Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 16.05.2025

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 05.08.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 11.04.2014
(Unverändert gültig seit: 11.04.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktueller Hinweis
Aus den Regionen Guéckedou, Kissidougou und Macenta im Nachbarland Guinea werden mittlerweile über 150 Fälle von hämorrhagischem Ebola-Fieber gemeldet. Der Ausbruch dort begann vor einigen Wochen und forderte bisher über 100 Todesopfer unter der lokalen Bevölkerung. Auch aus dem angrenzenden Lofa in Liberia wurden etliche Krankheitsfälle bestätigt. Aus den naheliegenden Gebieten in Sierra Leone wurden bisher nur wenige Verdachtsfälle gemeldet. Der Grenzverkehr zu Guinea und Liberia ist eingeschränkt.Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.diplo.de/reisemedizin).

Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 30.05.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 30.05.2014
(Unverändert gültig seit: 30.05.2014)

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Aktuelle Hinweise


Aktueller Hinweis
Am 25.05.14 wurde die WHO über einen Ebolaausbruch in Sierra Leone informiert. Aus dem Kailahun District  im Osten Sierra Leones (Grenzregion zu Guéckédou in Guinea) wurden inzwischen vierzehn bestätigte Ebolafälle gemeldet. In der Stadt Koindu (370 km südöstlich von der Hauptstadt Freetown) sind fünf Todesfälle aufgetreten.
Im Nachbarland Guinea sind mittlerweile fast 170 Fälle einer Ebolainfektion mit mehr als 100 Todesopfern bestätigt worden. Im angrenzenden Liberia (Lofa County) sind bis April 2014 sechs tödlich verlaufene Ebolainfektionen aufgetreten.
Der Grenzverkehr zu Guinea und Liberia ist eingeschränkt.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).  
Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes, insbesondere  Koindu Chiefdom wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine weitere Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist. 
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 05.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 05.06.2014
(Unverändert gültig seit: 05.06.2014)

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Aktuelle Hinweise - Ebola


Aktueller Hinweis
Am 25.05.14 wurde die WHO über einen Ebolaausbruch in Sierra Leone informiert. Aus dem Kailahun District im Osten Sierra Leones (Grenzregion zu Guéckédou in Guinea) wurden inzwischen 24 bestätigte Ebolafälle gemeldet (darunter 3 von 6 Todesfällen). Klinische Fälle sind bis zum 01.06. auch außerhalb der Ostprovinz gemeldet worden (Kenema 3, Koinadugu 2, Bombali 1, Bo 13, Moyamba 1, Freetown 5).
Im Nachbarland Guinea (vor allem in Guéckédou, Conakry und Macenta) sind mittlerweile mehr als 190 Fälle einer Ebolainfektion mit mehr als 100 Todesopfern bestätigt worden.
Im angrenzenden Liberia (Lofa County) sind bis April 2014 sechs tödlich verlaufene Ebolainfektionen aufgetreten. Seit Ende Mai gibt es erneut Meldungen von Verdachtsfällen (insgesamt seit März 13 Fälle mit 10 Toten).
Der Grenzverkehr zu Guinea und Liberia ist eingeschränkt.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter Externer Link, öffnet in neuem Fensterwww.diplo.de/reisemedizin).
Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes, insbesondere im Kailahun District wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine weitere Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 26.06.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 26.06.2014
(Unverändert gültig seit: 26.06.2014)

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Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktueller Hinweis
Seit Ende Mai 2014 ist es in Sierra Leone zu einem Ebolaausbruch mit aktuell mehr 160 bestätigten Infektionen und 46 Todesfällen gekommen. Epizentrum der Epidemie ist der Kailahun District im Osten Sierra Leones (Grenzregion zu Guéckédou in Guinea) Klinische Fälle sind vereinzelt auch außerhalb der Ostprovinz aufgetreten.
Im Nachbarland Guinea (vor allem in Guéckédou, Conakry, Macenta und aktuell Télimélé und Boffa) sind mittlerweile mehr als 270 Fälle einer Ebolainfektion mit mehr mehr als 160 Todesopfern bestätigt worden.
Im angrenzenden Liberia ist es Ende Mai zu einer zweiten Erkrankungswelle gekommen, die vor allem Lofa County und Montserrado County mit Monrovia betrifft. 28 Ebolainfektionen wurden laborchemisch bestätigt, die Zahl der klinischen Fälle beträgt mehr als 50 mit mehr als 30 Toten.
Der Personengrenzverkehr zu Guinea und Liberia ist offiziell nicht eingeschränkt, es gibt jedoch verstärkte Kontrollen an den Grenzen.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes (Kailahun District) wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 15.07.2014

