Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Moderator: Moderatoren
Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Hallo Gemeinde,
Wir planen eine Reise mit dem Motorrad durch
Marrokko – Mauretanien – Mali – Guinea – Senegal ( - Gambia – Senegal)
Die Planung steht soweit, wir sind aber dankbar über alle neue Informationen, falls jemand (kürzlich) dort war oder Neues weiß. z.B:
- Route ok oder welche Teile sind nicht/schlecht fahrbar?
- Sind die Grenzen offen (s.u. fett markiert), gibt es Besonderes zu
beachten? Andere Vorschläge?
- Sicherheitsprobleme?
- ...?
-Von Senegal sollte noch ein kurzer Abstecher nach Gambia drin sein. Gibt es auch andere Übergänge als:
Senegal (Velingara) nach Gambia (Basse Santa Su)
Folgende Route wollen wir nehmen:
Agadir - laayone - nouadhibou - Choum - Fderik/zouerat - Atar - Ouadane - el beyyed saumatre - atar - tamassoumit - kang acheft - moudjeria - kang acheft - Tidjikja - tichit - Nema - Timbedgha – Bou Ctaila -nara - Djenne - Segou - Bamako – Kouremale - Siguiri - Kouroussa - Banian - Dabola - Tougue - Labe - Mali - Kedougou - Simenti - Georgetown - Banjul – Dakar
Vielen Dank schon mal vorab!
hstrizi
Wir planen eine Reise mit dem Motorrad durch
Marrokko – Mauretanien – Mali – Guinea – Senegal ( - Gambia – Senegal)
Die Planung steht soweit, wir sind aber dankbar über alle neue Informationen, falls jemand (kürzlich) dort war oder Neues weiß. z.B:
- Route ok oder welche Teile sind nicht/schlecht fahrbar?
- Sind die Grenzen offen (s.u. fett markiert), gibt es Besonderes zu
beachten? Andere Vorschläge?
- Sicherheitsprobleme?
- ...?
-Von Senegal sollte noch ein kurzer Abstecher nach Gambia drin sein. Gibt es auch andere Übergänge als:
Senegal (Velingara) nach Gambia (Basse Santa Su)
Folgende Route wollen wir nehmen:
Agadir - laayone - nouadhibou - Choum - Fderik/zouerat - Atar - Ouadane - el beyyed saumatre - atar - tamassoumit - kang acheft - moudjeria - kang acheft - Tidjikja - tichit - Nema - Timbedgha – Bou Ctaila -nara - Djenne - Segou - Bamako – Kouremale - Siguiri - Kouroussa - Banian - Dabola - Tougue - Labe - Mali - Kedougou - Simenti - Georgetown - Banjul – Dakar
Vielen Dank schon mal vorab!
hstrizi
Mauretanien mit dem Motorrad
hoppla, viele Fragen für einen Frischling
zwar kenne ich die Strecken in Mauretanien grösstenteils, aber es ist mir nicht möglich, dir als Mopedfahrer Tipps zu geben. Von früheren Reisen mit Töfffahrern blieb mir aber in Erinnerung, dass die Männer nur mit Tagesgepäck schon in weichsandigem Gebiet Mühe hatten. Und davon gibts auf den vorgesehenen Abschnitten einige. Wie wollt ihr das mit dem Sprit- und Wasservorrat lösen?
Ein Wort zu Tamassoumit: Wir wollten dort tanken und Brot kaufen. Ausser Ruinen und schöne Landschaften fanden wir aber nichts vor, obwohl es auf jeder Karte eingezeichnet ist! Die Piste in den Süden verlor sich dann immer wieder in den kleinen Akle-Dünchen, wir drifteten bei sehr schlechter Sicht (Sandwind) immer mehr nach Westen ab und trafen dann auf die Piste, welche bei Letfata in die Teerstrasse Cangarafa - Tidjikja mündet.
Diese eingezeichnete alte Franzosenpiste, welche vom Lac Gabbou nach Moudjeria führt, ist eine Herausforderung, steinig, weggeschwemmt, dann wieder mal 10 m am Stück, von Dünen zugedeckt oder in Gärten mit Dornenhecken integriert.
