Das Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Thailand
Stand 28.11.2008
Aktuelle Hinweise
Die außerparlamentarische Opposition (PAD) demonstriert seit Wochen gegen die Regierung, um deren Rücktritt herbeizuführen. Die Demonstrationen konzentrierten sich lange auf den seit Ende August besetzten Regierungssitz ("Government House“). Sie weiteten sich am 07.10. und am 24.11. auf das Parlament und ebenfalls am 24.11. auf den provisorischen Regierungssitz am alten Flughafen von Bangkok (Don Mueang) aus.
Gewaltsame Zusammenstöße zwischen PAD-Demonstranten mit der Polizei sowie mit Anhängern der Regierung führten in den letzten Wochen in Bangkok zu Verletzten und 3 Toten. Zu Übergriffen und Gefährdungen von Touristen und Ausländern ist es bislang weder in Bangkok noch in den Urlaubsgebieten im Süden gekommen. In den nächsten Wochen muss in Bangkok mit weiteren möglicherweise gewaltsamen Demonstrationen und Zusammenstößen gerechnet werden. Es wird daher dringend empfohlen, Demonstrationen und sonstige größere Menschenansammlungen zu meiden, auch um sich nicht dem Risiko eventueller Sprengstoffanschläge auszusetzen. Dieser dringende Hinweis bezieht sich insbesondere auf das Gebiet um das Government House (Pitsanulok Road), die Rajdamnoen Avenue, die Makkhawan Bridge, das Areal um das Parlament und die Flughäfen Suvarnabhumi sowie Don Mueang.
Seit dem 25.11. sind der Internationalen Flughafen von Bangkok (Suvarnabhumi) und seit dem 26.11. auch der nationale Flughafen (Don Mueang) aufgrund der Besetzung durch Demonstranten geschlossen. Die Regierung hat am Abend des 27.11. den Ausnahmezustand über beide Flughäfen erklärt. Die Schließung des Flughafens Suvarnabhumi soll bis mindestens zum 29.11. 18.00 Uhr und am Flughafen Don Mueang bis mindestens zum 28.11. 18.00 Uhr andauern; eine längere Blockierung kann für beide Flughäfen nicht ausgeschlossen werden. Gleichzeitig muss jederzeit mit einer gewaltsamen Räumung der Flughäfen gerechnet werden. Es wird daher dringend geraten, keinen der zwei Flughäfen aufzusuchen.
Flugreisen nach Bangkok sind derzeit nicht möglich.
Andere Flughäfen in Thailand (insbesondere Phuket und Chiang Mai) sind aufgrund der Schließung der Flughäfen in Bangkok stark überlastet, da sie zusätzlich zum normalen Betrieb als Ausweichflughäfen genutzt werden, auch von der Lufthansa und anderen deutschen Reiseveranstaltern. Viele Reisende, die sich in Bangkok aufhalten, werden von den Veranstaltern mit Bussen zu den Ausweichflughäfen transportiert. Es wird darauf hingewiesen, dass Reisende mit erheblichen und möglicherweise noch zunehmenden Behinderungen an allen Ausweichflughäfen rechnen müssen.
Auch der 100 km südöstlich von Bangkok liegende Militärflughafen U Tha Phao wird zunehmend für ausgehende Flüge genutzt, vor allem von Thai Airways und LTU.
Verlässliche Voraussagen zur weiteren Entwicklung an den beiden Flughäfen in Bangkok wie auch zur weiteren Entwicklung der politischen Situation und Sicherheitslage sind derzeit nicht möglich. Es wird dringend empfohlen, die aktuelle Berichterstattung der Medien zu verfolgen.
Auskünfte zu aktuellen Ein- und Ausreisemöglichkeiten erteilen ihnen die Reiseveranstalter sowie die Fluggesellschaften unter folgenden Telefonnummern. Aus Deutschland muss die Vorwahl 0066 hinzugefügt werden.
Austrian Airlines: 02-267-0873-5
Emirates: 02-664-1040
Etihad Arways: 02-253-0099
Lufthansa: 02-134-2210
LTU: 02-267-1202
Quantas: 02-627-1717
SAS: 02-645-8200
Thai Arways: 02-356-1111
Turkish Airlines: 02-231-0300-7
Das thailändische Tourismusministerium bietet Reisenden, die ab dem 25.11. ab Bangkok nicht mehr abfliegen konnten, kostenlose Unterkunft und Verpflegung in ausgewählten Hotels an. Weitere Informationen sind unter: 022819496 (Thai Hotel Association) und 023560720 (Call-center des Tourismunsministeriums) erhältlich.
Sollte finanzielle Hilfe aus Deutschland benötigt werden, stehen unter folgendem Link der Deutschen Botschaft in Bangkok Informationen bereit:
http://www.bangkok.diplo.de/Vertretung/ ... ellen.html
Für weitere Informationen kann die Botschaft, von Anschlüssen aus Thailand, unter den Rufnummern
081-8456224 sowie 0838018472
rund um die Uhr erreicht werden.
