Mit dem Bulli in Afrika

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Wolfgang131
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Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Hallo,
Inge will Tiere sehen! Damit ist das Ziel Südafrika vorgegeben. Doch wie hin? Bis Kamerun war ich schon und wenn ich an die vielen Grenzen und das Betteln um Visa denke... dann lieber verschiffen.
Zum Glück hatte ich in der West-Sahara den Schweizer Ernst kennengelernt mit dem ich schnell einig war.
Eine Fahrt nach Südafrika ist nicht ganz billig. Im Vorfeld hatten wir für den Container, Flug, Carnet mit Deposit, vorsorgliche Reparaturen, einige Anschaffungen zB neuer Kühlschrank, Lithiumbatterie etc über 15 Tsd Euro hingeblättert.
Damit der Sprinter in den Container paßt wurde er tiefer gelegt. Die Holzräder haben sich bewährt.

Verladung Rotterdam
Verladung Rotterdam

Wir haben mit Duncan von Rotterdam nach Kapstadt verschifft. Es hat alles 100%ig gut geklappt, wenn man davonabsieht, daß das Schiff mehr Verspätung hatte als angenommen.
So hatten wir noch 10 Tage in Kapstadt Zeit. Leider war der Tafelberg immer in Wolken und wir mußten uns in der City aufhalten. (die Stadt und Umgebung kannten wir schon ausgiebig von früheren Reisen). Der Eastern Foodbasar mit gutem indischen Essen war meine Lieblingsanlaufstation.

An der Waterfront waren wir auch oft und konnten das Schiff von Weltumseglern besichtigen.

auf dem Rennboot der Weltumsegler
auf dem Rennboot der Weltumsegler

Sobald das Auto da war fuhren wir auf kleinen Straße Ri. Osten -an der Barry-Farm vorbei- und kamen am Swartbergpass heraus.

der schöne Swartbergpass
der schöne Swartbergpass

"Die Hell" schenken wir uns dieses Mal und fahren zum Kaaro NP. Dieser Park ist landschaftlich schön.

Berge im Kaaro
Berge im Kaaro

Die ersten Tiere sehen wir auch, alles nicht spektakulär aber gemutlich.

nur vereinzelte Tiere
nur vereinzelte Tiere

Nach einigen Tage gehts weiter zum Zebra Moutain NP. Was gibt es hier? Natürlich Zebras.

Ohren gespitzt
Ohren gespitzt

Weiter zum Addo, wo wir unglaublich viele Elefanten sehen.

manchmal über 70 Elefanten am Wasserloch
manchmal über 70 Elefanten am Wasserloch
hier gibt es auch die schwarzen Elefanten
hier gibt es auch die schwarzen Elefanten
manchmal kommen sie näher als gewünscht
manchmal kommen sie näher als gewünscht

Wir erkunden die Wild Coast. Durch die starken Regenfälle sind viele Pisten unbefahrbar oder auch Brücken weggeschwemmt.

Brücke in schlechtem Zustand
Brücke in schlechtem Zustand

Es ist teilweise mühsam voranzukommen, dafür gibt es schöne Plätze zum wildcampen.

Schlafplatz am Fluss
Schlafplatz am Fluss

Die Küste ist wunderschön, aber eben zeitaufwändig zu befahren und die Versorgung schwierig.
Inge möchte in einer Rundhütte schlafen und wir bekommen die mit der schönsten Aussicht. Leider hat eine Kuh im Eingang einen Kufladen plaziert und im Bett ist ein großer Tausendfüßler.....da schlafe ich lieber im Bulli.

unsere Rundhütte
unsere Rundhütte

Das Abendessen ist gut, aber der dicke Manager lädt sich selbst ein und hat einen gesegneten Appetit. Er ist satt im Gegensatz zu mir.

Uns zieht es in die Zivilisation und zwar zu unserem Stammplatz mit toller Bucht und gutem Essen

Coffee Bay
Coffee Bay
middeldorfklaus3
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Und wie gehts weiter ?
aircooled
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von aircooled »

Hallo Wolfgang,

schöne Photos! Lese interessiert mit, hatten mit unserem T2 so etwas kurz vor Corona auch in der Planung… vielleicht wird‘s ja noch mal was bei uns… :oops:

Wieviel Tage Verspätung hatte Euer Schiffstransport?
(um sich darauf einzustellen mit begrenztem Urlaubstagen)

Lasst Ihr den Bulli für mehere Reisen unten?

