Rentnertour ins südl. Afrika
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- Wolfgang131
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Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo,
Ich schreibe einen Minibericht an Freunde und Interessierte. Ich scheibe und fotografiere mit Handy. Also nicht viel erwarten.
Im Juni haben wir beschlossen unsere Autos nach Namibia zu verschiffen. Im August haben wir bei Namship einen Container gebucht, bei Euro wings einen Billigflug, Carnet beantragt und eine Wild Card für Südafrika.
Wir das sind Inge und ich im Syncro und Roman im Toyota.
Das Schiff hat etwas Verspätung, am Wochenende arbeitet niemand. Als der Container entladen ist, geht am Toyota das Zündschloss nicht. Es muss nach Windhoek geschickt werden.
Nach 10 Tagen kommen wir endlich los.
Buchen 3 Tage im Naukluft NP. Viel Wellblech. Die Blutkoppe ist herrlich. Wir klettern auf alle Gipfel und laufen rundherum.
Auf der Fahrt nach Süden sehen wir ein paar Dutzend Strauße und zwei Giraffen.
Wir wollen in der Nähe es Gamsbergs übernachten was sich als unmöglich erweist. Die kleinen Pisten sind Sackgassen durch Farmland, aber öffentlich.
Wir schlafen auf der Piste ohne Verkehr.
Am nächsten Morgen regt sich eine Farmerin auf und bestellt eine Escorte, die uns zur Hauptpiste begleitet.
Auf der C 26 sehen wir viele Tiere. In Windhoek gehen wir zuerst ins Eros center
Ich schreibe einen Minibericht an Freunde und Interessierte. Ich scheibe und fotografiere mit Handy. Also nicht viel erwarten.
Im Juni haben wir beschlossen unsere Autos nach Namibia zu verschiffen. Im August haben wir bei Namship einen Container gebucht, bei Euro wings einen Billigflug, Carnet beantragt und eine Wild Card für Südafrika.
Wir das sind Inge und ich im Syncro und Roman im Toyota.
Das Schiff hat etwas Verspätung, am Wochenende arbeitet niemand. Als der Container entladen ist, geht am Toyota das Zündschloss nicht. Es muss nach Windhoek geschickt werden.
Nach 10 Tagen kommen wir endlich los.
Buchen 3 Tage im Naukluft NP. Viel Wellblech. Die Blutkoppe ist herrlich. Wir klettern auf alle Gipfel und laufen rundherum.
Auf der Fahrt nach Süden sehen wir ein paar Dutzend Strauße und zwei Giraffen.
Wir wollen in der Nähe es Gamsbergs übernachten was sich als unmöglich erweist. Die kleinen Pisten sind Sackgassen durch Farmland, aber öffentlich.
Wir schlafen auf der Piste ohne Verkehr.
Am nächsten Morgen regt sich eine Farmerin auf und bestellt eine Escorte, die uns zur Hauptpiste begleitet.
Auf der C 26 sehen wir viele Tiere. In Windhoek gehen wir zuerst ins Eros center
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
" Eroscenter " ?
Hast Du Probleme mit der Einspritzung ? ( bei Deinem Fahrzeug )
Grüße..……………...
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Grüße..……………...
SandLover
Meine Werkstatt : Landy´s Pit-Stop in Nierstein
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Alexander
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- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
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Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo Wolfgang,
Danke für deine Eindrücke.
Grüsse
Alexander
Neben der Kamera fotografiere ich auch mit dem Handy. Man will ja nicht immer mit der gesamten Ausrüstung herumlaufen. Und bei mir hat es hier anscheinend noch keiner gemerkt.Ich scheibe und fotografiere mit Handy. Also nicht viel erwarten.
Danke für deine Eindrücke.
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
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- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo,
Das Eros center ist ein Einkaufszentrum im Stadtteil Eros von Windhoek. Es sollte nur bewusst machen wie schnell man falsch urteilt oder beurteilt.
Am Toyota hat die Windschutzscheibe einen fetten Steinschlag bekommen. In der Bellstr. wird sie repariert.
Weiter fahren wir nach Maun. Auf einem FarmCamping fühlen wir uns wie im Paradies, am Camping der Buschmänner wie auf der Müllhalde. Ein Gewitter. Schon 6 Std.später wird es grün. Im 250 km Dauerregen fahren wir durch die grüne Kalahari.
