Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
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Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Liebe Fomis,
meine Freundin und ich planen eine Selbstfahrerreise in Nordtansania. Folgende Route haben wir uns ausgedacht:
Arusha - Lake Manyara - Ndutu - Seronera Wildlife Lodge (2 Tage) - Kirawira (2 Tage) - Ngorongoro inkl. Krater (2 Tage) - Tarangire - Arusha
Sind da grobe Fehler drin?
Wie sind denn die Straßenverhältnisse? (Wir haben begrenzte Offroad-Erfahrung). Wie sieht es aus mit der Sicherheitslage (Raubüberfall, Schikane durch Polizei etc.)?
Und zu guter letzt: Wir haben relativ lange gesucht, eine vernünftige Autovermietung zu finden, sind aber dann auf Fortes Safari (www.fortes-safari.com) gestoßen. Hat jemand mit ihr schon Erfahrung gemacht? So qualitative Fahrzeuge wie in Namibia wir man wohl in Tansania nicht finden, oder?
Ich freue mich auf Antworten,
Andi
meine Freundin und ich planen eine Selbstfahrerreise in Nordtansania. Folgende Route haben wir uns ausgedacht:
Arusha - Lake Manyara - Ndutu - Seronera Wildlife Lodge (2 Tage) - Kirawira (2 Tage) - Ngorongoro inkl. Krater (2 Tage) - Tarangire - Arusha
Sind da grobe Fehler drin?
Wie sind denn die Straßenverhältnisse? (Wir haben begrenzte Offroad-Erfahrung). Wie sieht es aus mit der Sicherheitslage (Raubüberfall, Schikane durch Polizei etc.)?
Und zu guter letzt: Wir haben relativ lange gesucht, eine vernünftige Autovermietung zu finden, sind aber dann auf Fortes Safari (www.fortes-safari.com) gestoßen. Hat jemand mit ihr schon Erfahrung gemacht? So qualitative Fahrzeuge wie in Namibia wir man wohl in Tansania nicht finden, oder?
Ich freue mich auf Antworten,
Andi
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Birgitt
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Hallo Andi,
willkommen bei uns an Bord!
Auf die Schnelle hier schon einmal ein paar Threads zum durchlesen, die dir sicherlich in einigen Punkten schon etwas weiterhelfen
Reiseinfos Tansania / Mietwagen Tansania
Tansania als Selbsterfahrer
Tansania / Transit Mombasa - Sambia mit Ruaha NP
Tansania / Route Dar es Salaam - Kigoma - Mbeya
Tansania ist wirklich ein super schönes Land, ich fahre immer wieder gerne dorthin.
Leider häufen sich momentan vermehrt aus dem Nordwesten folgende Meldungen
Tansania - Bewaffnete Überfälle im Nordwesten
Aber Tansania ist groß, diesen Bereich kann man ja umfahren
Ein kleiner Tipp noch, falls du etwas bestimmtes suchst: die
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Gruß
Birgitt
willkommen bei uns an Bord!
Auf die Schnelle hier schon einmal ein paar Threads zum durchlesen, die dir sicherlich in einigen Punkten schon etwas weiterhelfen
Tansania ist wirklich ein super schönes Land, ich fahre immer wieder gerne dorthin.
Leider häufen sich momentan vermehrt aus dem Nordwesten folgende Meldungen
Aber Tansania ist groß, diesen Bereich kann man ja umfahren
Ein kleiner Tipp noch, falls du etwas bestimmtes suchst: die
Gruß
Birgitt
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christian aus Freiburg
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Hallo!
Ich hatte 2006 einen Defender bei Fortes gemietet. Es war alles in
Ordnung. Auch der Preis. Später wollte ich nocheinmal mieten, ich glaube
es war 2007. Die Preise hatten sich fast verdoppelt. Insbesondere die Versicherungspreise. Was kostet es derzeit einen Defender ohne Ausrüstung bei Fortes zu mieten?
Gruß Christian
Ich hatte 2006 einen Defender bei Fortes gemietet. Es war alles in
Ordnung. Auch der Preis. Später wollte ich nocheinmal mieten, ich glaube
es war 2007. Die Preise hatten sich fast verdoppelt. Insbesondere die Versicherungspreise. Was kostet es derzeit einen Defender ohne Ausrüstung bei Fortes zu mieten?