Gute Reise und weiterhin schöne Tierphotos,
Grüße derzeit nur aus Nordafrika mit unserem altem T2
1979er VW T2 Bulli (diverse Reisen damit in Europa, nach Asien und Afrika)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Hallo,
bei uns waren 14 Tage Verspätung vorhergesagt, dann hat das Schiff die Route geändert und der Container stand 1 Woche in Durban!.
Genau lässt das alles nicht vorhersagen. Wichtiger ist ob die Spedition vor Ort einen eigenen Platz hat oder das Auto dann im Hafen steht.
Musst dir alles genau überlegen auch bezüglich Carnet.

Wir lassen das Auto in Namibia stehen und das Ende der Reise ist offen.
Viele Grüße
Wolfgang
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Nach ein paar Tagen baden und mit den Wellen kämpfen fahren wir noch zum Hole in the Wall mit kleinem Naturpark

P1060570.JPG

und dann Richtung Lesotho zu einem Farm-Camping

Camping am See ganz alleine
Camping am See ganz alleine

Hier treffen wir Ernst wieder, um mit ihm durch Lesotho zu fahren.

wild campen - kein Problem
wild campen - kein Problem

Wir fahren zum höchsten Wasserfall. Vom Camping sind es noch 5 km Fußweg

die Wiese ist durchweicht
die Wiese ist durchweicht

Die Nacht hat es wieder stark geregnet. Unser Nachbar mit Dachzelt liegt im Wasser. da ist der Bulli schon bequem. Das Resto ist schön, das Essen "na ja"...

Weiter auf steilen Strecken zum Museumsdorf Thaba, wo man auch campen kann.

unsere Autos sind kaum zu sehen
unsere Autos sind kaum zu sehen

Noch den Tafelberg hoch, wo sich das Volk vor Belagerern in Sicherheit gebracht hatte und zum Mohale Dam. In Lesotho gibt es riesige Stauseen, die durch Kanäle bis zu 42 km verbunden sind. Das Wasser ist für Südafrika bestimmt (die auch alles finanziert haben), der überschüssige Strom wird bis Mosambik verkauft.
Man kann die Staumauer unter Führung für ein paar Euro von innen besichtigen.

freier Nachtplatz mit Blick auf den Mohale Dam
freier Nachtplatz mit Blick auf den Mohale Dam
Übernachtungsplatz mit Blick auf den Damm
Übernachtungsplatz mit Blick auf den Damm

Unser nächstes Ziel ist der Katse Dam (mit einem "m"). Auch hier machen wir eine Führung für ca. 3€, anschließend noch ein Rundgang durch den Botanical Garden.

die Piste zum Damm
die Piste zum Damm
Die Reiter lassen sich ungern fotografieren
Die Reiter lassen sich ungern fotografieren

Die Straßen sind teilweise sehr steil. Die Bremsen vom Bulli sind für solche Belastungen nicht ausreichend, so daß ich Pausen einlegen muß.

unzählige Wasserfälle säumen den Weg
unzählige Wasserfälle säumen den Weg
IMG_20231224_111859.jpg

Die Muela Hydro Power Station können wir leider nicht besichtigen, da das Personal fehlt.

Über den 3.280m hohen Mahlasela-Pass fahren wir zum berühmeten Sani-Pass.

Strömender Regen, keine 30m Sicht...das Abendessen ist genauso wie das Wetter.
Am nächsten Morgen lichtet sich der Himmel. Ich gehe den Pass noch gut einen km nach unten ab, um zu sehen wie die Piste ist vor allem wegen Steinschlägen.

Noch ein Kaffee und dann gehts runter.

steil aber ok
steil aber ok
kleine Wasserfälle überall
kleine Wasserfälle überall

Bald sind wir ohne Probleme unten.

geschafft
geschafft

PS: ein paar Bilder wollen sich nicht einreihen....
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Vom Sanipass

Sanipass Wasser.jpg

erholen wir uns an einem Farmcamping mit Naturpool und Wanderwegen.

Ernst fährt Ri. Küste, wir zu den südlichen Drakensbergen zum Wandern.

Camping leer
Camping leer
Wandern im Grünen
Wandern im Grünen
Hängebrücke wie in Nepal
Hängebrücke wie in Nepal

Die nördl. Drankensbergen sind spektakulärer, somit sind hier kaum Touristen.