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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 15.07.2014
(Unverändert gültig seit: 15.07.2014)

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Aktuelle Hinweise


Aktueller Hinweis
Seit Ende Mai 2014 ist es in Sierra Leone zu einem Ebolaausbruch mit aktuell mehr 340 bestätigten Infektionen und mehr als 100 Todesfällen gekommen. Epizentren der Epidemie sind der Kailahun District im Osten Sierra Leones (Grenzregion zu Guéckédou in Guinea) und Kenema. Klinische Fälle sind auch außerhalb der Ostprovinz aufgetreten. Aus der Hauptstadt Freetown wurde ein Fall gemeldet.
Bei den gemeldeten Fallzahlen handelt es sich um Daten aus Krankenhäusern. Die Dunkelziffer dürfte sehr hoch sein. Die Epidemie ist nicht unter Kontrolle, da sich das Nachverfolgen von Kontaktpersonen als sehr schwierig gestaltet.
Im Nachbarland Guinea (vor allem in Guéckédou, Conakry und Boffa)sind mittlerweile mehr als 300 Fälle einer Ebolainfektion mit mehr mehr als 200 Todesopfern bestätigt worden.
Im angrenzenden Liberia ist es Ende Mai zu einer zweiten Erkrankungswelle gekommen, die vor allem Lofa County und Montserrado County mit Monrovia betrifft. (64 bestätigte Fälle, 40 Tote).
Der Personengrenzverkehr zu Guinea und Liberia ist offiziell nicht eingeschränkt, es gibt jedoch verstärkte Kontrollen an den Grenzen.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Von Reisen in die betroffene Region wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 31.07.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 31.07.2014
(Unverändert gültig seit: 31.07.2014)

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Aktuelle Hinweise


Aktueller Hinweis
Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigen Reisen nach Sierra Leone zum jetzigen Zeitpunkt ab.

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 05.08.2014

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 05.08.2014 (Unverändert gültig seit: 05.08.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Von Reisen nach Sierra Leone wird dringend abgeraten.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Sierra Leone weiter beschränkt werden.

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.

Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.

Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.

Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 13.08.2014 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 13.08.2014
(Unverändert gültig seit: 13.08.2014)

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Ausreiseaufruf


Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt rät angesichts der aktuellen Lage dringend von Reisen nach Sierra Leone ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Sierra Leone weiter beschränkt werden.
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Reisehinweis-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 14.08.2014 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 14.08.2014
(Unverändert gültig seit: 14.08.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Ausreiseaufruf
Das Auswärtige Amt rät angesichts der aktuellen Lage dringend von Reisen nach Sierra Leone ab und ruft zur Ausreise auf. Ausgenommen davon ist dringend benötigtes medizinisches und humanitäres Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie.
Es ist nicht auszuschließen, dass Ausreisemöglichkeiten aus Sierra Leone weiter beschränkt werden.

Aktuelle Hinweise

In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. Am 20. Juli wurde ein Fall aus Liberia nach Lagos (Nigeria) exportiert. Trotz internationaler Bemühungen ist ein Ende der Ausbreitung nicht absehbar. Zuletzt sind die Fallzahlen wieder deutlich angestiegen. Betroffen ist die lokale Bevölkerung in überwiegend abgelegenen Gebieten im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone, Liberia und Guinea. In allen Ländern sind aber durch Reisen Erkrankter auch sporadisch Fälle in anderen Regionen und in der jeweiligen Hauptstadt aufgetreten. Eine Ausbreitung in weitere Nachbarländer ist nicht auszuschließen.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter www.rki.de/rueckkehrer-aus-ebolalaendern abgerufen werden kann.
Die Regierung Liberias hat am 27.07.14 die meisten seiner Grenzübergänge geschlossen. Weitere Einschränkungen im Reiseverkehr durch nationale Behörden in der Region können nicht ausgeschlossen werden. An den derzeit weiterhin geöffneten Hauptgrenzübergängen (Überlandstraßen) und den beiden Flughäfen Liberias sollen alle Ein- und Ausreisende auf Anzeichen einer Ebola-Erkrankung untersucht werden. Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit noch weiter eingeschränkt und darüber hinaus besteht in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 26.01.2015 | Ausreiseaufruf