Das Auswärtige Amt wird diese Reisehinweise aktualisieren, sobald neue Informationen zur Situation vorliegen.
Der Konflikt an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bei Preah Vihear (Kambodscha) hat sich am 15.10.2008 erneut zugespitzt. Daher sollte derzeit von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen abgesehen werden.
Teilreisewarnung Thailand 21.04.2026
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Teilreisewarnung Thailand 21.04.2026
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 13.04.2009
Das Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Thailand
Stand 13.04.2009
Aktuelle Hinweise
Angesichts zunehmend gewalttätiger Demonstrationen von Oppositionsanhängern („Rothemden“) hat die thailändische Regierung am 12.04.2009 den Notstand (state of emergency) für Bangkok und Teile einiger Nachbarprovinzen (Nonthaburi, Nakhon Thani, Pathum Thani, Ayutthaya und Samut Prakan) ausgerufen. Folge: Versammlungsverbot für Gruppen von mehr als 5 Personen, Festnahmen/Inhaftierungen von bis zu 30 Tagen ohne Anklage, erweiterte Befugnisse der Sicherheitskräfte bei Personen- und Fahrzeugkontrollen.
Seit dem 13.04. gehen die Sicherheitskräfte gegen die Demonstranten in Bangkok vor. Hierbei ist es zu Zusammenstößen mit zahlreichen Verletzten gekommen. Weitere gewaltsame Auseinandersetzungen werden erwartet.
Es wird daher dringend dazu geraten, Menschenansammlungen und Demonstrationen in Bangkok zu meiden.
Von nicht notwendigen Reisen nach Bangkok sollte abgesehen werden.
Der Zugverkehr von und nach Bangkok ist eingestellt worden.
Der am 11.04. vorübergehend über die Provinzen Pattaya und Chonburi verhängte Ausnahmezustand, bei dem es sich im Wesentlichen um ein Versammlungs- und Demonstrationsverbot handelte und der den normalen Ferienbetrieb nicht beeinträchtige, wurde noch am selben Tag wieder aufgehoben.
Die Schwerpunktgebiete des Tourismus im Süden (u.a. Phuket) blieben bisher unbeeinträchtigt von Zwischenfällen. Im Norden (u.a. Chiang Mai, Chiang Rai) führen Demonstrationen (seit dem 13.04. nachmittags) zur Behinderung des Straßenverkehrs.
Der Flugverkehr in Thailand, insbesondere auch über den außerhalb der Stadt gelegenen internationalen Bangkoker Flughafen Suvarnabhumi, verläuft bisher störungsfrei.
Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und Umgebung und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird abgeraten. Der gesamte Bereich bleibt bis auf Weiteres militärisches Sperrgebiet.
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Reise-/Sicherheitswarnung Thailand 04.04.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 04.04.2014 (Unverändert gültig seit: 04.04.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Die seit Januar 2014 in Bangkok stattfindenden Protestaktionen der Regierungsgegner haben zuletzt an Intensität verloren. Lediglich an einigen Orten (insbesondere Lumpini Park, Phan-Fah Brücke in der Nähe des UN Gebäudes und am Regierungskomplex Chaeng Watthana) finden weiterhin Protestaktionen statt.
Für das Wochenende am 5./6 April haben Regierungsanhänger zu einer Gegendemonstration aufgerufen. Diese soll im Thawi Wathhana Distrikt stattfinden, der sich rund eine Stunde Fahrt außerhalb des Bangkoker Stadtzentrums befindet.
In räumlicher Nähe zu Demonstrationsorten kam es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Zwischenfällen mit Toten und Verletzten. Es wird daher weiterhin empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in anderen Landesteilen zu meiden.
Am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport, herrscht normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind ohne Einschränkungen möglich.
In den Touristenzentren im Süden und Norden Thailands wie z.B. Phuket, Krabi oder Chiang Mai ist die Lage ruhig, für Touristen bestehen keinerlei Einschränkungen.
Es wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 20.05.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 20.05.2014 (Unverändert gültig seit: 20.05.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 07 Mai 2014 hat das thailändische Verfassungsgericht die amtierende Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra und neun weitere Minister ihres Amtes enthoben. Dadurch hat sich die innenpolitische Situation in Thailand weiter zugespitzt. Sowohl Regierungsgegner als auch Regierungsbefürworter führen weiterhin Protestaktionen im Großraum Bangkok durch.
Die Regierungsgegner haben ihren Hauptversammlungsort in der Rachadamnoen Road in der Nähe des Government House und des United Nations Building. Die Regierungsbefürworter versammeln sich außerhalb des Stadtgebietes westlich des Chao Phraya Flusses an der Utthayan Road (auch bekannt als Aksa Road).
