Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Moderator: Moderatoren
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
schuh achbar ? schrieb: ....Es ist also nicht das Problem das eine multikulturelle Kultur einziehen würde - es ist eher das Problem das es diese auf lange Sicht nicht geben wird , da sich jenseits aller 4 Jahres Wahlperioden eine fremde Kultur durchsetzen wird....
wie kann ich dir helfen, das du von der migrantenphobie loskommst, schuh achbar ?
ich meine das wirklich ernsthaft, das ist jetzt kein Sarkasmus !!
Innen in dir drin spürst du doch deine eigene Zweifel, laß sie doch mal zu !
lies doch noch mal meine paar Postings durch, das ist alles drin, mehr geht eigentlich nicht mehr.
Ethno- Sozio- und auch Neuzeitarchäologenwissenschaftler streiten sich über alles mögliche, nur nicht über das was du hier anführst.
Für mich ist ein gerade möglicher vorherrschender Mainstream wie du ihn beschreibst nicht von Bedeutung, sondern die gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis (über den gesamten menschheitsgeschichtlichen Zeitraum) das nationalstaatliche Einstellung definitiv stets schiefgeht.
Das ist der Grund warum die Menschheitsgeschichte bis heute eine einzige blutige Spur ist.
Und es waren immer Männer... (oder vereinzelt wenige Frauen die ein komplett maskulines Korsett annahmen)
Die Gefahr nationalstaatlichen Denkens hab ich in meinem ersten Posting haargenau beschrieben. Bitte noch mal lesen.
alles Gute für die Zukunft
Peter
wie kann ich dir helfen, das du von der migrantenphobie loskommst, schuh achbar ?
ich meine das wirklich ernsthaft, das ist jetzt kein Sarkasmus !!
Innen in dir drin spürst du doch deine eigene Zweifel, laß sie doch mal zu !
lies doch noch mal meine paar Postings durch, das ist alles drin, mehr geht eigentlich nicht mehr.
Ethno- Sozio- und auch Neuzeitarchäologenwissenschaftler streiten sich über alles mögliche, nur nicht über das was du hier anführst.
Für mich ist ein gerade möglicher vorherrschender Mainstream wie du ihn beschreibst nicht von Bedeutung, sondern die gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis (über den gesamten menschheitsgeschichtlichen Zeitraum) das nationalstaatliche Einstellung definitiv stets schiefgeht.
Das ist der Grund warum die Menschheitsgeschichte bis heute eine einzige blutige Spur ist.
Und es waren immer Männer... (oder vereinzelt wenige Frauen die ein komplett maskulines Korsett annahmen)
Die Gefahr nationalstaatlichen Denkens hab ich in meinem ersten Posting haargenau beschrieben. Bitte noch mal lesen.
alles Gute für die Zukunft
Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
-
schu achbar ?
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Das Nationalstaaten schon viele Kriege ausgelöst haben ist nicht von der Hand zu weisen.
Zum Glück gibt es seit über 50 Jahren die europäische Einigung. Daher habe ich keine Angst vor den nationalistischen Auswüchsen des 19. oder 20 Jahrhunderts.
Was momentan wirklich alte Wunden wieder aufbrechen lässt und die Beziehungen zwischen den Staaten belastet sieht man gerade am Euro Desaster. Ausgelöst durch eine Schuldenkrise bereitet durch zwanghafte Gleichmachungsideen eurofanatischer Politiker brechen sich Ressentiments ,die man längst als abgehakt betrachtete , wieder Bahn.
Man sehe sich nur die griechischen HXXler-Merkel Karikaturen an. Hätte man ökonomischem Sachverstand Gehör geschenkt wäre es zu dieser neuen Zerissenheit nie gekommen.
Aggressiver Nationalismus ist out.
Das muss aber nicht bedeuten, dass man seine Selbstbestimmungsrechte
an einen bürokratischen Apparat in Brüssel abgibt und die Europäer ungefragt mit Masseneinwanderung in den verschiedensten trickreichen Formen beglückt.
Zumal wenn schon ziemlich enteierte Nerds auf eine traditionalistisch verhaftete Ehrenkultur treffen.
Ich sehe auch nicht wie daraus unbedingt etwas Innovatives Neues und Besseres werden kann.
Es gibt keine Garantie für die optimistische Formel "Kippe alles zusammen und es bleiben in der Suppe von alle Zutaten nur die besten Eigenschaften übrig"... wenn ich das mal etwas platt darstellen darf.
