Reise-/Sicherheitshinweis Peru 12.06.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 11.03.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 11.03.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Infrastruktur und Verkehr)


Aktuelles
Derzeit kommt es aufgrund der Regenzeit noch bis voraussichtlich Ende März 2025, insbesondere in den Regionen Cusco und Madre de Dios, zu starken Regenfällen. Diese können zu Überschwemmungen, Erdrutschen und in der Folge zu Einschränkungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen.

Hiervon können auch touristische Sehenswürdigkeiten betroffen sein, u.a. die Inkastadt Machu Picchu und der damit verbundene „Inka-Trail“.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Hinterfragen Sie kritisch, ob die derzeitigen Witterungsverhältnisse bspw. eine sichere Wanderung auf dem „Inka-Trail“ zulassen.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
Natur und Klima
Erdbeben

Peru liegt in einer sehr seismisch aktiven Zone, sodass es regelmäßig zu Erdbeben kommen kann.

Vulkanausbrüche
Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiter aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas wurden Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

Überschwemmungen
Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch; im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.
Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Aufgrund verschiedener Streiks lokaler und nationaler Transportgewerkschaften kann es landesweit zu Einschränkungen im Personenverkehr kommen. Diese Streiks können kurzfristig angekündigt, aber auch kurzfristig wieder abgesagt werden. Insbesondere im Großraum Lima ist auch mit Protestaktionen zu rechnen. Touristengebiete sind hiervon in der Regel nicht betroffen.

Der technische Zustand der Kleinflugzeuge, die am Flughafen „Maria Reiche“ in Nazca für Flüge über die Nazca-Linien eingesetzt werden, sowie die Qualifikation der Piloten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften entsprachen in der Vergangenheit nicht europäischem Standard. So kam es zu mehreren Zwischenfällen und mehreren Abstürzen mit Todesfolgen. Die Standards am Flughafen in Pisco, wo ebenfalls Überflüge der Nazca-Linien angeboten werden, sind nach derzeitigen Erkenntnissen besser.

Die Städte und Sehenswürdigkeiten entlang der Küste können über die gesamte Länge mit privaten Pkw oder öffentlichen Verkehrsmitteln befahren werden. Dies gilt auch für Fahrten in die „Sierra“ (Andenhochland) nach Cajamarca, Huaraz (Callejón de Huaylas) Chanchamayo, von Pisco nach Ayacucho, von Nazca nach Cusco und weiter nach Puno, und nach Arequipa, einschließlich Cañón de Colca sowie die Weiterfahrt nach Puno. Im Landesinneren sind einige weitere Hauptverbindungsstraßen gut ausgebaut. In abgelegenen Gegenden sind Verbindungen zwischen größeren Orten oft nicht befestigt und im Hochland gelegentlich – insbesondere wegen Erdrutschen während der Regenzeit – nicht oder nur schwer befahrbar.

