Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 16.05.2025

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 16.05.2025

Beitrag von Birgitt »

MODERATOR-NOTE:   Da die Reise-/Sicherheitshinweise für Sierra Leone seitens AA vollständig überarbeitet wurden, haben wir diesen neuen Thread gestartet. Die Hinweise vom 16.01.2006 - 20.10.2010 findet ihr unter: Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 16.01.2006 - 20.10.2010

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 17.08.2012

Letzte Änderung:
Landesspezifische Sicherheitshinweise - Cholera
Medizinische Hinweise – Cholera


Landesspezifische Sicherheitshinweis
Für Sierra Leone bestehen derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise.
Zur Zeit wird Sierra Leone, vor allem der westliche Landesteil inklusive Freetown, von einer Cholera-Epidemie mit bisher über 10.000 Erkrankten und mehreren hundert Toten heimgesucht. Erste Hilfsmaßnahmen sind angelaufen, es wird jedoch mit einer deutlichen Zunahme der Falle gerechnet. Bitte unbedingt Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten (siehe unten).

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Reisen außerhalb Freetowns – vor allem in die größeren Städte Bo, Kenema, Makeni und über die Grenze bei Kambia nach Guinea – sind möglich. Reisen in das Landesinnere sollten wegen der während des Bürgerkrieges weitgehend zerstörten Infrastruktur nur nach sorgfältiger Planung und wenn möglich in Absprache mit einer der vielen in Sierra Leone vertretenen Hilfsorganisationen erfolgen – dies gilt insbesondere für die Regenzeit von Mai bis November.
Auch wenn der Wiederaufbau des Landes deutlich voranschreitet, sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges immer noch allgegenwärtig. Das rohstoffreiche Land (Diamanten, Bauxit, Rutil) gehört heute zu den ärmsten Ländern der Welt. Weitgehend zerstört ist auch die touristische Infrastruktur an den landschaftlich schönen Stränden außerhalb Freetowns. In Sierra Leone lebende Ausländer sind überwiegend für humanitäre Hilfsorganisationen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder im Auftrag kirchlicher und privater Entsendeorganisationen tätig.
Geld / Kreditkarten
Kreditkarten sind nicht verbreitet und werden auch in den größeren Hotels nicht akzeptiert. Bargeldumtausch ist in den großen Hotels an der Rezeption möglich. Ansonsten kann Bargeld in den Banken und Wechselstuben in der Innenstadt umgetauscht werden.
Es können USD, britische Pfund und Euro umgetauscht werden.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige
Visum
Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum zur Einreise nach Sierra Leone. Die Verlängerung im Lande ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Das Visum muss rechtzeitig vor der Reise bei der Botschaft von Sierra Leone in Berlin beantragt werden.
Reisedokumente
Mit folgenden Dokumenten ist die Einreise für deutsche Staatsangehörige möglich:
Reisedokumente Einreise möglich / Bedingungen
Reisepass Ja, bei Reiseantritt noch mindestens 6 Monate gültig
vorläufiger Reisepass Ja, bei Reiseantritt noch mindestens 6 Monate gültig
Personalausweis Nein
vorläufiger Personalausweis Nein
Kinderreisepass Ja, bei Reiseantritt noch mindestens 6 Monate gültig
Noch gültiger Kinderausweis nach altem Muster (der Kinderausweis wird seit 1. Januar 2006 nicht mehr ausgestellt) Ja, bei Reiseantritt noch mindestens 6 Monate gültig
Anmerkungen -
Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.
Für die Einreise ist ein Impfpass mit gültiger Gelbfieberimpfung erforderlich.
Einreisebestimmungen können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird.
Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Besondere strafrechtliche Vorschriften
Ein Gesetz aus der britischen Kolonialzeit, das formal nicht außer Kraft gesetzt wurde, verbietet männliche Homosexualität; weibliche Homosexualität ist gesetzlich nicht untersagt. Laut diesem Gesetz aus dem Jahr 1861 ist bei Männern 10 Jahre Gefängnisstrafe für die Absicht einer unzüchtigen Handlung angesetzt. Das Gesetz wird jedoch in der Praxis nicht angewendet. Homosexualität wird von vielen Teilen der Bevölkerung abgelehnt und als Verstoß gegen traditionelle Normen und Werte betrachtet.

