Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

Gerade noch schnell 2 letzte Bildchen aus der Luft, ...
weiter geht's dann entlang der Adria ...
.
Im Tagliamento
Im Tagliamento
Im Tagliamento
Im Tagliamento
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

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Der Tagliamento mündet in die Adria, direkt beim bekannten (?) Familienbadeort Bibione. Ich kenne die abgesperrten Privatstrände an der italienischen Riviera (zwischen Genua und Ventimiglia), dort ist kein schönes freies Stückchen Strand mehr zu finden, doch an der nördlichen italienischen Adria war ich noch nicht. Es ist mittlerweile fast Ende September, die Badesaison ist wohl rum, die meisten Bars und Restaurants haben schon geschlossen, selbst Supemärkte wirken nur noch geöffnet, weil sie den Jahresabschluss machen und ihre Waren ausräumen, verkaufen tun sie uns nichts mehr!
Saison-Ende in Bibione
Saison-Ende in Bibione
Der kurze Blick an den Strand lässt nichts Gutes erahnen, wenn hier Hochsaison ist ... wer möchte denn dann hier freiwillig in Reih und Glied unter Schirmchen plaziert werden ???
Jetzt sind fast alle Schirmchen geschlossen, der Strand ist offen (ohne Eintritt!), die Strandbar auch noch, so dass wir unseren täglichen Latte Macchiato bekommen.
Stilleben
Stilleben
Strandleben
Strandleben
Warum wollten wir hierher? Ach ja, die Mündung des Tagliamento ... sehr weitläufig, mit Steinen befestigt, nicht sehenswert, da hält uns nichts länger hier auf (auch das Wetter ist sehr wechselhaft), also weiter.
Die Mündung des Tagliamento bei Bibione
Die Mündung des Tagliamento bei Bibione
Durch Mestre (und nicht nach Venedig) und an Chioggia vorbei wollen wir ein bisschen ins Podelta reinschauen. Das Land ist potteben, und da die wenigen Strassen auf Dämmen durchs Delta führen, haben wir einen schönen Überblick über das Land bzw. die Wasserflächen rechts und links von uns.
Kormoran im Po-Delta
Kormoran im Po-Delta
Im Po-Delta
Im Po-Delta
Im Po-Delta
Im Po-Delta
Das Podelta wird gerühmt für seinen Vogelreichtum und die Beobachtungsmöglichkeiten. Das mag für das tierarme Italien zutreffen, doch wer mal im südlichen Afrika Vögel beobachtet hat, wird verstehen, dass wir etwas enttäuscht sind, einige Reiher, Kormorane, Möwen und dann doch noch einige Flamingos.
Einen ruhigen Nachtplatz finden wir, und da haben wir viele Tiere, Moskitos, doch dank schnell im Auto installiertem Moskitonetz wird's eine angenehme Nacht.
Flamingos im Po-Delta
Flamingos im Po-Delta
Im Po-Delta
Im Po-Delta
Morgen wollen wir weiter nach Süden, und wieder in die Berge.

Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

Die Fahrt raus aus dem Podelta und der Poebene war eher langweilig, auch das Wetter war sehr durchwachsen, der Verkehr ziemlich dicht. Sind also geradeaus immer nach Süden an Ravenna vorbei und durch Cesena weiter auf kleinsten Sträßchen durch die Berge (na endlich!) nach San Leo, einer kleinen Bergfestung in spektakulärer Lage.
Festung San Leo von der einen ...
Festung San Leo von der einen ...
... und der anderen Seite
... und der anderen Seite
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Der Ort selbst liegt etwas unterhalb dieses Felssporns, und dort gibt es einen Bus- und Caravan-Parkplatz, der ganz leer war und so unser Nachtplatz wurde. Also gute Möglichkeit, heute abend schön essen zu gehen, ...
nix da, wir können uns zwar beim Regen in die Bar des einzigen Hotels setzen und unseren Latte trinken, aber Restaurants haben alle geschlossen, da erwischt uns die Kombination von Nachsaison und Zeit der Plage voll. Also nach dem Regen eine Runde durch das Dorf und zurück zum Auto, Brot, Käse, Wein, noch'n Wein und Gute Nacht. :roll:
Das Dorf San Leo
Das Dorf San Leo
Einsame Dorfgassen
Einsame Dorfgassen
leere uralte Kirche
leere uralte Kirche
San Leos großer Kirchturm nach dem Regen
San Leos großer Kirchturm nach dem Regen
Es bricht die Sonne durch!
Es bricht die Sonne durch!
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Am nächsten Morgen steigen wir zur Festung hoch (gestern noch erkundet: sie öffnet heute morgen!), haben Glück mit Wetter und Aussicht und dem interessanten Museum mit Lokalgeschichte und vielen Kriegswaffen aus allen Epochen.
Marktplatz in der Morgensonne
Marktplatz in der Morgensonne
Steile Zufahrt zur Festung von San Leo
Steile Zufahrt zur Festung von San Leo
Blick von der Festung über San Leo und das Land
Blick von der Festung über San Leo und das Land
vor der Festung
vor der Festung
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Der Nachmittag dient zum Umsetzen unseres Wohnmobils von San Leo auf den Campingplatz in San Marino. Der Grenzübertritt in die älteste Republik der Welt ist ganz unkompliziert (gehört ja zur EU!), und am nächsten Tag wollen wir uns die Festungen samt darunterliegender Stadt ansehen.
San-Marino-Stadt von Ferne
San-Marino-Stadt von Ferne
steile Gassen in San-Marino
steile Gassen in San-Marino
steile Gassen und edle Gebäude
steile Gassen und edle Gebäude
Alle Strassen in der alten Stadt autofrei!
Alle Strassen in der alten Stadt autofrei!
Der Ausblick ist beeindruckend!
Der Ausblick ist beeindruckend!
steile Treppen und religiöse Freiheit: Halbmond, Kreuz und Davidstern dicht beinander
steile Treppen und religiöse Freiheit: Halbmond, Kreuz und Davidstern dicht beinander
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Wir steigen hoch zu einer der beiden Festungen, die in der Stadt San Marino stehen und haben einen Ausblick von hier oben bis zur gar nicht so entfernten Adria bei Rimini.
Ausblick bis zur Adria
Ausblick bis zur Adria
Castello de la Guaita
Castello de la Guaita

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Zu normalen Reisezeiten ist die Stadt und das kleine Land überfüllt von Tagestouristen von der Küste, doch diesmal haben wir einen Vorteil aus der aktuellen Situation: Die Stadt ist fast touristenfrei.
So besichtigen wir das Castello de la Guaita in Ruhe, sehen von dort das benachbarte Castello della Cesta auch auf einem Sporn stehen (wie in San Leo, beide Orte sind zur gleichen Zeit, im 4. Jhdt, gegründet worden) und steigen die steilen Strassen wieder bergab. Immer wieder bleiben wir dabei an den Schaufenstern der Souvenirgeschäfte stehen und wundern uns, was San-Marino-Touristen an Andenken von hier wohl mit nach Hause nehmen ... :lach:
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Castello della Cesta
Castello della Cesta
Nur steile Strassen in San Marino
Nur steile Strassen in San Marino
Souvenirs für San-Marino-Touristen ?
Souvenirs für San-Marino-Touristen ?
Souvenirs für San-Marino-Touristen ?
Souvenirs für San-Marino-Touristen ?
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Das Wetter meinte es in San Marino gut mit uns, doch sowohl Wetterbericht für die nächsten Tage als auch die eigene Ausblick sehen nicht gut aus. So fällt der Toskanaschlenker aus, und es geht streng weiter nach Süden
Lago Montedoglio, ein Tiber-Stausee
Lago Montedoglio, ein Tiber-Stausee

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Bis zur nächsten Italien-Etappe
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