Wie sagte Daniel Cohn Bendit, jeglicher nationalistischer Einstellung wohl unverdächtig, einmal:
"Die multikulturelle Gesellschaft ist hart ,schnell und grausam" und da muss ich ihm wohl zustimmen.
Mein Vorbild in dieser Hinsicht ( Selbstbestimmung) ist die Schweiz. Natürlich gibt es auch dort multikulturelle Ideologie,
aber dort haben die Schweizer die Möglichkeiten zu sagen was sie wollen und zu bestimmen was sie wollen.
Und wenn sie MuKu Ideologie wollen, dann kriegen sie diese.
Wenn nicht, dann nicht. Ausserdem gibt es dort noch Meinungsvielfalt in der Presse.
Leider werden wir uns in dieser Sache wohl niemals einig , Peter.
Zum Glück gibt es seit über 50 Jahren die europäische Einigung. Daher habe ich keine Angst vor den nationalistischen Auswüchsen des 19. oder 20 Jahrhunderts.
Was momentan wirklich alte Wunden wieder aufbrechen lässt und die Beziehungen zwischen den Staaten belastet sieht man gerade am Euro Desaster. Ausgelöst durch eine Schuldenkrise bereitet durch zwanghafte Gleichmachungsideen eurofanatischer Politiker brechen sich Ressentiments ,die man längst als abgehakt betrachtete , wieder Bahn.
Man sehe sich nur die griechischen HXXler-Merkel Karikaturen an. Hätte man ökonomischem Sachverstand Gehör geschenkt wäre es zu dieser neuen Zerissenheit nie gekommen.
Aggressiver Nationalismus ist out.
Das muss aber nicht bedeuten, dass man seine Selbstbestimmungsrechte
an einen bürokratischen Apparat in Brüssel abgibt und die Europäer ungefragt mit Masseneinwanderung in den verschiedensten trickreichen Formen beglückt.
Zumal wenn schon ziemlich enteierte Nerds auf eine traditionalistisch verhaftete Ehrenkultur treffen.
Ich sehe auch nicht wie daraus unbedingt etwas Innovatives Neues und Besseres werden kann.
Es gibt keine Garantie für die optimistische Formel "Kippe alles zusammen und es bleiben in der Suppe von alle Zutaten nur die besten Eigenschaften übrig"... wenn ich das mal etwas platt darstellen darf.
Wie sagte Daniel Cohn Bendit, jeglicher nationalistischer Einstellung wohl unverdächtig, einmal:
"Die multikulturelle Gesellschaft ist hart ,schnell und grausam" und da muss ich ihm wohl zustimmen.
Mein Vorbild in dieser Hinsicht ( Selbstbestimmung) ist die Schweiz. Natürlich gibt es auch dort multikulturelle Ideologie,
aber dort haben die Schweizer die Möglichkeiten zu sagen was sie wollen und zu bestimmen was sie wollen.
Und wenn sie MuKu Ideologie wollen, dann kriegen sie diese.
Wenn nicht, dann nicht. Ausserdem gibt es dort noch Meinungsvielfalt in der Presse.
Leider werden wir uns in dieser Sache wohl niemals einig , Peter.
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
....Leider werden wir uns in dieser Sache wohl niemals einig , Peter.
Hallo schuh achbar ?,
das werden wir beide schon aushalten, nicht wahr ?
Was ander's bleibt uns auch hier nicht übrig, denn gute Streitkultur ist eben nicht möglich wenn man dem anderen seinen Standtpunkt statt nur kritisieren auch gleich noch absprechen will. Da schließ ich mich mit ein.
Man verliert dann die Chance das das herrauskommt was gute Streitkultur bezweckt und ausmacht: das was Positives aus dieser Interaktion entsteht.
Nur, wir konnten halt nichts finden. Versucht haben wir's aber. Immerhin.
Gruß
Peter
Hallo schuh achbar ?,
das werden wir beide schon aushalten, nicht wahr ?
Was ander's bleibt uns auch hier nicht übrig, denn gute Streitkultur ist eben nicht möglich wenn man dem anderen seinen Standtpunkt statt nur kritisieren auch gleich noch absprechen will. Da schließ ich mich mit ein.
