Mit dem Bulli in Afrika
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- Wolfgang131
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Mit dem Bulli in Afrika
Hallo,
Inge will Tiere sehen! Damit ist das Ziel Südafrika vorgegeben. Doch wie hin? Bis Kamerun war ich schon und wenn ich an die vielen Grenzen und das Betteln um Visa denke... dann lieber verschiffen.
Zum Glück hatte ich in der West-Sahara den Schweizer Ernst kennengelernt mit dem ich schnell einig war.
Eine Fahrt nach Südafrika ist nicht ganz billig. Im Vorfeld hatten wir für den Container, Flug, Carnet mit Deposit, vorsorgliche Reparaturen, einige Anschaffungen zB neuer Kühlschrank, Lithiumbatterie etc über 15 Tsd Euro hingeblättert.
Damit der Sprinter in den Container paßt wurde er tiefer gelegt. Die Holzräder haben sich bewährt.
Wir haben mit Duncan von Rotterdam nach Kapstadt verschifft. Es hat alles 100%ig gut geklappt, wenn man davonabsieht, daß das Schiff mehr Verspätung hatte als angenommen.
So hatten wir noch 10 Tage in Kapstadt Zeit. Leider war der Tafelberg immer in Wolken und wir mußten uns in der City aufhalten. (die Stadt und Umgebung kannten wir schon ausgiebig von früheren Reisen). Der Eastern Foodbasar mit gutem indischen Essen war meine Lieblingsanlaufstation.
An der Waterfront waren wir auch oft und konnten das Schiff von Weltumseglern besichtigen.
Sobald das Auto da war fuhren wir auf kleinen Straße Ri. Osten -an der Barry-Farm vorbei- und kamen am Swartbergpass heraus.
"Die Hell" schenken wir uns dieses Mal und fahren zum Kaaro NP. Dieser Park ist landschaftlich schön.
Die ersten Tiere sehen wir auch, alles nicht spektakulär aber gemutlich.
Nach einigen Tage gehts weiter zum Zebra Moutain NP. Was gibt es hier? Natürlich Zebras.
Weiter zum Addo, wo wir unglaublich viele Elefanten sehen.
Wir erkunden die Wild Coast. Durch die starken Regenfälle sind viele Pisten unbefahrbar oder auch Brücken weggeschwemmt.
Es ist teilweise mühsam voranzukommen, dafür gibt es schöne Plätze zum wildcampen.
Die Küste ist wunderschön, aber eben zeitaufwändig zu befahren und die Versorgung schwierig.
Inge möchte in einer Rundhütte schlafen und wir bekommen die mit der schönsten Aussicht. Leider hat eine Kuh im Eingang einen Kufladen plaziert und im Bett ist ein großer Tausendfüßler.....da schlafe ich lieber im Bulli.
Das Abendessen ist gut, aber der dicke Manager lädt sich selbst ein und hat einen gesegneten Appetit. Er ist satt im Gegensatz zu mir.
Uns zieht es in die Zivilisation und zwar zu unserem Stammplatz mit toller Bucht und gutem Essen
Inge will Tiere sehen! Damit ist das Ziel Südafrika vorgegeben. Doch wie hin? Bis Kamerun war ich schon und wenn ich an die vielen Grenzen und das Betteln um Visa denke... dann lieber verschiffen.
Zum Glück hatte ich in der West-Sahara den Schweizer Ernst kennengelernt mit dem ich schnell einig war.
Eine Fahrt nach Südafrika ist nicht ganz billig. Im Vorfeld hatten wir für den Container, Flug, Carnet mit Deposit, vorsorgliche Reparaturen, einige Anschaffungen zB neuer Kühlschrank, Lithiumbatterie etc über 15 Tsd Euro hingeblättert.
Damit der Sprinter in den Container paßt wurde er tiefer gelegt. Die Holzräder haben sich bewährt.
Wir haben mit Duncan von Rotterdam nach Kapstadt verschifft. Es hat alles 100%ig gut geklappt, wenn man davonabsieht, daß das Schiff mehr Verspätung hatte als angenommen.
So hatten wir noch 10 Tage in Kapstadt Zeit. Leider war der Tafelberg immer in Wolken und wir mußten uns in der City aufhalten. (die Stadt und Umgebung kannten wir schon ausgiebig von früheren Reisen). Der Eastern Foodbasar mit gutem indischen Essen war meine Lieblingsanlaufstation.
An der Waterfront waren wir auch oft und konnten das Schiff von Weltumseglern besichtigen.
Sobald das Auto da war fuhren wir auf kleinen Straße Ri. Osten -an der Barry-Farm vorbei- und kamen am Swartbergpass heraus.
"Die Hell" schenken wir uns dieses Mal und fahren zum Kaaro NP. Dieser Park ist landschaftlich schön.
Die ersten Tiere sehen wir auch, alles nicht spektakulär aber gemutlich.
Nach einigen Tage gehts weiter zum Zebra Moutain NP. Was gibt es hier? Natürlich Zebras.
Weiter zum Addo, wo wir unglaublich viele Elefanten sehen.
Wir erkunden die Wild Coast. Durch die starken Regenfälle sind viele Pisten unbefahrbar oder auch Brücken weggeschwemmt.
Es ist teilweise mühsam voranzukommen, dafür gibt es schöne Plätze zum wildcampen.
Die Küste ist wunderschön, aber eben zeitaufwändig zu befahren und die Versorgung schwierig.
Inge möchte in einer Rundhütte schlafen und wir bekommen die mit der schönsten Aussicht. Leider hat eine Kuh im Eingang einen Kufladen plaziert und im Bett ist ein großer Tausendfüßler.....da schlafe ich lieber im Bulli.
Das Abendessen ist gut, aber der dicke Manager lädt sich selbst ein und hat einen gesegneten Appetit. Er ist satt im Gegensatz zu mir.
Uns zieht es in die Zivilisation und zwar zu unserem Stammplatz mit toller Bucht und gutem Essen
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middeldorfklaus3
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Re: Mit dem Bulli in Afrika
Und wie gehts weiter ?
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Hallo Wolfgang,
schöne Photos! Lese interessiert mit, hatten mit unserem T2 so etwas kurz vor Corona auch in der Planung… vielleicht wird‘s ja noch mal was bei uns…
Wieviel Tage Verspätung hatte Euer Schiffstransport?
(um sich darauf einzustellen mit begrenztem Urlaubstagen)
Lasst Ihr den Bulli für mehere Reisen unten?