Bei Überlandbussen kommt es häufig zu Unfällen mit einer großen Anzahl Toter und Verletzter auch auf dem Weg nach Machu Picchu mit dem Bus über Santa Teresa und Hidroelectrica, wo unbefestigte Gebirgsstraßen befahren werden. Sicherer ist die Anreise nach Machu Picchu mit dem Zug über Aguas Calientes.
  • Informieren Sie sich daher fortlaufend über die aktuellen und zu erwartenden Witterungsbedingungen.
Die Nutzung innerperuanischer Flüge und die Mitnahme in Überlandbussen ist nur gewährleistet, wenn ein Pass (bei Busreisen reicht zumeist eine Passkopie) vorgelegt werden kann. Eine Diebstahlsanzeige ist nicht ausreichend.
  • Bei Passverlust wenden Sie sich bitte an die Botschaft oder an das Büro des für den Amtsbezirk zuständigen Honorarkonsuls.
  • Achten Sie auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt; siehe auch Abschnitt Gesundheit. Notfallmedizinische Dienstleistungen entsprechen, vor allem außerhalb Limas, nicht dem europäischen Niveau.
  • Führen Sie keine Nachtfahrten mit eigenem Fahrzeug durch; es besteht ein erhöhtes Unfall- und Überfallrisiko.
  • Bewahren Sie die an den Mautstationen (peajes) ausgegebenen Tickets gut auf, da Ihnen bei Unfällen oder Pannen damit kostenlose Hilfe zusteht; Notrufnummern sind auf dem Mautticket abgedruckt.
  • Nutzen Sie bei Überlandreisen mit dem Bus möglichst nur tagsüber und nur die landesweit operierenden, größeren Busunternehmen (z. B. Cruz del Sur, Peru Hop, Oltursa sowie Excluciva).
  • Nehmen Sie Dienstleistungen stets nur von bekannten/empfohlenen Reisebüros und Reiseführern in Anspruch und lassen Sie sich nicht „auf der Straße“ überreden. Fremdenführer sollten sich entsprechend ausweisen können. Die lokalen Büros von „iPeru“ helfen rund um die Uhr weiter.
  • Achten Sie bei Anreise mit Flussschiffen von Pucallpa oder Yurimaguas aus/nach Iquitos auf die Qualität des Anbieters und der eingesetzten Schiffe und nutzen Sie nur moderne Schiffe. Ansonsten besteht die Gefahr schlechter hygienischer Zustände und schlechter Verpflegung an Bord.
  • Führen Sie bitte stets Ihren Reisepass mit.
  • Wenden Sie sich bei Beschwerden über die Behandlung oder vermeintliche Übervorteilung durch Hotels, Fluglinien oder Reiseunternehmen an das Amt für Verbraucherschutz INDECOPI.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 18.03.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 18.03.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Aktuelle Sicherheitslage)


Aktuelles
Aktuelle Sicherheitslage

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao wurde am 17. März 2025 der Ausnahmezustand für 30 Tage verhängt. In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage, währenddessen einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt sind, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage.
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung über die Straßensituation bezüglich Blockaden und anderer Unterbrechungen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei und bleiben Sie wachsam.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 28.05.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 11.03.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Natur und Klima


Sicherheit
Innenpolitische Lage

In verschiedenen Regionen des Landes (v.a.: Lima/Callao, Pataz, dem VRAEM und an der Grenze zu Ecuador) gilt der Notstand, womit einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt sind, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dies hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf touristische Reisen.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien
In Peru kann es immer wieder zu anlassbezogenen Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessensgruppen kommen.

Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) gilt in den fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) der Notstand und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden wurde verstärkt.

Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr geöffnet.

Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen. Weitere Informationen (auch über evtl. Ausnahmen) bieten die Reise- und Sicherheitshinweisen für Ecuador.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucayali (Canal Puinahua) führt.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, also das Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte; es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in den nationalen (sozialen) und lokalen Medien.
  • Leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
  • Meiden Sie grundsätzlich große Menschenansammlungen, Demonstrationen sowie die Armenviertel in Großstädten.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
Natur und Klima
Erdbeben

Peru liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, sodass es regelmäßig zu schwächeren Erdstößen und ggf. auch zu Erdbeben kommt.

Vulkanausbrüche
Die Vulkane Sabancaya und Ubinas im Süden des Landes sind weiterhin aktiv. Es kommt vor allem zum Ausstoß von Asche, im Umkreis des Vulkans Ubinas (Region Moquegua) werden ggf. Evakuierungen angeordnet. Einschränkungen im Reiseverkehr in dieser Region gab es jedoch bisher nicht.

