Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

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Alexander
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Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Explosionen am Flughafen in Brüssel

Bei zwei Explosionen am Brüsseler Flughafen sind nach Medienberichten am Dienstag mehrere Personen verletzt worden. Der Bahnverkehr zum Flughafen ist unterbrochen. Näheres und die Umstände sind derzeit noch nicht bekannt.

http://www.welt.de/politik/article15355 ... essel.html

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Alexander
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Re: Explosionen am Flughafen in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Liveticker: Mehrere Explosionen am Flughafen in Brüssel

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Re: Explosionen am Flughafen in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Laut Medienberichten gab es mindestens 14 Tote. Der Flugbetrieb wurde eingestellt. Im Flughafengebäude wurden noch mehrere Bomben gefunden, die nicht explodierten.

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Re: Explosionen am Flughafen in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Es gab eine weitere Explosion in einer Metrostation in der Nähe des EU Parlaments.
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Re: Explosionen am Flughafen in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Die Metro Stationen wurden gesperrt, nachdem es jeweils in den Stationen Arts-Loi Kunst-Wet, Maelbeek und Schuman weitere Anschläge gab.

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eberhard
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Re: Explosionen am Flughafen in Brüssel

Beitrag von eberhard »

Belgiens Sicherheitsbehörden haben Fehler gemacht, sagt Terrorismusexperte Joachim Krause. Im Gespräch mit tagesschau.de erklärt er, warum Brüssel trotz aller Sicherheitsmaßnahmen erneut zum Anschlagsziel der Islamisten wurde [...]

tagesschau.de: Die belgischen Behörden hatten die Terrorwarnstufe nach der Festnahme Abdeslams nicht erhöht, sondern auf der Stufe zwei belassen, die eine "mäßige" Bedrohung sieht. Haben die Behörden fahrlässig gehandelt?

Krause: Ich kann das Verhalten der belgischen Behörden nicht nachvollziehen. Aus dem islamistischen Milieu wurde ja mit Vergeltungsmaßnahmen gedroht. Da hätte man zumindest den Zugang zur Abflughalle des Flughafens Zaventem ebenso sichern müssen wie größere Bahnhöfe. Das ist offensichtlich nicht geschehen. Wie es aussieht, konnten ein Attentäter mit einem Sprengstoffgürtel und ein zweiter mit einem Koffer Sprengstoff unbehelligt in den Flughafen kommen. Das hätte nicht passieren dürfen ...

Weiterlesen: Anschläge in Brüssel "Brutstätte für islamistische Kämpfer"
22.03.2016 - tagesschau
albrecht willems
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von albrecht willems »

Seit die Anschlaege in Paris gibst immer Stufe 3, nun mit der Anhalt von der Abdeslam war es Stufe 4, und bleibt weiter so.
Gibst es an Deutsche Flughafen an Haupteingang! der Check-In, schon eine Kontrolle?=Unmogliche sache denke ich so. When man das versucht zu machen, in Schlange zu stehen bis auf der Parkplatz, wer sagt es stehen keine Typen :shock: dazwissen? Das problem wird nur verlaengert/verschoben.
Gibst nur Kontrolle-Stelle am Gates-Eingangen.
grus
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landcruiser.
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von landcruiser. »

Bei deutschen Flughäfen gibt es m.W. auch keine komplette Kontrolle bei Betreten des Flughafengeländes. Auch nicht bei Bahnhöfen.

Hier wurde aber m.W. auch noch keine erhöhte Eskalationsstufe hinsichtlich Terrorgefahr verkündet?

Abgesehen davon wäre das mit den vorhandenen Polizisten kaum möglich und würde wohl auch zum Chaos führen.

Mir kommt es so vor, dass es vor dem Anschlag einige Ungereimtheiten gibt.

Vor ein paar Tagen suchen sie jemand, der an den Anschlägen in Paris beteiligt gewesen sein soll.

Aufgrund fehlender Ausrüstung müssen sie abbrechen, weil sie beschossen werden und mindestens ein Verdächtiger entkommt.

Vier Polizisten werden verletzt?

Sie suchen ohne geeignete Ausstattung nach Selbstmordattentatterroristen?

Weiter
Einer der beiden habe die Wohnung gemietet, die von der Polizei vergangene Woche durchsucht wurde und die auf die Spur zu dem am Freitag verhafteten mutmaßlichen Paris-Attentäter Salah Abdeslam geführt habe.
Und genau der sprengt sich jetzt auf dem Flughafen in die Luft?

Er wurde nicht gesucht?

Auf dem Flughafen laufen drei "nordafrikanisch" aussehende Männer mit Gepäckwagen rum und zwei tragen nur je einen Handschuh?

Und das hat keiner von den Sicherheitskräften bemerkt?

Absolute Sicherheit gibt es nirgends und menschliche Fehler passieren unvermeidbar immer wieder.