Gute Reise und weiterhin schöne Tierphotos,
Grüße derzeit nur aus Nordafrika mit unserem altem T2
schöne Photos! Lese interessiert mit, hatten mit unserem T2 so etwas kurz vor Corona auch in der Planung… vielleicht wird‘s ja noch mal was bei uns…
Wieviel Tage Verspätung hatte Euer Schiffstransport?
(um sich darauf einzustellen mit begrenztem Urlaubstagen)
Lasst Ihr den Bulli für mehere Reisen unten?
Gute Reise und weiterhin schöne Tierphotos,
Grüße derzeit nur aus Nordafrika mit unserem altem T2
1979er VW T2 Bulli (diverse Reisen damit in Europa, nach Asien und Afrika)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
1982er Eriba Pan (Anbau für Kind & Kegel)
- Wolfgang131
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- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Hallo,
bei uns waren 14 Tage Verspätung vorhergesagt, dann hat das Schiff die Route geändert und der Container stand 1 Woche in Durban!.
Genau lässt das alles nicht vorhersagen. Wichtiger ist ob die Spedition vor Ort einen eigenen Platz hat oder das Auto dann im Hafen steht.
Musst dir alles genau überlegen auch bezüglich Carnet.
Wir lassen das Auto in Namibia stehen und das Ende der Reise ist offen.
Viele Grüße
Wolfgang
bei uns waren 14 Tage Verspätung vorhergesagt, dann hat das Schiff die Route geändert und der Container stand 1 Woche in Durban!.
Genau lässt das alles nicht vorhersagen. Wichtiger ist ob die Spedition vor Ort einen eigenen Platz hat oder das Auto dann im Hafen steht.
Musst dir alles genau überlegen auch bezüglich Carnet.
Wir lassen das Auto in Namibia stehen und das Ende der Reise ist offen.
Viele Grüße
Wolfgang
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Nach ein paar Tagen baden und mit den Wellen kämpfen fahren wir noch zum Hole in the Wall mit kleinem Naturpark
und dann Richtung Lesotho zu einem Farm-Camping
Hier treffen wir Ernst wieder, um mit ihm durch Lesotho zu fahren.
Wir fahren zum höchsten Wasserfall. Vom Camping sind es noch 5 km Fußweg
Die Nacht hat es wieder stark geregnet. Unser Nachbar mit Dachzelt liegt im Wasser. da ist der Bulli schon bequem. Das Resto ist schön, das Essen "na ja"...
Weiter auf steilen Strecken zum Museumsdorf Thaba, wo man auch campen kann.
Noch den Tafelberg hoch, wo sich das Volk vor Belagerern in Sicherheit gebracht hatte und zum Mohale Dam. In Lesotho gibt es riesige Stauseen, die durch Kanäle bis zu 42 km verbunden sind. Das Wasser ist für Südafrika bestimmt (die auch alles finanziert haben), der überschüssige Strom wird bis Mosambik verkauft.
Man kann die Staumauer unter Führung für ein paar Euro von innen besichtigen.
Unser nächstes Ziel ist der Katse Dam (mit einem "m"). Auch hier machen wir eine Führung für ca. 3€, anschließend noch ein Rundgang durch den Botanical Garden.
Die Straßen sind teilweise sehr steil. Die Bremsen vom Bulli sind für solche Belastungen nicht ausreichend, so daß ich Pausen einlegen muß.
Die Muela Hydro Power Station können wir leider nicht besichtigen, da das Personal fehlt.
Über den 3.280m hohen Mahlasela-Pass fahren wir zum berühmeten Sani-Pass.
Strömender Regen, keine 30m Sicht...das Abendessen ist genauso wie das Wetter.
Am nächsten Morgen lichtet sich der Himmel. Ich gehe den Pass noch gut einen km nach unten ab, um zu sehen wie die Piste ist vor allem wegen Steinschlägen.
Noch ein Kaffee und dann gehts runter.
Bald sind wir ohne Probleme unten.
PS: ein paar Bilder wollen sich nicht einreihen....
und dann Richtung Lesotho zu einem Farm-Camping
Hier treffen wir Ernst wieder, um mit ihm durch Lesotho zu fahren.
Wir fahren zum höchsten Wasserfall. Vom Camping sind es noch 5 km Fußweg
Die Nacht hat es wieder stark geregnet. Unser Nachbar mit Dachzelt liegt im Wasser. da ist der Bulli schon bequem. Das Resto ist schön, das Essen "na ja"...
Weiter auf steilen Strecken zum Museumsdorf Thaba, wo man auch campen kann.
Noch den Tafelberg hoch, wo sich das Volk vor Belagerern in Sicherheit gebracht hatte und zum Mohale Dam. In Lesotho gibt es riesige Stauseen, die durch Kanäle bis zu 42 km verbunden sind. Das Wasser ist für Südafrika bestimmt (die auch alles finanziert haben), der überschüssige Strom wird bis Mosambik verkauft.
Man kann die Staumauer unter Führung für ein paar Euro von innen besichtigen.
Unser nächstes Ziel ist der Katse Dam (mit einem "m"). Auch hier machen wir eine Führung für ca. 3€, anschließend noch ein Rundgang durch den Botanical Garden.
Die Straßen sind teilweise sehr steil. Die Bremsen vom Bulli sind für solche Belastungen nicht ausreichend, so daß ich Pausen einlegen muß.
Die Muela Hydro Power Station können wir leider nicht besichtigen, da das Personal fehlt.
Über den 3.280m hohen Mahlasela-Pass fahren wir zum berühmeten Sani-Pass.
Strömender Regen, keine 30m Sicht...das Abendessen ist genauso wie das Wetter.
Am nächsten Morgen lichtet sich der Himmel. Ich gehe den Pass noch gut einen km nach unten ab, um zu sehen wie die Piste ist vor allem wegen Steinschlägen.
Noch ein Kaffee und dann gehts runter.
Bald sind wir ohne Probleme unten.
PS: ein paar Bilder wollen sich nicht einreihen....
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Vom Sanipass
erholen wir uns an einem Farmcamping mit Naturpool und Wanderwegen.
Ernst fährt Ri. Küste, wir zu den südlichen Drakensbergen zum Wandern.
Die nördl. Drankensbergen sind spektakulärer, somit sind hier kaum Touristen.
Wir fahren von Park zu Park bis uns der Regen vertreibt.
Der Itala Game Park ist ein Big5 Park. Er ist dicht bewaldet und hat schöne Pisten.
Der Camping ist wie in Botswana nicht eingezäunt. Nachts werden wir von einer Herde Impalas bewacht. Die Katzen meiden den Menschen und die Antilopen fühlen sich hier sicher. Auch in den Parks werden Löwen gegen Bezahlung von 50 bis 60.000 US Dollar geschossen.
