Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.04.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 13.10.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 13.10.2020

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Präsidentschaftswahlen 18. Oktober 2020)


Aktuelles
Präsidentschaftswahlen 18. Oktober 2020

Am 18. Oktober 2020 finden in Guinea Präsidentschaftswahlen statt. Opposition und Zivilgesellschaft kündigten im Vorfeld weitreichende Aktionen an. Es muss, beschränkt auf die Hauptstadt und einzelne Regionen, mit Generalstreik, Protestmärschen und Demonstrationen gerechnet werden, bei denen es auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen kann.

Es ist damit zu rechnen, dass die Landesgrenzen geschlossen, der Flugverkehr eingestellt und landesweit Fahrverbote verhängt werden.
Diese Einschränkungen gelten mindestens am Wahltag selbst, können aber schon früher in- und später außer Kraft treten.
  • Informieren Sie sich kurzfristig und regelmäßig über die aktuelle Lage vor Ort und passen Sie Ihr Verhalten entsprechend an.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und vermeiden Sie möglichst Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Vermeiden Sie Fahrten in die nordöstlichen Stadtbezirke Conakrys.
  • Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Überprüfen Sie Vorräte, wie beispielsweise Lebensmittel, Trinkwasser, regelmäßig benötigte Medikamente, sowie ggf. Treibstoff für Fahrzeuge und Generator.
  • Richten Sie sich auf Einschränkungen der Bewegungsfreiheit ein. Diese werden möglicherweise nicht nur auf den Wahltag selbst beschränkt sein.
Auswärtiges Amt

Hinweise zum Corona-Virus in Guinea siehe:
Reisebeschränkungen durch Coronavirus

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 23.10.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 13.10.2020
(Unverändert gültig seit: 13.10.2020)

Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Am 18. Oktober 2020 haben in Guinea Präsidentschaftswahlen stattgefunden. Seitdem ist die Lage angespannt. Es gibt in mehreren Stadtvierteln der Hauptstadt und in einzelnen Regionen gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Anhängern einzelner Kandidaten und den Sicherheitskräften. Straßen werden mit Barrikaden blockiert oder auf andere Weise unpassierbar. An Kontrollpunkten der Sicherheitskräfte in Conakry bilden sich längere Staus. Fahrzeuge werden überprüft und im Einzelfall auch zurückgewiesen. Nach der in Kürze erwarteten Verkündung des offiziellen Wahlergebnisses muss mit einer Intensivierung der Auseinandersetzungen gerechnet werden. Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit einschließlich Ausgangssperren, Fahrverboten und des Zugangs zum Flughafen sind nicht ausgeschlossen.
  • Informieren Sie sich kurzfristig und regelmäßig über die aktuelle Lage vor Ort und passen Sie Ihr Verhalten entsprechend an.
  • Seien Sie besonders vorsichtig und vermeiden Sie möglichst Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Vermeiden Sie Fahrten in die nordöstlichen Stadtbezirke Conakrys.
  • Befolgen Sie stets die Anweisungen von Sicherheitskräften.
  • Überprüfen Sie Vorräte, wie beispielsweise Lebensmittel, Trinkwasser, regelmäßig benötigte Medikamente, sowie ggf. Treibstoff für Fahrzeuge und Generator.
  • Richten Sie sich auf Einschränkungen der Bewegungsfreiheit ein..
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 23.11.2020

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 23.11.2020
(Unverändert gültig seit: 23.11.2020)

Letzte Änderungen:
- Reiseinfos (LGBTIQ)
- Gesundheit (Impfschutz, HIV/AIDS, Medizinische Versorgung)