Am Morgen des 20.Mai wurde für Thailand das Kriegsrecht ausgerufen. Diese Maßnahme soll der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung dienen und gibt dem Militär weitreichende Befugnisse.
Am Morgen des 20. Mai wurde für Thailand das Kriegsrecht ausgerufen.Diese Maßnahme soll der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung dienen und gibt dem Militär weitreichende Befugnisse.
In räumlicher Nähe zu Demonstrationsorten kam es in der Vergangenheit zu gewalttätigen Zwischenfällen mit Toten und Verletzten. Eine erneute gewaltsame Eskalation am Rande der Kundgebungen kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird daher weiterhin empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in anderen Landesteilen zu meiden.
Am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport, herrscht normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind ohne Einschränkungen möglich.
Aufgrund zusätzlicher Straßenkontrollen kann es zu Verzögerungen im Straßenverkehr kommen. Dies gilt auch für die Verbindung von den beiden Bangkoker Flughäfen in die Innenstadt und umgekehrt. Reisenden wird daher geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen.
In den Touristenzentren im Süden und Norden Thailands wie z.B. Phuket, Krabi oder Chiang Mai ist die Lage ruhig, für Touristen bestehen keinerlei Einschränkungen.
Es wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 21.05.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 21.05.2014 (Unverändert gültig seit: 21.05.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am Morgen des 20. Mai hat das thailändische Militär das Kriegsrecht für ganz Thailand ausgerufen. Diese Maßnahme soll der Aufrechterhaltung von Sicherheit und Ordnung dienen und gibt dem Militär weitreichende Befugnisse.
Auf Anweisung des Militärs dürfen derzeit keine Protestaktionen mehr außerhalb von zwei Versammlungslagern der Hauptopponenten stattfinden. Die Regierungsgegner haben ihren Hauptversammlungsort in der Rachadamnoen Road in der Nähe des Government House und des United Nations Building. Die Regierungsbefürworter versammeln sich außerhalb des Stadtgebietes westlich des Chao Phraya Flusses an der Utthayan Road (auch bekannt als Aksa Road).
Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Bangkok verläuft bislang normal. Aufgrund zusätzlicher Straßenkontrollen kann es zu Verzögerungen im Straßenverkehr kommen. Dies gilt auch für die Verbindung von den beiden Bangkoker Flughäfen in die Innenstadt und umgekehrt. Reisenden wird daher geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen. Im Übrigen herrscht am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport, normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind ohne Einschränkungen möglich.
Es wird weiterhin empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in anderen Landesteilen zu meiden.
In den Touristenzentren im Süden und Norden Thailands wie z.B. Phuket, Krabi oder Chiang Mai ist die Lage ruhig, für Touristen bestehen keinerlei Einschränkungen.
Es wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 22.05.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 22.05.2014 (Unverändert gültig seit: 22.05.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 22. Mai 2014 hat das thailändische Militär die Macht ergriffen. Damit ist die geschäftsführende Regierung de facto abgesetzt. Ab sofort gilt für das gesamte Land täglich eine Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr und 05.00 Uhr. Die Bangkoker Hochbahn stellt heute (22.05.) ab 20.00 Uhr ihren Betrieb ein. Die weiteren Entwicklungen sind noch unklar.
Auf Anweisung des Militärs dürfen derzeit keine Protestaktionen mehr außerhalb von zwei Versammlungslagern der Hauptopponenten stattfinden. Die Regierungsgegner haben ihren Hauptversammlungsort in der Rachadamnoen Road in der Nähe des Government House und des United Nations Building. Die Regierungsbefürworter versammeln sich außerhalb des Stadtgebietes westlich des Chao Phraya Flusses an der Utthayan Road (auch bekannt als Aksa Road).
Die Lage kann sich rasch ändern. Das Auswärtige Amt rät daher zu erhöhter Wachsamkeit.
Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Bangkok verläuft bislang noch weitgehend normal. Es kommt allerdings bereits jetzt zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Dies ist auch für die Verbindung von den beiden Bangkoker Flughäfen in die Innenstadt und umgekehrt zu erwarten Reisenden wird daher geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen. Im Übrigen herrscht am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport derzeit noch normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind bisher noch ohne Einschränkungen möglich. Aufgrund der Ausgangssperre müssen Reisende spätestens um 22.00 Uhr am Flughafen eingetroffen sein.
Es wird nachdrücklich empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in ganz Thailand zu meiden.
Reisenden wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und über die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 31.05.2014
Auswärtige AmtDas Auswärtige Amt hat geschrieben: Thailand:
Stand 31.05.2014 (Unverändert gültig seit: 31.05.2014)
Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 22. Mai 2014 hat das thailändische Militär die Macht ergriffen. Am 23. Mai hat General Prayuth das Amt des amtierenden Regierungschefs übernommen Weiterhin gilt für das gesamte Land Kriegsrecht sowie eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 00.00 Uhr und 04.00 Uhr. Die Bangkoker Schnellbahnen (BTS, MRT und Airport Link) operieren nur bis 23.00 Uhr.
