Stammen Taliban von Israeliten ab?
Moderator: Moderatoren
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Hey Schu,
das wäre doch gar keine Sensation, als "Söhne Abrahams" sind sie doch sowieso schon verwandt..........mit den Christen! Ja,ja unsere Brüder die Taliban
das wäre doch gar keine Sensation, als "Söhne Abrahams" sind sie doch sowieso schon verwandt..........mit den Christen! Ja,ja unsere Brüder die Taliban
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Alexander
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Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Der letzte Satz in diesem Beitrag lautet:
Die Taliban sind heute Moslems. Shahnaz hofft nach Angaben der "Jerusalem Post", dass nach einer Bestätigung ihrer Thesen Moslems und Juden einander näherkommen und ihre historischen Feindseligkeiten vergessen könnten.
Es wäre schön, wenn es so wäre.
Grüsse
Alexander
Die Taliban sind heute Moslems. Shahnaz hofft nach Angaben der "Jerusalem Post", dass nach einer Bestätigung ihrer Thesen Moslems und Juden einander näherkommen und ihre historischen Feindseligkeiten vergessen könnten.
Es wäre schön, wenn es so wäre.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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Kuno
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Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
"Die Christen" koennen nicht mit jemandem verwandt sein, weil es da keine "Abstammung" in diesem Sinne gibt. Genau so schlau ist der Titel bei "N-TV". Das Stipendium ist ja eh nicht wirklich ueberragend - es interessiert die Israeli hoechstens, wo denn ihre ausgewanderten Leute verblieben sind; es geht aber nicht darum, nachzuweisen, dass "die Taliban" eigentlich juedischen Urpsrungs sind... und ganz nebenbei duerfte ja bekannt sein, dass "die Taliban" wie "die Christen" kein Stamm / Volk sind.
Der gute Journalist, welcher schon seit Mitte der 1970er Jahre aus der Gegend berichtet und die Geschichte hinter der Nachricht kennt hat solche Meldungen wohl genau so noetig wie N-TV :?
Der gute Journalist, welcher schon seit Mitte der 1970er Jahre aus der Gegend berichtet und die Geschichte hinter der Nachricht kennt hat solche Meldungen wohl genau so noetig wie N-TV :?
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Wie daneben kann ein Redakteur sein?
...mit ein ganz klein wenig Recherche hätte er festgestellt, dass die Taliban keine Volksgruppe sind ...
Kopfschüttelnd,
Peter
...mit ein ganz klein wenig Recherche hätte er festgestellt, dass die Taliban keine Volksgruppe sind ...
Kopfschüttelnd,
Peter
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Kuno! Du hast den Ir
nie - Marker übersehen!
Im übrigen, selbst wenn die Afridi Pathans "isrealitischen Ursprungs" wären - na und - ist doch nichts besonderes, wenn Verwandte verschiedenen Religionen anhängen. Sowas gibt es des öfteren sogar innerhalb einer Familie. Die Frage ist bloß wie man damit umgeht. Deshalb Alex, ...
Im übrigen, selbst wenn die Afridi Pathans "isrealitischen Ursprungs" wären - na und - ist doch nichts besonderes, wenn Verwandte verschiedenen Religionen anhängen. Sowas gibt es des öfteren sogar innerhalb einer Familie. Die Frage ist bloß wie man damit umgeht. Deshalb Alex, ...
Gruß Bennemsi"Es wäre schön, wenn es so wäre"
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schu achbar ?
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Natürlich sind die Talibs keine Volksgruppe , aber das macht doch nix.
Sollte sich das per DNS Vergleich bestätigen u. sich das geographisch in etwa festlegen lassen, dann haben viele Talibs eben Hebru-Wurzeln.
Man muss sich dann nur noch abstimmen bei einer eventuellen WG.
Also Talibs: Gar keine Musik, Hebräer: Nur Samstags nicht...
Naja, wird schon
Sollte sich das per DNS Vergleich bestätigen u. sich das geographisch in etwa festlegen lassen, dann haben viele Talibs eben Hebru-Wurzeln.
Man muss sich dann nur noch abstimmen bei einer eventuellen WG.
Also Talibs: Gar keine Musik, Hebräer: Nur Samstags nicht...
Naja, wird schon
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schu achbar ?