Fast wie in den Alpen
Fast wie in den Alpen

Wir fahren von Park zu Park bis uns der Regen vertreibt.

auch am Spionkop Dam sind wir alleine
auch am Spionkop Dam sind wir alleine

Der Itala Game Park ist ein Big5 Park. Er ist dicht bewaldet und hat schöne Pisten.

richtige Dschungelpisten
richtige Dschungelpisten

Der Camping ist wie in Botswana nicht eingezäunt. Nachts werden wir von einer Herde Impalas bewacht. Die Katzen meiden den Menschen und die Antilopen fühlen sich hier sicher. Auch in den Parks werden Löwen gegen Bezahlung von 50 bis 60.000 US Dollar geschossen.
Viele Tiere sehen wir nicht, aber es ist trotzdem schön hier ohne andere Touristen.

Noch zum Mkhunze -teuer und fast tierlos- fahren wir zum Phongolo Nature Reseve. Ein schöner Park ohne Raubtiere, aber mit sehr vielen Giraffen - die anderen Tiere sind schnell im Busch.

Giraffen an jeder Ecke
Giraffen an jeder Ecke
Piste mal gelb
Piste mal gelb
mal matschig
mal matschig
Straßenblokade
Straßenblokade
manchmal lohnt ein Blick in den Rückspiegel
manchmal lohnt ein Blick in den Rückspiegel
Lauschangriff
Lauschangriff

In diesem Park treffen wir wie verabredet Ernst wieder und wir fahren zusammen nach Swasiland, das jetzt den Namen geändert hat.
Der Grenzübertritt ist problemlos, aber hier treffen wir zum ersten Mal Kinder, die agressiv betteln und dann mit Steinen werfen. Es gibt eben immer Touristen, die Süßigkeiten verteilen und die die Kinder so erziehen.

Wir fahren zum Hllane Royal NP. Ein kleiner schöner NP mit vielen Nashörnern und gutem Essen.

damit man sich den Namen merken kann
damit man sich den Namen merken kann
Platz da
Platz da
vor großen Tieren hat Inge keine Angst, aber Spinnen...
vor großen Tieren hat Inge keine Angst, aber Spinnen...

Gerne wären wir noch länger hier geblieben, aber das Visum für SA geht dem Ende zu.
So beeilen wir uns in den Krüger NP zu kommen.

Hier haben wir gleich am ersten Tag tolle Sichtungen:

3 Geparden
3 Geparden
Leopard auf dem Baum
Leopard auf dem Baum
Maul auf
Maul auf
fettes Kroko
fettes Kroko
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von WolfgangT2b »

Hallo Namensvetter,

ich war jetzt einige Zeit unterwegs und deshalb nicht mehr im Forum. Doch als dann als erster Beitrag „Mit dem Bully in Afrika“ aufpoppt, war ich ein wenig elektrisiert.

Wir scheinen mehr gemeinsam zu haben als nur den Namen. Eine frühere Tour hat Euch von Norden bis nach Kamerun gebracht, uns bis nach Gabun. Dann habt Ihr kürzlich im Container nach Südafrika verschifft und wollt den Wagen am Ende in Namibia lassen. Wir haben dasselbe gemacht. Ihr fahrt einen T3, wir seinen älteren Bruder. Unsere erste Runde war fast die gleiche wie Eure. Kapstadt, Sani, Kruger, Vic Falls, Etosha und zurück.

Als wir neulich wieder dort unterwegs waren, haben wir nicht viele Reisende dieser Art getroffen. Genau drei in acht Wochen. Das war vor Corona und der Abwärtsspirale in Südafrika deutlich anders. Aber vielleicht wird es wieder besser, in Afrika weiß man nie, was passiert.

Ich drücke Euch die Daumen, dass es problemlos weiter geht. Einige Länder haben ja in der jüngsten Zeit begriffen, dass man mit Tourismus auch Geld verdienen kann und einiges ist leichter geworden. Mal sehen, wohin sich die Region weiterentwickelt.

Wir hatten seinerzeit geplant, dort nur ein paar Urlaube zu verbringen. Inzwischen ist es die zweite Heimat geworden.

Viel Spaß weiterhin und schöne Grüße

Wolfgang
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Der Krüger NP hat mit Abenteuer nichts zu tun. Teerstraßen, gute Pisten, Camping meist mit Pool, die Restos sind gut und preiswert.

