Elektronik im Geländewagen

Mit dem Allrad, Quad und der Ente ;) über Land und durch die Wüste

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Chrigu
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Chrigu »

Wir hatten auch schon HZJ75 in Marokko dabei.
Vorteil war dann der Hubraum beim "würgen" über nen Dünenkamm, sowie der mäßige Spritverbrauch.

Ich finde die Kisten sympatisch :wink:
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
Turi
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Turi »

Sympatisch sind sie mir auch, aber richtig Dampf hat nur der 74er, der ist nicht zu schwer.
Bild
Mit dem hier im Sand, Spiel ohne Grenzen, hat richtig Spass gemacht, aber sehr beschränkte Zuladung.


Bild
Der ist dann eher was zum reisen aber weniger zum spielen im Sand.

Langgezogene hohe Dünen sind mir 75er und 78er mit Beladung ,sagen wir mal, schwierig, zu fahren.
Aber wie gesagt, kommt auf den Verwendungszweck an.
Für Fernreisen, wenn man mit dem beschränkten Platzangebot zufrieden ist, sicher 1. Wahl.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Barbara4x4
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Barbara4x4 »

AExpedition hat geschrieben: Und dann habe ich so gehört, das Der HZJ 75 Vollbeladen (oder mehr) doch so seine Probleme hat was die Leistung betrifft. Oder liege ich da falsch?
Leistungsprobleme kenne ich nur vom Landy. :D

Der HZJ wird auch von Überladung und Dachladungen mit ungünstigem cw-Wert nicht schwächer - nur etwas durstiger.

@Roger: UNTERM Toyo liegt bei uns nur der Hund - und kann Deine diesbezügliche Erfahrung bestätigen :P Aber auch unterm Landy läßt sichs trefflich liegen sagt er. Einziger Unterschied: der Toyo markiert nicht und entläßt das Tier ohne Ölflecken aus seiner Obhut 8)

Die Elektronik im 5-Zyl.-Landy war für mich damals der Hauptgrund, dem schönsten und kultigsten 4x4 zu entsagen und einen häßlichen, aber gemütlichen HZJ 75 zu wählen. Eine gute Entscheidung, wie ich nach all den Jahren feststellen kann. Heute finde ich selbst das Äußere attraktiv :mrgreen:

Viele Grüße
Barbara
Roger-Tecumseh
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Roger-Tecumseh »

Barbara4x4 hat geschrieben:
@Roger: UNTERM Toyo liegt bei uns nur der Hund - und kann Deine diesbezügliche Erfahrung bestätigen :P Aber auch unterm Landy läßt sichs trefflich liegen sagt er. Einziger Unterschied: der Toyo markiert nicht und entläßt das Tier ohne Ölflecken aus seiner Obhut 8)

Die Elektronik im 5-Zyl.-Landy war für mich damals der Hauptgrund, dem schönsten und kultigsten 4x4 zu entsagen und einen häßlichen, aber gemütlichen HZJ 75 zu wählen. Eine gute Entscheidung, wie ich nach all den Jahren feststellen kann. Heute finde ich selbst das Äußere attraktiv :mrgreen:

Viele Grüße
Barbara

Ich bin mir gar nicht ganz sicher, ob es nicht (auch!) der mangelnde Schatten-Ruhe-Platz war, der mich vor Jahren dazu bewog, meinen HZJ 80 zu verkaufen und wieder zum grosszuegeren Landy zurueckzukehren. :wink:

Mit dem 5-Zyl.-Landy fing die fatale Neuorientierung an. - Obwohl nun seltsamer Weise die TD4-Fahrer gern auf den Vorgaenger zurueckblicken. Ja, der Mensch neigt zur Nostalgie; beim Blick aufs Reiseauto ebenso, wie beim Blick in den Spiegel! :D
Turi
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Turi »

Hallo Barbara
"Der HZJ wird auch von Überladung und Dachladungen mit ungünstigem cw-Wert nicht schwächer - nur etwas durstiger."

