DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Moderator: Moderatoren
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
So schwierig ist es hier "im Ländle" nicht: Wir haben (Ende März) nur 1 "Kreuz" zu vergeben 
-
Hans Frommelt
- Beiträge: 202
- Registriert: So 29. Mär 2009, 11:58
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Ich bin erstaunt darüber, dass nur einer eine Pro-Desertec-Position einnimmt und alle anderer im Desertec nichts sinnvolles sehen! Hans
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Hallo Hans,
das erstaunt mich nun wiederum nicht:
Wenn ich mit ja oder nein abstimmen müsste, würde ich es nicht können, weil ein jein nicht zur Abstimmung steht.
1. Aus ökologischer Sicht ist es fast unbestritten völlig blödsinnig, unseren Strom in Afrika zu produzieren, aus politisch-ökonomischer (volkswirtschaftlicher) Sicht VIELLEICHT nicht.
2. Und das kann ich nur an dem Beispiel Hassi R'Mel festmachen, da ich nur die Situation in Algerien (und im Oman/VAE) etwas kenne - in den anderen "Wüstenstaaten" leider nicht:
Wenn die 150 MW el. in Hassi R'Mel fertig sein sollten und auch noch funktionieren, ersetzen sie (zuerst einmal) 150 MW anderen Strom (für Ghardaia, Laghouat, aber vor allem für die ÖL-Gas-Industrieanlagen in Hassi R'Mel selbst).
Dieser wird aktuell durch Öl-Kondes.-Kraftwerke mit einem el. Wirkungsgrad von ca. 25-30% erzeugt.
Das neue Gaskraftwerk (GuD -Gas und Dampf) würde Strom mit einem Wirkungsgrad von 50-60% erzeugen und der Dampfteil der Anlage sogar noch (etwas) solar angetrieben.
Bisher wird Gas (zum Teil) mit einem enormen Energieaufwand verflüssigt, um es z.B. nach Rotterdam zu karren wo es in die europ. Gasnetze eingespeist wird (politisch-ökonomische Gründe). Die bei der Verdampfung wieder freiwerdende Energie wird zum Teil zwar zur Kühlung benutzt, aber so viele Tulpen können wir gar nicht brauchen, dass sich das insgesamt energetisch lohnen würde.
Mit der neuen Anlage werden jetzt 600 MW Ölenergie frei, die ohne großen Aufwand verkauft werden können und das mit einem Aufwand von nur 300 MW Gas (bzw. noch weniger, je nach dem wie viel Sonne scheint).
Diese Effizienzsteigerung um weit mehr als 100% ist volkswirtschaftlich und energetisch kaum zu toppen!
In der Schweiz z.B. sind die Atomstromer schon froh, wenn sie 1-2% mehr Strom aus ihren (alten) Atommühlen 'rausquetchen!
So lange "desertec" "nur" der Energieeffizienzsteigerung vor Ort hilft, und das wird zuerst 'mal faktisch so sein, habe ich nichts dagegen, auch gegen ein wenig hin UND her schieben von Strom durchs Mittelmeer habe ich nichts - kriminell wird die Operation erst dann, wenn das DII politisch bei uns in das "so tolle Energiekonzept 2050" konkret eingebaut würde.
Gruß
Ferdi
P.S. an Kuno:
In dem Link, den ich zuvor eingestellt hatte, war nichts fettrot geschrieben und somit unleserlich - das Ding steht bereits:*
"All the major systems have already been tested, including the turbines, regulation stations, gas measurement equipment and high-voltage systems. The power plant is expected to be completed soon..."
Stand 24. September 2010
Quelle: Hersteller
http://www.teyma.com.es/corp/web/en/not ... 00924.html
* 19.10.2010: "Président-Directeur Général of Sonatrach, M. Noureddine Cherouati who stated that the project has already reached a total 98.45% of the whole completion, which means the plant will be completed at the beginning of 2011."