In Maun gehen wir sofort zum Büro des NP. Sehr freundlich, aber kaum Infos. Wir schreiben einen Plan von unseren Camping Wünschen, die Angestellte ruft an, ob etwas frei ist. Es ist schwierig die Termine in der gewünschten Reihenfolge zu bekommen. So können wir erst in 3 Tagen aufbrechen.
Zuerst bezahlt man die Parkgebühren, dann fährt man die Büros der Camping Anbieter an und bezahlt.
Wir lassen es ruhig angehen und fahren bis in die Nähe des South Gates. Hier gibt es viele Plätze in der Natur.
Zum ersten Mal schlafen wir nicht wie sonst mit offener Tür und Heckklappe. Ist uns wegen der Tiere zu gefährlich. Am Morgen sind viele Giraffen vor unserer Tür.
Die Fahrt zur 3. Bridge auf kleinen Pisten ist super. Die Camping sind mit 50 US Dollar hoch, um einen Massentourismus zu verhindern. Wir finden dies gut.
Den ganzen Tag sind wir alleine.
Nachts frisst ein Elefant direkt vor dem Bus. Alle Tiere, die wir sehen aufzuzeigen, würde diesen Bericht sprengen.
Mit vielen Abstechern geht es zum Nord Gate. Mehr als eine Handvoll Touristen sehen wir nicht, dafür viele Tiere.
Es sind sandige Allradpisten. Die Bewertung der Pisten ist für Neulinge. Für uns alles kein Problem. Den Allrad schalte ich nur ab und zu ein.
Am Nord Gate könnte man auch den Moremi Park verlassen und im Dorf unter einfachen Bedingungen campen was 20 Dollar spart.
Auf dem Weg nach Savuti gelangen wir aus Versehen auf die Mash Route. Angeblich ist sie nicht befahrbar.
Die Matschlöcher können wir umkurven.
Wir sehen Tausende von Büffeln und bestimmt 100 Elefanten. Natürlich auch viele andere Tiere.
Wir sind den ganzen Tag völlig alleine.
Wir hatten diese Piste vorher ausgeschlossen, aber mein 20 Jahre altes etrex.....und die Botswana Karte habe ich auch verschlampt. So kommen wir zu einem einzigartigen Erlebnis.
In Savuti gibt es viele Löwen. Wir sehen keinen. Hören können wir sie.
Auf langweiliger Fahrt gelangen wir zur Teerstraße.
Kurzum beschießen wir erst mal ein paar Tage uns im Pool und bei kühlem Bier zu erholen. Also auf nach Kasane.
Leider kann ich kein Bild hochladen. Der ganze Elektronik Kram ist eben nichts für mich.
Grüße
Wolfgang
Das Eros center ist ein Einkaufszentrum im Stadtteil Eros von Windhoek. Es sollte nur bewusst machen wie schnell man falsch urteilt oder beurteilt.
Am Toyota hat die Windschutzscheibe einen fetten Steinschlag bekommen. In der Bellstr. wird sie repariert.
Weiter fahren wir nach Maun. Auf einem FarmCamping fühlen wir uns wie im Paradies, am Camping der Buschmänner wie auf der Müllhalde. Ein Gewitter. Schon 6 Std.später wird es grün. Im 250 km Dauerregen fahren wir durch die grüne Kalahari.
In Maun gehen wir sofort zum Büro des NP. Sehr freundlich, aber kaum Infos. Wir schreiben einen Plan von unseren Camping Wünschen, die Angestellte ruft an, ob etwas frei ist. Es ist schwierig die Termine in der gewünschten Reihenfolge zu bekommen. So können wir erst in 3 Tagen aufbrechen.
Zuerst bezahlt man die Parkgebühren, dann fährt man die Büros der Camping Anbieter an und bezahlt.
Wir lassen es ruhig angehen und fahren bis in die Nähe des South Gates. Hier gibt es viele Plätze in der Natur.
Zum ersten Mal schlafen wir nicht wie sonst mit offener Tür und Heckklappe. Ist uns wegen der Tiere zu gefährlich. Am Morgen sind viele Giraffen vor unserer Tür.
Die Fahrt zur 3. Bridge auf kleinen Pisten ist super. Die Camping sind mit 50 US Dollar hoch, um einen Massentourismus zu verhindern. Wir finden dies gut.