Viele Tiere sehen wir nicht, aber es ist trotzdem schön hier ohne andere Touristen.
Noch zum Mkhunze -teuer und fast tierlos- fahren wir zum Phongolo Nature Reseve. Ein schöner Park ohne Raubtiere, aber mit sehr vielen Giraffen - die anderen Tiere sind schnell im Busch.
In diesem Park treffen wir wie verabredet Ernst wieder und wir fahren zusammen nach Swasiland, das jetzt den Namen geändert hat.
Der Grenzübertritt ist problemlos, aber hier treffen wir zum ersten Mal Kinder, die agressiv betteln und dann mit Steinen werfen. Es gibt eben immer Touristen, die Süßigkeiten verteilen und die die Kinder so erziehen.
Wir fahren zum Hllane Royal NP. Ein kleiner schöner NP mit vielen Nashörnern und gutem Essen.
Gerne wären wir noch länger hier geblieben, aber das Visum für SA geht dem Ende zu.
So beeilen wir uns in den Krüger NP zu kommen.
Hier haben wir gleich am ersten Tag tolle Sichtungen:
erholen wir uns an einem Farmcamping mit Naturpool und Wanderwegen.
Ernst fährt Ri. Küste, wir zu den südlichen Drakensbergen zum Wandern.
Die nördl. Drankensbergen sind spektakulärer, somit sind hier kaum Touristen.
Wir fahren von Park zu Park bis uns der Regen vertreibt.
Der Itala Game Park ist ein Big5 Park. Er ist dicht bewaldet und hat schöne Pisten.
Der Camping ist wie in Botswana nicht eingezäunt. Nachts werden wir von einer Herde Impalas bewacht. Die Katzen meiden den Menschen und die Antilopen fühlen sich hier sicher. Auch in den Parks werden Löwen gegen Bezahlung von 50 bis 60.000 US Dollar geschossen.
Viele Tiere sehen wir nicht, aber es ist trotzdem schön hier ohne andere Touristen.
Noch zum Mkhunze -teuer und fast tierlos- fahren wir zum Phongolo Nature Reseve. Ein schöner Park ohne Raubtiere, aber mit sehr vielen Giraffen - die anderen Tiere sind schnell im Busch.
In diesem Park treffen wir wie verabredet Ernst wieder und wir fahren zusammen nach Swasiland, das jetzt den Namen geändert hat.
Der Grenzübertritt ist problemlos, aber hier treffen wir zum ersten Mal Kinder, die agressiv betteln und dann mit Steinen werfen. Es gibt eben immer Touristen, die Süßigkeiten verteilen und die die Kinder so erziehen.
Wir fahren zum Hllane Royal NP. Ein kleiner schöner NP mit vielen Nashörnern und gutem Essen.
Gerne wären wir noch länger hier geblieben, aber das Visum für SA geht dem Ende zu.
So beeilen wir uns in den Krüger NP zu kommen.
Hier haben wir gleich am ersten Tag tolle Sichtungen:
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WolfgangT2b
- Beiträge: 115
- Registriert: Mo 18. Mai 2009, 20:33
- Wohnort: München
- Kontaktdaten:
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Hallo Namensvetter,
ich war jetzt einige Zeit unterwegs und deshalb nicht mehr im Forum. Doch als dann als erster Beitrag „Mit dem Bully in Afrika“ aufpoppt, war ich ein wenig elektrisiert.
Wir scheinen mehr gemeinsam zu haben als nur den Namen. Eine frühere Tour hat Euch von Norden bis nach Kamerun gebracht, uns bis nach Gabun. Dann habt Ihr kürzlich im Container nach Südafrika verschifft und wollt den Wagen am Ende in Namibia lassen. Wir haben dasselbe gemacht. Ihr fahrt einen T3, wir seinen älteren Bruder. Unsere erste Runde war fast die gleiche wie Eure. Kapstadt, Sani, Kruger, Vic Falls, Etosha und zurück.
Als wir neulich wieder dort unterwegs waren, haben wir nicht viele Reisende dieser Art getroffen. Genau drei in acht Wochen. Das war vor Corona und der Abwärtsspirale in Südafrika deutlich anders. Aber vielleicht wird es wieder besser, in Afrika weiß man nie, was passiert.
Ich drücke Euch die Daumen, dass es problemlos weiter geht. Einige Länder haben ja in der jüngsten Zeit begriffen, dass man mit Tourismus auch Geld verdienen kann und einiges ist leichter geworden. Mal sehen, wohin sich die Region weiterentwickelt.
Wir hatten seinerzeit geplant, dort nur ein paar Urlaube zu verbringen. Inzwischen ist es die zweite Heimat geworden.
Viel Spaß weiterhin und schöne Grüße
Wolfgang
ich war jetzt einige Zeit unterwegs und deshalb nicht mehr im Forum. Doch als dann als erster Beitrag „Mit dem Bully in Afrika“ aufpoppt, war ich ein wenig elektrisiert.
Wir scheinen mehr gemeinsam zu haben als nur den Namen. Eine frühere Tour hat Euch von Norden bis nach Kamerun gebracht, uns bis nach Gabun. Dann habt Ihr kürzlich im Container nach Südafrika verschifft und wollt den Wagen am Ende in Namibia lassen. Wir haben dasselbe gemacht. Ihr fahrt einen T3, wir seinen älteren Bruder. Unsere erste Runde war fast die gleiche wie Eure. Kapstadt, Sani, Kruger, Vic Falls, Etosha und zurück.
Als wir neulich wieder dort unterwegs waren, haben wir nicht viele Reisende dieser Art getroffen. Genau drei in acht Wochen. Das war vor Corona und der Abwärtsspirale in Südafrika deutlich anders. Aber vielleicht wird es wieder besser, in Afrika weiß man nie, was passiert.
Ich drücke Euch die Daumen, dass es problemlos weiter geht. Einige Länder haben ja in der jüngsten Zeit begriffen, dass man mit Tourismus auch Geld verdienen kann und einiges ist leichter geworden. Mal sehen, wohin sich die Region weiterentwickelt.
Wir hatten seinerzeit geplant, dort nur ein paar Urlaube zu verbringen. Inzwischen ist es die zweite Heimat geworden.
Viel Spaß weiterhin und schöne Grüße
Wolfgang
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Der Krüger NP hat mit Abenteuer nichts zu tun. Teerstraßen, gute Pisten, Camping meist mit Pool, die Restos sind gut und preiswert.
