Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 07.08.2026

Aktuelle Sicherheitshinweise und Reisewarnungen.

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Birgitt
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 13.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 13.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Katastrophenzustand)
- Sicherheit (Kriminalität)


Aktuelles
Katastrophenzustand

Der südafrikanische Präsident Ramaphosa hat am 9. Februar 2023 den nationalen Katastrophenzustand (State of Disaster) erklärt. Anlass ist die derzeitige Elektrizitätskrise mit häufigen und länger anhaltenden Stromabschaltungen. Diese führen u.a. zu vorübergehenden Wasserversorgungsproblemen, Beeinträchtigungen der Nahrungsmittelkühlketten und weiteren Herausforderungen, denen dadurch begegnet werden soll.

Über die bestehenden Versorgungsprobleme hinaus führt die Verhängung des Katastrophenzustands derzeit nicht zu nennenswerten Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.

Sicherheit
Kriminalität

Mit der deutlichen Zunahme des internationalen Tourismus in Südafrika nach Wegfall der COVID-19-bedingten Einschränkungen wächst die Wahrscheinlichkeit, dass auch Touristen wieder Opfer krimineller Handlungen im Land werden.


Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate, vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Ein großer Teil der Gewaltkriminalität findet in Gegenden und unter Umständen statt, von denen Reisende nicht betroffen sind. Dennoch werden auch Reisende gelegentlich zufällig oder gezielte Opfer von Raub, Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten.

Häufig werden auf den Straßen, vor allem in den Innenstädten, Handtaschen weggerissen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Bank-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. Auch andere Betrugsmaschen und Kreditkartenmissbrauch sind verbreitet.

Reisende bzw. Reisegruppen werden auf Autobahnen oder -zufahrten angehalten und ausgeraubt, indem sie z.B. eingekeilt oder vereinzelt durch Fahrzeuge angehalten werden, die sich fälschlicherweise als Polizei ausgeben. Die Strecken von und zu den Flughäfen in Johannesburg und Pretoria sind hiervon besonders betroffen.

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab“- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings“).

Bei der Autobahnfahrt im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Stoning“, d.h. Fahrzeuge werden durch Steinwürfe oder Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen, um die Situation zum Überfall auf die Insassen zu nutzen.

Krüger Nationalpark
Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, von der Nutzung des sog. Numbi-Gates bei Einfahrt in den Krüger Nationalpark abzusehen und alternative Einfahrtstore zu nutzen.

Addo Elephant Park
Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo Elephant Park zu nutzen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr, die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts ein Mobiltelefon mit, tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Notrufnummern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau; verzichten Sie möglichst auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf ein portables Lesegerät.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Meiden Sie nach Geschäftsschluss und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit die Innenstädte von Johannesburg, Kapstadt, Pretoria, Durban, Port Elizabeth und anderer großer Städte; an Sonn- und Feiertagen sollten Sie sich nur in Gruppen in den Innenstädten aufhalten. Lassen Sie auch tagsüber Vorsicht walten.
  • Halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone etc. sollten Sie nie sichtbar im Auto liegen lassen, sondern diese im Kofferraum transportieren.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Unternehmen Sie Wanderungen und Trekking-Touren wie in und um den Tafelberg nicht allein, sondern nur in größeren Gruppen und möglichst mit einem ortskundigen Führer.
  • Unternehmen Sie auch Township-Besuche nur in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung.
  • Achten Sie als Rucksacktouristen auf sichere Unterkünfte. Einschlägige Reiseführer geben Empfehlungen für Backpacker Hostels ab, trotzdem ist Vorsicht geboten.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 15.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 15.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Katastrophenzustand)


Aktuelles
Katastrophenzustand


Überschwemmungen
Südafrika erlebt derzeit in einigen Provinzen besonders heftige und ausgiebige Regenfälle, die regional zu Überschwemmungen und Beeinträchtigungen von Verkehrsverbindungen geführt haben. Betroffen sind u.a. einzelne Camps und Straßen im Krüger Nationalpark.

