Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Angelika Baumann
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Angelika Baumann »

Hallo zusammen,

hier die Webseite von Centogene:
https://corona.centogene.com/login
Einfach registrieren!

Für Namibia braucht man einen PCR-Test. Das Ergebnis darf bei Einreisen nicht älter als 72 h sein.
Wenn älter als 72 h aber noch nicht 7 Tage, muss man in einer "zertifizierten" Unterkunft bleiben und einen erneuten PCR-Test durchführen lassen (auf eigene Kosten). Wenn der dann neg. ist, darf man weiter fahren wohin man will.
Übrigends: so gut wie alle bekannten Unterkünfte in Namibia sind zertifiziert. Sogar das Urbancamp!

Das Ergebnis muss in ausgedruckte Form vorgezeigt werden.
1. Beim Einchecken in Deutschland
2. Am Gate in Deutschland, kurz vor dem Boarding
3. Bei der Einreise in Namibia

Wenn du den Test nicht hast, darfst du in Deutschland erst gar nicht in das Flugzeug einsteigen!

Viele Grüße

Geli
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martin1101
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von martin1101 »

abacus hat geschrieben:
Fr 4. Dez 2020, 14:49
Die 2000€-Angebote sind auch mit Ethiopian Airlines mit Stopp in Addis. Mit Eurowings kostet es ~1000€ mehr.
Unsere Erfahrungen sind anders :) Mietwagen mit Dachzelt 15 Tage und Direktflug ab Frankfurt f 2 Personen: Insgsamt ca € 2.200,-
Für uns ist aber der Flug von Wien über Addis Abeba einfacher und noch ein bisschen günstiger :lol:
Wir freuen und jedenfalls schon riesig :h:

Frage an Uwe (und natürlich alle anderen Informierten)
lt Infos für die Einreise nach Namibia gilt angeblich bis 25.1. Folgendes:
Die Einreise ohne PCR-Test ist für Touristen/Besucher untersagt.
Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen sowie zwei Gesundheitsformulare, die auf dem Internetportal des namibischen Tourismusverbands zu finden sind.
Ferner ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung vorzulegen, die die Behandlungskosten im Falle einer COVID-19 Erkrankung abdeckt.

Wird das gebuchte Reiseprogramm und/oder vor allem eine solche Reisekrankenversicherung wirklich verlangt und kontrolliert?

UND:
wie sieht es beim Rückflug aus? braucht man da auch wieder eine COVID-19-Test? oder darf man ungeprüft heimfliegen (von der möglichen Quarantäne in Ö mal abgesehen)?

Danke vorab für die Info
Reisefreudige Grüße
Martin
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abacus
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von abacus »

Angelika Baumann hat geschrieben:
Sa 5. Dez 2020, 15:44
Das Ergebnis muss in ausgedruckte Form vorgezeigt werden.
1. Beim Einchecken in Deutschland
oh Mist, ich wohne am A... der Welt, da muss ich wohl extra einen Tag früher an den Flughafen fahren :bang:

Grüße
abacus
Angelika Baumann
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Angelika Baumann »

martin1101 hat geschrieben:
So 6. Dez 2020, 10:07
abacus hat geschrieben:
Fr 4. Dez 2020, 14:49
Die 2000€-Angebote sind auch mit Ethiopian Airlines mit Stopp in Addis. Mit Eurowings kostet es ~1000€ mehr.
Frage an Uwe (und natürlich alle anderen Informierten)
lt Infos für die Einreise nach Namibia gilt angeblich bis 25.1. Folgendes:
Die Einreise ohne PCR-Test ist für Touristen/Besucher untersagt.
Touristen und Besucher müssen ein fest gebuchtes Reiseprogramm vorlegen sowie zwei Gesundheitsformulare, die auf dem Internetportal des namibischen Tourismusverbands zu finden sind.
Ferner ist der Nachweis einer Reisekrankenversicherung vorzulegen, die die Behandlungskosten im Falle einer COVID-19 Erkrankung abdeckt.

