Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
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Kuno
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Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Nach dem kuerzlichen Trip nach Aegypten hatte ich die Gelegenheit eben noch 10 Tage in Tunesien zu reisen.
Fazit: Super.
Sehr abwechslungsreiche Landschaft. Einwandfreier Service beim Flug und in den Hotels. Polizei und Garde National sehr korrekt und sehr zurueckhaltend. Die Bevoelkerung durchwegs sehr freundlich und nirgends aufdringlich...
...und am liebsten reist man natuerlich ohne Touristenpolizisten & Fuehrer & Konsorten. Zum Glueck ist das in Tunesien immer noch moeglich!
Ich muss noch meine Fotos etwas aussortieren und werde dann hier einen kleinen Bericht einstellen.
Fazit: Super.
Sehr abwechslungsreiche Landschaft. Einwandfreier Service beim Flug und in den Hotels. Polizei und Garde National sehr korrekt und sehr zurueckhaltend. Die Bevoelkerung durchwegs sehr freundlich und nirgends aufdringlich...
...und am liebsten reist man natuerlich ohne Touristenpolizisten & Fuehrer & Konsorten. Zum Glueck ist das in Tunesien immer noch moeglich!
Ich muss noch meine Fotos etwas aussortieren und werde dann hier einen kleinen Bericht einstellen.
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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Dem Trend folgend, dass man sich einen lokalen Fahrer und einen Fuehrer nimmt, bin ich diesmal nicht mit dem Auto ueber das Mittelmeer sondern gleich mit dem Flugzeug.
Ein Tuareg sollte es sein, denn die kennen sich in der Wueste ja am besten aus
Zuerst gab es allerdings etwas Schnee:
Da ich die letzten drei Jahre keine Schnee gesehen hatte, war diese Aussicht fuer mich natuerlich noch viel faszinierender als fuer die meisten anderen im Flugzeug. Nebst der Besatzung und mir waren es vorwiegend aeltere Frauen (obwohl diese "aelteren Frauen" heute nicht mehr so viel aelter sind als ich
). Die reisten alle mit einem bekannten Unternehmen nach Tozeur. Das Motto war: "Loslassen - einfach nur looooooooooooslassen". Und einen kleinen Disput mit der Crew gab es, als beim anrollen ploetzlich erwaehnt wurde, dass noch zwei Leute fehlen...
...die hatten wohl zu frueh losgelassen.
Dann war das Mittemeer ueberquert und unter uns die Wueste:

Viel zu gruen, dachte ich. Hoffentlich bessert das noch
Ein Tuareg sollte es sein, denn die kennen sich in der Wueste ja am besten aus
Zuerst gab es allerdings etwas Schnee:
Da ich die letzten drei Jahre keine Schnee gesehen hatte, war diese Aussicht fuer mich natuerlich noch viel faszinierender als fuer die meisten anderen im Flugzeug. Nebst der Besatzung und mir waren es vorwiegend aeltere Frauen (obwohl diese "aelteren Frauen" heute nicht mehr so viel aelter sind als ich
...die hatten wohl zu frueh losgelassen.
Dann war das Mittemeer ueberquert und unter uns die Wueste:

Viel zu gruen, dachte ich. Hoffentlich bessert das noch
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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Zum Glueck wurde die Gegend bald etwas kahler. Der Anflug auf Tozeur war vergleichbar mit Google Earth, nur dass beim Naeherzoomen auch die Details immer besser zu sehen waren:






















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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Steile Kurve und den Vogelauf die Piste gedrueckt. Der Pilot zeigte, was in der Kiste steckt. Den Leuten hat's gefallen und sie haben brav geklatscht.
Tozeur.
Loooooooooooooslassen.
Und Saddams zwei 747 stehen immer noch da. Seit Ende 1990. Man kann sie wohl mittlerweile zu den "Flugzeugwrack in der Sahara" zaehlen...


Tozeur.
Loooooooooooooslassen.
Und Saddams zwei 747 stehen immer noch da. Seit Ende 1990. Man kann sie wohl mittlerweile zu den "Flugzeugwrack in der Sahara" zaehlen...