Auf der Fahrt nach Süden blättern wir durch Reiseführer und Internet auf der Suche nach weiteren lohnenswerten Zielen. Da fällt uns die kleine Stadt Gubbio am Rand der Abruzzen auf. Sie gilt als eine der ältesten Städte Italiens und ihr Stadtkern ist fast vollständig aus dem 14.Jhdt erhalten. Oberhalb der Stadt finden wir im Wald einen guten Nachtplatz und hoffen morgen auf weniger Regen als heute zur Stadtbesichtigung.
Blick über die Altstadt von Gubbio auf den Palazzo dei Consoli am Hang des Monte Ingino
Blick über die Altstadt von Gubbio auf den Palazzo dei Consoli am Hang des Monte Ingino
autofreie Gassen mit nur wenigen Touristen
autofreie Gassen mit nur wenigen Touristen
steile Treppen hoch zum Palast
steile Treppen hoch zum Palast
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Die Stadt ist am steilen Berghang des Monte Ingino erbaut, und die Gassen teilweise so eng, dass auch hier der Autoverkehr größtenteils aus der Altstadt verbannt ist.
Enge Gassen mit mittelalterlichen Häusern in Gubbio
Enge Gassen mit mittelalterlichen Häusern in Gubbio
Enge Gassen in Gubbio
Enge Gassen in Gubbio
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Natürlich kommen wir beim vielen Treppensteigen (es gibt sogar einen Aufzug vom unteren Teil der Altstadt zum oberen) auch zur Piazza Grande mit Ausblick über die Häuser der Altstadt, an einer Seite des Platzes steht der Palazzo dei Consoli. Er gilt als einer der kühnsten Baumaßnahmen des Mittelalters, liegen doch sowohl der Palast als auch der gesamte Platz mit seiner Bebauung am Steilhang (das erste Bild hier lässt die Steilheit erahnen).
Palazzo dei Consoli an der Piazza Grande
Palazzo dei Consoli an der Piazza Grande
Blick durch die Unterbögen des Palazzo dei Consoli auf den unteren Teil der Altstadt
Blick durch die Unterbögen des Palazzo dei Consoli auf den unteren Teil der Altstadt
Blick über die Altstadt von der Piazza Grande
Blick über die Altstadt von der Piazza Grande
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Mit dem Wetter hatten wir ja echt Glück, so fahren wir am Nachmittag noch über ein Stück mautfreie Autobahn an den Lago Trasimeno, erleben ihn noch im Sonnenlicht mit einer dicken Wolkenfront am Horizont.
Lago Trasimeno
Lago Trasimeno
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Schnell noch einen Schlafplatz an den Hängen des Sees gesucht, und eine halbe Stunde nach folgendem Foto beginnt es zu regnen, Abendessen findet also ohne Potje im Auto statt. Der Regen weitet sich zu einem langen Gewitter aus, am nächsten Morgen dampft der Nebel in den Tälern, und auf der weiteren Fahrt Richtung Süden laufen wieder ständig die Scheibenwischer ...
unser Schlafplatz oberhalb des Lago Trasimeno
unser Schlafplatz oberhalb des Lago Trasimeno
Morgennebel nach dem Gewitter
Morgennebel nach dem Gewitter
Lago Trasimeno am nächsten Morgen
Lago Trasimeno am nächsten Morgen
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Jetzt geht's nach Rom, das geht auch im Regen ...
Viele Grüße
Uwe
Angelika Baumann
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Angelika Baumann »

Noch ein kleiner Nachtrag zu San Marino,

"Der Grenzübertritt in die älteste Republik der Welt ist ganz unkompliziert (gehört ja zur EU!),..."

:idea: von wegen... Wie wir heute gelernt haben (Danke Achim :wink: ): San Marino gehört nicht zur EU! Allerdings gibt's traditionell keine Grenzkontrollen zu Italien. Und Schengen-Visa werden zur Einreise anerkannt.
Obwohl wir das damals nicht wussten :oops:, haben wir uns offizielle Touristen-Visa in unsere Reisepässe stempeln lassen. Schließlich sind wir ja auch als Touristen unterwegs :lol:

Stempel RSM.jpg
Viele Grüße
Geli
"Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche sich die Welt nie angeschaut haben."
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Sabine-bine
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Sabine-bine »

Hallo Geli und Uwe,
schöner Bericht, gerne reise ich da mit...
Das mit dem Touristen-Visum ist ja nett, wieder mal ein Stempelchen mehr.
LG aus Owwerhesse (quasi um die Eck).
bine
Bäärti
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Bäärti »

Sabine-bine hat geschrieben:
Di 3. Nov 2020, 11:33
Hallo Geli und Uwe,
schöner Bericht, gerne reise ich da mit...
Das mit dem Touristen-Visum ist ja nett, wieder mal ein Stempelchen mehr ...
Genau das wollte ich auch grad schreiben. :wink:

liebe Grüsse Bäärti
der Muger - ein Bergler auf Abwegen.
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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

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Wie angekündigt sind wir über die Autobahn nach Rom, es regnete, sind im Westen Roms auf den Campingplatz an der Via Aurelia, es regnete immer noch, Nachsaison-Angebot: kleines Häuschen (4x5m) mit warmer Dusche und Heizung für etwa 100€, kaum teurer als Camping, das nehmen wir (auch zum Klamotten trocknen), 'ne Pizza im Camping-Restaurant, zurück zum Häuschen regnete es nicht mehr ... gute Chance für morgen?
Früh am nächsten Morgen sind wir mit Bus und U-Bahn rein in die große Stadt, auf dem Handy in der Navi-App 'ne Route ausgeguckt, erst Piazza di Spagna und spanische Treppe, dann immer zu Fuß weiter, Trevi-Brunnen ... so geplant.
Die Spanische Treppe
Die Spanische Treppe
Trattoria und Regen
Trattoria und Regen
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Die spanische Treppe erleben wir fast menschenleer und ohne Regen, doch ohne Frühstück geht's nit weiter, erst mal einkehren, und als wir wieder aus der Trattoria rauskommen, ergiesst es sich wieder.