Wird das gebuchte Reiseprogramm und/oder vor allem eine solche Reisekrankenversicherung wirklich verlangt und kontrolliert?

UND:
wie sieht es beim Rückflug aus? braucht man da auch wieder eine COVID-19-Test? oder darf man ungeprüft heimfliegen (von der möglichen Quarantäne in Ö mal abgesehen)?

Danke vorab für die Info
Reisefreudige Grüße
Martin
Hallo Martin, hallo zusammen,

ohne neg. PCR-Test keine Einreise!
Siehe dazu meinen Beitrag von gestern.

Die auf der Seite von Namibia-Tourism-Board angegebe Info, man müsse ein gebuchten Reiseprogramm vorlegen, wird in der Realität nicht verlangt. Auch beim AA ist das noch zu lesen. Im Namibia-Forum wurde das Thema schon ausführlich ausdiskutiert.
Für die Einreise gilt das, was im Amtsblatt steht. Und da steht nix von Reiseprogramm. Bisher wurde es auch nicht verlangt. Genau so wenig, wie die Auslandskrankenversicherung, die CoViD abdeckt. Wir wurden lediglich in Frankfurt beim Einchecken darauf hingewiesen, dass es gut sei, eine solche Versicherung zu haben. Kontrolliert hat es niemand.

Für den Rückflug brauchst zu keinen Test!

Aber: Falls Namibia vom RKI wieder zum Risikogebiet erklärt würde (7-Tage-Inzidenz > 50/100.000 Einw.) dann: In diesem Fall musst du aktuell in Deutschland für 5 Tage on Quarantäne. Am 5. Tag dann testen lassen. Wenn der neg. ist, bist du wieder "frei".

Viele Grüße

Gel

P.S. Es gibt keine Pflicht, sich am Flughafen bei Centogene testen zu lassen. Den Test kann man z.B. auch über den Hausarzt machen lassen.
Wichtig: Befund auf englisch, mit Unterschrift und ausgedruckt.
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Angelika Baumann »

...
Da fällt mir noch ein. Wenn ich mich recht erinnere, bieten die bei Centogene in FRA an, dir dein Testergebnis auszudrucken. Dann musst du halt kurz vor Abflug nochmal da hin.
Aber lieber nochmal bei der Centogene-Hotline anrufen.

Nochmal viele Grüße

Geli
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von martin1101 »

Hallo Geli,

vielen Dank für Deine ausführliche Info - hilft uns sehr :)

Covid-19-Test machenn wir ohnehin noch zuhause - Hinweis auf Englisch ist gut.
Das Quarantäne-Risiko bei der Rückkehr (wohl auch nach Österreich) ist uns bewusst; aber wir haben es daheim ohnehin gemütlich :lach:
Ohne Test heimfliegen ist natürlich ein gewisses Risiko - nicht wegen der eventuellen Quarantäne sondern wegen allfälligen
Ansteckungsgefahr. Aber wir wollen uns ja nicht zu Tode fürchten!


Euch noch alles Gute
Vorfreudige Grüße
Martin
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birgit
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von birgit »

Danke, Geli, für die Infos. Behalten die Stellen, die das Testergebnis ansehen, den Zettel ein? Oder schauen sie nur drauf? Sprich muss ich ihn in 3facher Ausfertigung dabei haben?!

Was Söder jetzt verfügt hat, lässt mich ohnehin sehr bangen, dass es mit der Namibia-Reise doch nichts wird. :bang:
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Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

Hallo ihr Namibiainteressierten,
erstmal: Danke, Rudi, für deine Unterstützung!
Welchen Test? Egal, einen negativen !!Und jetzt gut hier mit der Plage und den Fragen, weiter gehts mit unterwegs:
Schwarze Bergkegel am Rand der Namib
Schwarze Bergkegel am Rand der Namib
einsame Wüstenpad
einsame Wüstenpad
Wir fahren die D707, die zwischen den Tiras-Bergen und den Dünen der Namib verläuft, nach Süden und biegen zum nächsten Übernachtungsplatz ab, die Farm Koiimasis. Eine beliebte Campsite in einem Talende zwischen Granitfelsen, die bei Touristen sehr bekannt und beliebt ist.
Stellplatz auf der Farm Koiimasis
Stellplatz auf der Farm Koiimasis
Es ist warm heute, da gibt's nur 'nen großen Salat zu Abend
Es ist warm heute, da gibt's nur 'nen großen Salat zu Abend
Koiimasis wird von Deutschstämmigen geführt, dort werden u.a. Strauße und weiteres Geflügel gezüchtet.
Blickfang neben der Reception auf Koiimasis
Blickfang neben der Reception auf Koiimasis
Strauße auf der Farm Koiimasis
Strauße auf der Farm Koiimasis
Wir unternehmen einen Nachmittagsspaziergang über das Farmgelände, nur eine kleine Runde, den die gesamte Farm ist viele Quadratkilometer groß
Abendliches Gegenlicht
Abendliches Gegenlicht
Granitfelsen im Abendlicht
Granitfelsen im Abendlicht
Klar haben Klippschliefer und Elefanten die gleiche Abstammungslinie, man sieht's doch an den Stoßzähnen ...
Klar haben Klippschliefer und Elefanten die gleiche Abstammungslinie, man sieht's doch an den Stoßzähnen ...
Man merkt der D707 an, dass sie nahe an den Namib-Dünen entlangführt, sehr sandig ist die Pad, ... hier bin ich 2016 auch mit der Ente durchgekommen?
Ab der Ortschaft Aus sind wir wieder auf Asphalt unterwegs, es ist die B2 nach Lüderitz. Wir biegen bei der Bahnstation Garub einige hundert Meter in die Wüste ab, hier in der Gegend leben die Wildpferde, die von den Deutschen nach der Niederlage gegen die Briten im 1. Weltkrieg laufen gelassen wurden (oder auch: unbeaufsichtigt in Freiheit gerieten). Wir haben Glück, am Brunnen Garub laufen gerade einige der Nachkommen dieser Pferde herum, es ist schön, diese wilden und ungestümen und vom kargen Leben gezeichneten Tiere zu erleben.
Die D707 nahe an der Namib
Die D707 nahe an der Namib
Die wilden Pferde bei Garub
Die wilden Pferde bei Garub
59-2020-11-26_BB260968.jpg
Dann wird es allmählich diesiger, viel stürmischer und auch kühler, wir erreichen Lüderitz am Atlantik.
Die Straße nach Lüderitz durch die Namib
Die Straße nach Lüderitz durch die Namib
Die Wahrzeichen von Lüderitz: Das Goerke-Haus und die Felsenkirche
Die Wahrzeichen von Lüderitz: Das Goerke-Haus und die Felsenkirche
Bald geht's weiter ...
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