Aber die Touristen verteilen sich und wir sehen viele Tiere, darunter mehrmals die BIG Five.
Nur eine kleine Auswahl von Bildern:
Genug Bilder vom Krüger. Wir wollten gern bis in den Norden fahren, aber die Visa laufen ab. Ernst hat nur noch 2 Tage und rettet sich nach Botswana, wir haben noch 1 Woche Zeit und fahren Ri. Marakele NP.
Der Marakele ist ein gemütlicher Park mit wenigen Besuchern. Man kann bis auf über 2.000m hochfahren mit guter Aussicht. Viele Tiere sehen wir nicht.
Das einzig Aufregende ist frecher Strauß und eine Schlange mit der wir unseren Platz teilen.
Weiter zum Pilanesberg NP. Hier ist es mit der Ruhe vorbei.
Kaum hatten wir den Leoparden entdeckt, kommen 20 oder mehr Autos....ein Gedränge - fürchterlich.
Und die vielen Nashörner haben ein abgesägtes Horn.
Die Tierdichte ist aber groß.
Wir verlassen den Park einen Tag früher als geplant und fahren nach Botswana.
Im Lion Park wartet Ernst auf uns. Es ist ein Camping mit Rummelplatz, Zoo, Restos, Kinderbelustigung und lauter Musik.
Am liebsten wäre ich sofort abgehauen.
Aber die Touristen verteilen sich und wir sehen viele Tiere, darunter mehrmals die BIG Five.
Nur eine kleine Auswahl von Bildern:
Genug Bilder vom Krüger. Wir wollten gern bis in den Norden fahren, aber die Visa laufen ab. Ernst hat nur noch 2 Tage und rettet sich nach Botswana, wir haben noch 1 Woche Zeit und fahren Ri. Marakele NP.
Der Marakele ist ein gemütlicher Park mit wenigen Besuchern. Man kann bis auf über 2.000m hochfahren mit guter Aussicht. Viele Tiere sehen wir nicht.
Das einzig Aufregende ist frecher Strauß und eine Schlange mit der wir unseren Platz teilen.
Weiter zum Pilanesberg NP. Hier ist es mit der Ruhe vorbei.
Kaum hatten wir den Leoparden entdeckt, kommen 20 oder mehr Autos....ein Gedränge - fürchterlich.
Und die vielen Nashörner haben ein abgesägtes Horn.
Die Tierdichte ist aber groß.
Wir verlassen den Park einen Tag früher als geplant und fahren nach Botswana.
Im Lion Park wartet Ernst auf uns. Es ist ein Camping mit Rummelplatz, Zoo, Restos, Kinderbelustigung und lauter Musik.
Am liebsten wäre ich sofort abgehauen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Wir sind nach Gabarone gefahren, um einen Platz im Khutse Park zu reservieren. Da der Park nur etwas über 10 Plätze hat, soll er oft ausgebucht sein und vor Ort gibt es oft noch Möglichkeiten.
Heute bin ich entspannt und den Freizeitpark finde ich gar nicht so schlecht: Camping, Pool mit Wellen, alle Fahrgeschäfte sind frei, gutes, günstiges Resto - und alles für weniger als 10€.
Am Montag fahren wir zum ahnungslosen Touristenbüro und gleich weiter zum Büro von Bigfoot dem Platzanbieter.
Die Dame ist fit und gibt uns gute Infos, sagt aber auch, daß wir nicht zu viel erwarten sollten. Nur ein Platz ist belegt und so buchen wir für 4 Tage die Plätze mit Blick auf die Pfannen.
Wir kaufen Vorräte und einen Tag später geht es zum Khutse. Die letzten 100 km sind böses Wellblech. Egal wie schnell man fährt - es nervt.
Wir können direkt vor dem Gate kostenlos campen und auch Wasser auffüllen.
Nur an wenigen Stellen hat man freien Blick.
Auf dem Weg zu unserem Platz kommen wir am einzig anderen besetzten Camping vorbei. Es sind freundliche Südafrikaner, die schon seit einer Woche hier sind ohne etwas gesehen zu haben.
2 km weiter ist unser zu Hause.
Ein erfolgloser Abend-Drive und am nächsten Morgen springt der Mercedes nicht an. Nach einiger Zeit bitten wir die Südafrikaner um Rat. Sie haben ein SAT-Telefon mit vielen Freiminuten. Aber ohne Vorauszahlung ist nichts zu machen.
Schließlich ziehen sie mit ihrem PS-starken Auto den Sprinter an....und er läuft wirklich.
Ernst will nur noch in die Werkstatt, wir setzen unsere Fahrt zur nächsten Pfanne fort.
Nicht ein Tier. Somit können auch keine Löwen da sein und wir sind am Camp sehr unvorsichtig, dh wir laufen umher, setzen uns ein Stück vom Auto weg in den Schatten...
Am letzten erfolglosen Tag kurz vor unserem Camp.
Und noch ein Löwe lauert auf eine Giraffe.
Am nächsten Tag gibt es auch ein paar Tiere in der Pfanne.
Alle Tiere sind aber sehr scheu. Zurück zur ersten Pfanne. Abends ist da auch etwas Betrieb.
Wir haben so viele Giraffen gesehen, aber hier ist es etwas besonders
Und eine Löwin sucht auch noch einen Platz zum Trinken
Ein Gewitter mit Starkregen beschließt den Abend. Wir sind froh im Bulli und nicht im Dachzelt zu sein. "Wasserbetten" haben wir schon oft gesehen.
Am nächsten Morgen fahren wir zum Frühstück ans Wasserloch.
Wir trauen unseren Augen nicht: 7 junge Löwenmännchen, die alle gleich aussehen, nicht weit von uns.
Eine gute Stunde schauen wir den Löwen zu. Manche gehen gelangweilt spazieren, schauen aber immer nach uns.
Dann kommt ein rießiger Elefantenbulle und zeigt wer der König der Kalahari ist.
Jetzt können wir auch frühstücken und zum Gate fahren.
Am Gate treffen wir Tagesbesucher, die nicht ein Tier gesehen haben. 1 Paar war in der Central Kalahari und hatte dort auch keine Sichtung.
Was hatten wir für ein Glück!!
An fast jedem Gate gibt es eine Tafel mit Sichtungen. Da wir die einzigen Besucher waren, wissen wir was los war. Laut Tafel gab es an jedem Tag Sichtungen....
Wir fahren auf etwas verschlungenen Wegen Richtung KTP. Gemütlich und campen immer wild. Statt Gnu besucht uns jetzt die Kuh.
