20 km südwestlich von Cartagena liegt die Isla de Barú mit der Playa Blanca. Überall in Cartagenas Altstadt werden Touren dorthin angeboten, Preise von - bis

allesamt ziemlich überteuert. Sämtliche Backpacker kaufen sich dort ihre Tickets für den im Reiseführer beworbenen Traumstrand. Der Traumstrand Playa Blanca - so wird uns von Rückkehrern erzählt - soll recht schön sein, aber völlig von Touristen überlaufen, Kolumbianer trifft man dort wohl keine mehr an.
Eine preisgünstige Alternative ist der weiße Strand der Isla de Tierra Bomba. Wenn man vom Mercado Bazurto kommt ist man eigentlich schon in der richtigen Richtung unterwegs. Einfach in den Stadtteil Bocagrande fahren, das ist der moderne Stadtteil Cartagenas mit mehrstöckigen Hotels und Apartmenthäusern an einem ellenlangen, für uns aber eher unattraktiven, Strand. Ganz am Ende der Landzunge, mehr oder weniger am Strandabschnitt, an dem sich das Hilton Hotel befindet, findet man nette Bootsfahrer mit ihren Wassertaxis, die einen für 5 US$ zur Isla de Tierra Bomba bringen und zu einem vorher vereinbarten festen Zeitpunkt nach Wunsch dort drüben auch wieder abholen. Der Preis ist also für Hin- und Rückfahrt.
Wir steigen ein
und lassen die Skyline Bocagrandes schnell hinter uns
Keine 30 Minuten später heißt es "Willkommen auf der Insel"
Der Strand ist weiß, das Wasser türkis
hier trifft man die Locals
es gibt fangfrisch zubereiteten Fisch vom Grill, kaltes Bier und Schattenplätze. Vielleicht nicht ganz so luxuriös wie an der echten Playa Blanca, dafür aber herrlich authentisch
Am späten Nachmittag nehmen wir eins der Wassertaxis zurück zum Festland