Lüderitz haben wir uns schon 2016 angesehen, so machen wir nur ein paar Erledigungen, mieten uns wegen des Sturms auf dem Camping an der Küste in ein Guesthouse ein und fahren auf die Halbinsel südlich von Lüderitz.
Flamingos in der Lagune bei Lüderitz
Flamingos in der Lagune bei Lüderitz
62-2020-11-27_BB271025.jpg
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Zuerst fahren wir raus an den Diaz-Point mit dem Leuchtturm und dem Replikat des Kreuzes, dessen Original von Bartolomeo Diaz 1488 hier errichtet wurde. Die zur Angraspitze des Kaps führende Brücke wurde vom Sturm weggerissen, so ist das Kreuz nur noch bei Ebbe zu erreichen, Glück gehabt!
Der Leuchtturm von Lüderitz am Diaz-Point
Der Leuchtturm von Lüderitz am Diaz-Point
Das Ende der weggerissenen Brücke
Das Ende der weggerissenen Brücke
Brückenpfeilerreste und Blick zum Kreuz
Brückenpfeilerreste und Blick zum Kreuz
Der 1921 errichtete Nachbau des Kreuzes von 1488 am Diaz-Point
Der 1921 errichtete Nachbau des Kreuzes von 1488 am Diaz-Point
Blick auf die stürmische Küste nach Süden, nur ein kurzes Stück weiter ist für Touristen Schluss mit Befahrung: Sperrgebiet!
Blick auf die stürmische Küste nach Süden, nur ein kurzes Stück weiter ist für Touristen Schluss mit Befahrung: Sperrgebiet!
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Wir kommen zur naheliegenden Sturmvogelbucht, hier war früher die Anlegestelle der Walfangschiffe, die ihre Beute hier gleich zerlegten und das Waltran auskochten. Die Ruinen der Stätte und die Kocher liegen rostend am Strand.
Reste der Walfangstation, die rostigen Waltran-Kocher.
Reste der Walfangstation, die rostigen Waltran-Kocher.
Blick durch einen rostigen Kocher Richtung Küste
Blick durch einen rostigen Kocher Richtung Küste
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In einem Bogen geht's zurück nach Lüderitz, dabei kommen wir am "Fjord" vorbei, einem engen kleinen Tal, das in einer windgeschützen Bucht direkt am Atlantik endet. Hier könnte man bei weniger Sturm schön übernachten.
Die kleine Bucht, "Fjord" genannt
Die kleine Bucht, "Fjord" genannt
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Wieder auf der B4 zurück ins Landesinnere, biegen wir bei Aus nach Norden ab, Richtung Helmeringhausen.
Gegenverkehr auf der Pad in Sicht ...
Gegenverkehr auf der Pad in Sicht ...
Gegenverkehr vorbei, Keine Sicht!
Gegenverkehr vorbei, Keine Sicht!
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Helmeringhausen erinnert den frühen Saharafahrer an Hassi Bel Guebbour, eine Versorgungsstelle in einsamer Gegend mit Tankstelle, einem kleinen Laden und einem schattigen Restaurant (hier mit kleinem Hotel plus Camping verbunden), dazu ganz wenigen Häusern, ... aber jeder, der durch dieses Land reist, kennt es. Auch wir machen dort Pause, essen ein Stück Apfelkuchen, geniessen den schattigen Garten und fahren doch weiter, wir wollen einen neuen Camping ausprobieren, der uns empfohlen wurde, das Mount D'Urban Camp etwa 30 Kilometer nördlich von Helmeringhausen.
Es hat schon 2016 eröffnet und liegt in traumhaft wüstenartiger Umgebung am Fuß des Schwarzbergrand, einer dunklen Abbruchstufe, die sich etwa 80 Kilometer durch den Süden Namibias zieht. Es gibt frisches Wasser aus eigenen Brunnen und reichlich Strom - solarerzeugt. Jeder Platz hat seinen eigenen Ablution Block mit Schattendach und Spüle, da wurde bei der Einrichtung des Camps nachgedacht!
Die Schwarzberg-Randstufe
Die Schwarzberg-Randstufe
D'Urban Camp im Abendlicht ...
D'Urban Camp im Abendlicht ...
... und im Morgenlicht
... und im Morgenlicht
Private Ablution Block mit Schattendach
Private Ablution Block mit Schattendach

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Bald geht's weiter ... :h:
Viele Grüße
Uwe
ursula
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von ursula »

Ich beneide euch grenzenlos - vielen Dank, dass wir mitreisen dürfen!

Alles GUte - herzliche Grüsse aus dem grau-nass.kalt-nebligen Züri
Ursula
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Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