Angesichts der Überflutungen wurde am 13. Februar 2023 der nationale Katastrophenzustand (State of Disaster) erklärt.
  • Informieren Sie sich bei Ihrem Reiseveranstalter und über die lokalen Medien über die aktuelle Situation an Ihrem Zielort und über die Straßenzustände auf dem Weg dorthin.
  • Verfolgen Sie die örtlichen Wettervorhersagen aufmerksam und richten Sie Ihr Verhalten danach aus.
  • Beachten Sie die Anweisungen örtlicher Behörden.
Elektrizitätskrise
Der südafrikanische Präsident Ramaphosa hat am 9. Februar 2023 den nationalen Katastrophenzustand (State of Disaster) erklärt. Anlass ist die derzeitige Elektrizitätskrise mit häufigen und länger anhaltenden Stromabschaltungen. Diese führen u.a. zu vorübergehenden Wasserversorgungsproblemen, Beeinträchtigungen der Nahrungsmittelkühlketten und weiteren Herausforderungen, denen dadurch begegnet werden soll.

Über die bestehenden Versorgungsprobleme hinaus führt die Verhängung des Katastrophenzustands derzeit nicht zu nennenswerten Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 23.02.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 23.02.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Elektrizitätskrise)


Aktuelles
Katastrophenzustand


Elektrizitätskrise
Der südafrikanische Präsident Ramaphosa hat am 9. Februar 2023 den nationalen Katastrophenzustand (State of Disaster) erklärt. Anlass ist die derzeitige Elektrizitätskrise mit häufigen und länger anhaltenden Stromabschaltungen. Diese führen zu zeitweisen Stromausfällen unter anderem bei privaten Unterkünften, Geschäften, Banken und Geldautomaten, bei der öffentlichen Beleuchtung, Ampeln und Sicherheitsanlagen. Die Stromausfälle können sich auch auf Wasserversorgung und –qualität auswirken und zu Einschränkungen der Internetverbindung und des Mobilfunks führen. Auch Tankstellen können am Normalbetrieb gehindert werden.
  • Berücksichtigen Sie die Stromabschaltungen und die oben genannten möglichen Einschränkungen bei Ihren Reiseplanungen.
  • Ermitteln Sie die voraussichtlichen Uhrzeiten der an Ihrem Aufenthaltsort vorgesehenen Stromabschaltungen auf der Webseite des Stromversorgers Eskom oder über „loadshedding-Apps“.
  • Erkundigen Sie sich bei Hotels und Unterkünften, ob dort Maßnahmen getroffen wurden, um Stromabschaltungen zu überbrücken (Generatoren, Solaranlagen).
  • Halten Sie Taschenlampen, Batterien und Ladegeräte einsatzbereit.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 16.03.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 16.03.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Demonstrationen am 20. März 2023)
- Sicherheit (Kriminalität)


Aktuelles
Demonstrationen am 20. März 2023

Für den 20. März 2023 hat die Partei EFF zu einem sog. „National Shutdown“ in Südafrika aufgerufen. Geplant sind u.a. Demonstrationen und Verkehrsblockaden. Daher können lokal und zeitlich begrenzte Auswirkungen auf Verkehrsverbindungen (einschließlich Flughäfen) und auf das Geschäftsleben nicht ausgeschlossen werden. Siehe auch Abschnitt Innenpolitische Lage.
  • Informieren Sie sich mittels lokaler Medien über die aktuelle Lage.
  • Halten Sie sich von Menschenansammlungen fern.
Sicherheit
Kriminalität
Mit der deutlichen Zunahme des internationalen Tourismus in Südafrika nach Wegfall der COVID-19-bedingten Einschränkungen wächst die Wahrscheinlichkeit, dass auch Touristen wieder Opfer krimineller Handlungen im Land werden.

Krüger Nationalpark

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, von der Nutzung des sog. Numbi-Gates bei Einfahrt in den Krüger Nationalpark abzusehen und alternative Einfahrtstore zu nutzen.

Addo Elephant Park
Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo Elephant Park zu nutzen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr, die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate, vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Ein großer Teil der Gewaltkriminalität findet in Gegenden und unter Umständen statt, von denen Reisende nicht betroffen sind. Dennoch werden auch Reisende gelegentlich zufällig oder gezielte Opfer von Raub, Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten.