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 26.01.2015
(Unverändert gültig seit: 26.01.2015)

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- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. In anderen Ländern Westafrikas gibt es zur Zeit keine Ebolainfektionen.
Dank nationaler und internationaler Bemühungen ist die Zahl der Neuerkrankungen in allen drei betroffenen Ländern 2015 stark rückläufig. Betroffen sind vor allem noch die Hauptstädte und benachbarte Regionen sowie Gebiete im Grenzbereich zu den anderen betroffenen Ländern, es werden aber auch vor allem in Guinea Neuinfektionen in zuvor aktuell nicht betroffenen Regionen registriert.
Die Regierung von Sierra Leone hat über das ganze Land den Ausnahmezustand verhängt. Zusätzlich wurden „Ebolagebiete“ unter Quarantäne gestellt.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter www.rki.de/ebola abgerufen werden kann.
Grenzen können geschlossen und das Reisen erheblich beeinträchtigt sein.
Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Der Flugverkehr in und aus den betroffenen Ländern wurde stark eingeschränkt.
Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit erheblich eingeschränkt. Da in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, sollten sie möglichst gemieden werden.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als 9 Monate vorgeschrieben, siehe www.who.int. Gelegentlich wird auch der Nachweis von anderen Impfungen wie Hepatitis, Typhus, Tetanus und Diptherie verlangt, dies ist jedoch willkürlich und entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio, ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Meningitis (A,C,Y,W135) und Tollwut empfohlen.
Gelbfieber
Jährlich werden einige Verdachtsfälle gemeldet. In Einzelfällen konnte die Verdachtsdiagnose durch Laboruntersuchungen bestätigt werden.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Sierra Leone. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (> 85 % der Fälle in Sierra Leone) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene - in Deutschland verschreibungspflichtige – Medikamente/Medikamentenkombinationen (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und off-label Doxycyclin) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
Etwas mehr als 2% der Bevölkerung ist HIV positiv. Bei manchen Riskiogruppen wie z.B. Prostitutierten wird die Zahl auf ein Drittel geschätzt. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit mehreren hundert bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf, zuletzt in der 2. Jahreshälfte 2012 mit über 20.000 Erkrankten in Freetown und im Westen des Landes. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Dazu gehört u. a. die Verwendung von ausschließlich Mineral- oder abgekochtem Wasser sowie die Beachtung der einschlägigen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen. Eine Choleraschutzimpfung steht zur Verfügung. Bei größeren Epidemien oder besonderer beruflicher Exposition kann diese Impfung vor Ausreise sinnvoll sein.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
kommt während und nach der Regenzeit von Mai bis Oktober vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
In Sierra Leone ist die Lassa-Fieber-Infektion in einigen Regionen insbesondere im Süden um Kenema endemisch. 2010 hat das dortige Lassa-Fieber-Labor der WHO bereits über 150 Fälle bestätigt, von denen 45 verstorben sind. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit Aerosolen und Urin von bestimmten Ratten, beispielsweise über kontaminierte Lebensmittel. Bei Reisen und längeren Aufenthalten im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist deshalb Vorsicht geboten (Hygiene!).
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch äußerst problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten. Selbst in Freetwon ist die ärztliche Versorgung gegenwärtig sehr begrenzt. Die Ärzte sprechen in der Regel Englisch, in Freetown gibt es einige deutschsprachige Allgemeinmediziner und Fachärzte. Bei einer Erkrankung im Binnenland behindern zusätzlich die schlechten Straßen einen oft gebotenen raschen Transport nach Freetown bzw. eine Evakuierung ins Ausland. Während der sechsmonatigen Regenzeit können auch Rettungshubschrauber nur eingeschränkt verkehren.
Weiterführende Behandlungen und Operationen sollten in Europa durchgeführt werden. Für den chirurgischen Notfall kommen nur eine Privatklinik und ein Krankenhaus einer Nichtregierungsorganisation in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten ist erforderlich für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Es gibt in Freetown einige Apotheken, die internationale Medikamente führen, sie haben jedoch ein begrenztes Sortiment. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Alle Reisenden nach Sierra Leone sollten über einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen. Kosten für eine medzinische Evakuierung nach Deutschland belaufen sich z. Zt. auf ca. 50.000,-- Euro. Die Evakuierung eines mit Ebola Infizierten ist erheblich teurer und schwierig zu organisieren.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sierra Leone durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org / oder www.frm-web.de
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 01.05.2015 | Ausreiseaufruf