Den ganzen Tag sind wir alleine.
Nachts frisst ein Elefant direkt vor dem Bus. Alle Tiere, die wir sehen aufzuzeigen, würde diesen Bericht sprengen.
Mit vielen Abstechern geht es zum Nord Gate. Mehr als eine Handvoll Touristen sehen wir nicht, dafür viele Tiere.
Es sind sandige Allradpisten. Die Bewertung der Pisten ist für Neulinge. Für uns alles kein Problem. Den Allrad schalte ich nur ab und zu ein.
Am Nord Gate könnte man auch den Moremi Park verlassen und im Dorf unter einfachen Bedingungen campen was 20 Dollar spart.
Auf dem Weg nach Savuti gelangen wir aus Versehen auf die Mash Route. Angeblich ist sie nicht befahrbar.
Die Matschlöcher können wir umkurven.
Wir sehen Tausende von Büffeln und bestimmt 100 Elefanten. Natürlich auch viele andere Tiere.
Wir sind den ganzen Tag völlig alleine.
Wir hatten diese Piste vorher ausgeschlossen, aber mein 20 Jahre altes etrex.....und die Botswana Karte habe ich auch verschlampt. So kommen wir zu einem einzigartigen Erlebnis.
In Savuti gibt es viele Löwen. Wir sehen keinen. Hören können wir sie.
Auf langweiliger Fahrt gelangen wir zur Teerstraße.
Kurzum beschießen wir erst mal ein paar Tage uns im Pool und bei kühlem Bier zu erholen. Also auf nach Kasane.
Leider kann ich kein Bild hochladen. Der ganze Elektronik Kram ist eben nichts für mich.
Grüße
Wolfgang
- Wolfgang131
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Albrecht(Vorname...)
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Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für Deinen Bericht! Hoffe es kommt noch mehr!
Faktenbasierter Schreibstil, kein BlaBla, einfach klasse!
Herzlich
A.
vielen Dank für Deinen Bericht! Hoffe es kommt noch mehr!
Faktenbasierter Schreibstil, kein BlaBla, einfach klasse!
Herzlich
A.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo,
Eine heiße Nacht mit Inge...abends sind es 36 Grad. Ein Gewitter bringt eine Abkühlung um gut 15 Grad. Durch den Regen sind am Cobe River nur wenige Tiere. Sie finden genug Wasser im Wald.
Die Fahrt von Maun bis Kasane hat uns gut 500€ am Eintritt und Camping gekostet. Die tägliche Fahrstrecke lag zwischren 35 und 110 km plus Abstecher. Einige haben sich fest gefahren und muüten teuer abgeschleppt werden.Ein Bergegurt ist nicht schlecht.
Eine Schlange vor dem Bus. Inge schreit. Mutig fange ich die Schlange. Sie ist aus Kunststoff und ich habe sie mitgebracht um Affen abzuschrecken.
Inge und Roman machen einen Ausflug zu den VICTORIA Fällen. Kostet 100€ komplett.
Nach einem Ruhetag fahren wir nach Nata. Leider hat es auch hier geregnet und wir können nicht nach Kubu Island.
Da Inge schon eine Woche Zahnprobleme hat, beschließen wir nach Pretoria zu fahren.
Roman zeigt an jeder Grenze das Carnet vor. Es beschert ihm langen Aufenthalt und auch zwei Einreise Stempel.
Pretoria empfängt uns mit “NICHT ANHALTEN ÜBERFALLGEFAHR“ und Starkregen.
Wegen den Unwettern geht kein Internet, kein Telefon, kein Taxi. Nach 2 Tagen herumirren haben wir einen Zahnarzt gefunden.
Inge muss nach Deutschland fliegen.
Roman und ich fahren zu einem Meteoriten Krater Es geht quer durch die Slums. Es ist schockierend.
Wir laufen um den Krater, teils oben, teils unten.
Wir wollen zum Marakeke NP. Bald hört die Teerstraße auf und wir fahren auf vom Unwetter gezeichneten Pisten.
Vor Bergwerken werden Fahrzeuge ausgestellt. 2,2m Durchmesser haben die Reifen.
Der Marakele NP ist landschaftlich schön mit dichtem Busch und anspruchsvollen Pisten. Man kann bis 2045m hoch fahren.Leider haben sich die meisten Tiere versteckt.