Gruß Christian
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Im Moment möchte Fortes 150 USD / Tag für einen Landrover / Landcruiser haben, was ich noch ok finde. Bei Savannah in Windhoek bezahlt man in etwas das gleiche.
Gruß, Andi
Gruß, Andi
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
@Birgitt: Vielen Dank für die Links! In den Nordwesten werden wir wohl hoffentlich nicht kommen.
Noch eine Frage zur Reisezeit. Wir haben uns Ende Juni - Anfang Juli ausgeguckt. Ein wichtiger Punkt für uns ist die Tierbeobachtung, für Tarangire und Ngorongoro wird u.a. Juni/Juli empfohlen. Bezüglich der Migration habe ich Unterschiedliches gelesen. Und ist es, wie Petra77 schreibt, wirklich so schwierig, dann die Migration zu sehen? Im Juni soll doch die Grumeti-Überquerung stattfinden. Wann hat man denn die besten Chancen, die Migration in Tansania zu sehen?
Viele Grüße, Andreas
Noch eine Frage zur Reisezeit. Wir haben uns Ende Juni - Anfang Juli ausgeguckt. Ein wichtiger Punkt für uns ist die Tierbeobachtung, für Tarangire und Ngorongoro wird u.a. Juni/Juli empfohlen. Bezüglich der Migration habe ich Unterschiedliches gelesen. Und ist es, wie Petra77 schreibt, wirklich so schwierig, dann die Migration zu sehen? Im Juni soll doch die Grumeti-Überquerung stattfinden. Wann hat man denn die besten Chancen, die Migration in Tansania zu sehen?
Viele Grüße, Andreas
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mzungudaudi
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- Registriert: Sa 25. Dez 2010, 14:19
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Hi Andi,Farner hat geschrieben:Im Moment möchte Fortes 150 USD / Tag für einen Landrover / Landcruiser haben, was ich noch ok finde. Bei Savannah in Windhoek bezahlt man in etwas das gleiche.
Gruß, Andi
für 150USD/Tag kriegst du auch einen Wagen inklusive Fahrer! ist insofern ganz nützlich, dass die Fahrer sich mit Offroad auskennen, und vorallem haben die keine Probleme (bzw nur kaum) mit der Polizei. als Weißer kann die echt nervig werden.
Landies und Defender bekommst du bei den meisten Safariunternehmen (zB auch www.jackpotsafaris.com - mit denen hatten wir unsere Touren gemacht).
Eventuell lohnt sich das!
grüße
Daudi
meine Seite:
www.davidheidler.de
www.davidheidler.de
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
HalloFarner hat geschrieben:meine Freundin und ich planen eine Selbstfahrerreise in Nordtansania. Folgende Route haben wir uns ausgedacht:
Arusha - Lake Manyara - Ndutu - Seronera Wildlife Lodge (2 Tage) - Kirawira (2 Tage) - Ngorongoro inkl. Krater (2 Tage) - Tarangire - Arusha
Sind da grobe Fehler drin?
Wie sind denn die Straßenverhältnisse? (Wir haben begrenzte Offroad-Erfahrung). Wie sieht es aus mit der Sicherheitslage (Raubüberfall, Schikane durch Polizei etc.)?
Und zu guter letzt: Wir haben relativ lange gesucht, eine vernünftige Autovermietung zu finden, sind aber dann auf Fortes Safari (www.fortes-safari.com) gestoßen. Hat jemand mit ihr schon Erfahrung gemacht? So qualitative Fahrzeuge wie in Namibia wir man wohl in Tansania nicht finden, oder?i
Zuerst zur Route:
Arusha - Lake Manyara - Ndutu - Seronera Wildlife Lodge (2 Tage) - Kirawira (2 Tage) - Ngorongoro inkl. Krater (2 Tage) - Tarangire - Arusha
Wie lange habt ihr Zeit? Das ist wohl die springende Frage, ob diese Route sinnvoll ist
Ngorongoro inkl. Krater würde meiner Meinung nach im Juni/Juli 1 Tag reichen (macht euch auf horrende Preise für den Krater gefasst, wenn ihr selber runterwollt. Und stellt euch darauf ein, dass ihr einen Führer mitnehmen müsst. Oder kämpft dafür, dass ihr alleine runterkönnt. Wir habens 2x geschafft...). Neben dem Museum und dem Krater gibt es zu dieser Zeit im Ngorongorogebiet nach unserer Erfahrung nicht viel zu sehen. Auch Ndutu war in 2 von 3 Jahren im Juli recht leer. Was aber schön war, war der Tarangire N.P. Und auch der Lake Natron ist landschaftlich wunderschön.
