Libyen - Demonstrationen und Proteste
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Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Libyens Regierung dementiert Rückzug aus Misrata
Die Nato hat in der Nacht mehrere Angriffe gegen Stellungen der Truppen Gaddafis geflogen. Widersprüchliches verlautete zu Misrata: Nach Angaben der Regierung zogen sich ihre Soldaten nicht aus der Stadt zurück. mehr...
Wir ziehen uns zurück, wir ziehen uns doch nicht zurück, wir ziehen uns zurück.....
Grüsse
Alexander
Die Nato hat in der Nacht mehrere Angriffe gegen Stellungen der Truppen Gaddafis geflogen. Widersprüchliches verlautete zu Misrata: Nach Angaben der Regierung zogen sich ihre Soldaten nicht aus der Stadt zurück. mehr...
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Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Die ersten 100 Tuaregs, die für Ghadaffi gekämpft haben, verlassen Libyen und kehren in ihre Heimat zurück. Es war wohl nicht ihr Krieg....
Mali: retour de Libye d'une centaine de combattants touareg
Une centaine de combattants touareg maliens partis en Libye combattre aux côtés des troupes de Mouammar Kadhafi sont revenus dans leur pays, des véhicules destinés aux forces pro-Kadhafi prenant le chemin inverse, a appris jeudi l'AFP de sources régionales concordantes. mehr...
Googleübersetzung
Grüsse
Alexander
Mali: retour de Libye d'une centaine de combattants touareg
Une centaine de combattants touareg maliens partis en Libye combattre aux côtés des troupes de Mouammar Kadhafi sont revenus dans leur pays, des véhicules destinés aux forces pro-Kadhafi prenant le chemin inverse, a appris jeudi l'AFP de sources régionales concordantes. mehr...
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Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Stämme drohen mit Angriff auf Misrata
Kaum ist der Sieg der Rebellen in Misrata verkündet, flammen neue Kämpfe auf. Örtliche Stammesführer drohen einzugreifen, wenn sich die Aufständischen nicht ergeben. mehr...
Wenn Gadaffis Schachzug aufgeht....
Grüsse
Alexander
Kaum ist der Sieg der Rebellen in Misrata verkündet, flammen neue Kämpfe auf. Örtliche Stammesführer drohen einzugreifen, wenn sich die Aufständischen nicht ergeben. mehr...
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Die Meldung von der Rückkehr einer Gruppe Touaregs nach Mali ist interessant, wird doch dort angemerkt, dass 4x4s an die Gadhaffi-Leute geliefert werden. Ob es sich hier um die Pickups handelt, deren Lieferung Algerien in Abrede gestellt hat?
Ich stelle es mir schwierig vor, von Mali aus über Algerien nach Lybien zu gelangen, von Niger aus sehe ich das eher möglich. In Misurata haben laut Al-Jazeera tote Söldner Ausweise von Mali und Niger bei sich getragen.
Ich stelle es mir schwierig vor, von Mali aus über Algerien nach Lybien zu gelangen, von Niger aus sehe ich das eher möglich. In Misurata haben laut Al-Jazeera tote Söldner Ausweise von Mali und Niger bei sich getragen.
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Alexander
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Nato-Raketen zerstören Gaddafis Residenz
Sollte diese Attacke den Diktator töten? Die Nato hat in der Nacht schwere Luftangriffe auf Tripolis geflogen und dabei auch Anlagen des Machthabers Gaddafi unter Feuer genommen. Ob er sich in dem Komplex befand, ist aber unklar. mehr...
Grüsse
Alexander
Sollte diese Attacke den Diktator töten? Die Nato hat in der Nacht schwere Luftangriffe auf Tripolis geflogen und dabei auch Anlagen des Machthabers Gaddafi unter Feuer genommen. Ob er sich in dem Komplex befand, ist aber unklar. mehr...
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Alle Stämme wenden sich angeblich von Ghadafi ab
Aus: http://www.orf.at/#/stories/2055290/
Die libyschen Stammesvertreter haben sich von Machthaber Muammar al-Gaddafi abgewandt. Anführer oder Repräsentanten von 61 Stämmen sprachen sich in einer heute in Paris veröffentlichten Erklärung für ein geeintes, freies und demokratisches Libyen ohne Al-Gaddafi aus. „Das Libyen von morgen wird, wenn der Diktator weg ist, ein geeintes Libyen sein“, heißt es in dem Text, den der französische Schriftsteller Bernard-Henri Levy veröffentlichte.
Levy versicherte, dass auch der mächtige Warfalla-Stamm und ein Vertreter des Al-Gaddafi-Stammes die Erklärung unterzeichnet hätten. Im Prinzip stünden alle Stämme hinter dem Text. Da es aber innerhalb einiger Clans Streitigkeiten gebe, sei die Unterstützung nicht immer hundertprozentig.
