Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Nachrichten zu und aus den Sahara- und Wüstenregionen.

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Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Alexander »

Die Sicherheitsbehörden versuchen immer wieder zu ermitteln, welche Menschen dazu neigen, sich den Extremislamisten anzuschliessen.

Eine Studie der Bund-Länder-Gruppe des Bundesinnenministeriums kam zu folgendem Ergebnis:

Von den nach Syrien ausgereisten Islamisten sind…

89 % sind Männer
88 % lebten vor ihrer Ausreise in einer Stadt, der Rest in ländlichen Gegenden

125 von 378 Personen waren bei ihrer Ausreise zwischen 21 und 25 Jahren alt.

Die jüngste Person war 15 Jahre, die älteste 63 Jahre alt.

Insgesamt stammen die Ausgereisten aus 31 Nationen.

61 % wurden in Deutschland geboren
8 % in Syrien
6 % in der Türkei
3 % im Libanon
3 % in der Russischen Förderation

37 % besitzen ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft
24 % besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft (mehrheitlich marokkanisch, türkisch, syrisch und afghanisch)

14 % sind türkische Staatsbürger
5 % sind syrische Staatsbürger
4 % sind russische Staatsbürger

64 % wuchsen in Familien auf, mit mindestens einem muslimischen Elternteil
14 % sind Konvertiten
77 % der Konvertiten sind Männer, 23 % sind Frauen

Es sind etwa gleich viele ledige wie verheiratete Personen darunter. Mehr als 100 der 378 Personen haben eigene Kinder.

26 % besuchten zum Zeitpunkt der Ausreise eine Schule, davon mehr als ein Viertel ein Gymnasium

33 % haben einen Schulabschluss, davon etwa ein Drittel das Abitur
6 % haben eine Ausbildung abgeschlossen
2 % haben ein Studium abgeschlossen

21 % waren arbeitslos
12 % waren berufstätig
65 % haben Straftaten begangen, hauptsächlich Drogendelikte und Diebstahl

84 % werden der salafistischen Szene zugerechnet
4 Personen gelten “explizit nicht als Salafisten”
30 % waren vor der Ausreise in Moscheegemeinden aktiv
6 % radikalisierten sich in weniger als einem Jahr
12 % radikalisierten sich in ein bis weniger als zwei Jahren

52 % sollen “dschihadistisch” motiviert sein
19 % sollen aus “humanitären Gründen” ausgereist sein

37 % reisten gemeinsam mit Freunden
18 % reisten mit Familienmitgliedern
14 % reisten alleine

120 Personen kehrten zurück, davon befinden sich 6 Personen in Haft

Quelle: https://ojihad.wordpress.com/

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Kuno »

Alexander hat geschrieben:21 % waren arbeitslos
12 % waren berufstätig
Alexander - was ist mit den anderen zwei Dritteln? Weiss man es da einfach nicht (und würde dann sagen, dass zu 67% keine Kenntnisse über die berufliche Situation vorliegen) oder sind das zum Beispiel Schüler und Studenten?
Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Alexander »

Kuno, anscheinend ging es hier nur zu unterscheiden, ob es sich bei den "Syrienreisenden" um Arbeitslose oder Berufstätige handelt. Theoretisch müssten die verbleibenden 67% Rentner, Studenten, usw. beinhalten.
So wie die Zahlen gruppiert waren

21 % waren arbeitslos
12 % waren berufstätig
65 % haben Straftaten begangen, hauptsächlich Drogendelikte und Diebstahl

macht es eigentlich keinen Sinn, da ja auch arbeitslose und berufstätige Straftaten begehen können.

Sieht man sich die Zahlen aber etwas genauer an, zumindest geht es mir so, dann kann man nicht wirklich ein eindeutiges Profil ausmachen, wer besonders dazu neigt, als Extremislamist sich den Terrorgruppen anzuschliessen. Vom "Ungebildeten" bis zum Abiturienten, vom Alleinestehenden bis zum Familienvater scheint alles dabei zu sein.

Grüsse
Alexander
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Kuno
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Kuno »

Ich bin zum gleichen Schluss gekommen, wie du, Alexander - es gibt offensichtlich kein eindeutiges Profil. Ich glaube, dass man das so festhalten kann, auch wenn wahrscheinlich die Angaben nur zu einem Teil der Militanten vorliegen werden. Könnte man dann auch sagen, dass es nicht unbedingt der "ungebildete, nicht integrierte, in zerrütteteten Verhältnissen aufgewachsene etc." Jugendliche ist, der sich einer Extremistenorganisation anschliesst - offensichtlich schon.