Seronera lohnt sich immer. Da gibts immer Wild. Vorallem auch Grosskatzen.
Mitte/Ende Juli war die Migration im 2009 direkt an der Grenze zu Kenia. Also ganz im Norden oben. Ohne Guide hat man sie nicht zu sehen bekommen. Und auch mit Guide war sie nicht so eindrücklich wie in Dezember bei Ndutu (im Ngorongorogebiet darf man offroad fahren; in der Serengeti dürfen die Wege nicht verlassen werden), da das Gebiet sehr schlecht erschlossen ist und zudem die Waldbrandproblematik das Gameviewing erschwert hat.
Wenn ihr 4 Wochen zuvor unterwegs seid kann das mit dem Grumeti durchaus klappen. Wenn ihr Pech habt, sind aber nur noch kleine Gruppen am Fluss und der Rest schon richtung Norden im Corridor ausserhalb der Serengeti unterwegs. Hat man einen Ranger, wird der euch die Migration aber sicher zeigen können. Selber finden wird dann aus eigener Erfahrung gesprochen schwierig bis unmöglich (schon nur, weil man die Wege alleine nicht befahren darf)... Wie immer gilt aber: Wildsichtungen kann man nicht planen. Die Gnus sind da, wo es Wasser und Gras und kein Feuer hat... Wo das ist, ist jedes Jahr etwas anders. im 2009 waren Ende Juli schon sehr viele Gnus in der Mara. Die Migration bewegt sich unter sich verändernden Bedingungen sehr schnell. Ideal ist es immer, wenn man auch die Möglichkeit hat, flexibel nach Kenia in die Mara einzufahren. Das lässt sich in einem 3 Wochen Trip locker machen. Aber eben: Man muss ein Auto haben, mit dem der Grenzübertritt erlaubt ist.
Die Strassenverhältnisse sind im ganzen von euch geplanten Gebiet gut bis sehr gut. 4x4 werdet ihr kaum brauchen (ev. mal für eine Wasserdurchfahrt oder dergleichen). Wenn man 4x4 unerfahren ist, kann vielleicht einzig die Kraterabfahrt etwas eindrücklich werden. Der Rest ist gut zu befahren (fast Namibianische Verhältnisse). Allerdings beruhen unsere Erfahrungen auf dem Strassenzustand im 2009. 3 Jahre zuvor sah es etwas anders aus. Da war die Hauptpiste Ngorongoro-Serengeti teilweise nervtötendes Wellblech...
Sicherheitstechnisch hatten wir auf sicher 6 Reisen (die letzte im Dezember 2009) in diesem Gebiet nie auch nur die geringsten Probleme Wir hielten aber auch immer die gängigen Sicherheitsregeln in Afrika ein, wie meide die Grenzgebiete, sei "gesund misstrausch und lass das Auto nicht aus den Augen
Die Polizeit ist in diesem Gebiet kein Thema. Zwischendurch kanns mal eine unkomplizierte Kontrolle geben. Aber das wars dann auch schon.
Die Autovermietung Fortes ist OK. Wir haben die für Bekannte auch mal geprüft und dann aus dem Grund verworfen, dass sie nur Reisen in Tansania erlauben. Man sieht die Fortes-Landies regelmässig in den Parks. Der Zustand ist OK. Wenn mal einer liegengeblieben ist, lag das nicht unbedingt am Vermieter (fahren muss man einen Geländewagen dann halt auch können). Erwarte aber keine namibianische Ausrüstung. Was man auch immer versuchen kann ist bei einem Tourenanbieter ein Fahrzeug zu bekommen (bspw. Leopard Tours). Die sind dann aber natürlich nicht mit Dachzelt etc. ausgerüstet.
