Gepard und Hyäne in Nordafrika?

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ursula
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was schleicht da rum?

Beitrag von ursula »

hallo Koen

schön, wieder mal was von dir zu lesen!

In überraschend grünen Wadis haben wir im Gilf Kebir einige frische Waddanspuren gesehen.

Aber auch noch Pfoten - wer schleicht da neben oder hinter dem Mähnenschaf rum?

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Grüsse
Ursula
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Peter D
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Peter D »

Hallo Ursula,

Off topic on.
Hab grad in deinem alten Posting - die Trekkingtour Douz-See-Bir Aquine - gestöbert.
Das hast du den Track reingestellt, der sich allerdings nicht mehr aktivieren läßt.
Wäre das okay wenn du den für mich neu beleben könntest ? :-)

Tüftle grad an brauchbaren Brunnen, und da dein Track an denen dort vorbeiführt, kann ich dann diese Standorte präzisieren.
Off topic out.

Trekkinggruß
Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
ursula
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von ursula »

hallo Off-Topic-Peter
du hast PN
Grüsse
Ursula
ursula
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Re: was schleicht da rum?

Beitrag von ursula »

und wieder zurück zu meiner ursprünglichen Frage 8) an Koen
ursula hat geschrieben:
Sa 18. Feb 2012, 18:02
hallo Koen

schön, wieder mal was von dir zu lesen!

In überraschend grünen Wadis haben wir im Gilf Kebir einige frische Waddanspuren gesehen.

Aber auch noch Pfoten - wer schleicht da neben oder hinter dem Mähnenschaf rum?
koendesmet
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von koendesmet »

liebe ursula,

zu gross fuer fuchs aber ziemlich klein fuer schakal : also ein kleiner schakal ! sicherlich keine katze oder wuestenluchs....
koen
koendesmet
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von koendesmet »

peter,
wass du da in niger gehort habt, waren gefleckte hyenas: drei mal so gross als die nordafrikanische gestreifte art, wie im bild.
die sind auch immer in gruppen and essen auch lebendige tiere (und ganz selten auch menschen).
ich wuerde da auch mich im auto setzen wenn die da so neben an kommen !!

koen
Kuno
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Kuno »

@ Koen; ist die Hyaene, wleche ich weiter oben ausgestopft gezeigt habe in Nordafrika eigentlich immer noch haeufig anzutreffen oder hat man diese Art mittlerweile auch schon bald ausgerottet?
koendesmet
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von koendesmet »

die hyena hat einen richtigen "come back" gemacht: vor 30 jahren gab es nurvereinzelde individuen mehr, jetzt finden wir ueberall wieder fahrten !
auch im grossen sueden, wie im hoggar und tassili gibt es sie wieder und auch fuer lybien, wo alle andere tiere gewildert werden, findet man im you-tube regelmassig bilder von getotete hyenen.
in marokko gibt es auch wider viele beobachtungen. vor allen im sueden wo die am strand nach tote fische suchen.

nur fuer egypt haben wir keine angaben dass die art jetzt wieder haufiger ist !

koen
Wuiderer
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Wuiderer »

Jetzt muss ich das Thema noch einmal ausgraben, ich bin bald auf dem Weg nach Marokko und bin sehr an der Tierwelt interessiert. Dass es Wüstenfüchsen in Marokko gibt war mir ja bekannt, aber habe jetzt des Öfteren gelesen, dass Hyänen wohl tatsächlich noch in der freien Wildbahn in Marokko anzutreffen sind... hat jemand von euch eine solche Begegnung gemacht? Wo sieht man die Hyänen wohl am ehesten?

Gruß Clemens
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Peter D
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Peter D »

Hallo Koen,

stimmt es das die Sahel-Hyänen wenn sie - ab 8-10 Stück an der Zahl vorausgesetzt - einen Menschen angreifen, dann das Geheul kurz vor dem Angriff schlagartig beenden und es kurze Zeit ganz still wird ?

Mir haben das Einheimische in Timbuktu glaubhaft machen wollen, oder hab die sich einen Spaß mit mir gemacht ?

lg Peter
Der Mut des Wassertropfens besteht darin, dass er es wagt, in die Wüste zu fallen
Barbara4x4
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Re: Gepard und Hyäne in Nordafrika?

Beitrag von Barbara4x4 »

Hallo Clemens,

Gesehen habe ich Hyänen nicht, aber eindeutig gehört - vor 25 Jahren bei Foum el Rjam im Raum Mhamid. Heute ist dort ein ständig besetzter Militärposten. Hyänen ade.

Im Raum Goulimin/TanTan soll es Hyänen geben. Und die marokkanische Hyäne ist sehr gefährlich, da sie den Menschen regelrecht einlullt, mittels eines speziellen Duftes, wenn ich mich recht entsinne. Sie macht ihn willenlos bevor sie ihn killt, im Alleingang. Sagte jedenfalls mein Informant vor mehr als 20 Jahren, eines dieser netten Gespräche auf der Fähre. Er war Hyänen begegnet und sprach gerne ausführlich darüber :mrgreen:

Den plötzlichen Stop nach dem Geheul der Gruppe habe ich auch so erlebt Nach kurzer Pause begann dann dieses menschlich anmutende Gelächter.

Außer dem Schakal gibt es auch den Goldwolf in Marokko, die beiden werden oft verwechselt. Und wollen nicht mit meinem Hund spielen :lol: Gelegentlich gesehen, Hoher Atlas, Sahara, u.a. Raum TanTan.

https://biomeecology.com/research/2016/ ... en-wolves/

Viele Grüße
Barbara
Birgitt
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Wiederansiedlung | Nordwestafrikanische Geparde für Arabien

Beitrag von Birgitt »

Heute leben nur noch wenige Tausend Geparde (Acinonyx jubatus) auf einem Gebiet, das maximal ein Zehntel der früheren Verbreitung entspricht. In Asien überlebten ganz wenige der Raubkatzen in den entlegenen Wüsten im Iran. Nun weckt der Fund von sieben mumifizierten Exemplaren in einer Höhle in der Nähe der Stadt Arar im Norden Saudi-Arabiens die Hoffnung, dass die Art auch auf der Arabischen Halbinsel wieder heimisch werden könnte. Als der Biologe Ahmed Al Boug und sein Team vom National Centre for Wildlife, Riyadh, die Mumien und Skelette genetisch untersuchten, erlebten sie nämlich eine Überraschung: Zwei der sieben Mumien ähnelten am stärksten der nordwestafrikanischen Unterart Acinonyx jubatus hecki. Da früher auch Vertreter der nordwestafrikanischen Unterart hier gelebt haben, könnten nun Nachfahren dieser Geparden in Arabien ausgewildert werden. Bis Geparde jedoch erneut die Trockengebiete Arabiens durchstreifen werden, ist es allerdings noch ein sehr langer Weg ...

Wie kam es zu mumifizierten Geparden in Arabien?
16.01.2026 - spektrum

Mummified cave cheetahs inform rewilding actions in Saudi Arabia
15.01.2026 - Communications Earth & Environment, doi.org/10.1038/s43247-025-03021-6

Gruß
Birgitt
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