Winter in Vietnam ... Von Hanoi nach Bangkok

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen: Reiseberichte zum Informieren und Träumen, fotografisch dokumentiert. In diesem Forum findet ihr Reiseberichte als "Fotostreckenführer" zu interessanten Reisewegen.

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Austernzucht in der Lap An Lagune

Beitrag von Birgitt »

Rund 130 km trennen Hue von Hoi An, wenn man den direkten Weg über die Autobahn mit Tunnel durch die Berge wählt. Irgendwie langweilig. Anstelle des Überland-Linienbusses besteht für wenige Dong mehr die Möglichkeit, mit einem 15-Sitzer "Sightseeing Bus" von Hue nach Hoi An zu fahren. Das dauert zwar länger, macht aber durch die Stopps unterwegs mehr Spaß.

Đầm Lập An, idyllisch gelegen am Fuß des legendären wolkenumhüllten Hải Vân Quan

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und bekannt für die Austernzucht

431a - Vietnam - Hue - Dam Lap An.jpg

Nein, kein wilder Müllplatz am Rand der Brackwasserlagune,

432a - Vietnam - Hue - Dam Lap An Austernzucht.jpg

das ist Teil der Zuchtanlage! Die Austern werden in der Lagune Lap An nämlich auf ganz besondere Weise kultiviert, und zwar auf alten Mopedreifen. Von denen gibt es hier im Land ja mehr als genug. Die Reifen werden im Wasser an Bambusstangen befestigt, die Austern siedeln sich an und irgendwann kann das Seafood geerntet werden

434a - Vietnam - Hue - Dam Lap An Austernzucht.jpg

Lagoon 2, ein hübsches Terrassencafé am Ufer

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mit angeschlossenem Showroom :wink:

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Über den Hai-Van-Pass zu den Marble Mountains

Beitrag von Birgitt »

Fotostop am Đèo Hải Vân, dem berühmten Nebel-Pass, der natürlichen Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam

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Zu unserem Glück ist auf die Nebelwolken nicht immer Verlass. Wir freuen uns über die freie Sicht in alle Richtungen! Von da hinten kommen wir. Und dort, hinter dem Strand, erkennen wir sogar einen kleinen Zipfel der Lagune

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Wir drehen uns um und schauen neugierig nach vorne, Richtung Süden: Links am Horizont sind im Dunst die Skyline von Da Nang und die Halbinsel Sơn Trà zu erahnen

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Jetzt, wo wir den Weg kennen, verstehen wir nicht, wieso der Hai-Van-Pass als "must do" auf der Agenda vieler Mopedfahrer steht. Uns ist auf der Strecke zu viel los

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Ngũ Hành Sơn, eins der "Highlights" von Da Nang, die Marble Mountains, sind kaum zu verpassen. Schon lange vorher bieten die Marmorschnitzer rechts und links der Straße alles an, was sich aus Marmor fertigen lässt

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Die Marmorberge bestehen aus fünf bewaldeten Marmor- und Kalksteinfelsen, die die Ebene überragen. Zahlreiche Höhlen dienten einst als religiöse Heiligtümer, Tempel und Pagoden wurden errichtet. Nur Mount Thủy ist touristisch erschlossen

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Ein nicht zu übersehender Aufzug bringt die Besucher hinauf aufs Plateau. Die 156 Stufen mag kaum jemand nach oben laufen

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Unten am Berg herrscht kirmesähnliche Stimmung. Den "Geheimtipp" lassen wir aus und gehen lieber einen Kaffee trinken 8)

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Der Reisebericht wird jetzt erstmal etwas pausieren :wink: Irgendwann zum Ende des Jahres kommt die Fortsetzung.
Birgitt
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Winter in Vietnam ... Hoi An - Stadt der Lampions

Beitrag von Birgitt »

The Yellow City ... where the Smile ist created :wink: Über 200 Jahre alte Handelshäuser, leicht angewitterte senfgelbe Fassaden, dunkle Türen und Fensterläden aus massivem Holz - das ist Hoi An

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Unzählige Seidenlaternen verleihen dem Ort seine unverwechselbare zauberhafte Atmosphäre. Die Stadt der Lampions

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Quartier beziehen wir in einem hübschen Homestay im Vorort Cam Thanh, ideal gelegen zwischen Strand und Zentrum. Unsere Gastgeberin, schon völlig im Tet-Fieber, erklärt uns aufgeregt, was wir schnellstmöglich noch alles erledigen sollen. Vor dem großen Fest!