Die Lage kann sich rasch ändern. Das Auswärtige Amt rät daher nachdrücklich zu hoher Wachsamkeit.
Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Bangkok verläuft bislang weitgehend normal. Trotz Versammlungsverbot kam es vereinzelt zu Demonstrationen. Diese wurden durch das Militär aufgelöst. Aufgrund zu erwartender Demonstrationen hat das thailändische Militär für Sonntag 01. Juni ab 09:00 Uhr morgens die großräumige Sperrung des Bereichs der Rajaprasong Kreuzung angekündigt. Sämtliche Einkaufsläden in diesem Bereich müssen geschlossen bleiben. Dies würde auch populäre Einkaufszentren wie z.B. Siam Paragon und Central World betreffen. Die BTS Stationen Chidlom, Ploenchit und Ratchadamri bleiben geschlossen.
Es wird nachdrücklich empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in ganz Thailand zu meiden. Eine gewalttätige Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden wird geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen. Zu- und Abgang zum/vom Flughafen ist mit Pass- und Reisepapieren, die vorgezeigt werden müssen, laut militärischen Anweisungen auch während der Ausgangssperre möglich. Im Übrigen herrscht am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind bisher ohne Einschränkungen möglich.
Reisenden wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und über die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten. Dies gilt auch deshalb, weil Sender wie CNN und BBC in Thailand derzeit nicht empfangen werden können und strenge Zensurmaßnahmen verhängt worden sind.
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 03.06.2014
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 03.06.2014
(Unverändert gültig seit: 03.06.2014)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ausgangssperre
Aktuelle Hinweise
Am 22. Mai 2014 hat das thailändische Militär die Macht ergriffen. Am 23. Mai hat General Prayuth das Amt des amtierenden Regierungschefs übernommen Weiterhin gilt für das gesamte Land Kriegsrecht sowie eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 00.00 Uhr und 04.00 Uhr. Für die Haupttourimusgebiete Pattaya, Phuket und Samui wurde die Ausgangssperre am 3.6. aufgehoben. Die Bangkoker Schnellbahnen (BTS, MRT und Airport Link) operieren nur bis 23.00 Uhr.
Die Lage kann sich rasch ändern. Das Auswärtige Amt rät daher nachdrücklich zu hoher Wachsamkeit.
Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Bangkok verläuft bislang weitgehend normal. Trotz Versammlungsverbot kommt es vereinzelt zu Demonstrationen. Diese wurden durch das Militär aufgelöst. Eine gewalttätige Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden
Es wird nachdrücklich empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in ganz Thailand zu meiden.
Reisenden wird geraten, ausreichend Zeit für Transfers in und um Bangkok einzuplanen. Zu- und Abgang zum/vom Flughafen ist mit Pass- und Reisepapieren, die vorgezeigt werden müssen, laut militärischen Anweisungen auch während der Ausgangssperre möglich. Im Übrigen herrscht am Internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind bisher ohne Einschränkungen möglich.
Reisenden wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und über die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten. Dies gilt auch deshalb, weil Sender wie CNN und BBC in Thailand derzeit nicht empfangen werden können und strenge Zensurmaßnahmen verhängt worden sind.
Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 13.06.2014
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 13.06.2014
(Unverändert gültig seit: 13.06.2014)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Am 22. Mai 2014 hat das thailändische Militär die Macht ergriffen. Am 23. Mai hat General Prayuth das Amt des amtierenden Regierungschefs übernommen. Weiterhin gilt für das gesamte Land Kriegsrecht. Die nächtliche Ausgangssperre wurde am 13. Juni für das gesamte Land, einschließlich der Hauptstadt Bangkok, aufgehoben.
Das öffentliche Leben in der Hauptstadt Bangkok verläuft bislang weitgehend normal. Trotz Versammlungsverbot kommt es vereinzelt zu Demonstrationen. Diese wurden durch das Militär aufgelöst. Eine gewalttätige Eskalation kann nicht ausgeschlossen werden.
Es wird nachdrücklich empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen im gesamten Bangkoker Stadtgebiet sowie auch in ganz Thailand zu meiden.
Die Lage kann sich rasch ändern. Das Auswärtige Amt rät daher nachdrücklich zu hoher Wachsamkeit.
Am internationalen Flughafen Bangkok, Suvarnabhumi Airport, herrscht normaler Betrieb. Nationale und internationale Anschlussflüge sind bisher ohne Einschränkungen möglich.
