Teilreisewarnung Ägypten 21.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Teilreisewarnung Ägypten 19.02.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 19.02.2014
(Unverändert gültig seit: 19.02.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.
Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel, die mit Überlandfahrten verbunden sind – auch mit Bussen – wird dringend abgeraten. Dies gilt auch für Transfers nach Dahab und Nuweiba sowie für Ausflüge zum Katharinenkloster. Flughafentransfers in Scharm-el-Scheikh selbst sind davon nicht betroffen.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind weiterhin zu erwarten. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
In Taba wurde am 16.02.14 ein Anschlag auf einen Touristenbus verübt. In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es wiederholt zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es häufig zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge gab es zuletzt auch im südlichen Teil der Halbinsel. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. Von Überlandfahrten außerhalb der Badeorte auf der Halbinsel wird dringend abgeraten.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine ernste Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Längere Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Auch in den nicht von der Teilreisewarnung für Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet betroffenen Regionen auf der südlichen Sinai-Halbinsel wird von Überlandfahrten – auch mit Bussen – dringend abgeraten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholte Fälle kurzfristiger Freiheitsberaubung von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt. Dort, wo Züge verkehren, sind kurzfristige Ausfälle nicht auszuschließen. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de


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Teilreisewarnung Ägypten 26.02.2014

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 26.02.2014
(Unverändert gültig seit: 26.02.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.
Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird dringend abgeraten, einstweilen auch in die Badeorte. Reisenden vor Ort wird geraten, sich im Hinblick auf eine frühere Abreise aus dem Sinai an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Bis dahin wird empfohlen, Bewegungen vor Ort auf ein Minimum zu reduzieren und die Anweisungen von Reiseveranstaltern und ägypten Sicherheitskräften unbedingt zu befolgen.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Luxor und Assuan selbst wie auch der dazwischenliegende Nilabschnitt sind bisher ruhig geblieben.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind weiterhin zu erwarten. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es jüngst zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
In Taba wurde am 16.02.14 ein Anschlag auf einen Touristenbus verübt. In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es wiederholt zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es häufig zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge gab es zuletzt in Taba, zuvor auch im südlichen Teil der Halbinsel. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. Von Reisen in andere Regionen des Sinai wird dringend abgeraten.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine ernste Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Längere Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Auch in den nicht von der Teilreisewarnung für Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet betroffenen Regionen auf der südlichen Sinai-Halbinsel wird von Überlandfahrten – auch mit Bussen – dringend abgeraten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholte Fälle kurzfristiger Freiheitsberaubung von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich.
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Teilreisewarnung Ägypten 07.04.2014

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 07.04.2014
(Unverändert gültig seit: 07.04.2014)

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Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung


Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.
Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird dringend abgeraten, einstweilen auch in die Badeorte. Reisenden vor Ort wird geraten, sich im Hinblick auf eine frühere Abreise aus dem Sinai an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Bis dahin wird empfohlen, Bewegungen vor Ort auf ein Minimum zu reduzieren und die Anweisungen von Reiseveranstaltern und ägyptischen Sicherheitskräften unbedingt zu befolgen.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

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Teilreisewarnung Ägypten 24.04.2014

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 24.04.2014
(Unverändert gültig seit: 24.04.2014)

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Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige – Visumsgebühr


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Ja. Es wird eine spezielle Einreisekarte ausgestellt. Hierzu muss ein Passfoto mitgebracht werden
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto) für Kinder unter 16 Jahre
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre
Anmerkungen:
Ausweisdokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Das Visum wird gegen eine Gebühr von 22 Euro von der ägyptischen Botschaft in Berlin und den Generalkonsulaten in Frankfurt und Hamburg ausgestellt. Es kann auch bei Einreise nach Ägypten kostenpflichtig erworben werden. Derzeit beträgt die Gebühr 15 USD (bzw. entsprechender Gegenwert in EUR). Ab dem 1.5.2014 werden 20 USD erhoben.