Es ist gar nicht so leicht einen wilden Platz in der menschenarmen Gegend zu finden. Zäune oder Büsche verwehren den Zugang.
Es gibt unterwegs so gut wie nichts zu kaufen, selbst ein Bier zu ergattern ist schwierig - und wir haben Durst bei fast 40°, ein Resto gibt es auch nicht.
So fahren wir nach Tshabong. Hier gibt es Supermärkte und auch einen Camping. Wieder richtig duschen - wie schön.
Heute bin ich entspannt und den Freizeitpark finde ich gar nicht so schlecht: Camping, Pool mit Wellen, alle Fahrgeschäfte sind frei, gutes, günstiges Resto - und alles für weniger als 10€.
Am Montag fahren wir zum ahnungslosen Touristenbüro und gleich weiter zum Büro von Bigfoot dem Platzanbieter.
Die Dame ist fit und gibt uns gute Infos, sagt aber auch, daß wir nicht zu viel erwarten sollten. Nur ein Platz ist belegt und so buchen wir für 4 Tage die Plätze mit Blick auf die Pfannen.
Wir kaufen Vorräte und einen Tag später geht es zum Khutse. Die letzten 100 km sind böses Wellblech. Egal wie schnell man fährt - es nervt.
Wir können direkt vor dem Gate kostenlos campen und auch Wasser auffüllen.
Nur an wenigen Stellen hat man freien Blick.
Auf dem Weg zu unserem Platz kommen wir am einzig anderen besetzten Camping vorbei. Es sind freundliche Südafrikaner, die schon seit einer Woche hier sind ohne etwas gesehen zu haben.
2 km weiter ist unser zu Hause.
Ein erfolgloser Abend-Drive und am nächsten Morgen springt der Mercedes nicht an. Nach einiger Zeit bitten wir die Südafrikaner um Rat. Sie haben ein SAT-Telefon mit vielen Freiminuten. Aber ohne Vorauszahlung ist nichts zu machen.
Schließlich ziehen sie mit ihrem PS-starken Auto den Sprinter an....und er läuft wirklich.
Ernst will nur noch in die Werkstatt, wir setzen unsere Fahrt zur nächsten Pfanne fort.
Nicht ein Tier. Somit können auch keine Löwen da sein und wir sind am Camp sehr unvorsichtig, dh wir laufen umher, setzen uns ein Stück vom Auto weg in den Schatten...
Am letzten erfolglosen Tag kurz vor unserem Camp.
Und noch ein Löwe lauert auf eine Giraffe.
Am nächsten Tag gibt es auch ein paar Tiere in der Pfanne.
Alle Tiere sind aber sehr scheu. Zurück zur ersten Pfanne. Abends ist da auch etwas Betrieb.
Wir haben so viele Giraffen gesehen, aber hier ist es etwas besonders
Und eine Löwin sucht auch noch einen Platz zum Trinken
Ein Gewitter mit Starkregen beschließt den Abend. Wir sind froh im Bulli und nicht im Dachzelt zu sein. "Wasserbetten" haben wir schon oft gesehen.
Am nächsten Morgen fahren wir zum Frühstück ans Wasserloch.
Wir trauen unseren Augen nicht: 7 junge Löwenmännchen, die alle gleich aussehen, nicht weit von uns.
Eine gute Stunde schauen wir den Löwen zu. Manche gehen gelangweilt spazieren, schauen aber immer nach uns.
Dann kommt ein rießiger Elefantenbulle und zeigt wer der König der Kalahari ist.
Jetzt können wir auch frühstücken und zum Gate fahren.
Am Gate treffen wir Tagesbesucher, die nicht ein Tier gesehen haben. 1 Paar war in der Central Kalahari und hatte dort auch keine Sichtung.
Was hatten wir für ein Glück!!
An fast jedem Gate gibt es eine Tafel mit Sichtungen. Da wir die einzigen Besucher waren, wissen wir was los war. Laut Tafel gab es an jedem Tag Sichtungen....
Wir fahren auf etwas verschlungenen Wegen Richtung KTP. Gemütlich und campen immer wild. Statt Gnu besucht uns jetzt die Kuh.
Es ist gar nicht so leicht einen wilden Platz in der menschenarmen Gegend zu finden. Zäune oder Büsche verwehren den Zugang.
Es gibt unterwegs so gut wie nichts zu kaufen, selbst ein Bier zu ergattern ist schwierig - und wir haben Durst bei fast 40°, ein Resto gibt es auch nicht.
So fahren wir nach Tshabong. Hier gibt es Supermärkte und auch einen Camping. Wieder richtig duschen - wie schön.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
In Tshabong machen wir einen Ruhetag. Am Nachmittag kommt Ernst. An seinem Sprinter war an der Hochdruckpumpe ein Stück abgebrochen.
In Gabarone konnte das Teil beschafft werden.
Am nächsten Tag fahren wir Richtung KTP. Weil ich unbedingt nach Nossob wollte, habe ich im KTP "großzügig" reserviert. Mit Wild Card kostet die Nacht unter 10€ und ich habe in Kauf genommen, daß einige Nächte verfallen.
Aber zum Glück sind wir genau im Zeitplan und haben viel Zeit im Park.
Ein anderes Problem haben wir auch noch.3 Monate haben wir uns bereits in SA aufgehalten und bekommen normalweise kein neues Visum. Viel wurde erzählt, aber niemand wußte es genau.
Wir habe diskutiert ob wir die Piste durch Botswana nehmen sollen oder nicht.
Schließlich fahren wir an die Grenze zu SA und erhalten wieder 3 Monate Aufenthalt! Das ist einfach supter.
In Twee Rivieren: der Camping hat nicht viel Schatten, die Plätze sind klein, aber es gibt einen Pool und ein Restaurant. Ich finde es hier gar nicht so schlecht. Große Tierherden sehen wir nicht, trotzdem haben wir immer wieder Sichtungen.
Es geht weiter nach Nossob. Auf dem Weg treffen wir ein Paar mit einem Landy, der nicht mehr anspringt. Ernst bastelt eine Zeit lang und der landy läuft wieder. Die Frau hat kein Vertrauen mehr in das Auto und will zurück.
Da sie 2 Tage Polentswa gebucht haben und nicht mehr hin wollen schenken sie uns den Aufenthalt.
Was für ein Glück!!!! In Polentswa gibt es nur 3 Plätze und die sind immer ausgebucht und es soll traumhaft schön dort sein.
Weiter nach Nossob.
Der Weg nach Polentswa ist mühsam.
Von Polentswa bin ich total enttäuscht. So gut wie keine Tiere und wirklich einsam ist es auch nicht. Woher die Fahrzeuge kommen? Darüber will ich nicht spekulieren.
