Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 04.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 04.11.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am Morgen des 04. November 2023 kam es nach dem Gefängnisausbruch des ehemaligen Präsidenten Dadis Camara in Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit den guineischen Sicherheitskräften. Die Sicherheitslage ist derzeit volatil. Das Stadtzentrum Kaloum ist durch Sicherheitskräfte abgeriegelt. An strategischen Punkten sind Sicherheitskontrollen eingerichtet.
  • Bleiben Sie bitte zu Hause oder im gesicherten Bereich, bis sich die Lage beruhigt hat.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Befolgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Auswärtiges Amt

Berichten zufolge haben die Behörden in Guinea auch die Grenzen des Landes geschlossen. Quelle: Garda World

Siehe dazu auch unseren Thread: Guinea - Grenzen geschlossen

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 10.11.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 10.11.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am Morgen des 4. November 2023 kam es nach dem Gefängnisausbruch des ehemaligen Präsidenten Dadis Camara in Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen mit den guineischen Sicherheitskräften. Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten, vor allem um den Stadtteil Kaloum, sind weiterhin Kontrollposten eingerichtet. Es kann zu Fahrzeug- und Personenkontrollen kommen.
  • Meiden Sie den Bereich um das Zentralgefängnis (Maison Centrale) in Kaloum weiträumig.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Befolgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Auswärtiges Amt

Siehe dazu auch: Guinea - Grenzen geschlossen

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 14.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 14.12.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Neustrukturierung Gesundheitsteil


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten, vor allem um den Stadtteil Kaloum, sind weiterhin Kontrollposten eingerichtet. Es kommt ab den Abendstunden zu Fahrzeug- und Personenkontrollen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Aufgrund von Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Oppositionskräften kommt es derzeit immer wieder zu – auch unangekündigten – Demonstrationen und Protestmärschen. Gewaltsame Zusammenstöße mit Sicherheitskräften können nicht ausgeschlossen werden.

2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Im Oktober 2021 wurde der Interimspräsident vereidigt. Guinea befindet derzeit in einer Übergangsphase, an deren Ende demokratische Neuwahlen stehen sollen. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.

Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Arbeitskämpfe wie Streiks und politische Konflikte führen immer wieder zu Protestaktionen und somit zu Behinderungen im öffentlichen Raum, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea, Fouta Djallon und Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Gesundheit
Impfschutz

Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Guinea ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
Durch Mücken, Zecken und sonstige Gliederfüßer übertragene Erkrankungen
Gelbfieber und Malaria sind schwerwiegende Erkrankungen, die durch Mücken übertragen werden. Für beide Erkrankungen besteht ein ganzjährig hohes Infektionsrisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Der Anteil an der gefährlichen Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Malaria-Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es folgende mückenübertragene Erkrankungen, die ganzjährig landesweit auftreten können: Chikungunyafieber, Denguefieber, Leishmaniasis, lymphatische Filariosen und West-Nil-Fieber.
  • Schützen Sie sich den ganzen Tag über konsequent vor Mückenstichen. Benutzen Sie regelmäßig Mückenschutzmittel und tragen entsprechende Kleidung. Verwenden Sie nachts Bettnetze, siehe Schutz vor Insekten.
  • Es gibt Impfungen gegen Gelbfieber und Denguefieber. Lassen Sie sich bzgl. Ihres persönlichen Risikos beraten.
  • Zur Verhinderung einer Malaria ist in Gebieten mit hohem Malariarisiko zusätzlich zum Mückenschutz eine Tabletteneinnahme sinnvoll. Lassen Sie sich bzgl. der Auswahl entsprechender Medikamente ärztlich beraten.
Das in Guinea vorwiegend im ländlichen Bereich vorkommende Krim-Kongo-Fieber wird durch Zecken übertragen. Die in Guinea inzwischen seltene afrikanische Schlafkrankheit wird von Tsetsefliegen übertragen.
  • Schützen Sie sich insbesondere bei Aufenthalten im Freien vor Zecken und Tsetsefliegen. Suchen Sie Ihren Körper nach dem Aufenthalt im Freien sorgfältig ab, siehe Schutz vor Insekten.
Erkrankungen im Zusammenhang mit mangelnder Hygiene
Insbesondere durch mangelnde Trinkwasser-, Lebensmittel und Handhygiene können Erkrankungen auftreten, die oft mit Durchfällen einhergehen. Häufig treten unbestimmte Reisedurchfälle auf. Cholera hingegen betrifft Reisende so gut wie nie. Bestimmte Viruserkrankungen der Leber (Virushepatitis A und E) und Typhus treten auch bei Reisenden auf. In Guinea wurde Poliomyelitis (cVDPV2) nachgewiesen.
  • Beachten Sie unsere grundlegenden Hygienehinweise.
  • Lassen Sie sich hinsichtlich einer Typhus-Impfung beraten.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis sicher. Bei Aufenthalten über 4 Wochen sollte laut WHO-Vorgaben eine Impfung 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus dem betroffenen Land erfolgen. Bei einem Aufenthalt unter 4 Wochen ist eine Auffrischimpfung empfohlen, wenn die letzte Impfung vor mehr als 10 Jahren verabreicht wurde, siehe Poliomyelitis-Impfung.
  • Lassen sich hinsichtlich einer Cholera-Impfung beraten, falls Sie längerfristig in Choleraepidemiegebieten z.B. als medizinisches Personal oder Katastrophenhelfer tätig sind.
Mensch-zu-Mensch-übertragene Erkrankungen
In Guinea besteht eine Risiko für Erkrankungen wie Lassafieber, Meningokokken-Erkrankungen und Tuberkulose. Auch Ausbrüche von Marburgfieber kommen vor. Diese Erkrankungen werden durch engen Kontakt mit infizierten Menschen übertragen. Die höchsten Erkrankungszahlen von Meningokokken-Erkrankungen und Lassafieber treten in der Trockenzeit von Dezember bis April auf.
  • Halten Sie sich grundsätzlich von krank wirkenden Personen fern. Besuchen Sie keine Beerdigungen oder Krankenhäuser.
  • Beachten Sie lokale Warnungen.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Meningokokken ACWY-Impfung ärztlich beraten.
Durch sexuelle Kontakte können neben klassischen Geschlechtskrankheiten wie Syphillis oder Gonorrhoe in Guinea Erkrankungen wie AIDS oder bestimmte Lebererkrankungen (Virushepatitis B, C und D) übertragen werden. Die Übertragung ist prinzipiell auch durch Drogenkonsum mit unsauberen Spritzen oder Kanülen, Tätowierungen und Bluttransfusionen möglich.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Hepatitis B-Impfung ärztlich beraten.
Durch Tierkontakt übertragene Erkrankungen
Hantavirus-Infektionen und Leptospirose werden durch Kontakt mit infektiösen Ausscheidungen von Nagetieren übertragen. Lassafieber kann darüber hinaus auch durch Kontakt mit Wildfleisch („bush meat“) übertragen werden. Eine Ansteckung mit Tollwut erfolgt über Hunde, Affen und Flughunde und spielt aufgrund der Nähe dieser Tiere zu Menschen eine besondere Rolle. Vogelgrippe kann durch Kontakt zu Vögeln und Geflügel übertragen werden. Im ganzen Land kommen Giftschlangen vor.
  • Meiden Sie grundsätzlich den Kontakt zu Tieren und deren Ausscheidungen.
  • Sollten Sie von einem Hund oder einer Giftschlange gebissen werden, begeben Sie sich umgehend in ärztliche Betreuung.
  • Meiden Sie den Kontakt zu stehenden oder langsam fließenden Gewässern, da diese mit Urin von Nagetieren verunreinigt sein können.
  • Vermeiden Sie Verzehr von Fleischgerichten unklaren Ursprungs.
  • Lassen Sie sich bzgl. einer Tollwutimpfung beraten. Große Krankenhäusern in Guinea verfügen i.d.R. über Tollwutimpfstoffe, Immunglobuline sind jedoch nicht im Land erhältlich.
Weitere Gesundheitsgefahren
Schistosomiasis ist eine Wurmerkrankung, die auch bei geringem Kontakt mit Süßwasser übertragen werden kann. Auch in fließenden Gewässern kann Schistosoma übertragen werden.
  • Sehen Sie vom Baden und Schwimmen in Binnengewässern ab.
Insbesondere in großen Städten kann es durch Luftverschmutzung zu gesundheitlichen Beschwerden kommen. Durch die Müllverbrennung besteht eine kontinuierliche Belastung. In der Harmattan-Saison kommt es im ersten Jahresquartal zur besonderen Luftverschmutzung. Informieren Sie sich über aktuelle Luftwerte z.B. über den World Air Quality Index sowie die Smartphone App AirVisual .