Aber die Touristen verteilen sich und wir sehen viele Tiere, darunter mehrmals die BIG Five.
Nur eine kleine Auswahl von Bildern:

P1060705.JPG
P1060797.JPG
P1060654.JPG
P1060807.JPG
P1060753.JPG
P1060839.JPG
P1060851.JPG
Pistenblockade
Pistenblockade
Hyänen mit Knochen
Hyänen mit Knochen
der Leopard will nichts von uns wissen
der Leopard will nichts von uns wissen
P1060887.JPG

Genug Bilder vom Krüger. Wir wollten gern bis in den Norden fahren, aber die Visa laufen ab. Ernst hat nur noch 2 Tage und rettet sich nach Botswana, wir haben noch 1 Woche Zeit und fahren Ri. Marakele NP.

nur riechen, Salat ist ungenießbar
nur riechen, Salat ist ungenießbar
es gibt noch größere Autos als ein Bulli
es gibt noch größere Autos als ein Bulli

Der Marakele ist ein gemütlicher Park mit wenigen Besuchern. Man kann bis auf über 2.000m hochfahren mit guter Aussicht. Viele Tiere sehen wir nicht.

Marakele NP, viele Pisten sind gesperrt
Marakele NP, viele Pisten sind gesperrt
schöner Ausblick
schöner Ausblick

Das einzig Aufregende ist frecher Strauß und eine Schlange mit der wir unseren Platz teilen.

der hatte Hunger, hat nichts bekommen
der hatte Hunger, hat nichts bekommen

Weiter zum Pilanesberg NP. Hier ist es mit der Ruhe vorbei.

Leopard geht spazieren
Leopard geht spazieren

Kaum hatten wir den Leoparden entdeckt, kommen 20 oder mehr Autos....ein Gedränge - fürchterlich.
Und die vielen Nashörner haben ein abgesägtes Horn.

P1060956.JPG

Die Tierdichte ist aber groß.

P1060960.JPG
IMG_20240207_081510.jpg

Wir verlassen den Park einen Tag früher als geplant und fahren nach Botswana.
Im Lion Park wartet Ernst auf uns. Es ist ein Camping mit Rummelplatz, Zoo, Restos, Kinderbelustigung und lauter Musik.
Am liebsten wäre ich sofort abgehauen.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir sind nach Gabarone gefahren, um einen Platz im Khutse Park zu reservieren. Da der Park nur etwas über 10 Plätze hat, soll er oft ausgebucht sein und vor Ort gibt es oft noch Möglichkeiten.
Heute bin ich entspannt und den Freizeitpark finde ich gar nicht so schlecht: Camping, Pool mit Wellen, alle Fahrgeschäfte sind frei, gutes, günstiges Resto - und alles für weniger als 10€.

Wellenschwimmbad
Wellenschwimmbad

Am Montag fahren wir zum ahnungslosen Touristenbüro und gleich weiter zum Büro von Bigfoot dem Platzanbieter.
Die Dame ist fit und gibt uns gute Infos, sagt aber auch, daß wir nicht zu viel erwarten sollten. Nur ein Platz ist belegt und so buchen wir für 4 Tage die Plätze mit Blick auf die Pfannen.

Wir kaufen Vorräte und einen Tag später geht es zum Khutse. Die letzten 100 km sind böses Wellblech. Egal wie schnell man fährt - es nervt.
Wir können direkt vor dem Gate kostenlos campen und auch Wasser auffüllen.

typische Sandpiste im Park
typische Sandpiste im Park

Nur an wenigen Stellen hat man freien Blick.

im Hintergrund einige Tiere
im Hintergrund einige Tiere

Auf dem Weg zu unserem Platz kommen wir am einzig anderen besetzten Camping vorbei. Es sind freundliche Südafrikaner, die schon seit einer Woche hier sind ohne etwas gesehen zu haben.

2 km weiter ist unser zu Hause.

Zeltplatz mit Blick auf die tierlose Pfanne
Zeltplatz mit Blick auf die tierlose Pfanne
WC und DU, Wasser muß man selbst mitbringen
WC und DU, Wasser muß man selbst mitbringen

Ein erfolgloser Abend-Drive und am nächsten Morgen springt der Mercedes nicht an. Nach einiger Zeit bitten wir die Südafrikaner um Rat. Sie haben ein SAT-Telefon mit vielen Freiminuten. Aber ohne Vorauszahlung ist nichts zu machen.
Schließlich ziehen sie mit ihrem PS-starken Auto den Sprinter an....und er läuft wirklich.
Ernst will nur noch in die Werkstatt, wir setzen unsere Fahrt zur nächsten Pfanne fort.
Nicht ein Tier. Somit können auch keine Löwen da sein und wir sind am Camp sehr unvorsichtig, dh wir laufen umher, setzen uns ein Stück vom Auto weg in den Schatten...