Man verliert dann die Chance das das herrauskommt was gute Streitkultur bezweckt und ausmacht: das was Positives aus dieser Interaktion entsteht.
Nur, wir konnten halt nichts finden. Versucht haben wir's aber. Immerhin.
Gruß
Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
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schu achbar ?
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Schau mal Peter, es sind solche ,für mein Empfinden arrogante, Äusserungen selbst von gebildeten und äusserlich integrierten Immigranten oder ihren Kindern, die mir Sorgen machen in Bezug auf uns als zukünftige Gruppe unter vielen in Buntistan ...nur mal vón heute aus der TAZ zum neuen Bundespräsi Gauck:
Die Schriftstellerin Hatice Akyün. Sie stichelt: "Mein Vater schiene mir besser geeignet, weil er das Land besser kennt. Er lebt schon seit 50 Jahren in der Bundesrepublik - und damit 30 Jahre länger als Gauck."
------------------------------------------------------------------------------------
"Ein Stinkstiefel namens Gauck"
Kolumne von Deniz Yücel:
""Deswegen merkt auch kaum jemand, wie viel antidemokratisches Ressentiment im Gerede vom "Konsenskandidaten" steckt, das Gauck ins Amt tragen wird; wie viel von der autoritären Sehnsucht wenn nicht nach dem Führer, so doch wenigstens nach dem Kaiser.....Die Personalie Gauck zeigt, was dabei rauskommt, wenn in diesem Land so gut wie alle einer Meinung sind ....: nichts Gutes.""
So geht das ständig und solche Protagonisten gibt es viele.
Diese hier sind noch harmlos und ich habe heute nur gelassen den Kopf geschüttelt. Es gibt da noch ganz andere Beispiele.
Es gab schon Pressekolumnen wo angedeutet wurde deutsche Mädchen seien ja auch willig und nah an der Schlampe weil sie kein Kopftuch trügen und andere Nettigkeiten. Spontan fällt mir da noch der Afghane ein, dem Deutschland hier Zuflucht bot, der hier studieren konnte und dann in einem Pressekommentar meinte die Ausländer würden dieses Land zum Besseren verändern und die Deutschen seien dabei nur "Zaungäste und Gaffer".
Das hat er wörtlich gesagt. Wohlgemerkt - das sind Journalisten in den jeweiligen Blättern, keine Leserkommentare.
Ich komme mir da irgendwie vor wie Ungeziefer das man wegsprayt, ein Kläffer nach dem man einen Stein schmeisst. Und ich weiss zuzm Glück das es auch Ausländer gibt die das genauso scheisse finden wie ich.
Ich lese linke Blätter jeden Tag wenn ich abends dazu komme und ich sage Dir ganz ehrlich:
Ich grusele mich davor, wenn Leute dieser Ausprägung mal den Minister, oder Kanzler stellen.
Und das wird so kommen oder glaubst Du nicht ?
Die Schriftstellerin Hatice Akyün. Sie stichelt: "Mein Vater schiene mir besser geeignet, weil er das Land besser kennt. Er lebt schon seit 50 Jahren in der Bundesrepublik - und damit 30 Jahre länger als Gauck."
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"Ein Stinkstiefel namens Gauck"
Kolumne von Deniz Yücel:
""Deswegen merkt auch kaum jemand, wie viel antidemokratisches Ressentiment im Gerede vom "Konsenskandidaten" steckt, das Gauck ins Amt tragen wird; wie viel von der autoritären Sehnsucht wenn nicht nach dem Führer, so doch wenigstens nach dem Kaiser.....Die Personalie Gauck zeigt, was dabei rauskommt, wenn in diesem Land so gut wie alle einer Meinung sind ....: nichts Gutes.""
So geht das ständig und solche Protagonisten gibt es viele.
Diese hier sind noch harmlos und ich habe heute nur gelassen den Kopf geschüttelt. Es gibt da noch ganz andere Beispiele.
Es gab schon Pressekolumnen wo angedeutet wurde deutsche Mädchen seien ja auch willig und nah an der Schlampe weil sie kein Kopftuch trügen und andere Nettigkeiten. Spontan fällt mir da noch der Afghane ein, dem Deutschland hier Zuflucht bot, der hier studieren konnte und dann in einem Pressekommentar meinte die Ausländer würden dieses Land zum Besseren verändern und die Deutschen seien dabei nur "Zaungäste und Gaffer".