Eine heiße Nacht mit Inge...abends sind es 36 Grad. Ein Gewitter bringt eine Abkühlung um gut 15 Grad. Durch den Regen sind am Cobe River nur wenige Tiere. Sie finden genug Wasser im Wald.
Die Fahrt von Maun bis Kasane hat uns gut 500€ am Eintritt und Camping gekostet. Die tägliche Fahrstrecke lag zwischren 35 und 110 km plus Abstecher. Einige haben sich fest gefahren und muüten teuer abgeschleppt werden.Ein Bergegurt ist nicht schlecht.
Eine Schlange vor dem Bus. Inge schreit. Mutig fange ich die Schlange. Sie ist aus Kunststoff und ich habe sie mitgebracht um Affen abzuschrecken.
Inge und Roman machen einen Ausflug zu den VICTORIA Fällen. Kostet 100€ komplett.
Nach einem Ruhetag fahren wir nach Nata. Leider hat es auch hier geregnet und wir können nicht nach Kubu Island.
Da Inge schon eine Woche Zahnprobleme hat, beschließen wir nach Pretoria zu fahren.
Roman zeigt an jeder Grenze das Carnet vor. Es beschert ihm langen Aufenthalt und auch zwei Einreise Stempel.
Pretoria empfängt uns mit “NICHT ANHALTEN ÜBERFALLGEFAHR“ und Starkregen.
Wegen den Unwettern geht kein Internet, kein Telefon, kein Taxi. Nach 2 Tagen herumirren haben wir einen Zahnarzt gefunden.
Inge muss nach Deutschland fliegen.
Roman und ich fahren zu einem Meteoriten Krater Es geht quer durch die Slums. Es ist schockierend.
Wir laufen um den Krater, teils oben, teils unten.
Wir wollen zum Marakeke NP. Bald hört die Teerstraße auf und wir fahren auf vom Unwetter gezeichneten Pisten.
Vor Bergwerken werden Fahrzeuge ausgestellt. 2,2m Durchmesser haben die Reifen.
Der Marakele NP ist landschaftlich schön mit dichtem Busch und anspruchsvollen Pisten. Man kann bis 2045m hoch fahren.Leider haben sich die meisten Tiere versteckt.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Das gefährlichste am Wald sind die Bäume. Einer hat mir die Heckkappe eingedrückt und den Reserveradhalter verbogen. Nach 2 Std. mit dem Hammer ist der Schaden behoben.
Der Pinalesberg NP ist sehr tierreich. Während die Tiere den Syncro bewundern
schauen sie beim Toyota einfach drüber weg
Mal queren die Tiere vorschriftsmäßig die Piste hinter dem Bus
mal blockieren sie die Fahrbahn.
Wie unschwer zu erkennen ist, ist das Handy nicht mein Freund. Irgendwann sind die Bilder an der richtigen Stelle
oder auch nicht.
Der Pinalesberg NP ist sehr tierreich. Während die Tiere den Syncro bewundern
schauen sie beim Toyota einfach drüber weg
Mal queren die Tiere vorschriftsmäßig die Piste hinter dem Bus
mal blockieren sie die Fahrbahn.
Wie unschwer zu erkennen ist, ist das Handy nicht mein Freund. Irgendwann sind die Bilder an der richtigen Stelle
oder auch nicht.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Zäune, Zäune.....wer Sternenhimmel und Ruhe nicht mag,ist am Camping richtig. Hier gibt es grelles Licht und kostenlose Musik.
Wir fahren in 150 km Etappen von Stausee zu Stausee zur Diamanten Stadt Kimberly. Hier ist es sicher. Ca. 50 Polizeiautos bewachen den Parkplatz. Es ist eine der kriminellsten und schmutzigsten Städte. Die Führung dauert eine Stunde. Ich hätte gerne mehr Zeit gehabt. Das BIG WHOLE wurde von Hand ausgehoben.
Wir fahren weiter Richtung Lesotho. Die Landschaft wird bergig.
Vom Camping mache ich meine erste Wanderung. Es ist steiler als gedacht.
Wir fahren in 150 km Etappen von Stausee zu Stausee zur Diamanten Stadt Kimberly. Hier ist es sicher. Ca. 50 Polizeiautos bewachen den Parkplatz. Es ist eine der kriminellsten und schmutzigsten Städte. Die Führung dauert eine Stunde. Ich hätte gerne mehr Zeit gehabt. Das BIG WHOLE wurde von Hand ausgehoben.