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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Fuer mich war Tozeur allerdings eine Pleite. Schon auf dem Hinflug wurde mir erklaert, dass man dort wohl kaum einen Tuareg finden wird, der einem zielsicher durch die Wueste fuehrt. die Chancen waeren auf Djerba beim Abflugterminal bedeutend besser...
Aber kein Problem. Der Flug wurde gleich fortgesetzt - direkt nach Djerba.
Der Pilot war ziemlich sportlich drauf - im normalen Leben fliegt er wohl einen Abfangjaeger der Tunesischen Luftwaffe und ist beim Thema "Alarmstart" ziemlich fit.
Er beschleunigte schon voll beim Transfer auf die Startpiste und riss das Flugzeug dann gleich um 90 grad rum und sofort in die Hoehe. Dann glich in eine 180 Grad Kurve steil ueber den rechten Fluegel. Wahrscheinlich wollte er mit dem Winglet eine Furche in den Sand ziehen (was aber dann nicht geklappt hat). Cool. Mit solchen Leuten macht fliegen richtig Spass

Aber kein Problem. Der Flug wurde gleich fortgesetzt - direkt nach Djerba.
Der Pilot war ziemlich sportlich drauf - im normalen Leben fliegt er wohl einen Abfangjaeger der Tunesischen Luftwaffe und ist beim Thema "Alarmstart" ziemlich fit.
Er beschleunigte schon voll beim Transfer auf die Startpiste und riss das Flugzeug dann gleich um 90 grad rum und sofort in die Hoehe. Dann glich in eine 180 Grad Kurve steil ueber den rechten Fluegel. Wahrscheinlich wollte er mit dem Winglet eine Furche in den Sand ziehen (was aber dann nicht geklappt hat). Cool. Mit solchen Leuten macht fliegen richtig Spass

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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Djerba. Ankunftshalle.
Leer.
Da sassen nur die Beameten am Schalter und die waren richtig speditiv. Keine Sicherhitsbeamten, denen die Ausruestung am Guertel die Hosen runterzieht.
Und die waren richtig freundlich. Haben sich sogar speziell um ein paar Leute bemueht, de nicht mehr gut zu Fuss waren. Das Handgepaeck getragen und die Passkontrolle fuer sie gemacht, ohne dass sie anstehen mussten.
Und keiner fragte nach einem 'Cadeau'.
Das war alles echt.

Leer.
Da sassen nur die Beameten am Schalter und die waren richtig speditiv. Keine Sicherhitsbeamten, denen die Ausruestung am Guertel die Hosen runterzieht.
Und die waren richtig freundlich. Haben sich sogar speziell um ein paar Leute bemueht, de nicht mehr gut zu Fuss waren. Das Handgepaeck getragen und die Passkontrolle fuer sie gemacht, ohne dass sie anstehen mussten.
Und keiner fragte nach einem 'Cadeau'.
Das war alles echt.

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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Einen kleinen Dialog zwischen einem Touristenehepaar nach dem Flug von Tozeur nach Djerba moechte ich euch an dieser Stelle nicht vorenthalten:
Sie: Du...
Er: Ja?
Sie: Die Wueste ueber die wir gerade geflogen sind war aber wirklich oede
Er: Ja.
Sie: Ich habe die ganze Zeit geschaut. Da war nicht einmal ein Kamel.
Er: Ja.
Sie: Kein Einziges.
Er: Ja.
Sie: .....
Er: War aber trotzdem gut, dass wir das auch einmal gesehen haben.
Sie: Du...
Er: Ja?
Sie: Die Wueste ueber die wir gerade geflogen sind war aber wirklich oede
Er: Ja.
Sie: Ich habe die ganze Zeit geschaut. Da war nicht einmal ein Kamel.
Er: Ja.
Sie: Kein Einziges.
Er: Ja.
Sie: .....
Er: War aber trotzdem gut, dass wir das auch einmal gesehen haben.
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Aber ich hatte schon wieder Pech mit den Tuareg. Die hatten wohl ihre Touristinnen schon vorher abgegeben und es standen nur noch wenige der Jungs rum, welche von der "Ersatzlieferung" nichts abekommen hatten. Das war nichts fuer mich :?
Die letzte Hoffnung, die ich nun hatte, war eines der grossen Hotels. Da bestand doch sicher die Chance einen Touristen zu finden, der zwar ein Auto hatte...
...dessen Frau aber mit einem dieser Wuestenprinzen auf und davon war
Schlau; nicht?
Aber zuerst musste ich nun nach Zarzis kommen. Mit dem Taxi, klar....
...diese kleinen gelben Knubbeltaxis duerfen Djerba aber nicht verlassen.
Die konnten mich nur zur Zentale der Sammeltaxis bringen.