Schwächer wird er nicht aber die Leistungsfähigkeit nimmt ab :wink:
Fahre ich mit dem 78er ohne nennenswerte Beladung den Berg mit 80km/h hoch, dann geht, voll beladen, Gesamtgewicht ca 3200kg, noch 60km/h, auf Asphalt.
Mit dem Massif muss ich nur ein wenig mehr Gas geben.
Beim Toyo war ich aber schon am Bodenblech.
Wenn du zB. in Libyen höhere Dünen befahren willst, geht dem HZJ einfach die Luft aus.
Das grosse Plus ist am HZJ das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich, solange man im 1. oder 2. Gang fahren kann, kann man die Drehzahl soweit abfallen lassen, der Motor stirbt auch bei 700u/min nicht ab.
Das funktioniert aber nur bei nicht all zu langen Anstiegen.
Aber nochmal, die HZJ sind die idealen Reisefahrzeuge, wenn der Platzbedarf nicht all zu gross ist.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Chrigu
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Chrigu »

Wie sind dann die Leistungsdaten vom Massif?
Drehmoment bei welcher Drehzahl etc.
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Turi
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Turi »

146 HP 350 Nm bei 1500-2800 U/min bei 1000 U/min 240 Nm
176 HP 400 Nm bei 1250-3500 U/min bei 1000 U/min 270 Nm
225 HP 470 Nm bei 1250-3500 U/min gechipt.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
Chrigu
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von Chrigu »

Hmm, sind recht überzeugende Daten!

Nicht dass ich meinen Patrol Kisten untreu werden sollte desswegen. Hat mich aber interessiert.

Danke fürs nachschlagen :!:
>>>Geduld ist die Kunst, nur langsam wütend zu werden!<<<
PeterC
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von PeterC »

Ich fasse mal zusammen: es hat bisher keiner einen Schaden selber erlebt, sondern maxmal miterlebt (oder ich habe etwas übersehen).
Im Bekanntenkreis hat ein XC90 mit den Steckern am Common Rail Injektor Ärger: erst Zylinder 5, jetzt 3.
Aus der dienstlichen Erfahrung: Elektronikprobleme sind in 99% der Fälle Stecker- und Kabelbaumprobleme.

Ausserdem hat fast jeder hat einen Laptop oder ähnliches elektronisches Gerät dabei.
Kauft einen Adapter für die Diagnoseschnittstelle incl. der Fehlercodetabelle und dann: viel Spass.
Die Suche geht wesentlich schneller als mit Multimeter oder Prüflampe im Kabelbaum rumstochern.

Trotzdem finde ich Autos mit wenig Elektronik klasse.
Aber nur aus einem Grund: was nicht da ist kann nicht kaputt gehen.

Ich habe am 79er von 2001 mehr Angst vor geteilten VTG Wellen, 5.Gangprobleme und eingelaufenen Distanzscheiben. Im Buschtaxi gibt es dazu eine interessante Abfrage.

Gruß
Peter
Die schnellste Verbindung zwischen 2 Punkten ist nicht zwingend eine Gerade
schnorr
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Re: Elektronik im Geländewagen

Beitrag von schnorr »

ausser mit einer defekten wegfahrsperre bei meinem 300er tdi mitten in frankreich auf der autobahn war automässig nichts.

aber ich bin einmal mit meinem atv honda rincon- ein als sehr zuverlässig beschriebenes fahrzeug im süden von ksar ghilane liegengeblieben. die gänge (schaltautomatik) gingen nicht rein, weil die leerlaufdrehzahl in die höhe ging. schuld war ein defekter elektronischer choke.
ich war natürlich mutterseelenalleine. zum glück gibt es bei diesem modell eine schraube, die ein direktes einlegen eines ganges ermöglicht. allerdings waren anschliessend in deutschland ein paar zahnräder des getriebes kariös. ich konnte mich so noch durch die dünen retten. eine reparatur vor ort war nicht möglich und per adac ging es dann nach hause.

für mein neues quad habe ich die wichtigsten elektronischen bauteile dabei, ein laptop und die erforderliche diagnosesoftware ist an bord und eine standleitung mit der -guten und fähigen- werkstatt zum diskutieren der fehlercodes und deren behebung sollte bestehen.

vor ort in afrika sind allenfalls in den hauptstädten wenige mechaniker in der lage, elektronikschäden der gängigsten fahrzeuge zu diagnoistizieren und zu beheben.

ach ja, ein schutzbrief des adac erspart viel zeit und kosten im falle des ersatzteilversandes im mittelmeerraum und auch weltweit.
Viele Grüße
Jörg

meine Reisen unter http://jschnorr.com/
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