Zu Tidjikja - Tichitt - Nema findest du hier im Forum einen Beitrag. Von der Zugstrecke ua gibts in der Fotogalerie ein paar Bilder. Wenn ihr die schafft und ohne allzugrosse Probleme nach Zouerate und retour kommt, sollte auch Atar - Ebnou - Zarga - Rachid - Tidjikja drin liegen. Besser?/klüger?/sicherer? wäre es, wenn ihr euch einem 4x4 anschliessen würdet.
Was meinen denn echte Motorradfahrer dazu???
Grüsse
Ursula
zwar kenne ich die Strecken in Mauretanien grösstenteils, aber es ist mir nicht möglich, dir als Mopedfahrer Tipps zu geben. Von früheren Reisen mit Töfffahrern blieb mir aber in Erinnerung, dass die Männer nur mit Tagesgepäck schon in weichsandigem Gebiet Mühe hatten. Und davon gibts auf den vorgesehenen Abschnitten einige. Wie wollt ihr das mit dem Sprit- und Wasservorrat lösen?
Ein Wort zu Tamassoumit: Wir wollten dort tanken und Brot kaufen. Ausser Ruinen und schöne Landschaften fanden wir aber nichts vor, obwohl es auf jeder Karte eingezeichnet ist! Die Piste in den Süden verlor sich dann immer wieder in den kleinen Akle-Dünchen, wir drifteten bei sehr schlechter Sicht (Sandwind) immer mehr nach Westen ab und trafen dann auf die Piste, welche bei Letfata in die Teerstrasse Cangarafa - Tidjikja mündet.
Diese eingezeichnete alte Franzosenpiste, welche vom Lac Gabbou nach Moudjeria führt, ist eine Herausforderung, steinig, weggeschwemmt, dann wieder mal 10 m am Stück, von Dünen zugedeckt oder in Gärten mit Dornenhecken integriert.
Zu Tidjikja - Tichitt - Nema findest du hier im Forum einen Beitrag. Von der Zugstrecke ua gibts in der Fotogalerie ein paar Bilder. Wenn ihr die schafft und ohne allzugrosse Probleme nach Zouerate und retour kommt, sollte auch Atar - Ebnou - Zarga - Rachid - Tidjikja drin liegen. Besser?/klüger?/sicherer? wäre es, wenn ihr euch einem 4x4 anschliessen würdet.
Was meinen denn echte Motorradfahrer dazu???
Grüsse
Ursula
-
Gerhard Göttler
- Beiträge: 1148
- Registriert: Mi 14. Sep 2005, 12:36
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Hallo Ursula!
Nach Scherzen ist mir eigentlich nicht zumute. Dennoch, Du schriebst: "Was meinen denn echte Motorradfahrer dazu???" Gibts denn hier auch falsche Motorradfahrer? Solche, die sich hier als Motorradfahrer ausgeben und gar keine sind? Nennen die sich dann in Anlehnung an Manni Töffi?
Wir im Badischen sagen zu solchen Sachverhalten "Manno, manno"! Das hat nix mit Mann zu tun sondern mit "Mais non!", sinngemäß übersetzt: Sachen gibts ...
Der Gerhard
Nach Scherzen ist mir eigentlich nicht zumute. Dennoch, Du schriebst: "Was meinen denn echte Motorradfahrer dazu???" Gibts denn hier auch falsche Motorradfahrer? Solche, die sich hier als Motorradfahrer ausgeben und gar keine sind? Nennen die sich dann in Anlehnung an Manni Töffi?
Wir im Badischen sagen zu solchen Sachverhalten "Manno, manno"! Das hat nix mit Mann zu tun sondern mit "Mais non!", sinngemäß übersetzt: Sachen gibts ...