Am letzten erfolglosen Tag kurz vor unserem Camp.

2 Löwen
2 Löwen
IMG_20240215_175418.jpg
ist sie nicht süss?
ist sie nicht süss?

Und noch ein Löwe lauert auf eine Giraffe.

Löwe wartet
Löwe wartet

Am nächsten Tag gibt es auch ein paar Tiere in der Pfanne.

Familie Strauß
Familie Strauß

Alle Tiere sind aber sehr scheu. Zurück zur ersten Pfanne. Abends ist da auch etwas Betrieb.

etwa 20 Elefanten
etwa 20 Elefanten

Wir haben so viele Giraffen gesehen, aber hier ist es etwas besonders

P1070027.JPG

Und eine Löwin sucht auch noch einen Platz zum Trinken

Erdmännchen, Löwe, Elefant
Erdmännchen, Löwe, Elefant

Ein Gewitter mit Starkregen beschließt den Abend. Wir sind froh im Bulli und nicht im Dachzelt zu sein. "Wasserbetten" haben wir schon oft gesehen.

Am nächsten Morgen fahren wir zum Frühstück ans Wasserloch.
Wir trauen unseren Augen nicht: 7 junge Löwenmännchen, die alle gleich aussehen, nicht weit von uns.

3 auf einen Streich
3 auf einen Streich
2 Schönlinge
2 Schönlinge

Eine gute Stunde schauen wir den Löwen zu. Manche gehen gelangweilt spazieren, schauen aber immer nach uns.

Dann kommt ein rießiger Elefantenbulle und zeigt wer der König der Kalahari ist.

Jetzt können wir auch frühstücken und zum Gate fahren.

Am Gate treffen wir Tagesbesucher, die nicht ein Tier gesehen haben. 1 Paar war in der Central Kalahari und hatte dort auch keine Sichtung.

Was hatten wir für ein Glück!!

An fast jedem Gate gibt es eine Tafel mit Sichtungen. Da wir die einzigen Besucher waren, wissen wir was los war. Laut Tafel gab es an jedem Tag Sichtungen....

Wir fahren auf etwas verschlungenen Wegen Richtung KTP. Gemütlich und campen immer wild. Statt Gnu besucht uns jetzt die Kuh.
Es ist gar nicht so leicht einen wilden Platz in der menschenarmen Gegend zu finden. Zäune oder Büsche verwehren den Zugang.

wild mal im Gebüsch
wild mal im Gebüsch
mal offen mit Aussicht
mal offen mit Aussicht
und jeden Abend Gewitter
und jeden Abend Gewitter

Es gibt unterwegs so gut wie nichts zu kaufen, selbst ein Bier zu ergattern ist schwierig - und wir haben Durst bei fast 40°, ein Resto gibt es auch nicht.
So fahren wir nach Tshabong. Hier gibt es Supermärkte und auch einen Camping. Wieder richtig duschen - wie schön.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

In Tshabong machen wir einen Ruhetag. Am Nachmittag kommt Ernst. An seinem Sprinter war an der Hochdruckpumpe ein Stück abgebrochen.
In Gabarone konnte das Teil beschafft werden.

camping mit Saharafeeling
camping mit Saharafeeling

Am nächsten Tag fahren wir Richtung KTP. Weil ich unbedingt nach Nossob wollte, habe ich im KTP "großzügig" reserviert. Mit Wild Card kostet die Nacht unter 10€ und ich habe in Kauf genommen, daß einige Nächte verfallen.
Aber zum Glück sind wir genau im Zeitplan und haben viel Zeit im Park.

Ein anderes Problem haben wir auch noch.3 Monate haben wir uns bereits in SA aufgehalten und bekommen normalweise kein neues Visum. Viel wurde erzählt, aber niemand wußte es genau.
Wir habe diskutiert ob wir die Piste durch Botswana nehmen sollen oder nicht.
Schließlich fahren wir an die Grenze zu SA und erhalten wieder 3 Monate Aufenthalt! Das ist einfach supter.

In Twee Rivieren: der Camping hat nicht viel Schatten, die Plätze sind klein, aber es gibt einen Pool und ein Restaurant. Ich finde es hier gar nicht so schlecht. Große Tierherden sehen wir nicht, trotzdem haben wir immer wieder Sichtungen.