Polentswa hat mir nichts gebracht. Wir sind wieder die schlimme Wellblechpiste nach Nossob.
Unsere Nachbarn erzählen uns was hier alles los ist. Komisch nur: wenn wir vom Morgen-Drive zurück kommen sind sie am frühstücken und wenn zum Abend-Drive fahren sind sie am Grillen.
Es gibt eben nicht nur Sahara-Latein, sondern auch Kalahari-Latein.
Immerhin ein paar Tiere gibt es auch:
Wir haben noch einige Tage in Twee Rivieren und mache hier einige Rundfahren. Die Gamedrives werden immer kürzer die Pausen am Pool immer länger und im Rest gibt es gutes Essen. Perfekt.
Und ein paar Katzen sehen wir auch.
Die anderen Tiere kommen leider etwas zu kurz. Aber von denen haben wir so viele gesehen, daß wir gar keine Fotos mehr machen. Und Katzen sind eben immer etwas besonderes.
Tiere habe wir jetzt wirklich genug gesehen und feiern Abschied vom KTP außerhalb in einem Luxuscamp mit fantastischem Essen.
In Gabarone konnte das Teil beschafft werden.
Am nächsten Tag fahren wir Richtung KTP. Weil ich unbedingt nach Nossob wollte, habe ich im KTP "großzügig" reserviert. Mit Wild Card kostet die Nacht unter 10€ und ich habe in Kauf genommen, daß einige Nächte verfallen.
Aber zum Glück sind wir genau im Zeitplan und haben viel Zeit im Park.
Ein anderes Problem haben wir auch noch.3 Monate haben wir uns bereits in SA aufgehalten und bekommen normalweise kein neues Visum. Viel wurde erzählt, aber niemand wußte es genau.
Wir habe diskutiert ob wir die Piste durch Botswana nehmen sollen oder nicht.
Schließlich fahren wir an die Grenze zu SA und erhalten wieder 3 Monate Aufenthalt! Das ist einfach supter.
In Twee Rivieren: der Camping hat nicht viel Schatten, die Plätze sind klein, aber es gibt einen Pool und ein Restaurant. Ich finde es hier gar nicht so schlecht. Große Tierherden sehen wir nicht, trotzdem haben wir immer wieder Sichtungen.
Es geht weiter nach Nossob. Auf dem Weg treffen wir ein Paar mit einem Landy, der nicht mehr anspringt. Ernst bastelt eine Zeit lang und der landy läuft wieder. Die Frau hat kein Vertrauen mehr in das Auto und will zurück.
Da sie 2 Tage Polentswa gebucht haben und nicht mehr hin wollen schenken sie uns den Aufenthalt.
Was für ein Glück!!!! In Polentswa gibt es nur 3 Plätze und die sind immer ausgebucht und es soll traumhaft schön dort sein.
Weiter nach Nossob.
Der Weg nach Polentswa ist mühsam.
Von Polentswa bin ich total enttäuscht. So gut wie keine Tiere und wirklich einsam ist es auch nicht. Woher die Fahrzeuge kommen? Darüber will ich nicht spekulieren.
Polentswa hat mir nichts gebracht. Wir sind wieder die schlimme Wellblechpiste nach Nossob.
Unsere Nachbarn erzählen uns was hier alles los ist. Komisch nur: wenn wir vom Morgen-Drive zurück kommen sind sie am frühstücken und wenn zum Abend-Drive fahren sind sie am Grillen.
Es gibt eben nicht nur Sahara-Latein, sondern auch Kalahari-Latein.
Immerhin ein paar Tiere gibt es auch:
Wir haben noch einige Tage in Twee Rivieren und mache hier einige Rundfahren. Die Gamedrives werden immer kürzer die Pausen am Pool immer länger und im Rest gibt es gutes Essen. Perfekt.
Und ein paar Katzen sehen wir auch.
Die anderen Tiere kommen leider etwas zu kurz. Aber von denen haben wir so viele gesehen, daß wir gar keine Fotos mehr machen. Und Katzen sind eben immer etwas besonderes.
Tiere habe wir jetzt wirklich genug gesehen und feiern Abschied vom KTP außerhalb in einem Luxuscamp mit fantastischem Essen.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Im Luxus-Camp bleiben wir länger als geplant. Ein bißchen Zivilisation tut einfach gut.
So sehr wir uns auf das neue 3 Monatsvisum gefreut haben, so müssen wir einsehen, daß es uns wenig nützt. Wir haben nur noch 2 Monate bis zum Heimflug.
Wir verzichten auf die Cedernberge und fahren gleich nach Namibia. Wir staunen nicht schlecht, daß die Preise hier um ca. 30% höher sind.
Dann übernachten wir eben auf günstigen Farmen. Da kann man schöne Spaziergänge machen und der Sonnenuntergang ist auch schön.
Wir fahren zu einem Köcherwald. Als ich den Caretaker frage ob es hier Schlangen gibt verneint er dies. Ein paar Minuten später erzählt er stolz, daß sein schwarzer Hund ein guter Schlangenfänger sei.
Etwas Kunst oder Kitsch ist auch dabei.
Es gibt mehr als 30 solcher Motive.
Weiter fahren wir zum Brukkaros Krater.
So gut die Piste bis zum Berg war, so schlecht ist sie jetzt.
Da brauche ich nicht ganz hoch, sondern bleibe an einem schönen Aussichtspunkt zum Übernachten stehen.
Eigentlich wollte ich erst am nächsten Tag zum Krater, aber ich kann es nicht abwarten. Die Temperatur geht nur langsam zurück, so daß es beim Start noch 35° sind. Es geht steil bergauf und der Fußweg ist schlecht mit leichten Kletterpartien.
Ich würde gerne noch den Berg hoch laufen, aber ich bin wegen der Dunkelheit in Zeitdruck, so daß ich 800m (=45 min) vorher aufgebe.
Auch meine Mitwanderer in einiger Entfernung finde ich nicht sympathisch.
Aber unser Nachplatz ist wunderschön mit einem tollen Sternenhimmel - und das Feierabend Bier schmeckt auch gut.
Da Inge nicht mitwandern will verzichte ich auf eine 2. Tour und wir fahren nach Windhoek ins Urban Camp. Hier treffen wir Bekannte und erfahren auch einiges von Überfällen. Es gibt Schilder, die darauf hinweisen nur mit dem Taxi in die Stadt zu fahren.
Das Camp an sich finde ich sehr schön, aber Windhoek weniger.