Der Gerhard
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
hallo HStrizi,
damit die forumsgemeinde adäquat antworten kann, brauchen wir weitere infos:
welche motorräder?
alleine oder mit sozia/-us?
welche erfahrung ist vorhanden?
welche reichweite habt ihr an bord sprit/wasser?
welche zeit und wie lange seid ihr unterwegs?
wie ursula schon schrieb ist es schwer die fragen zu beantworten, ohne diese infos zu haben, weil, was für den absoluten profi sehr einfach zu fahren ist, ist für den anfänger oft gar nicht zu schaffen und kann zur aufgabe führen.
eine leichte enduro mit wenig beladung kann viele strecken anders gefahren werden als eine schwere gummikuh mit 300kg beladung (von einer strassenmaschine ganz zu schweigen), usw.
nun also denn, wohl auf
damit die forumsgemeinde adäquat antworten kann, brauchen wir weitere infos:
welche motorräder?
alleine oder mit sozia/-us?
welche erfahrung ist vorhanden?
welche reichweite habt ihr an bord sprit/wasser?
welche zeit und wie lange seid ihr unterwegs?
wie ursula schon schrieb ist es schwer die fragen zu beantworten, ohne diese infos zu haben, weil, was für den absoluten profi sehr einfach zu fahren ist, ist für den anfänger oft gar nicht zu schaffen und kann zur aufgabe führen.
eine leichte enduro mit wenig beladung kann viele strecken anders gefahren werden als eine schwere gummikuh mit 300kg beladung (von einer strassenmaschine ganz zu schweigen), usw.
nun also denn, wohl auf
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
lieber gg, das mit manni hat dich ja ganz schön erwischtGerhard Göttler hat geschrieben:Hallo Ursula!
Gibts denn hier auch falsche Motorradfahrer? Solche, die sich hier als Motorradfahrer ausgeben und gar keine sind? Nennen die sich dann in Anlehnung an Manni Töffi?
ich denke, daß ich mich zu einem falschen motorradfahrer entwickelt habe. früher mit mopped unterwegs, nun aber 2 räder dazubekommen und fahre quad
aber ich gebe mich hier nicht als etwas anderes aus und habe auch keinen anderen alias
Hmmm :)
Das geht ja schnell, danke für die Antworten!
Um die Motorräder mach ich mir wenig Sorgen, das Fahrkönnen ist auch einigermaßen i.O.
@Schnorr: sorry, Hälfte vergessen
Zu den absolut berechtigten Rückfragen hoffentlich ausreichende Antworten meinerseits hier:
3 Motorräder (KTM, XR, XR ... 600er Hardenduros), Spritvorrat ca 40 ltr (ca.600 km) sollte hoffentlich reichen, Wasser ist noch nicht ganz geklärt aber ich denke so ca 10 ltr müssten schon mind. mit.
Wir fahren Mitte Nov. los und sind ca 6 Wochen unterwegs.
Waren alle schon mind. zwei Mal in (Nord)afrika.
Gerade Erfahrungen, wie Ursula schildert (Ein Wort zu Tamassoumit ....), sind Antworten, die uns sehr helfen können. Informationen aus erster Hand, die so nicht im Reiseführer stehen...
Vielen Dank schon mal dazu, natürlich freu ich mich auf mehr!
:D
Um die Motorräder mach ich mir wenig Sorgen, das Fahrkönnen ist auch einigermaßen i.O.
@Schnorr: sorry, Hälfte vergessen
Zu den absolut berechtigten Rückfragen hoffentlich ausreichende Antworten meinerseits hier:
3 Motorräder (KTM, XR, XR ... 600er Hardenduros), Spritvorrat ca 40 ltr (ca.600 km) sollte hoffentlich reichen, Wasser ist noch nicht ganz geklärt aber ich denke so ca 10 ltr müssten schon mind. mit.
Wir fahren Mitte Nov. los und sind ca 6 Wochen unterwegs.
Waren alle schon mind. zwei Mal in (Nord)afrika.
Gerade Erfahrungen, wie Ursula schildert (Ein Wort zu Tamassoumit ....), sind Antworten, die uns sehr helfen können. Informationen aus erster Hand, die so nicht im Reiseführer stehen...