Ihre Tipps machen Sinn. Als erstes besorgen wir uns ein Moped, damit wir die nächsten Tage auf alle Fälle mobil sind. Dann volltanken, solange die Tankstelle noch geöffnet hat. Und falls das öffentliche Leben völlig zum Erliegen kommen sollte, besorgen wir uns auch noch einen Stapel Dong.

Das war die Pflicht. Nun kommt die Kür 8)


Unser Moped bleibt heute in der Ecke. Den Ort erkunden wir lieber zu Fuß.

Was ein Gewusel und Getümmel! Die 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene Stadt quillt vor den Tet-Feiertagen förmlich über. Horden an Rikscha-Fahrern sind unterwegs und buhlen um die Gunst der Kunden

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Überall stehen Menschen in Ferienlaune, überall werden Fotos gemacht. Ein beliebtes Motiv ist die frisch restaurierte Chùa Cầu. Die aus dem 16. Jahrhundert stammende "japanische Brücke" vereinigte damals das chinesische mit dem japanischen Stadtviertel. Die ikonische Brücke ziert auch die Rückseite des 20.000 VND-Geldscheins von Vietnam. Daher muss unbedingt beides aufs Foto :wink:

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Ba Mu, ein Tempel von ganz besonderem Charme und ein "Muss" für die Modefotografen

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Wem die passende Garderobe dazu fehlt: Hoi An ist ein Paradies für alle, die auf maßgeschneiderte Kleidung und handgenähte Lederschuhe stehen. Denn dafür ist die Stadt berühmt. Slipper, Stiefel und Handtaschen - alles findet sich in den Gassen der Stadt. Viele lassen sich vor den Feiertagen noch schnell neu einkleiden. Das geht hier ruck-zuck: Wünsche mitteilen, Stoff aussuchen, Maß nehmen lassen und 24 Stunden später in einem einzigartigen und perfekt sitzenden Kleid oder Anzug durch den Ort flanieren. Die Schneider von Hoi An machen es möglich

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Die vielen kleinen familiengeführten Schneidereien haben heute noch geöffnet. Die größeren namhafteren sind bereits in den Tet-Ferien. Auch der große Stoffmarkt im Zentrum ist schon geschlossen

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Ausruhen zwischen Sightseeing, Anprobe

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und Lampionkauf

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Hoi An by night

Beitrag von Birgitt »

Am späten Nachmittag, kurz vor Ladenschluss, herrscht in den liebevoll eingerichteten Restaurants und Kneipen noch gähnende Leere

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Allerding heißt es jetzt schnell sein! Denn wie bei der "Reise nach Jerusalem" ist bald kein freier Platz mehr übrig

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Wer aber sowieso lieber rumschlendert, der erfreut sich am leckeren Streetfood, wie hier in der Lantern Street. Am Ufer des Sông Thu Bồn reihen sich später am Tag die fahrbaren Küchen und Grills aneinander

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Die Pasta wird handgemacht! An einem etwas ruhigeren Uferabschnitt liegen Korbschalen mit den frischen weißen und braunen Nudeln zum trocknen aus. Nicht umsonst ist Hoi An auch das Mekka der Cooking Classes, der Kochschulen. Manche Traveller reisen ausschließlich für die Kochkurse an

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So langsam bringen sich die Ausflugsboote in Stellung

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Dicht an dicht liegen sie am Kai. Das Licht der Lampions konkurriert noch mit dem Tageslicht

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Doch bald schon spiegeln sich die schimmernden Laternen im Wasser. Ein Boot nach dem anderen legt ab. Ziel ist die gelb beleuchtete Cầu An Hội, die Brücke zwischen der Altstadt und der Insel An Hoi. Hier staut sich dann alles. Auf dem Wasser die Boote und die schwimmenden Papierlaternen, und am Ufer die Menschen, die das bunte Treiben bestaunen