Also im Regen weiter zum Trevi-Brunnen. Ein umglaubliches Ding. In die Wände des dahinterstehenden Palastes integriert. Schon zur Zeitenwende gab es mehrere Brunnen, die durch Aquädukte gespeist wurden. Im Jahr 1640 begann der große Baumeister Bernini im Auftrag von Papst Urban VIII mit einem aufwändigen Brunnen an dieser Stelle, doch erst um 1760 wurde er in seiner jetztigen Gestaltung vollendet. Unbedingt sehenswert, trotz Regen!
Der Trevi-Brunnen am Palazzo Poli
Der Trevi-Brunnen am Palazzo Poli
Detail am Trevi-Brunnen
Detail am Trevi-Brunnen
Weiter vorbei am Hadrianeum, um 140 n.Chr. erbaut, heute völlig verbaut durch die Römische Börse.
Das Hadrianeum
Das Hadrianeum
Durch Roms enge Gassen
Durch Roms enge Gassen
Zwei enge Straßenzüge weiter das nächste Bauwerk aus der Zeitenwende, hier können wir vielleicht rein, um uns etwas vom Regen zu erholen: Das Pantheon.
Es gilt als eines der am besten der erhaltenen Bauwerke der römischen Antike, und seine Kuppel war mit 43 Metern Durchmesser bis ins späte 19.Jhdt die größte freitragende Kuppel der Welt!
Das Pantheon
Das Pantheon
Im Inneren des Pantheons (Kirche und Grabstätte der Könige)
Im Inneren des Pantheons (Kirche und Grabstätte der Könige)
Die Kuppel des Pantheons mit Loch (und einfallendem Regen)
Die Kuppel des Pantheons mit Loch (und einfallendem Regen)
Es regnet drinnen durch das Loch der Kuppel herein (wer kann das schon erleben!), und es regnet draußen weiter. Wir pausieren in einem Restaurant am Platz nahe eines Heizstrahlers bei heißem Tee und Grappa.
Langsam reißt die Wolkendecke auf, Regen weg - Sonne raus, und es geht weiter mit unseren Erkundungen in dieser unglaublich vielfältigen Stadt.
letzter Blick auf die Rückseite des Pantheon, der Himmel lichtet sich ...
letzter Blick auf die Rückseite des Pantheon, der Himmel lichtet sich ...
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Auf dem Weg zum Tiber kommen wir über mehrere Piazze, wie dem Piazza Navona - gleich mit 3 barocken Brunnen geschmückt.
Piazza Navona mit Agneskirche und Borromini-Palast
Piazza Navona mit Agneskirche und Borromini-Palast
Brunnen auf der Piazza Navona
Brunnen auf der Piazza Navona
Neptun-Brunnen auf der Piazza Navona
Neptun-Brunnen auf der Piazza Navona
Die Vielzahl der Motive hier ist für gaaanz viele Fotos gut!
Die Vielzahl der Motive hier ist für gaaanz viele Fotos gut!
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Morgen gehts hier weiter mit Rom.
Viele Grüße
Uwe
Angelika Baumann
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Angelika Baumann »

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"kleines Häuschen (4x5m) mit warmer Dusche und Heizung für etwa 100€, kaum teurer als Camping, ...." :oops:

Bevor hier Verwunderung aufkommt....
Das "kleine Häuschen" kostete 92 € für DREI Übernachtungen.