Intensive Sonneneinstrahlung kann zu kurz- und langfristigen Haut- und Augenschäden führen.
  • Informieren Sie sich z.B. über die App SunSmart über notwendige Sonnenschutzmaßnahmen.
Reisen ans Meer können mit besonderen Gefahren verbunden sein. Durch Tierkot verunreinigte Strände bergen ein Infektionsrisiko für parasitäre Hauterkrankungen wie z.B. Wurminfektionen.
  • Beachten Sie Warnungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Strände, die auch von Tieren genutzt werden.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 18.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Gegen Mitternacht hat sich im einzigen Ölterminal Guineas eine Explosion ereignet. Die Behörden haben den Bereich des Hafens im Stadtteil Kaloum in Conakry abgesperrt. Es gibt Verletzte und Tote. Feuerwehrleute sind mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Als Vorsichtsmaßnahme hat die Regierung alle Schulen und Tankstellen mit Ausnahme der Notdienste geschlossen. Den Beschäftigten des öffentlichen und privaten Sektors, mit Ausnahme derjenigen, die im Sicherheits- oder medizinischen Bereich tätig sind, ist empfohlen worden, zu Hause zu bleiben.

Bis sich die Lage stabilisiert hat, werden die Sicherheitsvorkehrungen in dem betroffenen Gebiet voraussichtlich weiter verstärkt. In den kommenden Stunden ist mit Beeinträchtigungen im Verkehrs-, Geschäfts- und Kraftstoffsektor zu rechnen. Evakuierungen sind möglich.

Quelle: Garda World, übersetzt mit DeepL


Siehe dazu auch: Benzin-Knappheit in Guinea nach Explosion

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 21.12.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 21.12.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
In der Nacht des 17./18. Dezembers 2023 kam es in einem Treibstofflager im Stadtzentrum Kaloum der Hauptstadt Conakry zu einer schweren Explosion. Umliegende Gebäude wurden teils schwer beschädigt; mehrere Menschen kamen ums Leben oder wurden verletzt. Die Lösch- und Rettungsarbeiten dauern an. Das betroffene Gelände ist weiträumig abgesperrt; mit Rauchentwicklung in der Umgebung des Stadtzentrums muss gerechnet werden.

Die Explosion kann eine Beeinträchtigung der Versorgungs- und Sicherheitslage nach sich ziehen. Derzeit sind der Verkauf und Transport von Kraftstoffen eingeschränkt.