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Stand 01.05.2015
(Unverändert gültig seit: 01.05.2015)

Letzte Änderung:
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Aktuelle Hinweise
In Westafrika breitet sich ausgehend von Guinea seit Dezember 2013 eine Ebola-Epidemie aus. Betroffen sind Guinea, Sierra Leone und Liberia. In anderen Ländern Westafrikas gibt es zur Zeit keine Ebolainfektionen.
Dank nationaler und internationaler Bemühungen ist die Zahl der Neuerkrankungen in allen drei betroffenen Ländern 2015 stark rückläufig. Betroffen sind vor allem noch die Hauptstädte und benachbarte Regionen sowie Gebiete im Grenzbereich zu den anderen betroffenen Ländern, es werden aber auch vor allem in Guinea Neuinfektionen in zuvor aktuell nicht betroffenen Regionen registriert.
Der von der sierra-leonischen Regierung im Rahmen des Kampfes gegen Ebola verhängte Ausnahmezustand ist im Zuge des Rückgangs der Ebola-Erkrankungen zwar gelockert, aber dennoch weiterhin Kraft. U.a. sind Menschenansammlungen von über 10 Personen verboten. „Ebolagebiete“ wurden unter Quarantäne gestellt.
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.
Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter www.rki.de/ebola abgerufen werden kann.
Grenzen können geschlossen und das Reisen erheblich beeinträchtigt sein.
Auch an den Grenzen und Flughäfen anderer westafrikanischer Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.
Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.
Der Flugverkehr in und aus den betroffenen Ländern wurde stark eingeschränkt.
Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Medizinische Evakuierungen von Erkrankten zur Versorgung z.B. in Deutschland können erschwert, verzögert oder sogar unmöglich sein. Auf entsprechenden Versicherungsschutz ist daher nur eingeschränkt Verlass.
Aufgrund der Epidemie ist die ohnehin defizitäre medizinische Versorgung in allen betroffenen Ländern derzeit erheblich eingeschränkt. Da in Krankenhäusern ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, sollten sie möglichst gemieden werden.
Fluggesellschaften haben Flüge in und aus von Ebola betroffenen Ländern gestrichen. Reisenden wird geraten, auf aktuelle Informationen der Fluggesellschaften zu achten.
Die WHO schätzt das Risiko, sich während eines Fluges an einem Mitreisenden mit Ebola zu infizieren, als sehr gering ein und sieht bisher keine Notwendigkeit für internationale Reisebeschränkungen.
Auswärtiges Amt

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Birgitt
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 05.05.2015

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Sierra Leone:
Stand 05.05.2015 (Unverändert gültig seit: 05.05.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Ausreiseaufruf gelöscht


Aktuelle Hinweise
Das Auswärtige Amt rät weiterhin von Reisen nach Sierra Leone ab. Dringend benötigtes medizinisches, humanitäres oder technisches Personal im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Ebola-Epidemie ist hiervon ausgenommen.
Westafrika wird seit Dezember 2013 von einer Ebolaepidemie heimgesucht, die hauptsächlich Liberia, Sierra Leone und Guinea betroffen hat. Die Fallzahlen sind inzwischen rückläufig, jedoch werden in Sierra Leone wöchentlich immernoch ca. 10 Neuinfektionen registriert (Freetown und Umgebung und Kambia).

Es wird dringend angeraten, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten sowie bei Reisen ins Land besondere Vorsicht walten zu lassen.

Durch die Ebolaepidemie ist das Gesundheitswesen in Sierra Leone nachhaltig beeinträchtigt worden, so dass eine medizinische Versorgung nur eingeschränkt möglich ist. Medizinische Evakuierungen können erschwert sein.
Der von der sierra-leonischen Regierung im Rahmen des Kampfes gegen Ebola verhängte Ausnahmezustand ist im Zuge des Rückgangs der Ebola-Erkrankungen zwar gelockert worden, ist jedoch weiterhin in Kraft. U.a. sind Menschenansammlungen von mehr als 10 Personen verboten.

Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen. Grundsätzlich ist auch die Infektion über den Verzehr von Bushmeat denkbar. Darauf sollte in den betroffenen Regionen verzichtet werden. (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).

