Sonntags Vormittags - an jedem Sonntag! - ist der Verkehr in den großen Städten Kolumbiens in Teilbereichen lahmgelegt. Dies gilt nicht nur für Bogotá, sondern gleichermaßen auch für Medellín. Alle großen Straßen sind nur noch eingeschränkt befahrbar, weil ganze Fahrspuren für den Sonntags-Frühsport gesperrt sind. Die Möglichkeit wird von der Bevölkerung begeistert angenommen, hunderte Radfahrer, Jogger und Inline-Skater sind unterwegs. Alleine oder gemeinsam mit Kind und Kegel. Es gibt ab und an Straßenstände, die Getränke und Bananen reichen - klasse!
Wir reißen uns los vom Beobachten der Sportbegeisterten, queren den Highway und checken am Busbahnhof die Möglichkeiten für unsere Weiterfahrt nach Süden. Wir besorgen uns ein Ticket für den nächsten Bus nach Pereira. In 20 Minuten geht es schon los, 5 Stunden später steigen wir nach einer wilden Fahrt durch die Bergwelt Kolumbiens in Pereira um in den Bummelbus nach Salento.
Die kleine Bushaltestelle in Salento liegt nur einen Block von unserer Unterkunft Posada El Mirador de Salento entfernt. Bei Luzi und Luzi - Mutter und Tochter - fühlen wir uns rundum wohl. Die Beiden verwöhnen uns morgens nach dem Wachwerden gleich mit leckerem Kaffee der Region, und der Name der gemütlichen Unterkunft "El Mirador de Salento" ist in der Tat Programm. Der Ausblick aus ihrem Garten ist eine Wucht!