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Tet - New Year's Eve in Hoi An

Beitrag von Birgitt »

Der Countdown läuft.
Bis Mittags werden auf dem Ba Le Markt noch frisches Obst, Gemüse und Blumen angeboten

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Dann gehen überall die Rolläden runter

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und die Türen zu

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Auch über der gestern noch geschäftigen Altstadt liegt eine gespenstische Stille.
Keine Rikschafahrer, keine Schaufensterpuppen vor den Geschäften, keine Lampionverkäufer. Nirgends sind mehr Auslagen sichtbar, die Holzläden geschlossen.

New Year's Eve.
Die Schlange steht in den Startlöchern, den (alten) Drachen ablösen zu dürfen

469a - Vietnam - Hoi An - Tet Jahr der Schlange.jpg

Endlich! Es ist soweit! Mitternacht.
Ein prachtvolles Feuerwerk erhellt den Himmel.
Das Jahr der Schlange beginnt!

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Tet ist ein Familienfest, das eher still daherkommt. Lautstarke Partys sucht man vergebens. Manche feiern vor ihren Häusern noch etwas mit ihren Ahnen. Der lodernde Flammenkanal der Zwischenwelt macht es möglich

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Rund um Hoi An - Tan An und Ha Binh Beach

Beitrag von Birgitt »

Lunar New Year

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Der Duft der Räucherstäbchen zieht heute ganz besonders intensiv durchs Haus. Und der Hausaltar ist deutlich üppiger mit Gaben bestückt als sonst

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Wir packen uns aufs Moped und nutzen die Feiertage, um die Region etwas eingehender unter die Lupe zu nehmen

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Endlose Strände säumen die Küste. Hier am Bãi tắm Tân An, rund 20 km südlich von Hoi An,

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stecken Räucherstäbchen und Blumen zwischen den Rundbooten im Sand. Die Fischer haben ihre Altare ganz pragmatisch am Strand errichtet

476a - Vietnam - Hoi An - Tan An  Beach Altar.jpg

Spätestens mit der nächsten höheren Flut wird Neptun dafür sorgen, dass die Geschenke die Ahnen im Jenseits auch erreichen. Falls Neptun für das südchinesische Meer auch zuständig ist :wink:

477b - Vietnam - Hoi An - Tan An Beach Tet.jpg

Frische Blumen fürs Boot und neue Fotos fürs Familienalbum

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Ansonsten schlummert Bãi Biển Hà Bình derzeit im Tet-Ruhe-Modus

480a - Vietnam - Hoi An - Ha Binh Beach.jpg
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Winter in Vietnam ... The Tam Thanh Mural Village - Street Art im Fischerdorf

Beitrag von Birgitt »

"Wow" denken wir beim Anblick dieser farbenfrohen Hausruine. Wir halten an, und bewundern das Gemälde des unbekannten Künstlers

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"Hier scheint sich ja jemand ausgetobt zu haben" ist unser nächster Gedanke, als wir ein Stück weiter eine bunt bemalte Mauer entdecken

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Jetzt werden wir neugierig

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Tam Thanh, gut 40 km südlich von Hoi An, ist eine einzige faszinierende Kunstgalerie unter freiem Himmel

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Im Sommer 2016 wurden mehr als 100 Häuser dieses Fischerdorfs im Rahmen eines koreanisches Kunstaustausch-Programms mit Wandgemälden verziert, gestaltet von fünf koreanischen Künstlern und zahlreichen vietnamesischen Studenten

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Der Ort erhielt so ein völlig neues Aussehen

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Viele der damaligen Motive sind inzwischen verblasst. Doch in Tam Thanh Mural Village entstehen kontinuierlich neue Werke – ganz unabhängig von dem damaligen Kunstaustausch-Programm

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Welcome to Tam Tanh

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Die Fischer von Tam Thanh

Beitrag von Birgitt »

Reispapierblätter liegen zum trocknen in der Sonne

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Unverzichtbar für die leckeren Frühlingsrollen