Medizinische Hinweise
Impfschutz
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als 9 Monate vorgeschrieben, siehe http://www.who.int Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes http://www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie und Polio, ggf. auch gegen Pertussis, Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und Tollwut empfohlen.
Gelbfieber
Jährlich werden Verdachtsfälle, in Abständen auch regionale Ausbrüche gemeldet. In Einzelfällen konnte die Verdachtsdiagnose durch Laboruntersuchungen bestätigt werden.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Sierra Leone. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (> 90 % der Fälle in Sierra Leone!) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene - in Deutschland verschreibungspflichtige - Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!)Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
Bis zu 50.000 Menschen in Sierra Leone sind HIV-infiziert. Bei den Prostituierten wird geschätzt, dass bis zu einem Drittel HIV-positiv sind. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit mehreren hundert bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Dazu gehört u. a. die Verwendung von ausschließlich Mineral- oder abgekochtem Wasser sowie die Beachtung der Grundhygiene wie häufiges Händewaschen. Eine Choleraschutzimpfung steht zur Verfügung, bietet jedoch nur Teilschutz. Bei größeren Epidemien kann diese Impfung vor Ausreise sinnvoll sein. Wenn Sie ihr Wohlbefinden während des Aufenthaltes nicht gefährden wollen, dann beachten Sie die entsprechenden Merkblätter mit den einschlägigen Verhaltens- und Hygiene-Hinweisen; diese finden Sie in der rechten Randspalte.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
kommt während und nach der Regenzeit von Mai bis Oktober vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden mit Todesfolge auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
In Sierra Leone ist die Lassa-Fieber-Infektion in einigen Regionen insbesondere um Kenema endemisch. 2010 hat das dortige Lassa-Fieber-Labor der WHO bereits über 150 Fälle bestätigt, von denen 45 verstorben sind. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit Aerosolen und Urin von bestimmten Ratten, beispielsweise über kontaminierte Lebensmittel. Bei Reisen und längeren Aufenthalten im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist äußerste Vorsicht geboten (Hygiene!).
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch äußerst problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten. Selbst die ärztliche Versorgung in Freetown ist gegenwärtig sehr begrenzt. Die Ärzte sprechen in der Regel Englisch, in Freetown gibt es einige deutschsprachige Allgemeinmediziner und Fachärzte. Bei einer Erkrankung im Binnenland behindern zusätzlich die schlechten Straßen einen oft gebotenen raschen Transport nach Freetown bzw. eine Evakuierung ins Ausland. Während der sechsmonatigen Regenzeit können auch Rettungshubschrauber nur eingeschränkt verkehren.
Operationen sollten nur in Europa durchgeführt werden. Für den chirurgischen Notfall kommen ein Krankenhaus einer Nichtregierungsorganisation und eine Privatklinik in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten für eine gut ausgestattete Hausapotheke ist erforderlich, insbesondere für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Es gibt in Freetown nur wenige Apotheken, die akzeptabel sind. Sie führen ein begrenztes Sortiment wichtiger Standardmedikamente u.a. europäischer Herkunft. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Die wenigen Reisenden, die nach Sierra Leone kommen, sollten über einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sierra Leone durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise http://www.dtg.org / oder http://www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
Rokko der Wüstenhund
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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 17.08.2012

Beitrag von Rokko der Wüstenhund »

Das Visa ist an den Grenzübergängen erhältlich, muß also nicht in Berlin beantragt werden.
Stand 2/2012.