Überschwemmungen
Das Klima ist im östlichen Amazonasgebiet feuchttropisch; im Hochland herrscht tropisches Hochgebirgsklima. An der Küste ist es im Sommer heiß und im Winter kühl.
Insbesondere in der Regenzeit von Dezember bis März können starke Regenfälle zu Überschwemmungen und Erdrutschen und in der Folge zu Behinderungen und Gefährdungen im Reiseverkehr führen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI).
  • Machen Sie sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis vertraut. Diese bieten die Merkblätter des Deutschen GeoForschungsZentrums.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 17.06.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 17.06.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität)


Sicherheit
Kriminalität

Die Kriminalitätsrate in Peru und das Risiko, Opfer von Überfällen, Diebstählen oder Entführungen zu werden, sind insbesondere in den Elendsvierteln der Großstädte, im öffentlichen Nahverkehr, an Busbahnhöfen, in Einkaufsstraßen und auf Märkten hoch.
Besonders in den Regionen um Ica, Arequipa, Puno sowie zwischen Puerto Maldonado und Cusco gibt es vereinzelte nächtliche Überfälle auf Überlandbusse sowie sexuelle Übergriffe und Waffengewalt.
Auch auf den Strecken von Huánuco über Tingo Maria - Tocache nach Tarapoto und weiter nach Yurimaguas bzw. nach Pucallpa wurden Überlandreisende überfallen.
Unweit der Stadt Iquitos (Region Loreto) kam es in den vergangenen Wochen zu zwei Entführungen von Ausflugsbooten, bei denen die Opfer erst nach Zahlung von Lösegeld freigelassen wurden.

In Lima kommt es besonders abends in der Innenstadt und in den auch von Touristen häufig besuchten Bezirken Miraflores und Barranco zu Diebstählen, ebenso auf Märkten und in Busbahnhöfen.
Beim Besuch von Bars und Diskotheken kann es zum Einsatz von K.-o.-Tropfen kommen.

Insbesondere in Lima, Arequipa und Cusco sind Taxifahrer gelegentlich in Verbrechen wie Raub und Vergewaltigung involviert. Mit „Express-Entführungen“ werden Betroffene gezwungen, Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Raubüberfälle erfolgten auch wiederholt während des Taxitransfers vom Flughafen Lima „Jorge Chavez“, der am Rande der Stadt in Callao liegt.

Touristen wurden des Öfteren gegen ihren Willen und in Unkenntnis als „Drogenschmuggler“ missbraucht. Hierzu wurden diese oftmals längerfristig über das Internet angeworben mit dem Versuch, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.
  • Seien Sie abends in der Innenstadt von Lima und in den Bezirken Miraflores und Barranco sowie in Menschenmengen immer besonders vorsichtig.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Führen Sie keine nächtlichen Bus- und Überlandfahrten durch.
  • Organisieren Sie den Flughafentransfer nach Lima nur über die innerhalb des Ankunftsbereichs ansässigen lizensierten Taxi- und Busgesellschaften.
  • Nutzen Sie nur Taxis von offiziell zugelassenen Unternehmen, nehmen Sie kein Taxi von der Straße.
  • Seien Sie nachts möglichst nicht allein unterwegs und halten Sie sich immer in gut beleuchteten Straßen und Zonen auf.
  • Leisten Sie bei Überfällen keine Gegenwehr und provozieren Sie die Täter nicht.
  • Achten Sie bei der Wahl der Unterkunft auf Sicherheitsaspekte wie Nachtwächter, Hotelsafe und Zimmertelefon.
  • Lassen Sie Getränke nicht unbeaufsichtigt und nehmen Sie keine Getränke von Unbekannten an.
  • Tragen Sie bei Bahn- und Busreisen Wertsachen nicht im Handgepäck, sondern am Körper.
  • Verzichten Sie auf das öffentliche Vorzeigen großer Geldbeträge oder wertvollen Schmucks und Uhren und bewahren Sie diese in Fahrzeugen außer Sichtweite auf.
  • Rufen Sie im Notfall die „Policía de Turismo“ (Touristenpolizei) in Lima in der Calle General Vidal 230, Tel. +511 4601060, 4600849, 4600921.
  • Nehmen Sie kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie den Inhalt des eigenen Gepäcks, siehe auch Abschnitt Strafrecht.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter und insbesondere bei Lockangeboten (z.B. Angebote über das Internet, auf Kosten anderer eine Reise durchzuführen) skeptisch und wenden Sie sich ggf. an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 12.07.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 12.07.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Derzeit kommt es in vier Regionen des Landes (Arequipa, Cusco, Ica, La Libertad) und besonders auf der Panamericana Sur (zwischen Lima und Arequipa) zu Protesten und Straßenblockaden und zu teils gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Protestierenden und der peruanischen Polizei. Insbesondere auf den Abschnitten Distrik Chala (km 619); Ocoña (km 782) und Nasca (km 443) kann es zu Verzögerungen im Reiseverkehr kommen.