Die libyschen Stammesvertreter haben sich von Machthaber Muammar al-Gaddafi abgewandt. Anführer oder Repräsentanten von 61 Stämmen sprachen sich in einer heute in Paris veröffentlichten Erklärung für ein geeintes, freies und demokratisches Libyen ohne Al-Gaddafi aus. „Das Libyen von morgen wird, wenn der Diktator weg ist, ein geeintes Libyen sein“, heißt es in dem Text, den der französische Schriftsteller Bernard-Henri Levy veröffentlichte.
Levy versicherte, dass auch der mächtige Warfalla-Stamm und ein Vertreter des Al-Gaddafi-Stammes die Erklärung unterzeichnet hätten. Im Prinzip stünden alle Stämme hinter dem Text. Da es aber innerhalb einiger Clans Streitigkeiten gebe, sei die Unterstützung nicht immer hundertprozentig.
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Holger Barth
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
anders ist es in der NATO auch nichtIm Prinzip stünden alle Stämme hinter dem Text. Da es aber innerhalb einiger Clans Streitigkeiten gebe, sei die Unterstützung nicht immer hundertprozentig.
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Roger-Tecumseh
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Holger Barth hat geschrieben:anders ist es in der NATO auch nichtIm Prinzip stünden alle Stämme hinter dem Text. Da es aber innerhalb einiger Clans Streitigkeiten gebe, sei die Unterstützung nicht immer hundertprozentig.
Na ja, die NATO ist nur ein Verteidigungsbuendnis etlicher - autonomer ! -Staaten, die ansonsten durch keine gemeinsame Politik verbunden sein muessen; oft auch sehr gegenlaeufige Interessen haben.
Damit laesst sich die Situation verschiedener Staemme unter EINEM nationalen Dach dann wohl doch nicht ueberzeugend vergleichen. Wenn man statt Tatsachen polemische Kuerzel verwenden will, geht's natuerlich schon.
(So sehr viel anders agiert ja BHL als Kriegsherr, Verteidigungsminister, Aussenminister und ploetzlicher Praesidentenberater auch nicht. Aber der ist ja schliesslich Filosoff!)
Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Hier die Vereinbarung im Wortlaut (französisch):
http://laregledujeu.org/2011/04/27/5465 ... ont-quune/
ganz unten Bilder (jpg) des Originals mit Unterschriften. Das Original geht etwas weiter als der am Anfang des Artikels abgedruckte Text. Es lohnt allein deshalb einen Blick.
http://laregledujeu.org/files/2011/04/scan0016.jpg
http://laregledujeu.org/2011/04/27/5465 ... ont-quune/
ganz unten Bilder (jpg) des Originals mit Unterschriften. Das Original geht etwas weiter als der am Anfang des Artikels abgedruckte Text. Es lohnt allein deshalb einen Blick.
http://laregledujeu.org/files/2011/04/scan0016.jpg
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schu achbar ?
Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Eine Frage mal:
Erst heisst es im Strang es gäbe in L. keine Stämme, das wuesste ja jeder L- Kenner.
Jetzt redet man wie selbstverständlich über diese Stämme, als hätte es da nie gegenteilige Aussagen zu gegeben.
Wer kann die Sache mal als L. Kenner aufklären ??
Gerade gefunden
http://www.telegraph.co.uk/news/worldne ... links.html
Erst heisst es im Strang es gäbe in L. keine Stämme, das wuesste ja jeder L- Kenner.
Jetzt redet man wie selbstverständlich über diese Stämme, als hätte es da nie gegenteilige Aussagen zu gegeben.
Wer kann die Sache mal als L. Kenner aufklären ??
Gerade gefunden
http://www.telegraph.co.uk/news/worldne ... links.html
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Roger-Tecumseh
- Beiträge: 2066
- Registriert: Mi 6. Jun 2007, 16:37
Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
schu achbar ? hat geschrieben:Eine Frage mal:
Erst heisst es im Strang es gäbe in L. keine Stämme, das wuesste ja jeder L- Kenner.
Jetzt redet man wie selbstverständlich über diese Stämme, als hätte es da nie gegenteilige Aussagen zu gegeben.
Die, welche hier behaupteten, es gaebe dort keine Staemme, taten dies wider besseres Wissen, oder (wie ich glaube) aus reinem Oppositionsimpuls gegen die Erwaehnung dieser Tatsache!
Unkenntnis ist ja nicht mit Dummheit gleichzusetzen. Aber auch einige gelebte Jahre vor Ort, oder Buecher, in denen Begriffe nach eigener - sehr privater - Deutung zum Argument werden, koennen die Realitaet nicht aufheben! Wer sie leugnen will, setzt sich dann doch dem Verdacht der Dummheit aus.
Hier geht es - wie in dem weit vorn erwaehnten Buch - um den Begriff: Stamm. Wenn man den in archaischer Weise auf nomadisierenden Familien mit ihren Herden verkuerzt, dann sind die in Libyen seit Jahrzehnten kaum mehr zu finden; ergo: keine Staemme!