Reisenden wird empfohlen, sich über diese Reisehinweise und über die Medienberichterstattung über aktuelle Entwicklungen informiert zu halten und den Anweisungen von Sicherheitsorganen sowie dem Rat von Reiseveranstaltern Folge zu leisten. Dies gilt auch deshalb, weil strenge Zensurmaßnahmen verhängt worden sind.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 17.08.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 17.08.2015
(Unverändert gültig seit: 17.08.2015)
Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einer Explosion. Es gab mehrere Todesopfer und Verletzte. Die Hintergründe sind noch unklar. Weitere Anschläge auch in anderen beliebten Feriengebieten können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und diese Reisehinweise und die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Grundsätzlich hat sich nach dem Militärputsch im Mai 2014 die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert und das öffentliche Leben verläuft normal. Auch nach Aufhebung des Kriegsrechtes gelten weiterhin Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.
Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 18.08.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 18.08.2015
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Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einer Explosion. Es gab mehrere Todesopfer und Verletzte. Die Hintergründe sind noch unklar. Am 18. August kam es zu einer weiteren Explosion an der Thaksin Bridge in Bangkok und an einer Bahnstation. Es gab keine Verletzten.
Weitere Anschläge auch in anderen beliebten Feriengebieten können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und diese Reisehinweise und die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Grundsätzlich hat sich nach dem Militärputsch im Mai 2014 die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert und das öffentliche Leben verläuft normal. Auch nach Aufhebung des Kriegsrechtes gelten weiterhin Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.
Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 20.11.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 20.11.2015
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Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise
Aktuelle Hinweise
Aufgrund des anstehenden thailändischen Lichterfestes „Loy Krathong“ soll es zwischen dem 24. und 26. November 2015 jeweils zwischen 18:00 Uhr und 24:00 Uhr an einigen nationalen thailändischen Flughäfen, insbesondere in Chiang Mai und Chiang Rai, zu Verschiebungen und Absagen im Flugverkehr kommen. Reisenden wird empfohlen sich bei ihren jeweiligen Fluggesellschaften direkt zu informieren. Nach derzeitigem Stand sind der internationale Flugverkehr in Bangkok und Phuket nicht betroffen.
In Koh Samui kommt es derzeit zum Auftreten der äußerst giftigen Würfelqualle. Das Gift gehört zu den wirksamsten im gesamten Tierreich. Da es bereits tödliche Unfälle gegeben hat, sollten die örtlichen Badehinweise unbedingt beachtet werden, in Zweifelsfällen die Hotels oder Reiseleitungen befragt werden.
Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einer Explosion. Es gab mehrere Todesopfer und Verletzte. Die Hintergründe sind noch unklar. Am 18. August kam es zu einer weiteren Explosion an der Thaksin Bridge in Bangkok und an einer Bahnstation. Es gab keine Verletzten.
Weitere Anschläge auch in anderen beliebten Feriengebieten können nicht ausgeschlossen werden.
Reisenden wird empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und diese Reisehinweise und die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Grundsätzlich hat sich nach dem Militärputsch im Mai 2014 die Sicherheitslage in Thailand weitgehend stabilisiert und das öffentliche Leben verläuft normal. Auch nach Aufhebung des Kriegsrechtes gelten weiterhin Einschränkungen der Versammlungs- und Pressefreiheit. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 14.12.2015
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 14.12.2015
(Unverändert gültig seit: 14.12.2015)
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- Aktuelle Hinweise (gelöscht)
- Landesspezifische Sicherheitshinweise
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Grundsätzlich hat sich, nach dem Militärputsch im Mai 2014, die Sicherheitslage in Thailand stabilisiert. Das öffentliche Leben verläuft weitgehend normal. Meinungs- und Versammlungsfreiheit sind allerdings, nach wie vor, erheblich eingeschränkt. Es wird daher empfohlen, Demonstrationen und Menschenansammlungen zu meiden, da gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften nicht auszuschließen sind.
Am Abend des 17. August 2015 kam es in Bangkok, an der auch bei Touristen beliebten Rajaprasong-Kreuzung, nahe des sogenannten Erawan Shrine, zu einem Bombenanschlag, dessen Hintergründe, nach wie vor, nicht vollständig aufgeklärt sind. Es gab zahlreiche Todesopfer und Verletzte. Weitere Anschläge, auch in anderen Urlaubsgebieten, können nicht ausgeschlossen werden. Reisenden wird daher empfohlen, besonders vorsichtig zu sein und auch die aktuelle Medienberichterstattung aufmerksam zu verfolgen.
Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen im Süden Thailands an der Grenze zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile von Songkhla) wird dringend abgeraten. Es besteht die anhaltende Gefahr terroristischer Anschläge, auch auf von Ausländern frequentierte Ziele, so z. B. zuletzt in einem Verbrauchermarkt und auf einem Parkplatz einer Polizeiwache in Hat Yai.