In verschiedenen Regionen des Landes (v.a.: Lima/Callao, Pataz, dem VRAEM und an der Grenze zu Ecuador) gilt der Notstand, womit einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt sind, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen. Dies hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf touristische Reisen.
  • Verfolgen Sie die aktuelle Sicherheitslage in den peruanischen Medien, so z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Fragen Sie ggf. in Ihrem Hotel nach, wie die Situation vor Ort aktuell ist, und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Bitte denken Sie auch daran, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Begeben Sie sich nicht zum Flughafen, wenn Sie keinen bestätigten Flug haben, der Zutritt zum Flughafengebäude wird Ihnen nur gegen Vorlage eines Flugtickets gewährt.
Situation an den Grenzen zu Ecuador, Kolumbien und Brasilien
In Peru kann es immer wieder zu anlassbezogenen Protestaktionen und Demonstrationen verschiedener Interessensgruppen kommen.

Im Zuge der verschlechterten Sicherheitslage in Ecuador (siehe auch Reise- und Sicherheitshinweise Ecuador) gilt in den fünf an Ecuador grenzenden Regionen im Norden des Landes (Tumbes, Piura, Cajamarca, Amazonas und Loreto) der Notstand und die Präsenz des Militärs und der Polizeibehörden wurde verstärkt.

Die Landgrenzen zu Ecuador bleiben für den Personenverkehr geöffnet.

Aufgrund einer Anordnung des ecuadorianischen Innenministeriums, wonach alle nicht in Ecuador lebenden Ausländer bei Einreise auf dem Landweg ein aktuelles polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen, kann es zu Verzögerungen bei oder Verweigerungen der Einreise von Peru nach Ecuador kommen. Weitere Informationen (auch über evtl. Ausnahmen) bieten die Reise- und Sicherheitshinweisen für Ecuador.

Im Amazonasgebiet Loreto besteht ein Konflikt um die Erdölförderung, der teilweise zur Blockade des Schiffsverkehrs auf dem Ucayali (Canal Puinahua) führt.

Im Kampf gegen den Drogenhandel wurde in einigen Provinzen der Notstand ausgerufen. Betroffen sind Provinzen des sogenannten VRAEM, also das Gebiet der Flüsse Ene, Apurímac und Mantaro und Grenzgebiete zu Kolumbien und Brasilien. Polizei und Streitkräfte verfügen über weitreichende Sonderrechte; es kommt dort dennoch weiterhin zu Überfällen bewaffneter Gruppen auf Angehörige und Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Mit Einschränkungen im Reiseverkehr ist dort zu rechnen.
  • Informieren Sie sich regelmäßig in den nationalen (sozialen) und lokalen Medien.
  • Leisten Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte Folge.
  • Meiden Sie grundsätzlich große Menschenansammlungen, Demonstrationen sowie die Armenviertel in Großstädten.
  • Versuchen Sie nicht, Straßenblockaden zu passieren, sondern weichen Sie aus oder warten Sie die Normalisierung der Lage ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 16.09.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 16.09.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage auf dem Weg zum Machu Picchu und Umgebung)


Aktuelles
Sicherheitslage auf dem Weg zum Machu Picchu und Umgebung

Derzeit kommt es in Urubamba (u.a. auf dem Weg nach Machu Picchu) und Umgebung zu Protesten und Blockaden der Straßen und Zugverbindungen. Es muss mit Verzögerungen bei der An- und Abreise gerechnet werden.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
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Siehe auch:

BPfeilB Peru | Proteste und Blockaden auf dem Weg nach Machu Picchu

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 07.10.2025

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Stand 07.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage auf dem Weg zum Machu Picchu und Umgebung)