Häufig werden auf den Straßen, vor allem in den Innenstädten, Handtaschen weggerissen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Bank-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. Auch andere Betrugsmaschen und Kreditkartenmissbrauch sind verbreitet.

Reisende bzw. Reisegruppen werden auf Autobahnen oder -zufahrten angehalten und ausgeraubt, indem sie z.B. eingekeilt oder vereinzelt durch Fahrzeuge angehalten werden, die sich fälschlicherweise als Polizei ausgeben. Die Strecken von und zu den Flughäfen in Johannesburg und Pretoria sind hiervon besonders betroffen.

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab“- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings“).

Bei der Autobahnfahrt im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Stoning“, d.h. Fahrzeuge werden durch Steinwürfe oder Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen, um die Situation zum Überfall auf die Insassen zu nutzen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts ein Mobiltelefon mit, tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Notrufnummern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau; verzichten Sie möglichst auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf ein portables Lesegerät.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Meiden Sie nach Geschäftsschluss und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit die Innenstädte von Johannesburg, Kapstadt, Pretoria, Durban, Port Elizabeth und anderer großer Städte; an Sonn- und Feiertagen sollten Sie sich nur in Gruppen in den Innenstädten aufhalten. Lassen Sie auch tagsüber Vorsicht walten.
  • Halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone etc. sollten Sie nie sichtbar im Auto liegen lassen, sondern diese im Kofferraum transportieren.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Unternehmen Sie Wanderungen und Trekking-Touren wie in und um den Tafelberg nicht allein, sondern nur in größeren Gruppen und möglichst mit einem ortskundigen Führer.
  • Unternehmen Sie auch Township-Besuche nur in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung.
  • Achten Sie als Rucksacktouristen auf sichere Unterkünfte. Einschlägige Reiseführer geben Empfehlungen für Backpacker Hostels ab, trotzdem ist Vorsicht geboten.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 06.04.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 06.04.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Elektrizitätskrise)


Aktuelles
Elektrizitätskrise

Der am 9. Februar 2023 ausgerufene nationale Katastrophenzustand (State of Disaster) wurde am 5. April 2023 aufgehoben. Die Elektrizitätskrise mit häufigen und länger anhaltenden Stromabschaltungen besteht weiter. Diese führen zu zeitweisen Stromausfällen unter anderem bei privaten Unterkünften, Geschäften, Banken und Geldautomaten, bei der öffentlichen Beleuchtung, Ampeln und Sicherheitsanlagen. Die Stromausfälle können sich auch auf Wasserversorgung und –qualität auswirken und zu Einschränkungen der Internetverbindung und des Mobilfunks führen. Auch Tankstellen können am Normalbetrieb gehindert werden.
  • Berücksichtigen Sie die Stromabschaltungen und die oben genannten möglichen Einschränkungen bei Ihren Reiseplanungen.
  • Ermitteln Sie die voraussichtlichen Uhrzeiten der an Ihrem Aufenthaltsort vorgesehenen Stromabschaltungen auf der Webseite des Stromversorgers Eskom oder über „loadshedding-Apps“.
  • Erkundigen Sie sich bei Hotels und Unterkünften, ob dort Maßnahmen getroffen wurden, um Stromabschaltungen zu überbrücken (Generatoren, Solaranlagen).
  • Halten Sie Taschenlampen, Batterien und Ladegeräte einsatzbereit.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 16.05.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 16.05.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Elektrizitätskrise)
- Sicherheit (Kriminalität)