Das Kanzleigebäude der Deutschen Botschaft Conakry kann unter Umständen, aufgrund der Nähe zur Unglücksstelle und eventueller Sperrungen, nicht erreicht werden. In dringenden Fällen ist ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, siehe Botschaftswebseite.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Meiden Sie den betroffenen Bereich weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie zum eigenen Schutz ggf. einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Versorgen Sie sich mit ausreichend Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln.
  • Stellen Sie stets die Einsatzbereitschaft Ihrer Kommunikationsmittel sicher (geladener Akku; ggf. Powerbank). Informieren Sie Ihre Kontakte, dass Sie ggf. nicht erreichbar seien könnten.
  • Tanken Sie ausreichend, vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten mit dem KfZ und sparen Sie Kraftstoff.
Auswärtiges Amt

Siehe dazu auch: Benzin-Knappheit in Guinea nach Explosion

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 09.01.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 09.01.2024

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
In der Nacht des 17. auf den 18. Dezember 2023 kam es im zentralen Treibstofflager im Stadtteil Kaloum der Hauptstadt Conakry zu einer schweren Explosion mit anschließendem Großbrand. Umliegende Gebäude wurden teils schwer beschädigt; mehrere Menschen kamen ums Leben oder wurden verletzt. Das betroffene Gelände ist seither abgesperrt.

Die in Folge der Explosion eingetretene Unterversorgung des Landes mit Treibstoff zieht eine Beeinträchtigung der Versorgungs- und Sicherheitslage nach sich. Derzeit sind der Verkauf und Transport von Kraftstoffen erheblich eingeschränkt. Güter des täglichen Bedarfs sind aufgrund gestiegener Transportkosten entweder nicht durchgehend oder nur zu erhöhten Preisen erhältlich. Gewaltsame Auseinandersetzungen können vor diesem Hintergrund derzeit nicht ausgeschlossen werden.

In dringenden Fällen ist ein Bereitschaftsdienst eingerichtet, siehe Webseite der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Meiden Sie den betroffenen Bereich weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie zum eigenen Schutz ggf. einen Mund-Nasen-Schutz.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.
  • Versorgen Sie sich mit ausreichend Trinkwasser und haltbaren Lebensmitteln.
  • Stellen Sie stets die Einsatzbereitschaft Ihrer Kommunikationsmittel sicher (geladener Akku; ggf. Powerbank). Informieren Sie Ihre Kontakte, dass Sie ggf. nicht erreichbar seien könnten.
  • Stellen Sie sich auch mittelfristig auf Kraftstoffknappheit ein und nutzen Sie Kraftstoff sparsam.
Auswärtiges Amt

Siehe dazu auch: Benzin-Knappheit in Guinea nach Explosion

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 19.09.2024

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 19.09.2024

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage, Kriminalität)
- Natur und Klima


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten, vor allem um den Stadtteil Kaloum, sind weiterhin Kontrollposten eingerichtet. Es kommt ab den Abendstunden zu Fahrzeug- und Personenkontrollen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
In Folge eines Militärputsches im September 2021 befindet sich Guinea nach wie vor in einer politischen Übergangsphase außerhalb einer verfassungsmäßigen Ordnung. Veränderungen der innenpolitischen Situation und der Sicherheitslage können kurzfristig eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.

Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Kriminalität
Die Kriminalitätsrate hat sowohl in Conakry als auch im Landesinnern stark zugenommen. Vor allem in größeren Städten besteht ein hohes Risiko für nächtliche Überfälle auf Passanten, Wohnhäuser und Geschäfte.

Bewaffnete Überfälle auf Fahrzeuge in der Nacht oder der Dämmerung werden von einzelnen Überlandstraßen gemeldet. Die Täter treten teilweise uniformiert auf.
  • Verzichten Sie auf nächtliche Überlandfahrten und planen Sie ausreichend Zeit ein, um auch bei unvorhergesehenen Verspätungen Ihr Reiseziel bei Tag erreichen zu können.
  • Halten Sie während der Fahrten Fenster und Türen verschlossen und verriegelt.
  • Fahren Sie in das Landesinnere möglichst nur im Konvoi mit mehreren Geländewagen.
  • Meiden Sie in den Städten wenig besuchte Gegenden, insbesondere nachts.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf; speichern Sie ggf. elektronische Kopien/Fotos. Dies erleichtert im Falle von Diebstahl oder Verlust die Ausstellung eines Ersatzdokuments.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den jeweiligen Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Seien Sie in größeren Menschenmengen wie an Flughäfen, an Bahnhöfen, auf Märkten und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders aufmerksam und achten Sie auf Ihre Wertsachen.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Telefonanrufen, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich von der Glaubwürdigkeit oder wenden Sie sich an die Polizei.
Natur und Klima
Es herrscht tropisches, feuchtheißes Klima.