Reiseinfos
LGBTIQ

Homosexuelle Handlungen werden mit Freiheitsstrafen von sechs Monaten bis zu drei Jahren und einer Geldstrafe bestraft. Bei Beteiligung von Minderjährigen (jünger als 18 Jahre) sieht das guineische Strafrecht stets die Höchststrafe vor. Wurde bei der vollendeten oder versuchten Handlung Gewalt angewandt, ist Haft von fünf bis zehn Jahren zu verhängen.
  • Beachten Sie die allgemeinen Hinweise für LGBTIQ.
Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden ab Vollendung des ersten Lebensjahres eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig nicht differenziert und der Impfnachweis von allen Einreisenden unabhängig der Herkunft verlangt. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung vorgeschrieben ist.
In den vergangenen Jahren wurden zwischen 10-20 Gelbfieberfälle pro Jahr bestätigt, meist aus dem Grenzgebiet zu Côte d’Ivoire.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
HIV/AIDS
Durch sexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes HIV-Übertragungsrisiko.
Menschen, die Risikogruppen angehören, sind in Guinea überproportional häufig mit HIV infiziert. Laut dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen für HIV/Aids (UNAIDS) betrifft dies vor allem Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter – hier sind rund 14% der Personen infiziert – und Männer, die Sex mit Männern haben (MSM) – hier beträgt die Prävalenz rund 57%.
Seit dem Jahr 2011 haben die HIV-Infektionen im Land um 11% zugenommen.
  • Verwenden Sie stets Kondome, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften.
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch hoch problematisch. Die ärztliche Versorgung in Conakry ist begrenzt. Französischsprachige Fachärztinnen und -ärzte der wichtigen Fachrichtungen sind vorhanden, einzelne davon sprechen auch Deutsch.

Planbare Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den Notfall kommen nur zwei Privatkliniken in Betracht, die auch begrenzt intensivmedizinische Behandlung gewährleisten können. Eine Privatklinik unterhält auch einen Ambulanzdienst, auf den bei Unfällen im Stadtgebiet zurückgegriffen werden kann.

Die Apotheken in Guinea haben ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente häufig europäischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
  • Schließen Sie für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreisekranken- und -rückholversicherung ab. Ausführliche Informationen bietet die Deutsche Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland .
  • Nehmen Sie eine individuelle Reiseapotheke mit und schützen Sie diese unterwegs gegen hohe Temperaturen, siehe Merkblatt Reiseapotheke
  • Lassen Sie sich vor einer Reise durch tropenmedizinische Beratungsstellen, Tropenmediziner oder Reisemediziner persönlich beraten und Ihren Impfschutz anpassen, auch wenn Sie aus anderen Regionen schon Tropenerfahrung haben. Entsprechende Ärzte finden Sie z. B. über die DTG.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 16.02.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 16.02.2021

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles, Ebola)


Gesundheit
Aktuelles, Ebola

Die Prefectur de N'Zerekore (mit knapp 200.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Guineas) im Südosten des Landes, meldete im Februar 2021, dass sechs Personen bei einer Beerdigung an Ebola typischen Symptomen erkrankt und zwei von ihnen verstorben sind. Nationale und internationale Experten werten diese vom Gesundheitsministerium als Ebola-Ausbruch bewertete Situation derzeit aus.

Ebola ist eine von Mensch zu Mensch übertragbare, hochansteckende Viruserkrankung, die häufig zum Tode führt.
Von Dezember 2013 bis April 2016 sind in Guinea im ganzen Land mehr als 3.800 Ebolafälle aufgetreten.
  • Meiden Sie möglichst die Region um N'Zerekore vorerst.
  • Hinsichtlich der individuellen Schutzmassnahmen bei Ebola, orientieren Sie sich bitte anhand des Merkblatts Maßnahmen bei Verdacht auf Ebolafieber.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 21.06.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 21.06.2021

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Ebola-Ausbruch für beendet erklärt)


Gesundheit
Ebola

Die guineischen Gesundheitsbehörden haben den am 14. Februar 2021 ausgerufenen Ebolaausbruch am 19. Juni 2021 für beendet erklärt.

Gemeldet wurden insgesamt 23 Fälle, davon 12 Todesfälle (Letalität: 52 %). Der letzte bestätigte Ebolapatient wurde am 4. April 2021 gemeldet. Dies war im Land das erste Wiederauftreten der Krankheit seit dem tödlichen Ausbruch in Westafrika, der 2016 endete.
  • Hinsichtlich der individuellen Schutzmassnahmen bei Ebola, orientieren Sie sich bitte anhand des Merkblatts Maßnahmen bei Verdacht auf Ebolafieber.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 20.08.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 20.08.2021

Letzte Änderungen:
- Gesundheit (Aktuelles: Marburg-Virus bzw. Ebola; Impfschutz)


Gesundheit
Aktuelles

Marburg-Virus

Am 9. August 2021 hat die guineische Gesundheitsbehörde erstmalig eine Erkrankung durch das Marburg-Virus in der Präfektur Gueckedou bestätigt.