Quelle: Hersteller
http://www.teyma.com.es/corp/web/en/not ... 019_2.html
das erstaunt mich nun wiederum nicht:
Wenn ich mit ja oder nein abstimmen müsste, würde ich es nicht können, weil ein jein nicht zur Abstimmung steht.
1. Aus ökologischer Sicht ist es fast unbestritten völlig blödsinnig, unseren Strom in Afrika zu produzieren, aus politisch-ökonomischer (volkswirtschaftlicher) Sicht VIELLEICHT nicht.
2. Und das kann ich nur an dem Beispiel Hassi R'Mel festmachen, da ich nur die Situation in Algerien (und im Oman/VAE) etwas kenne - in den anderen "Wüstenstaaten" leider nicht:
Wenn die 150 MW el. in Hassi R'Mel fertig sein sollten und auch noch funktionieren, ersetzen sie (zuerst einmal) 150 MW anderen Strom (für Ghardaia, Laghouat, aber vor allem für die ÖL-Gas-Industrieanlagen in Hassi R'Mel selbst).
Dieser wird aktuell durch Öl-Kondes.-Kraftwerke mit einem el. Wirkungsgrad von ca. 25-30% erzeugt.
Das neue Gaskraftwerk (GuD -Gas und Dampf) würde Strom mit einem Wirkungsgrad von 50-60% erzeugen und der Dampfteil der Anlage sogar noch (etwas) solar angetrieben.
Bisher wird Gas (zum Teil) mit einem enormen Energieaufwand verflüssigt, um es z.B. nach Rotterdam zu karren wo es in die europ. Gasnetze eingespeist wird (politisch-ökonomische Gründe). Die bei der Verdampfung wieder freiwerdende Energie wird zum Teil zwar zur Kühlung benutzt, aber so viele Tulpen können wir gar nicht brauchen, dass sich das insgesamt energetisch lohnen würde.
Mit der neuen Anlage werden jetzt 600 MW Ölenergie frei, die ohne großen Aufwand verkauft werden können und das mit einem Aufwand von nur 300 MW Gas (bzw. noch weniger, je nach dem wie viel Sonne scheint).
Diese Effizienzsteigerung um weit mehr als 100% ist volkswirtschaftlich und energetisch kaum zu toppen!
In der Schweiz z.B. sind die Atomstromer schon froh, wenn sie 1-2% mehr Strom aus ihren (alten) Atommühlen 'rausquetchen!
So lange "desertec" "nur" der Energieeffizienzsteigerung vor Ort hilft, und das wird zuerst 'mal faktisch so sein, habe ich nichts dagegen, auch gegen ein wenig hin UND her schieben von Strom durchs Mittelmeer habe ich nichts - kriminell wird die Operation erst dann, wenn das DII politisch bei uns in das "so tolle Energiekonzept 2050" konkret eingebaut würde.
Gruß
Ferdi
P.S. an Kuno:
In dem Link, den ich zuvor eingestellt hatte, war nichts fettrot geschrieben und somit unleserlich - das Ding steht bereits:*
"All the major systems have already been tested, including the turbines, regulation stations, gas measurement equipment and high-voltage systems. The power plant is expected to be completed soon..."
Stand 24. September 2010
Quelle: Hersteller
http://www.teyma.com.es/corp/web/en/not ... 00924.html
* 19.10.2010: "Président-Directeur Général of Sonatrach, M. Noureddine Cherouati who stated that the project has already reached a total 98.45% of the whole completion, which means the plant will be completed at the beginning of 2011."