An den Grenzen und Flughäfen anderer (westafrikanischer) Staaten ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen. Bei medizinischen Auffälligkeiten (insbesondere erhöhte Körpertemperatur) im Rahmen solcher Kontrollen sind Probleme bei Ein- bzw. Ausreise bis hin zu z.B. Zwangsquarantänemaßnahmen nicht auszuschließen.

Reiserückkehrer finden Informationen über Ebola in einem Merkblatt des Robert-Koch-Instituts, das unter http://www.rki.de/rueckkehrer-aus-ebolalaendern abgerufen werden kann. Weitere Informationen zur Ebolainfektion finden Sie unter http://www.diplo.de/reisemedizin.

Zur Einnahme einer medikamentösen Malariaprophylaxe wird dringend geraten.
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 09.09.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 09.09.2015
(Unverändert gültig seit: 09.09.2015)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Die seit Ende 2013 vorherrschende Ebola-Epidemie in Westafrika konnte trotz internationaler Hilfe noch nicht vollständig unter Kontrolle gebracht werden. In Sierra Leone, Guinea und Liberia gibt es bislang immer wieder neue Fälle.
Es wird dringend geraten, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten und bei Reisen innerhalb der Länder besondere Vorsicht walten zu lassen.
Durch die Ebolaepidemie ist das Gesundheitswesen vor allem in Sierra Leone und Liberia nachhaltig beeinträchtigt worden, so dass eine medizinische Versorgung nur eingeschränkt möglich ist. Medizinische Evakuierungen können erschwert oder unmöglich sein.
Der von der sierra-leonischen Regierung im Rahmen des Kampfes gegen Ebola verhängte gesundheitliche Ausnahmezustand ist im Zuge des Rückgangs der Ebola-Erkrankungen zwar gelockert worden, ist jedoch weiterhin in Kraft.
Aufgrund von Kontrollen an Grenzen und Flughäfen kann es zu einer Behinderung des Reiseverkehrs kommen.
Weitere Informationen zur Ebolainfektion finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin).
Zur Einnahme einer medikamentösen Malariaprophylaxe wird geraten.
Auswärtiges Amt

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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 11.11.2015

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 11.11.2015
(Unverändert gültig seit: 11.11.2015)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Medizinische Hinweise