Von Helmeringhausen aus auf Maltahöhe zu biegen wir nach links (Westen) ab und folgen der C19 zum Zarishoogte-Pass, durch terklüftetes Gelände geht's kurvig und hoch und runter, aber nicht sonderlich bergab,was wir von einem Pass erwarten würden. Auch eine halbe Fahrstunde später befinden wir uns immer noch in etwa 1500 m.ü.d.Meeresspiegel.
Kurz vor dem Zarishoogte Pass
Kurz vor dem Zarishoogte Pass
Die Gegend um den Zarishoogte Pass aus anderer Perspektive
Die Gegend um den Zarishoogte Pass aus anderer Perspektive
wilde Bergkulisse rechts und links des Wegs
wilde Bergkulisse rechts und links des Wegs
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Wir wechseln auf die C27, die wieder entlang der Dünen der Namib nach Norden und uns nochmal nach Sesriem führt.
Hier in Sesriem ist - von Süden kommend - die einzige Möglichkeit, die Permits für den Namib Nationalpark zu erwerben, den wir ein paar Tage befahren wollen.
Familenidyll bei den Oryx neben der C27
Familenidyll bei den Oryx neben der C27
Sundowner bei den Dünen
Sundowner bei den Dünen
Sunset-Stimmung in Sesriem
Sunset-Stimmung in Sesriem
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Der Bibermond (November-Vollmond) steht voll am Himmel, und das ist eine gute Gelegenheit, die Qualitäten meiner neuen Lichtbildaufzeichnungstechnik zu prüfen. Danach schlafen wir am nächsten Morgen schön in unserem Dachzelt aus, während alle anderen Camper früh zum Sossusvlei-Sonnenaufgang unterwegs sind.
Aufnahme mit 1/6 Sek. und Bl.2 (1600ASA) aus der Hand, nur mit Mondlicht!
Aufnahme mit 1/6 Sek. und Bl.2 (1600ASA) aus der Hand, nur mit Mondlicht!
"Guten Morgen, ihr Dünen" aus dem Dachzelt
"Guten Morgen, ihr Dünen" aus dem Dachzelt
Siedelweber sind doch eigentlich Vegetarier ...
Siedelweber sind doch eigentlich Vegetarier ...
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Nach dem Frühstück fahren wir die 4 km zur ersten Düne, Elimdüne genannt; vielleicht gibt es noch ein paar schöne Wüstenfotos zu erfassen.
Die Elimdüne, herrlich apricotfarben und baumbestanden
Die Elimdüne, herrlich apricotfarben und baumbestanden
Da läuft doch plötzlich 'ne Oryx über die Düne ...
Da läuft doch plötzlich 'ne Oryx über die Düne ...
... und verschwindet schließlich über den Dünenkamm.
... und verschwindet schließlich über den Dünenkamm.
Auf der Rückseite der Düne entdecke ich eine weitere Oryx.
Auf der Rückseite der Düne entdecke ich eine weitere Oryx.
Oryx unter Anabrotbaum
Oryx unter Anabrotbaum
.
Bald geht's mit noch mehr Wüstenfotos aus der Namib weiter ... :)
Viele Grüße
Uwe
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Uwe Schmitz
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