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Tam Thanh Beach, der Strand der Fischer

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Einige wenige sind während der Festtage im Einsatz und sortieren ihre Netze

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Neu bestückter Strand-Altar

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Reispapier, Fisch, Obst ... gefühlt alles direkt vor unserer Nase ... wir bekommen Hunger! Und wir haben Glück! In einem der vielen kleinen einfachen Fischlokale am Strand ist trotz der Feiertage Betrieb. Mit bestem Blick auf das Meer lassen wir uns eine große Schüssel Tom Rim schmecken, leicht marinierte und karamellisierte Garnelen frisch vom Grill. Ein Beweisfoto gibt es nicht. Als mir das in den Sinn kommt, liegen nur noch Köpfe, Schwänze und Schalen auf unserem Teller 8)

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Übergangslos an Tam Thanh Beach schließt sich Bãi biển Hạ Thanh an, der Stadtstrand von Tam Kỳ. Hier tummeln sich einige

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Ausflug zu den Chien Dan Cham Towers

Beitrag von Birgitt »

Tam Ky selbst wirkt während Tet allerdings wie ausgestorben, trotz mehr als 100.000 Einwohnenden. Nach einigem Hin- und Hergekurve finden wir ein einsames geöffnetes Café. Für unseren Boxenstopp reicht uns dieses eine aber aus :wink:

Interessierte am Vietnamkrieg können ganz in der Nähe der Stadt, im Dorf Thach Tan, die Ky Anh-Tunnel besichtigen - vorausgesetzt es sind nicht gerade Tet-Ferien 8) Die Tunnel wurden 1965 gegraben und dienten den Dorfbewohnern während des Krieges gegen die Amerikaner als Zufluchtsort. Es handelt sich um ein enges unterirdisches Netz, das von Hand und oft mit rudimentären Werkzeugen gebaut wurde.

Wir haben ein anderes Ziel auf dem Schirm, ebenfalls in der Nähe von Tam Kỳ. Vielleicht haben wir dort ja wieder Glück ...

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Haben wir! Das Tor ist offen, sehr gut

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Wir stehen vor einer Hinterlassenschaft der Cham aus dem 11. oder frühen 12. Jahrhundert, den Chiên Đàn Cham Towers.

Der Turmkomplex besteht aus drei Hauptgebäuden (Südturm, Mittelturm und Nordturm), die geradlinig in Nord-Süd-Richtung angeordnet sind. Von den drei von verschiedenen Königen erbauten Heiligtümern (jeweils gewidmet den Hindu-Göttern Shiva, Vishnu und Brahma) sind nur noch Reste vorhanden

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Improvisierte Mini-Altare vor jedem der drei Eingänge

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Die Cham Türme - innen unspektakulär,

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außen bröselig,

505a - Vietnam - Chien Dan.jpg

dazwischen wunderschöne Skulpturenmuster

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Im Laufe der Zeit wurden große Teile der Strukturen beschädigt und verfielen

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Viele der alten Cham-Stätten haben das US-amerikanische Bombardement während des Vietnamkriegs nicht überlebt. Der wohl bekannteste und bedeutendste Cham-Komplex ist der Talkessel von Mỹ Sơn in der Nähe von Hoi An. Nur 20 von ursprünglich 70 Gebäuden waren nach dem Krieg dort noch vorhanden, der Rest wurde weggebombt. My Son ist in der Region eines der beliebtesten (und damit hoffnungslos überlaufenen) Ausflugsziele während der Tet-Tage. Aus dem Grund haben wir uns für die alten Steine von Chien Dan entschieden. Die haben wir für uns alleine :wink:

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Ein kleines Museum rundet den Ausflug in die alte Welt der Cham ab

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Von Hoi An zum Monkey Mountain

Beitrag von Birgitt »

Cua-Dai-Beach "gilt als einer der schönsten Strände des Landes" - lesen wir in mehreren Blogs über den Stadtstrand von Hoi An. Den schauen wir uns an! Klischeehaft von schattenspendenen Palmen gesäumt, der Sand puderzuckerweiß. Wunderbar. Wären da nicht überall die riesigen Sandsäcke, die versuchen, dort das Meer aufzuhalten, das sich erbarmungslos jedes Jahr mehr Strand einverleibt. Es gibt schönere ganz in der Nähe.

Zum Beispiel An-Bang-Beach. Eine kleine Ansiedlung mit guter touristischer Infrastruktur, trendigem Flair, kleinen Boutique-Hotels, Cafés und lässigen Restaurants

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In der Ferne ist schemenhaft die Halbinsel Son Tra auszumachen. Dort wollen wir hin

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Die Küstenstraße entlang tuckern wir bis Đà Nẵng, die Bergkette von Sơn Trà jetzt zum greifen nah

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My Khe Beach, der Hausstrand von Da Nang. Auch nicht schlecht :wink:

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Aussicht von gegenüber. Vịnh Sơn Trà, die Bucht von Son Tra. Wir lassen unseren Blick vom Fishing Village über die Skyline von Da Nang gleiten,

520a - Vietnam - Da Nang Fishing Village.jpg

schrauben uns weiter den Berg hoch

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und verstehen sofort und unmittelbar, wieso Son Tra auch Monkey Mountain genannt wird. Wir stehen noch nicht ganz, da müssen wir schon eins dieser lästigen Viecher von unserem Moped auf den nächsten Baum jagen. Da sitzt er nun, der Affe, und schaut grimmig. Weitere nähern sich bereits.

So schön das Panorama von hier über die Bucht und auf Chùa Linh Ứng, die riesige Lady Buddha mit der großen Pagode zwischen den Bäumen auch ist - wir suchen das Weite und drehen ab

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Hoi An - Besuch im Thanh Ha Pottery Village

Beitrag von Birgitt »

Faul liegt er auf der Mauer, unser tönerner Geselle

525a - Vietnam - Hoi An - Pottery Village Thanh Ha.jpg

Dabei taut so ganz zaghaft das öffentliche Leben wieder auf. Auch hier in Thanh Ha, dem Töpferdorf nahe Hoi An. Erste Geschäfte sind geöffnet

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529a - Vietnam - Hoi An - Pottery Village Thanh Ha.jpg

Kleine Lokale haben ihre Läden wieder auf

530a - Vietnam - Hoi An - Pottery Village Thanh Ha.jpg

Nur die Töpferscheiben stehen noch still. Es dauert noch ein paar Tage, bis man den Handwerkern wieder bei der Arbeit zusehen darf und die Töpferschulen neue Workshops organisieren

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in denen man lernt, wie man die kleinen und großen Dinge herstellt, die hier überall so dekorativ platziert sind

527a - Vietnam - Hoi An - Pottery Village Thanh Ha.jpg
Birgitt
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Winter in Vietnam ... Cam Thanh und die Coconut Dancing Basket Boats

Beitrag von Birgitt »

Wir drehen noch eine letzte Runde durch unser Viertel

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Von der Cua Dai Bridge, der langen Brücke, die das Delta des Thu Bon überspannt und die Orte Cẩm Thanh und Duy Hai verbindet, haben wir einen tollen Blick auf das Delta, auf Thuan Tinh Island

534a - Vietnam - Hoi An - Thuan Tinh Island.jpg

und auf die Fischbecken. Ein Netz von Kanälen, die durch Cẩm Thanh verlaufen, hat die Entwicklung einer florierenden Aquakultur- und Fischereiindustrie ermöglicht

535a - Vietnam - Hoi An - Dit Hai Fish Spots.jpg

Hier wird gezüchtet, was später auf unserem Teller landet

536a - Vietnam - Hoi An - Dit Hai Fish Spots.jpg

Cam Thanh kann aber nicht nur Fischzucht. Das "Kokosnussdorf" wurde kürzlich von Forbes zu einem der 20 schönsten Dörfer der Welt gekürt. Das nicht nur wegen der natürlichen Schönheit und der Lage inmitten des Wasserkokosnusshains, sondern auch wegen des nachhaltigen, gemeinschaftsbasierten Tourismusentwicklungsmodells.

Neben Kochkursen, Workshops, Herstellung und Verkauf von Kunsthandwerk aus Kokusnussholz hat sich das Dorf eine ganz besondere und äußerst beliebte Touristenattraktion einfallen lassen: Coconut Basket Boats Adventure!

Einsteigen, ablegen,

537a - Vietnam - Hoi An - Coconut Basket Dancing Karaoke Boat.jpg

durch die von Wasserpalmen gesäumten Kanäle paddeln,

538a - Vietnam - Hoi An - Coconut Basket Dancing Karaoke Boat.jpg

unterwegs mit Mini-Angeln im Uferbereich mindestens eine Garnele erhaschen

539b - Vietnam - Hoi An - Coconut Basket Dancing Karaoke Boat.jpg

und dann gibts RambaZamba auf dem Wasser! Es startet eine unvorstellbare und ohrenbetäubende Gaudi: Aus fetten Boxen wummert laut der Bass von den Coconut Basket Karaoke Boats und die Akrobaten der Coconut Dancing Boats zeigen ihr Können! Ganz Mutige sind eingeladen, sich auf den Dancing Boats mit herumwirbeln zu lassen :wink: Bei YouTube ist der Spaß zigfach dokumentiert, hier ab min. 4,03

Birgitt
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Winter in Vietnam ... Zentrales Hochland - Unterwegs in Kon Tum

Beitrag von Birgitt »

Zeit für Tapetenwechsel. Tet ist nun schon einige Tage her, Fahrkarten für Bus und Bahn wieder erhältlich. In Richtung Norden. Oder nach Süden, entlang der Küste. Da wollen wir aber nicht hin ;-) Noch eine Woche warten, bis wieder Bustickets ins Zentrale Hochland verfügbar sind, wollen wir auch nicht. Also heuern wir kurzerhand einen privaten Fahrer an, der uns zu unserem nächsten Ziel bringt

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Kon Tum. Die verschlafene Provinzhauptstadt wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von französischen Missionaren gegründet. Während des Vietnamkriegs war Kon Tum ein wichtiger Knotenpunkt am Ho-Chi-Minh-Pfad und Schauplatz heftiger Kämpfe, darunter die Schlachten um Charlie Hill und Rocket Ridge

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Die Sehenswürdigkeiten sind überschaubar. Besonders schön ist die Holzkirche von 1913

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Gebaut aus Pinienholz, Bambus, Stroh und Lehm - ähnlich einem Fachwerkbau

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Der Innenraum wirkt am späten Nachmittag am stimmungsvollsten

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wenn die tief stehende Sonne die bunten Glasfenster von hinten beleuchtet

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Cong Chieng. Zwei Reihen flacher Gongs statt klassischer Pfeifenorgel

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Nur einen Katzensprung entfernt steht die aus Stein gebaute pastellfarbene Tan Huong Kirche, auf deren Fassade der heilige St. Martin seinen Mantel teilt, während St. Georg den Drachen bezwingt

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Und dann gibt es noch Bishop's House, das katholische Priesterseminar. 100 m lang, zwei Stockwerke hoch

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und der unbestrittene Star der Hintergrundmotive in Kon Tum

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Kon Tum - Die Dörfer der Bahnar

Beitrag von Birgitt »

Das Highlight in Kon Tum sind die Dörfer ethnischer Minderheiten wie der Bahnar (BaNa), Sedang, Jarai (GiaRai), Roman und anderer Völker, die in der Umgebung verstreut liegen. Über 500 sollen es sein, und in manche hat angeblich noch kaum ein Westler einen Fuß gesetzt, lesen wir. Wir können es nicht so recht glauben. Da aber viele dieser Ansiedlungen nur in anstrengenden (Mehr-) Tagesmärschen durch die Berge erreichbar sind, wäre es vielleicht sogar möglich.

Uns sind die Dörfchen in der näheren Umgebung Abenteuer genug. Unsere netten Gastgeber in unserem Homestay in Lê Lợi - wir wohnen etwas außerhalb von "Kon Tum City" - haben uns für die Zeit unseres Daseins eins ihrer Familienmopeds vermietet. Dann brausen wir mal wieder los ...