Aktuelles
Sicherheitslage auf dem Weg zum Machu Picchu und Umgebung

Derzeit kann es in Urubamba (u.a. auf dem Weg nach Machu Picchu) und Umgebung zu erneuten Protesten und Blockaden der Straßen und Zugverbindungen kommen. Es muss mit Verzögerungen bei der An- und Abreise gerechnet werden.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
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Siehe auch:

BPfeilB Peru | Proteste und Blockaden auf dem Weg nach Machu Picchu

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 16.10.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 16.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage durch landesweite Proteste)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

Derzeit kann es insbesondere in der Hauptstadt Lima und anderen großen Städten des Landes zu Protesten und Blockaden der Straßen kommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften kommt.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 22.10.2025

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Stand 22.10.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage durch landesweite Proteste)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

Derzeit kann es insbesondere in der Hauptstadt Lima und anderen großen Städten des Landes zu Protesten und Blockaden der Straßen kommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften kommt.

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao wurde am 22. Oktober 2025 der Ausnahmezustand für 30 Tage verhängt. In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
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Mehr dazu:

Perus Präsident verhängt Ausnahmezustand in Lima
22.10.2025 - DW World

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 19.11.2025

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand verlängert)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

Derzeit kann es insbesondere in der Hauptstadt Lima und anderen großen Städten des Landes zu Protesten und Blockaden der Straßen kommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften kommt.

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao wurde am 18. November 2025 der Ausnahmezustand für weitere 30 Tage verlängert. In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
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Mehr dazu:

Perus Präsident verhängt Ausnahmezustand in Lima
22.10.2025 - DW World

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 28.11.2025

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Stand 28.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Notstand am Grenzübergang zu Chile: Tacna-Arica)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

In der südlichen Region Tacna wurde am 28.11.2025 der Notstand ausgerufen. Es kann zu Verzögerungen, insbesondere am Grenzübergang zu Chile (Tacna–Arica) bei der Ein- bzw. Ausreise nach/von Peru kommen.

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao wurde am 18. November 2025 der Ausnahmezustand für weitere 30 Tage verlängert. Derzeit kann es insbesondere in der Hauptstadt Lima und anderen großen Städten des Landes zu Protesten und Blockaden der Straßen kommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften kommt.

In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
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Mehr dazu:

¿Tensión en la frontera entre Chile y Perú?: militares peruanos resguardarán la zona y piden a Boric tomar acción
26.11.2025 - infobae (zum übersetzen empfiehlt sich DeepL)

Peru to declare state of emergency to block Chile border crossings
28.11.2025 - Aljazeera



Flughafen Lima - Gebühr für Transitpassagiere
Reisende, die über den Flughafen Lima umsteigen, müssen ab dem 7. Dezember 2025 eine zusätzliche Gebühr zahlen. Die peruanische Regierung hat eine neue Abgabe für Transitpassagiere genehmigt – sowohl im internationalen als auch im nationalen Verkehr. Internationale Umsteiger zahlen künftig 10,05 US-Dollar plus Steuern, bei Inlandsverbindungen werden 6,32 US-Dollar plus Steuern fällig ...

Peru führt neue Transitgebühr am Flughafen Lima ein
28.11.2025 - aerotelegraph

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 22.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 22.12.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Ausnahmezustand verlängert)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao wurde am 22. Dezember 2025 der Ausnahmezustand für weitere 30 Tage verlängert. Derzeit kann es insbesondere in der Hauptstadt Lima und anderen großen Städten des Landes zu Protesten und Blockaden der Straßen kommen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es dabei zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestierenden und Sicherheitskräften kommt.

In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 20.01.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 20.01.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage durch landesweite Proteste)


Aktuelles
Sicherheitslage durch landesweite Proteste

In der Metropolregion Lima und der an Lima angrenzenden Region Callao wurde am 19. Januar 2026 der Ausnahmezustand für weitere 30 Tage verlängert. In den Städten Trujillo und Virú (Region La Libertad) und den Städten Tumbes und Zarumilla (Region Tumbes) wurde der Ausnahmezustand für 60 Tage verhängt.