In Dienst- und Diplomatenpässe werden ausnahmslos keine Visa bei der Einreise erteilt. Es erfolgt die Zurückweisung an der Grenze. Inhaber von Dienst- und Diplomatenpässen müssen sich zur Beantragung des benötigten Visums rechtzeitig vor Reiseantritt mit der Reisestelle der Behörde oder Institution in Verbindung setzen, in deren Auftrag sie die Reise durchführen.
Einreise aus Israel
Besondere Auflagen sind bei einer Einreise aus Israel zu beachten. Am Grenzübergang Taba/Eilat erhält man lediglich ein 14-tägiges Visum für die Sinai-Halbinsel.
Möchte man hingegen weitere Teile Ägyptens bereisen, ist das Visum zuvor in Deutschland oder im ägyptischen Generalkonsulat in Eilat (US-$ 15,00) zu erwerben.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
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Teilreisewarnung Ägypten 30.04.2014

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Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:

Stand 30.04.2014 (Unverändert gültig seit: 30.04.2014)

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Aktuelle Hinweise – Flughafenschließung
Landesspezifische Sicherheitshinweise – Reisen über Land
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige – Visumgebühr

Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Wegen einer Übung wird der Flughafen Hurghada am 5.5.2014 zwischen 15.00 und 18.00 Uhr UTC (17.00 und 20.00 Uhr lokale Zeit) gesperrt sein. Die in dieser Zeit geplanten Flüge müssen auf andere Zeiten ausweichen. Eine Verlegung auch nach vorne ist in Einzelfällen möglich. Reisenden wird dringend geraten, sich mit ihrem Reiseveranstalter / ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen, um die aktuellen Abflugzeiten zu erfragen.
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.

Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.

Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird dringend abgeraten, einstweilen auch in die Badeorte.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.

Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.

Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.


Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Reisen über Land
Längere Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Dies gilt nicht für Transfers von den Flughäfen Hurghada und Marsa Alam zu den Hotels am Roten Meer. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Auch in den nicht von der Teilreisewarnung für Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet betroffenen Regionen auf der südlichen Sinai-Halbinsel wird von Überlandfahrten – auch mit Bussen – dringend abgeraten.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Das Visum wird gegen eine Gebühr von 22 Euro von der ägyptischen Botschaft in Berlin und den Generalkonsulaten in Frankfurt und Hamburg ausgestellt. Es kann auch bei Einreise nach Ägypten kostenpflichtig erworben werden. Derzeit beträgt die Gebühr 15 USD (bzw. entsprechender Gegenwert in EUR). Ab dem 1.5.2014 werden 25 USD erhoben.
In Dienst- und Diplomatenpässe werden ausnahmslos keine Visa bei der Einreise erteilt. Es erfolgt die Zurückweisung an der Grenze. Inhaber von Dienst- und Diplomatenpässen müssen sich zur Beantragung des benötigten Visums rechtzeitig vor Reiseantritt mit der Reisestelle der Behörde oder Institution in Verbindung setzen, in deren Auftrag sie die Reise durchführen.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Teilreisewarnung Ägypten 05.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 05.06.2014
(Unverändert gültig seit: 05.06.2014)

Letzte Änderung:
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige – Visumgebühr
- Medizinische Hinweise – Malaria


Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Ja. Es wird eine spezielle Einreisekarte ausgestellt. Hierzu muss ein Passfoto mitgebracht werden
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto) für Kinder unter 16 Jahre
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja (mit Foto) für Kinder unter 12 Jahre
Anmerkungen:
Ausweisdokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Das Visum wird gegen eine Gebühr von 22 Euro von der ägyptischen Botschaft in Berlin und den Generalkonsulaten in Frankfurt und Hamburg ausgestellt. Es kann auch bei Einreise nach Ägypten kostenpflichtig erworben werden. Seit dem 01.05.2014 beträgt die Gebühr 25 USD (bzw. entsprechender Gegenwert in EUR). Die Visagebühr ist an offiziellen Bankschaltern vor Erreichen der Passschalter zu entrichten.
In Dienst- und Diplomatenpässe werden ausnahmslos keine Visa bei der Einreise erteilt. Es erfolgt die Zurückweisung an der Grenze. Inhaber von Dienst- und Diplomatenpässen müssen sich zur Beantragung des benötigten Visums rechtzeitig vor Reiseantritt mit der Reisestelle der Behörde oder Institution in Verbindung setzen, in deren Auftrag sie die Reise durchführen.
Einreise aus Israel
Besondere Auflagen sind bei einer Einreise aus Israel zu beachten. Am Grenzübergang Taba/Eilat erhält man lediglich ein 14-tägiges Visum für die Sinai-Halbinsel.
Möchte man hingegen weitere Teile Ägyptens bereisen, ist das Visum zuvor in Deutschland oder im ägyptischen Generalkonsulat in Eilat (US-$ 15,00) zu erwerben.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.