Gruß
Georg
Alexander
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 21.09.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Sierra Leone:
Stand 21.09.2012 (Unverändert gültig seit: 21.09.2012)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise
Am 17. November 2012 finden in Sierra Leone Präsidentschaft-, Parlaments-, Kommunal- und Bürgermeisterwahlen statt; evt. mit Nachwahlen am 8. Dezember 2012. Während des Wahlkampfes und in der Zeit bis zur Verkündigung der Wahlergebnisse sind Spannungen zwischen den einzelnen politischen Lagern nicht auszuschließen. Bei Reisen nach Sierra Leone in diesem Zeitraum ist es daher ratsam, besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.
Zur Zeit wird Sierra Leone, vor allem der westliche Landesteil inklusive Freetown, von einer Cholera-Epidemie mit bisher über 10.000 Erkrankten und mehreren hundert Toten heimgesucht. Erste Hilfsmaßnahmen sind angelaufen, es wird jedoch mit einer deutlichen Zunahme der Falle gerechnet. Bitte unbedingt Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten (siehe unten).
Auswärtige Amt
The one who follows the crowd will usually go no further than the crowd. Those who walk alone are likely to find themselves in places no one has ever been before.

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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 24.09.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 24.09.2012
(Unverändert gültig seit: 24.09.2012)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise


Aktuelle Hinweise
Am 17. November 2012 finden in Sierra Leone Präsidentschaft-, Parlaments-, Kommunal- und Bürgermeisterwahlen statt; evt. mit Nachwahlen am 8. Dezember 2012. Während des Wahlkampfes und in der Zeit bis zur Verkündigung der Wahlergebnisse sind Spannungen zwischen den einzelnen politischen Lagern nicht auszuschließen. Bei Reisen nach Sierra Leone in diesem Zeitraum ist es daher ratsam, besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.
Seit mehreren Monaten wird Sierra Leone, vor allem der westliche Landesteil inklusive Freetown, von einer Cholera-Epidemie mit zigtausenden Erkrankten und mehreren hundert Toten heimgesucht. Nationale und Internationale technische und finanzielle Hilfsmaßnahmen sind im Gange. Die Zahl der Erkrankten steigt jedoch weiter. Bitte unbedingt Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene beachten (siehe unten).
Auswärtiges Amt

Gruß
Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 15.11.2012

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 15.11.2012
(Unverändert gültig seit: 15.11.2012)

Letzte Änderung:
- Aktuelle Hinweise
- Allgemeine Reiseinformationen


Aktuelle Hinweise
Am 17. November 2012 finden in Sierra Leone Präsidentschaft-, Parlaments-, Kommunal- und Bürgermeisterwahlen statt; evt. mit einer Präsidentschaftsstichwahl am 8. Dezember 2012. Während des Wahlkampfes und in der Zeit bis zur Verkündigung der Wahlergebnisse sind Spannungen zwischen den einzelnen politischen Lagern nicht auszuschließen. Bei Reisen nach Sierra Leone in diesem Zeitraum ist es daher ratsam, besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.
Seit mehreren Monaten wird Sierra Leone, vor allem der westliche Landesteil inklusive Freetown, von einer Cholera-Epidemie heimgesucht. Die Zahl der Erkrankten ist rückläufig, dennoch wird gebeten, unbedingt Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene zu beachten (weitere Hinweise siehe unten).

Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Reisen außerhalb Freetowns – vor allem in die größeren Städte Bo, Kenema, Makeni und über die Grenze bei Kambia nach Guinea – sind möglich. Reisen in das Landesinnere sollten wegen der während des Bürgerkrieges weitgehend zerstörten Infrastruktur nur nach sorgfältiger Planung und wenn möglich in Absprache mit einer der vielen in Sierra Leone vertretenen Hilfsorganisationen erfolgen – dies gilt insbesondere für die Regenzeit von Mai bis November.
Der Flughafen Lungi liegt auf einer Halbinsel. Um nach Freetown zu gelangen werden verschiedene Transfermöglichkeiten angeboten, deren Benutzung nicht ganz risikofrei ist. Bitte informieren Sie sich vorab, welche Transfermöglichkeit für Sie in Frage kommt.
Auch wenn der Wiederaufbau des Landes deutlich voranschreitet, sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges immer noch allgegenwärtig. Das rohstoffreiche Land (Diamanten, Bauxit, Rutil, Eisenerz) gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Weitgehend zerstört ist auch die touristische Infrastruktur an den landschaftlich schönen Stränden außerhalb Freetowns. An den Stränden ist wegen der teils starken Strömungen beim Schwimmen äußerste Vorsicht geboten.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl ist verbreitet; Gewaltverbrechen nehmen zu. Besonders vor Feiertagen ist besondere Vorsicht geboten, u.a. auch in Lumley Beach und Aberdeen.
Die Sierra Leonische Polizei erhebt für das Ausstellen eines Polizeiberichts für Versicherungszwecke für Ausländer eine Gebühr in Höhe von 300.000,-- SLL. Es ist nicht möglich eine „Crime Reference Number“(nötig für Versicherungszwecke) ohne Polizeibericht zu erhalten.
Bevor ein Polizeibericht mit „Crime Reference Number“ erstellt wird muss die fällige Gebühr bei der „Bank of Sierra Leone“ für „Sierra Leone Police Revenue Generation Fund Account“ bezahlt und die dafür erhaltende Quittung der Polizei vorgelegt werden. Zahlen Sie nicht direkt bei der Polizei. Wollen Sie nur ein Verbrechen melden fallen keine Gebühren an.
In Sierra Leone lebende Ausländer sind überwiegend für humanitäre Hilfsorganisationen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder im Auftrag kirchlicher und privater Entsendeorganisationen tätig.
Geld / Kreditkarten
Kreditkarten sind nicht verbreitet und werden auch in den größeren Hotels nicht akzeptiert. Bargeldumtausch ist in den großen Hotels an der Rezeption möglich. Ansonsten kann Bargeld in den Banken und Wechselstuben in der Innenstadt umgetauscht werden.
Es können USD, britische Pfund und Euro umgetauscht werden.
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Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 27.11.2012

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Sierra Leone:
Stand 27.11.2012 (Unverändert gültig seit: 27.11.2012)

Letzte Änderung: Landesspezifische Sicherheitshinweise
Am 17. November 2012 haben in Sierra Leone Präsidentschaft-, Parlaments-, Kommunal- und Bürgermeisterwahlen stattgefunden;
Obwohl es während des Wahlkampfes und anlässlich der Verkündigung der Wahlergebnisse zu keinen nennenswerten Zwischenfällen gekommen ist, sind Spannungen zwischen den einzelnen politischen Lagern nicht auszuschließen.
Bei Reisen nach Sierra Leone ist es daher ratsam, besondere Umsicht walten zu lassen und insbesondere größere Menschenansammlungen und Demonstrationen zu meiden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 30.11.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Sierra Leone:
Stand 30.11.2012 (Unverändert gültig seit: 30.11.2012)

Letzte Änderung: Medizinische Hinweise - Auslandskrankenversicherung
Die wenigen Reisenden, die nach Sierra Leone kommen, sollten über einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen. Kosten für eine medizinische Evakuierung nach Deutschland belaufen sich z.Zt. auf ca. 50.000,-- Euro.
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Turi
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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 30.11.2012

Beitrag von Turi »

Hallo Alexander
Die letzte Rückholung aus Libyen die wir hatten im 2007 kostete 35 000 SFr.
Im Medizinalbereich ist immer noch am meisten Geld zu verdienen, dort wird noch legal gestohlen.
Wenn ich noch länger arbeiten müsste, wüsste ich wo :lol:
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen!
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 01.02.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 01.02.2013
(Unverändert gültig seit: 01.02.2013)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise und Landesspezifische Sicherheitshinweise wurden gelöscht
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 05.02.2013

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 05.02.2013
(Unverändert gültig seit: 05.02.2013)