In verschiedenen anderen Regionen des Landes gilt ebenfalls weiterhin der Notstand, siehe Sicherheit – Innenpolitische Lage. Während der Geltungsdauer des Ausnahmezustands sind einige von der Verfassung geschützten Rechte der Bevölkerung eingeschränkt, so u.a. das Recht auf Versammlungsfreiheit und Bewegungsfreiheit, aber auch das Recht auf Unverletzbarkeit des Wohnraums. Zudem wird dem Militär die Möglichkeit eröffnet, die Polizei bei ihren Aufgaben zu unterstützen.
  • Verfolgen Sie die Sicherheitslage in den peruanischen Medien, z.B. über den Kanal der peruanischen Polizei, bleiben Sie wachsam und gehen Sie keine unnötigen Risiken ein.
  • Halten Sie sich von großen Menschenansammlungen und Demonstrationen fern.
  • Folgen Sie den Anweisungen der peruanischen Behörden.
  • Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
  • Versuchen Sie nicht, Blockaden zu überwinden. Dies kann zu aggressiven Reaktionen der Demonstranten führen.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste ein.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 23.02.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 23.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Starke saisonale Regenfälle)


Aktuelles
Starke saisonale Regenfälle

Aufgrund anhaltender starker saisonaler Regenfälle, insbesondere in der Region Arequipa (Distrikte Alto Selva Alegre, Cayma, Cerro Colorado, Mariano Melgar, Miraflores, Paucarpata, Socabaya, Uchumayo und Yanahuara) sowie in den Regionen Ica, Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash, kommt es derzeit zu örtlichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturzfluten in Flussbetten und Schluchten. Ferner wurden Teile der Hauptverkehrsroute Lima - Anden - Amazonas-Vorland („carretera central“) durch Erdrutsche und Hochwasser blockiert und zeitweise für den Verkehr gesperrt, was zu Verzögerungen im Reiseverkehr führt. Diese saisonbedingten Regenfälle können noch bis Ende März anhalten.
  • Versuchen Sie nicht, auf eigene Faust durch Hochwasser zu gehen bzw. fahren.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI)
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
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Reise-/Sicherheitshinweis Peru 25.02.2026

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Peru
Stand 25.02.2026

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Starke saisonale Regenfälle)


Aktuelles
Starke saisonale Regenfälle

Aufgrund anhaltender starker saisonaler Regenfälle wurde am 25. Februar 2026 in mehr als 700 Bezirken entlang der Pazifikküste, in den Anden sowie im peruanischen Teil des Amazonas-Regenwaldes der Notstand ausgerufen. Insbesondere in der Region Arequipa (Distrikte Alto Selva Alegre, Cayma, Cerro Colorado, Mariano Melgar, Miraflores, Paucarpata, Socabaya, Uchumayo und Yanahuara) sowie in den Regionen Ica, Piura, Lambayeque, La Libertad und Áncash, kommt es derzeit zu örtlichen Überschwemmungen, Erdrutschen und Sturzfluten in Flussbetten und Schluchten. Ferner wurden Teile der Hauptverkehrsroute Lima - Anden - Amazonas-Vorland („carretera central“) durch Erdrutsche und Hochwasser blockiert und zeitweise für den Verkehr gesperrt, was zu Verzögerungen im Reiseverkehr führt. Diese saisonbedingten Regenfälle können noch bis Ende März anhalten.
  • Versuchen Sie nicht, auf eigene Faust durch Hochwasser zu gehen bzw. fahren.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Halten Sie sich über die lokale Lage über die regionalen Büros der peruanischen Touristeninformation „iPeru“ und die Medien informiert und beachten Sie Hinweise der staatlichen Behörde für Katastrophenschutz (INDECI)
  • Informieren Sie sich bei der peruanischen Regierung bzw. Ihrem Reiseveranstalter/Hotel über die Situation auf den Überlandstraßen. Planen Sie hinreichend Zeit ein und machen Sie ggf. alternative Reisepläne.
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