Nur was da im Vorfeld (teils über Jahre) abgelaufen ist, stimmt mich schon nachdenklich.

Die nächsten Anschläge sind sicher, fragt sich nur wo es passieren wird.

Und im Übrigen bin ich der Meinung das es nicht IS, sondern Daesh heißt und das sie ausgerottet werden müssen.
albrecht willems
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von albrecht willems »

Zwischen der Linien/Worten mochte ich lesen...nun ja, die Belgische Sicherheidskraften.... :?: Was ist passiert denn am Kolner-Bahnhof :?: Es gib soviele Un-erklaerbare/Un-Wahrscheinliche Sachen um der Globus :!: Trotzdem, keine angst haben, mochte ich noch sagen.
Bin damals(2000) Uberfallen gewesen in Harare(Zim) mit verletzungen/verwundungen, trotzdem mache ich weiter.
grus
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landcruiser.
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von landcruiser. »

albrecht willems hat geschrieben:Zwischen der Linien/Worten mochte ich lesen...
Musst du bei mir nicht, ist so gemeint wie geschrieben.

Auf keinen Fall irgendein Vorwurf gegen irgendjemand, dazu fehlen mir jegliche Informationen und Detailwissen.

Einfach nur Fragen, die mir so im Kopf rumgehen.
Guido3

Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Guido3 »

Hallo,

so unfassbar schlimm das für die Betroffenen ist: Solche Anschläge wie jetzt in Brüssel halten unsere Gesellschaften vermutlich noch aus.

Es gibt offenbar Hinweise, dass die Attentäter sich auch konkret mit Anschlägen auf Atomkraftwerke beschäftigt haben und laut Medienberichten ein IS-Sympathisant in einem belgischen Kraftwerk Zugang zum "innersten Sicherheitsbereich" hatte (FAZ, Süddeutsche, Tagesspiegel). Deshalb mussten gestern bis auf die essentiell notwendige Kernmannschaft alle Mitarbeiter das Gelände der jeweiligen Atomkraftwerke in Belgien verlassen.

Die Reaktoren sollen ja sehr gut und redundant gegen Anschläge, Sabotage und Ausfälle gesichert sein und so schnell passiert da wohl nichts. Sagen die Experten. Ich habe da keine Ahnung von. Nur hat eben das Schadensszenario im Worst Case eine ganz andere Dimension als jede Bombe am Flughafen oder Bahnhof. Das AKW Brokdorf an der Elbe ist hier nur 13 km Luftlinie entfernt. Da darf man sich vielleicht noch mal Gedanken machen, ob man wirklich schon genug zur Risikominimierung tut.

Beste Grüße

Guido
Ralf Kiefer
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

Guido3 hat geschrieben: Die Reaktoren sollen ja sehr gut und redundant gegen Anschläge, Sabotage und Ausfälle gesichert sein und so schnell passiert da wohl nichts. Sagen die Experten.
Die sagen i.A. "Bei uns ist Kernkraft sicher!". Leider nur vergessen sie die "kleinen" Risse speziell in fast allen belgischen Reaktoren ganz gerne. Hier ein Hinweis auf die Anzahl:
In den Reaktordruckbehältern der beiden belgischen Atomkraftwerke Doel 3 und Tihange 2 gibt es deutlich mehr Risse, als bisher bekannt war. Eine neue Analyse habe ergeben, dass sich in den stählernen Behältern, die das Herzstück eines Atomreaktors bilden, nicht 10.000, sondern mehr als 16.000 feine Risse befinden, gab der Chef der staatlichen Atomaufsicht FANC, Jan Bens, am Freitag bekannt.
Wer sich nicht vorstellen kann, was "Mikrorisse" in Reaktordruckbehältern in Belgien bedeutet, schaut sich hier mal das Foto an.

Daß die Auskenner der Reaktormechanik wie die Ratten ein sinkendes Schiff verlassen, wenn kleinere Erschütterungen in der Nähe drohen, ist nachvollziehbar. Die Schweizer sind schon einen Schritt weiter, denn dort etabliert sich bereits die Fernwartung.

Gruß, Ralf
Alexander
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Hallo Albrecht,
albrecht willems hat geschrieben: Gibst es an Deutsche Flughafen an Haupteingang! der Check-In, schon eine Kontrolle?=Unmogliche sache denke ich so. When man das versucht zu machen, in Schlange zu stehen bis auf der Parkplatz, wer sagt es stehen keine Typen
Eine gute Frage. Theoretisch (wirklich nur theoretisch) könnte man Schleusen einrichten, hundert Meter entfernt von den anderen Menschen, in der nur Einzelpersonen kontrolliert werden. Was wird passieren? Der Terrorist sprengt sich in der wartenden Menschenmenge in die Luft.