Wir fahren weiter Richtung Lesotho. Die Landschaft wird bergig.
Vom Camping mache ich meine erste Wanderung. Es ist steiler als gedacht.
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo WolfgangWolfgang131 hat geschrieben: Hallo,
Ich schreibe einen Minibericht an Freunde und Interessierte. Ich scheibe und fotografiere mit Handy. Also nicht viel erwarten.
Ich bin auch überzeugter Handy Fotograf, die Schlepperei einer Profiausrüstung nervt
War auch gerade 2 Monate mit dem Cruiser unterwegs in Südafrika....ab und zu gelingen erstaunliche Bilder ....
- Uwe Schmitz
- Moderator
- Beiträge: 2762
- Registriert: So 31. Jul 2005, 19:07
- Wohnort: Rhein-Main
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
hallo maputo (und auch wolfgang),Maputo hat geschrieben: ....ab und zu gelingen erstaunliche Bilder ....
[/attachment]
sicherlich ist es heutzutage möglich, qualitativ hervorragende aufnahmen mit dem smartphone zu machen.
doch ab und zu ist mir zu wenig.
es fehlen mir dann doch irgendwann das weitwinkel, ein stärkeres tele, möglichkeiten für schärfentiefenspielerei, rauscharme nachtaufnahmen, ordentliches blitzgerät ...
trotzdem erfreue ich mich an guten bildern anderer leute, die mit'm handy geknipst wurden, also gerne weiter so!
viele nachweihnachtliche grüße
uwe
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Hallo,
Ich vermisse Inge - schließlich fehlt uns der dritte Mann zum Skat.
Unsere Reise geht über den Monantsa Pass nach Lesotho. Es ist Feiertag und alle sind stockbesoffen. Männer versuchen uns anzuhalten, Mädchen entblößen ihre Brüste und Kinder laufen vor dem Auto hin und her. Die Lage ist nicht feindselig, aber doch unangenehm zumal die Piste sehr steinig und langsam ist.
Abends finden wir einen schönen Platz in der Natur mit absoluter Stille.
Im Osten fahren wir nach Süden zum Mount Moorosi und finden einen schönen Campingplatz.
Es geht steil auf und ab. Was mit dem Motorrad einfach nur geil war, ist mit dem Auto eine Quälerei zumal in den Steigungen Speedbreaker angebracht sind. Einmal im ersten Gang muß ich den gesamten Berg so hoch.
In Semonkong wollen wir zum zweithöchsten Wasserfall.
Leider regnet es und es ist neblig. So fahren wir weiter zum Thaba Bosiu, einem Tafelberg, der als Festung diente und nie erobert wurde.
König Moshoeshoe hatte 140 Frauen (manche sind schon mit einer überfordert) von denen er 130 seinen Soldaten zur Verfügung stellte. Eifersucht und Vergewaltigung gab es nicht: man nahm sich einfach eine Frau....
Alte und Kranke, die die Gesellschaft belasteten -bei uns sagt man Rentner- wurde vor den Rinderstall gelegt und das Vieh hinaus getrieben. Somit waren die Rinder am Tod schuld.
Das Wetter ist in den Bergen schlecht. Deshalb verbringen wir noch 2 Tage auf der Malealea Lodge. Man kann dort gut wandern zB zu kleinen Wasserfällen.
Da es in den Bergen regnet fahren wir zu den Drakensbergen.
Tags ist es wunderbar, jeden Nachmittag gibt es Gewitter.
Es ist ideal zum Wandern.
Zwischendurch ein bißchen Game Drive = Wildbeobachtung mit dem Auto.
Nun sind wir auf einer Farm mit Campingplatz. Es gibt über 20km Wanderwege, einen kleinen Wasserfall....für uns als Privatbesitz nicht vorstellbar.
Ich vermisse Inge - schließlich fehlt uns der dritte Mann zum Skat.
Unsere Reise geht über den Monantsa Pass nach Lesotho. Es ist Feiertag und alle sind stockbesoffen. Männer versuchen uns anzuhalten, Mädchen entblößen ihre Brüste und Kinder laufen vor dem Auto hin und her. Die Lage ist nicht feindselig, aber doch unangenehm zumal die Piste sehr steinig und langsam ist.