Wir haben damals für unsere Bekannten in Nairobi gemietet (Auto wurde nach Arusha gebracht). Der Vermieter ist aber nicht zu empfehlen...
Viel Spass beim Planen!
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Ich persönlich würde im Juni/Juli Ndutu streichen. Erfahrungsgemäss hat es zu der Zeit nur wenige Tiere. Lieber mehr Zeit im Tarangire einplanen oder gleich eine Rundreise machen und den Lake Natron einbauen.
Wir sind vor einem Jahr folgende Strecke gefahren: Arusha-Lake Manyara-Lake Natron-Wasso-Ndutu-Ngorongoro-Lake Eyasi-Tarangire-Arusha. Die Strecke war eigentlich gut zu befahren. Einzig bei den Haarnadelkurven den Grabenbruch hoch von Lake Natron stieg der Puls etwas an.
Als Vermieter empfehlen kann ich Shaw Safaris: http://www.shawsafaris.com/
Die Land Rovers sind gut gewartet und vollständig ausgerüstet (inkl. Bodenzelte, Kühlschrank etc). Kostenpunkt $250 pro Tag. Sind wohl gleich gut ausgerüstet wie die Fahrzeuge in Namibia.
Im aktuellen Overland Journal wurde Shaw Safaris vorgestellt. Leider kann man den Artikel nicht online abrufen. Kann ihn aber als PDF zustellen, falls gewünscht.
Robert
Wir sind vor einem Jahr folgende Strecke gefahren: Arusha-Lake Manyara-Lake Natron-Wasso-Ndutu-Ngorongoro-Lake Eyasi-Tarangire-Arusha. Die Strecke war eigentlich gut zu befahren. Einzig bei den Haarnadelkurven den Grabenbruch hoch von Lake Natron stieg der Puls etwas an.
Als Vermieter empfehlen kann ich Shaw Safaris: http://www.shawsafaris.com/
Die Land Rovers sind gut gewartet und vollständig ausgerüstet (inkl. Bodenzelte, Kühlschrank etc). Kostenpunkt $250 pro Tag. Sind wohl gleich gut ausgerüstet wie die Fahrzeuge in Namibia.
Im aktuellen Overland Journal wurde Shaw Safaris vorgestellt. Leider kann man den Artikel nicht online abrufen. Kann ihn aber als PDF zustellen, falls gewünscht.
Robert
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
@Petra77: Vielen Dank für Deine ausführlichen Tips!
Wir haben 3 Wochen Urlaub, aber das Budget ist eben nicht nach oben offen, sonst würden wir gerne länger bleiben! Aktuell haben wir 10 Tage geplant und kommen etwa auf 3500 Euro total. Da meine Freundin nicht campen möchte, sind wir auf die Lodges angewiesen, und die machen eben den größten Posten aus.
Vielleicht planen wir dann einen Abstecher zum Lake Natron statt Ndutu als Zwischenziel ein und einen Tag länger im Tarangire.
Warum ist denn die Kraterabfahrt so spektakulär? Wir haben relativ wenig Offroad-Erfahrung (Fraser Island haben wir unbeschadet hinter uns gebracht, und im März machen wir noch einmal einen kleinen Offroad-Trip in Bayern 'zur Übung').
Wo kann man den einen Ranger engagieren, der uns vielleicht die Migration zeigen kann?
@mzungudaudi: Einen Fahrer wollen wir gar nicht. Wahrscheinlich kann man es nicht vergleichen, aber in Namibia/Botsuana fand ich die geführten Game Drives schrecklich. Außerdem möchte meine Freundin nicht immer hinten sitzen... Vielleicht ist man ja etwas flexibler alleine.
Viele Grüße, Andi
Wir haben 3 Wochen Urlaub, aber das Budget ist eben nicht nach oben offen, sonst würden wir gerne länger bleiben! Aktuell haben wir 10 Tage geplant und kommen etwa auf 3500 Euro total. Da meine Freundin nicht campen möchte, sind wir auf die Lodges angewiesen, und die machen eben den größten Posten aus.
Vielleicht planen wir dann einen Abstecher zum Lake Natron statt Ndutu als Zwischenziel ein und einen Tag länger im Tarangire.