Oryx
Oryx
Leopard am Wasserloch
Leopard am Wasserloch
es ist nicht ein spanischer Torro, sondern ein Gnu
es ist nicht ein spanischer Torro, sondern ein Gnu
tote Giraffe mit Hyäne
tote Giraffe mit Hyäne

Es geht weiter nach Nossob. Auf dem Weg treffen wir ein Paar mit einem Landy, der nicht mehr anspringt. Ernst bastelt eine Zeit lang und der landy läuft wieder. Die Frau hat kein Vertrauen mehr in das Auto und will zurück.
Da sie 2 Tage Polentswa gebucht haben und nicht mehr hin wollen schenken sie uns den Aufenthalt.
Was für ein Glück!!!! In Polentswa gibt es nur 3 Plätze und die sind immer ausgebucht und es soll traumhaft schön dort sein.
Weiter nach Nossob.

landschaftlich schön, fast keine Tiere
landschaftlich schön, fast keine Tiere
Oryx sind immer wieder schön
Oryx sind immer wieder schön

Der Weg nach Polentswa ist mühsam.

65 km schlimmes Wellblech
65 km schlimmes Wellblech

Von Polentswa bin ich total enttäuscht. So gut wie keine Tiere und wirklich einsam ist es auch nicht. Woher die Fahrzeuge kommen? Darüber will ich nicht spekulieren.

Aussicht von unserem Camping
Aussicht von unserem Camping
das Mini-Wasserloch
das Mini-Wasserloch
Schakale bei der Taubenjagd
Schakale bei der Taubenjagd

Polentswa hat mir nichts gebracht. Wir sind wieder die schlimme Wellblechpiste nach Nossob.
Unsere Nachbarn erzählen uns was hier alles los ist. Komisch nur: wenn wir vom Morgen-Drive zurück kommen sind sie am frühstücken und wenn zum Abend-Drive fahren sind sie am Grillen.
Es gibt eben nicht nur Sahara-Latein, sondern auch Kalahari-Latein.

Immerhin ein paar Tiere gibt es auch:

Kalahari Löwe mit schwarzer Mähne
Kalahari Löwe mit schwarzer Mähne
Gnu Herde
Gnu Herde
immerhin ein schöner Sonnenaufgang
immerhin ein schöner Sonnenaufgang

Wir haben noch einige Tage in Twee Rivieren und mache hier einige Rundfahren. Die Gamedrives werden immer kürzer die Pausen am Pool immer länger und im Rest gibt es gutes Essen. Perfekt.
Und ein paar Katzen sehen wir auch.

3 Löwinnen belagern das Wasserloch
3 Löwinnen belagern das Wasserloch
der Leopard sonnt sich
der Leopard sonnt sich
der Gepard beobachtet uns genauso wie umgekehrt
der Gepard beobachtet uns genauso wie umgekehrt

Die anderen Tiere kommen leider etwas zu kurz. Aber von denen haben wir so viele gesehen, daß wir gar keine Fotos mehr machen. Und Katzen sind eben immer etwas besonderes.

2x Strauß zum Abschied
2x Strauß zum Abschied

Tiere habe wir jetzt wirklich genug gesehen und feiern Abschied vom KTP außerhalb in einem Luxuscamp mit fantastischem Essen.

Luxuscamp
Luxuscamp
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Im Luxus-Camp bleiben wir länger als geplant. Ein bißchen Zivilisation tut einfach gut.

So sehr wir uns auf das neue 3 Monatsvisum gefreut haben, so müssen wir einsehen, daß es uns wenig nützt. Wir haben nur noch 2 Monate bis zum Heimflug.
Wir verzichten auf die Cedernberge und fahren gleich nach Namibia. Wir staunen nicht schlecht, daß die Preise hier um ca. 30% höher sind.
Dann übernachten wir eben auf günstigen Farmen. Da kann man schöne Spaziergänge machen und der Sonnenuntergang ist auch schön.

IMG_20240305_190644.jpg

Wir fahren zu einem Köcherwald. Als ich den Caretaker frage ob es hier Schlangen gibt verneint er dies. Ein paar Minuten später erzählt er stolz, daß sein schwarzer Hund ein guter Schlangenfänger sei.

Köcherwald
Köcherwald
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Etwas Kunst oder Kitsch ist auch dabei.

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Es gibt mehr als 30 solcher Motive.

Weiter fahren wir zum Brukkaros Krater.

Eingang mit Blick auf den Berg
Eingang mit Blick auf den Berg

So gut die Piste bis zum Berg war, so schlecht ist sie jetzt.