Sammeltaxi? Bis jetzt hatte ich immer ein eigenes Auto... ich wusste nicht mal, wie das funktioniert; trotz fast 12 Jahren in Nordafrika. Der Knubbeltaxifahrer erklaerte es mir - und somit kaufte ich ein Ticket fuer drei Kracher.
Also los!
Nichts da. 8 Passagiere muessen es sein und wir waren erst deren zwei :(
Eigentlich haette ich ja einfach Tickets fuer die noch fehlenden Passagiere kaufen koennen. Kostet ja nichts. Aber das habe ich dann nicht gemacht um endlich einmal zum Erlebnis des Originalsammeltaxifahrens zu kommen.
Irgendwann waren die Leute dann zusammen und es konnte losgehen. Sammeltaxi ist Geschmackssache. Tendenziell eher etwas wuerzig
Die letzte Hoffnung, die ich nun hatte, war eines der grossen Hotels. Da bestand doch sicher die Chance einen Touristen zu finden, der zwar ein Auto hatte...
...dessen Frau aber mit einem dieser Wuestenprinzen auf und davon war
Schlau; nicht?
Aber zuerst musste ich nun nach Zarzis kommen. Mit dem Taxi, klar....
...diese kleinen gelben Knubbeltaxis duerfen Djerba aber nicht verlassen.
Die konnten mich nur zur Zentale der Sammeltaxis bringen.

Sammeltaxi? Bis jetzt hatte ich immer ein eigenes Auto... ich wusste nicht mal, wie das funktioniert; trotz fast 12 Jahren in Nordafrika. Der Knubbeltaxifahrer erklaerte es mir - und somit kaufte ich ein Ticket fuer drei Kracher.
Also los!
Nichts da. 8 Passagiere muessen es sein und wir waren erst deren zwei :(
Eigentlich haette ich ja einfach Tickets fuer die noch fehlenden Passagiere kaufen koennen. Kostet ja nichts. Aber das habe ich dann nicht gemacht um endlich einmal zum Erlebnis des Originalsammeltaxifahrens zu kommen.
Irgendwann waren die Leute dann zusammen und es konnte losgehen. Sammeltaxi ist Geschmackssache. Tendenziell eher etwas wuerzig
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Mein Ziel war Ksar Ghilane.
DIE Oase im Herzen der unendlichen Gluthoelle der Sahara...
...mit dem idyllischen Badeteich:

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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Ich fand eine einfach Unterkunft in einem original alten Berberdorf:

Und da war dann auch einer, den ich fuer meine Zwecke nutzen konnte. Nennen wir ihn einfach "W". Er kam eben aus Libyen zurueck. Aber ohne die Freundin - die und blablabla.
Zigaretten hatte er auch keine mehr.
Er war also voll am Arsch.
Es gibt ja nichts Elenderes fuer einen Raucher, als ohne Zigaretten dazusitzen. Und wenn dann die Freundin auch noch weg ist, dann macht es die Sache auch nicht einfacher.
Und wenn alles fertig ist, dann muss man einfach wieder in die Wueste. Dort wo der Horizont unendlich ist und hinter jeder Duene unbekannte Gefahren lauern. Lagerfeuer & Motoren. Endlose Weiten. Sandstuerme, Skorpione und Schlangen. Da hingehen, wo noch keines weissen Mannes Fuss den Sand beruehrte...
...all das Zeugs halt.
Und eine Stange Zigaretten.
Eine Stange Zigaretten fuer den Fahrer mit dem Auto. Ein fairer Preis, fand ich und schlug ein.
Leider hatter er nur einen Toyota. Macht sich auf den Fotos halt schon nicht so gut wie ein LAND ROVER. Aber zum Glueck war da noch ein anderer Desert-Desparado, der ein Buschtaxi ritt. Er war dann der dritte im Bunde.