Von Reisen in die Grenzregion zu Kambodscha, insbesondere nach Preah Vihear und zu den anderen in diesem Bereich befindlichen Tempelanlagen, wird dringend abgeraten. Der gesamte Bereich ist weiterhin militärisches Sperrgebiet. Das Urteil des Internationalen Gerichtshofes vom 11. November 2013 zu dem den Tempel umgebenden Gebiet ist von beiden Seiten akzeptiert, bislang aber noch nicht umgesetzt worden. Zur Situation auf kambodschanischer Seite beachten Sie bitte die Reise- und Sicherheitshinweise für Kambodscha unter http://www.auswaertiges-amt.de/.
Terrorismus
Wie in vielen anderen Ländern auch, kann in Thailand eine allgemeine Gefahr von terroristischen Anschlägen niemals ausgeschlossen werden.
In den mehrheitlich muslimischen südlichen Grenzprovinzen zu Malaysia (Narathiwat, Yala und Pattani sowie weite Teile von Songhkla) besteht ebenfalls die Gefahr terroristischer Anschläge. Seit Anfang 2004 verüben dort radikale muslimische Gruppen fast täglich Anschläge gegen staatliche Einrichtungen und Privatpersonen, oft mit schwerwiegenden Folgen. Bei Bombenanschlägen im öffentlichen Raum gibt es immer wieder Tote und Verletzte. Über das Unruhegebiet ist seit 2005 der Notstand verhängt.
Kriminalität
Thailand verzeichnet zunehmende Kriminalität (auch Diebstahl, Vergewaltigung, Raubüberfall, teilweise mit Todesfolge). Das betrifft insbesondere die Tourismushochburgen Phuket, Koh Samui und Pattaya.
Auf den monatlich stattfindenden ,,Mondscheinpartys" (Full Moon Party) auf der nördlich von Koh Samui gelegenen Insel (Koh) Pha Ngan ist es bereits mehrfach zu tödlichen Zwischenfällen gekommen. Wiederholt sind Frauen und Mädchen von unter Drogen oder Alkohol stehenden Teilnehmern vergewaltigt worden.
In vielen Touristenhochburgen ist die Zusammenarbeit von Banden mit korrupten Polizeibeamten keine Seltenheit. Dabei wird den Touristen unterstellt, sie hätten gemietete Gegenstände (insbesondere Jet Skis oder Motorroller) beschädigt zurückgegeben oder Bagatelldelikte (Diebstahl von Uhrenimitaten etc.) begangen, um Geld zu erpressen. Besonders auffällig geworden ist die Polizeistation am Patong Beach. Es wird dringend geraten, in diesen Fällen unverzüglich telefonischen Kontakt mit der Botschaft (+66 2 2879000 während der Dienstzeiten und +66 81 8456224 Bereitschaftsdienst) aufzunehmen.
Touristen sollten generell nur in Taxis oder Tuk-Tuks steigen, deren Fahrer sie selbst angesprochen haben. Die Gefahr von Betrugsversuchen unter Mitwirkung von Taxi- und Tuk-Tuk-Fahrern ist hoch, z. B. werden Touristen gezielt in diverse Geschäfte geführt und dann unter Druck gesetzt, dort Fälschungen oder minderwertige Produkte zu kaufen. Gerade bei Fahrten mit Tuk-Tuks ist besondere Vorsicht geboten. Der Preis sollte schon vor Fahrtantritt verbindlich ausgehandelt werden. Andernfalls ist damit zu rechnen, anschließend mit stark überteuerten Forderungen konfrontiert zu werden. Außerhalb Bangkoks gibt es kaum Taxameter. In Phuket dürfen Taxis aus dem Ostteil der Insel nicht in den Westteil (an die Strände) fahren. Hingegen können sich Tuk-Tuks frei über die ganze Insel bewegen.
In entlegenen Gebieten und in den Grenzgebieten zu Kambodscha und Myanmar kann es zu Überfällen durch bewaffnete Banden kommen. Trekking-Touren sollten generell nur gut vorbereitet und am besten in einer Reisegruppe unter sachkundiger Führung unternommen werden.
Sicherheitsvorkehrungen (z. B. in Hotels und Discos) in Thailand entsprechen teilweise nicht europäischen Standards. Auf Fähren und Ausflugsbooten sind Sicherheits- und Rettungseinrichtungen oftmals mangelhaft; Vorsicht ist angebracht.
Straßenverkehr
Im Straßenverkehr ist Vorsicht angezeigt. In Thailand ist die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle wesentlich höher als in Deutschland, 70% der Opfer sind Zweiradfahrer. Auch in Thailand gilt Helmpflicht. Ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen, sind impulsive Reaktionen von Beteiligten (selbst Waffengewalt) nicht auszuschließen. Es wird geraten, in solchen Fällen ruhig zu bleiben und Eskalationen vermeiden.