IMG_20240307_160545.jpg

Da brauche ich nicht ganz hoch, sondern bleibe an einem schönen Aussichtspunkt zum Übernachten stehen.

guter Weitblick
guter Weitblick

Eigentlich wollte ich erst am nächsten Tag zum Krater, aber ich kann es nicht abwarten. Die Temperatur geht nur langsam zurück, so daß es beim Start noch 35° sind. Es geht steil bergauf und der Fußweg ist schlecht mit leichten Kletterpartien.

der Krater ist nicht spetakulär
der Krater ist nicht spetakulär

Ich würde gerne noch den Berg hoch laufen, aber ich bin wegen der Dunkelheit in Zeitdruck, so daß ich 800m (=45 min) vorher aufgebe.

Auch meine Mitwanderer in einiger Entfernung finde ich nicht sympathisch.

Paviane sind nicht meine Freunde
Paviane sind nicht meine Freunde

Aber unser Nachplatz ist wunderschön mit einem tollen Sternenhimmel - und das Feierabend Bier schmeckt auch gut.

Übernachtungsplatz
Übernachtungsplatz

Da Inge nicht mitwandern will verzichte ich auf eine 2. Tour und wir fahren nach Windhoek ins Urban Camp. Hier treffen wir Bekannte und erfahren auch einiges von Überfällen. Es gibt Schilder, die darauf hinweisen nur mit dem Taxi in die Stadt zu fahren.
Das Camp an sich finde ich sehr schön, aber Windhoek weniger.

Aus Spass schaue ich mal was der Etosha Park jetzt kostet. Und siehe da: es gibt 60% off.

Da brauchen wir nicht lange überlegen. Wir ändern die Pläne und nix wie hin. Und wir werden es nicht bereuen.

unglaubliche Tierdichte
unglaubliche Tierdichte

Bald mehr vom Etosha.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Wir haben Etosha 7 Tage von Ost nach West gebucht. Unser erster Platz ist Namutoni. Dies ist mein Lieblingsplatz im Etosha. Viele sind da anderer Meinung, weil die sanitären Anlagen schlecht sind. Dafür gibt es Schatten und einen schönen Pool. Das Essen war auch gut, wenn auch 30% teuer als im Krüger. Wichtig sind die Tiere - und davon sollten wir mehr als genug sehen.

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Wir stehen manchmal ein paar Stunden an einem Wasserloch und immer gehen und kommen Tiere in großer Zahl

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Wir haben jetzt so viele Tiere gesehen, nur keine Katzen. Am letzten Abend in Namutoni.

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Wir fahren weiter nach Halali.

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In Halali ist mein erster Gang in Resto. Die Speisekarte ist genau so schmierig wie die Bedienung. Es ekelt mich an - da kochen wir selbst.
In Halali gibt es das beste Wasserloch mit hohen Tierfrequenz. Nashörner, Elefanten und Hyänen kommen jede Nacht.

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Es geht weiter nach Okaukuejo auf miserabeler Piste
Gleich an der ersten Ecke:

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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Und wo 2 Löwen sind gibt es auch noch mehr.

5 liegen noch herum
5 liegen noch herum

Auch auf der anderen Straßenseite in der Nähe ist was los.

die Löwen sind satt, da haben die Zebras keine Angst
die Löwen sind satt, da haben die Zebras keine Angst
schau mal ein Bulli
schau mal ein Bulli

2 km weiter

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auf der Mama liegt man gut
auf der Mama liegt man gut

Überall gibt es Tiere, aber die vielen Löwen sind einfach das Highlight.

Gnus
Gnus

Kurz vor Okaukuejo

wer ist den da so neugierig
wer ist den da so neugierig

Das Wellblech ist fürchterlich. So fahren wir zum Camp und verbringen den Tag am Pool, Eis essen...

Am später Nachmittag fahren wir wieder an die Stelle, wo der kleine Löwe war. Das hat sich herumgesprochen und so sind viele Fahrzeuge vor Ort. Die ganze Löwenfamilie ist jetzt präsent.

teil der Familie
teil der Familie
Mutter mit 3 Kindern
Mutter mit 3 Kindern
alle passen nicht aufs Bild
alle passen nicht aufs Bild
der Chef kommt auch noch
der Chef kommt auch noch

Der alte Haudegen zeigt gleich wer der Herrscher ist. Wir bekommen auch noch eine erfolglose Jagd geboten. Da könnten die Löwen von meinem Hauskater viel lernen. Leider schließen bei Sonnenuntergang die Tore zum Camping, so daß wir das Schauspiel abbrechen müssen.