Bei der Erkrankung handelt es sich um ein ansteckendes hämorrhagisches Fieber. Eine Impfung ist nicht verfügbar. Die Erkrankung ist schwerwiegend und bleibt selten unerkannt. Das Marburg-Virus wird durch den Austausch von Körperflüssigkeiten und durch Schmierinfektion bzw. Kontaktinfektion übertragen.
  • Bitte beachten Sie in der Region die generellen Hygiene – und Abstandsregeln sorgfältig.
  • Halten Sie Abstand zu sichtlich erkrankten Personen.
Ebola
Ebola ist, wie das Marburg-Virus, ein hochansteckendes hämorragisches Fieber. Die Viruserkrankung ist schwerwiegend und führt häufig zum Tod. Im Juni 2021 wurde der letzte Ebola Ausbruch in der Präfektur N’Zérékoré offiziell für beendet erklärt.

Im August 2021 ist im Nachbarland Côte d’Ivoire ein Fall von Ebola bei einer Reisenden aus Guinea aufgetreten.

Kontrollen an der Landesgrenze zwischen Guinea und Côte d’Ivoire sind eingeführt.
  • Seien Sie bei Reisen im Grenzgebiet wachsam.
  • Beachten Sie hinsichtlich der individuellen Schutzmaßnahmen bei Ebola das Merkblatt Maßnahmen bei Verdacht auf Ebolafieber.
  • Meiden Sie möglichst die Region um N'Zérékoré vorerst.
Impfschutz
Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden ab Vollendung des ersten Lebensjahres eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig nicht differenziert und der Impfnachweis von allen Einreisenden unabhängig der Herkunft verlangt. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung vorgeschrieben ist.
In den vergangenen Jahren wurden zwischen 10-20 Gelbfieberfälle pro Jahr bestätigt, meist aus dem Grenzgebiet zu Côte d’Ivoire.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO Einwohnern und Langzeitreisenden über 4 Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) 4 Wochen bis 12 Monate vor Ausreise benötigen, siehe Merkblatt Poliomyelitis . Falls Sie kürzer als 4 Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung im Merkblatt Reise-Impfempfehlungen .
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 24.08.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 24.08.2021

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Arbeitskämpfe wie Streiks und politische Konflikte führen immer wieder zu Protestaktionen und somit zu Behinderungen im öffentlichen Raum, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea, Fouta Djallon und Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 06.09.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 06.09.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Am 5. September 2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Es wurde eine täglich von 20 Uhr abends bis 6 Uhr morgens, landesweit mit Ausnahme der Bergbauregion um Boké, geltende Ausgangssperre verhängt. Die Lage ist weiterhin unübersichtlich. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden
  • Bleiben Sie möglichst zuhause oder an einem anderen sicheren Ort und meiden Sie das Regierungsviertel.
  • Verhalten Sie sich besonders umsichtig und wachsam. Meiden Sie Menschenansammlungen und halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Meiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 08.09.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 08.09.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Am 5. September 2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Es wurde eine täglich von 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens, landesweit mit Ausnahme der Bergbauregion um Boké, geltende Ausgangssperre verhängt. Die Lage ist weiterhin unübersichtlich. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.
  • Bleiben Sie möglichst zuhause oder an einem anderen sicheren Ort und meiden Sie das Regierungsviertel.
  • Verhalten Sie sich besonders umsichtig und wachsam. Meiden Sie Menschenansammlungen und halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Meiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 09.09.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
Stand 09.09.2021

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)


Aktuelles
Sicherheitslage

Am 5. September 2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Es wurde eine Ausgangssperre von 22 Uhr bis 4 Uhr verhängt. Diese gilt landesweit mit Ausnahme der Bergbauregion um Boké. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.
  • Verhalten Sie sich besonders umsichtig und wachsam. Meiden Sie Menschenansammlungen und halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Meiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
  • Bitte tragen Sie sich unbedingt in die Krisenvorsorgeliste ein und informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 18.11.2021

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Guinea
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Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Sicherheitslage)
- Gesundheit (Aktuelles: Ausbruch des Marburg-Virus in Guinea für beendet erklärt)


Aktuelles
Sicherheitslage

Am 5. September 2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Am 1. Oktober 2021 wurde der Interimspräsident vereidigt und es wurde eine zeitlich unbestimmte Übergangsphase angekündigt, an deren Ende demokratische Neuwahlen stehen sollen. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.
  • Verhalten Sie sich besonders umsichtig und wachsam. Meiden Sie Menschenansammlungen und halten Sie sich über lokale Medien informiert.
  • Meiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
  • Bitte tragen Sie sich unbedingt in die Krisenvorsorgeliste ein und informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
Gesundheit
Aktuelles
Marburg-Virus

Am 9. August 2021 hat die guineische Gesundheitsbehörde erstmalig eine Erkrankung durch das Marburg-Virus in der Präfektur Gueckedou bestätigt.

