Ständig passieren wir kleine Dörfer,
am Straßenrand die obligatorischen Riesensäcke mit Holzkohle zum Verkauf
Schule aus
"Was tust du in deiner Gemeinde, um Übergriffe auf Frauen und Mädchen zu verhindern?"
Mir wird wieder bewusst, in welcher Gegend wir unterwegs sind - so friedlich, wie die Dörfer den Anschein haben, sind sie nicht. (Sexuelle) Gewalt steht immer noch auf der Tagesordnung, auch wenn die Schergen von Joseph Kony und seiner
Lord's Resistance Army Uganda derzeit den Rücken gekehrt haben.
Übergriffe auf Mädchen - vielleicht auch auf die, die gerade aus der Schule kommen ... ?
Moschee - im Norden Ugandas ist der Islam durchaus verbreitet.
Die christlichen Missionen haben einiges zu tun, in vielerlei Hinsicht
Ab und an eine größere Ortschaft
Ganz einsam wird es nie, auch wenn keine Hütten zu sehen sind, irgendwo hockt immer irgendwer unter einem Baum
Palmen lockern die Landschaft auf
Kurz vor Moyo, das Buschland wird zunehmend monoton ...
... und wir freuen uns über etwas mehr "Bewegung im Bild", ein Berg in der Ferne ...
Moyo - das Ortseingangsschild macht Lust auf ein leckeres, kaltes Bier!
Und Hunger haben wir auch ...
Gutes Essen, kalte Drinks und TV mit Aljazeera gibts bei "Papas" in Moyo.
Gelegen gleich neben Mission und
Polizeistation. Besonders letztere scheint nur schwach besetzt zu sein, denn ein Teil ihrer Mannschaft sitzt hier und schaut fern
Ahhhhh!
Das sieht gut aus!
Posho, Fleisch mit Soße und Spinach - ich freue mich besonders über den Spinat.
Grünzeug zu finden ist immer etwas schwierig.
Wenn ich "vegetables" bestelle, schauen sie mich meist verständnislos an. Die Frage nach "some green" beantworten sie dann in der Regel schief grinsend mit der Gegenfrage "chicken???"
Und Besteck gibt es auch für uns
(das ist unüblich, denn die Lokals vermengen Posho mit der Soße und kneten das ganze mit den Fingern zu mundgerechten Klumpen - das Fleisch wird gleich vom Knochen geknabbert, Besteck ist damit überflüssig)