Vielen Dank schon mal dazu, natürlich freu ich mich auf mehr!
:D
-
martin friedl
- Beiträge: 68
- Registriert: Mo 13. Mär 2006, 17:34
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Hallo Hstrizi!
Tipp für's Reise-Ende:
Von Georgetown unbedingt die Strecke nördlich des Gambia-River nach Banjul nehmen, die südliche ist die schlechteste die auf 19 Afrikareisen erlebt hatte, die nördliche ist aber seit letztem Jahr neu asphaltiert. Kleiner Nachteil dabei, dass man dann mit der Bara-Fähre nach Banjul muß, was etwas Zeit und bei Wartezeiten (um Feiertage) auch Nerven in Anspruch nimmt. (Stand 01/2007)
In Banjul eigentlich Pflicht: Camping Sukuta.
Schöne Reise, vielleicht treffen wir einander ja, fahre zum praktisch selben Termin in die Gegenrichtung, von Banjul startend, nur die endgültige Heimfahrt nach Europa lass ich aus...
Martin
PS: Bin begieriger Mitleser, sollten hier Guinea-Infos gepostet werden!
PPS: Die Streckenlänge würde ich nochmal überdenken: Bin das mit Auto ziemlich gleich vor 9 Monaten gefahren, nur ohne Mali und Guinea und in 6 Wochen waren grad mal in Dakar, wenn ich ehrlich bin ziemlich erledigt, weil wir täglich nur gefahren sind. Aber das wird sich eh weisen unterwegs, man kann ja zum Schluss leicht abkürzen...
Tipp für's Reise-Ende:
Von Georgetown unbedingt die Strecke nördlich des Gambia-River nach Banjul nehmen, die südliche ist die schlechteste die auf 19 Afrikareisen erlebt hatte, die nördliche ist aber seit letztem Jahr neu asphaltiert. Kleiner Nachteil dabei, dass man dann mit der Bara-Fähre nach Banjul muß, was etwas Zeit und bei Wartezeiten (um Feiertage) auch Nerven in Anspruch nimmt. (Stand 01/2007)
In Banjul eigentlich Pflicht: Camping Sukuta.
Schöne Reise, vielleicht treffen wir einander ja, fahre zum praktisch selben Termin in die Gegenrichtung, von Banjul startend, nur die endgültige Heimfahrt nach Europa lass ich aus...
Martin
PS: Bin begieriger Mitleser, sollten hier Guinea-Infos gepostet werden!
PPS: Die Streckenlänge würde ich nochmal überdenken: Bin das mit Auto ziemlich gleich vor 9 Monaten gefahren, nur ohne Mali und Guinea und in 6 Wochen waren grad mal in Dakar, wenn ich ehrlich bin ziemlich erledigt, weil wir täglich nur gefahren sind. Aber das wird sich eh weisen unterwegs, man kann ja zum Schluss leicht abkürzen...
Re: Hmmm :)
Moin,
:
- KTM 640: Strecke südlich von Douz durch die Dünen, 19 l/100 km
- Honda 600: Libyen, von Idri nach Ubari, 15 l/100 km
- Honda 750: Westsahara, von Dakhla über Smara nach Tan Tan, 10 l/100 km. Hauptsächlich Straße, aber starker Wind
- KTM 640: Algerien, Gräberpiste, 10 l/100 km
- KTM 640: Algerien, Amguidpiste, 10 l/100 km
- Honda 600: Oman, Rub al Khali, 12 l/100 km
Also würde ich 600 km mit 40 Litern lieber relativieren, zumindest für die sandigen Abschnitte ...
Ciao Carlo
Nur ein paar Verbrauchs-Beispiele von einem "echten Motorradfahrer"HStrizi hat geschrieben:3 Motorräder (KTM, XR, XR ... 600er Hardenduros), Spritvorrat ca 40 ltr (ca.600 km) sollte hoffentlich reichen,
Waren alle schon mind. zwei Mal in (Nord)afrika.