Das hat er wörtlich gesagt. Wohlgemerkt - das sind Journalisten in den jeweiligen Blättern, keine Leserkommentare.
Ich komme mir da irgendwie vor wie Ungeziefer das man wegsprayt, ein Kläffer nach dem man einen Stein schmeisst. Und ich weiss zuzm Glück das es auch Ausländer gibt die das genauso scheisse finden wie ich.
Ich lese linke Blätter jeden Tag wenn ich abends dazu komme und ich sage Dir ganz ehrlich:
Ich grusele mich davor, wenn Leute dieser Ausprägung mal den Minister, oder Kanzler stellen.
Und das wird so kommen oder glaubst Du nicht ?
Zuletzt geändert von schu achbar ? am Di 21. Feb 2012, 16:20, insgesamt 1-mal geändert.
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schu achbar ?
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Btw auch wenn es off topic ist:
Ich finde Gauck in seiner unkonventionellen Art prima trotz einiger Anwürfe er sei angeblich ein Wendehals und obwohl ich sicher nicht in allem mit ihm auf einer Linie bin.
Respekt! RotGrün hatte schon bei der Wahl von Bundeswulff den besseren Kandidaten vorzuweisen und ich begreife nicht wie der AngelaMurksel Wahlverein sich so einen Wulff hat von der Mutti aufoktroiren lassen.
Allerdings tat mir Wulff am Ende schon etwas leid. Es artete vom Style her in eine englische Fuchsjagd aus. Das beste war noch die Enthüllung über den gratis Bobbycar für seinen Nachwuchs. Was haben wir doch gestaunt ob dieser Ungeheuerlichkeit...
Ich finde Gauck in seiner unkonventionellen Art prima trotz einiger Anwürfe er sei angeblich ein Wendehals und obwohl ich sicher nicht in allem mit ihm auf einer Linie bin.
Respekt! RotGrün hatte schon bei der Wahl von Bundeswulff den besseren Kandidaten vorzuweisen und ich begreife nicht wie der AngelaMurksel Wahlverein sich so einen Wulff hat von der Mutti aufoktroiren lassen.
Allerdings tat mir Wulff am Ende schon etwas leid. Es artete vom Style her in eine englische Fuchsjagd aus. Das beste war noch die Enthüllung über den gratis Bobbycar für seinen Nachwuchs. Was haben wir doch gestaunt ob dieser Ungeheuerlichkeit...
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Es ist nur ein Tupfer mit dem Farbpinsel:
Ort: größere Stadt in Österreich
Anlass: viele der türkischen Läden halten sich nicht an die Gesetze und Verordnungen
Forderung von grünen Lokal-Politikern: die türkischen Händler sind von den gültigen Verordnungen und Gesetzen auszunehmen, weil sie aufgrund ihrer Kultur und Sprachausbildung damit nichts anfangen können.
Nun: auch die Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Grünen Österreichs Alev Korun (türkisch-stämmig) apostrophierte gültige Gesetze ungestraft als "Blut- und Bodengesetze".
Ort: größere Stadt in Österreich
Anlass: viele der türkischen Läden halten sich nicht an die Gesetze und Verordnungen
Forderung von grünen Lokal-Politikern: die türkischen Händler sind von den gültigen Verordnungen und Gesetzen auszunehmen, weil sie aufgrund ihrer Kultur und Sprachausbildung damit nichts anfangen können.
Nun: auch die Integrations- und Menschenrechtssprecherin der Grünen Österreichs Alev Korun (türkisch-stämmig) apostrophierte gültige Gesetze ungestraft als "Blut- und Bodengesetze".
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schu achbar ?
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Sultan Fatih Mehmet im türkischen Historiendrama
Hier der Trailer
Hier der Trailer
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Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Schu; das sieht aber auch nicht anders aus, asl das, was wir uns von "westlicher Seite" schon lange gewoehnt sind. Angefangen bei "Bravehart"...
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schu achbar ?
Re: Türkei - Balanceakt zwischen Ost und West
Das finde ich auch.
Also ist es wohl angeraten sich den Streifen mal in der Originalversion zu geben.
Am besten mit deutschen Untertiteln und viel türkischem Publikum.
Ich werde berichten.
Also ist es wohl angeraten sich den Streifen mal in der Originalversion zu geben.
Am besten mit deutschen Untertiteln und viel türkischem Publikum.
Ich werde berichten.