Medizinische Hinweise
In den letzten Wochen ist es zu einer landesweit vermehrten Übertragung von A/HN1 Influenza Infektionen gekommen, vereinzelt auch mit tödlichem Verlauf. Ob der aktuelle Influenzaimpfstoff auch gegen diese Variante schützt, ist noch nicht geklärt.
Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), und gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria und andere durch Insekten übertragbare Krankheiten
Ägypten galt jahrelang als malariafrei. Ende Mai 2014 traten in der Nähe von Edfu in Oberägypten mehrere Fälle von Malariaerkrankungen auf.
Bei Reisen in dieses Gebiet ist auch im Hinblick auf andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen (z.B. West-Nile-Fieber, Leishmaniose, Filariose, Rift-Valley-Fieber) eine Expositionprophylaxe (helle, körperbedeckende Kleidung, Moskitonetz, Repellentien) unbedingt ratsam. Darüber hinaus kann eine medikamentöse Malariaprophylaxe erwogen werden (nach Beratung bei einem Tropenmediziner).
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Die Prävalenz im Land ist gering (< 0,1% der Bevölkerung).
Hepatitis C
Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.
Durchfallerkrankungen
Sehr häufig in Ägypten! Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich allerdings viele Durchfallerkrankungen vermeiden.
Bitte lesen sie hierzu auch das entsprechende Merkblatt unter folgendem link:
www.auswaertiges-amt.de
Vogelgrippe
Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.
Alle Reisenden sollten Sie sich rechtzeitig vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de.
Auswärtiges Amt

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Alexander
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Re: Teilreisewarnung Ägypten 06.06.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:

Stand 06.06.2014 (Unverändert gültig seit: 06.06.2014)

Letzte Änderung: Medizinische Hinweise

Medizinische Hinweise
Über die Wintermonate 2013/2014 ist es zu einer landesweit vermehrten Übertragung von A/H1N1 Influenza Infektionen gekommen, vereinzelt auch mit tödlichem Verlauf. Ob der aktuelle Influenzaimpfstoff auch gegen diese Variante schützt, ist noch nicht geklärt.
Auswärtige Amt
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Birgitt
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Teilreisewarnung Ägypten 16.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 16.06.2014
(Unverändert gültig seit: 16.06.2014)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Über die Wintermonate 2013/2014 ist es zu einer landesweit vermehrten Übertragung von A/H1N1 Influenza Infektionen gekommen, vereinzelt auch mit tödlichem Verlauf. Ob der aktuelle Influenzaimpfstoff auch gegen diese Variante schützt, ist noch nicht geklärt.
Impfschutz