Muss man daran erinnern, dass es gleiche Bindungen auch in Europa gibt! Nur haben hier erlebte Geschichte und Gedanken zum Primat des Nationalstaates gefuehrt. Davon kann in Libyen (eben auch wegen der Geschichte) noch keine Rede sein! Besonders dies waere deshalb eine der grundlegenden (und sehr schwer zu realisierenden) Aufgaben des neuen Libyen's.
Daher gerade jetzt fuer die Aussenwelt dieser "Ruetlischwur" der 60 Staemme im erwaehnten Dokument! Sie beschwoeren etwas, was es bisher in Freiheit nicht gab, sondern nur unter dem Druck der Diktatur: Einigkeit!
Zuletzt geändert von Roger-Tecumseh am Mi 27. Apr 2011, 17:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Wolfgang K
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Natürlich gibt es „Stämme“. Nur hat deren Verhältnis untereinander nichts Substanzielles mit dem jetzigen Aufstand zu tun, wie man an den Rändern des politischen Spektrums dauernd herunter leiert. Du hattest das doch auch mal vertreten, oder? Wenn du dabei bleibst, dann sollte für dich ja jetzt alles ok sein.
In Wirklichkeit hat das Statement aber nicht viel zu sagen, weil es eben kein Stammenskonflikt ist. Zumindest ist damit aber wenigstens symbolisch zu verstehen gegeben dass es keine Spaltung der Bevölkerung entlang der „Stammesgrenzen“ ist. Die Erkenntnis kann ja nicht schaden.
In Wirklichkeit hat das Statement aber nicht viel zu sagen, weil es eben kein Stammenskonflikt ist. Zumindest ist damit aber wenigstens symbolisch zu verstehen gegeben dass es keine Spaltung der Bevölkerung entlang der „Stammesgrenzen“ ist. Die Erkenntnis kann ja nicht schaden.
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Wolfgang K
- Beiträge: 2200
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Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Das pick ich mir jetzt mal raus, da ich wieder was zum Thema schreiben werde, aber nicht einfach kommentarlos anknüpfen möchte.schu achbar ? hat geschrieben:Und konsequenterweise müsste man dann auch Assad jetzt an den Kragen, was ich aber für einen riesengrossen Fehler hielte.
Die vielen toten Zivilisten durch Scharfschützen in Syrien die letzten paar Tage finden hier keinen Widerhall.
Ich denke mal das liegt an Ostern und nicht daran, dass man sich als Befürworter des Einsatzes gegen Ghaddaffi plötzlich mit unangenehmen Fragen und Konsequenzen konfrontiert sieht.
In fast allen Foren der Presse (SPON, Zeit, Süddeutsche, Welt, etc.) werden die Vorgänge in Libyen vor dem aktuellen politischen Hintergrund der eigenen Länder oder des „Westens“ diskutiert. Das bedeutet, dass die Sicht eben die eigene ist.
Die meisten Beiträge dienen der Bewertung des Handelns der eigenen Regierungen und der Stimmungsmache in eine bestimmte, eigene politische Richtung. Der Rand des politischen Spektrums tendiert dabei eher pro Gaddafi.
Das ist mir persönlich aber alles Wurscht. Ich besitze keine Weltanschauung, in die ich die Ereignisse pressen muss. Ich versuche es ganz pragmatisch aus der Sicht der Libyer zu sehen. Was die Motivation „des Westens“, eines Philosophen oder Teilen der sog. Rebellen sind ist ihnen zunächst vollkommen zu Recht egal, solange es Gaddafi stoppt und von der Macht vertreibt. Was danach kommt weiss kein Mensch, aber es gibt schlicht keinen Weg zurück zu irgend einem Status Quo. Und das nicht erst seit dem Eingreifen der NATO im Auftrag der UN, sondern schon seit den ersten Tagen der Aufstände.
@schu
Den Libyern ist derzeit nicht geholfen, wenn man zusieht was Gaddafi anstellt, nur weil man (noch?) nicht in Syrien eingreift. Da kann sich in Libyen keiner was von kaufen. Zu Syrien kann und werde ich auch nicht viel vernünftiges sagen können, da ich nie im Land war, lediglich aus der Zeitung über den Konflikt informiert bin und mir kein Urteil anmaße über etwas was ich nicht aus erster Hand und eigener Erfahrung kenne. Man kommt dann weniger in die Gefahr Unsinn nach zu plappern.
Re: Libyen - Demonstrationen und Proteste
Hallo
"Rütlischwur" ist gut!
Allerdings:
Cui bono?
Heinrich
"Rütlischwur" ist gut!
Allerdings:
grâce à elles, avec elles... hat schon was von einer religiösen Weiheformel.Nous profitons de ce message, confié à un philosophe français, pour remercier la France et à travers la France, l`Europe: c`est elles qui ont empêché le carnage que nous avait promis Kadhafi; c`est grâce à elles, avec elles, que nous construirons la Libye libre, et une, de demain.
Cui bono?
Heinrich




