter reisen ?
GRuß aus Berlin
Weiss eventuell jemand, ob es da nur diese eine Stelle gibt oder wuerde es sich eventuell lohnen, in der Gegend etwas weiter zu suchen? Wenn man schon mal da waere...
Wir haben uns oberflächlich in einem Paralleltal etwas umgesehen. (Aus dem Tal hinaus nordwärts, um den ersten Bergrücken (links / Westen) herum wieder südwärts; das Tal biegt dann nach Westen ab, und es gibt nur noch einen Fusspfad.)
Ergebnis: 2 Hügelgräber, wenig Keramik, Patronenhülsen... In einem höher gelegenen Abri fanden sich Skelettreste (Schädel) wohl eines Kindes.