Aus Spass schaue ich mal was der Etosha Park jetzt kostet. Und siehe da: es gibt 60% off.
Da brauchen wir nicht lange überlegen. Wir ändern die Pläne und nix wie hin. Und wir werden es nicht bereuen.
Bald mehr vom Etosha.
So sehr wir uns auf das neue 3 Monatsvisum gefreut haben, so müssen wir einsehen, daß es uns wenig nützt. Wir haben nur noch 2 Monate bis zum Heimflug.
Wir verzichten auf die Cedernberge und fahren gleich nach Namibia. Wir staunen nicht schlecht, daß die Preise hier um ca. 30% höher sind.
Dann übernachten wir eben auf günstigen Farmen. Da kann man schöne Spaziergänge machen und der Sonnenuntergang ist auch schön.
Wir fahren zu einem Köcherwald. Als ich den Caretaker frage ob es hier Schlangen gibt verneint er dies. Ein paar Minuten später erzählt er stolz, daß sein schwarzer Hund ein guter Schlangenfänger sei.
Etwas Kunst oder Kitsch ist auch dabei.
Es gibt mehr als 30 solcher Motive.
Weiter fahren wir zum Brukkaros Krater.
So gut die Piste bis zum Berg war, so schlecht ist sie jetzt.
Da brauche ich nicht ganz hoch, sondern bleibe an einem schönen Aussichtspunkt zum Übernachten stehen.
Eigentlich wollte ich erst am nächsten Tag zum Krater, aber ich kann es nicht abwarten. Die Temperatur geht nur langsam zurück, so daß es beim Start noch 35° sind. Es geht steil bergauf und der Fußweg ist schlecht mit leichten Kletterpartien.
Ich würde gerne noch den Berg hoch laufen, aber ich bin wegen der Dunkelheit in Zeitdruck, so daß ich 800m (=45 min) vorher aufgebe.
Auch meine Mitwanderer in einiger Entfernung finde ich nicht sympathisch.
Aber unser Nachplatz ist wunderschön mit einem tollen Sternenhimmel - und das Feierabend Bier schmeckt auch gut.
Da Inge nicht mitwandern will verzichte ich auf eine 2. Tour und wir fahren nach Windhoek ins Urban Camp. Hier treffen wir Bekannte und erfahren auch einiges von Überfällen. Es gibt Schilder, die darauf hinweisen nur mit dem Taxi in die Stadt zu fahren.
Das Camp an sich finde ich sehr schön, aber Windhoek weniger.
Aus Spass schaue ich mal was der Etosha Park jetzt kostet. Und siehe da: es gibt 60% off.
Da brauchen wir nicht lange überlegen. Wir ändern die Pläne und nix wie hin. Und wir werden es nicht bereuen.
Bald mehr vom Etosha.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Wir haben Etosha 7 Tage von Ost nach West gebucht. Unser erster Platz ist Namutoni. Dies ist mein Lieblingsplatz im Etosha. Viele sind da anderer Meinung, weil die sanitären Anlagen schlecht sind. Dafür gibt es Schatten und einen schönen Pool. Das Essen war auch gut, wenn auch 30% teuer als im Krüger. Wichtig sind die Tiere - und davon sollten wir mehr als genug sehen.
Wir stehen manchmal ein paar Stunden an einem Wasserloch und immer gehen und kommen Tiere in großer Zahl
Wir haben jetzt so viele Tiere gesehen, nur keine Katzen. Am letzten Abend in Namutoni.
Wir fahren weiter nach Halali.
In Halali ist mein erster Gang in Resto. Die Speisekarte ist genau so schmierig wie die Bedienung. Es ekelt mich an - da kochen wir selbst.
In Halali gibt es das beste Wasserloch mit hohen Tierfrequenz. Nashörner, Elefanten und Hyänen kommen jede Nacht.
Es geht weiter nach Okaukuejo auf miserabeler Piste
Gleich an der ersten Ecke:
Wir stehen manchmal ein paar Stunden an einem Wasserloch und immer gehen und kommen Tiere in großer Zahl
Wir haben jetzt so viele Tiere gesehen, nur keine Katzen. Am letzten Abend in Namutoni.
Wir fahren weiter nach Halali.
In Halali ist mein erster Gang in Resto. Die Speisekarte ist genau so schmierig wie die Bedienung. Es ekelt mich an - da kochen wir selbst.
In Halali gibt es das beste Wasserloch mit hohen Tierfrequenz. Nashörner, Elefanten und Hyänen kommen jede Nacht.
Es geht weiter nach Okaukuejo auf miserabeler Piste
Gleich an der ersten Ecke:
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Und wo 2 Löwen sind gibt es auch noch mehr.
Auch auf der anderen Straßenseite in der Nähe ist was los.
2 km weiter
Überall gibt es Tiere, aber die vielen Löwen sind einfach das Highlight.
Kurz vor Okaukuejo
Das Wellblech ist fürchterlich. So fahren wir zum Camp und verbringen den Tag am Pool, Eis essen...
Am später Nachmittag fahren wir wieder an die Stelle, wo der kleine Löwe war. Das hat sich herumgesprochen und so sind viele Fahrzeuge vor Ort. Die ganze Löwenfamilie ist jetzt präsent.
Der alte Haudegen zeigt gleich wer der Herrscher ist. Wir bekommen auch noch eine erfolglose Jagd geboten. Da könnten die Löwen von meinem Hauskater viel lernen. Leider schließen bei Sonnenuntergang die Tore zum Camping, so daß wir das Schauspiel abbrechen müssen.
Am nächsten Morgen ist vor Sonnenaufgang bereits eine Schlange von Fahrzeugen am Tor und wartet auf Öffnung.
Wir sind die ersten und da ich nicht gerne im Staub fahre, führe ich die Rally an. Der arme Bulli. Ich behalte die Führung, aber es ist kein Löwe mehr da.
Das Wellblecht nervt, so daß wir nur noch eine kleine Runde fahren und den Rest des Tages am Pool genießen. Wir haben auch einfach genug Tiere gesehen.
Auch am nächsten Tag nur eine kleine Morgenrunde in den Norden. Viel ist nicht los.
So gibt es wieder einen Ruhetag. Ab und zu gehen wir ans Wasserloch, aber hier im Westen ist weniger los als im Osten.
Das Essen und die Bedienung war einmal sehr gut, am letzten Abend haben wir ewig gewartet bis sich jemand um uns gekümmert hat. So sind wir hungrig ins Auto. Wer über 3 Monate in Südafrika war ist eben verwöhnt.