Eine Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus Infektionsgebieten vorgeschrieben. Bei direkter Einreise aus Deutschland ist keine Gelbfieberimpfung notwendig.
Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de). Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), und gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und bei Langzeitaufenthalten oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit (ACWY) und Tollwut empfohlen.
Malaria und andere durch Insekten übertragbare Krankheiten
Seit Ende Mai 2014 sind südlich von Luxor (Edfu) erneut vereinzelt autochtone Malariaübertragungen (pl. vivax) nachgewiesen worden.
Bei Reisen in dieses Gebiet ist auch im Hinblick auf andere durch Insekten übertragbare Erkrankungen (z.B. West-Nile-Fieber, Leishmaniose, Filariose, Rift-Valley-Fieber) eine Expositionprophylaxe (helle, körperbedeckende Kleidung, Moskitonetz, Repellentien) unbedingt ratsam. Darüber hinaus kann eine medikamentöse Malariaprophylaxe erwogen werden (nach Beratung bei einem Tropenmediziner).
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen. Die Prävalenz im Land ist gering (< 0,1% der Bevölkerung).
Hepatitis C
Die Erkrankung hat weltweit die höchste Prävalenz in einer Bevölkerung. Übertragungsrisiko besteht insbesondere bei direktem Blutkontakt. In diesem Zusammenhang müssen auch Prozeduren wie Körperpiercing, Nadelstichtätowierungen, Rasuren oder Maniküre kritisch gesehen werden.
Durchfallerkrankungen
Sehr häufig in Ägypten! Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich allerdings viele Durchfallerkrankungen vermeiden.
Bitte lesen sie hierzu auch das entsprechende Merkblatt unter folgendem link:
http://www.auswaertiges-amt.de
Vogelgrippe
Es ist zu menschlichen Erkrankungen und Todesfällen gekommen (weltweit zweithäufigste Anzahl menschlicher Infektionen). Das Risiko für Reisende ist aber sehr gering. Kontakt zu Geflügel trotzdem möglichst meiden. Bei Genuss von gekochten oder gebratenen Geflügelgerichten besteht kein Infektionsrisiko.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung von Schistosomiasis besteht bei Süßwasserkontakt (insbesondere Nildelta, Niltal, Nebenflüsse). Baden sollte daher dort grundsätzlich unterlassen werden.
Medizinische Versorgung
In Kairo ist eine ausreichende Versorgung gewährleistet. Die medizinische Versorgung außerhalb Kairos hat sich in den letzten Jahren zwar deutlich verbessert, dennoch entspricht sie nach wie vor selbst in den Haupttouristenzentren oft nicht westeuropäischem Standard. Grundsätzlich ist für alle Reisenden eine Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption im Notfall dringend zu empfehlen.
Alle Reisenden sollten Sie sich rechtzeitig vor der Reise durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten lassen, siehe z.B.: http://www.dtg.org/ oder http://www.frm-web.de.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Alexander
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Teilreisewarnung Ägypten 01.07.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:

Stand 01.07.2014 (Unverändert gültig seit: 04.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.

Am 3. Juli jährt sich die Absetzung von Präsident Mursi, am 14. August die Auflösung des Protestlagers am Rabaa-al-Adawiya Platz. Nach den Erfahrungen ist damit zu rechnen, dass es im zeitlichen Zusammenhang mit diesen Daten zu Demonstrationen kommt, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kommt – wie zuletzt am 16.02.2014 in Taba – zu terroristischen Anschlägen.

Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel wird dringend abgeraten, einstweilen auch in die Badeorte.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.

Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Es gilt nicht für Schiffstouren zu den historischen Städten und für den Nasser-See bis Abu Simbel.

Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.
Auswärtige Amt
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Teilreisewarnung Ägypten 08.07.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 08.07.2014
(Unverändert gültig seit: 08.07.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Am 14. August jährt sich die Auflösung des Protestlagers am Rabaa-al-Adawiya Platz. Nach den Erfahrungen ist damit zu rechnen, dass es im zeitlichen Zusammenhang mit diesem Datun zu Demonstrationen kommt, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen.
Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel, die mit Überlandfahrten verbunden sind –auch mit Bussen- wird dringend abgeraten. Dies gilt auch für Transfers nach Dahab und Nuweiba sowie für Ausflüge zum Katharinenkloster. Flughafentransfers in Scharm-el-Sheik selbst sind davon nicht betroffen.
Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.
Geschäftsreisen in diese Gebiete sollten in Begleitung von ortskundigen Personen unternommen werden.
Abgeraten wird nicht von Schiffstouren zu den historischen Städten und vom Nasser-See bis Abu Simbel.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
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Teilreisewarnung Ägypten 21.07.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:

Stand 21.07.2014 (Unverändert gültig seit: 21.07.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.