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Um nicht wieder einen angestaubten Fred hervor zu kramen pack ich es mal hier rein:
Trotz anhaltender Gewalt, Armut und anderer drängender Probleme blickt erstmals seit Jahren wieder eine grosse Mehrheit der Afghanen optimistisch in die Zukunft.
(sda/dpa) Nach einer zweieinhalb Wochen vor der Afghanistan-Konferenz in London veröffentlichten Umfrage von WDR/ARD, des US-Senders ABC und der britischen BBC sehen 70 Prozent der Menschen ihr Land auf dem richtigen Weg. Das ist ein Anstieg um 30 Punkte gegenüber der Untersuchung vor einem Jahr.
http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 85947.html
Trotz anhaltender Gewalt, Armut und anderer drängender Probleme blickt erstmals seit Jahren wieder eine grosse Mehrheit der Afghanen optimistisch in die Zukunft.
(sda/dpa) Nach einer zweieinhalb Wochen vor der Afghanistan-Konferenz in London veröffentlichten Umfrage von WDR/ARD, des US-Senders ABC und der britischen BBC sehen 70 Prozent der Menschen ihr Land auf dem richtigen Weg. Das ist ein Anstieg um 30 Punkte gegenüber der Untersuchung vor einem Jahr.
http://www.nzz.ch/nachrichten/internati ... 85947.html
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Kuno
- Beiträge: 9586
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- Kontaktdaten:
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Man koennte jetzt ja ganz boese sein und sagen, dass das Land ja so kaputt ist, dass man zwangslaeufig davon ausgehen muss, dass es nur noch besser werden kann.
Aber - es ist doch mehr als beeindruckend, wenn ein Volk, dass seit ueber 30 Jahren eigentlich nur noch Krieg und Zerstoerung kannte sich mehrheitlich optimistisch zur Zukunft stellt. Und interessant ist sowas ja dann, wenn man das pessimistische Gejammer in "unseren Breitengraden" als Kontrast dazu vernimmt.
Aber - es ist doch mehr als beeindruckend, wenn ein Volk, dass seit ueber 30 Jahren eigentlich nur noch Krieg und Zerstoerung kannte sich mehrheitlich optimistisch zur Zukunft stellt. Und interessant ist sowas ja dann, wenn man das pessimistische Gejammer in "unseren Breitengraden" als Kontrast dazu vernimmt.
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Josef al Nemsawi
- Beiträge: 68
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- Wohnort: Damaskus
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Habe ich das jetzt wirklich richtig verstanden?
Die Taliban sollen von den Juden abstammen! Wenn man den Nahen osten geschichtlich betrachtet, so bräuchte man dazu wohl keine Wissenschafter, noch dazu solche welche Gen-technische Versuche anstellen wollen.
Bereits in der Bibel, wie auch in der Thora, ja auch im Koran steht, daß der Stammvater Abraham sieben Söhne hatte, einer und der ist in diesem Sinne wichtig, hieß Sam (jüd.) oder auch Sem (arab.) Dieser wieder war der Stammvater aller Menschen welche im arabischen Raum geboren, bzw. aus diesem entstammen. Also Alle, Juden, Moslems, Christen, welche im Nahen Osten geboren, sind Semiten. Punkt!
Wenn wir von der anderen Seite ausgehen, so stammt die jüd. Religion aus dem Zweistromland, zwischen Euphrat und Tigris.
Zur selben Zeit als die jüd. Religion ihren Anfang hatte, existierte bereits eine andere Eingottreligion mit dem Namen Sabaeer heute besser bekannt unter dem Bgriff Sabaaer - Mandaeer. Deren letzter Prophet war der, bei den Christen bekannte Johannes der Täufer, dessen Haupt in der Omayyadenmoschee in Damaskus liegt.
Nun wird die Frage erhoben: Stammen die Taliban von den Juden ab?
Betrachten wir es von der religiösen Seite, dann kann man diese Fage mit einem absolutem Ja beantworten.
Begründung:
Aus der jüdischen Religion ging die Religion der Christen hervor. Diese begann sich in viele Gruppierungen zu spalten. Eine dieser Sekten hieß Arianer. Als diese beim ersten Konzil von Nicaee verteufelt wurden, so läßt sich nachvollziehen, gründete Mohammed, mit einer Nichte des Bischofs der Arianer verheiratet, eine neue Glaubensgruppe welche heute Islam genannt wird. Da die Taliban eine Sekte des Islams darstellen ist es klar erwiesen, daß die Taliban = Islam. Sekte, dem Judentum ensprungen.