Aktuelle Hinweise
Seit dem 07.11.2015 gilt Sierra Leone als ebolafrei.
Da Neuerkrankungen nicht ausgeschlossen werden können, wird Reisenden dringend geraten, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten bei bei Reisen ins Landesinnere besondere Vorsicht walten zu lassen.
Weitere Informationen zur Ebolainfektion sind unter www.diplo.de/reisemedizin eingestellt.
Die Symptome einer Malaria gleichen denen der Ebolainfektion. Ein Patient mit einer fieberhaften Erkrankung muß auch jetzt noch damit rechnen, isoliert zu werden. Eine wirksame Behandlung kann sich dadurch verzögern. Die Durchführung einer medikamentösen Malariaprophylaxe ist deshalb sinnvoll.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung (innerhalb der letzten zehn Jahre) gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als neun Monate vorgeschrieben, siehe www.who.int. Gelegentlich wird auch der Nachweis von anderen Impfungen wie Hepatitis, Typhus, Tetanus und Diptherie verlangt, dies ist jedoch willkürlich und entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), gegen Masern, Mumps, Röteln (MMR) und ggf. gegen Influenza. Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Polio, Hepatitis A und Meningokokken ACWY , bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Tollwut und ggf. Typhus empfohlen.
Gelbfieber
Jährlich werden einige Verdachtsfälle gemeldet. In Einzelfällen konnte die Verdachtsdiagnose durch Laboruntersuchungen bestätigt werden.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Sierra Leone. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (fast 100 % der Fälle in Sierra Leone) bei nicht-immunen Europäern in der Regel tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene - in Deutschland verschreibungspflichtige – Medikamente/Medikamentenkombinationen (Atovaquon/Proguanil, Mefloquin und off-label Doxycyclin) in lokalen Apotheken nicht immer erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
Etwas mehr als 2% der Bevölkerung ist HIV positiv. Bei manchen Riskiogruppen wie z.B. Prostitutierten wird die Zahl auf ein Drittel geschätzt. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit mehreren hundert bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf, zuletzt in der 2. Jahreshälfte 2012 mit über 20.000 Erkrankten in Freetown und im Westen des Landes. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Dazu gehört u. a. die Verwendung von ausschließlich Mineral- oder abgekochtem Wasser sowie die Beachtung der einschlägigen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen. Eine Choleraschutzimpfung steht zur Verfügung. Bei größeren Epidemien oder besonderer beruflicher Exposition kann diese Impfung vor Ausreise sinnvoll sein.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
kommt während und nach der Regenzeit von Mai bis Oktober vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
In Sierra Leone ist die Lassa-Fieber-Infektion in einigen Regionen insbesondere im Süden um Kenema endemisch. 2010 hat das dortige Lassa-Fieber-Labor der WHO bereits über 150 Fälle bestätigt, von denen 45 verstorben sind. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit Aerosolen und Urin von bestimmten Ratten, beispielsweise über kontaminierte Lebensmittel. Bei Reisen und längeren Aufenthalten im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist deshalb Vorsicht geboten (Hygiene!).
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch äußerst problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten, der sich durch die Ebolaepidemie weiter verschlechtert hat.. Auch in Freetwon ist die ärztliche Versorgung sehr begrenzt. Die Ärzte sprechen in der Regel Englisch, in Freetown gibt es einige deutschsprachige Allgemeinmediziner und Fachärzte. Bei einer Erkrankung im Binnenland behindern zusätzlich die schlechten Straßen einen oft gebotenen raschen Transport nach Freetown bzw. eine Evakuierung ins Ausland. Während der sechsmonatigen Regenzeit können auch Rettungshubschrauber nur eingeschränkt verkehren.
Weiterführende Behandlungen und Operationen sollten in Europa durchgeführt werden. Für einen schweren chirurgischen Notfall kommen nur eine Privatklinik (Choitram Memorial Hospital) und ein Krankenhaus einer Nichtregierungsorganisation (Goderich Emergency Surgical Center) in Betracht. Die Mitgliedschaft in einem privaten Rettungsdienst (WARA, Aspenmedical) verschafft Zugang zu medizininscher Erstversorgung, Überwachung über Nacht und einem Rettungsdienst bis hin zur Evakuierung per Flugzeug (Standort Monrovia/Liberia, Aspenmedical).
Das Mitbringen von Medikamenten ist erforderlich für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Es gibt in Freetown einige Apotheken, die internationale Medikamente führen, sie haben jedoch ein begrenztes Sortiment. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Alle Reisenden nach Sierra Leone sollten über einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen. Kosten für eine medzinische Evakuierung nach Deutschland belaufen sich z.Zt. auf mindestens 50.000,-- Euro.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sierra Leone durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org / oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 20.01.2016

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 20.01.2016 (Unverändert gültig seit: 20.01.2016)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige


Aktuelle Hinweise
Nachdem Sierra Leone am 07.11.2015 für ebolafrei erklärt worden war, ist am 12. Januar 2016 eine 22 jährige Patientin an einer Ebolainfektion, die erst nach ihrem Tode diagnostiziert wurde, verstorben. Die junge Frau soll sich bei Auftreten der Erkrankung im Grenzgebiet zu Guinea aufgehalten und in Kambia, Port Loko, Bombali, und Freetown gereist sowie in Magburaka (Tonkolili) im Krankenhaus vorstellig geworden sein. Es soll mehr als 100 Kontaktpersonen geben.
Es wird Reisenden dringend geraten, die Nachrichtenlage aufmerksam zu verfolgen, sich von sichtbar Kranken fernzuhalten und bei Reisen ins Landesinnere besondere Vorsicht walten zu lassen.

Weitere Informationen zur Ebolainfektion sind unter http://www.diplo.de/reisemedizin eingestellt.
Die Symptome einer Malaria gleichen denen der Ebolainfektion. Ein Patient mit einer fieberhaften Erkrankung muß damit rechnen, isoliert zu werden. Eine wirksame Behandlung kann sich dadurch verzögern. Die Durchführung einer medikamentösen Malariaprophylaxe wird empfohlen.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:
Reisepass: Ja
Vorläufiger Reisepass: Ja
Personalausweis: Nein
Vorläufiger Personalausweis: Nein
Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen:
Das Reisedokument muss bei Reiseantritt noch mindestens sechs Monate gültig sein.

Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

Für die Einreise ist ein Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung erforderlich.

Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Sierra Leone. Die Verlängerung im Lande ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Visum muss rechtzeitig vor der Reise bei der Botschaft von Sierra Leone in Berlin beantragt werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie nur direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate Ihres Ziellandes.
Auswärtige Amt
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