Am nächsten Morgen ist vor Sonnenaufgang bereits eine Schlange von Fahrzeugen am Tor und wartet auf Öffnung.
Wir sind die ersten und da ich nicht gerne im Staub fahre, führe ich die Rally an. Der arme Bulli. Ich behalte die Führung, aber es ist kein Löwe mehr da.

Nashörner im Trapp
Nashörner im Trapp
wer Durst hat beeilt sich
wer Durst hat beeilt sich
später kommt ein Elefant
später kommt ein Elefant
glatte Haut sieht anders aus
glatte Haut sieht anders aus

Das Wellblecht nervt, so daß wir nur noch eine kleine Runde fahren und den Rest des Tages am Pool genießen. Wir haben auch einfach genug Tiere gesehen.
Auch am nächsten Tag nur eine kleine Morgenrunde in den Norden. Viel ist nicht los.

2 einsame Hyänen
2 einsame Hyänen

So gibt es wieder einen Ruhetag. Ab und zu gehen wir ans Wasserloch, aber hier im Westen ist weniger los als im Osten.
Das Essen und die Bedienung war einmal sehr gut, am letzten Abend haben wir ewig gewartet bis sich jemand um uns gekümmert hat. So sind wir hungrig ins Auto. Wer über 3 Monate in Südafrika war ist eben verwöhnt.

Wir fahren nach Olifantsrus und sehen nur ab und zu ein paar Tiere. Das schöne Wasserloch am Camping ist völlig verwaist.
Auf der Fahrt zum Galten Gate gibt es doch noch was zu sehn.

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Etosha das war´s. Inge wollte Tiere sehen und dies hat geklappt. Tiere ohne Ende davon mehr als 50 Löwen.

Seit einiger Zeit ist die Bordspannung beim Bulli zu niedrig. Ich habe die Masseverbindung in Verdacht, aber nichts gefunden. So ändern wir unsere Route und fahren nach Swakopmund. Dort soll es einen guten Boschdienst geben.
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Wolfgang131
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Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von Wolfgang131 »

Auf dem Weg nach Swakopmund machen wir Rast bei Oppi Koppi. Hier kann man mit ausländischem Kennzeichen kostenlos campen und das Essen ist auch gut.

Wir haben jetzt so viele Tiere gesehen und nehmen uns vor die teuere Nationalparks in Ostafrika auszulassen und uns mehr auf Landschaft und Leute zu konzentrieren.

Der Pavian war zu frech
Der Pavian war zu frech

Der Boschdienst in Swakopmund hat mit dem in Deutschland nichts zu tun. Einfach schlimm.....
Nach 2 Tagen wechsel ich die Werkstatt, nachdem ich einen Einheimischen nach einem guten Dienst gefragt hatte. Sollte man immer gleich so machen.
Nach einigen Stunden ist der Fehler gefunden! Das Massekabel am Getriebe hat sich aufgelöst. Darauf war ich nicht gekommen.

Die Zeit wird knapp und ich möchte unbedingt noch zum Brandberg.

Piste mit schönen Wolken
Piste mit schönen Wolken

Wir fahren jedes Tal an und übernachten auch da, gehen ein bisschen in der schönen Landschaft spazieren.

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Natürlich sammelt Inge Steine....und wir fahren ein bisschen auf den Pisten herum.

Miene Brandberg West
Miene Brandberg West
Noch ein Abstecher ins Flussbett des Ugab
Noch ein Abstecher ins Flussbett des Ugab

Die Zeit läuft und davon, so verzichten wir eine Nacht im Rhinocamp und fahren zurück nach Swakop.

Noch eine letzte Piste
Noch eine letzte Piste
Die Apotheke brauchen wir nicht
Die Apotheke brauchen wir nicht
Wir verlassen das Gebiet
Wir verlassen das Gebiet

Wir stellen das Auto bei einem Deutschen in Swakop ab und fahren mit dem Bus nach Windhoek.
Noch 2 Tage am Pool und 5 Monate Urlaub sind vorbei
rambler
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Registriert: Mo 4. Mär 2024, 09:42
Wohnort: Nah der Küst

Re: Mit dem Bulli in Afrika

Beitrag von rambler »

Mein Gott, so schöne Fotos; vor allem die mit den Tieren.

Ob die Menschheit in der Lage ist, das Wenige war sie noch hat, zu bewahren?

Wenn du Mauke hast, schreibe mal etwas zu deiner Fotoausrüstung.
Vielen Dank und LG
8)
Beste Grüße
Der mit dem Hundl unterwegs ist.
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