Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Warum die Atomanlagen evakuiert wurden:

"Schläfer in Atomkraftwerken warten nur darauf zuzuschlagen"

Nach den Anschlägen in Brüssel wurde ein belgisches Atomkraftwerk nahe der deutschen Grenze teilweise evakuiert. Schon lange besteht die Sorge, dass Terroristen einen Anschlag auf ein Kraftwerk begehen könnten. Nun zeigt sich, wie konkret die Gefahr ist: Islamisten haben die Wohnung des Leiters des belgischen Entwicklungsprogramms für Kernenergie observiert. mehr...

Grüsse
Alexander
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Ralf Kiefer
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

Alexander hat geschrieben:
Ralf Kiefer hat geschrieben:Dieser Satz stört mich ungemein!
Diesen Satz habe ich bewußt gewählt und ich stehe absolut dazu.

Zugegeben. Die Datensammlerei birgt Gefahren z.B. des Mißbrauchs.
Stand der deutschen Gesetzgebung und internationalen Abkommen:
- Es ist sehr viel Datensammelei und -austausch zulässig. Es wird nur nicht gemacht. Es gibt alleine schon innerhalb Deutschlands zwischen den Bundesländern massive Probleme des Datenaustauschs.
- Noch viel mehr gilt das für den Schengenraum, wo es ein "Schengen-System" gibt, das als Austauschplattform genutzt werden soll. Es taugt allerdings nichts, weil der Datenbestand katastrophal ist.

Letzteres ist der Grund, weswegen die Herren aus Belgien recht ungestört durch halb Europa reisen konnten. Und ich bin mir sicher: die übriggebliebenen Herren praktizieren das weiterhin. Gestern und heute kam wieder(!) raus, daß die Attentäter allesamt polizeibekannt sind bzw. waren. Passiert ist deswegen im Vorfeld nichts. Gar nichts. Oben hatte ich den Hinweis darauf, daß zwei von denen eigentlich(!) in einem Gefängnis sitzen sollten.

Soll heißen, daß wir nicht mehr Datensammelei brauchen, sondern eine brauchbare Auswertung.
Alexander hat geschrieben: Die Gefahr ist aber wesentlich geringer, als der Terrorismus, mit dem wir seit einiger Zeit konfrontiert werden.
Die Gefahr für jeden Einzelnen betrachtet durch Terrorismus zu Schaden zu kommen ist sehr gering. Straßenverkehr, multiresistente Keime in Krankenhäusern, in USA privater Schußwaffengebrauch und einiges mehr ist sehr viel riskanter.
Alexander hat geschrieben: Ich bin gerne bereit, ein Stück dieser Freiheit aufzugeben im Tausch dafür, dass einige Bomben weniger hoch gehen. Und dies wurde zweifelsohne erricht. Es ist schlicht und ergreifend unmöglich, jeden "Rückkehrer" 24 Stunden zu überwachen. Da sind m.E. andere Hilfsmittel durchaus legitim.
Du bist dazu bereit, andere nicht. Ich nicht. Ich verwende kein Schlaufon, kein Mobiltelefon (mehr), ich mußte mir gerade einen speziellen PC zum Sörfen ohne Schutz anschaffen (der fliegt nach dieser Phase direkt zum E-Schrott, Stichwort Staatstrojaner). Sollte ich irgendwann ein Fahrzeug mit Ecall drin besitzen, muß ich Maßnahmen zum Deaktivieren dieser Funktion ergreifen, d.h. ich muß erst die unerwünschte Technik bezahlen, dann Technik zum Deaktivieren anschaffen, und ich muß diese alle zwei Jahre für einen Tag funktionstüchtig vorweisen. Das ist Terror, der weit intensiver wirkt.

Falls Du glaubst, daß durch die Datensammelei weniger Bomben in Mitteleuropa hochgehen, dann täuschst Du Dich. Diverse Staaten um uns herum haben seit Jahren die Vorratsdatenspeicherung u.ä., speziell Frankreich. Das nutzt nichts. Die Herren vom IS fahren durch Europa, in die Türkei, nach Syrien, kaufen die Zutaten für den Sprengstoff ein, bauen Bomben und zünden sie, wo es ihnen gerade paßt. Wie man an Brüssel sieht reichen sogar nur 3 Tage Vorbereitung. Das Datensammeln bringt nichts, ganz im Gegenteil kann man sogar vermuten, daß durch das Fixieren auf die (nicht funktionierende) Technik andere Ermittlungsmethoden zu kurz kommen. Was zeigte sich dieser Tage in Brüssel: der Pizzadienst und der Taxifahrer waren die relevanten Quellen. Und der Preis dafür: von jedem Nutzer von Mobilgeräten gibt es die Bewegungsprofile sowie die Vernetzung zu anderen Menschen.