Die jährliche Regenzeit dauert von Mai bis September. Besonders an Hängen und in tiefer gelegenen Gegenden muss jederzeit und überall mit Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet werden. Derzeit sind einzelne Stadtteile Conakrys in den Außenbezirken überflutet. Straßen und Brücken im Landesinnern sind aktuell zum Teil unpassierbar.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Auswärtiges Amt


Siehe dazu auch BPfeilB Guinea | Demonstrationen und Proteste

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 14.03.2025

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 14.03.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Natur und Klima
- Gesundheit (Medizinische Versorgung)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten in der Hauptstadt Conakry, vor allem rund um den Stadtteil Kaloum, sind Kontrollposten eingerichtet. Es kommt in den Abendstunden zu Fahrzeug- und Personenkontrollen, die seit Jahresbeginn verstärkt wurden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
In Folge eines Militärputsches im September 2021 befindet sich Guinea nach wie vor in einer politischen Übergangsphase außerhalb einer verfassungsmäßigen Ordnung. Veränderungen der innenpolitischen Situation und vor allem der Sicherheitslage können kurzfristig eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.

Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kann es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden kommen, die von den Sicherheitskräften gewaltsam beendet werden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen sowie von Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Natur und Klima
Es herrscht tropisches, feuchtheißes Klima.

Die jährliche Regenzeit dauert von Mai bis September. Besonders an Hängen und in tiefer gelegenen Gebieten muss jederzeit und überall mit Überschwemmungen und Erdrutschen gerechnet werden.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Gesundheit
Medizinische Versorgung

Die medizinische Versorgung in Guinea ist nicht mit der Versorgung in Deutschland vergleichbar. Außerhalb der großen Zentren fehlt vielerorts medizinisches Fachpersonal. Besonders in ländlichen Gegenden ist eine grundlegende medizinische Erstversorgung schwierig bis unmöglich. Planbare Operationen, Eingriffe und Diagnostik sollten in Europa durchgeführt werden. Notfall- und Basisversorgung ist in den großen staatlichen Krankenhäusern sowie etlichen Privatkliniken gewährleistet. Die Apotheken haben ein ausreichendes Sortiment wichtiger Standardmedikamente. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Lassen Sie sich frühzeitig reisemedizinisch beraten und Ihren Impfschutz anpassen. Entsprechende reisemedizinische Praxen und Impfstellen sind u.a. über die DTG zu finden.
  • Nehmen Sie eine Reiseapotheke sowie regelmäßig einzunehmende Medikamente mit. Lassen Sie sich für die Einreise ggf. die Notwendigkeit ärztlich auf Englisch bescheinigen.
  • Schließen Sie eine medizinische Evakuierungsversicherung ab.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 04.06.2025

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Stand 04.06.2025

Letzte Änderungen:
- Natur und Klima
- Reiseinfos (Infrastruktur/Verkehr)


Natur und Klima
Es herrscht tropisches, feuchtheißes Klima.

Die jährliche Regenzeit dauert meist von Mai bis September. Besonders an Hängen muss jederzeit mit Erdrutschen gerechnet werden. Während der Regenzeit können sowohl in Conakry als auch im Landesinneren (vor allem in tiefer gelegenen Gebieten) erhebliche Überschwemmungen auftreten, die Straßen und Brücken zeitweise unpassierbar machen.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Reiseinfos
Infrastruktur/Verkehr

Eine touristische Infrastruktur existiert nur in Ansätzen. Ein öffentliches Verkehrsmittelnetz gibt es nicht.