- KTM 640: Strecke südlich von Douz durch die Dünen, 19 l/100 km
- Honda 600: Libyen, von Idri nach Ubari, 15 l/100 km
- Honda 750: Westsahara, von Dakhla über Smara nach Tan Tan, 10 l/100 km. Hauptsächlich Straße, aber starker Wind
- KTM 640: Algerien, Gräberpiste, 10 l/100 km
- KTM 640: Algerien, Amguidpiste, 10 l/100 km
- Honda 600: Oman, Rub al Khali, 12 l/100 km
Also würde ich 600 km mit 40 Litern lieber relativieren, zumindest für die sandigen Abschnitte ...
Ciao Carlo
Re: Hmmm :)
jo, das ist unser Carlo, ein "echter Motorradfahrer"Carlo hat geschrieben:Moin,
..... von einem "echten Motorradfahrer":
Also würde ich 600 km mit 40 Litern lieber relativieren, zumindest für die sandigen Abschnitte ...
mit den 40 litern für 600 km zu relativieren, stimme ich Carlo auch zu, auch 10 Liter Wasser finde ich recht wenig, reicht für vielleicht 3 Tage aus, dann habt ihr aber keine Reserve mehr, falls etwas passiert, ich würde 5 Liter mehr mitnehmen, obwohl das natürlich wieder Gewicht ist.
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Hallo Ihr echten Motorradfahrer,
ich weiss ja nicht was Ihr in Nordafrika bisher gefahren seid, aber mit einem Verbrauch von 6,6l/100km rechne ich nur auf der Strasse.
In Mauretanien müsst Ihr zum Teil mit sehr feinem, weichem Sand rechnen und der saugt euch das Benzin nur so aus dem Tank. Wir konnten im Oued Rachid zuschauen wie die Tanks unserer Katis leer wurden. Ich würde auf längeren Strecken mit Sandanteil eher von 8-10l/100km ausgehen und vergesst um Gottes willen die Reserve nicht. Auch mit GPS Routen muss man manchmal einen Umweg fahren.
Wir fahren solche Strecken mit 65 litern.
10 Liter Wasser reichen im Winter gut für mehrere Tage (5-6 wenns sein muss), aber wenn ein Kühler leckt, ist uns passiert, können sie dann schnell weg sein. Also an Reserve denken.
Schöne Fahrt und fahrt ein paar Dünen für mich mit.
Gruss Thomas
ich weiss ja nicht was Ihr in Nordafrika bisher gefahren seid, aber mit einem Verbrauch von 6,6l/100km rechne ich nur auf der Strasse.
In Mauretanien müsst Ihr zum Teil mit sehr feinem, weichem Sand rechnen und der saugt euch das Benzin nur so aus dem Tank. Wir konnten im Oued Rachid zuschauen wie die Tanks unserer Katis leer wurden. Ich würde auf längeren Strecken mit Sandanteil eher von 8-10l/100km ausgehen und vergesst um Gottes willen die Reserve nicht. Auch mit GPS Routen muss man manchmal einen Umweg fahren.
Wir fahren solche Strecken mit 65 litern.
10 Liter Wasser reichen im Winter gut für mehrere Tage (5-6 wenns sein muss), aber wenn ein Kühler leckt, ist uns passiert, können sie dann schnell weg sein. Also an Reserve denken.
Schöne Fahrt und fahrt ein paar Dünen für mich mit.
Gruss Thomas
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
klimatabelle mauretanien, siehe hier http://www.ipicture.de/daten/wetter_mauretanien.htmlThomas B. hat geschrieben: 10 Liter Wasser reichen im Winter gut für mehrere Tage (5-6 wenns sein muss), aber wenn ein Kühler leckt, ist uns passiert, können sie dann schnell weg sein. Also an Reserve denken.
aber die gibt auch für tunesien im oktober max. 25 grad an, wir hatten aber im oktober 2006 40 grad, weil kein schatten vorhanden war
wenn das wetter dann so heiß ist, verliert der körper beim fahren (auch abhängig von der kleidung) mehr flüssigkeit als wir denken, dann reicht das wasser nämlich nicht mehr für "5-6 tage wenns sein muß" aus, sondern nur für 3 tage. und dann fällst du von der karre wegen dehydrierung!
