Sein Esel trägt die Last. Alle 3 gehen sie weiter. Läuft der Sohn plötzlich zurück und fragt mich nach einem Geschenk. Vorher ist ihm das Wort nicht eingefallen. Der Vater ruft ihn streng zurück - der Junge gehorcht und geht...
Noch einmal möchte ich zu meinem Aussichtspunkt zurückgehen. Das Wetter ist wechselhaft, oft bewölkt, so dass es nie richtig warm wird. Die Chancen sinken, dass sich ein Wüstenkrokodill an der Sonne aufwärmen will. So bleiben die Tiere den ganzen Nachmittag im Wasser.
Durch schmerzliche Erfahrungen lernt man.
So auch die Ziegen, die den Weg durch die Schlucht bewusst etwas schwieriger, aber dafür sicherer wählen.
Gehen sie doch nicht die Gefahr ein, unten in der Schlucht von Krokodillen überfallen zu werden.
Nein, sie wählen den Weg in den Felsen. Sogar kniehend müssen sie sich zwischen 2 engen Felsplatten durchzwängen. :blink:
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Rückweg. Nun muss ich den ganzen Sandkasten wieder zurückfahren. Es wird für mich eine grosse Herausforderung sein, ohne Schäden den Weg zurückzulegen.
Zumal ich alleine bin und mich niemand aus den Dünentrichtern rausziehen könnte.
Ich mache Trackback und komme an einer Stelle also nicht mehr so weiter, wie ich hergekommen bin.
Umdisponieren, einen anderen Weg suchen.
Am Anfang fährt es sich gut. Bis ich in einen kleinen Dünentrichter reingerate. Wenn ich also auf eine Dünenkante fahre, gibt es an einem Punkt kein Zurück mehr. Denn wenn ich zu früh vom Gas gehe, bliebe ich auf der Kante stecken. Kann also nicht mehr vor und nicht mehr zurück, ohne mit der Schaufel und evtl. den Blechen nachzuhelfen.
So fahre ich also knapp "drüber" und stehe nun vor einem Trichter. Zurück geht nicht mehr, vorwärts schon.
Ich entschliesse mich, dem Patrol richtig Sporren zu geben und fahre mit Vollgas an einen etwas höheren Punkt des Trichters. Einen Bogen fahrend, schaffe ich es an die andere Kante des Trichters. Gleich so, dass ich frontal weiterfahren kann. Geschafft!
Das Wut-Angst-Syndrom drängt wieder.
Dieser Trichter hat es massiv in sich.
nach 3 Versuchen muss ich abbrechen, damit ich nicht den ganzen Weichsandtrichter aufwühle und so nur noch mit Winde (An vergrabenem reserverad anklinken) und Umlenkrollen, Schaufel und Bleche rauskomme.
Ich lasse die Luft fast gänzlich aus den Reifen. Mit ca. 0,5bar setze ich nochmals vor. Ich komme nicht viel weiter als vorher, fahre aber nun mit viel Leistung zurück, den Trichter rückwärts hoch, bis es nicht mehr weitergeht. Mittlerweile ist meine zu fahrende Linie am tieffsten Punkt des zu durchfahrenden Trichters unten. Nach der 4. Übung habe ich keine andere Wahl mehr.
Erneutes Abmarschieren der möglichen Strecke. Jaa, die beiden kleinen Dünen anpeilen, bis hier trägt mich der Sand.
Etwas nervös steige ich ein und spiele das Ganze noch einmal durch.
Die Kupplung lasse ich bei erhöhter Motordrehzahl schnellen.
Wieder ächzt der ganze Antriebsstrang.
Das Vehikel setzt sich in Bewegung, die Räder drehen etwas durch. Der Sand ist zu weich!
Doch ganz unten im Trichter trägt mich der Sand etwas besser. hier kann ich auf 2m Strecke regelrecht Anlauf aufnehmen.
Trotz der kurzen Beschleunigungsorige, reisst sich der Patrol wie ein Bulle die Düne hoch. Wo ist auf einmal der Weichsand?
Durch den geringen Luftdruck ist die Auflagefläche der Reifen so gross, dass die Quadratzentimeterbelastung geringer ist.
Geschafft! Und es ist der letzte Trichter!