Gruß, Ralf
Birgitt
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Belgien - Tihange-Mitarbeiter gesperrt

Beitrag von Birgitt »

Die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC bestätigte gegenüber unserer Zeitung, dass vier Mitarbeitern des Atomkraftwerks Tihange ihre Zugangsberechtigung verloren haben. Der belgische Rundfunk hatte zuvor berichtet, dass es sich um elf Personen handele [...] Jeder Mitarbeiter des AKW-Betreibers Electrabel erhält von der Nationalen Sicherheitsbehörde (Autorité Nationale de Sécurité) einen Sicherheitsbescheid (habilitation de sécurité). Nur mit diesem Bescheid dürfen Mitarbeiter in die gesicherten Zonen eines AKW, Zugang zu radioaktivem Material oder zu bestimmten Unterlagen erhalten. Die Berechtigung wurde den vier Mitarbeitern nun entzogen [...] Bislang gilt als unklar, warum der belgische Nuklearspezialist ausspioniert wurde. Eine Theorie lautet, dass von ihm radioaktives Material für eine sogenannte schmutzigen Bombe erpresst werden sollte [...] Ein Sprecher der belgischen Atomaufsichtsbehörde AFCN hatte die Existenz der Überwachungsvideos am Mittwoch in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur als „ziemlich heftig” bezeichnet.
Tihange-Mitarbeiter gesperrt, Terroristen spähen Wissenschaftler aus
24.03.2016 - Aachener Zeitung

Gruß
Birgitt
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Nach den IS-Terroranschlägen in Brüssel

Beitrag von Birgitt »

Ein guter Artikel von Karim El-Gawhary:
Nun wird wieder allerorten kommentiert, dass die brutalen Attentate in Brüssel ein Anschlag auf die westliche Lebensweise und Freiheit seien. Derweil ist die Strategie und Taktik des sogenannten "Islamischen Staates" weit ausgefeilter, als so mancher Post-Anschlags-Kommentar. In den europäischen Medien wird bislang kaum beleuchtet, dass die Dschihadisten ein bestimmtes strategisches Ziel verfolgen, das sie sehr offen diskutieren: Ihnen geht es vor allem darum, auch in Europa eine Welt in "Schwarz und Weiß" zu schaffen. Jede "Grauzone" müsse eliminiert werden, fordern sie. Gemeint ist damit die Koexistenz zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Ihr Ziel ist es, Europa weiter zu polarisieren, in der Hoffnung dann die Muslime in Europa mit ihrer Hassbotschaft mobilisieren zu können [...] Anschläge wie in Brüssel oder Paris haben also vorwiegend das Ziel, Europa zwischen Muslimen und Nichtmuslimen zu spalten. Sie sollen die Muslime zu einer Entscheidung zwingen, sich der dschihadistischen Ideologie des IS anzuschließen. Dabei hoffen die Dschihadisten des sogenannten "Islamischen Staates" auch auf eine europäische Reaktion, die die in Europa lebenden Muslime ausgrenzt, in der Hoffnung, dass diese Muslime sich dann einfacher für den Dschihad rekrutieren lassen ...
Eliminierung der Grauzone
23.03.2016 - Qantara

Gruß
Birgitt
Turi
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Turi »

Hallo Wüschigemeinde

Wenn das stimmt, ist ein Grossteil des Problems in Brüssel hausgemacht.

http://www.20min.ch/ausland/news/story/22489280

Da werden sich einige Politiker erklären müssen.

Gruss Turi
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Ralf Kiefer
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

Turi hat geschrieben: Wenn das stimmt, ist ein Grossteil des Problems in Brüssel hausgemacht.
Krass. Nur ist die Situation in .de nicht wesentlich anders. Die meisten Moscheen gehören zur DITIB. Somit sind die dem türkischen Staat, namentlich Erdogan unterstellt. Diverse Moscheegemeinden sind auch hierzulande schon negativ aufgefallen, siehe diesen Abschnitt.