Wohneigentum
Größte Umsicht ist geboten beim Erwerb von Wohneigentum, auch von Time-Sharing-Wohnrechten. In vielen Fällen werden die Leistungen nicht in der vertraglich zugesicherten Weise erbracht. Zudem ist es entgegen der vertraglichen Vereinbarung häufig nicht mehr möglich, die Wohnrechte zu veräußern oder zu tauschen. Eine Durchsetzung eigener Rechte scheitert in der Regel daran, dass die Firmen nach kurzer Zeit vom Markt verschwinden.
Auch wenn die Polizei in vielen Fällen nicht immer im notwendigen Umfang ermittelt, sollte sie oder die örtliche Touristenpolizei in jedem Fall sofort verständigt werden. Die Touristenpolizei ist ausschließlich für Streitigkeiten zwischen Touristen und Thais zuständig und spricht Englisch.
Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten:
www.auswaertiges-amt.de
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 04.05.2016
Auswärtiges AmtAuswärtiges Amt hat geschrieben:Thailand:
Stand 04.05.2016
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Medizinische Hinweise
Medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion
Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten 10 Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituation als minimal einzuschätzen.
Zika-Virus-Infektion verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings kann sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: Schutzmaßnahmen Mückenstiche
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: Merkblatt Zika-Virus-Infektion.
Impfschutz
Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber wird nur für bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet gefordert, siehe www.who.int. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen, siehe www.rki.de.
Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR) Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfung wird Hepatitis A empfohlen, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch die Impfung gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut sowie Japanische Encephalitis.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 40-50% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z. B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.
Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z. B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.
Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.
Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.
Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:HIV / AIDS
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.
Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z. B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.
Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)
Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.
Saisonale Influenza
Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.
Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten), Japanische Encephalitis (saisonal und mit abnehmenden Zahlen) sowie in ländlichen Gebieten die Melioidose und Leptospirose. Des Weiteren kommen in Thailand diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.
Gruß
Birgitt
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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Thailand 04.07.2016
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Medizinische Hinweise
Medizinische Hinweise
Aktuelle medizinische Hinweise
Zika-Virus-Infektion
Es gibt Hinweise, dass in Südostasien das Zika-Virus seit etwa 40 Jahren zirkuliert. Aus den letzten 10 Jahren wurden Einzelfälle von Erkrankungen gemeldet, ohne dass bisher größere Ausbrüche bekannt geworden sind. Das Infektionsrisiko ist daher außerhalb von Ausbruchsituation als gering einzuschätzen, obgleich aktuell Fälle in der Bevölkerung und bei Reisenden vereinzelt gemeldet werden. Eine Erhöhung der Wachsamkeit könnte hierfür ursächlich sein.
Zika-Virus-Infektion verlaufen klinisch ähnlich wie Dengue-Fieber, allerdings kann sie für ungeborene Kinder eine Gefahr darstellen. Eine Impfung, eine Chemoprophylaxe oder eine spezifische Therapie stehen absehbar nicht zur Verfügung.
Auf eine ganztägige konsequente Anwendung persönlicher Schutzmaßnahmen zur Vermeidung von Mückenstichen sollte geachtet werden, siehe auch: ExpositionsprophylaxeInsektenstiche
Weitere Informationen zur Zika-Virus-Infektion finden Sie auf folgendem Merkblatt des Gesundheitsdienstes des Auswärtigen Amts: Zika-Virus .
Impfschutz
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes (www.rki.de) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln (MMR), Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt sowie bei besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Tollwut Japanische Enzephalitis und Typhus empfohlen.
Dengue-Fieber
Dengue-Fieber wird durch den Stich hauptsächlich tagaktiver, infizierter Mücken übertragen. Eine Impfung oder Chemoprophylaxe ist nicht möglich. Dengue-Fieber tritt in Thailand häufig auf, vorwiegend während der Regenzeit von Mai bis Oktober, Stadtgebiete sind oftmals stark betroffen, mit einem Übertragungsrisiko ist aber landesweit zu rechnen. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Chikungunya-Fieber
Chikungunya-Fieber ist analog zu Dengue eine durch den Stich infizierter Mücken übertragene Viruserkrankung mit Fieber und vorrangig z.T. langanhaltenden Gelenkschmerzen. Seit 2008 werden zunehmende Krankheitszahlen in den südlichen Provinzen Thailands, auch in den Touristenzentren, verzeichnet. Auch hier gibt es keine Schutzimpfung. Konsequente Barrieremaßnahmen (Schutz vor Mückenstichen, s. u.) sind die einzig möglichen Schutzmaßnahmen.
Malaria
Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender nachtaktiver Anopheles-Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (durch Plasmodium falciparum) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Beim Auftreten von Fieber nach einem Thailandbesuch ist eine schnelle Vorstellung beim Arzt mit dem Hinweis auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Malaria tritt in Thailand regionsabhängig ganzjährig auf, ca. 40-50% der Fälle im Land werden durch die gefährlichere Form Plasmodium falciparum hervorgerufen, ca. 50% durch Plasmodium vivax (selten auch Infektionen mit Plasmodium knowlesii). Zunehmende Artemisinin-Resistenzen werden berichtet.
