danke für das Lob. Ich bin immer noch der Meinung, dass mein Geschreibsel nichts besonderes ist und die meisten Menschen besser schreiben.
Es freut mich natürlich trotzdem, wenn es gefällt. Für mich hat es etwas von einem therapeutischen Effekt. Ich schreibe mir damit den Frust über die Andersartigkeit und die täglichen Ärgernisse von der Seele. Die positiven Erlebnisse versuche ich ebenfalls zu erwähnen. Wenn die auch nicht so zahlreich sind. Es hat sich die Wahrnehmung auch deutlich verändert. Was vor einem Jahr noch ein Ärgernis war, erlebe ich heute als eher witzige Kuriosität gepaart mit einer ordendlichen Portion Fatalismus. Das ganze vermische ich etwas mit meinem Spott und schon ist die arabische Welt ganz gut zu erdulden.
Für den Giftcocktail in der Luft aus Helwan, die über unser Maadi weht, gibt es leider keine so gute Lösung.
Grüße aus Kairo
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
Franz (UNI)Murr hat geschrieben:Hallo Forum,
danke für das Lob. Ich bin immer noch der Meinung, dass mein Geschreibsel nichts besonderes ist und die meisten Menschen besser schreiben.
Es kommt auf den "Content" an und nicht wie man es schreibt :D Und der Content ist auf jeden Fall ein Buch wert
Viele Grüsse nach Kairo
Alexander
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.
Open Content dagegen bezeichnet Inhalte, für deren Erstellung der Urheber keine Vergütung erhält, und deren Weiterverbreitung ausdrücklich gewünscht ist.
Mein Geschreibsel klingt doch als "Open Content" gleich richtig professioneller.
Meine Seite wird ja auch mit einem "Content Management System" gepflegt.
Und der Rinderbraten mit Kartoffelknödel von gestern ist "Content Stomach"
Grüße
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
nein. Nach Gesetzestext ist es in Ägypten von je her verboten, die Asphaltstraßen zu verlassen. In der Praxis ist nur ein Permit nötig, wenn man in den sinai und in das Gilf Kebir fährt, weil dort Militärposten strategisch so positioniert sind, dass man nicht sinnvoll fahren kann, ohne gesehen zu werden. Die restliche Wüste in Ägypten ist absolut menschenleer. Abgesehen von der touristischen, weißen Wüste bin ich noch keiner Menschenseele begegnet auf meinen Touren. Nicht mal auf meinen Abwegen im Sinai. Die inoffizielle Regel heißt: Innerhalb der Region zwischen Nil und der Oasenstraße ist freies Fahren ok. Für die westliche und östliche Wüste, für die Region südlich von Dakhla und für den Sinai braucht man ein Permit. In der Praxis fragt außerhalb der touristischen Highlights kein Mensch danach. Nicht mal im Sinai.
Wo kein Kläger, da kein Richter. Das geht natürlich nur, weil es nur eine Hand voll Leute sind, die in die Wüste fahren. An unserer Schule bin ich inzwischen der Einzige.
Hinzu kommt, dass die ägyptischen Polizisten den Unimog nicht einschätzen können und im Zweifel lässt man uns in Ruhe. Wir könnten ja Einfluß haben und Ärger mit den falschen Leuten ist hier schnell das Ende der Polizistenkarriere.
Gruß
Franz
Der Mensch braucht zuweilen etwas Wüste. Das Sein in der Wüste ist wie Yoga für meine Seele.
das Schuljahr neigt sich dem Ende zu und für uns endet dieses Abenteuer in Kairo. Wir sind auch ganz froh, wieder mal eine Weile in Deutschland zu sein. Wir bereiten schon fleißig die Heimfahrt über Nah-Ost vor.
Hier die neuesten Berichte über unser Leben in Kairo und unsere Reisen: