The Yellow City ... where the Smile ist created

Über 200 Jahre alte Handelshäuser, leicht angewitterte senfgelbe Fassaden, dunkle Türen und Fensterläden aus massivem Holz - das ist Hoi An
Unzählige Seidenlaternen verleihen dem Ort seine unverwechselbare zauberhafte Atmosphäre. Die Stadt der Lampions
Quartier beziehen wir in einem hübschen Homestay im Vorort Cam Thanh, ideal gelegen zwischen Strand und Zentrum. Unsere Gastgeberin, schon völlig im Tet-Fieber, erklärt uns aufgeregt, was wir schnellstmöglich noch alles erledigen sollen. Vor dem großen Fest!
Ihre Tipps machen Sinn. Als erstes besorgen wir uns ein Moped, damit wir die nächsten Tage auf alle Fälle mobil sind. Dann volltanken, solange die Tankstelle noch geöffnet hat. Und falls das öffentliche Leben völlig zum Erliegen kommen sollte, besorgen wir uns auch noch einen Stapel Dong.
Das war die Pflicht. Nun kommt die Kür
Unser Moped bleibt heute in der Ecke. Den Ort erkunden wir lieber zu Fuß.
Was ein Gewusel und Getümmel! Die 1999 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommene Stadt quillt vor den Tet-Feiertagen förmlich über. Horden an Rikscha-Fahrern sind unterwegs und buhlen um die Gunst der Kunden
Überall stehen Menschen in Ferienlaune, überall werden Fotos gemacht. Ein beliebtes Motiv ist die frisch restaurierte Chùa Cầu. Die aus dem 16. Jahrhundert stammende "japanische Brücke" vereinigte damals das chinesische mit dem japanischen Stadtviertel. Die ikonische Brücke ziert auch die Rückseite des 20.000 VND-Geldscheins von Vietnam. Daher muss unbedingt beides aufs Foto
Ba Mu, ein Tempel von ganz besonderem Charme und ein "Muss" für die Modefotografen
Wem die passende Garderobe dazu fehlt: Hoi An ist ein Paradies für alle, die auf maßgeschneiderte Kleidung und handgenähte Lederschuhe stehen. Denn dafür ist die Stadt berühmt. Slipper, Stiefel und Handtaschen - alles findet sich in den Gassen der Stadt. Viele lassen sich vor den Feiertagen noch schnell neu einkleiden. Das geht hier ruck-zuck: Wünsche mitteilen, Stoff aussuchen, Maß nehmen lassen und 24 Stunden später in einem einzigartigen und perfekt sitzenden Kleid oder Anzug durch den Ort flanieren. Die Schneider von Hoi An machen es möglich
Die vielen kleinen familiengeführten Schneidereien haben heute noch geöffnet. Die größeren namhafteren sind bereits in den Tet-Ferien. Auch der große Stoffmarkt im Zentrum ist schon geschlossen
Ausruhen zwischen Sightseeing, Anprobe
und Lampionkauf