Warum ist denn die Kraterabfahrt so spektakulär? Wir haben relativ wenig Offroad-Erfahrung (Fraser Island haben wir unbeschadet hinter uns gebracht, und im März machen wir noch einmal einen kleinen Offroad-Trip in Bayern 'zur Übung').
Wo kann man den einen Ranger engagieren, der uns vielleicht die Migration zeigen kann?
@mzungudaudi: Einen Fahrer wollen wir gar nicht. Wahrscheinlich kann man es nicht vergleichen, aber in Namibia/Botsuana fand ich die geführten Game Drives schrecklich. Außerdem möchte meine Freundin nicht immer hinten sitzen... Vielleicht ist man ja etwas flexibler alleine.
Viele Grüße, Andi
-
christian aus Freiburg
- Beiträge: 262
- Registriert: Fr 28. Mär 2008, 16:50
- Wohnort: Freiburg
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Hallo!
Ich war mit dem Auto seinerzeit im Juni am Grumeti. Die meisten Tiere
hatten den Fluß bereits überquert und waren damit in der Jagdkonzession die jetzt einem reichen Amerikaner gehört.
Die beste Zeit die Migration in der Serengeti zu beobachten ist der Februar.
Zirka ab Dezember sind die Tiere von Kenia kommend wieder in der Serengeti.
Das Ihr nicht campen möchtet ist schade, denn dieses ist das beste Erlebnis. Innerhalb der Parks sind die sogenannten private Sites dafür hervoragend geeignet. Vielleicht kannst Du deine Freundin ja noch umstimmen.
Ps: 2006 kostete der Landy 80 Dollar pro Tag
Christian
Ich war mit dem Auto seinerzeit im Juni am Grumeti. Die meisten Tiere
hatten den Fluß bereits überquert und waren damit in der Jagdkonzession die jetzt einem reichen Amerikaner gehört.
Die beste Zeit die Migration in der Serengeti zu beobachten ist der Februar.
Zirka ab Dezember sind die Tiere von Kenia kommend wieder in der Serengeti.
Das Ihr nicht campen möchtet ist schade, denn dieses ist das beste Erlebnis. Innerhalb der Parks sind die sogenannten private Sites dafür hervoragend geeignet. Vielleicht kannst Du deine Freundin ja noch umstimmen.
Ps: 2006 kostete der Landy 80 Dollar pro Tag
Christian
Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
3500 Euro total (ohne Flug für 2 Personen?) mit Lodges für 10 Tage in einem Park dürfte ev. etwas knapp werden meiner Meinung nach. Die Parkfees alleine kosteten bis 2009 (jetzt teurer meines Wissens) 200US$ pro Tag für 2 Personen, 1 foreign registered car und Übernachtung auf dem Campingplatz. Die Kraterfahrt kostet noch einmal rund 300US$ extra. Vielleicht kostet aber das tanzanische Auto weniger. Und ihr bezahlt keine Übernachtungsgebühr, wenn ihr in der Lodge seid? Dann kommt, Benzin (rechnet mit europäischen Spritpreisen), Automiete, Lebensmittel (sind im Shoprite eingekauft auch so teuer wie bei uns)... Uns hat euer Budget mit unserem eigenen Auto, das wir vor Ort hatten und Übernachtung auf dem Camping knapp gereicht.Farner hat geschrieben:@Petra77: Vielen Dank für Deine ausführlichen Tips!
Wir haben 3 Wochen Urlaub, aber das Budget ist eben nicht nach oben offen, sonst würden wir gerne länger bleiben! Aktuell haben wir 10 Tage geplant und kommen etwa auf 3500 Euro total. Da meine Freundin nicht campen möchte, sind wir auf die Lodges angewiesen, und die machen eben den größten Posten aus.
Vielleicht planen wir dann einen Abstecher zum Lake Natron statt Ndutu als Zwischenziel ein und einen Tag länger im Tarangire.
Warum ist denn die Kraterabfahrt so spektakulär? Wir haben relativ wenig Offroad-Erfahrung (Fraser Island haben wir unbeschadet hinter uns gebracht, und im März machen wir noch einmal einen kleinen Offroad-Trip in Bayern 'zur Übung').
Wo kann man den einen Ranger engagieren, der uns vielleicht die Migration zeigen kann?