also nochmals wie auch thomas rät: mehr mitnehmen, und wenns richtig warm wird und ihr im weichsand viel ackern müßt, viel mehr mitnehmen!
gut trink wünscht euch im sattel locker sitzend und weniger schlingernd im weichsand fahrender und auf grund der größeren ladekapazität und damit reichweitenerweiternder umgestiegener quadfahrer
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Guten Morgen Schnorr,
mit Winter meine ich auch eher November, Dezember, Januar.
In diesen Monaten habe ich in der Nordsahara (Tunesien, Algerien, Libyen,
Ägypten, Marokko und auch Nord Mauretanien......
auf vielen Reisen nie 40° erlebt,
aber ich gebe Dir recht, bei dem heutigen Klima muss man immer mit Ausnahmen rechnen. Vor allem wenn man weiter südlich kommt, wo es auch im Winter schon recht warm werden kann.
Also eher mehr Wasser mit nehmen und an die Reserve denken. (Stundenlanger Kampf in den mauretanischen Akkle-Dünen kann ziemlich durstig machen.
Allen eine gute Fahrt
wünscht Thomas
mit Winter meine ich auch eher November, Dezember, Januar.
In diesen Monaten habe ich in der Nordsahara (Tunesien, Algerien, Libyen,
Ägypten, Marokko und auch Nord Mauretanien......
auf vielen Reisen nie 40° erlebt,
aber ich gebe Dir recht, bei dem heutigen Klima muss man immer mit Ausnahmen rechnen. Vor allem wenn man weiter südlich kommt, wo es auch im Winter schon recht warm werden kann.
Also eher mehr Wasser mit nehmen und an die Reserve denken. (Stundenlanger Kampf in den mauretanischen Akkle-Dünen kann ziemlich durstig machen.
Allen eine gute Fahrt
wünscht Thomas
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Hi,
weil wir schon mal so schön "Off Topic" sind hier auch noch mein Kommentar:
Maximalverbrauch mit meiner ehemaligen DR 350 = 4,6 liter.....
Dafür kann ich die von Carlo genannten 10 l von der Africa Twin nicht bestätigen, da habe ich auch schon 2 Liter mehr durch gehen lassen....
Und zum Thema Wasser: Auf der Strecke von der Grenze bis zum Bir Djedid, ca. 200 KM, 2 Tage waren geplant, wurden uns 16l/pro Nase verdammt knapp: http://www.buschtaxi.org/cms/index.php?id=266
Grüße
Gerd
weil wir schon mal so schön "Off Topic" sind hier auch noch mein Kommentar:
Maximalverbrauch mit meiner ehemaligen DR 350 = 4,6 liter.....
Dafür kann ich die von Carlo genannten 10 l von der Africa Twin nicht bestätigen, da habe ich auch schon 2 Liter mehr durch gehen lassen....
Und zum Thema Wasser: Auf der Strecke von der Grenze bis zum Bir Djedid, ca. 200 KM, 2 Tage waren geplant, wurden uns 16l/pro Nase verdammt knapp: http://www.buschtaxi.org/cms/index.php?id=266
Grüße
Gerd
Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält!
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Hi Gerd,
Ciao Carlo
ich hab ja auch die sparsame RD07AGerd C. hat geschrieben:Dafür kann ich die von Carlo genannten 10 l von der Africa Twin nicht bestätigen, da habe ich auch schon 2 Liter mehr durch gehen lassen....
Ciao Carlo
Re: Marrokko–Mauretanien–Mali–Guinea–Senegal: neue Infos gesucht
Siehst´e, bei mir war es eine RD04 mit traditionell verstopftem Luftfilter 
Grüße
Gerd
Grüße
Gerd
Der Mensch ist das einzige Tier, das sich für einen Menschen hält!