Letzte Änderung:
Medizinische Hinweise


Medizinische Hinweise
Impfschutz
Sierra Leone ist gemäß WHO Gelbfieber-Infektionsgebiet. Eine gültige Impfung gegen Gelbfieber ist für alle Reisenden älter als 9 Monate vorgeschrieben, siehe www.who.int. Gelegentlich wird auch der Nachweis von anderen Impfungen wie Hepatitis, Typhus, Tetanus und Diptherie verlangt, dies ist jedoch willkürlich und entspricht nicht den gesetzlichen Vorgaben.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes www.rki.de für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen. Dazu gehören auch für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten) und Polio, ggf. auch gegen Mumps, Masern Röteln (MMR) und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden Hepatitis A und Typhus, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B, Meningokokken-Meningitis (A,C,Y,W135) und Tollwut empfohlen.
Gelbfieber
Jährlich werden einige Verdachtsfälle gemeldet. In Einzelfällen konnte die Verdachtsdiagnose durch Laboruntersuchungen bestätigt werden.
Malaria
Sowohl bezüglich Erkrankungsrate wie auch Sterblichkeit gehört Malaria zu den wichtigsten Erkrankungen in Sierra Leone. Die Übertragung erfolgt durch den Stich Blut saugender, nachtaktiver Anopheles Mücken. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica (> 85 % der Fälle in Sierra Leone) bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten von Fieber in dieser Zeit ist ein Hinweis an den behandelnden Arzt auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet notwendig.
Es besteht ein hohes, ganzjähriges Malariarisiko im ganzen Land. Eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) ist zu empfehlen. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene - in Deutschland verschreibungspflichtige - Medikamente (z.B. Malarone®, Doxycyclin, Lariam®) in lokalen Apotheken nur z.T. erhältlich. Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats ist zu empfehlen. Die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner besprochen werden.
Aufgrund der mückengebundenen Infektionsrisiken wird allen Reisenden empfohlen:
  • körperbedeckende Kleidung zu tragen (lange Hosen, lange Hemden),
  • ganztägig (Dengue, s.u.) und in den Abendstunden und nachts (Malaria!) Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen wiederholt aufzutragen,
  • unter einem Moskitonetz zu schlafen.
HIV / AIDS
Etwas mehr als 2% der Bevölkerung ist HIV positiv. Bei manchen Riskiogruppen wie z.B. Prostitutierten wird die Zahl auf ein Drittel geschätzt. Durch hetero- und homosexuelle Kontakte, bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen oder Kanülen) und Bluttransfusionen besteht grundsätzlich ein hohes Risiko. Kondombenutzung wird immer, insbesondere bei Gelegenheitsbekanntschaften empfohlen.
Durchfallerkrankungen und Cholera
Cholera tritt immer wieder in Epidemien mit mehreren hundert bis zu mehreren tausend Fällen pro Jahr auf, zuletzt in der 2. Jahreshälfte 2012 mit über 20.000 Erkrankten in Freetown und im Westen des Landes. Durch eine entsprechende Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene lassen sich die meisten Durchfallerkrankungen und besonders Cholera vermeiden. Dazu gehört u. a. die Verwendung von ausschließlich Mineral- oder abgekochtem Wasser sowie die Beachtung der einschlägigen Verhaltens- und Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen. Eine Choleraschutzimpfung steht zur Verfügung. Bei größeren Epidemien oder besonderer beruflicher Exposition kann diese Impfung vor Ausreise sinnvoll sein.
Weitere Infektionskrankheiten
Dengue-Fieber
kommt während und nach der Regenzeit von Mai bis Oktober vor. Dengue wird von der tagaktiven Mücke Stegomyia aegypti übertragen. Es lässt sich auf Grund der Symptome allein nicht sicher von Malaria unterscheiden. In Einzelfällen können ernsthafte Gesundheitsschäden auftreten. Mückenschutz ist die einzig mögliche Vorsorgemaßnahme.
Schistosomiasis (Bilharziose)
Die Gefahr der Übertragung dieser Wurminfektion besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. Baden im offenen Süßwasser sollte daher grundsätzlich unterlassen werden.
Lassa-Fieber
In Sierra Leone ist die Lassa-Fieber-Infektion in einigen Regionen insbesondere im Süden um Kenema endemisch. 2010 hat das dortige Lassa-Fieber-Labor der WHO bereits über 150 Fälle bestätigt, von denen 45 verstorben sind. Der Übertragungsweg auf den Menschen ist der orale oder inhalative Kontakt mit Aerosolen und Urin von bestimmten Ratten, beispielsweise über kontaminierte Lebensmittel. Bei Reisen und längeren Aufenthalten im Landesinneren unter einfachen Bedingungen ist deshalb Vorsicht geboten (Hygiene!).
Medizinische Versorgung
Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch äußerst problematisch. Es besteht ein ausgeprägter Mangel an Fachärzten. Selbst in Freetwon ist die ärztliche Versorgung gegenwärtig sehr begrenzt. Die Ärzte sprechen in der Regel Englisch, in Freetown gibt es einige deutschsprachige Allgemeinmediziner und Fachärzte. Bei einer Erkrankung im Binnenland behindern zusätzlich die schlechten Straßen einen oft gebotenen raschen Transport nach Freetown bzw. eine Evakuierung ins Ausland. Während der sechsmonatigen Regenzeit können auch Rettungshubschrauber nur eingeschränkt verkehren.
Weiterführende Behandlungen und Operationen sollten in Europa durchgeführt werden. Für den chirurgischen Notfall kommen nur eine Privatklinik und ein Krankenhaus einer Nichtregierungsorganisation in Betracht.
Das Mitbringen von Medikamenten ist erforderlich für Personen, die auf spezielle Medikamente angewiesen sind. Es gibt in Freetown einige Apotheken, internationale Medikamente führen, sie haben jedoch ein begrenztes Sortiment. Medikamentenfälschungen mit unsicherem Inhalt kommen vor.
Alle Reisenden nach Sierra Leone sollten über einen ausreichenden auch fürs Ausland gültigen Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung verfügen. Kosten für eine medzinische Evakuierung nach Deutschland belaufen sich z.Zt. auf ca. 50.000,-- Euro.
Lassen Sie sich vor einer Reise nach Sierra Leone durch eine tropenmedizinische Beratungsstelle/einen Tropenmediziner/Reisemediziner beraten, siehe beispielsweise www.dtg.org / oder www.frm-web.de
Auswärtiges Amt