Es ist wohl ein Trugschluss, dass sich nur dumpfe Vollpfosten davon überzeugen lassen, sich einer Extremistenorganisation anzuschliessen.

Aber überrascht das wirklich?
landcruiser.
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von landcruiser. »

Ich denke die Daten allein sind so wenig aussagekräftig.
Dazu gehört noch ein/mehrere "Raster" die darüber gelegt werden und die noch ein paar Parameter mehr enthalten.
Hab ich mal gehört ...
Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Alexander »

Wie aus US Geheimdienstkreisen bekannt wurde, plant IS die Flüchtlingsströme zu nutzen, um kleine Terrorgruppen zu vier Personen nach Europa zu bringen. Es soll dabei auf dem Landweg mit gefälschten Pässen gereist werden, da die Sicherheitsmaßnahmen an den Flugplätzen kaum zu überwinden seien und das Risiko dort entdeckt zu werden zu groß sei. Ziel u.a. Deutschland.

Der US Geheimdienst was offensichtlich in der Lage den den "Code" der IS Kommunikation zu entschlüsseln. Aufgrund der chaotischen Situation an der syrisch/türkischen Grenze ist es für die Sicherheitsbehörden kaum möglich die Terroristen zu enttarnen.

Grundsätzlich sei den deutschen Behörden das "Szenario" bekannt. Man wüßte aber nichts von konkreten Anschlagsplänen. Offensichtlich beabsichtigt IS ihren Kampf nach Europa zu tragen.

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Alexander »

In den letzten Wochen erfuhren wir über die Medien, mit welcher Brutalität ISIS, IS, ISIL, Daesh, oder wie immer die Mördertruppe bezeichnet wird, gegen seine Gegner vorgeht.

Die Frage stellt sich, warum IS medienwirksam Menschen enthauptet.

Die Welle der Enthauptungen begann am 19. August, als die Amerikaner zum ersten Mal Angriffe flogen und den IS aus Schlüsselstellungen im Irak verdrängte. Als Ergebnis ihrer Niederlage enthauptete IS den freien Journalisten James Foley.

Das Muster wiederholte sich.

Innerhalb weniger Tagen nach einem Verlust oder einer Niederlage enthauptete IS eine weitere Geisel. Neun Menschen innerhalb von sechs Wochen verloren so ihr Leben.


Wird eine Schlacht durch IS verloren versucht sie auf dem Wege der Propaganda ihre Niederlage zu überspielen und es als Sieg darzustellen. Notwendig wird dieses Verhalten um bei Sympathisanten den Eindruck zu erwecken alles im Griff zu haben. Eine Negativbilanz hätte vermutlich Auswirkungen auf das Rekruitmentpotential und mögliche Unterstützer der Terrorgruppe.

Letzten Freitag veröffentlichte IS ein weiteres Enthauptungsvideo, bei dem der humanitäre Hilfe leistende Alan Henning ermordet wurde.

Bilder von Menschen, die sich seit Monaten oder teilweise über einem Jahr in IS Gefangenschaft befinden, kommen jetzt, gerade nach Beginn der Luftschläge wieder ins Gedächtnis zurück.

So schrecklich es klingt. Je mehr Niederlagen IS erleben wird, umso häufiger werden wir Morde, wie in den Videos veröffentlicht wurden zu sehen bekommen. Soweit bekannt ist befinden sich noch ca. 20 Menschen in IS Geiselhaft, die als Ersatz für militärische Niederlagen herhalten müssen.

Letzten Freitag erlitt IS weitere Rückschläge in einigen Stellungen im Irak und in Syrien, wo eine Ölraffinerie und ein Ausbildungslager bei Luftschlägen der USA und ihren Verbündeten bombardiert wurden. Im Gegenzug allerdings belagerte IS eine Stadt im Irak, wo sie Teile der irakischen Armee im Norden von Ramadi schlug, ihre Position um Fallujah festigen und in Syrien Erfolge um die Stadt Kobani verzeichnen konnte. Es bleibt abzuwarten ob diese Zugewinne ausreichend sein werden, um die gleichzeitig erlittenen Verluste zu verschmerzen, ob es ausreicht, um von einer weiteren medienwirksammen Enthauptung abzusehen.