Quelle: Hersteller
http://www.teyma.com.es/corp/web/en/not ... 019_2.html
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35257
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Unruhen in Ägypten
Desertec soll Nordafrika stabilisieren
04.02.2011 - FTD
Die Aufstände in Ägypten und Tunesien spielen den Kritikern des Wüstenstromprojekts in die Hände. Doch die Planer der Energieinitiative geben sich zuversichtlich: Die Solar- und Windkraftwerke sollen den Ländern den ersehnten wirtschaftlichen Fortschritt bringen ... mehr
Gruß
Birgitt
Desertec soll Nordafrika stabilisieren
04.02.2011 - FTD
Die Aufstände in Ägypten und Tunesien spielen den Kritikern des Wüstenstromprojekts in die Hände. Doch die Planer der Energieinitiative geben sich zuversichtlich: Die Solar- und Windkraftwerke sollen den Ländern den ersehnten wirtschaftlichen Fortschritt bringen ... mehr
Gruß
Birgitt
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Ich fange an zu kapieren; das ganze ist als ein immenses Hilfsprojekt angedachtBirgitt hat geschrieben:Desertec soll Nordafrika stabilisieren
-
Birgitt
- Moderator
- Beiträge: 35257
- Registriert: Di 2. Aug 2005, 22:52
- Wohnort: NRW / Südl. Rheinland
- Kontaktdaten:
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Desertec-Projekt startet in Marokko
Ab 2015 soll Wüstenstrom nach Europa fließen
10.02.2011 - tagesspiegel
Berlin - Die Initiatoren des Wüstenstromprojektes Desertec haben konkrete Planungen für ein erstes Referenzprojekt begonnen. Die Bauarbeiten und Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung für ein Solarkraftwerk in Marokko sollen 2013 ausgeschrieben werden. Das teilte die Desertec Industrial Initiative (DII) am Donnerstagabend in Berlin mit. 2015 oder 2016, spätestens also in gut fünf Jahren, solle erstmals mit Sonnenkraft erzeugter Strom von Nordafrika nach Spanien in die EU transportiert werden ... mehr
Gruß
Birgitt
Ab 2015 soll Wüstenstrom nach Europa fließen
10.02.2011 - tagesspiegel
Berlin - Die Initiatoren des Wüstenstromprojektes Desertec haben konkrete Planungen für ein erstes Referenzprojekt begonnen. Die Bauarbeiten und Möglichkeiten der finanziellen Beteiligung für ein Solarkraftwerk in Marokko sollen 2013 ausgeschrieben werden. Das teilte die Desertec Industrial Initiative (DII) am Donnerstagabend in Berlin mit. 2015 oder 2016, spätestens also in gut fünf Jahren, solle erstmals mit Sonnenkraft erzeugter Strom von Nordafrika nach Spanien in die EU transportiert werden ... mehr
Gruß
Birgitt
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Liebe Sonnenhungrige,
Stromlastmanagement auf französische Art
aus: http://www.fesa.de/fileadmin/user_uploa ... 11-web.pdf
Gruß
Ferdi
Stromlastmanagement auf französische Art
aus: http://www.fesa.de/fileadmin/user_uploa ... 11-web.pdf
Gruß
Ferdi
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Hallo,
das Thema hier dürfte sich für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte auch erledigt haben, nachdem die 40 Jahre alten politischen Strukturen dort so nach und nach zerbrechen.
Völlig ungewiss, wer dort dann das Sagen haben wird und wie wohlgesonnen man den Europäern sein wird.
Wenn die Leute vor Ort etwas vom Kuchen der Öleinnahmen haben wollen, werden wir deren Sonnenenergie auch nicht umsonst bekommen.
Gibts zur Zeit schon Äußerungen von den Desertec-Planern?
Französischer Atomstrom mit Uran aus dem Niger wird langfristig auch nicht die Lösung bringen.........
Michael
das Thema hier dürfte sich für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte auch erledigt haben, nachdem die 40 Jahre alten politischen Strukturen dort so nach und nach zerbrechen.
Völlig ungewiss, wer dort dann das Sagen haben wird und wie wohlgesonnen man den Europäern sein wird.
Wenn die Leute vor Ort etwas vom Kuchen der Öleinnahmen haben wollen, werden wir deren Sonnenenergie auch nicht umsonst bekommen.
Gibts zur Zeit schon Äußerungen von den Desertec-Planern?
Französischer Atomstrom mit Uran aus dem Niger wird langfristig auch nicht die Lösung bringen.........