Betrachten wir es abstammungsgeschichtlich, so ist die Annahme, daß die Afghanen jüdischer Familien entstammen absoluter Unsinn.
Natürlich könnte es sein, daß der eine oder Andere aus dem Nahen Osten, durch das riesige Persien nach Afghanistan gekommen wäre, doch daraus abzuleiten, daß jetzt ALLE, Taliban im Besonderen jüdischer Abstammung wären ist in keiner Weise schlüssig zu beweisen.
Josef al Nemsawi
aus Damaskus
Die Taliban sollen von den Juden abstammen! Wenn man den Nahen osten geschichtlich betrachtet, so bräuchte man dazu wohl keine Wissenschafter, noch dazu solche welche Gen-technische Versuche anstellen wollen.
Bereits in der Bibel, wie auch in der Thora, ja auch im Koran steht, daß der Stammvater Abraham sieben Söhne hatte, einer und der ist in diesem Sinne wichtig, hieß Sam (jüd.) oder auch Sem (arab.) Dieser wieder war der Stammvater aller Menschen welche im arabischen Raum geboren, bzw. aus diesem entstammen. Also Alle, Juden, Moslems, Christen, welche im Nahen Osten geboren, sind Semiten. Punkt!
Wenn wir von der anderen Seite ausgehen, so stammt die jüd. Religion aus dem Zweistromland, zwischen Euphrat und Tigris.
Zur selben Zeit als die jüd. Religion ihren Anfang hatte, existierte bereits eine andere Eingottreligion mit dem Namen Sabaeer heute besser bekannt unter dem Bgriff Sabaaer - Mandaeer. Deren letzter Prophet war der, bei den Christen bekannte Johannes der Täufer, dessen Haupt in der Omayyadenmoschee in Damaskus liegt.
Nun wird die Frage erhoben: Stammen die Taliban von den Juden ab?
Betrachten wir es von der religiösen Seite, dann kann man diese Fage mit einem absolutem Ja beantworten.
Begründung:
Aus der jüdischen Religion ging die Religion der Christen hervor. Diese begann sich in viele Gruppierungen zu spalten. Eine dieser Sekten hieß Arianer. Als diese beim ersten Konzil von Nicaee verteufelt wurden, so läßt sich nachvollziehen, gründete Mohammed, mit einer Nichte des Bischofs der Arianer verheiratet, eine neue Glaubensgruppe welche heute Islam genannt wird. Da die Taliban eine Sekte des Islams darstellen ist es klar erwiesen, daß die Taliban = Islam. Sekte, dem Judentum ensprungen.
Betrachten wir es abstammungsgeschichtlich, so ist die Annahme, daß die Afghanen jüdischer Familien entstammen absoluter Unsinn.
Natürlich könnte es sein, daß der eine oder Andere aus dem Nahen Osten, durch das riesige Persien nach Afghanistan gekommen wäre, doch daraus abzuleiten, daß jetzt ALLE, Taliban im Besonderen jüdischer Abstammung wären ist in keiner Weise schlüssig zu beweisen.
Josef al Nemsawi
aus Damaskus
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schu achbar ?
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
War Chadidscha (Muhammads erste Frau) die Nichte dieses Arianer-Bischofs ?
Interessant, wusste ich noch nicht.
Was bei der stammesgeschichtlichen These rauskommt... mal abwarten.
Kann mir garnicht vorstellen, dass es allein zahlenmäßig eine bedeutsame
Wanderung Richtung heutiges Afghanistan gab.
Gruss,
Schu
Interessant, wusste ich noch nicht.
Was bei der stammesgeschichtlichen These rauskommt... mal abwarten.
Kann mir garnicht vorstellen, dass es allein zahlenmäßig eine bedeutsame
Wanderung Richtung heutiges Afghanistan gab.
Gruss,
Schu
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Josef al Nemsawi
- Beiträge: 68
- Registriert: Di 7. Jul 2009, 11:19
- Wohnort: Damaskus
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Hallo Schu achbar
du hast es erfasst.