Kon Klor Bridge, die Brücke über den Dak Bla

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Gleich neben der Brücke in Kon K'lor sehen wir, was ein Dorf der Bahnar ausmacht: ein Nha Rong. Diese Rong-Häuser mit dem charakteristischen hohen Dach, das in seiner Form an eine Axtklinge oder ein Segel erinnert, sind der Mittelpunkt jedes Bahnar-Dorfes und dienen als Gemeinschaftshaus. Die Konstruktion ist aus Bambus und/oder Massivholz gefertigt, das Dach mit Strohhüttengras bedeckt, die Details akribisch geschnitzt

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Zum hoch liegenden Eingang des Stelzenhauses führen die typischen Treppen: Baumstämme mit eingekerbten Stufen

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Die Standortwahl für das Gemeindehaus erfolgt sorgfältig und in Absprache mit der ganzen Dorfgemeinschaft. Es sollte hoch, gut belüftet, zentral im Dorf und weithin sichtbar sein. Bau oder Renovierung benötigen in der Regel fast ein Jahr Vorbereitungen der Materialien, die Fertigstellung erstreckt sich über 1 bis 2 Monate. Sämtliche Dorfbewohner sind aktiv beteiligt, die Aufgaben werden entsprechend den Fähigkeiten jedes Einzelnen verteilt.

Das Rong-House ist die Seele des Dorfes und der Ort, an dem sich die Dorfbewohner treffen. Wenn im Dorf etwas geschieht, ruft der Dorfälteste vom Rong-Haus aus die Menschen zusammen, um ihnen die Neuigkeiten zu übermitteln. Ein Dorf ohne Rong-Haus wird als unvollständiges Dorf angesehen.

Besonders schön verziert ist das Dach des Nha Rong im alten Dorf Kon Jo'Dri

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Einige Kilometer weiter erreichen wir Kon Ko'Tu - ein vollständiges Dorf, wie wir sofort erkennen :wink:

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Schöne Ornamente sind in die Dacheindeckung eingewebt

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Traditionelle Stufen führen hinein

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Birgitt
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Winter in Vietnam ... Kon Tum - Unterwegs in Kon Ko Tu

Beitrag von Birgitt »

Urwald-Pfeffer soll es hier im zentralen Hochland geben. Wir hatten irgendwo darüber gelesen. Dieser Pfeffer soll vom "Stamm der Bazan" von wilden Sträuchern handgepflückt sein und ein einzigartiges Aroma haben. Mit der Schreibweise "Bazan" kommen wir nicht weiter, möglicherweise ist mit dem Stamm der Bazan ja das Volk der Bahnar gemeint? Mal schauen, vielleicht weiß hier ja irgendwer irgendwas.

Wir parken unser Moped im Schatten des Nha Rong und schauen uns um in dem 600-Seelen Ort

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Kon Kơ Tu - hübsch eingebettet zwischen Bergen und Fluss

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Langboote liegen am Ufer des Dakbla. In der Trockenzeit verwandeln sich die sandigen Uferbereiche in einen Garten für Gemüse, Kräuter und Salat

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Alte Traditionen des zentralen Hochlands sind mit einem Hauch westlicher Kultur verbunden, sichtbar an der kleinen Holzkirche gegenüber dem Nha Rong

561a - Vietnam - Kon Tum - Kirche Kon Ko Tu.jpg

Waschtag?

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Scheint so! Außer viel Wäsche sehen wir kaum etwas anderes :wink:

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Geschäfte gibt esim Ort keine. In einem Wohnhaus befindet sich ein winziger Verkaufsstand mit dem allernötigsten. Die Menschen dort sitzen aber zurückgezogen auf ihrer Veranda zum Essen. Wir möchten nicht stören und schlendern weiter

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Vielleicht hat der junge Kerl mit dem coolen Moped eine Idee, ob - und wenn, wo es den Dschungel-Pfeffer gibt?
Hier im Dorf nicht ... vielleicht aber am Kräuterstand in der Nähe der Kon Klor Bridge, meint er

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