Das guineische Straßennetz ist in marodem Zustand; in der Regenzeit muss mit erheblichen Straßenschäden gerechnet werden. Auch bei starken Regenfällen ist durch eingeschränkte Sicht und überschwemmte Straßen mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen; es wird zu besonderer Vorsicht geraten (siehe Natur und Klima). Im Landesinneren wechseln sich befestigte mit unbefestigten Streckenabschnitten ab. Die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Taxis, Busse) ist wegen des technischen Zustands der Fahrzeuge nicht ohne Risiken. Schwere Unfälle sind häufig.

Schwierige Straßen- und Verkehrsverhältnisse führen vor allem in den Außenbezirken Conakrys teilweise zu ausgedehnten Staus mit mehrstündigen Wartezeiten.

Auf den Überlandstraßen und in Städten muss mit Kontrollen bewaffneter Sicherheitskräfte an festen oder zeitweilig eingerichteten Kontrollposten gerechnet werden. Dies gilt auch für den Innenstadtbereich von Conakry.
  • Verzichten Sie auf die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 20.08.2025

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Stand 20.08.2025

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten in der Hauptstadt Conakry, vor allem rund um den Stadtteil Kaloum, sind feste Kontrollposten eingerichtet. An diesen werden ab 20 Uhr systematische Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Darüber hinaus kann es auch tagsüber im gesamten Stadtgebiet zu spontanen Kontrollen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
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In Folge eines Militärputsches im September 2021 befindet sich Guinea nach wie vor in einer politischen Übergangsphase außerhalb einer verfassungsmäßigen Ordnung. Veränderungen der innenpolitischen Situation und vor allem der Sicherheitslage können kurzfristig eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.

Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kann es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden kommen, die von den Sicherheitskräften gewaltsam beendet werden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen sowie von Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
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Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am 21. September 2025 wird in Guinea ein Verfassungsreferendum durchgeführt. Es kann landesweit und insbesondere im Stadtgebiet von Conakry zu Beeinträchtigungen der Bewegungsfreiheit (z.B. durch Straßensperrungen und Kontrollen) kommen.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien über mögliche Einschränkungen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 21.09.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 21.09.2025

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- Aktuelles


Aktuelles
Am 21. September 2025 wird in Guinea ein Verfassungsreferendum durchgeführt. An diesem Tag ist in der Zeit von 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr der Fahrzeugverkehr landesweit verboten. Nur mit einer behördlichen Genehmigung (Laissez-Passer) ist das Fahren erlaubt.

Am 21. September ist zudem der guineische Luftraum zwischen 8:00 Uhr und 18:30 Uhr geschlossen. Davon betroffen ist auch der internationale Flughafen in Conakry. Es kann zudem zu Einschränkungen an Grenzübergängen kommen.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Behörden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien über mögliche weitergehende Einschränkungen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 13.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 13.11.2025

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- Aktuelles
- Sicherheit (InnenpolitischeLage)


Aktuelles
Am 28. Dezember 2025 finden in Guinea Präsidentschaftswahlen statt. Die Bekanntgabe der zur Wahl zugelassenen Kandidaten ist für den 13. November 2025 vorgesehen. Es ist nicht auszuschließen, dass es insbesondere im Raum Conakry zu Demonstrationen und Verkehrsstörungen kommen kann.

Erfahrungen der letzten politischen Großereignisse zeigen, dass es am Wahltag kurzfristig und insbesondere während der Öffnungszeiten der Wahllokale zu Schließungen der Landesgrenzen und des internationalen Flughafens Sékou Touré in Conakry sowie der Verhängung von Fahrverboten kommen kann. In vergangenen Jahren kam es nach Wahltagen zu spontanen Protestaktionen und Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften.

Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitskräfte im zeitlichen Umfeld der Wahlen landesweit Verkehrskontrollen durchführen werden. In den Tagen unmittelbar vor und nach den Wahlen kann es ebenfalls zur Einschränkung des Internets, insbesondere der sozialen Medien, kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Straßensperren weiträumig.
  • Seien Sie besonders aufmerksam auf Stimmung und Entwicklung im öffentlichen Raum.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung
Sicherheit
Innenpolitische Lage

Siehe Aktuelles.