Aktuelles
Elektrizitätskrise

Die Elektrizitätskrise mit häufigen und länger anhaltenden Stromabschaltungen besteht weiter. Diese führen zu zeitweisen Stromausfällen, unter anderem bei privaten Unterkünften, Geschäften, Banken und Geldautomaten, bei der öffentlichen Beleuchtung, Ampeln und Sicherheitsanlagen. Die Stromausfälle können sich auch auf die Wasserversorgung und –qualität auswirken und weiterhin zu Einschränkungen der Internetverbindungen und des Mobilfunks führen. Auch Tankstellen können davon zeitweise beeinträchtigt sein.
  • Tragen Sie sich, unabhängig von der Dauer Ihres Aufenthalts in Südafrika, in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts ein.
  • Berücksichtigen Sie die Stromabschaltungen und die oben genannten möglichen Einschränkungen bei Ihren Reiseplanungen.
  • Ermitteln Sie die voraussichtlichen Uhrzeiten der an Ihrem Aufenthaltsort vorgesehenen Stromabschaltungen auf der Webseite des Stromversorgers Eskom oder über „loadshedding-Apps“.
  • Erkundigen Sie sich bei Hotels und Unterkünften, ob dort Maßnahmen getroffen wurden, um Stromabschaltungen zu überbrücken (Generatoren, Solaranlagen).
  • Halten Sie Taschenlampen, Batterien und Ladegeräte einsatzbereit.
Sicherheit
Kriminalität
Mit der deutlichen Zunahme des internationalen Tourismus in Südafrika nach Wegfall der COVID-19-bedingten Einschränkungen wächst die Wahrscheinlichkeit, dass auch Touristen wieder Opfer krimineller Handlungen im Land werden.

Krüger Nationalpark

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, von der Nutzung des sog. Numbi-Gates bei Einfahrt in den Krüger Nationalpark abzusehen und alternative Einfahrtstore zu nutzen.

Addo Elephant Park
Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, bei einer Anfahrt von Port Elizabeth (Gqeberha) von der Nutzung der R335 über Motherwell abzusehen und alternativ die N2 über Colchester für die Anfahrt zum Addo Elephant Park zu nutzen.
  • Verzichten Sie bei einem Überfall auf jede Gegenwehr, die Täter könnten bewaffnet sein und Stich- oder Schusswaffen ohne Zögern einsetzen.
Allgemein
Südafrika verzeichnet eine hohe Kriminalitätsrate, vor allem in Großstädten und deren Randgebieten. Dies schließt auch Gewalttaten wie Raubüberfälle, Vergewaltigungen und Mord ein. Ein großer Teil der Gewaltkriminalität findet in Gegenden und unter Umständen statt, von denen Reisende nicht betroffen sind. Dennoch werden auch Reisende gelegentlich zufällig oder gezielte Opfer von Raub, Kurzzeitentführungen, Diebstählen, Einbrüchen und ähnlichen Delikten.

Häufig werden auf den Straßen, vor allem in den Innenstädten, Handtaschen weggerissen. Auch in Hotelrestaurants und -zimmern treten Diebstähle auf. An Geldautomaten kommt es immer wieder zu Manipulationen oder versuchtem Trickbetrug durch Personen, die vorgeben beim Geldabheben behilflich sein zu wollen, aber tatsächlich das Ziel verfolgen, die Bank-/Kreditkarte gegen eine Fälschung auszutauschen oder die PIN zu erschleichen. Auch andere Betrugsmaschen und Kreditkartenmissbrauch sind verbreitet.

Reisende bzw. Reisegruppen werden auf Autobahnen oder -zufahrten angehalten und ausgeraubt, indem sie z.B. eingekeilt oder vereinzelt durch Fahrzeuge angehalten werden, die sich fälschlicherweise als Polizei ausgeben. Die Strecken von und zu den Flughäfen in Johannesburg und Pretoria sind hiervon besonders betroffen. Es sind Fälle bekannt geworden, bei denen Reisende am Flughafen Johannesburg, z.B. beim Geldwechseln, ausgespäht und offenbar von dort bis zu einem für einen Überfall geeigneten Ort verfolgt wurden.

In dichtem Verkehr und an roten Ampeln erfolgen häufiger Blitzeinbrüche, sog. „smash-and-grab“- Überfälle, bei denen Autotüren geöffnet oder Scheiben eingeschlagen werden, um Wertgegenstände aus dem Auto zu entwenden. Nach Einbruch der Dunkelheit besteht an weniger befahrenen Straßenkreuzungen die Gefahr von Fahrzeugentführungen (sog. „carjackings“).