Michael
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Bei Desertec herrscht momentan eher eine "Jetzt erst recht!"-Stimmung.wuefu hat geschrieben:Hallo,
das Thema hier dürfte sich für die nächsten Jahre oder Jahrzehnte auch erledigt haben (...)
Gibts zur Zeit schon Äußerungen von den Desertec-Planern?
Desertec soll Nordafrika stabilisieren
Erneuerbare Energien als Perspektive für den Maghreb
Grüsse
Tom
-
Kuno
- Beiträge: 9586
- Registriert: Mi 3. Mai 2006, 10:21
- Wohnort: Dort wo andere Ferien machen.
- Kontaktdaten:
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Hi Tom; der von dir zitierte Artikel ist jetzt aber auch schon 3 Wochen alt. Da hat die Welt noch etwas anders ausgesehentomduly hat geschrieben:Bei Desertec herrscht momentan eher eine "Jetzt erst recht!"-Stimmung.
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Hallo,Kuno hat geschrieben:Hi Tom; der von dir zitierte Artikel ist jetzt aber auch schon 3 Wochen alt. Da hat die Welt noch etwas anders ausgesehen
der zweite verlinkte Artikel von Heise/Telepolis ist von gestern, 23.2.
Grüsse
Tom
-
Alexander
- Administrator
- Beiträge: 24253
- Registriert: Sa 30. Jul 2005, 19:12
- Wohnort: Dubai/Vereinigte Arabische Emirate
- Kontaktdaten:
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Gegendarstellung zum Desertec-Projekt
Auf der Sonnenseite erschien am 03. Februar 2011 der Artikel "Deutsch-marokkanische Kooperation - grüne Energie wird blutrot"
Darin heißt es: „Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Deutschland in Zukunft vermeintlich saubere Energien aus Marokko beziehen wird. Beispielsweise im Rahmen der Desertec-Initiative aus solarthermischen Kraftwerken, die unter anderem in der von dem Königreich besetzten Westsahara errichtet werden sollen.“
Dazu erklärt die Desertec Industrieinitiative(Dii): "Die Dii wird KEIN Kraftwerk (weder Wind- noch Solar) in der Westsahara planen oder errichten. Bei der Auswahl von potenziellen Standorten für Referenzprojekte im Rahmen von Desertec wird die Desertec Industrieinitiative grundsätzlich auch politische, kulturelle und ökologische Aspekte sorgfältig berücksichtigen."
Quelle: Sonnenseite
Grüsse
Alexander
Auf der Sonnenseite erschien am 03. Februar 2011 der Artikel "Deutsch-marokkanische Kooperation - grüne Energie wird blutrot"
Darin heißt es: „Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass Deutschland in Zukunft vermeintlich saubere Energien aus Marokko beziehen wird. Beispielsweise im Rahmen der Desertec-Initiative aus solarthermischen Kraftwerken, die unter anderem in der von dem Königreich besetzten Westsahara errichtet werden sollen.“
Dazu erklärt die Desertec Industrieinitiative(Dii): "Die Dii wird KEIN Kraftwerk (weder Wind- noch Solar) in der Westsahara planen oder errichten. Bei der Auswahl von potenziellen Standorten für Referenzprojekte im Rahmen von Desertec wird die Desertec Industrieinitiative grundsätzlich auch politische, kulturelle und ökologische Aspekte sorgfältig berücksichtigen."
Quelle: Sonnenseite
Grüsse
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
· · · Wüstenschiff-Veranstaltungsübersicht 2026 —> Alle Reise-Events auf einen Blick - Check it out !!!
· · · · · Werde Wüstenschiff-Werbepartner —> Firmen, die Wüstenschiff-Aktionen in Afrika unterstützen
· · · · · · · Geschlossene Gruppen —> Die neue Wüstenschiff-Funktion
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Zur Erinnerung zitiere ich mich 'mal selbst:
"Ein politischer Tsunami möge dieses (Atom-)Pack wegspülen".
Morgen wäre eine gute Gelegenheit.
