ein 18-jaehriges aegyptisches Maedchen springt in Kuwait aus dem 1. Stock nachdem sie durch ihre Mutter und ihren Bruder ihrem Ehemann vorgestellt wurde
http://english.alarabiya.net/articles/2 ... 01975.html
Moderator: Moderatoren
Frage mich manchmal warum man sich bei uns über dieses Thema so aufregt, sicher ist so ein Fall tragisch.
Es sicherlich eine Art der inneren "Missionierung", die Aussenstehende aufgeklaerterer Gesellschaften aufregen. Alle, die die Religion nicht als das Non-Plus-Ultra betrachten, die Wissenschaften ernst nehmen und diese auch mal ueber den Glauben stellen, Erfahrungen aus der eigenen Geschichte gemacht haben (schliesslich gab es auch im "Westen" vermittelte Ehen...) denken, dass sie den "rueckschrittlichen" Gesellschaften Ratschlaege geben koennen und sie aufklaeren koennen. Unser "westlicher" gesunder Menschenverstand (bzw wissenschaftliche Forschungen!) sagt uns einfach, dass auch bereits Kinder einen eigenen Willen haben, den es in Massen zu respektieren gilt. Dass Menschen eine Psyche haben. Dass ALLE Menschen ein Recht auf freie Entfaltung und Respekt haben...
Wie Du so schön schreibst , auch die Frauen, obwohl sie einmal Mädchen waren und eigentlich wissen müssten was in deren Köpfen vorgeht.
Das ist nun doch etwas platt und sehr suggestiv, Turi. Was in alten religioesen Texten - auch der Christen- steht ist eine Sache. Was heute & jetzt passiert ist eine ganz andere. Ohne behaupten zu wollen, dass bei uns fuer die Frauen mittlerweile alles perfekt ist, der Vergleich von "bei uns auf dem Land" zu Afghanistan ist doch etwas arg weit hergeholt, findest du nicht auch?
Aber eben.... das ist nun schon eine ganze Zeit her. Das Mittelalter ist fuer mich Geschichte. Sehr interessant, lehrlreich und all das - aber eben nicht mehr zu aendern. Vergangenheit. Nicht mehr zu aendern. Hingegen koennen wir an unserer Zukunft noch einiges bewirken, indem wir jetzt in unserer Gegenwart daran arbeiten.
Nicht alles, was ich hier zu lesen bekomme ist ein "intellektuelles Vergnuegen" fuer mich!
Bitte bleibe ein wenig sachlicher. Kuno hat schliesslich zur Diskussion aufgerufen...da muss niemand persoenlich beleidigend werden!
Genau deshalb wirst Du die aktuelle Islamproblematik auch nicht verstehen. Denn für einen wirklich konservativen Muslim hat die Entwicklung, religiös wie sozial, im 7. Jahrhundert n.Chr. aufgehört. Für den Muslim ist es selbstverständlich, Texte des 8., 9. oder maximal 13. Jahrhunderts so zu lesen und zu interpretieren, als wären sie erst gestern verfasst worden. Da liegt ja das Problem in Gesprächen mit so überzeugten Muslimen, dass uns schon das gemeinsame Bezugssystem fehlt. Natürlich gibt es auch und immer wieder andere, die an Modernisierung glauben, and die Mitentwicklung des Glaubens mit der Gesellschaft. Aber wären diese Leute federführend, würden wir diese Diskussion hier gar nicht führen. Tatsächlich haben sie von Jahr zu Jahr weniger zu sagen.Kuno hat geschrieben: ↑Mi 28. Mär 2012, 15:59Aber eben.... das ist nun schon eine ganze Zeit her. Das Mittelalter ist fuer mich Geschichte. Sehr interessant, lehrlreich und all das - aber eben nicht mehr zu aendern. Vergangenheit. Nicht mehr zu aendern. Hingegen koennen wir an unserer Zukunft noch einiges bewirken, indem wir jetzt in unserer Gegenwart daran arbeiten.
Marcush; ich masse mir nicht an die "aktuelle Islamproblematik" zu verstehen. Und ich koennte auch nicht sagen, dass etwas, was im 7. 8. 9. usw. Jahrhundert gedacht, gesagt oder geschrieben wurde per se rueckstaendig oder gar falsch sei.marcush hat geschrieben: ↑Mi 28. Mär 2012, 16:25Genau deshalb wirst Du die aktuelle Islamproblematik auch nicht verstehen. Denn für einen wirklich konservativen Muslim hat die Entwicklung, religiös wie sozial, im 7. Jahrhundert n.Chr. aufgehört. Für den Muslim ist es selbstverständlich, Texte des 8., 9. oder maximal 13. Jahrhunderts so zu lesen und zu interpretieren, als wären sie erst gestern verfasst worden.