Bei der Erkrankung handelt es sich um ein ansteckendes hämorrhagisches Fieber. Eine Impfung ist nicht verfügbar. Die Erkrankung ist schwerwiegend und bleibt selten unerkannt. Das Marburg-Virus wird durch den Austausch von Körperflüssigkeiten und durch Schmierinfektion bzw. Kontaktinfektion übertragen.

Der Ausbruch wurde nach Abwarten der doppelten Inkubationszeit von 42 Tagen am 15. September 2021 durch die WHO für beendet erklärt.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 14.02.2022

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Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Am 5. September 2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Am 1. Oktober 2021 wurde der Interimspräsident vereidigt und es wurde eine zeitlich unbestimmte Übergangsphase angekündigt, an deren Ende demokratische Neuwahlen stehen sollen. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Menschenansammlungen.
  • Meiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts ein.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Arbeitskämpfe wie Streiks und politische Konflikte führen immer wieder zu Protestaktionen und somit zu Behinderungen im öffentlichen Raum, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea, Fouta Djallon und Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 02.09.2022

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles


Aktuelles
Für den Jahrestag der Machtübernahme der Militärregierung am 5. September 2022 sind landesweite Protestaktionen angekündigt. Ob es dazu kommt, ist unvorhersehbar. Besondere Um- und Vorsicht ist geboten, s. auch Sicherheit – Innenpolitische Lage.
  • Verhalten Sie sich umsichtig und meiden Sie Menschenansammlungen.
  • Vermeiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Sicherheitskräfte.
  • Tragen Sie sich in die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts ein.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 08.05.2023

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Letzte Änderungen:
- Aktuelles
- Gesundheit (Impfschutz, Dengue-Fieber)


Aktuelles
Für den Zeitraum 10. bis 25. Mai 2023 sind für den Großraum Conakry Demonstrationen angekündigt. Es kann zu Zusammenstößen mit Sicherheitskräften kommen.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
Gesundheit
Impfschutz

Impfbestimmungen können aufgrund von Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 derzeit abweichen, siehe Aktuelles.

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist für alle Reisenden ab Vollendung des ersten Lebensjahres eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig nicht differenziert und der Impfnachweis von allen Einreisenden unabhängig der Herkunft verlangt. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung vorgeschrieben ist.
In den vergangenen Jahren wurden zwischen 10-20 Gelbfieberfälle pro Jahr bestätigt, meist aus dem Grenzgebiet zu Côte d’Ivoire.
  • Stellen Sie einen vollständigen Impfschutz gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) sicher, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Dengue-Fieber
Dengue-Viren werden landesweit durch tagaktive Aedes-Mücken übertragen. Die Erkrankung geht in der Regel mit Fieber, Hautausschlag sowie ausgeprägten Gliederschmerzen einher und betrifft zunehmend auch Reisende. In seltenen Fällen treten insbesondere bei Kindern schwerwiegende Komplikationen inkl. möglicher Todesfolge auf. Insgesamt sind Komplikationen bei Reisenden jedoch selten. Eine Chemoprophylaxe und eine spezifische Therapie existieren nicht. Eine Impfung ist verfügbar, siehe Dengue-Fieber.
  • Lassen Sie sich bezüglich einer Impfung von Tropen- und/oder Reisemedizinern beraten.
  • Schützen Sie sich zur Vermeidung von Dengue-Fieber im Rahmen einer Expositionsprophylaxe insbesondere tagsüber konsequent vor Mückenstichen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Guinea 04.09.2023

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Stand 04.09.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streichung Demonstrationen)
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)
- Reiseinfos (Rechtliche Besonderheiten)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)
- Gesundheit (Impfschutz; Malaria)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Aufgrund von Auseinandersetzungen zwischen Regierung und Opposition kommt es derzeit immer wieder zu – auch unangekündigten – Demonstrationen und Protestmärschen. Gewaltsame Zusammenstöße mit Sicherheitskräften können nicht ausgeschlossen werden.