Strahlende Grüße
Ferdi
In einem Leserbrief hier im Freiburger Käs'blätte stand letztens der Satz:ferdi hat geschrieben:So schwierig ist es hier "im Ländle" nicht: Wir haben (Ende März) nur 1 "Kreuz" zu vergeben
"Ein politischer Tsunami möge dieses (Atom-)Pack wegspülen".
Morgen wäre eine gute Gelegenheit.
Strahlende Grüße
Ferdi
EnBW Eigner abwählen! RWE, E.on, areva und Öttinger auch.
Trübes Wetter heute hier.
Damit dieses Thema unter die TOP 30 kommt, fehlen noch ca. 5.000 Klicks, aber wenn man/frau den New York Times Artikel von letzter Woche liest, spielt das DII wohl in anderen blendenden "Foren" eine große Rolle: www.nytimes.com/2011/03/14/business/global/14green.html
Nichts wie abwählen - heute stehen leider "nur" die künftigen EnBW-Eigner zur Wahl.
Ferdi
NYTimes v. 14.März 2011:
"Dii is based in Munich. Its shareholders include German financial titans like Deutsche Bank and Munich Re, huge energy companies RWE and E.ON, as well as First Solar, a company based in the United States.
A second group working to develop a Mediterranean electricity network stretching to Europe, Medgrid, which is based in Paris, has shareholders that include the French engineering company Alstom, the nuclear company Areva, the energy companies Électricité de France and GDF Suez, along with backers in Syria and Jordan.
To help ensure that the project has wide backing, the E.U. energy commissioner, Günther Oettinger, has pushed Dii and Medgrid to cooperate and create a venture on a European scale. Some companies like Siemens, a German engineering giant, have become shareholders in both projects, and in recent months Dii and Medgrid have agreed on a memorandum of understanding."
Damit dieses Thema unter die TOP 30 kommt, fehlen noch ca. 5.000 Klicks, aber wenn man/frau den New York Times Artikel von letzter Woche liest, spielt das DII wohl in anderen blendenden "Foren" eine große Rolle: www.nytimes.com/2011/03/14/business/global/14green.html
Nichts wie abwählen - heute stehen leider "nur" die künftigen EnBW-Eigner zur Wahl.
Ferdi
NYTimes v. 14.März 2011:
"Dii is based in Munich. Its shareholders include German financial titans like Deutsche Bank and Munich Re, huge energy companies RWE and E.ON, as well as First Solar, a company based in the United States.
A second group working to develop a Mediterranean electricity network stretching to Europe, Medgrid, which is based in Paris, has shareholders that include the French engineering company Alstom, the nuclear company Areva, the energy companies Électricité de France and GDF Suez, along with backers in Syria and Jordan.
To help ensure that the project has wide backing, the E.U. energy commissioner, Günther Oettinger, has pushed Dii and Medgrid to cooperate and create a venture on a European scale. Some companies like Siemens, a German engineering giant, have become shareholders in both projects, and in recent months Dii and Medgrid have agreed on a memorandum of understanding."
-
Hans Frommelt
- Beiträge: 202
- Registriert: So 29. Mär 2009, 11:58
Re: DESERTEC - Saharastrom für Deutschland sinnvoll oder nicht?
Hallo ferdi
Dein Aufruf wurde gehört und viele, vermutlich auch viele Politikverdrossene, habe das Kreuz richtig Positioniert. Jetzt kommt der nächste Schritt – die Waffenproduktionen herunterfahren und ein Business, auch Tourismusbusiness nur noch mit gewählten Politikern und unabhängigen Touris, welche politische Diktatursysteme nicht ausnutzen um ein Business zu betreiben . Hans
Dein Aufruf wurde gehört und viele, vermutlich auch viele Politikverdrossene, habe das Kreuz richtig Positioniert. Jetzt kommt der nächste Schritt – die Waffenproduktionen herunterfahren und ein Business, auch Tourismusbusiness nur noch mit gewählten Politikern und unabhängigen Touris, welche politische Diktatursysteme nicht ausnutzen um ein Business zu betreiben . Hans