Am 14. August jährt sich die Auflösung des Protestlagers am Rabaa-al-Adawiya Platz. Nach den Erfahrungen ist damit zu rechnen, dass es im zeitlichen Zusammenhang mit diesem Datum zu Demonstrationen kommt, die auch einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.

Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.

Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen.
Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel, die mit Überlandfahrten verbunden sind –auch mit Bussen- wird dringend abgeraten. Dies gilt auch für Transfers nach Dahab und Nuweiba sowie für Ausflüge zum Katharinenkloster. Flughafentransfers in Scharm-el-Sheik selbst sind davon nicht betroffen.

Von Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria sowie von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.

Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Zuletzt kam es am 19.07.2014 zu einem Anschlag auf einen Militärposten entlang der Straße zwischen den Oasen Baharia und Farafra.

Geschäftsreisen in diese Gebiete sollten in Begleitung von ortskundigen Personen unternommen werden.
Abgeraten wird nicht von Schiffstouren zu den historischen Städten und vom Nasser-See bis Abu Simbel.
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Teilreisewarnung Ägypten 20.08.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 20.08.2014
(Unverändert gültig seit: 20.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung


Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts weiterhin zu rechnen.
Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. In diesen Regionen finden militärische Operationen statt, und es kam zu terroristischen Anschlägen.
Von Reisen in alle anderen Regionen der Sinai-Halbinsel, die mit Überlandfahrten verbunden sind - auch mit Bussen - wird dringend abgeraten. Dies gilt auch für Transfers nach Dahab und Nuweiba sowie für Ausflüge zum Katharinenkloster. Flughafentransfers in Scharm-el-Sheik selbst sind davon nicht betroffen.
Bei Reisen in das Nildelta außerhalb der Ballungszentren Kairo und Alexandria wird zu Vorsicht geraten. Von Reisen in das Niltal südlich von Kairo bis nördlich von Luxor wird abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Zuletzt kam es am 19.07.2014 zu einem Anschlag auf einen Militärposten entlang der Straße zwischen den Oasen Bahariva und Farafra.
Geschäftsreisen in diese Gebiete sollten in Begleitung von ortskundigen Personen unternommen werden.
Abgeraten wird nicht von Schiffstouren zu den historischen Städten zwischen Luxor und Assuan und vom Nasser-See bis Abu Simbel.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.

Die landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort.
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Teilreisewarnung Ägypten 24.09.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Ägypten:
Stand 24.09.2014
(Unverändert gültig seit: 24.09.2014)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise / Teilreisewarnung
- Landesspezifische Sicherheitshinweise


Aktuelle Hinweise/Teilreisewarnung
Ägypten befindet sich seit der Januarrevolution von 2011 in einer Umbruchphase, die wiederholt zu Demonstrationen und gewaltsamen Auseinandersetzungen geführt hat.
Demonstrationen und Menschenansammlungen, insbesondere vor religiösen Stätten, Universitäten und staatlichen Einrichtungen sollten unbedingt gemieden werden.
Landesweit ist es in den vergangenen Monaten zu terroristischen Anschlägen gekommen. Bei Reisen nach Ägypten einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer wird generell zu Vorsicht geraten. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet wird gewarnt.
Gegen Reisen zu den archäologischen Sehenswürdigkeiten im südlichen Teil des Niltals zwischen Luxor und Assuan/Abu Simbel bestehen derzeit keine Bedenken. Hingegen wird von Reisen in das Niltal zwischen Kairo und Luxor abgeraten.
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan.