Bei der Autobahnfahrt im städtischen Umland, insbesondere beim Transit durch bestimmte Vorortgebiete (z.B. Kapstadt: N2 Weg zum und vom Flughafen, Strecke Kapstadt – Stellenbosch/Somerset West-Kapstadt; Pretoria: Fahrten auf der N4 zum Pilanesberg oder zum Flughafen Lanseria auf der N14) besteht bei Dämmerung und Dunkelheit ein erhöhtes Risiko des sog. „Stoning“, d.h. Fahrzeuge werden durch Steinwürfe oder Steinblöcke zum Abbremsen und Stoppen gezwungen, um die Situation zum Überfall auf die Insassen zu nutzen.
  • Führen Sie während Ihres Aufenthalts ein Mobiltelefon mit, tragen Sie dieses im innerstädtischen Bereich nicht sichtbar. Notrufnummern: Polizei 10 111, Rettungsdienste 10 177 oder 112.
  • Bewahren Sie Geld, Ausweise, Führerschein und andere wichtige Dokumente sicher auf.
  • Tragen Sie Wertsachen nicht zur Schau; verzichten Sie möglichst auf große, wertvolle Handtaschen.
  • Bevorzugen Sie bargeldlose Zahlungen und nehmen Sie nur das für den Tag benötigte Bargeld und keine unnötigen Wertsachen mit.
  • Lassen Sie Ihre Kreditkarte nie aus den Augen, sondern bestehen Sie auf ein portables Lesegerät.
  • Wählen Sie keine Geldautomaten auf offener Straße, sondern in Einkaufszentren, Supermärkten oder Banken und lassen Sie sich nie von Fremden beobachten oder helfen.
  • Meiden Sie nach Geschäftsschluss und insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit die Innenstädte von Johannesburg, Kapstadt, Pretoria, Durban, Port Elizabeth und anderer großer Städte; an Sonn- und Feiertagen sollten Sie sich nur in Gruppen in den Innenstädten aufhalten. Lassen Sie auch tagsüber Vorsicht walten.
  • Halten Sie Autofenster immer geschlossen und Autotüren von innen verriegelt.
  • Handtaschen, Fotoapparate, Mobiltelefone etc. sollten Sie nie sichtbar im Auto liegen lassen, sondern diese im Kofferraum transportieren.
  • Achten Sie bei Wartezeiten an großen Kreuzungen aufmerksam auf Ihre Umgebung und halten Sie ausreichend Abstand zu anderen Fahrzeugen.
  • Unternehmen Sie Ausflüge am besten nur in Gruppen. Wenn Sie alleine reisen, suchen Sie möglichst Anschluss an größere Reisegruppen.
  • Nutzen Sie bei Ausflügen in öffentlich zugängliche Naturflächen und Parks und zu bekannten Sehenswürdigkeiten keine einsam gelegenen Straßen oder Wanderwege und meiden Sie unbelebte Gegenden.
  • Unternehmen Sie Wanderungen und Trekking-Touren wie in und um den Tafelberg nicht allein, sondern nur in größeren Gruppen und möglichst mit einem ortskundigen Führer.
  • Unternehmen Sie auch Township-Besuche nur in organisierter Form und nur mit ortskundiger Führung.
  • Achten Sie als Rucksacktouristen auf sichere Unterkünfte. Einschlägige Reiseführer geben Empfehlungen für Backpacker Hostels ab, trotzdem ist Vorsicht geboten.
  • Seien Sie bei ungewohnten E-Mails, Gewinnmitteilungen, Angeboten und Hilfeersuchen angeblicher Bekannter skeptisch. Teilen Sie keine Daten von sich mit, sondern vergewissern Sie sich ggf. persönlich oder wenden Sie sich an die Polizei.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 17.05.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 17.05.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Innenpolitische Lage)


Sicherheit
Innenpolitische Lage

Angesichts der erheblichen sozialen Unterschiede im Land und nicht zuletzt aufgrund der sich verschärfenden Stromversorgungskrise kann es zu Protesten und Demonstrationen kommen. Gewaltsame Auseinandersetzungen und Verkehrsbehinderungen können nicht ausgeschlossen werden. So gab es z.B. bereits wiederholt gewaltsame Aktionen im Großraum Emalahleni (an der Hauptverbindungsstraße zwischen Johannesburg und touristischen Zielen im Osten des Landes, wie dem Blyde River Canyon und dem Krüger Nationalpark).
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 17.07.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 17.07.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität: Krüger Nationalpark)
- Einreise und Zoll (Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19)