Da Mohammed seine erste "Vision" erst mit 41 Jahren bekam und dann binnen kurzem eine ausgereifte Religion auf den Tisch legen konnte, scheint es, wenn wir von der Möglichkeit einer Gotteseingebung absehen, daß Mohammed länger Zeit hatte über eine neue Form des Zusammenlebens nachzudenken. Wenn wir weiters die zahlreichen Einfließungen aus dem Christentum betrachten, Kain und Abel, Siebenschläfergeschichte etc. so müssen wir feststellen, daß Mohammed lediglich die rel. Lebensumstände öndern wollte, jedoch nicht an den Grundfesten der christlichen Religion rüttelte.
Fazit:
Der Islam könnte eine Sekte des Christentums sein. Ein Christentum welches vor 1400 Jahren begann sich der beginnenden Feudalgesellschaft anzunähern.
Liebe Grüsse
Josef aus Damaskus
du hast es erfasst.
Da Mohammed seine erste "Vision" erst mit 41 Jahren bekam und dann binnen kurzem eine ausgereifte Religion auf den Tisch legen konnte, scheint es, wenn wir von der Möglichkeit einer Gotteseingebung absehen, daß Mohammed länger Zeit hatte über eine neue Form des Zusammenlebens nachzudenken. Wenn wir weiters die zahlreichen Einfließungen aus dem Christentum betrachten, Kain und Abel, Siebenschläfergeschichte etc. so müssen wir feststellen, daß Mohammed lediglich die rel. Lebensumstände öndern wollte, jedoch nicht an den Grundfesten der christlichen Religion rüttelte.
Fazit:
Der Islam könnte eine Sekte des Christentums sein. Ein Christentum welches vor 1400 Jahren begann sich der beginnenden Feudalgesellschaft anzunähern.
Liebe Grüsse
Josef aus Damaskus
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schu achbar ?
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Entwicklungshilfe für Afghanistan wird verdoppelt.
- Die Bundesregierung will die jährliche Entwicklungshilfe für Afghanistan nach Angaben des CDU- Außenpolitikers Ruprecht Polenz von 125 Millionen auf 250 Millionen Euro erhöhen. Gleichzeitig solle die Zahl der Polizeiausbilder auf 200 verdoppelt werden.
http://www.lvz-online.de/brennpunkte/co ... _mldg.html
- Die Bundesregierung will die jährliche Entwicklungshilfe für Afghanistan nach Angaben des CDU- Außenpolitikers Ruprecht Polenz von 125 Millionen auf 250 Millionen Euro erhöhen. Gleichzeitig solle die Zahl der Polizeiausbilder auf 200 verdoppelt werden.
http://www.lvz-online.de/brennpunkte/co ... _mldg.html
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Hallo Josef,
The Monastery "Deir Mar Musa" in Syria - A Haven for Spirituality and Dialogue
Dieses Kloster gilt als eine Oase des islamisch/christlichen Dialoges. Zumindest behauptet das der Autor. Aus dem Artikel geht nicht hervor, aus welchen Aktivitäten der Dialog dort nun besteht. Ist das jetzt bloß so eine Art Ausflugs-Ziel (......As many hijab-covered women and girls come to the monastery for day trips as local Christians and western travelers.....) wo halt Christen und Muslims hinkommen. Auch sonst gibt der Text außer allgemeinen Evidenzen wie "...Christians in Syria say "Allah" but in the west "Allah" is associated with Islam pure and simple. .."
Mich würde interessieren, ob dort wirklich auch was substanzielles an Dialog passiert. Weißt Du vielleicht was darüber, bist ja näher dran.
Im übrigen
Bis das Christentum nach seiner Gründung "Rechtfertigungsideologie für herrschende Machtverhältnisse" wurde, (eins muß man dem ollen Kalle und dem Fritze lassen, da werden sie in Bezug auf "Religion" noch lange recht behalten) sind mehr als 300 Jahre vergangen. Im Fall des Islam waren Religion und (Gottes)Staat siamesische Zwillinge und wenn es nach all den salafistisch inspirierten Islamisten geht, die immer nur zurück schauen, wird es noch lange so bleiben........
Und dann gibt es noch in Europa jene, welche friedlich und sehr erfolgreich ihren Djihad als langen Marsch durch die Institutionen angetreten haben.... auch sie Feinde der Zivilgesellschaft! ( Dieser Link über die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft ist zwar schon älter, gibt aber eine gute Zusammenfassung)
Gruß Bennemsi
The Monastery "Deir Mar Musa" in Syria - A Haven for Spirituality and Dialogue
Dieses Kloster gilt als eine Oase des islamisch/christlichen Dialoges. Zumindest behauptet das der Autor. Aus dem Artikel geht nicht hervor, aus welchen Aktivitäten der Dialog dort nun besteht. Ist das jetzt bloß so eine Art Ausflugs-Ziel (......As many hijab-covered women and girls come to the monastery for day trips as local Christians and western travelers.....) wo halt Christen und Muslims hinkommen. Auch sonst gibt der Text außer allgemeinen Evidenzen wie "...Christians in Syria say "Allah" but in the west "Allah" is associated with Islam pure and simple. .."