Die nachfolgenden landesspezifischen Sicherheitshinweise gelten im Licht der aktuellen Hinweise fort:

Landesspezifische Sicherheitshinweise
Das Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Demonstrationen, insbesondere im zeitlichen Zusammenhang mit Freitagsgebeten, sind weiterhin zu erwarten. Es wird zu besonderer Vorsicht geraten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass auch zukünftige Demonstrationen bzw. Einsätze der Sicherheitskräfte gegen Demonstranten einen gewalttätigen Verlauf nehmen können.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Bei der Fahrt zum bzw. vom Internationalen Flughafen Kairo sollten diese Bereiche gemieden werden; es sollte ausreichend Zeitpuffer eingeplant werden, weil es zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Terrorismus
In Taba wurde am 16.02.14 ein Anschlag auf einen Touristenbus verübt. In Kairo und entlang des Suez-Kanals kam es wiederholt zu Anschlägen bzw. Anschlagsversuchen auf Sicherheitskräfte und Verkehrswege.
Anschlags- und Entführungsrisiken u. a. für touristische Ziele, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, können nicht ausgeschlossen werden.
Eine besonders hohe Gefährdung besteht im Norden der Sinai-Halbinsel und im Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen. Dort kommt es häufig zu Anschlägen terroristischer Gruppierungen auf Sicherheitskräfte und zu schweren Kampfhandlungen. Einzelne Anschläge gab es zuletzt in Taba, zuvor auch im südlichen Teil der Halbinsel. Vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und in das Grenzgebiet zwischen Ägypten und Israel bzw. dem Gaza-Streifen wird daher aktuell gewarnt. Dies gilt auch für den Badeort Taba. Von Überlandfahrten in andere Regionen des Sinai wird dringend abgeraten.
In den nordafrikanischen und den südlich an die Sahara grenzenden Ländern besteht eine ernste Gefahr des islamistischen Terrorismus und krimineller Übergriffe. Sowohl kriminelle Banden als auch Al-Qaida im Maghreb (AQM) suchen gezielt nach Ausländern zum Zwecke der Entführung. Auch deutsche Staatsangehörige sind einer deutlich ansteigenden Anschlags- und Entführungsgefahr ausgesetzt.
Reisen über Land
Längere Überlandfahrten sind nach Möglichkeit zu vermeiden – es sollte auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden. Dies gilt nicht für Transfers von den Flughäfen Hurghada und Marsa Alam zu den Hotels am Roten Meer. Von nächtlichen Überlandfahrten und Transfers wird generell dringend abgeraten (erhöhte Gefahr von Verkehrsunfällen). Auch in den nicht von der Teilreisewarnung für Nord-Sinai und das ägyptisch-israelische Grenzgebiet betroffenen Regionen auf der südlichen Sinai-Halbinsel wird von Überlandfahrten – auch mit Bussen – dringend abgeraten.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise gering. Vor dem Hintergrund der prekären wirtschaftlichen und sozialen Situation weiter Teile der Bevölkerung ist in den letzten Monaten jedoch ein Anstieg der Allgemein-Kriminalität (Banküberfälle, Car-Jackings, Handtaschenraub; vereinzelt auch mit Waffengewalt) zu beobachten.
Im Süden der Sinai-Halbinsel gab es an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren, in der Vergangenheit wiederholte Fälle kurzfristiger Freiheitsberaubung von Touristen durch Beduinenstämme.
Warnung vor Reisen in den Gazastreifen
Vor Reisen in den Gazastreifen wird nach wie vor dringend gewarnt. Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wird regelmäßig nach Anschlägen auf ägyptische Sicherheitskräfte geschlossen. Auch wenn er vormals an sechs Tagen pro Woche (außer freitags) geöffnet war, ist nicht vorhersehbar, wann die Schließungen jeweils aufgehoben werden und ob der Grenzübergang wieder einen regulären Betrieb aufnehmen wird. Dies birgt stets die Gefahr, aus dem Gazastreifen nicht wieder ausreisen zu können. Auch bei einer späteren Wiedereröffnung des Grenzübergangs werden die Regelungen für den Grenzübertritt in Rafah durch die ägyptischen Behörden sehr restriktiv gehandhabt. Die zuständigen deutschen Auslandsvertretungen können in solchen Fällen keine konsularische Hilfe leisten. Die Überlandfahrt nach Rafah ist besonders gefährlich.
Minengefahr
Wegen unzureichend gekennzeichneter Minenfelder ist besondere Vorsicht abseits regulärer Straßen und Wege auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen geboten.