Sicherheit
Kriminalität

Krüger Nationalpark

Die Südafrikanische Nationalparkverwaltung empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, von der Nutzung des sog. Numbi-Gates bei Einfahrt in den Krüger Nationalpark abzusehen und alternative Einfahrtstore zu nutzen. In der Umgebung des Numbi-Gates kam es bereits mehrfach zu Raubüberfällen auf Touristen, teils unter erheblicher (in Einzelfällen tödlicher) Gewaltanwendung.
  • Meiden Sie das Numbi-Gate bei der Ein- und Ausfahrt in den Krüger Nationalpark.
  • Seien Sie auf der Zubringerstraße zwischen White River und Hazyview (R538) besonders wachsam bezüglich möglicher Überfallversuche auf KFZ.
Einreise und Zoll
Mögliche Einreisebeschränkungen/COVID-19

Bestimmungen zur Einreise ändern sich häufig. Bitte informieren Sie sich zusätzlich bei offiziellen Stellen wie South African Tourism sowie der für Deutschland zuständigen Vertretung. Bitte beachten Sie die Hinweise unter COVID-19.
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Re: Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 17.07.2023

Beitrag von middeldorfklaus3 »

Numbi gate gab es schon vor Jahren mal Warnungen, keine Ahnung warum die des nicht in den Griff kriegen ?
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 05.08.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 05.08.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streik der Sammeltaxi-Verbände)


Aktuelles
Streik der Sammeltaxi-Verbände

In der Provinz Westkap und insbesondere im Großraum Kapstadt streiken seit dem 03.08.2023 die für einen Großteil des öffentlichen Personenverkehrs verantwortlichen Sammeltaxi-Verbände. Vereinzelt kam es bereits zu Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitsbehörden und den Streikenden sowie zu Übergriffen auf Busunternehmen. In einigen Stadtteilen kommt es vereinzelt zu Straßenblockaden. Busunternehmen haben zum Teil den Betrieb eingestellt. Reisenden wird empfohlen, sich über die aktuelle Verkehrslage in den örtlichen Medien zu informieren und Menschenansammlungen insbesondere in den Townships zu meiden sowie den Anweisungen der Sicherheitsbehörden zu folgen.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 07.08.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 07.08.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streik der Sammeltaxi-Verbände)


Aktuelles
Streik der Sammeltaxi-Verbände

Seit dem 3. August 2023 streiken die für einen Großteil des öffentlichen Personennahverkehrs verantwortlichen Sammeltaxi-Verbände in der Provinz Westkap und insbesondere im Großraum Kapstadt. Vereinzelt kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Sicherheitsbehörden und den Streikenden sowie zu Übergriffen auf Busunternehmen. Diese haben zum Teil den Betrieb eingestellt. In einigen Stadtteilen kommt es vereinzelt zu Straßenblockaden; auch die Zufahrt zum Flughafen kann davon betroffen sein.
  • Bitte informieren Sie sich über die aktuelle Verkehrslage in den lokalen Medien.
  • Planen Sie bei Fahrten (zum Flughafen, etc.) ggf. mehr Zeit ein.
  • Meiden Sie Menschenansammlungen, insbesondere in den Townships.
  • Folgen Sie den Anweisungen der Sicherheitsbehörden.
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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 11.08.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 11.08.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Streichung Streik der Sammeltaxi-Verbände)

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Reise-/Sicherheitshinweis Südafrika 28.09.2023

Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 28.09.2023

Letzte Änderungen:
- Aktuelles (Überschwemmungen und Erdrutschgefahr)
- Gesundheit (Malaria)


Aktuelles
Überschwemmungen und Erdrutschgefahr

Starke Regenfälle und Stürme haben in den vergangenen Tagen in der Provinz Westkap zu Überschwemmungen geführt und forderten Todesopfer. Zahlreiche Straßen und Brücken in der Provinz Westkap (u.a. auch die Garden Route) sind streckenweise gesperrt. Es besteht zudem die Gefahr durch Erdrutsche. An manchen Orten kann es zu Versorgungsengpässen bei Lebensmitteln und Benzin kommen.
  • Informieren Sie sich über die aktuelle Lage und zur Verkehrslage in den lokalen Medien.
  • Beachten Sie stets Verbote, Hinweisschilder und Warnungen, sowie die Anweisungen lokaler Behörden.
Gesundheit
Malaria