Wir fahren nach Olifantsrus und sehen nur ab und zu ein paar Tiere. Das schöne Wasserloch am Camping ist völlig verwaist.
Auf der Fahrt zum Galten Gate gibt es doch noch was zu sehn.
Etosha das war´s. Inge wollte Tiere sehen und dies hat geklappt. Tiere ohne Ende davon mehr als 50 Löwen.
Seit einiger Zeit ist die Bordspannung beim Bulli zu niedrig. Ich habe die Masseverbindung in Verdacht, aber nichts gefunden. So ändern wir unsere Route und fahren nach Swakopmund. Dort soll es einen guten Boschdienst geben.
Auch auf der anderen Straßenseite in der Nähe ist was los.
2 km weiter
Überall gibt es Tiere, aber die vielen Löwen sind einfach das Highlight.
Kurz vor Okaukuejo
Das Wellblech ist fürchterlich. So fahren wir zum Camp und verbringen den Tag am Pool, Eis essen...
Am später Nachmittag fahren wir wieder an die Stelle, wo der kleine Löwe war. Das hat sich herumgesprochen und so sind viele Fahrzeuge vor Ort. Die ganze Löwenfamilie ist jetzt präsent.
Der alte Haudegen zeigt gleich wer der Herrscher ist. Wir bekommen auch noch eine erfolglose Jagd geboten. Da könnten die Löwen von meinem Hauskater viel lernen. Leider schließen bei Sonnenuntergang die Tore zum Camping, so daß wir das Schauspiel abbrechen müssen.
Am nächsten Morgen ist vor Sonnenaufgang bereits eine Schlange von Fahrzeugen am Tor und wartet auf Öffnung.
Wir sind die ersten und da ich nicht gerne im Staub fahre, führe ich die Rally an. Der arme Bulli. Ich behalte die Führung, aber es ist kein Löwe mehr da.
Das Wellblecht nervt, so daß wir nur noch eine kleine Runde fahren und den Rest des Tages am Pool genießen. Wir haben auch einfach genug Tiere gesehen.
Auch am nächsten Tag nur eine kleine Morgenrunde in den Norden. Viel ist nicht los.
So gibt es wieder einen Ruhetag. Ab und zu gehen wir ans Wasserloch, aber hier im Westen ist weniger los als im Osten.
Das Essen und die Bedienung war einmal sehr gut, am letzten Abend haben wir ewig gewartet bis sich jemand um uns gekümmert hat. So sind wir hungrig ins Auto. Wer über 3 Monate in Südafrika war ist eben verwöhnt.
Wir fahren nach Olifantsrus und sehen nur ab und zu ein paar Tiere. Das schöne Wasserloch am Camping ist völlig verwaist.
Auf der Fahrt zum Galten Gate gibt es doch noch was zu sehn.
Etosha das war´s. Inge wollte Tiere sehen und dies hat geklappt. Tiere ohne Ende davon mehr als 50 Löwen.
Seit einiger Zeit ist die Bordspannung beim Bulli zu niedrig. Ich habe die Masseverbindung in Verdacht, aber nichts gefunden. So ändern wir unsere Route und fahren nach Swakopmund. Dort soll es einen guten Boschdienst geben.
- Wolfgang131
- Beiträge: 345
- Registriert: Mi 2. Sep 2009, 13:17
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Auf dem Weg nach Swakopmund machen wir Rast bei Oppi Koppi. Hier kann man mit ausländischem Kennzeichen kostenlos campen und das Essen ist auch gut.
Wir haben jetzt so viele Tiere gesehen und nehmen uns vor die teuere Nationalparks in Ostafrika auszulassen und uns mehr auf Landschaft und Leute zu konzentrieren.
Der Boschdienst in Swakopmund hat mit dem in Deutschland nichts zu tun. Einfach schlimm.....
Nach 2 Tagen wechsel ich die Werkstatt, nachdem ich einen Einheimischen nach einem guten Dienst gefragt hatte. Sollte man immer gleich so machen.
Nach einigen Stunden ist der Fehler gefunden! Das Massekabel am Getriebe hat sich aufgelöst. Darauf war ich nicht gekommen.
Die Zeit wird knapp und ich möchte unbedingt noch zum Brandberg.
Wir fahren jedes Tal an und übernachten auch da, gehen ein bisschen in der schönen Landschaft spazieren.
Natürlich sammelt Inge Steine....und wir fahren ein bisschen auf den Pisten herum.
Die Zeit läuft und davon, so verzichten wir eine Nacht im Rhinocamp und fahren zurück nach Swakop.
Wir stellen das Auto bei einem Deutschen in Swakop ab und fahren mit dem Bus nach Windhoek.
Noch 2 Tage am Pool und 5 Monate Urlaub sind vorbei
Wir haben jetzt so viele Tiere gesehen und nehmen uns vor die teuere Nationalparks in Ostafrika auszulassen und uns mehr auf Landschaft und Leute zu konzentrieren.
Der Boschdienst in Swakopmund hat mit dem in Deutschland nichts zu tun. Einfach schlimm.....
Nach 2 Tagen wechsel ich die Werkstatt, nachdem ich einen Einheimischen nach einem guten Dienst gefragt hatte. Sollte man immer gleich so machen.
Nach einigen Stunden ist der Fehler gefunden! Das Massekabel am Getriebe hat sich aufgelöst. Darauf war ich nicht gekommen.
Die Zeit wird knapp und ich möchte unbedingt noch zum Brandberg.
Wir fahren jedes Tal an und übernachten auch da, gehen ein bisschen in der schönen Landschaft spazieren.
Natürlich sammelt Inge Steine....und wir fahren ein bisschen auf den Pisten herum.
Die Zeit läuft und davon, so verzichten wir eine Nacht im Rhinocamp und fahren zurück nach Swakop.
Wir stellen das Auto bei einem Deutschen in Swakop ab und fahren mit dem Bus nach Windhoek.
Noch 2 Tage am Pool und 5 Monate Urlaub sind vorbei
Re: Mit dem Bulli in Afrika
Mein Gott, so schöne Fotos; vor allem die mit den Tieren.
Ob die Menschheit in der Lage ist, das Wenige war sie noch hat, zu bewahren?
Wenn du Mauke hast, schreibe mal etwas zu deiner Fotoausrüstung.
Vielen Dank und LG

Ob die Menschheit in der Lage ist, das Wenige war sie noch hat, zu bewahren?
Wenn du Mauke hast, schreibe mal etwas zu deiner Fotoausrüstung.
Vielen Dank und LG
Beste Grüße
Der mit dem Hundl unterwegs ist.
Der mit dem Hundl unterwegs ist.