Ein Malariarisiko besteht im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar, v. a. in den Provinzen Tak und Mae Hong Son, im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Ranong sowie im Süden in der Provinz Yala. Des Weiteren im westlichen Grenzgebiet zu Myanmar (Provinzen Chumphon, Prachuab, Khiri Khan, Kanchanaburi, Petchaburi) sowie im Süden (Narathiwat, Songkhla), im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha (Trat, Chantaburi) und auf einigen Inseln (z.B. Ko Chang bei Ranong); außerdem in den ländlichen bewaldeten Regionen von Phuket und Phang Nga.
Das Malariarisiko ist geringer aber vorhanden (mehr in der Regenzeit, weniger in der Trockenzeit) in den Waldgebieten des mittleren Westens sowie der nördlichen und östlichen Landesteile; auf einigen Inseln, z. B. Ko Chang und Ko Mak vor Trat im Südosten, Similan-Inseln in der Andamanensee vor der Provinz Phang Nga im Südwesten.
Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentralen Landesteilen und Küstengebieten, auf den meisten vorgelagerten Inseln sowie in den höheren Gebirgslagen.
Großstädte und Touristikzentren wie Bangkok, Pattaya, Hua Hin, Cha Am, Chiang Mai, Ko Samui, Phuket (Stadtgebiet), Krabi (Stadtgebiet), Songkhla (Stadtgebiet), Hat Yai gelten als malariafrei.
Neben der immer notwendigen Expositionsprophylaxe (Schutz vor Mückenstichen) kann je nach Reiseprofil für die Risikogebiete ggf. eine Chemoprophylaxe erwogen werden. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:HIV / AIDS
- körperbedeckende helle Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
- tagsüber (Dengue) und in den Abendstunden und nachts (Malaria) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
- ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz zu schlafen.
HIV/AIDS ist im Lande insbesondere in den Risikogruppen ein großes Problem. Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften, empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Durchfallerkrankungen treten in Thailand sehr häufig auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich Durchfallerkrankungen vermeiden.
Einige Grundregeln
Ausschließlich Wasser sicheren Ursprungs trinken, z.B. Flaschenwasser mit Kohlensäure, nie Leitungswasser. Im Notfall gefiltertes, desinfiziertes und abgekochtes Wasser benutzen. Unterwegs auch zum Geschirrspülen und Zähneputzen wo möglich Trinkwasser benutzen. Bei Nahrungsmitteln gilt: Kochen oder selber Schälen. Halten Sie unbedingt Fliegen von Ihrer Verpflegung fern. Waschen Sie sich so oft wie möglich mit Seife die Hände, immer aber nach dem Toilettengang und immer vor der Essenszubereitung und vor dem Essen. Händedesinfektion, wo angebracht, durchführen. Einmalhandtücher verwenden.
Neue Influenza A/H1N1 2009 (Schweinegrippe)
Auch in Thailand gibt es seit April 2009 nachgewiesene Infektionen mit der neuen Influenza A/H1N1. Seit Dezember 2009 sind die Fallzahlen deutlich zurückgegangen und mischen sich mit dem Vorkommen der saisonalen Influenza.
Saisonale Influenza
Die üblichen saisonalen Influenzaviren zirkulieren ganzjährig in Thailand mit leichtem Anstieg der Fallzahlen während und kurz nach den Regenzeiten. Insgesamt ist das Vorkommen aber seltener als in europäischen Gebieten mit größerer Temperaturdifferenz, epidemische Verläufe sind nicht bekannt.
Aviäre Influenza (Vogelgrippe)
Seit Jahren ist in Thailand auch die hochpathogene Form der aviären Influenza („Vogelgrippe“) aufgetreten, in den letzten Jahren ist es allerdings nicht mehr zu menschlichen Erkrankungsfällen gekommen. Fast immer erfolgt die Übertragung auf den Menschen durch den engen und direkten Kontakt zu infiziertem Geflügel.
Weiterhin erwähnenswert sind an Infektionen Tollwut (vorwiegend in ländlichen Gebieten), Japanische Enzephalitis (saisonal und mit abnehmenden Zahlen) sowie in ländlichen Gebieten die Melioidose und Leptospirose. Des Weiteren kommen in Thailand diverse giftige Schlangenarten vor (auch in den Stadtgebieten, v. a. während der Regenzeit), hier ist besondere Vorsicht geboten!
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist insbesondere in Bangkok und auch in den großen Städten von hoher Qualität, auf dem Land entspricht sie evtl. jedoch nicht europäischem Standard. Vielfach fehlen dort auch europäisch ausgebildete, Englisch bzw. Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Daher sollte vor der Reise ein Beratungsgespräch mit einem erfahrenen Tropenmediziner geführt werden.
Gruß
Birgitt