Abends finden wir einen schönen Platz in der Natur mit absoluter Stille.
Im Osten fahren wir nach Süden zum Mount Moorosi und finden einen schönen Campingplatz.
Es geht steil auf und ab. Was mit dem Motorrad einfach nur geil war, ist mit dem Auto eine Quälerei zumal in den Steigungen Speedbreaker angebracht sind. Einmal im ersten Gang muß ich den gesamten Berg so hoch.
In Semonkong wollen wir zum zweithöchsten Wasserfall.
Leider regnet es und es ist neblig. So fahren wir weiter zum Thaba Bosiu, einem Tafelberg, der als Festung diente und nie erobert wurde.
König Moshoeshoe hatte 140 Frauen (manche sind schon mit einer überfordert) von denen er 130 seinen Soldaten zur Verfügung stellte. Eifersucht und Vergewaltigung gab es nicht: man nahm sich einfach eine Frau....
Alte und Kranke, die die Gesellschaft belasteten -bei uns sagt man Rentner- wurde vor den Rinderstall gelegt und das Vieh hinaus getrieben. Somit waren die Rinder am Tod schuld.
Das Wetter ist in den Bergen schlecht. Deshalb verbringen wir noch 2 Tage auf der Malealea Lodge. Man kann dort gut wandern zB zu kleinen Wasserfällen.
Da es in den Bergen regnet fahren wir zu den Drakensbergen.
Tags ist es wunderbar, jeden Nachmittag gibt es Gewitter.
Es ist ideal zum Wandern.
Zwischendurch ein bißchen Game Drive = Wildbeobachtung mit dem Auto.
Nun sind wir auf einer Farm mit Campingplatz. Es gibt über 20km Wanderwege, einen kleinen Wasserfall....für uns als Privatbesitz nicht vorstellbar.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Nix wie weg aus den Drakensbergen. Kälte, Regen, Nebel. Auf den Weg zur Küste scheint es einen Wettbewerb zu geben, wer die meisten und abartigsten Speedbreaker hat. Die Wild Coast ist schön. Hier bleiben wir ein paar Tage.
Dann geht es zur Coffee Bay, die eigentlich Moskito Bay heißen müßte. Wunderschön, aber die Tier fressen dich.
Roman hat einen dicken Fuß. Im örtlichen Krankenhaus ist kein Arzt da. Die Krankenschwester will Roman mit einer 17 jährigen verheiraten. ....Als er bei 8 Kühen ablehnt, ist der Deal geplatzt.
Am nächsten Tag fahre ich Roman auf 100km Schlaglochpiste in eine Privatklinik. 100€ sind sofort fälig. Die Behandlung ist gut.
Als wir zurück kommen, sehen wir Rauch. Jugendliche haben die Straße mit Steinen, brennenden Reifen, zutrümmerten Flaschen blockiert.
Zum Zerstören ist genug Energie da, zum Arbeiten keine.
Am nächsten Morgen ist die Ausfahrt zum Camping blockiert. Wir räumen die Steine weg, der Besitzer legt sie nach unserer Abfahrt wieder hin, um keinen Ärger zu bekommen. Ein paar km weiter ist ein schöner, moskitofreier Platz
Ich mache Ausflüge und bade im warmen Meer.
Die Landschaft ist super
Dann geht es zur Coffee Bay, die eigentlich Moskito Bay heißen müßte. Wunderschön, aber die Tier fressen dich.
Roman hat einen dicken Fuß. Im örtlichen Krankenhaus ist kein Arzt da. Die Krankenschwester will Roman mit einer 17 jährigen verheiraten. ....Als er bei 8 Kühen ablehnt, ist der Deal geplatzt.
Am nächsten Tag fahre ich Roman auf 100km Schlaglochpiste in eine Privatklinik. 100€ sind sofort fälig. Die Behandlung ist gut.
Als wir zurück kommen, sehen wir Rauch. Jugendliche haben die Straße mit Steinen, brennenden Reifen, zutrümmerten Flaschen blockiert.
Zum Zerstören ist genug Energie da, zum Arbeiten keine.