Gruß, Ralf
Turi
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Turi »

Das kommt davon, wenn man zu tolerant ist gegenüber Intoleranten.

Eine Islamwissenschaftlerin der Hochschule Zürich hat in einer Diskussionsrunde, in Bezug auf den extremistischen Islam, letzte Woche eben dies gesagt;
Man darf Intoleranten nicht mit Toleranz begegnen , sonst wird dann nur ausgenutzt und für deren Ziele missbraucht.
Die Frage ist, wie lange schaut man den Hasspredigern noch zu, bzw. wann werden die dafür bekannten Moscheen kontrolliert, auch während der Predigt und die Extremisten aussortiert?

Gruss Turi
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Ralf Kiefer
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

Noch ein paar hausgemachte, belgische Probleme in der SZ:
Zwei der Brüsseler Attentäter hätten eigentlich im Gefängnis sitzen müssen. Auch die Warnungen der Türkei wurden in Belgien überhört.
Belgien, ein failed state?

Gruß, Ralf
Birgitt
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Birgitt »

Ralf Kiefer hat geschrieben:Belgien, ein failed state?
Belgien hat(te) zumindest alle Hände voll, sich selber einigermaßen zu organisieren, siehe dazu u.a. Wiki, zukunfteuropa.at und Sputnik. Möglicherweise war/ist genau dieser Zustand attraktiv für den ein oder anderen ...

Gruß
Birgitt
Alexander
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Alexander »

In Beirut gab es heute eine kleine Kundgebung am Martyrs Square. Als ich den Veranstalter nach dem Grund für die Veranstaltung fragte, meinte er, wir erklären uns solidarisch mit den Belgiern und gedenken mit den Kerzen den Opfern des Anschlages. Teilweise fahren Autos mit belgischen Flaggen in Beirut.

Viele Grüße aus dem Libanon
Alexander
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Michael K.
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Michael K. »

Hallo,

in Belgien hat Saudi Abrabien seit den 1970 Jahren die Salafisten mit Milliarden finanziert.Da braucht sich keiner wundern,dass wir heutzutage diese Situation haben.Unsere Politker,im Intresse der Wirtschaft,machen ständig Geschäfte mit dem Teufel.Menschenrechte spielen keine Rolle.Solange sich das nicht ändert,werden mit diesem Terror leben müssen.Und da mit der Terrorbekämpfung viel Geld gemacht wird,besteht kein Intresse etwas an dieser Situation zu ändern.Und nebenbei hat man noch einen guten Vorwand die Bevölkerung auszuspitzeln.Man schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe.

Grüsse

Michael
Ralf Kiefer
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

Hallo Alexander!
Alexander hat geschrieben: Zugegeben. Die Datensammlerei birgt Gefahren z.B. des Mißbrauchs. Die Gefahr ist aber wesentlich geringer, als der Terrorismus, mit dem wir seit einiger Zeit konfrontiert werden. Ich bin gerne bereit, ein Stück dieser Freiheit aufzugeben im Tausch dafür, dass einige Bomben weniger hoch gehen. Und dies wurde zweifelsohne erricht. Es ist schlicht und ergreifend unmöglich, jeden "Rückkehrer" 24 Stunden zu überwachen. Da sind m.E. andere Hilfsmittel durchaus legitim.
Versuche den Gedankengang dieser Leute nachzuvollziehen: Edward Snowden, Glenn Greenwald und Noam Chomsky.
"Wenn Sie argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist das so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Freiheit der Meinungsäußerung brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben", so Snowden weiter: Rechte wirkten nicht bloß für den Einzeln, sondern auch für das Kollektiv. "Wenn wir an die freie Presse denken: Wir sind nicht alle Journalisten. Aber wir profitieren davon."
BTW die beiden erstgenannten bewundere ich für ihren Einsatz. Den Film Citizenfour muß man gesehen haben, IMHO. Vor ein paar Wochen lief der beim NDR, ist aber (auch für die Zwangsfinanzierenden) bereits depubliziert.