Mich würde interessieren, ob dort wirklich auch was substanzielles an Dialog passiert. Weißt Du vielleicht was darüber, bist ja näher dran.
Im übrigen
Warum auch nicht? Aus Sicht der Römer war das junge Christentum auch ganz einfach eine jüdische Sekte. Bloß war schon der junge Islam eben außer Religion noch gleichzeitig was anderes: politische Staatsideologie und militärische Agenda. Ja, nur Religion alleine war der Islam nie. Beim Islam von "Religion" zu sprechen ist also eigentlich verkürzend.Der Islam könnte eine Sekte des Christentums sein.
Bis das Christentum nach seiner Gründung "Rechtfertigungsideologie für herrschende Machtverhältnisse" wurde, (eins muß man dem ollen Kalle und dem Fritze lassen, da werden sie in Bezug auf "Religion" noch lange recht behalten) sind mehr als 300 Jahre vergangen. Im Fall des Islam waren Religion und (Gottes)Staat siamesische Zwillinge und wenn es nach all den salafistisch inspirierten Islamisten geht, die immer nur zurück schauen, wird es noch lange so bleiben........
Und dann gibt es noch in Europa jene, welche friedlich und sehr erfolgreich ihren Djihad als langen Marsch durch die Institutionen angetreten haben.... auch sie Feinde der Zivilgesellschaft! ( Dieser Link über die Eroberung Europas durch die Muslim-Bruderschaft ist zwar schon älter, gibt aber eine gute Zusammenfassung)
Gruß Bennemsi
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schu achbar ?
Re: Stammen Taliban von Israeliten ab?
Hmm, also ich kann mich mit Euren Schlussfolgerungen nicht so ganz anfreunden.
Nur weil man teilweise das vorangegangene Buch als Grundlage nimmt oder eine gemeinsame Menschheitsgeschichte beschreibt ist man noch lange nicht
einfach nur eine sektiererische Abspaltung.
Das Christentum wäre eine jüdische Sekte, wenn es wenigstens den selben Gott hätte. Aber Jesus war für die Juden ein Nichts, ein Spinner u. Verräter u. ist es immer noch.
Für die Moslems ist er wenigstens Rasul Issa, also ein wichtiger Prophet.
Aber Trinität u. sein Kreuzigungstod wird komplett verneint. Christen, die an die Dreifaltigkeit glauben, sind laut Koran ungläubig.
Es scheint grundsätzlich praktisch zu sein schon bestehende Dinge in den neuen Kult mit einzubauen. Die Kaba gabs als Kult auch schon vorher, die Christen übernahmen von den Heiden in Europa auch viele Bräuche.
Das ist für mich jeweils nur das Appeasement an das Bestehende, um es mit der Akzeptanz bei den Massen etwas leichter zu haben.
Nur weil man teilweise das vorangegangene Buch als Grundlage nimmt oder eine gemeinsame Menschheitsgeschichte beschreibt ist man noch lange nicht
einfach nur eine sektiererische Abspaltung.
Das Christentum wäre eine jüdische Sekte, wenn es wenigstens den selben Gott hätte. Aber Jesus war für die Juden ein Nichts, ein Spinner u. Verräter u. ist es immer noch.
Für die Moslems ist er wenigstens Rasul Issa, also ein wichtiger Prophet.
Aber Trinität u. sein Kreuzigungstod wird komplett verneint. Christen, die an die Dreifaltigkeit glauben, sind laut Koran ungläubig.
Es scheint grundsätzlich praktisch zu sein schon bestehende Dinge in den neuen Kult mit einzubauen. Die Kaba gabs als Kult auch schon vorher, die Christen übernahmen von den Heiden in Europa auch viele Bräuche.
Das ist für mich jeweils nur das Appeasement an das Bestehende, um es mit der Akzeptanz bei den Massen etwas leichter zu haben.