Gruß
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 27.05.2013

Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben: Sierra Leone:
Stand 27.05.2013
(Unverändert gültig seit: 27.05.2013)

Letzte Änderung:
Allgemeine Reiseinformationen – Überfahrt Flughafen


Allgemeine Reiseinformationen
Infrastruktur
Reisen außerhalb Freetowns – vor allem in die größeren Städte Bo, Kenema, Makeni und über die Grenze bei Kambia nach Guinea – sind möglich. Reisen in das Landesinnere sollten wegen der während des Bürgerkrieges weitgehend zerstörten Infrastruktur nur nach sorgfältiger Planung und wenn möglich in Absprache mit einer der vielen in Sierra Leone vertretenen Hilfsorganisationen erfolgen – dies gilt insbesondere für die Regenzeit von Mai bis November.
Der Flughafen Lungi liegt auf einer Halbinsel. Um nach Freetown zu gelangen werden verschiedene Transfermöglichkeiten mit Fähren angeboten. Bei stürmischer See sollte die Hovercraftfähre benutzt werden. Über den Landweg werden 4-5 Stunden Fahrt benötigt. Bitte informieren Sie sich vorab, welche Transfermöglichkeit für Sie in Frage kommt.
Auch wenn der Wiederaufbau des Landes deutlich voranschreitet, sind die Auswirkungen des Bürgerkrieges immer noch allgegenwärtig. Das rohstoffreiche Land (Diamanten, Bauxit, Rutil, Eisenerz) gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Weitgehend zerstört ist auch die touristische Infrastruktur an den landschaftlich schönen Stränden außerhalb Freetowns. An den Stränden ist wegen der teils starken Strömungen beim Schwimmen äußerste Vorsicht geboten.
Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl ist verbreitet; Gewaltverbrechen nehmen zu. Besonders vor Feiertagen ist besondere Vorsicht geboten, u.a. auch in Lumley Beach und Aberdeen.
Die Sierra Leonische Polizei erhebt für das Ausstellen eines Polizeiberichts für Versicherungszwecke für Ausländer eine Gebühr in Höhe von 300.000,-- SLL. Es ist nicht möglich eine „Crime Reference Number“(nötig für Versicherungszwecke) ohne Polizeibericht zu erhalten.
Bevor ein Polizeibericht mit „Crime Reference Number“ erstellt wird muss die fällige Gebühr bei der „Bank of Sierra Leone“ für „Sierra Leone Police Revenue Generation Fund Account“ bezahlt und die dafür erhaltende Quittung der Polizei vorgelegt werden. Zahlen Sie nicht direkt bei der Polizei. Wollen Sie nur ein Verbrechen melden fallen keine Gebühren an.
In Sierra Leone lebende Ausländer sind überwiegend für humanitäre Hilfsorganisationen, in der Entwicklungszusammenarbeit oder im Auftrag kirchlicher und privater Entsendeorganisationen tätig.
Geld / Kreditkarten
Kreditkarten sind nicht verbreitet und werden auch in den größeren Hotels nicht akzeptiert. Bargeldumtausch ist in den großen Hotels an der Rezeption möglich. Ansonsten kann Bargeld in den Banken und Wechselstuben in der Innenstadt umgetauscht werden.
Es können USD, britische Pfund und Euro umgetauscht werden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Sierra Leone 24.03.2014