Schiffs-, Bahn- und Luftverkehr
Das ägyptische Schienennetz ist größtenteils veraltet. Es kommt immer wieder zu schweren Unfällen mit Toten. Der Zugverkehr ist stark eingeschränkt. Dort, wo Züge verkehren, sind kurzfristige Ausfälle nicht auszuschließen. Die Sicherheitsstandards auf den Fährschiffen, wie sie etwa zur Passage über das Rote Meer eingesetzt werden, entsprechen nicht immer internationalen Standards. Vor diesem Hintergrund sollten Überlandfahrten auf der Schiene so weit wie möglich vermieden und wo möglich auf Flugverbindungen zurückgegriffen werden.
Taxibenutzung
Aus den Urlaubsgebieten (u. a. Hurghada) gibt es vermehrt Meldungen über betrügerische bzw. erpresserische Verhaltensweisen bei Taxifahrern. Es sollten daher nur Taxis mit eingeschaltetem Taxameter benutzt werden. Fahrgäste sollten sich vorher, bspw. in ihrem Hotel, über das Fahrtziel und den ungefähren Fahrtpreis informieren. Die Bezahlung sollte nach dem Aussteigen durch das Fenster erfolgen.
Flughafen
Die Sicherheitskontrollen an den ägyptischen Flughäfen sind teilweise unzureichend. In den letzten Monaten kam es vermehrt zu Beschwerden von Reisenden, deren Gepäckstücke am Internationalen Flughafen Kairo geplündert wurden bzw. ganz abhandenkamen.
Allgemeine Informationen finden Sie auf der Website der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kairo unter www.kairo.diplo.de
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Gruß
Birgitt
Alexander
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Re: Teilreisewarnung Ägypten 02.10.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:

Stand 02.10.2014 (Unverändert gültig seit: 02.10.2014)

Letzte Änderung: Einreisebedingungen für deutsche Staatsangehörige
Reisedokumente

Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Ja. Es wird eine spezielle Einreisekarte ausgestellt. Hierzu muss ein Passfoto mitgebracht werden.
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja (mit Foto)
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt): Ja (mit Foto)

Anmerkungen:
Ausweisdokumente müssen sechs Monate über die Reise hinaus gültig sein.
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise ein Visum. Das Visum wird gegen eine Gebühr von 22 Euro von der ägyptischen Botschaft in Berlin und den Generalkonsulaten in Frankfurt und Hamburg ausgestellt. Es kann auch bei Einreise nach Ägypten kostenpflichtig erworben werden. Seit dem 01.05.2014 beträgt die Gebühr 25 USD (bzw. entsprechender Gegenwert in EUR). Die Visagebühr ist an offiziellen Bankschaltern vor Erreichen der Passschalter zu entrichten.
In Dienst- und Diplomatenpässe werden ausnahmslos keine Visa bei der Einreise erteilt. Es erfolgt die Zurückweisung an der Grenze. Inhaber von Dienst- und Diplomatenpässen müssen sich zur Beantragung des benötigten Visums rechtzeitig vor Reiseantritt mit der Reisestelle der Behörde oder Institution in Verbindung setzen, in deren Auftrag sie die Reise durchführen.

Einreise aus Israel
Besondere Auflagen sind bei einer Einreise aus Israel zu beachten. Am Grenzübergang Taba/Eilat erhält man lediglich ein 14-tägiges Visum für die Sinai-Halbinsel.
Möchte man hingegen weitere Teile Ägyptens bereisen, ist das Visum zuvor in Deutschland oder im ägyptischen Generalkonsulat in Eilat (US-$ 25,00) zu erwerben.
Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
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Re: Teilreisewarnung Ägypten 05.10.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:
Ägypten:

Stand 05.10.2014 (Unverändert gültig seit: 05.10.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Das Auswärtige Amt rät außerdem von Reisen in entlegene Gebiete der Sahara eindringlich ab. Dies gilt insbesondere für die Grenzregionen zu Libyen und zum Sudan. Die ägyptischen Behörden haben die westlichen und südlichen Wüstengebiete (einschließlich der Weißen und Schwarzen Wüste) bis einschließlich 21. Oktober 2014 für Reisen gesperrt.
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