Die Frage, die sich mir stellt, zu welchen Mitteln wird IS greifen, wenn ihnen die Geiseln ausgehen?

Grüsse
Alexander
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Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Alexander »

Der IS bekommt in Kobane "Gegenwind" der besonderen Art.
Eine Kurdin sei in das von IS Kontrollierte Gebiet vorgedrungen und hätte sich danach in die Luft gesprengt.
Mit ihr starben "Dutzende" von IS Terroristen

Grüsse
Alexander
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Guido3

Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Guido3 »

IS rückt seit 3 Wochen auf Kobane vor. Seit 2 Wochen gibt es Luftschläge der Anti-IS-Koalition auch in Syrien. Rund um Kobane sind vor allem Felder. Warum kann IS da immer noch mit mehreren Panzern auf Kobane vorrücken? Es kann doch nicht so schwer sein, auf relativ freier Fläche so riesige Klumpen Metall aus der Luft zu identifizieren und auszuschalten? Hat man aber nicht gemacht.

«Turkey will do whatever it can to prevent the Syrian Kurdish town of Kobane falling to jihadists, Prime Minister Ahmet Davutoglu said after the Turkish parliament gave the green light for military action.» Der türkische Premier am 03.10. Und nun ist IS in Kobane und die Türkei guckt weiter zu.

Warum stellen die Türken bei Kobane nur ein paar veraltete M60-Panzer an die Grenze (anscheinend noch nicht mal die aufgewertete Sabra-Version), die wahrscheinlich arge Probleme mit den T72 von IS hätten, wo die Türkei auch über 350 Leopard2 verfügt?

Alles nicht zu verstehen oder wahlweise eine Reihe an Steilvorlagen für wilde Theorien.

Beste Grüße

Guido
Kuno
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Kuno »

Die Fragen sind wirklich berechtigt, Guido.

Obwohl die Beobachter in Sichtweite stehen (wie auch die TR Panzer und Geschütze) ist es verwunderlich, wie wenig Details über die Geschehnisse tatsächlich übermittelt werden. Auf der einen Seite redet man von 5'000 Verteidigern - zu den Angreifern fndet man aber keine Angaben...

Die TR wird in erster Linie alles tun, um die eigenen Interessen zu verteidigen. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie den Kurden in Kobane, welche wohl der PKK nahestehen, tatsächlich zu Hilfe eilen will. Unter Umständen geht es der TR mit ihrem Aufmarsch an der Grenze auch darum, den Kurden zu zeigen, welche Möglichkeiten die TR hätte und wie schwach die Kurden tatrsächlich sind - einfach um ein aufmucken in der TR zu vermeiden.

Was die "Alliierten" mit ihren Luftangriffen so treiben ist ebenfalls etwas rätselhaft - ich kann mir nicht vorstellen, dass da keine detaillierte Gefechtsfeldaufklärung aus der Luft gemacht wird... warum man nicht eingreift? Keine Ahnung.
JoachimS
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von JoachimS »

Kuno, da hast du sicher recht. Wer die PKK in die gleiche Kathegorie einstuft, wie die IS, der wird wohl kaum nahestehenden Gruppen helfen.
Es rächt sich bitter, Assad nicht energisch Einhalt geboten zu haben.
Die IS wird scheinbar weiter unterschätzt. Ein Punkt, den ich überhaupt nicht verstehe.
Was mich sehr stört ist die europäische Haltung. Da kocht jeder sein Süppchen, nur schmecken tut keine.
Der Fall Kobanes(steht wohl unmittelbar bevor) wäre ein riesiger Propagandaerfolg für die IS, wohl auch deswegen gehen sie so brutal und energisch vor. Die westliche Tatenlosigkeit läßt die Tragödie immer schlimmer werden.

Joachim
Der Versuch der Natur sich ein denkendes Wesen zu leisten, muß als gescheitert angesehen werden.
Wolfgang K
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Wolfgang K »

Ich glaube auch, dass trotz Beteuerungen keiner so richtig will.