Viele Grüße
Geli
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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

Wir machen uns am späten Nachmittag auf den Weg zur Engelsburg. Lohnt sich die Besichtigung, reicht die Zeit, wann ist Museumsschliessung? Doch es passt noch, und die Besichtigung innen lohnt sich wirklich, doch am beeindruckendsten ist die Aussicht vom Dach der Festung.
Die Engelsburg mit der Engelsbrücke über den Tiber
Die Engelsburg mit der Engelsbrücke über den Tiber
Blick über Rom beim Sonnenuntergang
Blick über Rom beim Sonnenuntergang
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Die Engelsburg, italienisch Castel dell'Angelo, wurde im 2.Jhdt. als Mausoleum für Kaiser Hadrian erbaut, im 10. Jhdt. übernahmen es die Päpste, tlw. als Fluchtburg, aber sie richteten sich dort auch ihre Privatgemächer ein.
Der lange Gang zu den Gemächern der Päpste und aufs Dach
Der lange Gang zu den Gemächern der Päpste und aufs Dach
Die Gemächer der Päpste
Die Gemächer der Päpste
Die Gemächer der Päpste
Die Gemächer der Päpste
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Einer der schönsten Plätze in Rom, um einen Sonnenuntergang zu erleben, ist bestimmt die Dachterrasse der Engelsburg. Hier oben steht auch weithin sichtbar der Erzengel Michael, der der Burg ihren Namen gab.
Blick zum Petersdom
Blick zum Petersdom
Blick über Rom und das Pantheon
Blick über Rom und das Pantheon
Erzengel Michael auf dem Dach der Engelsburg
Erzengel Michael auf dem Dach der Engelsburg
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Kurz bevor die Sonne untergegangen ist, müssen wir diesen traumhaften Platz verlassen.

Morgen gehts nochmal weiter mit Rom.
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

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Die letzte Aktion in Rom:
Besichtigung von Colosseum und Forum Romanum. Um nicht in einer langen Schlange mit tlw. mehrstündigen Wartezeiten auf ein Eintrittsticket zu hoffen und ins Colosseum hereinzudürfen, haben wir schon am Abend der Ankunft in Rom online 2 Tickets reserviert und bezahlt, da soll die Abfertigung deutlich schneller gehen ...
Unser Zeitfenster zum Besuch beginnt um 10 Uhr, so sind wir schon um 9 Uhr vor Ort, damit wir das Zeitfenster ja nicht verpassen. Klappt alles recht zügig, Ticket abholen, Temperaturmessung, Gepäck- und Leibeskontrolle wie am Flughafen, dann können wir rein.
ein erstes Stück vom Colosseum
ein erstes Stück vom Colosseum
die Außenwand des Colosseums
die Außenwand des Colosseums
Unser Blick von den oberen Rängen des Colosseums auf den Platz am Constantinbogen auf die Schlange der Wartenden (trotz Zeiten von Corona!)
Unser Blick von den oberen Rängen des Colosseums auf den Platz am Constantinbogen auf die Schlange der Wartenden (trotz Zeiten von Corona!)

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Nur ein Teil des Colosseums ist zur Besichtigung freigegeben, an vielen Stellen wird saniert, restauriert und wieder neu aufgebaut.
Die Ränge des Colosseums
Die Ränge des Colosseums
Colosseum: Restauration und viele Touristen
Colosseum: Restauration und viele Touristen
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Danach sehen wir uns das riesige Areal der alten Steine des Forum Romanum an, besten Ausblick darüber haben wir vom Stadthügel Palatin.
Forum Romanum mit Resten der Julianischen Basilika, hinten der Justizpalast
Forum Romanum mit Resten der Julianischen Basilika, hinten der Justizpalast
Tempel des Romulus mit bronzenen Portalen, die im Boden versteckt zwei Jahrtausende  überlebt haben
Tempel des Romulus mit bronzenen Portalen, die im Boden versteckt zwei Jahrtausende überlebt haben

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So, jetzt haben wir genug alte Städte und alte Steine gesehen, wir müssen raus in die Natur und fahren in die Abruzzen und das Herz des Appenin-Gebirges.

Viele Grüße
Uwe
Angelika Baumann
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Angelika Baumann »

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Bevor es wieder in die Natur geht, noch ein paar Fotos von Rom abseits der üblichen Motive.


Auf dieser Seitenansicht des Pantheon kann man das ursprüngliche Straßen-Niveau zur Zeitenwende erkennen.

Panteon Außenansicht.jpg

Neben dem Pantheon steht ein ägyptischer Oblelisk, der 1665 im Garten einer dominikanischen Kirche gefunden wurde. Interessant ist der Sockel, der einen Elefanten darstellt. Dieser Elefant wurde nach einem Entwurf von Gian Lorenzo Bernini erstellt und 1677 samt Obelisk auf der Piazza della Minerva neben dem Pantheon aufgestellt.