Die Sicherheitslage ist weiterhin angespannt. An strategischen Punkten in der Hauptstadt Conakry, vor allem rund um den Stadtteil Kaloum, sind feste Kontrollposten eingerichtet. An diesen werden ab 20 Uhr systematische Fahrzeug- und Personenkontrollen durchgeführt. Darüber hinaus kann es auch tagsüber im gesamten Stadtgebiet zu spontanen Kontrollen kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
    Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Die wirtschaftliche Lage ist für den Großteil der Bevölkerung nach wie vor sehr schwierig. In Conakry, aber auch im Landesinneren, kann es daher immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden kommen, die von den Sicherheitskräften gewaltsam beendet werden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Streiks und politische Konflikte können zu Protestaktionen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens führen, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea (Guinée forestière), Boké und im Fouta Djallon. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen sowie von Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 14.11.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 14.11.2025

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am 28. Dezember 2025 finden in Guinea Präsidentschaftswahlen statt. Es ist nicht auszuschließen, dass es bis dahin insbesondere im Raum Conakry zu spontanen Demonstrationen und Verkehrsstörungen kommen kann.

Erfahrungen der letzten politischen Großereignisse zeigen, dass es am Wahltag kurzfristig und insbesondere während der Öffnungszeiten der Wahllokale zu Schließungen der Landesgrenzen und des internationalen Flughafens Sékou Touré in Conakry sowie der Verhängung von Fahrverboten kommen kann. In vergangenen Jahren kam es nach Wahltagen zu spontanen Protestaktionen und Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften.

Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitskräfte im zeitlichen Umfeld der Wahlen landesweit Verkehrskontrollen durchführen werden. In den Tagen unmittelbar vor und nach den Wahlen kann es ebenfalls zur Einschränkung des Internets, insbesondere der sozialen Medien, kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Straßensperren weiträumig.
  • Seien Sie besonders aufmerksam auf Stimmung und Entwicklung im öffentlichen Raum.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie, wenn möglich, Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 22.12.2025

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 22.12.2025

Letzte Änderungen:
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Aktuelles
Am 28. Dezember 2025 finden in Guinea Präsidentschaftswahlen statt. Es ist nicht auszuschließen, dass es sowohl im Vorfeld als auch in den Tagen nach der Wahl insbesondere im Raum Conakry zu spontanen Demonstrationen und Verkehrsstörungen kommen kann.

Erfahrungen der letzten politischen Großereignisse zeigen, dass es am Wahltag kurzfristig und insbesondere während der Öffnungszeiten der Wahllokale zu Schließungen der Landesgrenzen und des internationalen Flughafens Sékou Touré in Conakry sowie der Verhängung von Fahrverboten kommen kann. In vergangenen Jahren kam es nach Wahltagen zu spontanen Protestaktionen und Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften.

Es ist davon auszugehen, dass die Sicherheitskräfte im zeitlichen Umfeld der Wahlen landesweit Verkehrskontrollen durchführen werden. In den Tagen unmittelbar vor und nach den Wahlen kann es ebenfalls zur Einschränkung des Internets, insbesondere der sozialen Medien, kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und Straßensperren weiträumig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und sozialen Medien.
  • Befolgen Sie die Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Seien Sie besonders achtsam und umsichtig, insbesondere bei Bewegungen im Stadtgebiet von Conakry. Vermeiden Sie in der Zeit rund um den Wahltag nicht notwendige Fahrten.
  • Bereiten Sie sich auf mögliche Einschränkungen des öffentlichen Lebens am und nach dem Tag der Wahl vor (z.B. durch Vorräte an Bargeld, Wasser, Lebensmitteln, dringend benötigten Medikamenten und Treibstoff).
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
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