@mzungudaudi: Einen Fahrer wollen wir gar nicht. Wahrscheinlich kann man es nicht vergleichen, aber in Namibia/Botsuana fand ich die geführten Game Drives schrecklich. Außerdem möchte meine Freundin nicht immer hinten sitzen... Vielleicht ist man ja etwas flexibler alleine.
Viele Grüße, Andi
Geführte Touren sind oft billiger, als das Selbstfahrererlebnis. Das ist in Tanzania einfach eine Tatsache...
Wir sind auch überzeugte Selbstfahrer und haben damals auch unsere Bekannten nur als Selbstfahrer mit uns mitgenommen. Dennoch würde ich eine Reise mit Fahrer in Tanzania selbst für uns nicht ausschliessen. Die Qualität der Fahrer ist in Tanzania höher als wir das im südlichen Afrika erlebt haben. Die Fahrer können einem durchaus sehr viel vermitteln über Land, Leute und Wildlife (hätte ev. noch die Adresse eines tollen Drivers, den wir kennengelernt haben). In Tanzania ist das Miteinander von Tourismusfahrer und Selbstfahrer sehr angenehm (im Gegensatz bspw. zu Kenia, wo viele Stadtjungs mit den Toyotabussen durch die Parks preschen und keine Ahnung von Flora und Fauna haben...). Also schliesst das nicht kategorisch aus. Gerade wenn man die Parks nicht kennt. Das Ngorongoro-Serengeti Gebiet ist RIESIG. Wenn man nicht weiss, wo die Tiere sind, hat man oft Leerlauftage, bis man eine anständige Gruppe Wild vor die Augen bekommt. Da lohnt sich der Fahrer, der weiss, wo er hin muss, rasch (die Ticketverkäufer an den Hauptgates haben erfahrungsgemäss oft keinen Dunst, wo man hin fahren sollte). Und damit deine Freundin nicht immer hinten sitzen muss, kannst ja du auch mal auf die Rückbank
Bearbeite deine Freundin noch etwas, was das campen anbelangt. Erstens könnt ihr Geld sparen. Und zweitens macht das Camperlebnis Afrika doch erst zu dem, was es ist. Mich würdest du in einem Park nie in eine Lodge bringen! Auf dem Camping ist man der Natur einfach deutlich näher. Auch wenn das halt bedeutet, dass man mal kalt oder gar nicht duschen kann. Wenn ihr wirklich in die Lodges fahren wollt, dann spart euch aber wenigstens das Dachzelt und Co. Das macht auch die Automiete wieder billiger (und es gibt wieder andere Optionen als Fortes).
Punkto Ranger: Den könnt ihr, wenn ihr in die Loge fahrt sicher da buchen (wohl teurer). Wir sind einfach am Vorabend auf einen Rangerposten gefahren (in unserem Fall auf den Posten bei Lobo, welcher auch das North Gate der Serengeti ist - funktioniert vielleicht nur bei den Aussenposten?) und haben für eine Begleitung für den folgenden Tag gefragt um die Gnus zu sehen. Es wurde schnell jemand gefunden, der dann am folgenden Tag auch pünktlich bereit stand.
Zur Kraterabfahrt: Spektakulär ist das Fahrerlebnis nicht. Aber eindrücklich. Die Strasse ist OK. Aber es ist halt ziemlich steil und hat einige scharfen Kurven drin. Geschwindigkeit anpassen und Motorbremse rein. Dann ist das ganz problemlos.
Noch was zum Thema offroad: Im Ngorongoro-Serengeti-Gebiet kommt man wirklich ohne 4x4 durch, solange man sich auf den Hauptrouten bewegt und die Wege trocken sind (sollte ab Juni eigentlich OK sein). Dreht halt einfach lieber um, wenn ein Weg schlecht werden sollte. Wo ich eher das Problem sehe, ist, wenn man sich in abgelegenen Gebieten bewegt (nicht überall kommt regelmässig ein Auto durch) und dann eine Panne hat. Wer sich dann nicht selber helfen kann sitzt in der Sch... Die Handyabdeckung ist zwar gut. Aber nicht flächendeckend. Und loslaufen zur nächsten Lodge geht bekanntlich schlecht
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mzungudaudi
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
@Petra77:
3500 € für 10 Tage sind durchaus realistisch mit einem tansanischen fahrzeug. Mit einer pauschaltour bei einschlägigen Reiseveranstaltern kann man das ganze sogar für um die 2000 - 2500 € machen!