Elefant.jpg

In den Seitengassen sorgt viel Grün für eine schöne Atmosphäre.

Begrünung der Gassen.jpg

Gleich geht's weiter...
Zuletzt geändert von Angelika Baumann am So 8. Nov 2020, 17:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Angelika Baumann »

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An den Häusern entdecken wir Fähnchen, die offensichtlich die Gewerbe der Läden in den Häusern beschreiben.

Hausfähnchen.jpg

Vielerorts in Italien - und so auch in Rom - gibt es zahlreiche Trinkwasserbrunnen, an denen die Besucher und Reisende ihren Durst stillen können.

Trinkwasserbrunnen.jpg

Zum Schluss doch noch was Typisches für Rom - die beeindruckenden Kirchenkuppeln.

Kirchenkuppeln.jpg

Viele Grüße
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Carlo »

Hallo Geli und Uwe,

danke für die schönen Bilder und Eindrücke, insbesondere die von Rom! Ich war schon Ewigkeiten nicht mehr dort, obwohl meine Tante dort wohnt ...

Ciao, Carlo
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Re: Geplant war IRAN, und was daraus wurde ...

Beitrag von Uwe Schmitz »

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Jetzt geht's weiter (mit meinen restlichen Bildchen ...), erstmal auf der Autobahn um Rom herum und nach Osten, in die Abruzzen. Ab Carsoli fahren wir auf kleinen Sträßchen immer weiter rein in die Berge, es wird karger, einsamer. Wir kommen durch leere, nüchtern dreinblickende Wintersportorte, kleinste Dörfer hocken auf den Bergkuppen, und ab und zu sehen wir Pferde frei im Gelände herumlaufen.
Am Rand der Abruzzen, im Hintergrund der Monte Velino (2487m)
Am Rand der Abruzzen, im Hintergrund der Monte Velino (2487m)
Kleine Orte auf den Bergkuppen
Kleine Orte auf den Bergkuppen
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Immer weiter schrauben wir uns die Berghänge hoch, bis wir in etwa 1500 Metern Höhe auf ein plateauartiges Gelände kommen, mit sanft geschwungenen Wiesenflächen.
Hier verbringen wir den Abend und die Nacht!
Unsere Übernachtungswiese ist auch wilde Weide.
Unsere Übernachtungswiese ist auch wilde Weide.
Besuch am Abend
Besuch am Abend
Mal wieder Potje, zufällig - mit Pferdefleisch!
Mal wieder Potje, zufällig - mit Pferdefleisch!
Kleiner Abendspaziergänger am Auto
Kleiner Abendspaziergänger am Auto
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Am nächsten Morgen beim Blick durch die Scheiben sehen wir leichte Nebel über die Wiesen wabbern. Doch schnell haben sie sich hier oben aufgelöst, doch die Pflanzen glitzern vor Morgentau, es dampft durch die wärmenden Sonnenstrahlen, und das Tal unter uns ist mit Wolken verstopft.
Am Morgen dampft die feuchte Wiese in der Sonne.
Am Morgen dampft die feuchte Wiese in der Sonne.
Die feuchte Wiese glitzert und dampft im Morgenlicht.
Die feuchte Wiese glitzert und dampft im Morgenlicht.
Tausende kleiner Tautropfen im Spinnennetz
Tausende kleiner Tautropfen im Spinnennetz
Wolken im Tal
Wolken im Tal
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In den Bergen der Abruzzen gefällt es uns, so dass wir immer wieder stops einlegen, ein bisschen in der schönen Gegend rumlaufen und die kleinen Details neben der Straße in Bildern festhalten.
Disteln im Herbstlicht
Disteln im Herbstlicht
Knorrige Bäume, bemooste Wurzeln, steiniger Grund
Knorrige Bäume, bemooste Wurzeln, steiniger Grund
Der Monte Amaro (2793m) im Maiella-Nat.Park von Wolken umhüllt
Der Monte Amaro (2793m) im Maiella-Nat.Park von Wolken umhüllt
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So finden wir hinter Sulmona einen weiteren Stellplatz, ganz einsam auf einer flachen Wiese unterhalb des Monte Amaro gelegen. Am Abend zieht eine Schafherde an uns vorbei zum heimischen Gatter, der Schäfer grüßt nur kurz und eilt seiner Herde hinterher.
Werden wir hier bewacht, oder die Herde?
Werden wir hier bewacht, oder die Herde?
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Die Reise geht noch weiter ...

Viele Grüße
Uwe
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