Die USA haben 1,1 Milliarden für die Aktion bisher ausgegeben. Evtl. ist Obama der Meinung, dass man nicht mehr um jeden(!) Preis die Suppe auslöffeln kann.
Die USA unter der Bush-Regierung sind Zurecht für ihren Einmarsch im 2 Golfkrieg gescholten worden. Obama hat diesen Krieg von seinen unheilvollen Vorgängern geerbt und versucht zu beenden bzw. ist schließlich abgezogen. Gefeiert wurde das von vielen als ein Abzug von Besatzern.
Genau diejenigen, mit denen die Amerikaner sich jahrelang rumgeschlagen haben sind jetzt der Rumpf dessen was sich inzwischen IS (oder wie auch immer) nennt. Wer gestern noch angeblich gegen die Besatzer kämpfte ist jetzt selbst Besatzer. Die zivilen Opfer nach dem 2.Golfkrieg gehen praktisch alle auf das Konto von Anschlägen der IS Vorgängerorganisationen, nicht auf das Konto verpfuschter Militärschläge der USA. Dennoch haben die USA sich immer dafür rechtfertigen müssen. Jetzt nach dem Abzug der Besatzer geht es aber erst richtig los und die Amis sollen wieder helfen. Nur wird das nicht gehen ohne dass im Nordirak richtig aufgeräumt wird und dabei würden einige zig tausend Menschen draufgehen, von denen man nicht bei jedem lückenlos nachweisen könnte ob er auch wirklich IS Kämpfer war. Dann geht die Schelte wegen der zivilen Opfer wieder los. Das passiert aber im Krieg. Das hier wird nicht mehr aus der Luft erledigt, sondern erfordert u.U. an die 100.000 Mann Bodentruppen über Jahre. Mit ein par Spezialkräften räumt und hält man kein ganzes Land.

Es gibt drei mögliche Gründe, warum die Amerikaner seinerzeit im Irak mit den jetzigen IS Mördern nicht richtig aufgeräumt und zu Ende gebracht was sie angezettelt haben: Entweder man hat sich nicht getraut um international nicht noch mehr in die Kritik zu kommen oder man hat es einfach nicht gekonnt oder das Geld ist ausgegangen

Aus meiner Sicht hätte sich bis heute an diesen drei Gründen für ein scheitern nichts geändert. Das Theater ginge von vorne los mit wahrscheinlich dem gleichen Verlauf.

Das könnte neben einem Nato Partner Türkei, der in mehreren oder gar allen grundsätzlichen Punkten ganz(!) andere Interessen verfolgt ein Grund sein, dass nichts Wirkliches passiert.

Grüße
Wolfgang
Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Alexander »

Der IS und die Bedeutung seiner Kinder im Terrorkampf.


Wenn die Kalaschnikow zum Spielzeug wird

Die IS-Terrormiliz bildet die junge Generation in ihrem Gebiet nach propagandistischen Gesichtspunkten aus. Väter präsentieren ihre Kinder mit Waffen anstatt Teddybären.

Sie tragen ihre Waffe wie ihr liebstes Spielzeug und deklamieren Hasspredigten, wie es die Großen vorgeben – der Alltag der Kinder unter der Herrschaft der IS-Miliz ist nicht mit dem eines durchschnittlichen Kindes zu vergleichen. Militärische Ausbildung und tägliche Lehren über den Koran, wie ihn die Terrormiliz interpretiert und predigt, stehen schon im jungen Alter an der Tagesordnung. "Die IS legt viel Wert darauf, die zukünftige Generation propagandistisch auszubilden" mehr...

Grüsse
Alexander
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Wolfgang K »

Die zivilen Opfer nach dem 2.Golfkrieg gehen praktisch alle auf das Konto von Anschlägen der IS Vorgängerorganisationen, nicht auf das Konto verpfuschter Militärschläge der USA.
Ich muss mich korrigieren: Je nach Quelle sind es 1/2 oder 2/3 der Toten durch Milizen.
Kuno
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Re: Der IS - wirklich nur eine "Terror Miliz"?

Beitrag von Kuno »

JoachimS hat geschrieben:Die westliche Tatenlosigkeit läßt die Tragödie immer schlimmer werden.
Jachim - dein Satz sagt eigentlich, dass der Westen etwas unternehmen müsste.
Das die Masche mit den Luftschlägen nicht viel mehr als Treibstoffverschwendung ist, ist mittlerweile ja klar geworden. Bodentruppen?
Was schlägst du konkret vor?
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