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 24.03.2014
(Unverändert gültig seit: 24.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktueller Hinweis


Aktueller Hinweis
Seit einigen Wochen werden zunehmend Fälle eines hämorrhagischen Fiebers mit bisher mehr als 50 Todesopfern aus der Region Macenta/Guinea gemeldet. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich um das hochinfektiöse Zaire-Ebola-Virus handelt. Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist.
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Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 25.03.2014
(Unverändert gültig seit: 25.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise - Link zu Merkblatt


Aktueller Hinweis
Seit einigen Wochen werden zunehmend Fälle eines hämorrhagischen Fiebers mit bisher mehr als 50 Todesopfern aus der Region Macenta/Guinea gemeldet. Mittlerweile wurde bestätigt, dass es sich um das hochinfektiöse Zaire-Ebola-Virus handelt. Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist. Ein Merkblatt zu Ebola finden Sie unter www.diplo.de/reisemedizin.
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Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 28.03.2014
(Unverändert gültig seit: 28.03.2014)

Letzte Änderung:
Aktuelle Hinweise – Ebola


Aktueller Hinweis
Aus den Regionen Guéckedou, Kissidougou und Macenta im Nachbarland Guinea werden mittlerweile über 90 Fälle von hämorrhagischem Ebola-Fieber gemeldet. Der Ausbruch dort begann vor einigen Wochen und forderte bisher über 60 Todesopfer unter der lokalen Bevölkerung. Aus den angrenzenden Gebieten in Sierra Leone wurden bisher noch keine Fälle gemeldet.
Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter www.diplo.de/reisemedizin).
Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist.
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Beitrag von Alexander »

Das Auswärtige Amt hat geschrieben:Sierra Leone:
Stand 04.04.2014 (Unverändert gültig seit: 04.04.2014)

Letzte Änderung: Aktuelle Hinweise - Ebola
Aus den Regionen Guéckedou, Kissidougou und Macenta im Nachbarland Guinea werden mittlerweile über 130 Fälle von hämorrhagischem Ebola-Fieber gemeldet. Der Ausbruch dort begann vor einigen Wochen und forderte bisher über 80 Todesopfer unter der lokalen Bevölkerung. Auch aus Lofa in Liberia wurden Krankheitsfälle bestätigt. Aus den angrenzenden Gebieten in Sierra Leone wurden bisher nur wenige Verdachtsfälle gemeldet. Der Grenzverkehr zu Guinea und Liberia ist eingeschränkt.Nach wissenschaftlicher Einschätzung und offiziellen Berichten besteht derzeit keine Gefahr für die Allgemeinheit. Die Übertragung kann durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder durch Verzehr von Bushmeat erfolgen (siehe Ebola Merkblatt unter http://www.diplo.de/reisemedizin).

Von Reisen in die Grenzregion zu Waldguinea im Osten des Landes wird zum jetzigen Zeitpunkt dringend abgeraten, da eine Ausbreitung der Epidemie nicht auszuschließen ist.
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