Von Sesriem fahren wir auf der C14, die in besserem Zustand ist als in früheren Jahren (weil kaum noch Touristen auf dieser Strecke von einem Highlight zum nächsten fahren?), über den Gaubpass und durch den Kuiseb-Canyon. Auch der Gaubpass ist ein Canyon, in früheren Zeiten wurden wohl auch die Furten durch ein tiefes Tal als Pass (von passieren) bezeichnet.
Auf der Brücke/Furt im Gaub Canyon
Auf der Brücke/Furt im Gaub Canyon
Der trockene Gaub und seine Kreuzung
Der trockene Gaub und seine Kreuzung
verworfene Schiefer- oder Glimmer-Bergzüge zwischen dem Gaub und dem Kuiseb
verworfene Schiefer- oder Glimmer-Bergzüge zwischen dem Gaub und dem Kuiseb
trockenes, steiniges und fast vegetationsloses Nebental des Kuiseb
trockenes, steiniges und fast vegetationsloses Nebental des Kuiseb
Eine richtige Brücke kreuzt den Kuiseb tief in seinem Canyon
Eine richtige Brücke kreuzt den Kuiseb tief in seinem Canyon
Einige Kilometer nach Verlassen des Kuiseb-Canyons biegen wir links ab Richtung des Granitmonolithen Mirabib.
Wir wollen aber nicht an Mirabib auf der Campsite übernachten, sondern weiter zum unteren Kuiseb außerhalb/nach dem Canyon. Also biegen wir nochmals von dieser Piste ab, die zur Zebra Pan führt, ein Platz für Tiersichtungen?
Doch der Wasserbehälter ist löchrig und leer, das Windrad zur Wasserförderung liegt zerstört am Boden, hier kommen keine Tiere mehr.
Ausschilderung Zebra Pan, Bohrloch und Wasserbehälter
Ausschilderung Zebra Pan, Bohrloch und Wasserbehälter
Das zerstörte Windrad
Das zerstörte Windrad
Die Piste führt an einigen Ruinen vorbei, die Karte bezeichnet sie als ehemalige Mine Gorob. Wir halten und sehen uns die Überreste mal näher an.
Leerstehende Gebäude ohne Dach bei der Mine Gorob.
Leerstehende Gebäude ohne Dach bei der Mine Gorob.
Löcher und Abraumhalden überall, das Gestein leuchtet in allen Farben.
Löcher und Abraumhalden überall, das Gestein leuchtet in allen Farben.
Kupferhaltiges Gestein
Kupferhaltiges Gestein
Am späten Nachmittag kommen wir ins Kuisebtal bei Homeb. Der Kuiseb hat hier die wichtige Aufgabe, den Sand der Sand-Namib aus der Kies-Namib herauszuhalten, oder anders gesagt: Sein jährliches Abfliessen nach der Regenzeit sorgt dafür, das der Sand der Dünen nicht die andere Seite des Tals erreichen kann.
Ins Tal des Kuiseb bei Homeb
Ins Tal des Kuiseb bei Homeb
Mitten im Kuiseb
Mitten im Kuiseb
Am nächsten Morgen stehe ich zum Sonnenaufgang auf, um die Dünen der Namib und das Tal des Kuiseb bei schönstem Licht zu sehen.
.
Jetzt stehen wir schon fast ne Stunde auf 'nem Hügel oberhalb von Twyfelfontein, um die paar Fotos hochzuladen ... :shake:
Weitere Bildchen gibts erst, wenn wir wieder besseres Netz haben.
Dann geht's weiter ...
Viele Grüße
Uwe
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Uwe Schmitz »

... weiter geht's mit dem Hochladen, diesmal aus der Palmwag Lodge bei einem kühlen Rock Shandy :h:
eben, beim Versuch den ganzen Beitrag hochzuladen:
Kein Empfang bei Twyfelfontein
Kein Empfang bei Twyfelfontein
.
Am nächsten Morgen stehe ich zum Sonnenaufgang auf, um die Dünen der Namib und das Tal des Kuiseb bei schönstem Licht zu sehen.
Kuisebtal mit Namibdünen aus der Vogelperspektive
Kuisebtal mit Namibdünen aus der Vogelperspektive
14-DJI_0060.jpg
Zerfurchtes Land am Ufer des Kuisebtals zur Kies-Namib hin
Zerfurchtes Land am Ufer des Kuisebtals zur Kies-Namib hin
Kuisebtal und die Sand-Namib
Kuisebtal und die Sand-Namib
Blick zurück ins Kuisebtal, schön, doch wesentlich weniger spannend als die Eindrücke vorher.
Blick zurück ins Kuisebtal, schön, doch wesentlich weniger spannend als die Eindrücke vorher.
Jetzt ist wohl erstmal etwas Pause mit Wüsten-Bildchen schauen, wir sind ein paar Tage richtig im off, ... für weitere schöne Wüstenbildchen ! :h:
Es geht weiter ...
Viele Grüße
Uwe
Mia
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Mia »

Hallo,
ich bin begeistert von Eurer neuen Fototechnik.
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
Mia
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Re: Wenn es Corona gibt, gehen wir in die Wüste

Beitrag von Mia »

Übrigens ein schöner Übernachtungsplatz sind die Felsen von Mirbat in Richtung Walfishbay
Der Versuch, den Himmel auf Erden zu verwirklichen, produziert stets die Hölle. (Karl Popper)
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