Da hilf auch nicht…
landcruiser. hat geschrieben:Auf dem Flughafen laufen drei "nordafrikanisch" aussehende Männer mit Gepäckwagen rum und zwei tragen nur je einen Handschuh?
Und das hat keiner von den Sicherheitskräften bemerkt?
Belgien als ehemalige Kolonialmacht hat eine große arabische Population im Land. Besonders in den großen Städten wie Brüssel. Ob auf Flughäfen oder Bahnhöfen sieht man „Dunkelhäutige“ in großer Zahl. Mit Hut, oder ohne. Mit Koffer oder Rucksack, oder ohne. Wenn ein Terrorist in der Menge oder im Flughafen steht, ist das Kind bereits in den Brunnen gefallen. Selbst wenn man einen Verdachtsmoment hat, kann man den Verdächtigen nicht einfach durch einen Kopfschuss eliminieren. Selbst wenn er in seiner Tasche eine Bombe mitführt. Sonst müsste man viele unbeteiligte erschießen. An einem Flughafen ist es eben mal typisch, dass Menschen mit einem Koffer auf der Karre durch die Gegend laufen.

Fehler wurden allerdings im Vorfeld gemacht.

Bevor Abdeslam am Wochenende von der Polizei festgenommen wurde, geriet er zugekifft und Haschisch rauchend in eine Polizeikontrolle. Ein Polizist meinte nur lapidar: Heute haben wir wichtigeres zu tun, als uns mit Drogendelikte zu befassen und ließ in weiterfahren. Auf Abdeslam kam man nur mit Hilfe von Kommissar Zufall. Der Terrorist bestellte eine große Runde Pizzas bei einem Pizzadienst an eine Adresse, wo nur eine Frau gemeldet war. Da die Frau nicht alle Pizzen verdrücken konnte, erregte dies das Interesse der Polizei, wodurch Abdeslam festgenommen werden konnte. Das Telefon wurde offensichtlich schon abgehört.

Tatsächlich muss man auch den Polizisten zugutehalten, dass es nicht einfach ist, selbst mit Steckbrief auf die Schnelle die richtige Person zu erkennen. Etwas Anderes ist es, wenn jemand die Person kennt. Da kann das Bild noch so verschwommen sein. Die Person wird trotzdem erkannt.

Mich stört etwas, dass sich jetzt die Experten und Schlaumeier als große Fahndungsprofis in den Medien und Kommentaren unter den Artikeln aufspielen. Bisher haben die Behörden m.E. einen guten Job gemacht und einiges im Vorfeld schon im Keim erstickt. Ohne Abhören von Telefongesprächen und Scannen von Emails wäre dies mit in diesem Umfang mit Sicherheit nicht möglich gewesen. Das sollten auch einmal Datensammelparanoiker überdenken.

Der Kampf gegen diese Terroristen ist teilweise ein Kampf gegen Schatten. Die Sicherheitsbehörden müssen sich schneller als die Schatten bewegen. Nur so haben sie eine Chance, Anschläge wie die in Brüssel im Vorfeld zu unterbinden. Die Wahrscheinlichkeit, dass es aber trotzdem knallt ist sehr groß. So wie die Erde keine Scheibe ist, gibt es gegen den Terrorismus keinen 100% Schutz. In den meisten Fällen ist nur Schadensbegrenzung möglich.

Grüsse
Alexander
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Ralf Kiefer »

Alexander hat geschrieben:Das sollten auch einmal Datensammelparanoiker überdenken.
Dieser Satz stört mich ungemein!

Was ein paar spezielle Typen angeht, die mit den Attentaten in Paris und Brüssel zu tun hatten, steht z.B. hier bei SpOn:
Wie die Tageszeitung "Dernière Heure" berichtet, hatte ein Brüsseler Gericht Ibrahim El Bakraoui im Oktober 2010 zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Einige Monate zuvor hatte er mit zwei Komplizen einen Börsenmakler überfallen und einen Polizisten mit Schüssen aus einer Kalaschnikow verletzt.
Wo sein Aufenthaltsort eigentlich(!) sein sollte, kann man nachrechnen.

Gruß, Ralf
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Re: Belgien - Anschläge auf Flughafen und Metro in Brüssel

Beitrag von Alexander »

Ralf Kiefer hat geschrieben:Dieser Satz stört mich ungemein!
Diesen Satz habe ich bewußt gewählt und ich stehe absolut dazu.

Zugegeben. Die Datensammlerei birgt Gefahren z.B. des Mißbrauchs. Die Gefahr ist aber wesentlich geringer, als der Terrorismus, mit dem wir seit einiger Zeit konfrontiert werden. Ich bin gerne bereit, ein Stück dieser Freiheit aufzugeben im Tausch dafür, dass einige Bomben weniger hoch gehen. Und dies wurde zweifelsohne erricht. Es ist schlicht und ergreifend unmöglich, jeden "Rückkehrer" 24 Stunden zu überwachen. Da sind m.E. andere Hilfsmittel durchaus legitim.

Grüsse
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