Und da war dann auch einer, den ich fuer meine Zwecke nutzen konnte. Nennen wir ihn einfach "W". Er kam eben aus Libyen zurueck. Aber ohne die Freundin - die und blablabla.
Zigaretten hatte er auch keine mehr.
Er war also voll am Arsch.
Es gibt ja nichts Elenderes fuer einen Raucher, als ohne Zigaretten dazusitzen. Und wenn dann die Freundin auch noch weg ist, dann macht es die Sache auch nicht einfacher.
Und wenn alles fertig ist, dann muss man einfach wieder in die Wueste. Dort wo der Horizont unendlich ist und hinter jeder Duene unbekannte Gefahren lauern. Lagerfeuer & Motoren. Endlose Weiten. Sandstuerme, Skorpione und Schlangen. Da hingehen, wo noch keines weissen Mannes Fuss den Sand beruehrte...
...all das Zeugs halt.
Und eine Stange Zigaretten.
Eine Stange Zigaretten fuer den Fahrer mit dem Auto. Ein fairer Preis, fand ich und schlug ein.
Leider hatter er nur einen Toyota. Macht sich auf den Fotos halt schon nicht so gut wie ein LAND ROVER. Aber zum Glueck war da noch ein anderer Desert-Desparado, der ein Buschtaxi ritt. Er war dann der dritte im Bunde.
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Damit wir aber mit all den Erschwernissen der Wueste besser umgehen konnten, beschlossen wir, uns zuerst im Hotel die Wampe vollzuhauen und Reserven anzulegen.
Machen die Tuareg auch so mit ihren Kamelen bevor sie losmarschieren. Es ist nicht falsch, wenn man sich an den jahrhunderteralten Efahrungen der Wuestenleute orientiert.
Nach zwei Tagen ging nichts mehr rein und wi machten uns auf den gefahrvollen Weg...
Machen die Tuareg auch so mit ihren Kamelen bevor sie losmarschieren. Es ist nicht falsch, wenn man sich an den jahrhunderteralten Efahrungen der Wuestenleute orientiert.
Nach zwei Tagen ging nichts mehr rein und wi machten uns auf den gefahrvollen Weg...
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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
"W" und "J" waren es sich natuerlich von Libyen her gewohnt mit lokalen Fuehrern und Touristenpolizisten zu fahren...
...ein Service der in dieser Form in Tunesien nicht geboten wurde. Und somit musste natuerlich ich die ganze harte Arbeit der Navigation uebernehmen
Darauf hatte ich natuerlich schon spekuliert
Und es wird hier wohl kaum jemanden Wundern, dass ich die Route sofort auf historische Spuren lenkte...
Das erste Ziel war die bekannte Marethlinie. Eine Befestingungsline, welche die Franzosen so um 1938 angelegt hatten, weil sie befuerchteten, dass die Italiener von Libyen aus Tunesien erobern wollten. Die Italiener sind dann aber in die andere Richtung marschiert und haben 1940 Aegypten angegriffen...
Di Tunesier haben vor Mareth ein kleines Museum eingerichtet, dass den Besuch auf jeden Fall wert ist. Gleich davor gibt es auch einige Bunker zu besichtigen. Die, die "schoen" gebaut sind, sind die von den Franzosen. Die hastig hingegossenen sind die, welche die Deutschen und die Italiener Ende 1942 errichtet haben. Wir hatten Glueck und ein anwesender Offizier der Tunesischen Armee erklaerte sich bereit, uns weitere Werke zu zeigen. Natuerlich war da auch "Rommel's persoenlicher Bunker" mit dabei. Dieser war aber eindeutig nicht dort, wo damals das Deutsche HQ lag sondern ein ehemals Franzoesisches Regiments HQ. ("Rommel's persoenliche Bunker" in Nordafrika sind aehnlich haeufig wie "Original-Locken von Elvis" in den USA.

...ein Service der in dieser Form in Tunesien nicht geboten wurde. Und somit musste natuerlich ich die ganze harte Arbeit der Navigation uebernehmen
Darauf hatte ich natuerlich schon spekuliert
Das erste Ziel war die bekannte Marethlinie. Eine Befestingungsline, welche die Franzosen so um 1938 angelegt hatten, weil sie befuerchteten, dass die Italiener von Libyen aus Tunesien erobern wollten. Die Italiener sind dann aber in die andere Richtung marschiert und haben 1940 Aegypten angegriffen...
Di Tunesier haben vor Mareth ein kleines Museum eingerichtet, dass den Besuch auf jeden Fall wert ist. Gleich davor gibt es auch einige Bunker zu besichtigen. Die, die "schoen" gebaut sind, sind die von den Franzosen. Die hastig hingegossenen sind die, welche die Deutschen und die Italiener Ende 1942 errichtet haben. Wir hatten Glueck und ein anwesender Offizier der Tunesischen Armee erklaerte sich bereit, uns weitere Werke zu zeigen. Natuerlich war da auch "Rommel's persoenlicher Bunker" mit dabei. Dieser war aber eindeutig nicht dort, wo damals das Deutsche HQ lag sondern ein ehemals Franzoesisches Regiments HQ. ("Rommel's persoenliche Bunker" in Nordafrika sind aehnlich haeufig wie "Original-Locken von Elvis" in den USA.

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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Landschaft hat's natuerlich auch. Und so scharfe kleine Tomaten:






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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Dann ging's direkt in die Wueste:

Also eigentlich war's der Strand. Wir wollten uns einen Flamingo fangen und den dann am Lagerfeuer zubereiten. Ging aber nicht. Die waren zu weit draussen im Meer und es war alles sumpfig. Unser erster Misserfolg.


Also eigentlich war's der Strand. Wir wollten uns einen Flamingo fangen und den dann am Lagerfeuer zubereiten. Ging aber nicht. Die waren zu weit draussen im Meer und es war alles sumpfig. Unser erster Misserfolg.

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Kuno
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Re: Tunesien / Reisen ohne offizielle Begleiter
Wer sich fur Rezepte interessiert findet diese unter www.flamingobraten.de