2021 kam es in der Hauptstadt Conakry zu bewaffneten Auseinandersetzungen. Die Regierung des Landes wurde von Einheiten des Militärs für abgesetzt und die Verfassung für ungültig erklärt. Am 1. Oktober 2021 wurde der Interimspräsident vereidigt. Guinea befindet derzeit in einer Übergangsphase, an deren Ende demokratische Neuwahlen stehen sollen. Änderungen der Situation können spontan eintreten. Die Sicherheitsbestimmungen können ohne Vorankündigungen geändert werden.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste bzw. halten Sie Ihre Daten aktuell.
  • Informieren Sie sich ggf. vor Ort bei der Deutschen Botschaft Conakry.
  • Befolgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Informieren Sie sich über die lokalen und Sozialen Medien.
  • Vermeiden Sie Fahrten auf Überlandstraßen, besonders in der Dämmerung.
Aufgrund der für den Großteil der Bevölkerung sehr schwierigen wirtschaftlichen Lage kommt es in Conakry, aber auch im Landesinneren, immer wieder zu spontanen Demonstrationen, Vandalismus oder Straßenblockaden. Proteste führten in der Vergangenheit zu Todesopfern und Verletzten.
Auch gewaltsame Konflikte zwischen sozialen oder politischen Gruppen können auftreten.

Arbeitskämpfe wie Streiks und politische Konflikte führen immer wieder zu Protestaktionen und somit zu Behinderungen im öffentlichen Raum, vereinzelt auch zu gewaltsamen Auseinandersetzungen.

Besonders betroffen sind die Hauptstadt Conakry, dort insbesondere auch staatliche Einrichtungen und größere Städte im Landesinnern sowie die Regionen Waldguinea, Fouta Djallon und Boké. Aktionen richten sich nicht gezielt gegen Ausländer. Dennoch besteht die Gefahr, von solchen Ausschreitungen und Gegenmaßnahmen der Sicherheitskräfte beeinträchtigt zu werden.

In Waldguinea und den südlichen Grenzgebieten zu Liberia, Sierra Leone und Côte d‘Ivoire kann es jederzeit zu ethnischen Spannungen mit gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen.
  • Seien Sie bei Aufenthalten in den Grenzgebieten und in Waldguinea besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
Reiseinfos
Rechtliche Besonderheiten

Das Fotografieren von Sicherheitsbereichen wie Kasernen, Polizeistationen, Flug- und Seehäfen, Zoll und Feuerwehr einschließlich der dort Beschäftigten ist untersagt.

Bei Verstößen ist die Beschlagnahme des Geräts und/oder des Films bzw. der Speicherkarte zu erwarten. Vor dem Fotografieren von Privatpersonen sollte deren Zustimmung eingeholt werden, da ansonsten mit Schwierigkeiten gerechnet werden muss.

Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei den offiziellen Stellen Guineas sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.

Gesundheit
Impfschutz

Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet ist ab dem Alter von neun Monaten eine Gelbfieberimpfung nachzuweisen.
In der Praxis wird bei der Einreisekontrolle jedoch häufig nicht differenziert und der Impfnachweis von allen Einreisenden unabhängig der Herkunft verlangt. Grundsätzlich ist die Impfung für alle Reisenden empfohlen, auch wenn bei direkter Einreise aus Europa keine Impfung vorgeschrieben ist.
  • Bitte beachten Sie, dass laut WHO-Kriterien bei Aufenthalten über vier Wochen eine Impfung gegen Poliomyelitis (Kinderlähmung) vier Wochen bis 12 Monate vor Ausreise aus Guinea angeraten ist. Falls Sie kürzer als vier Wochen im Land sind, ist ein vollständiger Impfschutz gegen Poliomyelitis empfohlen, siehe Poliomyelitis.
  • Achten Sie darauf, dass sich bei Ihnen und Ihren Kindern die Standardimpfungen gemäß Impfkalender des Robert-Koch-Instituts auf dem aktuellen Stand befinden.
  • Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A und Polio, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Dengue-Fieber, Hepatitis B, Typhus, Tollwut und Meningokokken-Krankheit (ACWY) empfohlen.
  • Beachten Sie die Anwendungshinweise und Hilfen für die Indikationsstellung in den Reise-Impfempfehlungen.
  • Aktuelle, detaillierte Reiseimpfempfehlungen für Fachkreise bietet die DTG.
Malaria
Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria .
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Es besteht ein hohes ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land inklusive der Städte. Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Guinea. Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.
Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, tagsüber (Dengue) sowie in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) auf dem deutschen Markt erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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