Malaria wird durch dämmerungs- und nachtaktive Anopheles-Mücken übertragen. Unbehandelt verläuft insbesondere die gefährliche Malaria tropica bei nicht-immunen Europäern häufig tödlich. Die Erkrankung kann noch Wochen bis Monate nach Aufenthalt im Risikogebiet ausbrechen, siehe Malaria.
  • Stellen Sie sich beim Auftreten von Fieber während oder auch noch Monate nach einer entsprechenden Reise schnellstmöglich beim Arzt vor und weisen Sie ihn auf den Aufenthalt in einem Malariagebiet hin.
Ein hohes Malariarisiko besteht von Oktober bis Mai, ein mittleres Risiko von Juni bis September im Nordosten und Osten der Mpumalanga-Provinz (mit gesamtem Krügerpark und benachbarten Nationalparks) sowie im Norden und Nordosten der Limpopo-Provinz. Ein geringes Risiko besteht ganzjährig im übrigen Norden, im Nordosten bis zum Fluss Tugela, in KwaZulu-Natal (inkl. Tembe-Elephant, Ndumo Game Reserve, iSimangaliso Wetland, Hluhluwe, iMfoolozi), im Nordwesten des südöstlichen Teils der Provinz Limpopo, der Waterberg-Region einschl. den Nationalparks Marakele und Madikwe.

Der Anteil an Malaria tropica (P. falciparum) beträgt über 99%. Eine Karte der Risikogebiete stellt die DTG zur Verfügung.

Schützen Sie sich zur Vermeidung von Malaria im Rahmen einer Expositionsprophylaxe konsequent vor Insektenstichen. Speziell sollten Sie auf folgende Punkte achten:
  • Tragen Sie körperbedeckende, helle Kleidung (lange Hosen, lange Hemden).
  • Applizieren Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf alle freien Körperstellen, insbesondere in den Abendstunden und nachts (Malaria).
  • Schlafen Sie ggf. unter einem imprägnierten Moskitonetz.
Je nach Reiseprofil ist neben der notwendigen Expositionsprophylaxe zudem eine Chemoprophylaxe (Tabletteneinnahme) sinnvoll. Hierfür sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z. B. Atovaquon-Proguanil, Doxycyclin, Mefloquin) erhältlich.
  • Besprechen Sie die Auswahl der Medikamente und deren persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten vor der Einnahme mit einem Tropenmediziner oder Reisemediziner.
  • Die Mitnahme eines ausreichenden Vorrats wird empfohlen.
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Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 06.10.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität: Kapstadt und Garden Route)


Sicherheit
Kriminalität

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismus-Sicherheitseinheit der Regierung des Westkaps empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen Wanderungen nicht alleine und nur in Gruppen durchzuführen. Unter anderem auf Wanderwegen am Lion‘s Head und Signal Hill in Kapstadt kam es bereits mehrfach zu Raubüberfällen auf Touristen. Die Tourismus-Sicherheitseinheit der Regierung des Westkaps bietet internationalen Reisenden, insbesondere für den Großraum Kapstadt und entlang der Garden Route, Unterstützung an, gibt Sicherheitstipps und teilt Notfallnummern mit.
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Beitrag von Birgitt »

Auswärtiges Amt hat geschrieben:Südafrika
Stand 24.10.2023

Letzte Änderungen:
- Sicherheit (Kriminalität: Kapstadt und Garden Route)


Sicherheit
Kriminalität

Kapstadt und Garden Route

Die Tourismus-Sicherheitseinheit der Regierung des Westkaps empfiehlt Reisenden aus Sicherheitsgründen, Wanderungen nicht alleine und nur in Gruppen durchzuführen. Vor allem auf den Wanderwegen um den Tafelberg (Devil’s Peak, Lion’s Head und Signal Hill) in Kapstadt kam es zuletzt mehrfach zu Raubüberfällen auf Touristen. Die Tourismus-Sicherheitseinheit bietet, insbesondere für den Großraum Kapstadt und entlang der Garden Route, internationalen Reisenden Unterstützung an, gibt Sicherheitstipps und teilt Notfallnummern mit.
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