Gruß, Ralf
schnorr
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von schnorr »

aus dem von ralf zitierten artikel
"Jedes Mal, wenn wir [den Terrorismus] mit dem Vorschlaghammer treffen, expandiert er", beschrieb Chomsky das Problem, "Zu den Wurzeln und Ursachen des Terrorismus vorzudringen und sie zu beseitigen, ist nicht dramatisch und aufregend, aber es würde funktionieren. Und es gibt viel Forschung darüber, warum sich Leute dem Terrorismus zuwenden. […] Junge Menschen haben mit Erniedrigung und Demütigung, ohne Hoffnung gelebt. Sie wollten etwas Würde, etwas Hoffnung, etwas Aufregendes, etwas, worauf sie sich freuen können. In ihrer Gesellschaft haben sie das nicht gefunden. Die Meisten hatten sehr wenig mit dem Islam zu tun. [Der Terrorismus] hat ihnen ein Anliegen gegeben."
da ist was dran.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
landcruiser.
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von landcruiser. »

Benjamin Franklin wurde wohl schon mal zitiert mit:

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."

Muss man ev. etwas länger drüber nachdenken.

Freiheitsrechte einzuschränken ist eine heikle Angelegenheit.

Und noch heikler wird es wenn die Politik bei jeder unpassenden Gelegenheit nach weiteren Einschränkungen ruft.

Man könnte fast denken "Nutze die Gelegenheit!"

Müssen wir Freiheitsrechte aufgaben, um die Sachen in den Griff zu bekommen, die uns die Politik eingebrockt hat?

Wird das funktionieren?

Hat die Vorratsdatenspeicherung in Frankreich die Anschläge in Paris verhindert?

"Eigentlich" kann man nichts dagegen haben, dass der Staat über all unsere Daten Kenntnis hat.

Wenn beim Staat immer zu jeder Zeit alles mit rechten Dingen zuginge.

Nur leider zeigt die Erfahrung, dass genau dies nicht der Fall ist.

Weil dort auch Menschen mit all ihren Schwächen, Wünschen und teils ganz eigenen Vorstellungen agieren.

Und genau damit habe ich heftige Bauchschmerzen.
Ralf Kiefer
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

landcruiser. hat geschrieben: Und noch heikler wird es wenn die Politik bei jeder unpassenden Gelegenheit nach weiteren Einschränkungen ruft.
Ein Kommentar aus der TAZ:
Nach den islamistischen Terroranschlägen von Brüssel hat es zwei Tage gedauert, bis die Innenminister der EU-Staaten eine gemeinsame Linie gefunden haben. [...] Andererseits fordern sie das Europäische Parlament auf, die Speicherung der Fluggastdaten aller Flüge in Europa nicht mehr länger zu blockieren.
Ein aktueller Bericht bei SpOn:
Belgien scheint mit der Aufarbeitung der Terroranschläge von Brüssel überfordert. Neben mehreren Ermittlungspannen wirft nun auch die Informationspolitik der belgischen Behörden zunehmend Fragen auf. [...]
Hintergrund der schlechten Informationspolitik ist ein Behördenchaos.
Da erkennt man doch sehr schön, wo die Prioritäten der Herrschenden hier mitten in dieser EU liegen.

Wenn diese Damen und Herren doch einfach dafür sorgen würden, daß ich die Syrer und all die anderen in ihrer Heimat besuchen könnte, wo sie sich zuhause fühlen, wo sie in ihrer Welt, in ihrer Kultur, mit ihren gesellschaftlichen und religiösen Werten und selbstbestimmt leben können, wären einige "periphere" Probleme gar nicht erst da. Immer häufiger kommt's mir so vor, daß Nineteen Eighty-Four von Orwell bereits in der Vergangenheit begonnen hat hier real zu sein:
Im Laufe der Handlung wird auch die Frage aufgeworfen, ob die Partei den Krieg mit den anderen Ländern und den Terror der verfemten Untergrundbewegung Goldsteins nicht vielleicht insgeheim selbst inszeniert, um mit dieser „Strategie der Spannung“ einen Vorwand für die massive Überwachung, den permanenten Ausnahmezustand und die umfassende Unterdrückung zu schaffen. Die Bürger werden durch die ständig wiederholte Parole „Der Große Bruder sieht dich“ („Big Brother is Watching You“) fortlaufend an ihre Überwachung erinnert.
Gruß, Ralf
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