Am nächsten Morgen ist die Ausfahrt zum Camping blockiert. Wir räumen die Steine weg, der Besitzer legt sie nach unserer Abfahrt wieder hin, um keinen Ärger zu bekommen. Ein paar km weiter ist ein schöner, moskitofreier Platz
Ich mache Ausflüge und bade im warmen Meer.
Die Landschaft ist super
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Nach einigen Tagen hat sich die Lage beruhigt. Wir sind nun etwas unter Zeitdruck,da ich Inge in East-London abholen muss.
Inge hat außer einer Salami auch eine Erkältung mitgebracht. Zum Glück bin ich immun gegen weibliche Bakterien und Launen.
Zunächst ist es auf unserem Rentercaming schön, dann vertreibt uns der Regen zum Zebra Mountain NP. Hier gibt es noch Bergzebras, aber auch viele andere Tiere u.a. Löwen.
Für Geländewagen gibt es auch 4x4 Pisten von denen wir einige fahren.
Weiter nach Graaff-Reinet ins Valley of Desolation.
Auch hier gibt es neben Tieren 4x4 Pisten.
Nun zum Addo Elephant NP. Inge sieht zum ersten Mal Löwen in freier Natur. Leider sind sie ca. 100m entfernt, so dass ich mit dem Handy keine guten Bilder machen kann. Am nächsten Morgen sehen wir das Löwen Pärchen wiedern. Viele andere Tiere gibt es auch.
Nach 3 Tagen fahren wir nach Port Elisabeth. Ein bisschen Kultur: Museum, Fort, Schlangenfarm...
Auf zur Garden Route. Am Storm River Mouth bleiben wir 2 Tage hängen.
Wir unternehmen vieles, man kann hier viel Geld lassen.
Aber es ist auch schön.
Inge hat außer einer Salami auch eine Erkältung mitgebracht. Zum Glück bin ich immun gegen weibliche Bakterien und Launen.
Zunächst ist es auf unserem Rentercaming schön, dann vertreibt uns der Regen zum Zebra Mountain NP. Hier gibt es noch Bergzebras, aber auch viele andere Tiere u.a. Löwen.
Für Geländewagen gibt es auch 4x4 Pisten von denen wir einige fahren.
Weiter nach Graaff-Reinet ins Valley of Desolation.
Auch hier gibt es neben Tieren 4x4 Pisten.
Nun zum Addo Elephant NP. Inge sieht zum ersten Mal Löwen in freier Natur. Leider sind sie ca. 100m entfernt, so dass ich mit dem Handy keine guten Bilder machen kann. Am nächsten Morgen sehen wir das Löwen Pärchen wiedern. Viele andere Tiere gibt es auch.
Nach 3 Tagen fahren wir nach Port Elisabeth. Ein bisschen Kultur: Museum, Fort, Schlangenfarm...
Auf zur Garden Route. Am Storm River Mouth bleiben wir 2 Tage hängen.
Wir unternehmen vieles, man kann hier viel Geld lassen.
Aber es ist auch schön.
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Rentnertour ins südl. Afrika
Strom und Internetausfall sind in Südafrika an der Tagesordnung. Und wenn ich dann einen Bericht abschicke, ist Chaos.
Die Küste ist wie die Costa del Sol in Spanien. Voller Touristen. Es gibt zahlreiche NP und auch private Reservate. Einige besuchen wir. In Knysna machen wir eine Fahrt mit einem Piraten-Segelschiff.
Alles aufzuzählen wäre zuviel.
Bald geht es zum Swartbergpass wo man schöne Wanderungen machen kann.
Wieder ans Meer. Auf Pisten fahren wir zum De Hoop NP.
Da wir nicht wissen wie lange wir bleiben, kaufen wir Vorräte ein.
Am Ausgang des Marktes muss Inge den Slip zeigen.
Die Küste ist wie die Costa del Sol in Spanien. Voller Touristen. Es gibt zahlreiche NP und auch private Reservate. Einige besuchen wir. In Knysna machen wir eine Fahrt mit einem Piraten-Segelschiff.
Alles aufzuzählen wäre zuviel.
Bald geht es zum Swartbergpass wo man schöne Wanderungen machen kann.
Wieder ans Meer. Auf Pisten fahren wir zum De Hoop NP.
Da wir nicht wissen wie lange wir bleiben, kaufen wir Vorräte ein.
Am Ausgang des Marktes muss Inge den Slip zeigen.