gruß
daudi
3500 € für 10 Tage sind durchaus realistisch mit einem tansanischen fahrzeug. Mit einer pauschaltour bei einschlägigen Reiseveranstaltern kann man das ganze sogar für um die 2000 - 2500 € machen!
gruß
daudi
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www.davidheidler.de
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Auch wenn du in der Lodge übernachtest? Pro Person und Tag zahlst du 50US$ pro Person für den Parkeintritt. Dann die Automiete 150US$. Macht bereits 250US$. Hinzu kommen Übernachtungskosten, die doch bestimmt auch 50US$ pro Person und Nacht betragen in einer Lodge (denke eher mehr?). Sind wir bereits bei 350US$ pro Tag. Fehlen tun noch Parkgebühren für das Auto, die Kraterabfahrt, Sprit und Verpflegung und wohl auch die nicht ganz günstigen Übernachtungen in Arusha etc. (kommt natürlich auch auf die Ansprüche an). Dazu wird man sich ja sicher noch das eine oder andere gönnen.mzungudaudi hat geschrieben:@Petra77:
3500 € für 10 Tage sind durchaus realistisch mit einem tansanischen fahrzeug. Mit einer pauschaltour bei einschlägigen Reiseveranstaltern kann man das ganze sogar für um die 2000 - 2500 € machen!
gruß
daudi
Es mag sich als Selbstfahrer aufgehen mit 3500EUR/4600US$ in 14 Tagen (davon 10 Tage im Park). Aber eben: In meinen Augen knapp. Aber ich akzeptiere natürlich die Einschätzung des Experten vor Ort
Das die geführte Pauschaltour billiger ist, ist mir bewusst.
-
mzungudaudi
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
Sorry mein Fehler - ich rechnete mit pro person!Petra77 hat geschrieben:
Auch wenn du in der Lodge übernachtest? Pro Person und Tag zahlst du 50US$ pro Person für den Parkeintritt. Dann die Automiete 150US$. Macht bereits 250US$. Hinzu kommen Übernachtungskosten, die doch bestimmt auch 50US$ pro Person und Nacht betragen in einer Lodge (denke eher mehr?). Sind wir bereits bei 350US$ pro Tag. Fehlen tun noch Parkgebühren für das Auto, die Kraterabfahrt, Sprit und Verpflegung und wohl auch die nicht ganz günstigen Übernachtungen in Arusha etc. (kommt natürlich auch auf die Ansprüche an). Dazu wird man sich ja sicher noch das eine oder andere gönnen.
Es mag sich als Selbstfahrer aufgehen mit 3500EUR/4600US$ in 14 Tagen (davon 10 Tage im Park). Aber eben: In meinen Augen knapp. Aber ich akzeptiere natürlich die Einschätzung des Experten vor Ort
Das die geführte Pauschaltour billiger ist, ist mir bewusst.
für beide 3500 bzw 4000 sind knapp machbar - natürlich nicht 6 Sterne, sondern einfach die etwas günstigeren Lodges.
@Threadsteller: Bedenkt auch, wenn ihr eine pauschaltour bucht, zahlt man nicht so viel für die Übernachtungen - als Privatperson zahlt man immer mehr!
Lg
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Re: Selbstfahrerreise in Nord-Tansania
@mzungudaudi
Also mit Jackpotsafaris bin ich auch mal in die Serengeti gefahren, auf dem Rueckweg kamen wir ans laufende Seronera revier, da wolllte der Fahrer 24 Stunden warten bis das wenige Wasser weg war, somit bin ich den Landcrusier easy durchgefahren und wir haben unseren Flug nicht verpasst
Gruss
Joerg
Also mit Jackpotsafaris bin ich auch mal in die Serengeti gefahren, auf dem Rueckweg kamen wir ans laufende Seronera revier, da wolllte der Fahrer 24 Stunden warten bis das wenige Wasser weg war, somit bin ich den Landcrusier easy durchgefahren und wir haben unseren Flug nicht verpasst
Gruss
Joerg




